Handball-Zeitung

  Der interaktive Blog rund um den Handball – Kontrovers – Subjektiv – Emotional – von Fans für Fans  

Aktuelle Kommentare zu Artikeln / Leserbriefe / News

Rubrik/Liga: Beachhandball Turniere

Beachhandball bei der HSG Dietzenbach

Noch Teilnehmer – gerne auch aus anderen Bezirken gesucht.

+++ Knecht Beach-Cup // 16.06.-17.06.2018 +++


Heute von Michael Franz berichtet.


   

Bisher gibt es noch keine Kommentare ...

Rubrik: (Weiterlesen) Frauen Jugend-Förderung Weltmeisterschaft

„HandballPLUS“ Kinder schnuppern WM-Luft

Trier war eine Reise wert – da waren sich alle einig!

Fotos: Michael Franz/Markus Eckes

 

Weitere Bilder nach weiterlesen

Mit 54 Mädchen und Jungs der Handballklassen 5, 6 und 7 der Gerhart-Hauptmann-Schule machten sich die Lehrer bzw. Trainer Tina Sulejmani, Markus Fritscher, Jonas Kaiser, „OK-Chef“ Markus Eckes und Michael Franz auf den Weg in die TrierArena. Geplant war zunächst, die beiden Abendspiele zu sehen, was sich aber als zu spät heraus stellte. So gelang es mit Hilfe des Ex-Bundestrainers und Ex-Trierer Meistertrainers Dago Leukefeld sehr kurzfristig, schon das erste Spiel zwischen Angola und Slowenien live und gratis zu verfolgen. Ziemlich engagiert unterstützte die Gruppe den Afrikameister – sicher auch, weil Mitschülerin Esther angolanisch-portugiesische Wurzeln hat. Das Spiel war durchaus attraktiv, auch über lange Zeit ausgeglichen und spannend; erst in den letzten zehn Minuten setzten sich die erfahreneren Spielerinnen vom Balkan deutlicher ab und zum 32:25-Endstand durch. Während der allgemeinen Autogrammaktionen gelang es Michael Franz, Esther mit Geleit von IHF-Funktionär Peter Sichelschmidt in die Kabine Angolas zu begleiten: Autogramm-Ball, Wimpel und Fotos für das junge Talent, das jetzt zu Mainz 05 gewechselt ist, sollten bleibende Momente sein.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: Trainingslehre

Effektiver trainieren, erfolgreicher Spielen und nebenbei leichter und lohnender lernen

Trainerweiterbildung C-Lizenz:

Offizielle Fortbildungsmaßnahme des HHV
Wiesbaden / Frankfurt

Zielgruppe: Übungsleiter / C-Trainer
8 Unterrichtseinheiten
Referent: Michael Franz
Kostenbeitrag: 60,- €
Am 11.11.17 in Frankfurt.

https://www.hessen-handball.de/termindetails/events/trainerweiterbildung-c-lizenz-833.html

Rubrik: (Weiterlesen) Trainingslehre

Hoher Besuch bei der JSG Florstadt/Gettenau – Trainerworkshop mit Michael Franz aus Wiesbaden

Seit knapp zwei Jahren arbeitet das Jugendtrainerteam der Spielgemeinschaft besonders intensiv an der Entwicklung des Jugendhandballs in Gettenau und Florstadt.

Foto: Pressedienst
Jährlich stattfindende Handballcamps mit Trainern aus Kiel, Ferienspielangebote, eine Kooperation mit der Florstädter Grundschule incl. Arbeitsgemeinschaften und die regelmäßigen Treffen aller Trainer erhöhen kontinuierlich das eigene Niveau, spülen aber auch seit geraumer Zeit viele Kinder und Jugendliche zum Handball.
Ein weiterer Meilenstein der JSG in qualitativer Sicht ist ein einheitliches Jugendtrainerkonzept, das von den Vereinsvorständen auch offiziell verbindlich gemacht wurde.
In diesem Zusammenhang wird zweimal pro Jahr eine Trainerfortbildung durchgeführt, die mindestens einmal mit externen Referenten besetzt wird.
Am vergangenen Samstag besuchte eine Kapazität die Florstädter Sporthalle, wie es kaum eine zweite gibt.
Michael Franz aus Wiesbaden ist u.a. A-Lizenz-Inhaber, Diplom-Handballtrainer, DOSB-Ausbilder, Teilnehmer einer (bundesweiten) Fortbildung zum Team-Mentor der DNS und Initiator des projektes „handballPLUS“, das von der DNS und dem Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther begleitet wird. Und er hat in seiner Karriere schon einige Bundesligisten trainiert. Dabei führte die jüngere Vergangenheit Franz wieder zurück zum Jugendtraining. Seine Schwerpunkte sind seit geraumer Zeit die Gehirnforschung, Koordinationstraining und Sportkinesiologie sowie deren Umsetzung in den praktischen Trainingsbetrieb.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: Jugend-Förderung

Michael Franz freut sich auf „seine“ neue Handballklasse mit 27 sportbegeisterten Kindern

Foto: Michael Franz

Zunächst wird es um Grundfertigkeiten wie Laufen, Springen, Klettern, Fallen und Rollen gehen bevor der Ball ins Spiel kommt. Auch soziale und mentale Fitness sollen diesmal noch stärker im Vordergrund stehen.
Mehr dann demnächst, wenn ich die Aspiranten mal „frisch gemacht habe“…

Rubrik: (Weiterlesen) Männer Oberliga HHV

Wer „macht“ eigentlich Handball?

Persönliche Ansichten von Michael Franz:

Mal so ganz allgemein, aber auch mit Blick auf das aktuelle HSG VfR/Eintracht Wiesbaden-Dilemma:

Foto: Michael Franz
Eigentlich sollten der Erfolg und die Perspektive einer Mannschaft und vor allem bei jungen Spielern deren Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Und das ist in den letzten Jahren nicht einfacher geworden, da die Spieler-Fluktation nicht nur, aber auch aus materiellen Gründen zugenommen hat; ja sogar im Jugendbereich oft eine wenig überlegte und kurzfristige Wechselfreudigkeit fast zur Regel geworden ist – nicht selten „elterngetrieben“. Da schielt man schnell nur auf die (höhere) Liga, fragt weniger nach dem Konzept des Vereins oder der fachlichen wie persönlichen Qualität des Trainers. Jedoch, das zumindest (m)eine subjektive Meinung: Die Trainer sind es, die unser Spiel „machen“, gestalten – mit ihren Spielern, an ihnen vorbei geht selten gut und gegen sie unmöglich.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: mA Jugend Männer

Handball in Wiesbaden – quo vadis?

Persönliche Ansichten von Michael Franz:

Foto: CommEvent

Jetzt ist kurz vor Toresschluss, die meisten Entscheidungen sind gefallen – u.a. musste der TV Breckenheim seine Aufstiegshoffnungen leider begraben, die TG Kastel hat einen prima Endspurt hingelegt – und die HSG Wiesbaden I & II mit Engagement und Erfahrung die Klasse letzten Endes doch überzeugend gehalten. Die heimische Bundesliga-A-Jugend der HSG Wiesbaden hat es diesmal nicht geschafft, könnte aber durchaus die Quali erfolgreich bestreiten. Aus Bezirkssicht dürfte es allerdings nach aktueller Lage noch einen hart treffen: Entweder die TSG Münster oder den TuS Dotzheim. Bei den Kelkheimern wäre es besonders bitter, weil die vortreffliche Jugendarbeit so ein wenig leiden könnte. Bei den Wiesbadenern wäre es sicher sehr ärgerlich, weil angesichts des Kaders doch ziemlich unnötig – und eine relative Finanzkraft hätte oder würde für die Zukunft doch einiges versprechen (können).

Vielleicht aber wären die Verantwortlichen der TSG Münster im Falle des Abstiegs dann doch eher offen für eine Kooperation, eine Fusion? Objektiv gesehen sicher eine bzw. die zukunftsweisende Weichenstellung, denn die Ressourcen sind jeweils überschaubar, vereint aber durchaus 3.Liga-tauglich: Finanzen und reife Spieler dort, junge Leute und Nachwuchsarbeit hier – wäre schade für den Wiesbadener Handball, wenn sowas an Eitelkeiten scheitern würde!

Erfreulich war bzw. ist, wie die HSG VfR/Eintracht diese Saison mit der wohl jüngsten Truppe der Liga bestritten hat – anfangs sensationell gestartet, dann ein eigentlich zu erwartender Durchhänger; letztlich aber doch ein überzeugender Klassenerhalt trotz personeller Probleme und chronisch finanzieller Engpässe – fast alle Derbies wurden gewonnen! Das darf, kann, muss man dann wohl an André Sikora-Schermuly fest machen, der seine Jungs mit stets heftiger Motivation und taktischer Cleverness unterstützt hat. Ohne diese Variablilität und eine gewisse Schlitzohrigkeit wäre die ehemalige Bundesligajugend plus Danic Seiwert kaum so „zu Potte“ gekommen. Wäre mal zu hoffen, dass André künftig eine stabilere Grundlage bekommt – und auch die Unterstützung des Publikums zahlenmäßig zumindest wieder oberligareif wird. Ob ohne oder mit Dotzheimer bzw. Münsterer Unterstützung.

Rubrik: (Weiterlesen) Bezirksliga mwD-Jugend

Turnerbund Wiesbaden – TG Rüdesheim 20:15

Sensationell: „MEISTER!“ – TBW/GHS-Team behält auch im Top-Spiel die Nerven.

Zwischen dem Traum von der Meisterschaft gleich im ersten Spieljahr und der totalen Begeisterung beim Schlusspfiff lag wie erwartet ein ganz hartes Stück Arbeit. Die punktgleiche, aber vom Torverhältnis bessere TG Rüdesheim musste ja bezwungen werden, um den ärgsten Konkurrenten noch vom Meisterthron zu stürzen. Entsprechend startete unser Team zwar in der Abwehr engagiert, im Angriff aber doch recht verhalten und nervös – immerhin waren auch einige Lehrkräfte und die Schulleiterin im Fan-Club. Zuviel Stillstand, wenig Bewegung, zumal Arbenit, Jan und Mahad gerade ein Fußballspiel „in den Knochen“ hatten. So führten statt der bisher oft gelungenen Kombinationen nur Einzelaktionen zu einem 3:0-Vorsprung, der über 5:2 und 7:4 bis zum 9:6 zur Pause gehalten wurde. Doch das Team war gewarnt, denn schon im Hinspiel reichte es aus der gleichen Ausgangslage am Ende nur zum Unentschieden. Und der Gegner ließ sich auch etwas einfallen: Mahad wurde sehr eng gedeckt und in der Abwehr mussten Tore von der Linksaußenposition hingenommen werden. Plötzlich leuchtete ein bedrohliches 11:10 auf der Anzeigetafel – und die Unparteiische entschied erneut auf Strafwurf, das Spiel schien zu kippen.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) Männer Oberliga HHV

„TuS“(?) gegen „HSG“(!)

Ein Kommentar von Michael Franz zu TuS Dotzheim – HSG VfR/Eintracht Wiesbaden für die handball-zeitung.de

Michael Franz – Foto: CommEvent
Ja, gefühlt waren die Wiesbadener Vorortler diesmal wirklich dran: Das gab die Tendenz der letzten Wochen her, sicher auch der „Maxi“-Effekt und nicht zuletzt die Körpersprache der Embs-Truppe vor dem Spiel, die man eher als „breitbrüstig“ wahrnehmen konnte. Die „weit angereisten“ Gäste wirkten dagegen eher still und zurück haltend, vielleicht das drohende Unheil befürchtend? Mit dem Anpfiff war das jedoch irgendwie ganz anders – und vorweg: An dem sehr bedauerlichen Ausfall von Paul Windheim lag es sicher nicht, denn Ugur Toru hielt, was zu halten war und noch einiges mehr; und auch die vielleicht manchmal strittigen Entscheidungen der Schiris waren sicher nicht spielentscheidend, weil sie sich die Waage hielten. Für meinen Geschmack wurden die Arme als Vorwarnzeichen einige Male zu früh gehoben – aber auch das gegenüber beiden Teams. Volker Rehm und Tobias Lambmann haben diese potentiell hitzige Partie eher wohlwollend und tolerant geleitet, insgesamt souverän. Letzteres kann nicht von allen Akteuren behauptet werden. Wie kam das 4:10 zu Stande? Das Spiel der Heimmannschaft wirkte insgesamt pomadig, statisch und einfallslos – Bonnkirch als Beispiel: Zum Kreuzen aus der Mitte nach innen geholt läuft er mehrfach ausgerechnet gegen Patrick Pareigis, einen der besten Abwehrspieler der Liga; alternativ versucht er es vergeblich gegen die Hand – mit Schrittfehler und/oder Offensivfoul. Auch Teuner und Schubert überwiegend mit Einzelaktionen – nicht selten erfolgreich, aber doch mit zu geringer Trefferquote. Und gegen die pfeilschnelle HSG Wiesbaden stets zwei Spieler Angriff-Abwehr auszuwechseln, zeugt sowohl von erheblichem Gottvertrauen als auch von einer „suboptimalen“ Beinarbeit der deutlich älteren Blau-Weißen. Ganz anders dagegen die „jungen Wilden“ des „AS-S“: Über weite Strecken sehr lauffreudig, variabel, gedankenschnell, modernes Wechselspiel im Angriff, besser vorbereitete 1:1-Aktionen – auch hinten mit Hingabe und einem Niklas Weißbrod, vielleicht der Matchwinner!

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) Allgemein

Ungetrübter Talentblick – der Magier


Das ist natürlich eine prima Idee: Handballbegeisterte Aspiranten haben an diesem Donnerstag die Möglichkeit, sich beim derzeit ranghöchsten Handballverein mit seiner Bundesliga-A-Jugend vorzustellen – und das unter den Augen des ehemaligen Bundestrainers und nach wie vor legendären Vlado Stenzel.

Vielleicht ein Anlass, einige persönliche Erlebnisse zu teilen, um auch das sicher große Interesse der 2001/2002-Talente und deren Eltern an diesem Event noch zu steigern.

Fotos: Vlado Stenzel (Privat)
Es war der 9. Mai 1981, als der damalige Weltmeister-Trainer Wiesbaden und die Eintracht besuchte, um den Kandidaten Manfred Voll unter die Lupe zu nehmen. Nach dem Spiel – in einem kroatischen (damals jugoslawischen) Restaurant in Biebrich – hatte ich Gelegenheit, an seinen Tisch „vorzudringen“, um ein erstes Autogramm zu bitten und mich als Trainer der gerade aufgestiegenen Eintracht-Damen vorzustellen. „Ist sich auch Art der Bewegung.“, meinte er damals zum Frauenhandball. Gleichwohl wurde ich als so etwas wie ein Stützpunkttrainer für Manni – mit klaren Hausaufgaben; und ich chauffierte eines der wohl damals größten Talente für den rechten Rückraum in Deutschland zu diversen Maßnahmen nach Essen etc. Was ich damals für stark übertrieben hielt, aber heute als wichtig und erfolgsentscheidend erkenne: Stenzel forderte sehr akribisch ganz bestimmte Bewegungen mit ganz exakten Vorgaben (Schrittlänge, Fußstellung usw.) – heute würde man das als „signature moves“ bezeichnen.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) Trainingslehre

Impuls-Workshop für Kinder- und Jugendtrainer

Deshalb Handball spielen!

Michael Franz – Foto: CommEvent
Ein wegen Fasching und Grippe ebenso kleiner wie aber auch engagierter Kreis aus Trainer*innen „von Eschhofen bis Königstätten“ ging am Samstag in den Räumen des Turnerbundes Wiesbaden der Frage auf den Grund, wie (wieder) mehr Kinder für den Handballsport gewonnen werden können. Eine Frage, die ja gerade auch in Wiesbaden aktuell ist.
Als Impulsgeber drehte A-Trainer Michael Franz den Spieß quasi herum und fragte, welche Bedürfnisse und Motive, Defizite und Probleme Kinder heute haben, sei es bewegungs- oder ernährungsmäßig, emotional, sozial, schulisch. Die Idee dabei ist, dass das Handballspiel durchaus nicht selbstverständlich als erste Wahl auch von Eltern oder Lehrkräften gilt und gerade deshalb der insgesamt hohe Lernwert unserer Sportart bewusster gemacht werden muss und kann. Franz verteilte dazu als Diskussionsgrundlage die gerade frisch gedruckte Fachzeitschrift „handballtraining JUNIOR“ mit seinem Beitrag „Wirklich spielen – und spielen lassen“. Kernfrage war, was überhaupt ein echtes Spiel ausmacht, worin der besondere Reiz unseres Handballspiels liegt – aber auch, wodurch die natürliche Spiel- und Lernfreude von Kindern getrübt oder gar zerstört werden kann. Auch wurden hierzu die Erfahrungen aus dem Kooperationsmodell des TBW mit der Gerhart-Hauptmann-Schule dargestellt.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) mwD-Jugend

TBW – TG Schierstein II 22:4

Der Turnerbund Wiesbaden berichtet:

Leichtes Spiel – klarer Sieg – TBW/GHS-D-Jugend beherrscht Schierstein II mit 22:4

„Der Gegner war sicher nicht der allerstärkste, aber in dieser Aufstellung hätte es jeder andere gegen uns auch schwer“, zeigte sich Trainer Michael Franz zufrieden. Nach der umstrittenen Niederlage vom letzten Wochenende spielten sich die Kinder von Beginn an den Frust von der Seele und führten nach 2:0 und 2:2 plötzlich 10:2. Neben starken Einzelaktionen durch Jan und Mahad zeigte auch Mariam gute Übersicht mit gelungenen Anspielen. Mit dem 13:3-Halbzeitstand war das Spiel eigentlich bereits entschieden.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) Allgemein

Seminar für Trainer*innen im Kinder- und Jugendhandball

Samstag, den 25. Februar 2017 von 08.30 – 17.00 Uhr in Wiesbaden

Liebe Trainerkameradinnen und -kameraden,

die Kinder- und Jugendspielklassen neigen sich dem Ende zu, bald werden wieder neue Mannschaften mit anderen Jahrgängen gebildet, Qualifikationen angestrebt -sicher suchen auch Vereine immer wieder engagierte wie qualifizierte Trainer*innen.

Und das in einer Zeit, in der der „große“ Handball trotz der WM-Ernüchterung blüht, die Basis aber aus vielerlei Gründen zu verwelken droht – weniger Kinder allgemein; weniger Kinder, die überhaupt Sport treiben; weniger, die (von alleine) zum Handball strömen … die „Konkurrenten Fussball und Smartphone“, schulische Belastungen usw. machen uns die Nachwuchsförderung nicht wirklich leichter! Doch „aufgeben“ ist nicht!

Die Grundidee dieses Tagesseminars, das auch zur Verlängerung der C-Lizenz taugt, ist deshalb, einmal gemeinsam „über den Spielfeldrand zu schauen“, um Anregungen für neue und Erfolg versprechende Lösungen zu finden.
Die Kernfrage ist, wie wir im und durch das Handballspiel (noch) besser als bisher auf die wichtigsten Bedürfnisse, aber auch veränderten Problemlagen eingehen können, um Kinder so wieder bzw. dauerhaft zu begeistern und zu binden.
Das Ganze darf also auch gerne eingebettet sein in einen Dialog über die Entwicklung des Nachwuchshandballs in unserer Region!

Dazu haben wir Kurzweiliges aus (Sport-)Philosophie, Pädagogik und Psychologie, aber auch der Gehirnforschung aufbereitet – und in praktische Übungen einfliessen lassen.
Den Faschings-Samstag haben wir gewählt, weil dann weniger Spiele anstehen – und nach diesem Workshop ja noch genügend Zeit zum Schunkeln ist.

Wir freuen uns auf Dich & Euch – und danken auch für´s Weitersagen!

Weitere Infos als PDF zum Download

Rubrik: (Weiterlesen) Allgemein Jugend-Förderung

Welcher Handball-“Boom“? – und der blinde Fleck …

Ein Zusammenschnitt der WK/WT-Podiumsdiskussion von Michael Franz

Vorab: Dem Wiesbadener Tagblatt, dem Wiesbadener Kurier und Jürgen Möcks sei Dank, dass diese Veranstaltung überhaupt zu Stande gekommen ist und irgendwie doch mehr Zuversicht als Skepsis unter den rund 50 anwesenden Handball-Akteuren verursacht haben mag. So möge zum einen ein Nachdenken bei und vielleicht ein intensiverer Austausch zwischen den Verantwortlichen ins Rollen gekommen sein. Zum anderen waren die Beiträge ebenso besonnen wie vor allem aufrichtig: Sei es, dass die Animositäten zwischen den beiden Wiesbadener Oberligisten nicht unter den Tisch gekehrt wurden (Hans-Dieter Großkurth), sei es, dass die finanziellen Engpässe bzw. Zurückhaltungen möglicher Sponsoren als limitierender Faktor und Wettbewerbsnachteil glasklar benannt wurden (André Schermuly). So entpuppte sich die wohlmeinende Vision Vlado´s von einer zweiten oder gar ersten Liga schnell als Illusion – auch mit einer neuen Rhein-Main-Halle.
Vor einem weiteren Kommentar zu den weiteren Beiträgen jedoch einmal die Frage, von welchem Boom hier eigentlich die Rede ist? Wir sprechen hier von einer Nationalmannschaft, die zwar einen erfrischenden Ball gespielt hat, aber ebenso überraschend wie auch nicht ohne ein Quentchen Glück Europameister wurde. Und auch die Olympia-Bronze ist zweifellos wesentlich einem (scheidenden) Bundestrainer zuzuschreiben, der die jüngste Turniermannschaft mit taktischem Geschick und psychologischen Feingefühl geführt hat; ob das dem Nachfolger ähnlich gelingen mag, kann man nur hoffen.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) Männer Oberliga HHV

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden – TuS Dotzheim 32:29

Fotos: Axel Kretschmer

Die komplette HBZ-Bilderserie frei für alle nach weiterlesen!

Junge Wilde schlagen TuS Bonnkirch – HSG VfR/EW obsiegt im Derby-Knaller

Welch ein Spektakel: Viele der wohl mehr als 800 Zuschauer bekamen die ersten Minuten gar nicht mit – Parkplatzsuche und Schlange stehen wie in den allerbesten Zeiten. Und das war auch fast die beste Phase der ehrgeizigen Dotzheimer, die gleich den ersten Treffer setzten und nach 3 x Bonnkirch 4:1 führten. Das zwang André Sikora- Schermuly schon früh zum ersten Team-Time-Out, war aber auch nötig, um seinen Jungs Mut zuzusprechen, sie auch taktisch auf die Spur zu bringen. Das 5:5 in der 10. Minute konterten die Gäste jedoch sofort mit 2 Toren. Die HSG jetzt mit noch mehr Tempo, Danic Seiwert zunächst überhastet, kurze Zeit später aber mit 2 schnurgeraden Distanztreffern ins leere Tor zum 12:12 und umjubelten 15:14. Er war es auch, der für die ersten richtigen Aufreger sorgte: Nach einem heftigen 2-Minuten-Foul gegen ihn offensichtlich noch adrenalisiert, hatte er seine Nerven nicht im Griff und ließ sich zu einem Schlag hinreißen; die insgesamt doch sehr besonnen und ausgewogen entscheidenden Schiris hatten keine Alternative zur roten Karte in der 29. Minute. Halbzeit 15:16 und diesmal war es doch sehr fraglich, ob das dezimierte Team auch diesen Verlust würde verkraften können – so wie vor Wochen einen ähnlichen Ausfall von JoJo Schumacher.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

HSG Hochheim/ Wicker – HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden 27:18

Mehr als ein Achtungserfolg für die Gäste
Die Höhe des Ergebnisses täuscht

Es berichtet Michael Franz:

„Erleichtert!“ Mit diesem Wort resümierte Jens Illner die gerade beendete Bundesliga-Partie kurz und wohl treffend. Denn zum einen saß seiner Truppe die Schmach der letzten Woche (26:27 in Großwallstadt) noch in den Knochen, zum anderen machten es ihnen die Wiesbadener Derby-Gegner doch erheblich schwerer als man so erwarten konnte.
Erst in der 53. Minute hatte sich das Blatt endgültig zu Gunsten der Hochheim/ Wickerer gewendet, hatte doch der ansonsten vom Punkt sichere Vucetic beim Stand von 19:15 den Strafwurf verworfen, es hätte sonst durchaus noch zu einer Überraschung reichen können.
Doch von Beginn an: Die „Hauptstadt-HSG“ überraschte weniger durch die 7 Feldspieler (das war vor wenigen Wochen mal kräftig in die Hose gegangen), als vielmehr durch ein ebenso mutiges wie auch diszipliniertes Angriffsspiel. Hochheim/ Wicker startete nervös, legte zwar ein 2:0 vor, scheiterte aber mehrmals bei Distanzwürfen auf das leere Tor. Und so stand es nach 15. Minuten spärlich 3:3, was auch auf ein hervorragendes Torhüter-Duell zwischen Moritz Weißbeck und Nico Robinson zurück zu führen war.
Als es nach Treffern von Vucetic und feinen Kreisanspielen von Laun an Walter gar 4:6 und 5:7 (20. Min.) stand, konnten sich die knapp 400 Zuschauer auf einen erhofft spannenden Schlagabtausch freuen. Und Jens Illner wurde sichtlich dünnhäutiger, haderte auch nicht ganz zu Unrecht mit den Unparteiischen, die es insgesamt mit progressiver Bestrafung nicht so hatten. Einzig Jonas Höllebrand war es, der sein Team jetzt mit Einzelaktionen gegen die spielerisch besseren Gäste im Spiel hielt. Doch das eigene Team-Time-Out von F.-P. Schermuly brachte eher die Wiesbadener aus dem Tritt, was vor allem Timo Treber zu zwei Treffern nutzte. Hochheim/ Wicker hatte sich gefangen – Halbzeit 11:9.  

• Weiterlesen »»»

Rubrik: Bundesliga mA Jugend Männer Oberliga HHV

Psycho-Derbies – wunderbar

Ein Ausblick von Michael Franz

Archiv-Foto: CommEvent
Da kommt ja Mächtiges auf die regionale Handballgemeinde zu: Am Samstag das Stadt-Derby zwischen der im Oberhaus etablierten HSG VfR/Eintracht Wiesbaden und dem ehrgeizig-aufstrebenden TuS Dotzheim. Wenn nicht dann, wann sonst soll die „Gut´ Stubb“ wieder mal richtig voll sein und brodeln? Alles unter 700 Handball-Fans wäre echt schwach. Und schon am Freitag das nicht minder reizvolle Bundesliga-Duell der A-Jugend zwischen dem HSG-Team und den Gastgebern in Hochheim/Wicker.

Hört man sich so um und schaut man auf die Tabelle, scheinen die Favoriten schon klar: Die Illner-Jungs zum einen und der ehemalige Dritt-Ligist zum anderen – jedoch: Derbies haben eben ihren eigenen Charakter und da spielt die Psyche eine besondere Rolle. Wie sieht das denn hier aus?

Das Oberliga-Team in eigener Halle, von André Schermuly bisher glänzend auf einen Spitzen-Tabellenplatz dirigiert; superschneller Handball – von recht jungen Leuten über weite Strecken ganz fein „zelebriert“: Henkelmann, Pareigis, Corazolla und Seith, der erfahrenere Seiwert auf dem linken Flügel und der famos aufspielende Stadermann rechts – selbstverständlich ein Schumacher von eminenter Bedeutung – zwischen Genie und Unbeherrschtheit; vor allem für ihn eine (erneute) und besondere Lernchance.

Da wird Schermuly junior alle Hände voll zu tun haben, um die wilden Kerle in der Spur zu halten.

Auf der anderen Seite ein anderer Trainer-Fuchs, auch mit allen Wassern gewaschen: Josef Embs wird sich etwas gegen „JoJo“ und den HSG-Tempo-Handball ausdenken (müssen); und sicher wird Marc Teuner hier ein Wörtchen mitreden wollen – im „Stadtverein“ konnte bzw. durfte er sich ja nicht durchsetzen. Und mit starken Halbspielern im Rückraum wird er den noch immer Tabellendritten erheblich unter Druck setzen.

Handballfreunde, die schon in Dotzheim zugeschaut haben, sehen einen deutlichen Vorteil für den TuS auf der Torhüter-Position – ob Weißbrod das auch so sieht? Das Thema könnte jedenfalls den Ausschlag geben. Nicht zuletzt: Ob man dem SR-Gespann Dobhan/ Dreier aus Münster mit dieser Ansetzung einen Gefallen getan hat?

Mein persönlicher Tipp: Die reifere Truppe aus dem Vorort wird mit plus 3 gewinnen.

Kommen wir zum Spitzen-Nachwuchs: Da hängt die Truppe von Schermuly senior recht erbarmungswürdig am Tabellenende, der 6. Tabellenplatz dürfte diesmal Illusion sein und das respektable Bundesliga-Dasein dann leider Geschichte. Dagegen spielt das Main-Team – jetzt auch im älteren Jahrgang – unter Jens Illner richtig gut auf, ist auf dem besten Wege, sich für die nächste Bundesligasaison direkt zu qualifizieren. Jedoch: Wer den „Alt-Meister“ kennt, dürfte ahnen, dass er hier noch einmal alle Register seiner Motivationskünste ziehen und seine Buben richtig heiß machen wird. Mit Wurfbildern voll gestopft, kann dann ein Robinson zum Matchwinner werden, während „Torwart-Legende“ Jens seine Keeper ebenso akribisch auf Vuketic & Co einstimmen wird; das eingespieltere Goldborn-Team gegen eher unberechenbare Gäste – es könnte knapp werden.

Mein Tipp: Ein hart umkämpftes Unentschieden.

Rubrik: (Weiterlesen) BOL mD-Jugend

HSGWM D-Jugend qualifiziert sich souveränst

Die HSG Wallau/Massenheim berichtet:

Trotz Schock am Sonntag-Morgen

Foto: Michael Franz – Pressedienst HSGWM
So deutlich hatten wir uns das nicht vorgestellt, denn schon am 1. Tag spielte Grün-Weiß überraschend gut, weil schnell auf und Dortelweil machte mit zwei überragenden Spielern Kopfzerbrechen für den nächsten Tag. Zudem begann unsere Truppe nervös und etwas zäh gegen die HSG aus Wiesbaden, siegte erst zum Schluß doch deutlich mit 14:8. Der 19:0-Kantersieg gegen Schwalbach/ Niederhöchstadt machte nicht nur Laune, sondern bewog den Gegner zum sofortigen Rückzug aus dem Turnier: Gut für unser Torverhältnis, weil die Wertung für die übrigen Mannschaften nur mit 1:0 zu Buche schlug. So spielte die Truppe um Kapitän Marc Flores befreit auch den TV Petterweil mit 11:3 an die Wand. Allerdings wurde so klar, dass alle 3 stärkeren Gegner erst am Sonntag warteten, was das Trainer-Duo Clement-Franz zu taktischen Überlegungen zwang. Vor dem vermeintlichen Schlüsselspiel gegen Dortelweil hatten die Buben aber eine eher einfache logisch-mathematische Aufgabe* zu lösen!

• Weiterlesen »»»

Rubrik: Allgemein

Kurios: 3 x Fairplay in 30 Sekunden

Zu einer bemerkenswerten Szene kam es im D-Jugend-Spiel zwischen den Reserve-Teams der HSG Wallau/ Massenheim und des TuS Holzheim. Wenige Sekunden vor Schluß erhielt ein Spieler der Heimmannschaft beim längst fest stehenden 26:14-Spielstand die rote Karte. Warum? Er hatte nach einem Tor seines Teams und dem Wurf des Torwartes zum Mittelkreis dem Ball mit der Hand eine andere Richtung gegeben. Auf den ersten Blick also richtige Entscheidung und dennoch heftige Proteste von der Bank. Denn der Ball war zweifellos auf dem Weg in die gegnerische Hälfte und der besagte Spieler beförderte ihn eher zum Vorteil der Gäste in Richtung Anwurfzone – ohne diese übrigens betreten oder durchquert zu haben. Fairplay, Teil 1.

Und so pflichtete der Gäste-Trainer also sofort dem Protest bei und bestätigte der Schiedsrichterin, dass es sich hier keineswegs um eine Unsportlichkeit handelte; nicht selbstverständlich, aber Fairplay, Teil 2.

Was machte nun die Schiedsrichterin? Sie nahm ihre Entscheidung angesichts der übereinstimmenden Darstellung beider Mannschaftsverantwortlichen tatsächlich zurück – zur Erleichterung des sichtlich schockierten Jungen – Fairplay, Teil 3.

Rubrik: (Weiterlesen) Jugend-Förderung Trainingslehre

Muß eine „Eliteschule des Sports“ Hausaufgaben verteilen?

Von Michael Franz, A- & DiplomTrainer Handball

Dieser fragende Beitrag ist nicht gegen eine bestimmte Schule oder gar deren Lehrkräfte gerichtet; sondern gegen ein (Sport-)Fördersystem, das keines ist.

Zunächst ein Fall, der in Frankfurt, Wiesbaden oder sonstwo spielen könnte und nicht wirklich hypothetisch ist: Ein 11-jähriger Schüler, 5. Klasse – nennen wir ihn Max. 6 Stunden Schule sind sicher üblich, dann eine Trainingseinheit in der Talentfördergruppe, z.B. im Handball. Danach Training im Verein – und zwar in einem östlichen Vorort Wiesbadens, da es in der Stadt keinen Verein mit einer adäquaten Qualität in dieser Altersklasse gibt. Der Transfer erfolgt entweder zeitraubend per Bus oder per Auftrag an das Unternehmen „Mama-Taxi“, wobei Mama „nebenher“ berufstätig ist und das irgendwie organisieren muß, soweit sie nicht einen Zauber-Kurs absolviert hat. Bis dahin bleibt keine Zeit für ein leistungs- und lerngerechtes Mittagessen – eventuell wichtig, soweit man an die Bedeutung von Ernährung für die Funktion von Muskeln und Gehirn glaubt. Statt dessen muß irgendein Stückchen oder Riegelchen herhalten – Zuckeranteil inkl. Clucose, Maltose u.a. -oses von 50% plus sowie mehr oder weniger entspannende Smartphone-Aktivitäten. Nach dem Training soll es dann möglichst schnell wieder nach Hause gehen, weil: „Hunger“ – und eben tatsächlich Hausaufgaben, die – nachgeprüft – von heute für morgen aufgegeben wurden. Das junge Gehirn hätte dann seine erforderlichen 9 Stunden Mindestschlaf, wenn es gegen 21.00 Uhr in die Kiste käme, wobei vorher gilt: „Plenus venter non studet libenter!“ (frei übersetzt: „Bauch voll – Kopf leer“). Unbestätigten Gerüchten zu Folge steht im Kinderzimmer aber ein TV und/oder PC, wobei Tablet oder Smartphone wesentlich leichter zu „händeln“ wie auch zu verstecken sind. Wenn dann die aufgeklärte Gehirnforschung empfiehlt, zwischen Lernen und Schlafen mindestens 2 Stunden off-line zu sein, dann gelingt das bei einem 30-Stunden-Tag schon ganz gut.

Fragen könnten sich hier stellen wie etwa: Birgt dieses Szenario ein gewisses Stresspotential – sei es emotional, physisch und/oder biochemisch? Können Kopf und Körper so überhaupt Lern- und Trainingsimpulse lohnend verarbeiten? Könnte es sein, dass das Verletzungsrisiko bzw. die Schwächung des Immunsystems damit einher gehen? Ist so vielleicht zu erklären, dass Kinder dieser Generation zunehmend „nicht erreicht werden“ oder gerne mal liebevoll als „leicht verpeilt“ etikettiert werden? Auf dem Etikett steht dann gerne mal ein Mode-Wort, das mit „A“ beginnt und „DHS“ endet – wobei es dafür bzw. dagegen nicht völlig nebenwirkungsfreie Medikamente gibt.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) Allgemein

Der Zeitspiel-Quatsch

Eine Meinung von Michael Franz:

Das heutige Bundesligaspiel der HSG-Jugend gegen Wetzlar ruft zu einem immer häufiger umstrittenen Thema Erinnerungen an die Regeländerungen wach, die „der Magier“ bereits vor Jahren vorgeschlagen hat. Bei aller persönlichen Distanz zu Vlado Stenzel – hier finden sich ebenso einfache wie einsichtige Argumente. Es geht um das sog. „Passive Spiel“. Im Fussball gibt es das nicht, im Basketball läuft die Uhr einfach unbestechlich runter – im Handball gibt es jedoch einen extremen Ermessensspielraum: Manche Schiris heben fast 30 Sekunden den Arm und pfeifen trotzdem nicht; andere pfeifen fast unmittelbar nach einem Freiwurf, dem ein Foul voran gegangen war – und nicht unerwähnt sollte der Verdacht bleiben, dass bei gehobenem Arm die Abwehr mehr oder weniger ungestraft attackieren kann – obwohl fast jedes Foul genau der Gegenbeweis zum Verdacht eines „Spiels ohne Torgefahr“ ist.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: (Weiterlesen) Allgemein

Eine Meinung zur HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden von Michael Franz

HSG Wiesbaden – Quo vadis?

Johannes Schuhmacher bei einem seiner 8 Tore im Spiel gegen Lemgo

Es war von vorn herein klar: Diese erste Saison in der 3. Liga sollte auch so etwas wie eine Belohnung, ein Sahnehäubchen auf dem „Erfolgskuchen“ der letzten Jahre werden; auch, wenn der Klassenerhalt unter Berücksichtigung des relativ schmalen Budgets schwierig werden sollte oder eben nicht gelingen würde. Und so sieht es jetzt dann doch leider aus.
Das Angriffsspiel ist durchaus munter und erfolgreich, aber mit „nur 2 Abwehrspielern“ – wie mancher auf der Tribüne nicht ganz falsch krittelt – , ist kaum ein Blumentopf zu gewinnen… Es muß wohl auch erkannt und akzeptiert werden, dass das Niveau im Hessenhandball irgendwie doch deutlich gegenüber West und Ost, sicher auch Nord und Süd schwächelt… – schlußendlich müsste ein Abstieg also nach wie vor kein Beinbruch sein; wenn, ja wenn ein größerer Kollaps verhindert werden kann.

• Weiterlesen »»»

Rubrik: Allgemein

Zum Tode von Martin Cremers

Ein ganz, ganz Großer…

Erinnerungen von Michael Franz an Martin Cremers

Als überragender Rückraumschütze fand er mit 17 den Weg zur auch damals starken Eintracht-Jugend mit Rainer Seith & Co und begnügte sich dort gerne mit oft „nur“ 3, 4 oder 5 Toren – dafür reihenweise genialen Anspielen und seiner unnachahmlichen Art der Anfeuerung seiner Kameraden. In der aktiven Bundesliga-Ära der Rothemden reifte er dann – trotz manch heftiger Verletzung – immer mehr zu einem wertvollen Abwehrrecken, stets vorahnend, was der Gegenspieler im Sinn hatte. Mit der Rückkehr zu seinem TV Idstein übernahm er vielfältige Aufgaben – ob auf dem Spielfeld oder der Bank, als Organisator oder schlicht Stimmungsmacher auf der Tribüne. Stets im Bilde über den großen wie lokalen Handball, unbekümmert in Kontakt mit manchen Stars der Szene. Er lebte und liebte unser aller Spiel, durch und durch…

Zugleich ein fürsorglicher Familienmensch, mit Daniela als ruhendem Pol an seiner Seite förderte und forderte er nicht nur seine Söhne Yannick & Jonas zu vortrefflichen Talenten – sportlich wie charakterlich; scheute dabei auch einen immensen Zeit- und Energieeinsatz nie. Und das alles keineswegs aus einer sicheren beruflichen Anstellung, sondern als umtriebiger Unternehmer und kreativer Experte rund um den Werkstoff Holz.

Nicht wenige dürfen dankbar sein für seine großherzige, uneigennützige, bedingungslose Hilfe – ein wahrer Freund! Geduld und Zögern waren vielleicht nicht seine besonderen Eigenschaften, aber der Raum hier reicht nicht für die unzähligen Aussprüche, mit denen er die Dinge gnadenlos treffend und einfach ehrlich auf den Punkt brachte – weder Gegner noch Mitspieler oder sich selbst schonend. Zu behaupten, er habe sich stark engagiert, würde Martin nicht gerecht. Seine pure Leidenschaft – immer verbunden mit Verstand, Durchblick und positiver Absicht – war es, die jeden entwaffnete und mitriss. Harte Schale – weicher Kern! Er kämpfte stets kompromisslos, aber mit offenem Visier. Wir werden Martin nie mehr so sehen und erleben. Seinen letzten Kampf gegen einen heimtückischen und hartnäckigen Gegner konnte er am Ende nicht gewinnen…

Doch ebenso gewiss ist, dass sein Geist, seine Energie, sein Mut noch sehr, sehr lange zu spüren sein werden. Martin Cremers: unvergessbar, Danke!

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Schade Martin, aber…

Eine persönliche Meinung von Michael Franz:

… – gescheitert ist endgültig nicht Heuberger, sondern das „Konzept der Lichtgestalten“.

Sicher kann man dem amtierenden Bundestrainer nicht die souveräne Ausstrahlung manch anderer Top-Trainer bescheinigen, aber auch z.B. ein Gudmundur Gudmundssen schwebt nicht unbedingt über allem, besticht hingegen durch brillante Analysen und klare Konzepte.
Auch Heuberger weiß/ wusste (eigentlich), was er will und hat nachweislich hervorragende Aufbauarbeit geleistet, zieht seine Philosophie „Herz für die Jungen“ durch – oder wollte diese durch ziehen. Ein (verständlicher) Fehler war aber, den ausgemusterten Ego-Shooter Kraus – dem Druck der Medien und Wahrsager folgend – doch wieder zu reaktivieren. Der Hang des DHB zum öffentlich Wirksamen ohne Substanz wird auch hier deutlich: Ein Event am 6.9. mit bzw. ohne einen insolventen HSV wird zum Jahrhundertereignis hoch stilisiert; es geht nur um Marketing und Verpackung ohne wirklich überzeugenden Inhalt. Kraus – als Beispiel (!) – spielt mitunter wirklich gut und schießt spektakulär – aber wo ist/ war er, wenn´s um die Wurst geht? Die nüchterne Gesamtbilanz inkl. Fehlwürfen etc. ist keineswegs überzeugend oder gar mannschaftsdienlich. Das sind Welten zu einem Duvnjak oder Jicha, die vorne wie hinten meisterhaft und aufopfernd agieren. Zurück zu den Lichtgestalten – ohne diese persönlich zu meinen: Ob früher „Kretsche“ oder „Blacky“, jetzt Roggisch, auch Brand (!) oder im Hintergrund ein Sommerfeld. So lange diese wirken, könnte es klappen (was es nicht wirklich tut!) – aber jeder Abgang hinterlässt besten Falls eine Lücke, eher aber ein dunkles Loch: Man haftet zwanghaft an Personen, es gibt kein durchgängiges Konzept, keine übergeordnete „deutsche“ Spielphilosophie und im Vergleich zu anderen Nationen keine exzellente Trainerausbildung. „Verdienten“ Nationalspielern werden Lizenzen quasi geschenkt – unabhängig vom IQ, EQ oder von strategischer Fitness. Der DHB als Selbstbedienungsladen?

Man hetzt Moden nach oder erhebt isolierte Trainingskonzepte wie ein fragwürdiges Langhanteltraining zum Allheilmittel. Oder verliert sich in praxisfernem Mentaltraining – wo waren die Psychologen gegen Polen? Positives Denken genügt einfach nicht! Die Kernfrage ist immer, warum der weltgrößte Verband dürftiger abschneidet als eine Nation mit gerade mal einem Fünftel der Hamburger Bürgerschaft. Wenn nun vielleicht ein Baur oder Schwalb ans Ruder kommt, kann deren Autorität sicher durchschlagen – aber ohne einen „Ruck durch die Verbände“ wird es frühestens 2024 heller… – die berechtigten Hoffnungen auf Hanning und Bauer können jetzt leicht und schnell bröckeln…

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Gedanken zum Polen-Spiel von Michael Franz

Hosen voll? Ich hoffe, ich täusche mich!

Sicher hängt das Wohl der Welt – auch Deutschlands – nicht von den beiden Quali-Spielen gegen Polen ab; aber der weltgrößte Handballverband hat diese zu Schicksalsspielen erklärt und zweifellos ist das Gesamtergebnis der nächsten beiden Samstage für Trainer, Team und DHB richtungsweisend, sogar existenziell bedeutend.

Von daher empfinde ich die aktuellen Medienberichte „suboptimal“. Mal abgesehen davon, dass die Überschriften nicht wirklich das und manchmal das Gegenteil von dem was wirklich gesagt wurde, vermitteln („Kein gutes Gefühl gegen Polen“…), zeugen wachsweiche Statements irgendwie nicht so von einer „Inbrunst des Siegeswillens“… Die „sportpsychologische“ Abteilung verkompliziert und verwässert viel – und vergisst mindestens zwei ebenso einfache wie entscheidende Faktoren: Präsenz und Intention oder auf deutsch: Geistesgegenwart und Absicht. Da wird durch halbherzige Äußerungen – auch und gerade von dem von mir sehr geschätzten Martin Heuberger – unnötig Energie weggenommen, Euphorie gedämpft, wenn sie denn überhaupt da ist. Überlegt man sich schon Formulierungen für den „worst case“? Die Polen haben es und machen es sich einfacher. Ich denke – zumindest im übertragenen Sinne – ziehen sie sich am Vorabend kollektiv einen Wodka rein, gehen auf die Platte und kämpfen für mehr als ihr Team oder eine Siegprämie. Das soll natürlich kein Plädoyer für Alkohol im Sport sein! Schau´n wir mal…

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

HSG Wiesbaden – U19 mit Magdeburg-Effekt?

Verlustpunktfreie Baunataler kommen

Die zwei Niederlagen nach zwei Auftaktsiegen haben spürbare Irritationen in die Bundesliga-Jungs der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden gebracht.

Während ein Teil der Spieler – und auch Anhänger – schon die Bundesligaqualifikation an sich als Erfolg sieht, sich über Siege freut und Niederlagen ohne große Aufregung hinnimmt, messen die Trainer die aktuellen Leistungen am Potential der Mannschaft – und können deshalb nicht zufrieden sein.

Jedoch war die Ursachenforschung zuletzt wenig erfolgreich, die Hoffnung auf Einsichten, eine durchweg höhere Anstrengungsbereitschaft und auch (taktische) Disziplin blieb unerfüllt. Kommt da der Mit-Tabellenführer GSV Eintracht Baunatal vielleicht gerade recht?

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

HSG Wetzlar Dutenhofen/ Münchholzhausen – HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden 28:22

HSG Wiesbaden – U 19 tritt auf der Stelle
Auch gegen schlagbare Dutenhofener unterlegen

Es hat nicht sollen sein. Trotz vieler guter Vorsätze und anfänglicher Konzentration hieß es  am Schluss 28:22 für den Wetzlarer Bundesliganachwuchs, Halbzeit 16:10. Wenn die Wiesbadener Jungs mit dem Abpfiff völlig sprachlos auf die Bänke sanken, dann mit einem ganz anderen Gefühl als vor Wochenfrist gegen die wirklich starken Großwallstädter. Denn: Dutenhofen war eher harmlos,umindest leicht auszurechnen und eigentlich gab es zu Beginn keinen Zweifel an der Siegchance. Spätestens als Patrick Pareigis aus 11m den Ball in den oberen Winkel hämmerte, schien die Frustblockade gebrochen. Den Willen konnte man der Mannschaft nicht absprechen, jedoch war der Übereifer der Anfang vom Ende: Vertändelte Gegenstöße, verfrühtes 1 gegen 1 und immer wieder ein zu verhaltenes oder ungeschicktes Abwehrverhalten. Niklas Weißbrod verhinderte jedoch in Extraklasse  einen höheren Rückstand. Und noch beim Pausentee keimte die Hoffnung, erinnerten sich alle an die erfolgreiche Aufholjagd in Schwetzingen. Bis auf 2 Tore kämpften sich die Spieler tatsächlich heran. Doch dann verbanden sich entschuldbares Unglück auch mit objektiver Unfähigkeit. Insgesamt 5 Strafwürfe wurden vergeigt,

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

HSG Wiesbaden – TV Großwallstadt 29:39

Pure Ernüchterung –  HSG-U 19 ohne echte Siegchance
Bilder vom HBZ-Redaktionsteam

„Es gibt solche Tage…“ und viele andere Handballweisheiten waren schon während des Spiels auch auf der Tribüne zu hören – und das zu recht.

Es war diesmal von Beginn an der Wurm drin und Großwallstadt einfach zu stark, um das Ruder noch einmal herum reißen zu können.

„Hat es vorne dann doch mal geklappt, hat es hinten gleich wieder geklingelt – und meistens, weil die Spieler einfach nicht bei der Sache, nicht präsent waren“, haderte Michael Franz mit der völlig unzureichenden Bereitschaft. „Mindestens acht Abpraller landeten stets beim Gegner, das kann dann kein Zufall mehr sein“, analysierte auch Fritz-Peter Schermuly die insgesamt dürftige bis ungenügende Vorstellung.

„Unser bisheriges Abwehr-Bollwerk war nach einfachem Kreuzen schon offen wie ein Scheunentor, die Angriffe völlig unvorbereitet, die Gegenstoßtore wurden dem Gegner quasi geschenkt“.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

HSG Wiesbaden: Erster echter Prüfstein

HSG-Youngsters wollen Großwallstadt vom Junioren-Thron stoßen

So erfreulich die reine Punktausbeute aus den ersten beiden Spielen war und auch eine gewisse Bundesligareife sehr wohl erkennbar ist, lässt man sich am Elsässer Platz nicht täuschen.

Denn sowohl Oftersheim/Schwetzingen als auch Hanau waren (noch) nicht in der Form und Formation, die die Wiesbadener HSG wirklich hätte gefährden können. Anders wird das sicher an diesem wahlfreien Sonntag – wieder um 17.00 Uhr – , wenn sich mit dem Nachwuchs des TV Großwallstadt ein doch anderes Kaliber vorstellt. Die Internats-Schützlinge von Weltmeister Manfred Hoffmann sind souverän gestartet, haben sogar bei der stark eingeschätzten TSG Friesenheim obsiegt. Gleichwohl sind hier Schermuly und Franz guten Mutes, wenn es gelingt, die bisherigen Stärken zu sichern und die noch reichlich vorhandenen „Unebenheiten“ zu glätten.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

Wiesbaden: Feiner Sieg trotz Schlendrian

Wiesbaden Bundesliga – U19 obenauf

Bilder vom HBZ Redaktions-Team vom Spiel

Mit 15:16 ging die 2. Halbzeit der Wiesbadener HSG-A-Jugend gegen die HSG aus Hanau verloren – ein kleiner Denkzettel, der aber nicht über die insgesamt deutlich überlegen geführte Partie hinweg täuschen kann.

28:24 zeigte zum Ende die Anzeigetafel, obwohl die Gäste „gefühlt“ und bei allem Respekt eigentlich mit eher 12 Toren hätten nach Hause geschickt werden müssen. Zum einen, weil die Hormel-Truppe irgendwie keinen Rhythmus und nur mit Einzelaktionen hin und wieder Lücken fand; zum anderen, weil die Deckung vor Niklas Weißbrod phasenweise richtig Beton angemischt hatte, insbesondere Goal-Getter Erik Schaefter reihenweise blockte.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

HG Oftersheim/ Schwetzingen – HSG VFR/ Eintr. Wiesbaden 28:32

Schermuly erstaunt – Franz erleichtert

Unglaublicher Kraftakt bringt 1. HSG-Sieg

Mit gemischten Gefühlen kehrte die U 19 der HSG VfR/Wiesbaden von ihrem ersten Bundesligaauftritt bei der HG Oftersheim/ Schwetzingen zurück. Der 32:28-Sieg kann nur denjenigen als erwartet erscheinen, die diese Partie nicht live verfolgt haben.Das war alles andere als selbstverständlich, deutlich mehr erkämpft als heraus gespielt, erst in den letzten 8 Minuten verdient.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

HSG Wiesbaden A-Jugend mit drei Fragezeichen nach Nord-Baden

Vor dem ersten Bundesliga-Auswärtsspiel der „U19“ der HSG VfR/Eintracht sind noch einige Fragen offen.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

Alarm auf Linksaußen in Wiesbaden!

Wiesbadens-Bundesliga-A-Jugend droht Spielermangel

 

„Das hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt!“, jammert Trainerfuchs Fritz-Peter Schermuly wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Anpfiff der Jugend-Bundesliga.

Denn nach der nur mit einer Rumpftruppe bravourös erkämpften Qualifikation fand sich ein guter und ausgeglichener Kader zusammen.

Davon kann jetzt vor dem sicher schweren Gang nach Oftersheim/Schwetzingen (24:22-Testsieg gegen Schutterwald!) keine Rede mehr sein – die Verletztenliste ist lang: Tim Hieronimus (Sprungelenk), Yanick Klein (Knie), Tom Schmelzer (Rißwunden an Fuß und Lippe).

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

Wiesbadens Bundesliga-Jugend auf gutem Weg

Zum Abschluß des 2,5-tägigen Trainingslagers vergewisserte sich die A-Jugend der HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden, dass sie für den Bundesligastart bald bestens gerüstet sein wird. 36:23 zeigte die Anzeigetafel zum Schlußpfiff gegen das Team aus Sulzbach-Niederhofheim, das mit dem hochtalentierten Brüderpaar Schreiber angereist war – samt Vater Andreas auf der Bank.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

R(h)einfall der HSG Wiesbaden A-Jugend

Wichtige Vorbereitungsmaßnahme fällt (fast) in Wasser

Es sollte eigentlich eine Kennenlernaktion für die Eltern der neu formierten Bundesligatruppe der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden werden.

Die „Rheingauer“ Spielereltern Golla und Stadermann hatten die Idee uns zu einer Sonnenwanderung zum Niederwalddenkmal mit Weinprobe eingeladen.

Aber es kam doch etwas anders:

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Trainingslehre

Bericht aus Hamburg…

… vom DHB-Trainerworkshop 2013

Vorweg: Insgesamt 2 Tage mit einer geballt guten Mischung aus praktischen Demonstrationen, aufschlußreichem Hintergrundwissen und interessanten Analysen. Und natürlich konnte nicht alles für alle Teilnehmer „neu“ gewesen sein.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

Unglaublich, aber Fakt!

Fazit von Michael Franz zur Bundesliga-Qualifikation der HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden

Die direkte Qualifikation zur Bundesliga – ohne den ungeliebten Hoffnungslauf in Baunatal – ist für die A-Jugend der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden tatsächlich Wirklichkeit geworden.

Das schien spätestens an den Spieltagen in Münster und Wiesbaden eher nicht möglich, wirkten doch die Hanauer zu dominant, schienen vor allem die Jungs aus Rhein-Nahe Bingen zu spielstark; und vor allem hatten alle anderen Teams eine volle Bank während der ohnehin dünne HSG WI-Kader in jedem Spiel um jeden Spieler bangen musste, nicht selten der eine oder andere Schlüsselspieler angeschlagen oder ausgepumpt war. Dass gerade die beiden vermeintlichen Favoriten niedergerungen wurden, war absolut sensationell, das Opfer gegen Baunatal war unvermeidlich, gegen Saarlouis wurde es sehr knapp, aber gegen diese Truppe eine hohe Führung zu erzielen, war bereits eine beachtliche Leistung; die abschließende Nervenschlacht nach 0:5-Rückstand gegen vermeintlich unehrgeizige Münsterer gehört halt auch dazu, könnte ein besondere Lektion gewesen sein…

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Bundesliga mA Jugend

HSG Wiesbaden bei der mA Buli-Quali in Groß-Bieberau

Fast souverän

Am Ende wurden die Jungs der HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden ihrer Favoritenrolle gerecht – aber doch noch mit viel Sand im Getriebe: 23:16 gegen Nieder-Roden und ein 16:12 gegen die Hausherren der JSG Gersprenztal öffneten zumindest das Tor zur Bundesliga einen Spalt breit; ein Selbstläufer war und wird das jedoch nicht! Vielleicht waren aber es auch nur die ernüchternden Trainingsspiele der letzten beiden Wochen, die zu Beginn für Unsicherheit sorgten.
Mit einiger Uncleverness und überhöhtem Risikospiel machte sich das Team von Fritz-Peter Schermuly vor allem im zweiten Spiel das Leben schwer, ermöglichten die Spieler beiden Gegnern unnötige Chancen. Angesichts der verkürzten Spielzeit hätte das leicht ins Auge gehen können, hätten die guten Schiedsrichter nicht die Härten der Gersprenztaler geahndet und hätte nicht der überragende Jakob Kellner über ein Dutzend Großchancen entschärft.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Trainingslehre Veranstaltungen

Bericht vom Gorr-Workshop vom Samstag

Es ist nie geschafft…!

Der Saal war voll – über 30 JugendtrainerInnen folgten der Einladung der FTG Frankfurt zu einem sehr kurzweiligen Workshop mit Jan Gorr. Schon in der Vorstellung seiner Trainerlaufbahn zeigten sich bemerkenswerte Details: Ohne höherklassige Spielererfahrung, aber schon als C-Jugendlicher Co-Trainer! Kontinuierliche Engagements  „von der Pike auf“, mit „mutigen Vereinswechseln in Mittelhessen“… Deutscher Jugendmeistertrainer, ErstligaTrainer mit Hüttenberg und „fast“ in Gummersbach, aktuell Co-Trainer mit Heuberger… Erfolgsprinzipien: Besonnenheit, Bescheidenheit, Authentizität – und schlicht auch die ständige Suche nach besseren Lösungen, zum Beispiel bei knappen Hallenzeiten! Die anschließende Trainingseinheit überraschte zu Beginn – vielleicht, denn statt ballintensivem Übungswirbel oder beliebten Spielchen zunächst (scheinbar) einfache Lauf- und Koordinationsübungen leichtathletischer Prägung, sorgfältigste Stabilisierungsübungen – Gorr: „Elementar wichtig! Ohne das kann nichts wirklich gelingen – vor allem keine starke Abwehrarbeit!“

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Allgemein

Talente als Zufallsprodukte?

Die Diskussion über eine regionale Verteilung von Talenten und ihr Bezug zu bestimmten Vereinen oder Regionen ist – nach meiner zweifellos subjektiven Einschätzung – ebenso aufschlußreich wie weitestgehend abwegig. Offenbar geht man von nur scheinbaren Zusammenhängen und Ursachen aus, z.B. der Bevölkerungsdichte oder der Spielklasse der Aktivenmannschaften.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Allgemein

Nix verstanden?!?

Das Beispiel der TSG Ober-Eschbach – ein verspäteter Rückblick

Im Klaren bin ich mir sehr wohl darüber, dass nach der Beendigung eines Trainerengagements – zumal nach so kurzer Zeit – der Verdacht einer persönlichen Befangenheit nicht wirklich auszuräumen ist; jedoch geht es mir viel mehr darum, diese Episode als Beispiel für genau das einzuordnen, was im Handball so falsch läuft oder einfach überholt ist oder unserer Sportart eben nicht gerecht wird.
Meine Einschätzung der vorüber gehenden Erfolgsserie und dennoch überraschenden Trennung ist kurz formuliert:  “Man” hat nicht wirklich verstanden, worauf die unstrittigen Erfolge zurück zu führen waren… statt dessen wurde an einem “ungewohnten Führungsstil” herum gemäkelt bzw. das weit verbreitete Mantra des “nicht hinreichend belastenden Trainings” bemüht.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: 2. Bundesliga Frauen

TSG Ober-Eschbach – Füchse Berlin 27:27

Moralischer Sieg

Die ewig unentschiedene Frage: Punkt gewonnen oder verloren? Na klar wurmt es, wenn das Team fünf Minuten vor dem Abfiff mit 4 und bei 56:49 noch mit 3 Toren vorne liegt – und dann “nur” ein Punkt heraus springt. Und in dieser Phase auch noch ein Strafwurf selbst vergeigt wurde, der Abpraller nach dem gehaltenen Siebenmeter zur Gegnerin kommt – alles Schlüsselszenen, alles “Crunch-Time”…

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: 2. Bundesliga Frauen

TSG Ober- Eschbach vs Rosengarten- Buchholz 41:35

Das geht (eigentlich) gar nicht!

Ober-Eschbach fegt Spitzen-Team aus der Halle

Kurz vor dem Aufwärmen erfahren wir, dass 3 der stärksten Spielerinnen – beide Rückraum-Linkshänderinnen plus Meister-Torfrau Turi Arndt gar nicht dabei sind. Da keimt natürlich leise Hoffnung auf für eine Mannschaft, die sich aus dem Abstiegskeller befreien möchte – ausgerechnet gegen einen Gegner, der eine Woche zuvor den Spitzenreiter besiegt hatte? Andererseits: Es ist zu befürchten, dass Rosengarten-Buchholz anders als sonst spielen, improvisieren würde – auch versucht, sich irgendwie durch die (bisher nicht immer überzeugende) Abwehr durchzuwursteln.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: 2. Bundesliga Frauen

SV Union Halle-Neustadt – TSG Ober-Eschbach 29:29

Un-Ent-Schieden – Gedanken aus (der) Halle

Ein Unentschieden… im Fussball nicht selten mehr oder weniger gerecht, bei uns im Handball hängt es am seidenden Faden, kann glücklich oder sehr unglücklich sein, sich in der letzten Sekunde noch zum Sieg oder Total-Frust wenden. Beispiel Obereschbach in Halle-Neustadt (29:29). Da denkst Du Dir etwas aus und merkst, dass es einfach nicht greift, weil es Deckungslücken an anderen Stellen gibt und der erfahrene Gegner ebenso mächtig wie gnadenlos aufdreht.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: 2. Bundesliga Frauen

TSG Ober-Eschbach – SC Greven 09 33:29

Freude durch Arbeit!

Das war fast ganz so, wie ich es mir als neuer Trainer in meinem ersten Spiel vorgestellt hatte. Nach den 3,5 Trainingseinheiten war eine gute Stimmung spürbar und Zuversicht angesagt – obwohl Greven mit einer eingespielten Rückraumreihe und einer extrem starken Kreisspielerin nicht gerade Außenseiter war.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Allgemein

Schade, Niko!

Der Sport im Zwielicht – ein Wettskandal als Symptom

Wenn ich den Bericht über den Wettskandal der Gebrüder Karabatic lese – zum Beispiel hier – dann ist das zunächst einmal aus sportlicher Sicht tief traurig. Denn – auch wenn hier keinerlei Vorverurteilung im juristischen Sinne ergehen darf und soll! – es geht hier um einen der besten und begnadetsten Handballspieler der Gegenwart und vielleicht aller Zeiten!

Das Mindeste, was man hier wohl attestieren muss, ist Dummheit auf Champions League-Niveau.

Rubrik: Allgemein

foul ist foul ist unfair

Hallo zusammen!

Heute – wie versprochen – eine ganz andere und nur scheinbar unbedeutende Szene. Am Wochenende besuchte ich ein munteres und mittelklassiges Handballspiel… doch durchaus attraktiv, schnell und zunehmend spannend – vor allem ein Verdienst der jüngeren Heim-Mannschaft.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Allgemein

Spiel-IQ 130plus: Fäth in Fahrt

Live aus der SAP-Arena

Mal abgesehen davon, dass die Rhein-Neckar Löwen recht zahm spielten und Wetzlar mit etwas mehr Cleverness beim Torwurf und der einen oder anderen Torwartparade in der Schlussphase sogar eine Chance auf Punkte hatten: Ein Lichtblick war ohne Zweifel Steffen Fäth.

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Allgemein

Hoffnung für Deutschland!

Wandschneider in Wetzlar

Vielleicht ist der Titel etwas überzogen und Trainerwechsel in Abstiegsangst fruchten ja immer seltener – zumindest im Fussball… Aber wenn ein Typ wie Kai Wandschneider in einem bodenständigen Verein wie Wetzlar einsteigt, dann setzt das schon Zeichen!

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Rubrik: Allgemein

Über’s Ziel hinaus geschossen?

Eliteförderung konkret

Der „Fall Zieker“ zeigt, wie kompliziert bis explosiv Lage und Lösungen der Talententwicklung und -integration sind. Gehen wir davon aus, dass die Schilderungen Zerbes zutreffen, dann klingt das ja eher genau nach dem, was man sich so wünschen würde für einen begabten Nachwuchsspieler:

• Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!

Impressum - AGB - Sitemap


Powered by WordPress • Basierend auf dem Theme: 'WorldNews 1.0' des 2008 verstorbenen Lothar Baier • Adaptiert und erweitert von Axel Kretschmer