Handball-Zeitung

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Rubrik: (Weiterlesen) Interviews

Fragen an Michael Allendorf, Teil 2

Günni Rodius: Wow, die Jungs und Mädchen vom „Handballcamp für Alle“ haben ja wirklich spannende Fragen gestellt und tolle Antworten von dir erhalten. Das ein oder andere interessiert mich noch darüber hinaus.

Was hältst du von den neuen Regeln?

Michael: Die gravierndste Änderung ist sicherlich der zusätzliche Feldspieler ohne Leibchen. Das Spiel wird sich dadurch verändern. Viel Erfahrung konnten wir bei der MT Melsungen bisher damit noch nicht sammeln. Am effektivsten finde ich es, wenn es bei eigener Unterzahl eingesetzt wird, um im Angriff sechs-gegen-sechs spielen zu können. Bei Unterzahl der gegnerischen Mannschaft kann ein eigenes sieben-gegen-fünf sehr effektiv sein. Zumal selbst bei Ballverlust oder schneller Mitte Teams in Unterzahl erfahrungsgemäß den Ball selten schnell hinten raus spielen.

Günni: Bei Olympia kam es mir der Einsatz des siebten Feldspielers teilweise sehr willkürlich, ich möchte sagen schematisch vor. So eine richtige Taktik konnte ich zeitweise bei meheren Teams nicht erkennen. Selbst bei vier Toren Vorsprung wurde mit der Herausnahme des Torwarts noch ein erhöhtes Risiko eingegangen. Oft begründet damit, dass ein Ballverlust zumeist sowieso mit einem sicher verwandelten Gegenstoss endet, man also auch auf den Torwart verzichten könne. Ich teile diese Ansicht nicht, denn beispielsweise Omeyer’s gehaltener Gegenstoss gegen Gensheimer im Olympia-Halbfinale hat uns eines Besseren belehrt und war wohl mit Spiel entscheidend.

Michael: Es gibt auch Erstligisten, die diese Möglichkeit nicht oder kaum einsetzen wollen, die HSG Wetzlar zum Beispiel. Während der SC Magdeburg das konsequent nutzen möchte.

Günni: Wie ist deine Meinung zu der neuen Passiv-(Zeitspiel-)Regel?

Michael: Da wird sich in den oberen Spielklassen nicht viel ändern, denn sechs Pässe sind schon sehr viel. Ich sehe eher das Thema kritisch, dass zu spät Passiv angezeigt wird und dies ja im Ermessen der Schiedsrichter bleibt. Übrigens können die Schiris auch früher als nach den sechs Pässen nach dem Passiv-Zeichen auf Zeitspiel entscheiden, das wird in der Diskussion darüber oft vergessen.

Günni: Und das Thema, dass ein Spieler nach Behandlung auf dem Spielfeld drei Angriffe aussetzen muss?

Michael: Das sollte nochmal überdacht und verfeinert werden, denn das gilt ja auch, wenn man sich eine fremdverschuldete Verletzung zuzieht, zum Beispiel in der Abwehr nach einem Stürmerfoul. Drei Angriffe können ganz schön lang sein.

Günni: Wie ist deine Meinung zum geplanten Harzverbot?

Michael (sehr ernst): Dann höre ich sofort mit dem Handball spielen auf.

Günni: Also sollte eher Harz auch dort erlaubt werden, wo es bisher verboten ist. Beim HHV verboten, über die Brücke in Rheinhessen und ab Dritte Liga und Jugendbundesliga erlaubt, das ist inkonsequent und nicht gerade zukunftsweisend. Ich kann mich noch an Camps in Dänemark erinnern, wo ich feststellte, dass dort schon die Minis harzen. Und nun ist das kleine Land Olympiasieger geworden.
Die vom IHF geplante Vorschrift könnte sowieso scheitern, da es kartellrechtlich kaum möglich erscheint, einen Ball einer bestimmten Marke vorzuschreiben.

Was hältst du von den Auftritten der Deutschen Nationalmannschaft?

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Rubrik: (Weiterlesen) Interviews

Fragen an Michael Allendorf, Teil 1

Die teilnehmenden Jungen und Mädchen beim „Handballcamp für Alle“ nutzten am Montag die Gelegenheit, dem Nationalspieler Michael Allendorf ihre Fragen zu stellen. Im Anschluss stand der Melsunger Linksaußen der Handball-Zeitung für ein Interview zur Verfügung, das folgt dann in Teil 2 von „Fragen an Michael Allendorf“.

Handball-Kids: Wo würden Sie spielen wollen, wenn nicht bei Melsungen?

Michael: Bei den Rhein-Neckar Löwen.

Handball-Kids: Haben Sie ein Haustier?

Michael: Ja, einen acht Monate alten Hund.

Handball-Kids: Warum haben Sie sich damals für die MT Melsungen entschieden?

Michael: Melsungen ist ein sehr solider Verein, da ist es unter anderem auch wegen der vielen Sponsoren realistisch, international zu spielen. Ich fühle mich da sehr wohl.

Handball-Kids: Wann haben Sie mit dem Handballspielen angefangen?

Michael: Mit 5 Jahren.

Handball-Kids: Haben Sie noch andere Sportarten betrieben?

Michael: Ja, zeitweise im Verein Fußball, aber mit Beginn der B-Jugend musste ich mich entscheiden und bin dann auch bereits mit 19 Jahren Handball-Profi geworden.

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Rubrik: (Weiterlesen) Interviews Jugend-Förderung

Gelungene Konstellation – Michael Franz als Trainer der Handballklasse

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von HANDBALLWOCHE/CommEvent

Michael Franz vermittelt Kindern in der Handballklasse gesellschaftliche Werte – Foto: CommEvent

Als Verantwortlicher im Nachwuchsbereich der HSG Wallau/ Massenheim ist Michael Franz in Wiesbaden aktiv und kümmert sich zudem um die Zusammenarbeit mit den Schulen im Umkreis. An der Gerhart-Hauptmann-Schule ist er gemeinsam mit dem Pädagogen Bastian Schäfer für die Handballklasse zuständig (siehe Bericht oben).

Wie ist es zu dem Projekt Handballklasse gekommen?

Franz: Die Schulleitung wollte das vorhandene Profil noch attraktiver gestalten und die Vielfalt an Talenten fördern. Da ich schräg gegenüber als Handballtrainer oft vor Ort bin, wurde ich angesprochen, ob ich mir vorstellen könne an diesem Projekt mitzuarbeiten. So hat sich daraus diese Konstellation ergeben.

In der Handballklasse treffen täglich 18 verschiedene Nationen aufeinander. Wie verhält es sich hier mit der Integration?

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Rubrik: (Weiterlesen) Interviews Jugend-Förderung

HBZ-Jugendförderung-Interview mit Dago Oliver Leukefeld

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit dem EHF Master Coach mit eigener Handballschule, ehemaligem Nationaltrainer der Damen und Förderer des Jugendhandballs

Fotos: Leukefeld Handball; SG Bretzenheim

Michael Kleinmann (MK): Hallo Dago, vielen Dank, dass wir das Interview mit der Anrede dem „Du“ führen können. Eine sehr beeindruckende Karriere und tolle Projekte, die du neben deiner eigenen Handballschule machst. Bitte lass uns mal eine kleine Zeitreise machen, zu deinen Anfängen im Handballsport. Wann und wie bist du zum Handball gekommen?

Dago Leukefeld (DL): Hallo Michael, eigentlich erst relativ spät im Alter von 13 Jahren bis dahin war ich leidenschaftlicher Fußballer. Ein Lehrer, der selber ein sehr erfolgreicher Handballer war. hat mich mit „sanftem Druck“ in der Schule überredet.

MK: Deinen Werdegang im Handball beschreibst du sehr schön auf deiner Webseite. Hier der Link (Leukefeld Handball) zum nachlesen. Erzähle uns doch bitte etwas von deinen größten Erfolgen.

DL: Tja da stellt sich die Frage wie man als Trainer für sich „Erfolg“ definiert. Da ich alle Facetten dieses schönen Berufes erlebt habe ist oft ein nicht so spektakulärer Erfolg schöner als ein Titel. Jeder Titel, jedes Finale, jeder Aufstieg, jede Medaille, jede Platzierung, hat ja auch seine eigene Geschichte. Natürlich ist die Deutsche Meisterschaft mit Trier (die beste Mannschaft, die ich je trainieren durfte) ein großes Highlight. Aber auch die Aufstiege zweimal mit Erfurt einmal mit Blomberg in die erste Liga. Das Europapokalfinale mit Erfurt in einer ganz schweren Bundesligasaison. Die Medaillengewinne mit der DHB Auswahl bei Europa und Weltmeisterschaften. Aber oft war ein Erreichen eines Europacupplatzes oder der Klassenerhalt genauso schön.

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Rubrik: (Weiterlesen) Interviews Jugend-Förderung

HBZ-Jugendförderung-Interview mit Henning Opitz

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit dem Vorsitzenden des FDDH e.V. und Förderer des Jugendhandballs

Fotos: Pressefotos freigegeben von Henning Opitz, FDDH

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Opitz, es ist für mich sehr beeindruckend mit welchem Einsatz Sie sich immer noch für den Handballsport engagieren und wir sind sehr stolz, Sie als HBZ-Mitmacher zu begrüßen. Ihr beeindruckender Werdegang im Handball reicht bis in die 50er Jahre zurück. Ich verrate kein Geheimnis, dass Sie im 77. Lebensjahr sind, auf 40 Berufsjahre zurückblicken, darunter 22 als leitender Angestellter. Sie sind 61 Jahre im Ehrenamt (eine Auflistung ist am Ende des Interviews), dazu kommt noch die Familie. Wie konnten Sie das alles unter einen Hut bringen?

Foto: Krebs

Henning Opitz (HO): Hallo Herr Kleinmann, vielen Dank, dass ich die Arbeit des FDDH hier in der Handball-Zeitung vorstellen darf. Wenn ich zurückblicke, frage ich mich das selbst. Doch es war möglich und machbar, wenn auch mit Hürden. Auch weil meine Familie mitgespielt hat, meine Frau mir den Rücken frei hielt, vier versetzungsbedingte Umzüge meisterte, obwohl sie selbst noch in der Bundesliga gespielt hat und dann viele Jahre als Trainerin bis zur Bundesliga der Frauen erfolgreich war.

MK: Was hat sie motiviert, so viele Jahre, bis zum heutigen Tag dabei zu bleiben?

HO: Im Beruf und Sport waren es immer neue Aufgaben, Herausforderungen, Tätigkeitsfelder und Zielvorstellungen, die damit verbunden waren. Auch heute ist das so. Einzig das jetzt mehr Konstanz eingetreten ist, nachdem ich 18 Jahre Präsident des Handball-Verbands Berlin gewesen und jetzt schon 20 Jahre Vorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Handballs bin. Der setzt sich für die Förderung der Jugend im Deutschen Handballbund, seinen Verbänden und Vereinen ein, denn die Jugend ist unsere Zukunft! Für sie lohnt es sich einzubringen. Auch für die vielen Menschen, die sich für die Jugendarbeit in unseren Vereinen, den Kreisen, den Bezirken, Verbänden und im DHB engagieren.

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Rubrik: Allgemein Interviews Jugend-Förderung

Vorankündigung für HBZ-Interviews zur Jugendförderung über die Weihnachtstage

Liebe Leserinnen und Leser der Handball-Zeitung.de,

das Handballjahr 2015 geht zu Ende, der Ball ruht jetzt bis Mitte Januar in den verschiedenen Bezirken und Spielklassen. Auch wir im Redaktionsteam nutzen die spielfreie Zeit, um durch zu atmen und neue Kraft zu schöpfen für das neue Jahr 2016.

Als absolute Leckerbissen präsentieren wir euch über die Feiertage noch zwei Interviews:

25.12. mit Henning Opitz, dem Vorsitzenden des Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V. (FDDH).

26.12. mit Dago Oliver Leukefeld, EHF Master Coach mit eigener Handballschule, ehemaliger Nationaltrainer der Damen.

Sportliche Grüße
Euer HBZ-Redaktionsteam

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Olaf Kühnel

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Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit dem Leiter des Organisationskomitees vom 15. Niddacup 8.-10.1.2016

Das größte international besetzte Jugendhandballturnier in Hessen und größte nichtkommerzielle Sportveranstaltung in Frankfurt entwickelte sich immer weiter für leistungsorientierte Jugendmannschaften aus der Region, dem ganzen Bundesgebiet und auch aus dem benachbarten Ausland. Gespielt wird in fünf Sporthallen und die Finalspiele werden alle in der Niddahalle ausgetragen.

Michael Kleinmann (MK): Hallo Olaf, ihr seid mitten in der Endphase der Vorbereitungen für den Niddacup 2016. Im 15. Jahr hattet ihr euch große Ziele gesetzt und wollt die 100er Grenze der teilnehmenden Mannschaften knacken. Wie geht es euch im OK (Or­ga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee), gestern war Anmeldeschluss und wie ist der aktuelle Stand der Dinge?

Olaf Kühnel (OK): Hallo Michael, leider konnten wir bei weitem unser gesetztes Ziel über 100 Mannschaften zu kommen, nicht erfüllen. Ewig lange Verhandlungen im Bereich der Übernachtungsmöglichkeiten während des Turniers mit der Stadt Frankfurt haben uns weit zurückgeworfen. Wir konnten erst im Oktober mit der Anmeldephase beginnen. Daher haben wir zur Zeit 54 Mannschaften aus sechs Bundesländern bei unserem Turnier am Start. Wir freuen uns trotzdem, dass viele Mannschaften trotz aller Schwierigkeiten, das Vertrauen schenken.

MK: Wir haben seit ca. drei Jahren eine sehr intensive Kooperation der HBZ (handballzeitung.de) und dem Niddacup. Ich konnte mich mehrfach von der tollen Stimmung und dem klasse Jugendhandball persönlich überzeugen. Aus den Vorgesprächen weiß ich aber, dass der Niddacup schon wieder kurz vor der Absage war und das dich als Leiter des OK einiges übel aufgestoßen ist. Was ist los und rumort im Hintergrund?

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Rubrik: (Weiterlesen) Interviews Jugend-Förderung

„Handballklasse“ an der Gerhart-Hauptmann-Schule

Interview mit Michael Franz

Günni Rodius: Michael, du startest eine „Handballklasse“ an der Gerhart-Hauptmann-Schule in Wiesbaden. Das klingt spannend. Wie kam es dazu? Und worum geht es genauer?

Michael Franz: Ja, ich sage mal so: Wir erkennen wohl erst jetzt so langsam, welche Perspektive und welches Potential dieses Projekt hat – oder haben kann. Zunächst gab es schon im letzten Jahr eine Anfrage – teils ganz normal, teils doch überraschend. Normal insoweit als ich ja immer schon Sport- oder auch handballspezifische Kurse an Schulen gebe. Überraschend aber, dass eine ganze Handballklasse eingerichtet werden sollte. Wenn wir bedenken, dass viele Kinder leider gar nicht mehr sportaffin sind oder doch eher zum Fußball „gezogen werden“, war ich schon skeptisch. Wir haben dann einige „Castings“ veranstaltet – und siehe da: 30 Kinder, 15 Mädchen, 15 Jungs – eine 5. Klasse.

GR: Welche Ziele werden denn verfolgt?

MF: Wir, also vor allem Markus Eckes als Initiator und Schulsportkoordinator sowie Bastian Schäfer als Klassenleiter – beide „Sporttypen“ – wir sind uns einig, dass wir erstmal starten und dann schauen, welche Qualitäten und Motive bei den Kindern gegeben sind; Stand heute ist es weder eine sportspezifische Talentförderung noch eine „unverbindliche Spaßveranstaltung“. Für mich liegt der Reiz darin, mit 11-12-jährigen kontinuierlich und gemeinsam das Handballspiel „zu entdecken“, überhaupt auch das Wesen des Spiels – nicht nur des Handballspiels – zu erkunden.

GR: Geht es noch genauer?

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13. Beachhandball bei der SG Mainz-Bretzenheim am 3.-5. Juli 2015

HBZ-Interview von Michael Kleinmann und dem Organisator Dirk Spingat

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Spingat, wie mir der Leiter der SGB Rainer Besch mitgeteilt hat, sind Sie der verantwortliche Organisator vom Beach-Mixed-Turnier. Bitte stellen Sie sich und den Bezug zum Handball kurz vor.

Dirk Spingat (DS): Mein Name ist Dirk Spingat und lebe mit einer Handballverrückten Familie in Wiesbaden-Nordenstadt. 25 Jahren bin ich jetzt Mitglied bei der TSG Bretzenheim und war auch jahrelang im Vorstand bei den Handballern dort tätig.
Seit 2014 bin ich nun Handball-Abteilungsleiter bei der TuS Nordenstadt in Wiesbaden, des Weiteren bin ich seit 1986 fast ununterbrochen Trainer bei verschieden Mannschaften in Bretzenheim und Nordenstadt. Aktuell trainiere ich die mC1 und mC2 Jugend in Nordenstadt in der Oberliga/Bezirksoberliga.
Das Organisationsteam für den sportlichen Teil beim Bretzenheimer Beachturnier umfasst 4-5 Personen. Darüber hinaus gibt es natürlich noch den Wirtschaftsausschuss der den Rest koordiniert.

MK: Das Turnier findet zum 13. Mal statt, können Sie uns berichten, wie es dazu gekommen ist?

DS: Seit 2003 findet nun das Beach-Mixed-Turnier statt. Wir versuchen maximal immer 20 Damen und 20 Herrenteams anzusprechen. Wie die Idee genau zustande kam, Beachplätze in Bretzenheim zu bauen, ist gar nicht mehr richtig nachvollziehbar. Es könnte in fröhlicher Runde 2001/2002 gewesen sein, eine sogenannte Schnapsidee. Die 80-Jahr-Feier der TSG Bretzenheim stand an, und es wurde nach Möglichkeiten gesucht, dies entsprechend zu feiern. Beachhandball lag im Trend, die Tartanplätze der Bezirkssportanlage wurden schon lange nicht mehr genutzt. Des Weiteren wollten wir unserer Jugend mal was Besonderes anbieten. Gerade in den Sommermonaten ist das Training auf den Beachfeldern eine willkommene Abwechslung zu der Halle. Und bei den Turnieren steht trotz allem Wettkampfgedanken der Spaß absolut im Vordergrund!

MK: Was sind die Besonderheiten des Beachhandballs in „Bretzenum Beach“?

DS: Der Sand macht prellen unmöglich; das verkleinertes Spielfeld; 3 Feldspieler +1 Torwart; der Torwart geht mit in den Angriff -> immer Überzahlsituationen -> noch schnelleres Spiel und mit mehr Toren als in der Halle; besondere Tore sowie Torwarttore werden besonders belohnt (2 Punkte); auch die kurze Spielzeit stellt sehr hohe Anforderungen an die Kraft und Kondition.

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Holger Steitz

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Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Holger Steitz, dem 1.Vorsitzender der neuen HSG Lumdatal im Bezirk Gießen; die Spielgemeinschaft vor der HSG Lumdatal war die SG Nordeck-Winnen/Allendorf/Londorf/ Bezirk Gießen

„Handball spielt bei mir und meiner Familie – meine Frau ist Jugendwart in der HSG – schon eine recht große Rolle 🙂 “

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Steitz, vielen Dank für das Interview. Es gibt eine positive Entwicklung im Gießener Norden im Handball und davon möchte ich Sie bitten, für unsere Leser zu berichten. Bitte stellen Sie sich kurz vor, welche Aufgaben betreuen Sie in der neuen HSG Lumdatal/Bezirk Gießen und welchen Bezug haben Sie zum Handballsport?

Holger Steitz (HS): Wir haben mir unserer „alten“ SG Nordeck-Winnen-Allendorf-Londorf schon seit 5 Jahren im Jugendbereich mit dem TV Mainzlar kooperiert. Im Jahr 2013 stellte sich die Frage, wie geht es weiter mit dem Handballsport im Lumdatal. Die ersten Spieler, die in der Jugend als JSG zusammen gespielt haben, kamen in den aktiven Bereich, wodurch sie sich hätten entscheiden müssen, wo sie in Zukunft spielen. Mit allen Nachteilen, wie Spielerabwanderung und Potentialverlust, die das mit sich bringt.
Zusätzlich dazu kam die Entscheidung des Hessischen Handballverbandes, der ab der Saison 14-15 nur noch maximal vier Mannschaften im Jugendbereich als JSG zulassen wollte. Dadurch hätten wir im Jugendbereich wieder Lücken gehabt, weil wir Mannschaften nicht hätten stellen können, was auch wieder zur Folge gehabt hätte, dass wir keine vernünftige und durchgängige Jugendarbeit hätten leisten können.
Es stellte sich also die Frage, was tun wir, um den Handballsport im Lumdatal langfristig zu fördern und zu entwickeln.

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Die Woche der Rheinhessen – Interview mit Rainer Besch der SG TSG/ DJK Mainz-Bretzenheim

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Rainer Besch

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Besch, Sie sind der Leiter der SG Bretzenheim. Bitte stellen Sie sich kurz vor und Ihren Werdegang/Bezug zum Handballsport und zum Verein.

Rainer Besch (RB): Hallo Herr Kleinmann, vielen Dank. Abteilungsleiter bin ich seit 1984, dann 1. Vorsitzender der TSG Mainz-Bretzenheim und seit der Gründung der Spielgemeinschaft 2007 auch der Leiter der SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim. Unsere ganze Familie ist dem Handballsport sehr eng verbunden, meine Frau trainiert eine Jugendmannschaft und meine beiden Kinder sind auch aktive Handballer und im Verein engagiert.

MK: Was ist das Besondere in Ihrem Verein und welche Zielsetzungen haben Sie?

RB: Das besondere bei uns ist der menschliche Umgang untereinander und der Zusammenhalt vom Vorstand und Trainerteam. Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass wir eine verschworene Gemeinschaft sind. Wir versuchen stets im Wohle unserer Aktiven und Jugendspieler zu Handeln. Wichtig sind für uns respektvoller Umgang, gegenseitige Unterstützung und die Förderung eines jeden einzelnen Spielers um nur einige Punkte zu nennen. Aktuell stellt die SG Bretzenheim 20 Mannschaften, die mit steigender Tendenz am Spielbetrieb teilnehmen. Wir sind sehr bemüht dies finanziell und von den Rahmenbedingungen her auch für die Zukunft zu gewährleisten. Eine unserer Stärken ist da der weibliche Jugendbereich, bei dem wir sehr gut aufgestellt sind.
Des Weiteren hat für uns neben dem Training auch ein funktionierendes Vereinsleben eine hohe Priorität. Wir sehen es auch als Erfolg, dass viele unserer Jugendlichen die Spiele der Aktiven besuchen und hier ihre Vorbilder haben. Andersherum helfen unsere Damen und Herren gern bei Jugendaktivitäten aus oder stehen uns bei dem ein oder anderen Event als ehrenamtliche Helfer zur Verfügung.

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Die Woche der Rheinhessen – Interview mit Gerd Offer, Andreas Hannappel vom TV Bodenheim

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Gerd Offer und Andreas Hannappel

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Offer, hallo Herr Hannappel, Sie sind der Vorsitzende und der Jugendleiter vom TV Bodenheim. Bitte stellen Sie sich kurz vor und Ihren Werdegang/Bezug zum Handballsport und zum Verein.

Gerd Offer (GO): Mein Name ist Gerd Offer, 45 Jahre alt, 3 Kinder. Ich bin beim TVB Vorsitzender seit 2009 und war vorher Jugendwart des TVB, da wir in Bodenheim versuchen eine gute Jugendarbeit zu leisten mit den Mitteln die uns zur Verfügung stehen.

Andreas Hannappel (AH): Mein Name ist Andreas Hannappel, Spieler der ersten Mannschaft, Trainer der Damen, C Jugend männlich und der D Jugend weiblich und Jugendleiter beim TVB.

MK: Was ist das Besondere in Ihrem Verein und welche Zielsetzungen haben Sie?

Wir sind einer der grössten Vereine in Rheinhessen und die Handballabteilung hat knapp 450 Mitglieder. Das besondere ist, das alles sehr familiär ist und wir dies auch weiter bleiben wollen. Wir wollen dass unsere Kinder und Jugendlichen sich heimisch fühlen, gerne in die Halle kommen und sich Spiele der Aktiven anschauen, ebenso die Aktiven bei den Jugendspielen vorbeischauen.

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Die Woche der Rheinhessen – Interview mit Axel Eichholtz der HSG Rhein-Nahe Bingen

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Axel Eichholtz

Michael Kleinmann (MK): Hallo Axel, Du bist der verantwortliche Trainer der HSG Rhein-Nahe Bingen. Bitte stelle dich kurz vor und den Werdegang/Bezug zum Handballsport und zum Verein.

Axel Eichholtz (AE): Ich bin Axel Eichholtz, 49 Jahre alt, verheiratet, zwei Söhne, selbstständiger Unternehmer. Werdegang – nun, angefangen im 4. Lebensjahr mit Handball, höchste Spielklasse OLM RPS und mit 37 das letzte Spiel bestritten.
Mit 18 neben den Aktiven auch der Einstieg in die Vereins- und Vorstandsarbeit. Daher dem Grunde nach seit über 30 Jahren auch Funktionär und seit 28 Jahren Trainer (B-Lizenz) für Jugend und Aktive. Neben der Vereinsarbeit kam auch die Arbeit in den Verbänden dazu, Jungenwart HVR, VP-Jugend HVR, Vorsitzender des Lehrstabes im HVR, Mitglied im erweiterten Jugendausschuss im DHB, Auswahltrainer über viele Jahre, Leiter der Rheinland-Pfalzauswahlmannschaften (später dann Geschäftsführer der ARGE RLP) 2005 bis 2013.
Als Trainer selbst oder als der Verantwortliche Trainer konnte ich, bzw. durfte ich viele Erfolge
(mit-)feiern – fünfmal in Folge HVR-Meister der CJmOL (hieß damals noch so im HVR), B- und AJ-Regionalliga, Jugendbundesliga, Männer 4. und 5. Liga … usw. – ein gute Zeit bislang, mit all‘ ihren Höhen und Tiefen, die im Sport nun mal dazu gehören.

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Die Woche der Rheinhessen – Interview mit Karin Portz vom TV Nieder-Olm

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Karin Portz

Michael Kleinmann (MK): Hallo Frau Portz Sie sind die Abteilungsleiterin vom TV Nieder-Olm. Bitte stellen Sie sich kurz vor und Ihren Werdegang/Bezug zum Handballsport und zum Verein.

Karin Portz (KP): Seit einem Jahr leite ich die Geschicke mit einem Team rund um die Handball Abteilung. Da ich selbst schon seit Jahren aktiv spiele und auch eine Mädchen Mannschaft trainiere habe ich mich dieser Herausforderung gestellt.

MK: Was ist das Besondere in Ihrem Verein und welche Zielsetzungen haben Sie?

KP: Das besondere an unserem Verein ist die Teamarbeit. Das jeder dem anderen hilft und wenn es mal brennt man zusammen eine Lösung findet. Die Jugendarbeit weiter ausbauen und leistungsorientierte zu arbeiten um den Unterbau der aktiven Mannschaften aus der eigenen Jugendarbeit zu stemmen.

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Die Woche der Rheinhessen – Interview mit Oliver Reiß der SG Saulheim

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Oliver Reiß

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Reiß, Sie sind der Abteilungsleiter der SG Saulheim. Bitte stellen Sie sich kurz vor und Ihren Werdegang/Bezug zum Handballsport und zum Verein.

Oliver Reiß (OR): Hallo Herr Kleinmann, zunächst mal vielen Dank für die Möglichkeit des – nennen wir es mal -„grenzüberschreitenden“ Gedanken- und Informationsaustauschs in Sachen Handball. Ich empfinde das als einen sehr positiven Ansatz unsere Sportart regional wieder etwas mehr ins Rampenlicht zu rücken. Zu meiner Person: Oliver Reiß, 46 Jahre alt, verheiratet und mit zwei Handball begeisterten Kindern gesegnet. Ich spiele selbst seit über 30 Jahren Handball und habe auch den einen oder anderen Verein als Spieler kennengelernt. Aber als Saulheimer ist die SG Saulheim für mich halt eine Herzenssache.

MK: Was ist das Besondere in Ihrem Verein und welche Zielsetzungen haben Sie?

OR: Das besondere bei der SG ist der Zusammenhalt bei den Aktiven und bei all jenen, die sich darüber hinaus ehrenamtlich bei uns engagieren. Das macht die Zusammenarbeit über Mannschaften hinweg einfacher. Aber das muss auch so sein, da wir bei den Herren drei Mannschaften haben, die voneinander abhängig sind. Steigt die Herren 1 ab, trifft dies auch die Herren 2 und Herren 3. Und da uns daran gelegen ist, dass wir jungen Spielern eine möglich breite Leistungsplattform bieten ist somit die Zielsetzung eigentlich auch schon automatisch vorgegeben: Leistungsorientierter, moderner Handball im Südwesten, aber auch in Rheinhessen.

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Die Woche der Rheinhessen – Interview mit Hans Teßnow der DJK Sportfreunde Budenheim

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Hans-Georg Teßnow

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Teßnow, Sie sind der Abteilungsleiter Handball der Sportfreunde Budenheim. Bitte stellen Sie sich kurz vor und Ihren Werdegang/Bezug zum Handballsport und zum Verein.

Hans Teßow (HT): Hallo Hr. Kleinmann, ich spiele seit meinem achten Lebensjahr in Budenheim Handball und habe dabei alle Jugenden durchlaufen, mit Abschluss in der A-Jgd und dem Endspiel um die Südwestmeisterschaft. Anschließend habe ich über den Weg unserer „Zweiten“, den Sprung in die Erste Herren, damals noch in der Regionalliga geschafft und dort ca. 10 Jahre gespielt. Ein weiteres Highlight meiner Spieler-Karriere war das Projekt unsere Zweite Herren von der A-Klasse bis in die Oberliga RPS gebracht zu haben, damals noch unter Jürgen Haas und einem Haufen von ehem. Regional- und Oberligaspielern. Nach der Aktiven-Zeit, wurde ich vom damaligen Abteilungsleiter Fred Bühring „überredet“, dem Abteilungsvorstand beizutreten und so bin ich seit nunmehr 11 Jahren Abteilungsleiter der Sportfreunde Budenheim, aktiver Schiedsrichter in der Oberliga RPS und Co-Trainer der männlichen A-Jugend in der OL RPS.
Zu meiner Person, ich bin mittlerweile 46 Jahre alt, selbstständig als Maurermeister, verheiratet und habe 3 Kinder. Meine freie Zeit verbringe ich mit meiner Familie und meinen Hunden.

MK: Was ist das Besondere in Ihrem Verein und welche Zielsetzungen haben Sie?

HT: Ich denke, dass das Besondere an Budenheim, die familiäre Atmosphäre ist. Jeder kennt jeden, es gibt keine Berührungsängste unserer Jüngsten mit den Aktiven, Helfern oder Ehrenamtlichen, die Fans z. B. sitzen nach unseren Heimspielen immer mit den Spielern der Ersten Herren zum Essen zusammen. Auch Eltern unserer Jugendspieler haben immer einen Ansprechpartner oder wissen, wen Sie bei Fragen ansprechen müssen, unser Verein ist nicht anonym und lebt auch davon „eine große Familie“ zu sein.
Unser Ziel ist dieses Gefühl der Zugehörigkeit weiter zu fördern und den Verein entsprechend nach außen attraktiver zu machen, um für in Frage kommende Mitglieder das Gefühl „dabei sein“ noch mehr entwickeln zu wollen, bzw. uns interessanter zu machen.

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Rubrik: Interviews Transparenz & Klartext

Die Themenwoche der Rheinhessen – kein Interview mit Präsident Klaus Kuhn

In der Themenwoche der Rheinhessen, wird ab heute, jeden Tag ein Interview mit einem Vereinsverantwortlichen veröffentlicht. Dabei wurde bei der Vereinsauswahl der Großraum um Mainz genommen und die Vereine aus Budenheim, Saulheim, Nieder-Olm, Bingen, Bodenheim, Bretzenheim kommen hier ausführlich zu Wort.
Geplant war auch ein Interview mit Präsident Kuhn, leider bekam ich nach dem Nicht-zustande-Kommen des Gesprächstermins und Nachfrage keine Antworten mehr auf die Interviewfragen.

Rubrik: (Weiterlesen) Interviews Jugend-Förderung mC-Jugend Oberliga RP/Saar

HBZ-Jugendförderung-Interview zur neuen Oberliga RH/RLP/S der C-Jugend von Bodenheim und Budenheim

Beide Vereine setzen bei der Jugendarbeit auf „Eigengewächse“; mit „Bodenumer“ und „Budenumer“ Jungs in der Oberliga

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Andreas Hannappel, C-Jugendtrainer des TV Bodenheim:

„Alle Spieler der jetzigen Mannschaft spielen mindestens seit der E-Jugend in Bodenheim, manche sogar schon länger. Es ist da keiner dazu geholten worden, sondern das sind alles „Bodenumer Jungs“ und da bin ich persönlich und natürlich der gesamte Verein extrem stolz drauf. 8 von 13 Spielern wohnen auch direkt in Bodenheim, die übrigen 5 kommen aus den direkten Nachbarortschaften.“

Michael Kleinmann (MK): Hallo Andi, die Vorrunde der neuen Oberliga ist jetzt gespielt, ihr steht aktuell auf Platz 10. Welche Bilanz zieht ihr nach der Hinrunde? Welche Erfahrungen konntet ihr in der neuen Oberliga für den Verein und die Mannschaft sammeln?

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Rubrik: (Weiterlesen) Interviews Jugend-Förderung

HBZ-Jugendförderung-Interview mit Pascal Hens

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Die Entwicklung vom Jugendspieler und Kasteler Bub zum erfolgreichen Bundesliga- und Nationalspieler

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit „Pommes“, Welt- und Europameister, Kapitän vom HSV Hamburg

Alle Fotos sind aus dem Familienarchiv…

„Die größten Förderer sind natürlich immer noch die Eltern! Denn wenn ich zurückdenke, muss ich ein riesen Dankeschön an all die Eltern geben, die uns Kinder damals schon jedes Wochenende (teilweise um 9 Uhr morgens) zu den Auswärtsspielen gefahren und unterstützt haben!“

Michael Kleinmann (MK): Hallo Pascal, herzlichen Dank, dass du trotz der knappen Zeit und kurzen Nächte durch die Geburt deiner Tochter dich für die Handball-Zeitung.de zur Verfügung stellst und uns von deiner Entwicklung und deinem Werdegang für die Jugendförderung berichtest. Persönlich freue ich mich sehr, dass ich das Interview mit dir machen darf, da unsere Familien ja seit Jahrzehnten befreundet sind.
Den Schwerpunkt vom Interview möchte ich für unsere vielen jungen Leser und Jugendverantwortlichen auf deine Entwicklung legen „vom Jugendspieler und Kasteler Bub zum erfolgreichen Bundesliga- und Nationalspieler“, aber dazu kommen wir gleich.
Bitte berichte uns kurz, wie es deinem Körper geht und zu deiner aktuellen Situation beim HSV Hamburg, dein Vertrag läuft im Sommer 2015 aus. Führst du schon Gespräche über eine Vertragsverlängerung und möchtest du weiterspielen, oder steht für dich jetzt schon fest, die aktive Handballkarriere 2015 zu beenden?

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Rubrik: (Weiterlesen) Interviews Jugend-Förderung

HBZ-Jugendförderung-Interview mit Jürgen Kleinjung

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Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Kleini

„Wir haben viele junge engagierte Trainer, die von meiner Erfahrung lernen können. Ich schaue mir die Trainings an, werte sie aus und bespreche das dann mit ihnen und was man evtl. verbessern kann. Dann gebe ich Anregungen und bin Ansprechpartner für Fragen. Gerade im Jugendbereich muss mehr investiert werden!“

Michael Kleinmann (MK): Hallo Kleini, du bist seit ca. 40 Jahren im Handballsport aktiv. Eine wahnsinnige Zeitspanne! Gib uns doch bitte mal ein paar Beispiele, was du so gemacht hast in dieser Zeit und wie du es schaffst, dich immer wieder für die Aufgaben zu motivieren.

Jürgen Kleinjung (JK): Ich habe in der langen Zeit sehr viele verschiedene Trainertätigkeiten ausgeübt. Hier ein kleiner Auszug:

Auswahltrainer B+A Jugend im Kreis und danach im Bezirk Wiesbaden.
Männliche B+A Jugend, weibliche B-A Jugend
Männer bis Oberliga
Frauen bis Oberliga
Talenttraining + Trainerausbildung
Beauftragter Methodik Bezirk Wiesbaden/ Frankfurt
Mitglied im Trainerkreis Rhein-Main
Ich bin ein „Handballverrückter“ im positiven Sinn. Mir macht die „Mannschaftssportart Handball“ sehr viel Spaß. Ich habe eine tolle Zeit mit Handball verbracht und dabei viele Freunde gewonnen.

Ohne Handball würde mir was fehlen!

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Rubrik: Interviews

HBZ-Interview mit Dirk Lösel, Therapie und Training, Physiotherapie für Spitzensportler

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Dirk Lösel 

Dirk Lösel, Jahrgang 1964, er bringt in seine physiotherapeutischen Behandlungen und sein Personal Training mehr als 20 Jahre Berufserfahrung aus den Bereichen Physiotherapie, Leistungsdiagnostik und Athletiktraining ein. Seit 1994 ist er leitender Physiotherapeut der Basketball Bundesligamannschaft der LTi Gießen 46ers und betreute lange die A2- und Juniorennationalmannschaften des Deutschen Basketballbundes. Spitzenathleten aus Leichtathletik, Fußball, Handball und Triathlon gehören zu seinen Patienten. Der regelmäßige Austausch mit den Athletiktrainern im In- und Ausland, sowie führenden deutschen Physiotherapeuten gewährleistet, dass international anerkannte Therapie- und Trainingskonzepte in die tägliche Behandlung und das Training mit einfließen. Seit 2005 hält Dirk Lösel regelmäßige Vorträge und Workshops zu physiotherapeutischen Fachthemen, u.a. bei sportmedizinischen und physiotherapeutischen Fortbildungen und Symposien in Boston, Basel, Barcelona und Zürich.

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Dennis Krumpholz, Abteilungsleitung und Konstantin Mende, Jugendleiter Handball vom PSV Grün-Weiß Wiesbaden

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Dennis Krumpholz und Konstantin Mende

„Als ich vor 10 Jahren beim PSV angefangen habe, wurden wir für unsere noch frische Jugendarbeit und der eher erfolglosen Herrenmannschaft belächelt. Das hat sich in den letzten Jahren aufgrund der jüngsten Ausrichtung und neuen Teams stark verändert.“

Die Ballräuber Wiesbaden: „Handball ist Spiel, Handball ist Spaß, wir geben gas, gas, gas!“
Getreu diesem Motto spielen und trainieren wir!

Michael Kleinmann (MK): Hallo Dennis, du hast 2012 die Abteilungsleitung übernommen. Wie kam es dazu und was hast du bereits davor im Verein gemacht?

Dennis Krumpholz (DK): Richtig, der Wechsel ist wie in jedem Verein demokratisch entschieden worden. Mit klaren und immer noch aktuellen Zielen bin ich damals angetreten, aber meine Geschichte in der PSV-Handballabteilung beginnt bereits vor 12 Jahren. Damals hat mich der leider mittlerweile verstorbene Rolf Freiler gefragt, ob ich eine Jugendarbeit beginnen möchte. Mit 4 Kindern ging es damals los und mittlerweile sind es knapp 200. Aus der damaligen Sicht als Trainer und danach als Jugendleiter war es ein wichtiges Ziel für mich, das begonnene quantitativ weiter aufzubauen und so nachhaltig und zeitgleich qualitativ zu unterstützen. Beispielsweise wurden Anfänger-Workshops für das Ferienprogramm der Stadt Wiesbaden, Schul-Vereins-Kooperationen in Grund- und Realschulen sowie die vereinsübergreifende Konzeption die HandballCampsFürAlle, ins Leben gerufen. Dass dieser Weg der richtige war und immer noch ist, zeigen die steigenden bzw. gleichbleibenden Mitgliederzahlen trotz der natürlichen Mitgliederfluktuation.

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Arno Jung, Jugendkoordinator und Team-Manager der HSG Wetzlar und HSG Dutenhofen-Münchholzhausen

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Arno Jung

„Wer Talent und die richtige Einstellung hat, der soll bei uns von den Trainern und dem Umfeld her auch den Weg in die Spitze gehen können.“

Historie der HSG Wetzlar:
1904 wurde der TSV Dutenhofen und 1909 der TV Münchholzhausen gegründet. Aus den traditionsreichen Handballabteilungen dieser beiden Wetzlarer Stadtteil-Vereine wurde 1992 die „Handballspielgemeinschaft Dutenhofen/ Münchholzhausen“ gebildet, der Stammverein der HSG Wetzlar. Seit der Saison 1999/2000 startet die Bundesliga-Mannschaft des Vereins unter dem Namen „HSG D/M Wetzlar“, der im Frühjahr 2004 in „HSG Wetzlar“ geändert wurde.
Wirtschaftlicher Träger ist seit dem 01.07.2001 die „HSG D/M Wetzlar Handball Bundesliga Spielbetriebs GmbH & Co. KG.“ – ebenfalls geändert in „HSG Wetzlar Handball Bundesliga Spielbetriebs GmbH & Co. KG“.
Link zur Historie und Entwicklung

HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen:
Der TSV Dutenhofen e.V. gegründet 1904 und der TV „Gut Heil“ 1909 Münchholzhausen e.V. sind nicht nur Nachbarvereine aus zwei ehemaligen Nachbargemeinden, sondern Vereine mit einer weitreichenden Tradition. Diese Vereine hatten und haben noch mehrere Sparten. Der Ursprung, wie auch sonst, war von Turnvater Jahn geprägt und hatte die Ursportart Turnen und Leibesertüchtigung.
Am 23.03.1992 wurde dann die Satzung von beiden Vorständen zur HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen unterschrieben.
Link zum Leitbild und den Vereinszielen

Michael Kleinmann (MK): Hallo Arno, du betreust die beiden verantwortlichen Position Jugendkoordinator und Team-Manager im Verein. Bitte stell deinen Werdegang im Handball und die Aufgaben im Verein kurz vor.

Arno Jung (AJ): Hallo Michael, hier ein paar kurze Impressionen von meinem langen Werdegang im Handball. Mein Stammverein ist die SG Kleenheim. Mein Jahrgang ist 1958, Handballer bin ich seit 1967, Trainer seit 1977 und die A-Lizenz habe ich seit 1989. Im Jahr 2011 habe ich diese nochmal gemacht, da ich 2004-2011 pausiert habe. Meine verschiedene Trainerstationen in Mittelhessen sind die männliche und weibliche Jugend, Männer (bis 3. Liga/ Regionalliga) und Frauen (bis 1. Liga). In den Vereinen (HSG Wetzlar und HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen) habe ich aktuell drei Funktionen. Ich bin Trainer der Bundesliga-A-Jugend (seit Juli 2011),  Jugendkoordinator (seit Januar 2012) für den männlichen Nachwuchs und Team-Koordinator (September 2013 – Ende Mai 2014).

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Andre Tzschaschel, Pressesprecher und neue Medien der Füchse Berlin

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Andre Tzschaschel

„Erfolgreicher Nachwuchs im Handball ist wichtig und eine Säule bei den Füchsen!“

Die Füchse Berlin holen erstmalig in der 123-jährigen Vereinsgeschichte einen Titel, den DHB-Pokal in Köln und gewinnen den Rookie Cup 2014 mit der A-Jugend an Ostern in Berlin.

Historie:
Der Verein wurde am 28. Januar 1891 als MTV Reinickendorf gegründet. Nach mehreren Fusionen und Umbenennungen hieß der Verein ab 1947 Reinickendorfer Füchse BTSV. Seit 2005 tritt der Traditionsklub unter der Bezeichnung „Füchse Berlin“ an.

Was ist der „Rookie Cup“?

Die DKB Handball-Bundesliga veranstaltet im 2-Jahres-Rhythmus den „Rookie Cup“ als Turnier für die besten 16 A-Jugendmannschaften in Deutschland, die einem Bundesligisten (1. und 2. Liga) angehören. Das Turnier findet traditionell am Osterwochenende statt, in diesem Jahr vom 18. bis 20. April. Der „Rookie Cup“ ist Teil der Nachwuchsförderung der DKB Handball-Bundesliga, finanziert aus dem Mitteltopf, der sich aus der Vergabe des Jugendzertifikats ergibt.

Link zur Füchse Jugendbroschüre

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Tzschaschel, meine herzlichen Glückwünsche zum erfolgreichen Monat April mit dem ersten Titel der Vereinsgeschichte dem DHB-Pokal und zum Gewinn des Rookie Cups der A-Jugend zum dritten Mal in Folge. Welche Position und Aufgaben haben Sie bei den Füchsen Berlin, wie ist ihr persönlicher Werdegang im Handball und wie ist das Gefühl aktuell in der Hauptstadt als Handballer?

Andre Tzschaschel (AT): Hallo Herr Kleinmann, ja vielen Dank für die Glückwünsche. Wir alle haben uns riesig gefreut und im gesamten Team war es ein Wahnsinnsgefühl nach dem Gewinn des ersten Titels der Vereinsgeschichte und eine Bestätigung der erfolgreichen Jugendarbeit seit Jahren.

Den Bereich Pressearbeit und neue Medien mache ich jetzt bereits in der 3. Saison bei den Füchsen Berlin. Das heißt alles was zur klassischen Pressearbeit passt und noch die Webseite und die sozialen Netzwerke, bei denen wir auch vertreten sind. Im Jugendbereich, bis zur B-Jugend war ich selbst aktiv als Handballer und habe mich dann auf die Schiedsrichterei konzentriert. Nach einer Verletzung meines Partners habe ich dann auf Zweitliganiveau damit aufgehört und es ergab sich die Chance bei den Füchsen Berlin.

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Klaus Gärtner, Leiter des Handballförder-Zentrum Kronau, Jugendkoordinator und Trainer der SG Kronau/ Östringen

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Klaus Gärtner

„Wir wollen die Talente aus unserem Einzugsgebiet optimal fördern, dazu gehören die Säulen Sport, Schule/ Beruf und Soziales. Wir versuchen unsere Jungs optimal auf den Leistungssport und das Leben vorzubereiten.“

Die SG Kronau/ Östringen:

Im Jahr 2002 schlossen sich die Herrenmannschaften der TSG Kronau e.V. und des TSV Baden Östringen e.V. zur SG Kronau/ Östringen zusammen.
Nach dem Zusammenschluss folgte der Aufstieg in die erste Handballbundesliga gleich das Jahr darauf. Zwar musste ein Jahr später nochmals der Weg in die Zweite Liga angetreten werden, der Wiederaufstieg folgte jedoch prompt.
2005 schlossen sich dann auch noch die restlichen Erwachsenen- und Jugendmannschaften der SG an. Die Umbenennung der ersten Herrenmannschaft in die Rhein-Neckar Löwen GmbH erfolgte 2007.
In der Saison 2013/14 gehen insgesamt 22 Mannschaften unter dem Namen SG Kronau/ Östringen an den Start.

Das Handballförderzentrum (HFZ) in Kronau:

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Mark Schober, Mitglied der Geschäftsleitung, im Ausschuss des Zertifikats und Verantwortlicher der Handball-Bundesliga für das Jugendzertifikat 2014

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Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Mark Schober

„Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen zu können.“

Die Handball-Bundesliga zeichnet für 2014 zum siebten Mal Vereine mit hervorragender Qualität in der Jugendförderung, mit dem Zertifikat „Exzellente Jugendarbeit“ aus.
Dieses Jugendzertifikat ist für die 38 Handball-Clubs (18 erste- und 20 zweite Liga) der 1. und 2. Handball-Bundesliga. Für das Zertifikat 2014 haben sich 16 Vereine der 1. Liga und 11 der 2. Liga einen Antrag und Unterlagen eingereicht.

Richtlinien zur Erteilung des Jugendzertifikats der Handball-Bundesliga als PDF zum Download mit „Speichern unter“

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Schober, Sie sind verantwortlich für das Jugendzertifikat und im Ausschuss des jährlichen Zertifikats, vielen Dank das Sie sich für unser Interview die Zeit genommen haben. Bitte geben Sie uns kurz ein paar Informationen zu ihrer Person und dem Bezug zum Handball.

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Marcel Henkelmann, Kadertrainer Jahrgang 2002

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Marcel Henkelmann:

„Gute Handballer sind durch die Athletik und Körperspannung auch gute Turner und das gehört eigentlich in jede Basisausbildung im Jugendhandball dazu!“

Michael Kleinmann (MK): Hallo Marcel, du bist der eine Teil vom  erfolgreichen Trainergespann mit Alexander Krestan für den männlichen  Jahrgang 2002 der Bezirksauswahl Wiesbaden/ Frankfurt. Bitte stelle dich unseren Lesern kurz vor, wer du bist und  was du bisher im Handball so gemacht hast.

Marcel Henkelmann (MH): Hallo, ich bin Marcel Henkelmann und mit 22 Jahren noch aktiver Spieler in der 1. Mannschaft der HSG Hochheim/ Wicker. Seit 2006 bin ich auch Trainer bei Howi, seit 2001 Bezirksauswahltrainer JG 1998 und seit letztem Jahr Bezirksauswahltrainer JG 2002.

MK: Wie hast du/ihr intern den großen Bezirk Wiesbaden/ Frankfurt aufgeteilt und wer hilft dir aktiv dabei?

MH: Wir haben den Bezirk in 2 Stützpunktgruppen Ost und West aufgeteilt und stellen aus diesen beiden den Kader zusammen. Das Trainerteam besteht aus Alexander Krestan und mir und wir machen alle Trainingseinheiten gemeinsam und haben eine klare Aufgabenverteilung untereinander. Das Stützpunkttraining ist je Stützpunkt einmal im Monat und das Kadertraining machen wir flexibel, je nach Entwicklungsstand und Bedarf. Im JG 2002 haben wir auch schon zwei Spiele gemacht, wo die beiden Stützpunkte Ost und West gegeneinander angetreten sind. Da zeigte sich auch unsere Einschätzung vom guten Spielerpotential in diesem Jahrgang 2002.

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Jens Klein, Kadertrainer Jahrgang 2003

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung.de-Interview mit Jens Klein:

„Folgender Grundsatz: Individuelle Ausbildung vor Gruppentaktik, vor Mannschaftskonzept! Warum? Ohne eine gute individuelle Ausbildung wird es später schwer sein ein erfolgreiches, kooperatives Spiel aufzuziehen.“

Michael Kleinmann (MK): Hallo Jens, du bist der verantwortliche Bezirksauswahl-Trainer Wiesbaden/ Frankfurt für den männlichen Jahrgang 2003. Bitte stelle dich unseren Lesern kurz vor, wer du bist und was du bisher im Handball so gemacht hast.

Jens Klein (JK): Hallo, ich bin Jens Klein und wenn man den Erzählungen vom Ball in der Babywiege glauben darf, dann begleitet mich der Handball nun schon 40 Jahre. Wie viele der heutigen jungen Auswahlspieler, habe auch ich schon als Kind davon geträumt in den großen Arenen Handball zu spielen. Und ich kann allen jungen Lesern nur den Tipp geben, sich diesen Traum von keinem Erwachsenen nehmen zu lassen.

MK: So alt bist du doch noch gar nicht! Spaß bei Seite, hast du dir den Traum nehmen lassen?

JK: Nein, mit 18 Jahren bin ich das erste Mal in der zweiten Bundesliga für den TSV Karlsruhe-Rintheim aufgelaufen. Es waren zwar nur tausend Zuschauer und nicht wie heute Zehntausend mit Lichteffekten und Feuerwerfern, aber es war ein sensationelles Gefühl.

MK: Da wir gerade bei deinem handballerischen Werdegang sind, was kannst du den jungen Handballern aus deiner Erfahrung mit auf den Weg geben?

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Bastian Dobhan, D-Jugendtrainer der TSG Münster

Handball-Zeitung-Interview von Michael Kleinmann mit Bastian Dobhan

„Das wir überhaupt noch zu diesem Endspiel kommen würden, hätte bis zum vierten Punktverlust (10 Tage zuvor) Nordenstadts noch keiner für möglich gehalten!“

Michael Kleinmann (MK): Hallo Bastian, Mensch da ist euch ja letzten Sonntag, im letzten Spiel in Nordenstadt ein „Husarenstück“ gelungen und ihr konntet mit dem Sieg noch Tabellenerster werden und die Nordenstädter vom ersten Platz verdrängen.
Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der BOL-Meisterschaft am letzten Spieltag. Erzähl uns doch mal, was das für ein Gefühl war und wie ihr euch vor dieser schweren Aufgabe vorbereiten, motivieren konntet und was habt ihr besonderes gemacht?

Bastian Dobhan (BD): Hallo Michael, erst einmal Danke für deine Glückwünsche, ich werde sie an meine Jungs weiterleiten, denn immerhin sind sie die Hauptprotagonisten gewesen.
Das wir überhaupt noch zu diesem Endspiel kommen würden, hätte bis zum vierten Punktverlust (10 Tage zuvor) Nordenstadts noch keiner für möglich gehalten. Vor der TSG Eppstein muss man dabei sicher den Hut ziehen, die als einzige Mannschaft zweimal nicht gegen die TuS Nordenstadt verlor, zweimal Remis spielte und das trotz ihrer neutralen Tabellensituation (6.).

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HBZ-Jugendförderung-Interview mit Klaus Heuser D-Jugendtrainer der TG Friedberg

Michael Kleinmann im Handball-Zeitung-Interview mit Klaus Heuser

„Bei der TG Friedberg wird die Jugendarbeit seit vielen Jahren GROSSGESCHRIEBEN, vielen Dank an die Handball-Zeitung, dass wir das hier auch mal darstellen können!“

Michael Kleinmann (MK): Hallo Herr Heuser, Sie sind der verantwortliche Trainer der D-Jugend der TG Friedberg. Ihre Jungs haben eine klasse Saison gespielt mit einem einzigartigen Ergebnis. Sieger der BOL-Süd mit 18 Siegen, 36:0 Punkte und 567:290 Toren. Was ist das besondere Konzept diese Saison gewesen?

Klaus Heuser (KH): Ich trainiere, betreue und kümmere mich um die Jungs seit ihrer Mini-Zeit, über die Hälfte der Mannschaft im 6. Jahr. Seit 4 Jahren ist mit Sebastian Jahr ein junger Mann mit dabei, der sich über ein Schulpraktikum bei mir vom Helfer bis zum C-Lizenztrainer entwickelt hat. Sebastian spielt in seinem letzten Jugendjahr in unserer A-Jugend um die Bezirksoberliga-Meisterschaft (zwei Endspiele gegen Kleenheim). Das bedeutet einen Co-Trainer der selbst als Mini im Verein aufgewachsen ist und in der A-Jugend seinen Mann steht.

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