Handball-Zeitung

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Rubrik: (Weiterlesen) Trainingslehre

Handballverletzungen sinnvoll prä­ve­nie­ren

Möglichkeiten und Grenzen bestehender Konzepte

Handball ist eine Sportart, welche in den vergangenen Jahren zunehmend an Popularität gewonnen hat, aber hohe Anforderungen an den Stütz- und Bewegungsapparat eines Spielers stellt. Überdies zeichnet sich diese athletische Disziplin dadurch aus, dass verschiedene Elemente wie Laufen, Werfen und Springen, miteinander kombiniert werden. Da aber die Anzahl schwerer Verletzungen im Handball (z.B. Kreuzbandruptur und Sprunggelenkverletzung) kontinuierlich ansteigt, müssen Trainer, Therapeuten und Spieler aufgefordert werden, umzudenken.

So konnte eine dänische Studie herausstellen, dass Handball bei den weiblichen Schulkindern im Alter von 6 bis 17 Jahren die verletzungsanfälligste Sportart darstellt. Aber nicht nur Kinder und Jugendliche sind von dem Verletzungsrisiko betroffen, wie der Gesundheitsbericht NRW aufzeigen kann. Handball belegt nach Fußball die höchste Verletzungsquote. Auch weitere wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass Handball eine der verletzungsträchtigsten Sportarten ist. Aufgrund der körperbetonten, temporeichen und aggressiven Spielart, treten die Verletzungsrisiken insbesondere in den unteren Extremitäten auf.  Ebenso werden chronische Überlastungsschäden durch diese Sportart in den oberen Extremitäten gefördert. Als Motiv hierfür können sicherlich die deutlich erhöhten Anforderungen der Spieler im athletischen Bereich identifiziert werden, denn in Anbetracht der Tatsache, dass Profispieler an rund 75 Pflichtspielen in der Saison teilnehmen, ist eine verstärkte Belastung nicht verwunderlich.

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