Handball-Zeitung

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Aktuelle Kommentare zu Artikeln / Leserbriefe / News

Dieser Artikel bleibt an dieser Position - aktuellere Berichte findet Ihr weiter unten!


Von: Wieland Berkholz • Rubrik/Liga: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

„Am schönsten wäre es, wenn beide drin blieben“ – Jannik Hofmann im Interview

Wieland Berkholz im Interview mit Jannik Hofmann:

Der 22-jährige Linksaußen gehört zur Garde der „jungen Wilden“ beim mittelhessischen Traditionsverein TV Hüttenberg.

Foto: Pressedienst Hüttenberg – Marc Thürmer
Seit 2014 zum Stamm der ersten Herrenmannschaft gehörend hat der angehende Lehramtsstudent in seiner bisherigen Aktivenzeit schon vier Ligen erlebt. Mit der zweiten Mannschaft des TVH die Oberliga, mit der ersten Mannschaft die Dritte und Zweite Liga. Als auf der Halbposition deckender Linksaußenspieler spielte Hofmann in der offensiv ausgerichteten 3:2:1 Deckung der Hüttenberger in der letztjährigen „Durchmarschsaison“ eine gewichtige Rolle. Im folgenden Interview geht Hofmann auf die sportlichen Unterschiede in den Ligen ein und erklärt den Wunsch endlich einmal zwei Spielzeiten hintereinander in einer Liga zu spielen. Weiterhin erläutert der bekennende Christ, wie er seinen Glauben auch im Sport lebt.

Foto: Axel Kretschmer
Sie verlassen zum Saisonende und wechseln zum aktuellen Ligarivalen Eulen Ludwigshafen. Betrachtet man die Entwicklung der letzten Wochen scheint jedoch der TV Hüttenberg eine wahrscheinlichere Perspektive für eine weitere Erstligasaison zu besitzen.

Natürlich habe ich diesen eventuellen Ausgang der Saison auch bedacht und bei den Eulen Ludwigshafen einen Vertrag für die 1. und 2. Liga unterschrieben. Das Angebot der Eulen hat einfach gepasst, da ich aus studientechnischen und privaten Gründen mir schon gut vorstellen konnte in diese Region zu ziehen. Meine Freundin wohnt bereits in Mannheim und macht dort eine Ausbildung, ab Frühjahr 2019 möchte ich dann an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein Grundschulstudium beginnen. Mit den Eulen Ludwigshafen freue ich mich auf einen sehr guten Verein, wo ich weiterhin professionell Handball spielen kann.
Natürlich wäre es am schönsten, wenn beide Mannschaften den Klassenerhalt erreichen und ich nächste Saison mit den Eulen zurück nach Gießen kommen kann. Es wäre das erste Mal, dass ich in zwei Spielzeiten hintereinander in der gleichen Klasse spiele. Nach einem Abstieg und zwei Aufstiegen hintereinander.
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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga 2. Bundesliga Männer

Jonas Müller über seinen Wechsel vom TV Hüttenberg zum TuS Ferndorf

Wieland Berkholz im Interview:

„Es passt alles!“

Jonas Müller – Foto: Pressedienst TV Hüttenberg
Vor kurzem verkündete der als Aufsteiger in die Zweite Handball-Bundesliga feststehende TuS Ferndorf die Verpflichtung des gerade 22 Jahre alt gewordenen Jonas Müller, vom Hüttenberg. Jonas Müller stammt aus der Jugend der HSG Wettenberg und wurde nach seinem Wechsel in die Jugend der HSG Wetzlar Deutscher Vize-Meister mit der A-Jugend. In seinem ersten Seniorenjahr ging Müller für den TV Gelnhausen auf Torejagd und wechselte vor Beginn der aktuellen Saison zum TV Hüttenberg. Der 1,92 Meter große ehemalige Jugendnationalspieler zog durch eine starke Saison beim Drittligisten HSG Nieder-Roden die Aufmerksamkeit auf sich. Dort übte Müller sein Zweispielrecht aus. Im Interview äußert sich Müller über die Motive des Wechsels zum TuS Ferndorf.

Welche Gründe gaben den Ausschlag für den Wechsel zum TuS Ferndorf?

Ich hatte in den vergangenen zwei Jahren einen hohen Aufwand betrieben, um bei den Senioren Fuß zu fassen. Meine Familien wohnt in Hohenaar bei Herborn. In der aktuellen Saison pendele ich dreimal in der Woche 115 Kilometer zum Training nach Nieder-Roden. Ich fühle mich dort sehr wohl und habe auch umfangreiche Spielanteile. Als Ferndorf dann über meinen Berater Interesse zeigte, gab es dann jedoch eigentlich keinerlei Argumente gegen diesen Wechsel. Ich beginne demnächst eine Ausbildung zum Tourismuskaufmann bei Gimmler-Reisen in Wetzlar. Das passt allein von der Logistik her perfekt. Zudem kann ich den nächsten Schritt gehen und mich in der Zweiten Bundesliga beweisen. Es passt alles.

Wie sehen Sie die sportlichen Chancen des TuS Ferndorf?

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Rubrik: (Weiterlesen) 3. Liga Frauen

„Fankultur ist keine Floskel bei uns“ – Kerstin Streit vom HV Chemnitz im Interview

Wieland Berkholz im Interview mit der Mannschaftsführerin des HV Chemnitz

Die Damen des Chemnitzer HV setzen mit ihrem Aufstieg in die Dritte Liga Ost zu Saisonbeginn einen neuen Punkt auf die DHB-Ligakarte.

Chemnitz Mannschaftsführerin Kerstin Streit im Clinch mit Eddersheims Kreisläuferin Lena Thoß – Foto: Axel Kretschmer
Vor der Saison machte eine Meldung die Runde, nach welcher man mit einem Minietat die Aufgabe angehen wolle. Grund genug für Wieland Berkholz am Rande der Ligabegegnung gegen die TSG Eddersheim sich bei der Chemnitzer Mannschaftsführerin Kerstin Streit über das bisherige „Abenteuer“ zu erkundigen.

Selbst vielen fachkundigen Handballanhängern war der Name HV Chemnitz neu. Entstand der Verein auf der „grünen Wiese“?

Der Verein entstand aus einem Zusammenschluss zweier Vereine. Damenhandball hat aber auch in Chemnitz schon Tradition, auch wenn es auch zu DDR-Zeiten keines der großen Leistungszentren war.

Zu Beginn der Winterpause wurde ein Ranking zu den Zuschauerzahlen in den Dritten Ligen veröffentlicht. Dieses zeigte Ihren Verein bei den Damen an der Spitze. Wie ist diese Zahl für einen Aufsteiger zu erklären?

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht BL-A Wiesbaden/ Frankfurt Frauen

Entscheidungswochen bei den Handballerinnen der FTG Frankfurt

Die FTG Frankfurt informiert:

Bleiben die Frankfurter Handballdamen im Aufstiegsrennen oder müssen sie den Blick Richtung Mittelfeld richten?

Anwurf ist am Samstag, 24. Februar 2018 um 17:30 Uhr in der Sportfabrik in Bockenheim.

Die kommenden zwei Partien sind richtungsweisende Partien wohin die Reise geht.
Obwohl die Rückrunde schon in vollen Zügen ist, absolvieren die FTGlerinnen am kommenden Samstag gegen den BZO-Absteiger und derzeitigen Tabellenführer HSG Eschhofen/Steeden aufgrund einer Spielverlegung aus dem Dezember ihr letztes Hinrundenspiel. Daher treffen beim Spitzenspiel zwei Mannschaften aufeinander, die sich aus der Liga noch nicht kennen. Die Spielgemeinschaft hat bisher lediglich zum Saisonauftakt gegen die TSG Eppstein Punkte lassen müssen, alle anderen Partien konnte das Team – wenn auch zum Teil mit nur einem Tor – für sich entscheiden. Daher rechnet Trainer Thomas Rösgen sich durchaus Chance aus.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

TV 05/07 Hüttenberg – THW Kiel 25:37

Wieland Berkholz berichtet:

„Am Ende dann doch Freundschaftsspielcharakter“ – THW am Ende souverän in Gießen-Ost

Foto: Wieland Berkholz
Klammern, kratzen, beißen und auch ab und zu ein bischen spucken. Wenn das 10 Millionen-Starensemble des THW die „Studententruppe“ aus der Käsemetropole Hüttenberg besucht, sind Rollen und Erwartungshaltungen in der Sonntagsaufführung in der Halle Gießen-Ost klar definiert. Die Halle mit 2600 Zuschauern fast ausverkauft, darunter auch die Republikweit verteilten „Zebra“-Fans. Unter der heimischen Anhängerschar sicherlich auch viele Handballinteressierte, welche schon vor über 20 Jahren in Dutenhofen dabei waren, als der Hüttenberger Rivale die Kieler „naß“ gemacht hatte. In den besten Momenten der heutigen Begegnung kam ein Hauch von Atmosphäre aus dieser Zeit auch in der Halle Gießen-Ost auf. Die Hüttenberger ließen trotz fehlender Nachverpflichtungen in der Winterpause vor dem Spiel Optimismus verlautbaren. Die Spielergebnisse gegen gute Zweiligisten hatten für Mut gesorgt.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Europameisterschaft Männer

„Ich glaube, dass die Arbeit mit Jasmin Camdzic mich auf ein höheres Level bringen wird“ – Der serbische Nationalkeeper Tibor Ivanisevic im Gespräch

Die HSG Wetzlar hat sich unter dem Trainergespann Kai Wandschneider und Jasmin Camdzic zu einer Art Durchlauferhitzer für vielversprechende Talente entwickelt.

Foto: Wieland Berholz
Neben den Feldspielern Steffen Fäth, Jannik Kohlbacher oder Kent-Robin Tönnesen sind insbesondere die Karrieresprünge von Andreas Wolff und Benjamin Buric Beleg für die methodische Sichtung und Weiterentwicklung von Spielern mit Potenzial im mittelhessischen Bundesligaklub. Zur kommenden Saison wird der serbische Nationaltorwart Tibor Ivanisevic die Nachfolge von Benjamin Buric antreten, welchen es zur SG Flensburg/Handewitt zieht. Ivanisevic spielte sich mit seinem Wechsel zum Championsleague-Teilnehmer Skjern HB vor anderthalb Jahren in den Fokus. Der 27-jährige bildet seither mit Vladimir Cupara das Duo um Nationalteam. Am Rand der Europameisterschaft gewährte Ivanisevic Einblick in die Beweggründe des Wechsels.

Mit dem Wechsel nach Skjern im Alter von 25 Jahren haben Sie die internationale Handballbühne betreten. In welchen Vereinen waren Sie zuvor tätig?

Meine erste Station war Roter Stern Belgrad. Die erste Auslandsstation war Orohashi in Ungarn. Dann folgte ein Engagement bei Borac Banja Luka in Bosnien sowie wiederum mit Gyöngyösi ein ungarischer Verein. Im Winter 2016 wurde ich dann von Skjern verpflichtet.

Sie wechseln von einem Championsleague-Teilnehmer zu einem Mittelfeldklub der Bundesliga. Was sind die Beweggründe?

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Rubrik: (Weiterlesen) Europameisterschaft Männer

„Kai Wandschneider war ein wichtiger Trainer für mich“ – Kent-Robin Kent-Robin Tønnesen im Gespräch

Wieland Berkholz im Interview:

Die Karriere des Norwegers hat in den letzten vier Jahren eine atemberaubende Geschwindigkeit aufgenommen

Foto: Wieland Berkholz
Parallel zu den Platzierungen der norwegischen Nationalmannschaft bei den Großturnieren in den letzten drei Jahre hat auch der 26-jährige seit Saisonbeginn mit KC Veszprem das ultimative Karriereziel eines Handballers erreicht. Am Rande der Europameisterschaft fand Tønnesen Zeit, die letzten vier Jahre Revue passieren zu lassen.

Herr Tønnesen, in Ihrem Team stehen gleich vier gelernte Linkshänder auf der Rückraumposition. Sie haben sich zu einem wichtigen Faktor auf der halben Deckungsposition entwickelt und die meisten Spielanteile. Vor vier Jahren, als Sie aus Schweden zu HSG Wetzlar wechselten, wurden Sie als reiner Angriffsshooter wahrgenommen. Wie ist dieser Wandel zu erklären?

In Wetzlar habe ich im zweiten Jahr schon Anteile in der Deckungsarbeit bekommen. Kai Wandschneider hat das mit individuellem Training sehr gefördert. Er war ein wichtiger Trainer für mich.

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Rubrik: (Weiterlesen) Europameisterschaft Männer

Mit der Doppelrolle von Jörg Schulze kam ich anfangs nicht klar – Petar Đorđić im Gespräch

Wieland Berkholz im Interview:

Mittlerweile 27 Jahre alt ist Petar Đorđić, welcher vor etwa zehn Jahren als großes Talent auf der Königsposition im linken Rückraum gehandelt wurde

Foto: Wieland Berkholz
Der Sohn von Wallaus Torwart-Legende Zoran „Pascha“ Đorđić, dessen Karriere nach Kreuzbandrissen im jungen Alter zwischenzeitlich auf der Kippe stand, spielte nach einer Saison im Trikot der HSG Wetzlar, insgesamt sechs Spielzeiten für die SG Flensburg/Handewitt sowie zwei Jahre für den HSV Hamburg. Die Europameisterschaft in Zagreb ist für den Mann mit rechten „Peitsche“ das erste Turnier für die serbische Nationalteam.
Zu Saisonbeginn entschied sie Đorđić zu einem Wechsel zum weißrussischen Spitzenklub Meschkow Brest. Wieland Berkholz hatte in Zagreb die Gelegenheit, insbesondere die ersten Schritte in den Profibereich im Gespräch Revue passieren zu lassen.

Petar, Dein Talent wurde schon früh erkannt, da Du im Nachwuchsbereich der SG Wallau/Massenheim nicht nur wegen „Pascha“ auf dich aufmerksam machen konntest. Kannst Du unseren Lesern noch einmal kurz den Weg zur erste Profi-Station bei der HSG Wetzlar beschreiben. April 2008 standen Sie dort zusammen mit Deinem Vater auf dem Bundesliga-Parkett.

Ich habe in der Jugend für die SG Wallau/Massenheim sowie die HSG Hochheim/Wicker gespielt, welche zu jenem Zeitpunkt stärker war. Als mein Vater dann in Melsungen spielte und zu pendeln begann, entschied sich die Familie, nach Obernburg zu ziehen. Ich trainierte dann eine Saison im Leistungszentrum des TVG und spielte ganz kurz für Kirchzell in der Regionalliga sowie für TUSPO Obernburg.

Bist Du in Wiesbaden auch auf die „Elly-Heuss“ gegangen, an welcher Jan-Olaf „Eike“ Immel jetzt als Lehrer tätig ist?

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer Nationalmannschaft

Dominik Mappes im Porträt

„Er hat damals die Botschaft verstanden“

Foto: Axel Kretschmer
Ex-Bundestrainer Heiner Brand wurde vor kurzem in einem Interview mit der Münchener Abendzeitung auf die Frage nach der Situation im DHB-Team mit folgendem Satz zitiert: „Wir sind sehr gut besetzt, es kommen so viele gute junge Spieler nach wie seit 40 Jahren nicht mehr.“ Im Blick hat Deutschlands Handballikone mit dieser Aussage vermutlich auch den Spielgestalter des TV Hüttenberg Dominik Mappes, welcher mit seinem jüngst verkündeten Wechsel zum HC Erlangen mit hoher Wahrscheinlichkeit sich auch in den kommenden beiden Spielzeiten in der DKB-Handball-Bundesliga mit der Weltelite messen wird. Mappes zeigte nach dem sensationellen Durchmarsch seines aktuellen Vereins von Liga Drei bis in die Beletage keinerlei Anpassungsschwierigkeiten. Grund genug für Wieland Berkholz für www.handball-world.com den Karriereweg des Mittelhessen, abseits der großen Nachwuchsleistungszentren, zu beleuchten.
Mit dem Wechsel ins Fränkische wird nach 18 Jahren zum ersten Mal ein neuer Verein im Spielerpass des 23-Jährigen abgestempelt werden. In der Hüttenberger Gemeinde Hochelheim, unweit der Heimspielstätte des Turnvereins aufgewachsen, wurde er in eine Familie hineingeboren, deren Name schon generationenübergreifend mit dem Handball in der Handkäsmetropole verbunden ist. Vater Stefan hatte zum Zeitpunkt der Geburt seine Erst- und Zweitligakarriere beim TVH verletzungsbedingt aufgeben müssen und trainierte anschließend im Umfeld Aktivenmannschaften der obersten hessischen Ligen. Mutter Susanne betrieb bei der HSG Kleenheim ebenfalls in Liga Zwei die Jagd nach dem runden Leder. Erste Krabbelversuche fanden somit auch in Mattenräumen diverser Schulsporthallen statt, während Mappes-Senior auf der Bank coachte.

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Rubrik: (Weiterlesen)

Wilhelmshaven, Großwallstadt, Olympia, Wilhelmshaven in 19 Jahren – Oliver Köhrmann im Gespräch

Wieland Berkholz im Interview mit Oliver Köhrmann:

Am vergangenen Samstag gegen 19.20 Uhr war es soweit. Einen Monat vor seinem vierzigsten Geburtstag endete die 19 Jahre dauernde Karriere von Oliver Köhrmann recht unspektakulär.

Foto: Privat – Oliver Köhrmann mit einem Gruß an die Leser der Handball-Zeitung.de
Beim Auswärtssieg des Wilhelmshavener HV über die DJK Rimpar führte der gebürtige Oldenburger in den ersten 20 Minuten noch einmal Regie, um den restlichen Spielverlauf entspannt von der Bank aus zu beobachten. Ein Sinnbild für die Karriere von Köhrmann, welcher auf und ausserhalb des Spielfeldes nie ein großes Aufheben um seine Person gemacht hatte und doch seit der Jahrtausendwende zu den fähigsten Spielgestaltern in der Bundesliga gehörte. Wieland Berkholz freute sich, mit Oliver Köhrmann nach dem Spiel in Würzburg dessen Karriere noch einmal Revue passieren zu lassen.

Wieland Berkholz: Ihre Karriere endet heute in Würzburg. War es für Sie heute eine doch eher melancholische lange Anfahrt im Mannschaftsbus?

Oliver Köhrmann: Ach da habe ich mir nicht so große Gedanken gemacht. Es ist ja keine Karriereende wo erst einmal ein Loch kommt und man nicht so recht weiss wie es weitergeht. Nach meiner Rückkehr nach Wilhelmshaven habe ich beruflich im Bereich Immobilien und Versicherungen Fuß gefasst und auf diesem Gebiet eine spannende Herausforderung. Ich blicke letztlich dankbar und zufrieden auf 19 Jahre Leistungssport zurück. Diese handballerische Karriere hätte ich mir noch als 20-jähriger in Oldenburg nie erträumt.

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Rubrik: (Weiterlesen) BL-B Frauen

FTG Frankfurt – TV Petterweil 24:14

Die FTG Frankfurt berichtet:

FTG Damen machen Aufstieg in die A-Klasse perfekt – Zweite Damenmannschaft gemeldet

Foto: Wieland Berkholz – FTG Frankfurt
Im zweiten Jahr nach der Neuformierung der FTG-Damenmannschaft gelang der jungen Mannschaft vier Spieltage vor Saisonende mit einem 24:14-Sieg gegen den TV Petterweil der vorzeitigen Aufstieg in die Bezirksliga A.
Mit 28:2-Punkten sind die Schützlinge des Trainergespanns Thomas Rösgen und Peter Kohlenbeck nicht mehr von der Tabellenführung zu verdrängen. Der glückliche Zufall wollte es, dass die Meisterschaft mit einem Heimsieg gegen den direkten Rivalen aus Petterweil mit einem Heimsieg unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Der TV Petterweil war mit einer sehr jungen und motivierten Mannschaft angereist.

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer Nationalmannschaft

Steffen Fäth und Erik Schmidt für Handball-Zeitung.de aus Krakow

Kurz vor dem größten Tag ihrer bisherigen sportlichen Karriere hatte Wieland Berkholz Gelegenheit, mit Steffen Fäth und Erik Schmidt über ihren bisherigen Werdegang von ihren Heimatvereinen VfL Goldstein und TG Rüsselsheim bis hin zu Leistungsträgern im Nationaltrikot zu sprechen.

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Wieland Berkholz – Vielen Dank!

Teil I: Interview mit Steffen Fäth

Sie wurden schon früh in in ihrer Jugend von Experten als kommende große Hoffung im deutschen Rückraum bezeichnet. Als Sie dann 2010 zum IHF-Rookie of the Year gewählt wurden, schien der Weg vorgezeichnet. Auch durch diverse Verletzungen haben Sie die großen Turniere bisher verpasst. Hat sich Ihr Körper mittlerweile an die hohen Belastungen des Bundesligalltags gewöhnt?

Zumindest bin ich ganz gut durch diese Saison gekommen und lege auch noch mehr Wert auf Physiotherapie und spezielle Ausgleichsübungen.

Sie gelten als eher introvertierte Typ. Mit diesem Turnier haben Sie sich in das Rampenlicht gespielt und wechseln in der kommenden Saison aus dem vermeintlich beschaulichen Wetzlar in die Hauptstadt. Sehen Sie hier nicht potenziell vermehrt Verpflichtungen in Bezug auf Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit, welche eventuell nicht Ihrem Naturell entsprechen?

Ich würde mich auch eher als introvertiert bezeichnen. Das ist aber nicht gleich zu setzen mit Medienscheuheit. Ich suche nicht aktiv die Öffentlichkeit aber der Verpflichtungen, die der Beruf des Handballprofis mit sich bringen, bin ich mir bewusst. Mir sind diese Termine auch nicht unangenehm.

Sie kommen aus Goldstein haben beim Vfl die Jugend verbracht. Verfolgen Sie noch das Geschehen?

Natürlich und ich hoffe, dass es aus der BOL auch mal wieder etwas höher hinaus geht.

Steht für Sie und Ihre Frau nach dem Karriereende eine Rückkehr nach Frankfurt im Raum?

Aktuell sehen wir unsere Zukunft schon eher in Frankfurt. Meine Frau stammt aus Magdeburg. Aber ich habe ja hoffentlich noch einige Jahre in meiner sportlichen Karriere vor mir. Da können wir uns für diese Entscheidung noch etwas Zeit lassen.

Teil II: Interview mit Erik Schmidt

Der 23-jährige 2,04-Hüne bewies im Spiel gegen Russland mit sechs Toren, dass er weit mehr als nur Abwehraufgaben wahrnehmen kann.

Erik, ich persönlich habe als Schiedsrichter vor zwei Wochen in der Bezirksliga B zufälligerweise die TG Rüsselsheim II gepfiffen. Da standen ja eventuell noch gute Bekannte von Dir auf dem Feld. Verfolgst Du noch die Geschicke Deines Heimatvereins?

Sehr intensiv sogar. Mein Bruder hat es jedoch in die erste Mannschaft geschafft. Die spielt in der Bezirksoberliga. Aber auch aus der Zweiten Mannschaft kenne ich noch ein paar von den Älteren. Ich bin so oft es geht bei meinen Eltern in Rüsselsheim. Ich hoffe, dass ich es auch bald wieder mal zu einem Spiel schaffe.

Du bist schon früh in der D-Jugend nach Münster gewechselt. Welche Trainer bleiben Dir in Erinnerung?

Hervorheben kann ich vielleicht meinen allerersten Trainer Ingo Porz in Rüsselsheim und dann Konrad Bansa bei Münster.

Wie eng ist noch die Bindung an Rüsselsheim?

Rüsselsheim ist das was ich im eigentlichen Sinn mit dem Begriff „Heimat“ verbinde. Dort komme ich her und das ist einfach ein ganz besonderes Gefühl.

Du hast nur einige Spiele für deutsche Auswahlmannschaften gespielt und somit die Bundesliga sowie dann die Nationalmannschaft „auf dem zweiten Bildungsweg“ erreicht. Du warst eine der ersten Entdeckungen von Dagur Sigurdsson. Hast Du dem Bundestrainer somit auch zu verdanken, dass Dir der Sprung zu einem etablierten Bundesligaklub wie Hannover-Burgdorf gelungen ist?

Da hat Dagur schon einen gewissen Anteil. Mit der Nominierung rutscht man ja automatisch etwas mehr in der Blickpunkt.

Rubrik: (Weiterlesen) Deutsche Meisterschft mA Jugend

Zehn Jahre danach – SG Wallau/ Massenheim Deutscher A-Jugendmeister

Wieland Berkholz blickt zurück:

„Sie waren nah dran an der Sensation. Die männliche A-Jugend der HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen bot dem favorisierten SC DHfK Leipzig in den beiden Finalspielen einen großen Kampf und verpasste die Meisterschale äußerst knapp.“

Damit bleibt die SG Wallau/ Massenheim der einzige hessische Verein, welcher jemals den Titel in der A-Jugend erringen konnte. Dieser Coup gelang vor ziemlich genau zehn Jahren. Grund genug zurück zu blicken und die Beteiligten noch einmal zu Wort kommen zu lassen.

Erster Ansprechpartner für unsere Fragen ist der damalige Meistertrainer Thomas Scherer.
Dieser ist seit vielen Jahren als Trainer im Rhein-Main-Gebiet tätig und betreut aktuell die Herren der TSG Eddersheim in der Landesliga. Scherer lässt den damaligen Weg zum Titel noch einmal Revue passieren:

„Zu unserer Zeit gab es noch kein A-Jugendbundesliga. Wir mussten uns zunächst in der Regionalliga durchsetzen. In der Staffel Ost kamen die stärksten Gegner aus Obernburg, Dutenhofen und Eisenach. Dann besiegten wir in zwei Spielen um die südwest-deutsche Meisterschaft den TV Offenbach. Dem Modus folgend trafen wir auf den westdeutschen Meister TSG Altenhagen-Heepen, um dann das Halbfinale gegen den SC Magdeburg zu erreichen. Der Finalgegner hieß dann TV Kornwestheim.“

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Rubrik: (Weiterlesen) Veranstaltungen

Charity-Aktion – Torhütergespann der HSG Wetzlar gibt Unterricht bei den FTG Frankfurt Torhütern

Die FTG Frankfurt informiert:

„Hätte nicht erwartet, dass die beiden derart auf uns eingehen”
Die Deutsche Kinderkrebshilfe wurde durch diese Auktion mit 261 Euro unterstützt.

In den Genuss einer Trainingseinheit der besonderen Art kamen die Torhüter der Frankfurter Turngemeinde während der Osterferien. Möglich gemacht hatte dies die Aktion “Handball hilft”, welche der DHB zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe in Zusammenarbeit mit den Bundesligisten und Persönlichkeiten aus dem deutschen Handball jährlich durchführt.

Die HSG Wetzlar hatte als ihren Beitrag eine Trainingseinheit mit ihrem Torhütergespann per Auktion versteigert. Der FTG war es durch die Unterstützung eines Sponsors gelungen, das Höchstgebot abgeben zu können.

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Rubrik: BL-A Wiesbaden/Frankfurt Männer

Björn Kranz ist neuer Trainer bei der FTG Frankfurt

Trainerwechsel bei den Herren der Frankfurter Turngemeinde.

Mit Björn Kranz übernimmt der langjährige Regisseur und Kapitän das Zepter von Mario Ljubic, welcher als Trainer der männlichen B-Jugend dem Verein erhalten bleibt. Der 32-jährige gibt im folgenden Interview Einblicke zur aktuellen Situation des A-Klassevertreters aus Frankfurt-Bockenheim.

Könntest Du zunächst Deinen sportlichen Werdegang erläutern?

Ich komme aus einer Handballerfamilie und spiele seit nunmehr 26 Jahren ohne Unterbrechung. In der Jugend bei der TSG Oberursel und der SG Wallau/Massenheim, als Aktiver dann einige Jahre in der ersten und zweiten Mannschaft des TV Petterweil. In Petterweil spielte ich zu Beginn meiner Laufbahn für ein paar Spielzeiten in der Regionalliga, wobei ich dann aufgrund des Berufes vor allem in der zweiten Mannschaft auflief.

Vor sieben Jahren bin ich dann zur FTG gewechselt, wo damals mein Vater gerade Trainer war.

Wie kam es, dass Du zur neuen Saison das Traineramt übernommen hast?

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Rubrik: wA Jugend

JSGwA FTG / Nordwest – WJSG E/D/BS/W I 19:39

Den designierten Meister nur eine Halbzeit gefordert – WJA der FTG/TSG Nordwest unterliegt WJSG E/D/BSW/W am Ende mehr als deutlich

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In der einzigen Spielklasse der weiblichen A-Jugend kam es am Samstagabend in der Bockenheimer Sportfabrik zu einer zumindest von FTG/Nordwest-Seite mit Spannung erwarteten Begegnung mit dem bis dato souveränen und ungeschlagenenen Tabellenführer aus dem Rheingau.

Es handelte sich um die letzte Begegnung vor Beginn der Meisterrunde, für welche sich beide Teams schon qualifiziert hatten.

Bis zur Halbzeitpause (14:18) konnten die Gastgeberinnen bei nur vier Toren Rückstand noch auf eine Überraschung hoffen. Zwar lagen die Gäste ständig in Führung und suchten schnell den Torerfolg, doch gelang es dem Team von Trainer Torsten Mahler vor allem aufgrund von effizient vorgetragenen Kontern sowie einer gut aufgelegten Bianca Kunz im Rückraum in Schlagdistanz zu bleiben. Auch das Auflösen an den Kreis als Reaktion auf die vorgezogene Deckung klappte gut.

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Rubrik: Bezirksliga wA Jugend

JSGwA FTG / Nordwest – TV Petterweil 18:12

Weibliche A-Jugend der WJSG Nordwest/FTG bringt Tabellenführer Petterweil die erste Niederlage bei

Die Begegnungen gegen die langjährigen Konkurrentinnen des TV Petterweil bilden für Damen aus der weiblichen A-Jugend der Spielgemeinschaft Nordwest/FTG in jeder Spielzeit einen der Saisonhöhepunkte, so man denn in der gleichen Liga antritt, wie in dieser Saison.
Die Gegnerinnen aus dem Karbener Ortsteil reisten am Samstag als ungeschlagener Tabellenführer in die Sportfabrik an. Dass es in diesem Jahr eine recht spannungsarme Begegnung wurde, lag in erster Linie an der aufopferungsvoll geführten Abwehrarbeit der Hausherrinnen. Fast von Beginn an setzten sich die Schützlinge von Trainer Torsten Mahler und Gerdi Hollmann-Faulhaber mit vier Toren ab. Der Vorsprung pendelte sich über die gesamte Spielzeit zwischen vier und sechs Toren ein.

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Rubrik: BL-A Wiesbaden/Frankfurt Männer

FTG Frankfurt – HSG Sindlingen/ Zeilsheim 34:23

FTG mit deutlichem Heimsieg gegen HSG Sindlingen/Zeilsheim

Die Bockenheimer konnten den positiven Trend der letzten Spiele bestätigen und landeten gegen die bis dato nach Minuspunkten gleichauf liegende HSG aus dem Frankfurter Westen einen am Ende deutlichen 34:23-Sieg. Trainer Mario Ljubic konnte aus der Breite des Kaders schöpfen und musste nur auf den einzigen Linkshänder Pelle Kohlenbeck verletzungsbedingt verzichten. Auch wenn die Hausherren an die zuletzt gute Abwehrarbeit aus der Partie gegen den TV Bierstadt anknüpfen wollten, so konnte dieses Vorhaben erst in Hälfte Zwei überzeugend umgesetzt werden. Vor allem der starke Rückraum der Gäste bereitete zu Beginn Probleme. So konnte man sich bis zum 15:13 Pausenstand nie entscheidend absetzen. Im Angriff hingegen lief der Ball rund. Regisseur Björn Kranz hielt geschickt die Fäden, setzte seine Nebenleute variabel ein und stiess selbst immer wieder in die sich ergebenden Lücken.

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