Handball-Zeitung

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer Nationalmannschaft Rückblicke Weltmeisterschaft

HBZ-Interview mit Vlado Stenzel, Weltmeister-Trainer 1978

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Vlado Stenzel schildert Günni Rodius seine Erinnerungen:

„Ich mag kein Silber!“

Vlado Stenzel wohnt nun bereits 15 Jahre in Wiesbaden, denn „Wiesbaden ist eine schöne, nicht zu große saubere Stadt in der Nähe vom Flughafen mit einem traumhaften Thermalbad, das ich auch reichlich benutze.“

Das war eine große Sache, nicht nur für mich, sondern für ganz Handball-Deutschland.

Erstmals hatte eine westliche Mannschaft in einem entscheidenden Spiel gegen eine Ostblock-Mannschaft gewonnen, die ihre Sportler für politische Zwecke vorzeigten.
Die damaligen Ostblock-Teams, allen voran unser Finalgegner Sowjetunion, stellten ihre Nationalspieler – auch in anderen Sportarten – vom Militärdienst frei und kasernierte sie in Sportschulen.

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HBZ-Interview mit Horst Spengler, Weltmeister 1978

Horst Spengler, damaliger Mannschaftskapitän, im Telefon-Interview mit Günni Rodius:

„Als ich das 20:16 machte, war ich mir sicher: Wir werden Weltmeister.“

Günni Rodius: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen. Im Schatten des historischen WM-Finales 1978 geraten die Vor- und Hauptrunde oft ins Hintertreffen. Deshalb zunächst die Frage: Wie kam die deutsche Mannschaft ins Endspiel?

Horst Spengler: Die Vorrundenspiele gegen gute Tschechen (16:13, damals noch mit der Slowakei vereint zur Tschechoslowakei) und schwache Kanadier (20:10) waren eine glatte Sache. Gegen die Jugoslawen war mitentscheidend, dass Arnulf Meffle in einer 5:1-Abwehrformation mehrfach den Gegnern die Bälle stibitze. So führten wir auch deshalb schnell mit 5:1, das hat den Jugoslawen zugesetzt. In diesem Spiel kam unser Rechtsaußen Arnulf Meffle auf insgesamt 7 Feldtore.
Die Hauptrunde war sehr eng, der 18:13-Sieg gegen Jugoslawien wurde mitgezählt, gegen die DDR spielten wir 14:14 und gegen Rumänien 17:17.

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HBZ-Interview mit Manfred Hofmann, Weltmeister 1978

Manfred Hofmann im Telefongespräch mit Michael Kleinmann:

„Wir mussten unsere Frauen um Erlaubnis fragen.“

Manfred Hofmann feierte vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag und trainiert ehrenamtlich die 1. Mannschaft vom TV Großwallstadt (aktuell in der 3. Liga Ost der Tabellenführer mit Aufstiegsambitionen) – Foto: Wolfgang Zaeh von S-I-S.

„Wir wollten alles, nur keine Denkmäler werden, das ist nicht so angenehm“.

„Es ist schwer zu beschreiben, diesen Titelgewinn zu erklären. Wir haben im Endspiel das beste Spiel der WM gespielt und das knappe Ergebnis sagt wenig über den Spielverlauf aus. Unser Team war, vor allem in der 2. Halbzeit die klar bessere Mannschaft! Unsere Überlegenheit kann man klar aus der Spielstatistik raus lesen und wir hätten mit 4-5 Toren Vorsprung gewinnen müssen. Es gelang uns die klaren Favoriten UdSSR voll im Griff zu haben und auch die Siebenmeter und Zeitstrafen sprechen ein eindeutiges Bild. Die Mannschaft der UdSSR bestand aus Vollprofis, die sich jeden Tag intensiv auf solche Turniere vorbereiteten haben.

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