Handball-Zeitung

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Aktuelle Kommentare zu Artikeln / Leserbriefe / News

Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten 27:31

Die HSG Konstanz berichtet:

Zehn-Minuten-Einbruch entscheidet tolles Derby zwischen Konstanz und Balingen: „War etwas Besonderes“

Foto: Peter Pisa
Es war das erwartete Derby-Fest, das seit Wochen den Handball-Süden elektrisiert hatte. Vor wahnsinnig stimmungsvoller Kulisse und 1700 Fans lieferten sich die HSG Konstanz und Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten 45 Minuten lang bis zum 22:22 einen packenden Schlagabtausch auf Augenhöhe. In der Schlussphase setzte sich jedoch die Cleverness der Schwaben durch, die das Torwart-Duell für sich entscheiden konnten, dabei von einigen Fehlern der HSG in der Schlussphase profitierten und schließlich verdient mit 31:27 (15:14) die Oberhand behielten.
Der erste Lokalkampf seit 2004 am Bodensee zwischen HSG und HBW, er hatte alles, was ein Derby ausmacht. Zwei lautstarke Fangruppen, Hexenkessel-Atmosphäre und ganz viele Emotionen auf und neben dem Spielfeld – und vor allem ein begeisterndes, temporeiches Handballspiel. Wurde im Vorfeld von allen Seiten eine deutliche Balinger Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Auswärtsauftritten erwartet, so war die beherzte und bärenstrake Vorstellung der HSG im ersten Durchgang und die Ausgeglichenheit er Partie die größere Überraschung. Vor allem Tim Jud mit seiner hohen Geschwindigkeit und seinen Schlagwürfen, Felix Krüger mit wuchtigen Abschlüssen aus der Ferne und Paul Kaletsch bereiteten dem über extrem viel Qualität verfügenden Gast große Probleme. Der hatte jedoch im tunesischen Nationaltorwart Marouen Maggaiz, dem ehemaligen Junioren-Nationalspieler Jona Schoch und Europameister Martin Strobel überragende Akteure auf dem Spielfeld.
Wenig verwunderlich, dass Konstantin Poltrum sich ärgerte, dass nach 30 Minuten nicht mehr zur Belohnung auf den Anzeigetafeln stand als ein knapper 14:15-Rückstand. Die Enttäuschung stand ihm ins Gesicht geschrieben und er ging hart mit sich selbst ins Gericht. „Balingen hat über 60 Minuten sehr konstant und teilweise seine Erfahrung ausgespielt. Aber das Spiel wäre anders ausgegangen, wenn ich das Torwartduell gewonnen hätte“, gestand der 24-Jährige und sagte: „Das war keine gute Leistung von mir. Und wir waren manchmal zu brav.“ Sein zehn Jahre älteres Gegenüber zeichnete vor allem in der Schlussphase mit wichtigen Paraden für die Entscheidung verantwortlich.

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga Männer

HD-Livestream: HSG Konstanz überträgt Derby gegen Balingen – 1400 Tickets weg

Die HSG Konstanz informiert:

Das heißersehnte Derby zwischen der HSG Konstanz und dem HBW Balingen-Weilstetten wird vor großer Kulisse ausgetragen, das steht bereits im Vorfeld fest.

Samstag ab 19:55 Uhr startet der Livestream

Foto: Michael Elser
Bis Donnerstag wurden knapp 1 400 Tickets abgesetzt, sodass eine einzigartige Atmosphäre beim mit Spannung erwarteten Südschlager im Hexenkessel „Schänzlehölle“ erwartet wird. Eines der absoluten Konstanzer Saisonhighlights bietet dazu eine Premiere:
Zum ersten Mal wird ein Spiel der HSG live in HD und voller Länge in Zusammenarbeit mit Sportdeutschland.tv auf der vereinseigenen Homepage unter www.hsgkonstanz.de/livestream übertragen.
Am Samstag ab 19.55 Uhr führen HSG-Pressesprecher Andreas Joas und der derzeit verletzte Mittelmann Benjamin Schweda, im Hinspiel vor seinem Kreuzbandriss noch einer der besten Konstanzer, als Kommentatoren durch ein hitziges, stimmungsvolles Derby. Direkt nach Spielende wird zudem voraussichtlich noch ein kurzes Interview übertragen.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer Nationalmannschaft

Konstanz-Linksaußen Samuel Wendel überzeugt in Österreichs B-Nationalmannschaft

Die HSG Konstanz informiert:

„Land der Berge, Land am Strome…“, bei diesen Worten lief es Samuel Wendel am vergangenen Wochenende eiskalt über den Rücken.

Foto: Peter Pisa
Als die Österreichische Bundeshymne im ungarischen Siofok – am östlichen Südufer des Plattensees gelegen – erklang, durfte der Linksaußen der HSG Konstanz nach einem Lehrgang auch bei einem Turnier mit Österreichs „Future Team“ gegen die B-Nationalmannschaften Polens und Ungarns antreten. Und Wendel bekam viel Spielzeit und überzeugte mit insgesamt fünf Toren für die B-Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz setzt auf Linkshänder-Toptalent Braun – Klingler geht nach Essen

Die HSG Konstanz informiert:

Manchmal gehören sie unumgänglich dazu, die ganz schweren Entscheidungen.

Foto: Peter Pisa
Eine solche mussten sowohl die HSG Konstanz als auch Felix Klingler für die kommende Saison treffen, denn die bisherige Zusammenarbeit verlief durchaus fruchtbar. Neben Fabian Maier-Hasselmann (27), der seinen Vertrag Anfang des Jahres um ein weiteres Jahr verlängert hat, verfügt die HSG mit Joschua Braun und Klingler über zwei weitere Linkshänder für die Rechtsaußenposition. Während Toptalent Braun noch bis mindestens 2020 unter Vertrag steht, läuft jener von Klingler am Saisonende aus. „Im Leistungssport gehören harte Entscheidungen leider dazu“, erklärt Andre Melchert. Einfacher wurde sie, weil sie von beiden Seiten gleich getroffen wurde. „Bei uns ist sie für Joschi und nicht gegen Felix gefallen, weil wir wissen, was wir an ihm haben“, sagt der Sportliche Leiter der HSG Konstanz. Klingler hat sich zwischenzeitlich für ein Angebot aus Essen entschieden. „Wir schätzen beide sehr. Joschi hat allerdings auch berechtigte Ansprüche“, so Melchert.
Soll heißen: Der zum Saisonende auslaufende Kontrakt mit dem erfahrenen 24-jährigen Zweitligaspieler Felix Klingler, der vor einem Jahr vom TV Neuhausen/Erms gekommen war, wird in beiderseitigem Einvernehmen nicht verlängert. Konstanz möchte auf das erst 19 Jahre alte Toptalent Joschua Braun setzen und dafür einen Platz im Kader bereitstellen, während sich Klingler für ein Vertragsangebot des TuSEM Essen entschieden hat. „Unser Weg ist es, auf junge Spieler zu setzen“, führt Melchert an. „Wir wollten Joschi unbedingt die Chance geben, da wir sonst ihn über kurz oder lange verloren hätten. Das wäre fatal.“ Joschua Braun, der im vergangenen Sommer mit der Empfehlung von 150 Treffern als A-Jugend-Bundesliga-Torschützenkönig von Frisch Auf Göppingen an den Bodensee kam, konnte in der aktuellen Saison vor allem Erfahrungen in der U23 sammeln, die gute Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga hat. Großen Anteil daran hat der aus Laupheim stammende Rohdiamant.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Balinger Fabian Wiederstein vor Derby bei seinem künftigen Club Konstanz

Die HSG Konstanz im Interview:

„Etwas Tolles, in solch einer Stimmung zu spielen“

Foto: Peter Pisa
Am Samstag, 20 Uhr, steigt in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle das heißersehnte Zweitliga-Derby zwischen der HSG Konstanz und dem letztjährigen Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten. Für HBW-Kreisläufer Fabian Wiederstein wird es nicht nur aufgrund der vollen Halle und besonders heißen Stimmung ein spezielles Spiel. Er wechselt im Sommer die Farben und wird ab der kommenden Saison bis mindestens 2021 am Bodensee spielen. Das 22-Jährige in Esslingen geborene Kraftpaket ist 1,94 Meter groß und 107 Kilogramm schwer. Mit der DHB-Auswahl gewann der ehemalige deutsche Jugend- und Juniorennationalspieler 2014 die Europameisterschaft. In Konstanz wird er an der mit der HSG zur Förderung des Spitzensports kooperierenden Fachhochschule HTWG ein Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen aufnehmen.

Foto: Pressedienst – DHB/Günter Ohlig
Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas drückt er seine Vorfreude auf das Spiel und die Stimmung in Konstanz aus, spricht über seine Verletzung und die Schwere der Aufgabe und das komische Gefühl, gegen seinen künftigen Verein zu spielen.

Fabi, ist das Derby gegen die HSG Konstanz auch in Balingen etwas Besonderes. Kribbelt es schon ein wenig?

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Rubrik: Männer Südbaden-Liga

SG Waldkirch/Denzlingen – HSG Konstanz II 27:27

Die HSG Konstanz berichtet:

Neun Spiele ungeschlagen und dennoch große Enttäuschung: U23 der HSG Konstanz gibt Zehn-Tore-Führung aus der Hand

In den letzten Sekunden hart gefoult und nun schwerer verletzt: Samuel Löffler musste neben der großen Enttäuschung in Waldkirch auch persönlich heftig einstecken. – Foto: Peter Pisa
Die U23 der HSG Konstanz bleibt auch im neunten Spiel in Folge ungeschlagen und hat am Samstag um 17 Uhr vor dem Zweitliga-Derby zwischen Konstanz und Balingen (20 Uhr) im absoluten Südbadenliga-Topspiel gegen Hofweier die Chance, mit einem Sieg Tabellenführer zu werden. Doch in Waldkirch herrschte nur Fassungslosigkeit, Wut und Enttäuschung auf Konstanzer Seite. Der Grund dafür lag neben dem 27:27-Remis vor allem an der Art und Weise des Zustandekommens. „Wir haben das Handballspielen vorne wie hinten komplett eingestellt“, war HSG-Trainer Matthias Stocker bedient, nachdem seine junge Mannschaft in der Schlussphase einen Zehn-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben hatte.
In der 39. Minute schien ein solches Szenario undenkbar. Konstanz war nicht überragend, aber gut genug, um mit 21:11 im Breisgau zu führen. Alles deutete auf das neunte Erfolgserlebnis in Serie hin. Eine trügerische Sicherheit, die offenbar zu immer mehr Nachlässigkeiten im Konstanzer Spiel führte. Drei Sekunden vor Schluss jagte schließlich Andreas Fahrländer den Ball zum 27:27 in die Maschen, dann war Schluss. Die Talente der HSG waren am Boden, die Stimmung sowieso.
Wie konnte das passieren? Stocker sucht noch lange danach nach den passenden Worten. „Uns ist der Zug zum Tor abhandengekommen, wir haben viele freie Chancen ausgelassen“, sucht er nach einer Erklärung für etwas, wofür es eigentlich keine Erklärung gibt, wie er sagt. „Und in der Abwehr haben wir wohl gedacht, nichts mehr machen zu müssen.“ Doch auch sich selbst nahm er von der Kritik nicht aus und fügte an: „Vielleicht hat auch der Trainer zu viel durchgewechselt.“

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

Wilhelmshavener HV – HSG Konstanz 31:24

Die HSG Konstanz berichtet:

Nach völlig verschlafener erster Halbzeit: HSG Konstanz verliert erstmals gegen Wilhelmshaven

Foto: Peter Pisa
Das war nichts. Nach einer völlig verkorksten ersten Halbzeit musste sich die HSG Konstanz im vierten Duell mit dem Wilhelmshavener HV zum ersten Mal geschlagen geben und vergab die große Chance, sich bis auf zwei Punkte an die Niedersachsen heranzuschieben. Stattdessen ist der Vorsprung des WHV nach dem 31:24 (17:8)-Heimsieg auf die Konstanzer, wenn diese auch die zweite Halbzeit gewinnen konnten, auf fünf Zähler angewachsen. Nach der Länderspielpause empfängt die HSG am 14. April (20 Uhr) zum Derby den Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten in der Schänzlehölle.
Die Zuversicht vor dem wichtigen Spiel im hohen Norden war groß, die Unterstützung durch die weit gereisten Fans ebenso. Wie wichtig die Partie beiden Mannschaften war, offenbarten schon die ersten Minuten. Nervös, fehlerhaft, noch neben sich und vom Druck gelähmt wirkten die Protagonisten auf dem Spielfeld. Felix Klingler besorgte schließlich nach langen Minuten ohne Torerfolg beider Teams die 2:1-Führung für die Gäste. Es war die letzte für Konstanz. Denn während Wilhelmshaven sich langsam stabilisierte und zu einem normalen Spielfluss fand, wirkte Konstanz immer noch abwesend und wie in schwere Ketten gelegt.
Ein völlig gebrauchter Tag. Nichts wollte funktionieren, weder der Zugriff in der Deckung, noch irgendein Spielfluss und die Sicherheit im Offensivspiel. Stattdessen: Haarsträubende Fehler, dazu zahlreiche Fehlwürfe, selbst aus besten Positionen. Dennis Doden, der dadurch heißgelaufene Keeper der Hausherren, durfte sich in den ersten 30 Minuten zwölf Paraden und 60 Prozent gehaltene Würfe in sein Arbeitsbuch notieren. Dazu drei entschärfte Siebenmeter. Ausdruck des Sahnetages des großgewachsenen Schlussmanns, aber auch deutliches Zeichen dafür, dass Konstanz in längst vergessene Zeiten zurückfiel und die mit Abstand schlechteste Halbzeit in der Rückrunde ablieferte. Nichts mehr zu sehen von der Spielfreude und Variabilität der letzten Wochen. „Wir haben kaum einen Zugriff in der Abwehr gefunden“, gestand HSG-Trainer Daniel Eblen. „Wenn dann dazukommt, dass man vorne auch noch viele leichte Bälle verwirft – gerade aus der Nahwurfzone oder vom Kreis – kommt so ein Ergebnis zustande.“

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Rubrik: (Weiterlesen) mB Jugend

Talente der HSG Konstanz im Fokus des DHB

Die HSG Konstanz informiert:

„Zeigt, dass wir mit unseren Strukturen auf dem richtigen Weg sind“

Foto: Bernd Renner
Die intensive Jugendarbeit der HSG Konstanz trägt weiter Früchte. Mit Spielmacher Constantin Eich und Rückraumakteur Luca Mastrocola wurden zwei Nachwuchshoffnungen aus der B-Jugend, die ungeschlagen Meister in der Südbadenliga Süd wurden, zu einer Leistungssportsichtung des Deutschen Handballbundes (DHB) eingeladen. Luca Mastrocola wurde daraufhin für einen vom 25. bis 31. März stattfindenden weiteren Sichtungslehrgang des DHB in Warendorf nominiert. Eine Schulterverletzung verhindert allerdings die Teilnahme des talentierten Linkshänders. Darüber hinaus wurde A-Jugend-Torwart Moritz Ebert erneut in die deutsche Beachhandball-Jugendnationalmannschaft berufen.
Linkshänder Mastrocola ist wie Constantin Eich 2002 geboren und hat sich nach starken Leistungen und toller Entwicklung in den letzten Jahren bei der HSG in Heidelberg bei der DHB-Sichtungsmaßnahme in den Fokus der Nationaltrainer gespielt. „Wir werden in Kooperation mit dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) eine umfangreiche Diagnostik der Jungen durchführen, um dann einen ersten Kader der neuen U16-Nationalmannschaft aufzustellen“, kündigte Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs, an. In Warendorf werden nun die Talente, die sich aus den nördlichen und jene, die sich in den südlichen Verbänden erfolgreich durchgesetzt haben, erstmals gemeinsam unter die Lupe genommen. Anschließend wird die neue U16-Nationalmannschaft zusammengestellt.

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer Nationalmannschaft

Konstanz-Linksaußen Samuel Wendel in Österreichs B-Nationalmannschaft berufen

Die HSG Konstanz informiert:

Am Samstag tritt die HSG Konstanz noch an der Nordsee in Wilhelmshaven an, anschließend wird der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga für ein Wochenende unterbrochen.

Foto: Peter Pisa
Die dann folgende Länderspielpause hat auch für die HSG Relevanz bekommen. Linksaußen Samuel Wendel wurde vom Österreichischen Handballbund (ÖHB) in das „Future Team“ berufen, vergleichbar mit der B-Nationalmannschaft in Deutschland. Vom 2. bis 7. April wird der 21-Jährige an einem Trainingslehrgang in Wien und einem anschließenden Turnier in Ungarn teilnehmen.
„Ich freue mich natürlich außerordentlich über diese Chance, für Österreich Handball spielen zu dürfen“, strahlt der 1,84 Meter große Mittelmann und linker Flügelspieler nach der frohen Kunde aus seinem Heimatland. „Es ist toll, mit den österreichischen Top-Spielern zusammen trainieren zu können.“ Dies sei auch ein Beweis für die gute Arbeit des Trainer- und Betreuerteams der HSG Konstanz, die ihn nach seiner Verletzung wieder aufgebaut haben, erklärt der athletische Außen. Nach einem Kreuzbandriss bei seinem Ex-Klub HC Hard spielte sich Samuel Wendel mit seinen Auftritten in der 2. Bundesliga und im Team der Konstanzer U23 mit bärenstarken Leistungen in den Fokus der österreichischen Nationaltrainer. Gegen Aue vollendete er mit einem wunderschönen Dreher, im Talentteam der HSG überzeugt Wendel derzeit in fast jedem Spiel mit zweistelliger Torausbeute, 14 waren es etwa im Spitzenspiel gegen Altenheim.

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

Mit Deutschlands viertbester Offensive: A-Jugend der HSG Konstanz sichert sich Platz fünf und direkte Bundesliga-Qualifikation

Die HSG Konstanz berichtet:

JSG Echaz-Erms – HSG Konstanz 37:38 (17:21)

Riesengroßer Jubel über den größten Erfolg der Konstanzer Bundesliga-Geschichte: Die A-Jugend sicherte sich mit Platz fünf und Deutschlands viertbester Offensive die direkte Bundesliga-Qualifikation. – Foto: Peter Pisa
Es ist vollbracht: Die A-Jugend der HSG Konstanz konnte auch das letzte hochdramatische Spiel bei der JSG Echaz-Erms mit 38:37 für sich entscheiden und sich damit Platz fünf und die direkte Bundesliga-Qualifikation sichern – der größte Erfolg in der bisherigen Bundesliga-Geschichte der HSG. Damit mischt Konstanz auch 2018/19 erneut als eines der besten 48 Nachwuchsteams der Bundesrepublik in der Eliteklasse des deutschen Jugendhandballs mit – zum siebten Mal im achten Jahr des Bundesliga-Bestehens. Eine Bilanz, die gerade eine Handvoll Vereine in Süddeutschland vorweisen können. Bemerkenswert: Mit 719 Treffern in 22 Spielen hat die HSG nach den Rhein-Neckar Löwen die zweitbeste Offensive der Liga und staffelübergreifend gesehen die viertbeste Deutschlands hinter den Löwen, den Füchsen Berlin und dem SC Magdeburg. Außerdem gehört Konstanz nun zu den Top 20 der A-Jugendteams Deutschlands.
Doch zuvor war großes Zittern und Bangen angesagt. Die Konstanzer waren hochmotoviert, nach zwei vergebenen Matchbällen endlich den Sack zuzumachen. Nach acht Minuten in Neuhausen/Erms dann jedoch die kalte Dusche: 7:3 für den Zusammenschluss der Drittligisten Pfullingen und Neuhausen/Erms. „Wir sind überhaupt nicht in das Spiel gekommen und Echaz-Erms hat stark aufgespielt“, hatte Trainer Thomas Zilm ausgemacht. „Wir waren nicht dicht genug an den drei Hauttorschützen dran.“ Genau davor hatten die Konstanzer Trainer im Vorfeld gewarnt. Eine Minute später, beim Stand von 9:4, hatte Zilm genug gesehen. Auszeit. „Ich habe den Jungs klargemacht, dass wir viel aggressiver, dichter und intensiver zusammenstehen müssen“, erklärt der B-Lizenzinhaber.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – TV Emsdetten 34:32

Die HSG Konstanz berichtet:

Fotos: Peter Pisa

Superball-Siegesserie im Hexenkessel: HSG Konstanz ringt „mit super Handball“ Emsdetten nieder

Die Superball-Serie hält: Auch bei der fünften Auflage des gemeinsamen Großevents mit dem SV Allensbach hat die HSG Konstanz wie schon viermal zuvor das Feld als Sieger verlassen. Angepeitscht von 1.700 frenetischen Zuschauern in atemberaubender Atmosphäre rang die HSG nach ständiger Führung ab der dritten Spielminute den TV Emsdetten „absolut verdient“ nieder, wie Gästetrainer Daniel Kubes eingestand. Mit nun 18 Punkten – zehn davon aus der Rückrunde – schob sich Konstanz zugleich wieder auf einen Nichtabstiegsplatz.
Von der ersten Minute an lag die HSG Konstanz in Front, immer wieder mit bis zu fünf Toren. Dann der Schreckmoment: Emsdetten kämpfte sich nach einer Umstellung vom 6:0 hin zu einer offensiven 3:2:1-Abwehr langsam heran. Konstanz beging einige leichte Fehler und begann zu zittern. Erst recht, als beim Stand von 33:30 in Unterzahl der Ball verloren wurde und der niederländische Nationalspieler Jasper Adams sich den Ball eroberte. Freie Bahn für den achtfachen Torschützen, der knapp hinter der Mittellinie auf das leere Tor der HSG abzog. „In dem Moment hatte ich schon die Erinnerungen an Hildesheim im Kopf“, meinte HSG-Torwart Maximilian Wolf. „Und das sind nicht die schönsten Erinnerungen.“ Doch der Ball klatschte an den Pfosten und von dort ins Seitenaus. „Ab da habe ich gedacht, dass wir heute nicht verlieren können, weil etwas auf unserer Seite ist, dass es nicht schief gehen kann.“ Kurz darauf setzte sich Paul Kaletsch gegen die offene Deckung der Gäste durch und traf zum 34:31. Die Schänzlehölle kochte, der Sieg der HSG Konstanz stand endgültig fest.
Fabian Maier-Hasselmann führte dafür vor allem die grandiose Hexenkessel-Atmosphäre an und verwies auf Erkenntnisse aus dem Mentaltraining. „Ich kann mich an ein Experiment erinnern, in dem Jörg Löhr 2007 bei der deutschen Nationalmannschaft veranschaulicht hat, wie positive oder negative Stimmung die eigene Leistungsfähigkeit beeinflussen“, meinte der starke Rechtsaußen, der viermal getroffen hatte. In diesem Fall war der enorme Druck, den die 1.700 Zuschauer mit ihrem ohrenbetäubenden Lärm aufbauten, zu groß für den Shooter der Münsterländer.
Schon vor dem Spiel schallten HSG-Sprechchöre durch den prall gefüllten Hexenkessel am Bodensee und trieben ihre Lieblinge zum 3:1, dann 8:5. Immer wieder durchbrachen die Gelb-Blauen mit herrlichen, auf den Punkt getimten Pässen von Paul Kaletsch auf Chris Berchtenbreiter vom Kreis die Deckung des TVE und verzückten ihr begeistertes Publikum mit zahlreichen spielerischen Höhepunkten. Emsdetten reagierte darauf kühl, abgebrüht. Wiederholt schlug es im HSG-Tor nach wuchtigen Würfen aus dem Rückraum in letzter Sekunde vor dem angedrohten Zeitspiel im Konstanzer Kasten ein. Wenn Konstantin Poltrum am Ball war, angelte sich zudem Kreisläufer Andre Kropp den einen oder anderen Abpraller.

Dennoch legte Konstanz fünf Tore vor, musste sich dann aber nach Ablauf der ersten 30 Minuten noch über einen direkt verwandelten Freiwurf durch die Mauer der HSG von Yannick Dräger zum 19:16 ärgern. Nur drei Tore Vorsprung also, doch Daniel Eblen zauberte zur zweiten Halbzeit wieder einige Asse aus dem Ärmel.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Sechstbester Zweitliga-Torjäger verlängert in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

„1.000 Tore für die HSG, glücklich sein und mitgestalten“

Foto: Peter Pisa
Vor dem Saisonhighlight Bundesliga-Superball am Samstag hat Zweitligist HSG Konstanz eine ganz wichtige Personalie unter Dach und Fach gebracht und einen absoluten Leistungsträger an sich gebunden. Paul Kaletsch, mit 169 Treffern in 24 Partien Konstanzer Top-Torschütze und trotz dreier weniger absolvierter Spiele sechstbester Werfer der 2. Bundesliga, hat seinen Vertrag bei der HSG ligaunabhängig um zwei weitere Jahre bis 30. Juni 2020 verlängert. Andre Melchert als Sportlicher Leiter des Vereins ist froh über die weitere Zusammenarbeit mit dem gefährlichen Shooter: „Paul ist für uns ein extrem wichtiger Spieler, der sich trotz guten Angeboten für uns entschieden hat. Er nimmt hier einen sehr wichtigen Part ein, deshalb sind wir glücklich, dass er bei uns bleibt.“

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Rubrik: (Weiterlesen) mB Jugend Südbadische Meisterschaft

B-Jugend der HSG Konstanz ungeschlagen Meister – am Sonntag Final Four um die Südbadische Meisterschaft

Die HSG Konstanz informiert:

Von Spiel zu Spiel konnte sich die B1-Jugend der HSG Konstanz im Saisonverlauf unter den Trainern Cleo Oexle und Gabor Soos steigern.

Auf dem Bild (Foto: Bernd Renner):
Stehend von links: Robert Mastrocola (Betreuer), Jörg Renner, Louis Ruf, Hannes Berger, Luca Mastrocola, Nico Koch, Elijah Fischer, Ivan Rukavina, Gabor Soos (Trainer), Cleo Oexle (Trainerin).
Kniend von links: Constantin Eich, Jakob Löffler, Martin Denecke, Moritz Hall, Jan Stotten, Julian Rottmair.
Auf dem Bild fehlt: Petar Rukavina (Betreuer).
Foto: Pressedienst

Am Ende holte sich das talentierte Team mit 32:2 Punkten und 561:384 Toren ungeschlagen den Meistertitel in der Südbadenliga Süd und begeisterte mit der besten Offensive der Liga.
Lohn einer fantastischen Saison ist die Qualifikation für das Final Four um die Südbadische Meisterschaft am Sonntag in Helmlingen. Dort treffen die vier besten Mannschaften der beiden Südbadenligen aufeinander und spielen den Meister aus.

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Rubrik: (Weiterlesen) mC-Jugend Südbadische Meisterschaft

C-Jugend der HSG Konstanz mit 36:0 Punkten Meister – Samstag Final Four um die Südbadische Meisterschaft

Die HSG Konstanz informiert:

18 Spiele, 18 Siege, 538:336 Tore: Die C1-Jugend der HSG Konstanz sicherte sich überlegen und mit großem Vorsprung den Meistertitel der Südbadenliga Süd.

Auf dem Bild:
Hintere Reihe von links: Trainer Matthias Pagels, Lucas Farias-Veeser, Vincent Biller, Ben Widmann, Fabian Zeller, Jacob Ischebeck, Jannis Pagels, Robin Jörger, Betreuer Rainer Widmann
Vordere Reihe: Tim Koch, Philipp Storz, Leopold Kampmann, Quirin Köble, David Soos, Hannes Spaett
Es fehlen: Co-Trainer Sebastian Bösing, Niklas Sauter, Felix Wildenstein und Janne Pietrusky.
Foto:Pressedienst

Das Team von Matthias Pagels und Sebastian Bösing war trotz diverser Abstellungen für verschiedene Auswahlmannschaften das Maß der Dinge und ließ mit Abstand die wenigsten Gegentreffer der Liga zu. Dass beim nun bevorstehenden Final Four am Samstag nicht wie vorgesehen in Konstanz, sondern in Helmlingen gespielt wird, liegt zum einen am Superball, aber auch daran, dass die Gastmannschaften nicht am Sonntag in Konstanz spielen wollten.

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

HSG Konstanz – TV Bittenfeld 38:19

Die HSG Konstanz berichtet:

Nach Kantersieg gegen den Tabellenzweiten: A-Jugend der HSG Konstanz hat im Finale wieder alles selbst in der Hand

Nach einer Leistungsexplosion nicht zu stoppen und wie im Rausch: Jonas Hadlich und die A-Jugend der HSG Konstanz überrollten den Tabellenzweiten Bittenfeld mit 38:19 Foto: Peter Pisa
Nach den Negativerlebnissen der letzten Wochen ließ die A-Jugend der HSG Konstanz gegen den Tabellenzweiten eine bärenstarke Reaktion folgen. Dank einer Leistungsexplosion und einer Vorstellung, die an den Beginn der Rückrunde erinnerte, als die HSG fünfmal in Folge ungeschlagen blieb, wurde der TV Bittenfeld mit 19 Treffern Differenz überrollt (38:19). Nach dem Erfolg gegen den Viertelfinalteilnehmer an der Deutschen Meisterschaft hat Konstanz wieder alles selbst in der Hand: Ein Sieg im letzten Spiel am kommenden Wochenende und der Zweitliga-Nachwuchs vom Bodensee gehört als Tabellenfünfter auch kommende Saison ohne den Umweg über die Qualifikation zu den besten 48 Nachwuchsteams der Republik.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – Rimpar Wölfe 28:32

Die HSG Konstanz berichtet:

„In der Abwehr zu wenig“: HSG Konstanz schnuppert gegen Rimpar 50 Minuten an der Überraschung

Foto: Peter Pisa
Abgeklärte, clevere Wölfe aus Rimpar haben die Heimserie der HSG Konstanz durchbrochen: Erstmals seit Anfang Dezember konnte eine Gastmannschaft beide Punkte vom Bodensee entführen. Bis acht Minuten vor Schluss war das schnelle und gute Spiel vor über 1350 lautstarken Fans sehr ausgeglichen und umkämpft (25:27), dann setzte sich schließlich doch die Erfahrung auf Seiten der Bayern durch, die einige Fehler der Gelb-Blauen eiskalt ausnutzten.
Am Ende wurde es dann doch noch deutlich. Bis zum 25:27 (52.) hatte die HSG Konstanz dem nun auf Tabellenplatz fünf rangierenden Fast-Erstligaaufsteiger der letzten Saison einen heißen Kampf geliefert, dann, so HSG-Cheftrainer Daniel Eblen, „gaben die Cleverness der Wölfe und zwei technische Fehler, die zum Gegenstoß geführt haben, den Ausschlag.“ Zuvor sorgten beide Mannschaften mit schnellem Spiel nach vorne für ein temporeiches und abwechslungsreiches Duell, in dem der glänzend aufgelegte Mittelmann Tim Jud auf Seiten der Gastgeber zum 3:2 traf – sein erstes von fünf Toren in der ersten Halbzeit – und die Halle von Anfang an zum Brodeln brachte.
Auf der anderen Seite zeigte sich Torwart Max Brustmann von Beginn an auf dem Posten und schaffte es mehrere Male, Würfe der Konstanzer festzuhalten und damit blitzschnelle Gegenstöße einzuleiten. Paul Kaletsch zeigte sich mit dem Offensivspiel seiner Mannschaft jedoch durchaus zufrieden und bemängelte eher die Abwehrleistung: „Das ärgert mich schon extrem. Wir waren hinten im Großen und Ganzen nicht griffig und konsequent genug.“ 15 und 17 Gegentore pro Halbzeit waren dem sechstbesten Schützen der 2. Bundesliga einfach zu viel. „Wir haben vor allem den Kreisläufer nie in den Griff bekommen, von der ersten bis zur letzten Minute, beim gefährlichen Rückraum ist uns das besser gelungen“, meinte Kaletsch und schimpfte: „Das war von uns viel zu wenig, auch wenn der Gegner es natürlich gut gespielt hat.“
In der Tat war es Patrick Gempp, der mit seinen sechs Toren vom Kreis von der HSG nie unter Kontrolle zu bekommen war. Es fehlte den Konstanzern aber einfach auch das nötige Quäntchen Glück, um nach einem Zwei-Tore-Rückstand nicht nur immer wieder den Ausgleich zu markieren, sondern auch selbst mal wieder in Führung zu gehen. So parierte der eingewechselte Maximilian Wolf einen Siebenmeter, der Abpraller und Nachwurf des elffachen Torschützen Dominik Schömig saß dann allerdings doch zum 10:11 (20.).

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Linkshänder verlängert bei der HSG Konstanz, Abwehrspezialist geht nach Bietigheim

Die HSG Konstanz informiert:

Mit einer Serie von 8:2 Punkten nach der EM-Spielpause kämpfte sich die HSG Konstanz zuletzt zurück und ist wieder voll im Rennen um den Klassenerhalt.

Es läuft wieder in der größten Stadt am Bodensee. Abseits des Spielfeldes treibt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz, die Kaderplanung für die kommende Saison voran und kann nach den Vertragsverlängerungen von Maximilian Wolf, Benjamin Schweda und Fabian Maier-Hasselmann den nächsten Verbleib verkünden. Linkshänder Felix Krüger hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei Spielzeiten bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Abwehrspezialist Michael Oehler hingegen wird in der nächsten Saison das Trikot der SG BBM Bietigheim tragen, die derzeit auf einem Aufstiegsplatz zur 1. Bundesliga rangiert.

Linkshänder Felix Krüger hat seinen Vertrag bei der HSG Konstanz um zwei Jahre verlängert – Foto: Peter Pisa
Seit 2013 läuft Felix Krüger für die HSG Konstanz auf, zunächst in der zweiten Mannschaft, mit der er von der Südbadenliga in die Oberliga aufstieg, dann errang er mit der HSG die Süddeutsche Meisterschaft und in der letzten Spielzeit den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. „Flix hat sich immer mehr Spielanteile gesichert“, freut sich Andre Melchert über die sehr positive Entwicklung des jungen Linkshänders und sagt: „Er entwickelt sich stetig weiter, deshalb sind wir froh, dass er hier ist und bei uns bleibt.“ Aus der A-Jugend des TuS Schutterwald mit ein wenig Landes- und Südbadenligaerfahrung bei den Herren an den Bodensee gekommen, ist der 23-Jährige in Konstanz zum Zweitligaspieler gereift. Insbesondere nach der EM-Spielpause im Jahr 2018 zeigt er sich in toller Form und sorgt für viel Druck im rechten Rückraum. Gerade am deutlichen 30:20-Sieg in Eisenach hatte er mit einer starken Vorstellung großen Anteil. Krüger: „Ich konnte hier im Training von Anfang an von gestandenen Drittligaspielern lernen und habe viele Tipps bekommen, das hilft als junger Spieler extrem.“

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HSG Konstanz Keeper Konstantin Poltrum wechselt im Sommer nach Coburg

Die HSG Konstanz informiert:

Nach rasanter Entwicklung bei der HSG Konstanz

Foto: Peter Pisa
Nachdem die HSG Konstanz mit Kreisläufer Fabian Wiederstein (22, HBW Balingen-Weilstetten), Torwart Simon Tölke (25) und Rückraumspieler Tim Keupp (23, beide TV Neuhausen/Erms) drei Neuzugänge für die kommende Saison vorstellen konnte, wird die Zeit von Torhüter Konstantin Poltrum am Bodensee im Sommer enden. Der 2015 vom TV Hüttenberg zur HSG gewechselte ehemalige Jugend- und Junioren-Nationaltorwart wird sich nach einer rasanten Entwicklung in den letzten drei Jahren dem ambitionierten Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg anschließen, wo man den alsbaldigen Wiederaufstieg anstrebt. In Konstanz hat er den Schritt vom Talent, das vornehmlich in der Oberliga- bzw. Landesliga-Reserve des TVH zum Einsatz kam, hin zu einem Zweitliga-Toptorwart vollzogen.
„In Hüttenberg dritter Torwart mit kaum Spielanteilen in der ersten Mannschaft hat sich Konsti bei uns sehr gut entwickelt“, lobt Andre Melchert seinen 24-Jährigen Schlussmann und sagt: „Dass dann andere Vereine auf ihn aufmerksam werden, ist normal.“ Wenn nun auch die Herausforderung bei einem Verein lockt, der bald wieder in der stärksten Liga der Welt spielen will, so sieht Konstantin Poltrum dies wie der Sportliche Leiter der HSG. „Ich schätze sehr, was ich an der HSG habe. Durch großes Vertrauen und viel Spielzeit bin ich kontanter geworden, habe mehr Selbstvertrauen bekommen und kann dadurch mit Fehlern besser umgehen“, unterstreicht der 1,95 Meter große Schlussmann. Nach einer verletzungsbedingten Schwächephase in der Hinrunde glänzt er nun wieder.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Nordhorn-Lingen – HSG Konstanz 31:26

Die HSG Konstanz informiert:

Couragierte HSG Konstanz hält in Nordhorn lange mit, muss aber erste Niederlage in 2018 hinnehmen

Paul Kaletsch – Foto: Peter Pisa
Eine couragierte Leistung der HSG Konstanz beim ehemaligen Europapokalsieger HSG Nordhorn-Lingen ist trotz furioser Aufholjagd in der zweiten Halbzeit und mehrmaligen Ausgleichstreffers in der Schlussviertelstunde nicht belohnt worden. Ein paar Fehler zu viel auf Konstanzer Seite und die individuelle Klasse gaben am Ende den Ausschlag für die Niedersachsen. Doch Nordhorn musste lange kämpfen, um den Gelb-Blauen vom Bodensee nach zuletzt 8:2 Punkten die erste Niederlage im Jahr 2018 beizufügen.
An „steigenden Herausforderungen wachsen“, nicht noch einmal wie in der letzten Saison mit 17:32 untergehen und vor allem das Selbstvertrauen und den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen lautete die Devise der Konstanzer. Das gelang anfangs nur bedingt, denn Nordhorn-Lingen machte von Beginn an hinten dicht und hatte in Torwart Björn Buhrmester – seit Jahren einer der besten Schlussmänner in Liga zwei – einen enormen Rückhalt, der am Ende auf 25 Paraden und 50 Prozent gehaltene Würfe kam. Die Folge: Immer wieder lief der Hochgeschwindigkeitsexpress der Hausherren über ihre blitzschnellen Außen. Yannick Fraatz stelle so schon nach neun Minuten auf 6:1, wenig später leuchtete es 8:2 von den Anzeigetafeln.
Es schien sich wieder Schlimmes für die zuletzt so gute HSG Konstanz anzubahnen. Doch Daniel Eblen reagierte, brachte Mathias Riedel im linken Rückraum für Paul Kaletsch, Tom Wolf für Tim Jud auf Mitte und nach wenigen weiteren Minuten auch Maximilian Schwarz für Felix Krüger auf Halbrechts. Nun konnte die Konstanzer Aufholjagd beginnen. Fehlte zuvor noch das Rezept gegen die dichtgestaffelte Deckung von Nordhorn-Lingen und gegen Buhrmester, so setzte Mathias Riedel mit einigen krachenden Würfen aus der zweiten Reihe einige einfache Tore in die Maschen. Und auch das Glück war nun zurück. Während zuvor einige Würfe an Pfosten und Latte landeten, profitierte Fabian Schlaich davon, dass sein Wurf abgefälscht wurde und dadurch zum 5:8 (19.) ins Tor trudelte.
Fast hätte sich die HSG Konstanz die Aufholjagd in den Minuten vor der Pause selbst wieder kaputt gemacht, doch nach einer neuerlichen Sechs-Tore-Führung der HSG aus Nordhorn stellte Fabian Schlaich zur Pause auf 13:16 und hielt seiner Mannschaft alle Möglichkeiten offen.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Tim Keupp kommt vom TV Neuhausen/Erms für die Königsposition zur HSG Konstanz

Die HSG Konstanz berichtet:

HSG Konstanz angelt sich ehemaligen Junioren-Nationalspieler

Foto: Peter Pisa
Die Kaderplanungen bei der HSG Konstanz laufen derzeit auf Hochtouren und immer mehr nimmt das Aufgebot für die kommende Saison Gestalt an. Nach Junioren-Europameister Fabian Wiederstein für den Kreis (22, HBW Balingen-Weilstetten) und Torwart Simon Tölke (25, TV Neuhausen/Erms) gelang es der HSG Konstanz nun, einen weiteren Hochkaräter ligaunabhängig unter Vertrag zu nehmen. Bis mindestens 30. Juni 2020 wird Tim Keupp (TV Neuhausen/Erms) aus dem linken Rückraum für Tore der HSG sorgen. Der 23-Jährige war deutscher Jugend- und Junioren-Nationalspieler, sorgte in der 2. Bundesliga für Furore und gewann mit der DHB-Auswahl die Silbermedaille bei Jugend-Olympia.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz verpflichtet Torwart Simon Tölke

Die HSG Konstanz informiert:

„Top-Mann“ mit viel Erfahrung

Torwart Simon Tölke vom TV Neuhausen/Erms verfügt über viel Erfahrung in der 3. Bundesliga, spielte auch schon in der 2. Bundesliga und wurde für die Jugend-Nationalmannschaft nominiert. – Foto: Peter Pisa
Während auf dem Spielfeld in der 2. Bundesliga erst so langsam die heiße Phase begonnen hat, sind einige wichtige Entscheidungen für die neue Spielzeit hinter den Kulissen bereits gefallen. Nach dem ersten hochkarätigen Neuzugang in Person von Junioren-Europameister Fabian Wiederstein für den Kreis (22, HBW Balingen-Weilstetten) konnte sich die HSG Konstanz nun bis mindestens 30. Juni 2020 ebenfalls ligaunabhängig die Dienste von Torwart Simon Tölke (TV Neuhausen/Erms) sichern, der seit Jahren zu den besten Schlussmännern der 3. Liga gehört, aber auch schon über Zweitligaerfahrung verfügt und für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft nominiert wurde.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga 3. Liga Frauen Männer

Bundesliga-Superball 2018 in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Das Event der Extraklasse am 24. März

Foto: Peter Pisa
Einmal im Jahr machen Frauen-Drittligist SV Allensbach und Herren-Zweitligist HSG Konstanz traditionell gemeinsame Sache. Und immer, wenn die beiden Handball-Aushängeschilder der handballverrückten Hegau-Bodensee-Region mit einem gemeinsamen Spieltag, eingebettet in ein großes Event namens Bundesliga-Superball, locken, dann strömen die Massen. Jahr für Jahr stellt der Superball neue Zuschauerrekorde auf, bis zu 2000 Zuschauer fiebern in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle mit. Dieses Mal ist es am 24. März 2018 wieder soweit, wenn zum bereits fünften Mal der Superball 2018 als Top-Sportevent der Region ausgetragen wird.
Die Großveranstaltung von SVA und HSG ist mittlerweile als echtes Highlight und fester Event-Termin im Veranstaltungskalender der Region etabliert und bietet immer eine ganz besondere Gänsehaut-Atmosphäre, die zu einer beeindruckenden Serie führt. Beflügelt vom den großen Kulissen beim Superball konnte die HSG Konstanz bislang alle vier Duelle im Rahmen eines Superballs für sich entscheiden.

Attraktive Spiele gegen hochkarätige Gegner

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

HSG Konstanz – Frisch Auf Göppingen 32:34

Die HSG Konstanz berichtet:

„40 Minuten Spiel verschlafen“: A-Jugend der HSG Konstanz vergibt ersten Satzball

Auch eine gute Vorstellung von Lars Michelberger war zu wenig: Nach einer schwachen Leistung musste die A-Jugend der HSG Konstanz einen schweren Rückschlag im Kampf um Platz sechs wegstecken – Foto: Peter Pisa
Einen ganz empfindlichen Rückschlag musste die A-Jugend der HSG Konstanz hinnehmen. Statt im Duell Sechster gegen Siebter mit einem Sieg den Vorsprung auf Göppingen auf fünf Punkte auszubauen und den Sack zur direkten Bundesliga-Qualifikation fast schon zuzumachen, musste sich der Zweitliga-Nachwuchs nach einer indiskutablen Leistung vor allem in der ersten Halbzeit mit 32:34 (10:18) geschlagen geben und steht nach überraschenden Erfolgen der Konkurrenz nun wieder mächtig unter Druck.
So hatten sich das Christian Korb und Thomas Zilm nicht vorgestellt. Schien in den ersten Minuten noch alles nach Plan zu laufen und die HSG beim 4:2 (11.) auf dem Weg zu zwei echten Big Points, so war davon bald nicht mehr viel zu sehen. Mit einem 4:0-Lauf drehten die Schwaben die Partie zum 6:4 und zogen nun von Minute zu Minute weiter davon. Ohne echte Abwehrarbeit, ohne letzte Konsequenz im Angriff und irgendwie gar nicht richtig auf dem Spielfeld zeigten sich unterdessen die Gastgeber, die dem Gegner somit ganz einfaches Spiel ermöglichten. „Wir haben eindeutig zwei Punkte verschenkt“, musste Trainer Thomas Zilm konstatieren. „Göppingen hat völlig zurecht gewonnen, weil wir das Spiel 40 Minuten lang verschlafen haben.“

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Poltrum wird bei Konstanzer Heimsieg gegen Aue mit 22 Paraden zum Hexer

Die HSG Konstanz informiert:

„Konsti on fire“

Foto: Peter Pisa
„Hexer“, „Gummimann“, oder neudeutsch „Konsti on fire“: Die über 1350 HSG-Fans waren begeistert vom Auftreten ihres Schlussmanns beim so wichtigen 33:27-Sieg gegen Aue. Was dem 1,95 Meter großen Schlaks davon am besten gefällt? „Dass wir gewonnen haben“, lacht er. 22 Paraden, davon ein Siebenmeter und 45 Prozent abgewehrte Würfe stehen am Ende eines magischen Abends in den Statistiken des ehemaligen Jugend- und Juniorennationaltorwarts. Um beim Neudeutsch zu bleiben: Konsti is back.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – EHV Aue 33:27

Die HSG Konstanz berichtet:

„Ein echtes Erlebnis“: HSG Konstanz mit 8:2 Punkten in 2018 auf Nichtabstiegsplatz

12 Tore bei 12 Versuchen: Paul Kaletsch hatte beim wichtigen Sieg gegen Aue eine makellose Ausbeute – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz reitet im Jahr 2018 weiter auf der Erfolgswelle: Mit einer bärenstarken Vorstellung vor 1350 frenetischen Fans wurde auch der unmittelbare Tabellennachbar EHV Aue mit 33:27 (17:14) bezwungen, die Plätze mit den Sachen getauscht und der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz geschafft. Mit nunmehr 8:2 Punkten ist die HSG im neuen Jahr immer noch ungeschlagen und hat in fünf Partien nach der Spielpause genauso viele Zähler verbucht wie in 20 Begegnungen im Jahr 2017.
Kein Wunder, dass schon weit vor dem Schlusspfiff Ausnahmezustand in der „Schänzlehölle“ herrschte. Mehr als 1350 Fans hatten sich erhoben und feierten ihre Lieblinge im Stehen, sagen „Oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen, so schön, so schön“ und veranstalteten einen Höllenlärm. „Wir haben vor dem Spiel keinen freien Platz auf der Tribüne gesehen“, freute sich Paul Kaletsch, „die Fans sind voll da. Da merken wir natürlich auch: da geht was zusammen und mit vollen Emotionen.“ Für den sechstbesten Torjäger der 2. Bundesliga war der Sieg gegen Aue allerdings auch ein Muss: „In unserer Lage war das schon ein Do-or-Die-Spiel, das mussten wir für uns entscheiden, um wieder zurück im Geschäft zu sein.“
Gelungen ist es ihnen auf beeindruckende Art und Weise. Scheinbar ohne Nerven oder hemmenden Druck legten die Gastgeber vor allem in Person des wieselflinken Spielmachers Tim Jud, der immer wieder mit höchstem Tempo durch die Deckung des EHV Aue marschierte, Fabian Schlaich und Paul Kaletsch im linken Rückraum vor. Kaletsch, so sagte er hinterher, „ballerte sich den Frust von der Seele“. Zwölf Treffer bei zwölf Versuchen lautete am Ende eines gelungenen Abends die Ausbeute des HSG-Torjägers. Prunkstück war jedoch wieder die hervorragend eingestellte und funktionierende Deckung der Konstanzer, die Torwart Konstantin Poltrum früh in das Spiel brachte – und wie! Auch der 24-Jährige war an diesem Tag wie von einem anderen Stern und vernagelte zeitweise seinen Kasten. Neben einem gehaltenen Siebenmeter brachte er es bis zum Schluss auf 21 weitere Paraden und 45 Prozent abgewehrte Würfe – eine sagenhafte Vorstellung des „Hexers“.
Und dennoch kam Aue über den Esten Janar Mägi nach knapp sieben Minuten zur ersten Führung im Spiel (5:4). Nun war die Partie eng umkämpft, mehrmals wechselte die Führung, doch nach 20 Minuten war damit Schluss. Noch einmal traf Kevin Roch zur 12:11-Führung für seine Farben, danach war allerdings Konstanz am Drücker. Wieder Kaletsch besorgte die 16:13-Führung (27.) und ließ die Halle kochen. „Wir haben von Anfang bis Ende Gas gegeben, hatten kaum eine Schwächephase, waren in der Abwehr und im Angriff stark und hatten eine gute Stimmung im Team und auf den Rängen“, freute sich Fabian Maier-Hasselmann. „Da gibt es nichts auszusetzen. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und wurden super vorbereitet.“ In einer für ein derart wichtiges Abstiegsduell spielerisch hochstehenden, schnellen und gutklassigen Partie setzte Fabian Schlaich fast noch einen direkten Freiwurf nach Ablauf der ersten 30 Minuten durch den Block hindurch – nur Robert Wetzel verhinderte dies mit einer tollen Parade.

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – EHV Aue

Die HSG Konstanz informiert:

Nächstes Vier-Punkte-Spiel: Mit Sieg gegen Aue lockt Nichtabstiegsplatz für HSG Konstanz

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

Chris Berchtenbreiter und Fabian Schlaich -Foto: Peter Pisa
Mit vier Punkten und plus zwölf Toren hat sich die HSG Konstanz über den vergangenen Doppelspieltag nicht nur eindrucksvoll im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zurückgemeldet, sondern pünktlich vor dem eminent wichtigen Duell am Samstag, 20 Uhr, in eigener Halle gegen den Tabellen-16. EHV Aue eine spannende Ausgangsposition erarbeitet. Ein weiterer Sieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Sachsen wäre gleichbedeutend mit einem Platztausch und dem Vorrücken der HSG Konstanz auf einen Nichtabstiegsplatz.

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

SG Pforzheim/Eutingen – HSG Konstanz 37:26

Die HSG Konstanz berichtet:

A-Jugend der HSG Konstanz ohne Chance beim Tabellendritten

Auf verlorenem Posten: Sven Koester und die A-Jugend der HSG Konstanz waren Pforzheim in allen Belangen unterlegen – Foto: Peter Pisa
Die zuletzt so erfolgsverwöhnte A-Jugend der HSG Konstanz musste nach fünf Spielen ohne Niederlage wieder einmal ein Negativerlebnis hinnehmen. Beim Tabellendritten SG Pforzheim/Eutingen war der Zweitliga-Nachwuchs von Beginn an auf verlorenem Posten und ohne jede Chance. Schon nach acht Minuten stand es 7:0. „Ein Rückstand, dem wir immer hinterher gelaufen sind“, sagte Trainer Thomas Zilm.
Schließlich gelang es seinem Team von Beginn an überhaupt nicht, auch nur ansatzweise in die Partie zu finden. „Wir waren nicht präsent“, zeigte Zilm auf, der sich mit seiner Mannschaft einem hervorragend aufgestellten und bis in die Haarspitzen motivierten Gegner gegenübersah, der Revanche für die Hinspiel-Niederlage betreiben und gleichzeitig alles klar für die direkte Bundesliga-Qualifikation machen wollte. Beides gelang den Schmuckstädtern in beeindruckender Manier, während Konstanz Fehler über Fehler und, so Zilm, „unglückliche Situationen, Entscheidungen und Würfe produzierte.“

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Rubrik: 2. Bundesliga

ThSV Eisenach – HSG Konstanz 20:30

Die HSG Konstanz berichtet:

Furiose HSG Konstanz: Kantersieg in Eisenach krönt Vier-Punkte-Wochenende

Foto: Michael Elser
Mit der perfekten Ausbeute am kräftezehrenden Doppelspieltag hat sich die HSG Konstanz eindrucksvoll in der 2. Handball-Bundesliga zurückgemeldet. Auf den 24:22-Erfolg am Freitag gegen Saarlouis ließ Konstanz in Eisenach einen 30:20 (11:12)-Kantersieg mit einer bärenstarken zweiten Hälfte folgen – ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Mit nun 14 Punkten bleibt die HSG damit im Jahr 2018 weiter ungeschlagen, hat im Tabellenkeller das mit Abstand beste Torverhältnis und holte in den letzten acht Spielen 10:6 Punkte.
Beide Mannschaften hatten in ihren ersten Partien des Doppelspieltages mächtig Selbstvertrauen getankt, befinden sich deutlich im Aufwind und konnten in den letzten Spielen überzeugen. Und nachdem die HSG auf den überraschenden 24:22-Sieg der Thüringer in Würzburg mit dem gleichen Ergebnis gegen Saarlouis nachlegte, lockte für den Sieger der punktgleichen Kontrahenten der Sprung auf die Nichtabstiegsränge – eine prickelnde Ausgangssituation. Genauso furios war dann auch der Beginn. Es spielten jedoch zunächst nur die Gäste, mit Paul Kaletsch im linken und Felix Krüger im rechten Rückraum, dazu hatten sie in Konstantin Poltrum einen Schlussmann, der gleich ein paarmal auf dem Posten war und vorne traf vor allem Krüger reihenweise: 4:0 für die Gelb-Blauen nach sieben Minuten, trotz früher Auszeit von ThSV-Coach Arne Kühr.
Erst nach knapp acht Minuten fand der Ex-Erstligist durch Alexander Saul das erste Mal überhaupt den Weg ins Tor. Der Linkshänder, als Ex-Magdeburger mit 1,97 Metern Größe im rechten Rückraum unterwegs, spielte nun den Alleinunterhalter auf Eisenacher Seite und hielt seine Farben mit einem Kracher nach dem anderen im Spiel. Bis zur Pause zeichnete er für sieben der zwölf Eisenacher Treffer verantwortlich, obwohl die HSG-Abwehr mit viel Leidenschaft und Emotion agierte – aber auch ausgesprochen clever. Zwar gelang es Eisenach nach dem Konstanzer Blitzstart und der Roten Karte für Marcel Schliedermann nach einem rüden Foul an Michael Oehler im Tempoangriff (22.) mit mehr Feuer die Partie kurz vor der Pause zu drehen, doch dies sollte alles wie schon am Freitag nur lockere Einführung für das eigentliche Spektakel werden.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – HG Saarlouis 24:22

Die HSG Konstanz berichtet:

Sechs Tore vor der Pause, 18 danach: HSG Konstanz dreht „mit Wut auf sich selbst“ Duell gegen Saarlouis

Max Schwarz brachte viel Zug zum Tor und Tempo in die Partie – Foto: Peter Pisa
Katastrophal im ersten Durchgang, ohne Mut und Konsequenz – dafür bärenstark nach dem Pausentee. Nach nur vier aus dem Spiel heraus erzielten Toren in den ersten 30 Minuten schien die HSG Konstanz im eminent wichtigen Abstiegs-Thriller gegen die HG Saarlouis bereits zur Pause auf völlig verlorenem Posten, doch dann folgte eine wundersame Auferstehung, die Gastgeber waren nicht mehr wiederzuerkennen und wurden von ihrem frenetischen Publikum zum 24:22 (6:10)-Sieg getragen. Mit den Punkten elf und zwölf stellte Konstanz mit nur noch zwei Zählern Rückstand den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her und hat nun am Sonntag, 17 Uhr, beim punktgleichen ThSV Eisenach die Chance, sich in die sichere Zone zu manövrieren.
Ein gutes Ende für die Gelb-Blauen, nach 30 Minuten ein frommer Wunschtraum, auf den kaum einer mehr etwas gab. „Wir waren wütend über uns selbst“, nahm hinterher Tom Wolf kein Blatt vor den Mund. Es gab – selbst für die hartgesottensten Fans – auch nichts zu Beschönigen. Der Auftritt der Gastgeber war besorgniserregend schwach. Tom Wolf brachte es auf den Punkt: „Das war eine desolate Angriffsleistung.“ Ohne Ideen, ohne Esprit, ohne Entschlossenheit, Mut – und vor allem Druck zum gegnerischen Tor. Zwar brachte Saarlouis eine ordentliche Abwehrreihe auf das Parkett, profitierte aber vom behäbigen und ideenlosen Angriffsspiel der Hausherren, die sich einen Fehlwurf nach dem anderen leisteten. Negative Höhepunkte: zwei festgehaltene Würfe von HG-Schlussmann Darius Jonczyk, der in Durchgang eins auf 60 Prozent gehaltene Versuche kam. Eine sagenhafte Quote, die aber vor allem dem Konstanzer Unvermögen geschuldet war. Lediglich viermal brachte die HSG den Ball am Keeper der HG Saarlouis aus dem Spiel heraus vorbei und nur, weil auch Saarlouis einige Fehler beging und sowohl Abwehr- als auch Torhüterleistung in Person von Konstantin Poltrum stimmten, war die HSG im Duell Vorletzter gegen Letzter nach der Hälfte überhaupt noch im Spiel.

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Rubrik: (Weiterlesen) Jugend-Förderung

Als einer von sieben Zweitligisten: HSG Konstanz erhält Jugendzertifikat für exzellente Jugendarbeit

Die HSG Konstanz informiert:

Die HSG Konstanz setzt seit Jahren auf eine intensive und erfolgreiche Jugendarbeit, nun hat sie von der DKB Handball Bundesliga (HBL) auch die Bestätigung in Form des Gütesiegels „Jugendzertifikat 2018“ für exzellente Nachwuchsförderung erhalten.

Lediglich sechs weitere Zweitligisten von 20 Vereinen im Bundesliga-Unterhaus konnten die hohen und die letzten Jahre weiter verschärften Anforderungen der HBL erfüllen. Groß war die Freude bei den Konstanzer Verantwortlichen nach dem positiven Bescheid und der Auszeichnung der herausragenden Jugendarbeit. „Das ist eine tolle Bestätigung für unseren Konstanzer Weg und Ansporn zugleich, diese Philosophie konsequent weiterzuverfolgen“, sagt HSG-Präsident Otto Eblen und fügt an: „Es ist toll, dass unsere Jugendarbeit, die wir mit viel Herzblut verrichten, von der HBL anerkannt wird.“
Im Jahr 2007 wurde das Jugendzertifikat als ligaübergreifendes Gütesiegel von der HBL geschaffen, vor dessen Erteilung ein anspruchsvolles Vergabeverfahren steht. Seit 2008 wird es nun an Erst- und Zweitligaclubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren herausragende Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Club und Umfeld optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien der umfangreichen und in den letzten Jahren stetig verschärften Zertifikatsrichtlinie wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Schulkooperationen, Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training, die notwendige Infrastruktur und auch Trainingsumfänge überprüft.

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Rubrik: Männer Südbaden-Liga

BSV Sinzheim – HSG Konstanz II 23:24

Die HSG Konstanz berichtet:

Buzzerbeater! U23 der HSG Konstanz gelingt nächster Auswärtscoup

Matchwinner Patrick Volz: Erst sorgte er per Steal für den Ballgewinn, dann versenkte er den letzten Angriff per Buzzerbeater zum umjubelten Siegtreffer in den Maschen. – Foto: Peter vPisa
Der dritte Sieg in Folge war erneut ein dramatischer für die U23 der HSG Konstanz. Zwei Minuten vor Schluss lag die Stocker-Equipe noch mit 22:23 in Sinzheim zurück, dann besorgte Fabian Maier-Hasselmann nervenstark vom Siebenmeterpunkt den Ausgleich. Zum Matchwinner wurde aber schließlich der schon zuvor erneut starke Patrick Volz. Erst schnappte er sich mit einem Steal einen Pass der Gastgeber und nach einer Auszeit von Matthias Stocker netzte er mit der Schlusssirene per Buzzerbeater ein zum 24:23 (11:13)-Auswärtssieg, mit dem die Konstanzer Zweitliga-Reserve den Kontakt nach ganz oben zur Tabellenspitze hält.
Riesiger Jubel brandete sodann gleich nach Schlusspfiff bei den Spielern und Verantwortlichen der HSG auf. „Das sind natürlich die schönsten Siege“, lachte Matthias Stocker zufrieden, wollte aber auch nicht verschweigen, dass es lange nicht danach aussah und der Sieg am Ende etwas glücklich war. Allerdings hatte sich sein Team die beiden Zähler mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung verdient, die der B-Lizenzinhaber ausdrücklich hervorhob. „Es hat kein Spieler sein Optimum erreicht“, zeigte er auf, „aber über das Kollektiv, als Team, haben wir es dennoch gerissen.“
Zwar hatte Samuel Wendel die Gelb-Blauen nach acht Minuten mit 4:2 in Front geworfen, doch es lief zunächst noch nicht wie vorgenommen und geplant bei den Talenten vom Bodensee. Stattdessen zeigte Sinzheim seine Stärken vor allem in Person von Yanez Kirschner und hatte mit Peter Fodor zudem einen sicheren Rückhalt im Tor. Die Folge: 10:6 (17.). Gerade im Angriff hatte Konstanz große Probleme, sich in Szene zu setzen und wenn es doch gelang, wurden einige freie Chancen ausgelassen. „Mit der Offensive können wir über das ganze Spiel eigentlich nicht zufrieden sein“, bilanzierte Stocker, lobte aber zugleich die gute Deckungsleistung.

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

HSG Konstanz – VfL Günzburg 35:20

Die HSG Konstanz berichtet:

Bundesliga-Tormaschine läuft weiter auf Hochtouren: A-Jugend der HSG Konstanz mit nächstem Kantersieg

Immer einen Schritt schneller: Jonas Hadlich und die A-Jugend der HSG Konstanz waren erneut drückend überlegen und feierten den nächsten 35:20-Kantersieg – Foto: Peter Pisa
Die A-Jugend der HSG Konstanz marschiert weiter durch die Rückrunde in der Jugend-Bundesliga. Auch im vierten Spiel im neuen Jahr blieb der Zweitliga-Nachwuchs ungeschlagen, holte die Zähler sechs und sieben nach der Spielpause und verteidigte mit nun 20 Punkten Tabellenplatz vier der Jugend-Bundesliga. Erneut fegte dabei ein heftiger Offensivsturm über den Kontrahenten aus Bayern hinweg. Nach dem 35:20 (18:8)-Sieg gegen den VfL Günzburg stehen mittlerweile 556 Tore in nur 17 Partien für die Konstanzer zu Buche – Bestwert in der Jugend-Bundesliga.
Und auch gegen Günzburg lief der Offensivmotor der Gelb-Blauen sofort auf Hochtouren und von Beginn im Tempohandball-Turbomodus. Aus einem 3:3 wurde nach sieben weiteren Minuten mit einem 5:0-Lauf fix ein 8:3-Vorsprung (12.). Torschütze des achten Treffers: Schlussmann Moritz Ebert, der an diesem Abend sogar noch ein zweites Mal mit einem weiten Wurf über das ganze Spielfeld erfolgreicher Torschütze war. Damit trugen sich nicht nur alle Feldspieler bis zum Schlusspfiff in die Torschützenliste ein, auch der Beachhandball-Jugendnationaltorwart bewies seine Treffsicherheit aus großer Distanz. Die HSG Konstanz war schon zu diesem frühen Zeitpunkt drückend überlegen, ohne jedoch richtig konsequent zu sein. Denn noch unterliefen auch den Gastgebern einige technische Fehler und im Gefühl der deutlichen Überlegenheit wirkte das Spiel des Tabellenvierten in der Anfangsphase etwas zu verspielt und zu sehr auf den schönen Ball in der Vorwärtsbewegung bedacht. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs besann sich Konstanz jedoch noch einmal auf seine Stärken, erhöhte die Schlagzahl und auf den 18:8-Pausenstand.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – Rhein Vikings Düsseldorf 24:24

Die HSG Konstanz berichtet:

Ein Punkt für die Moral“: HSG Konstanz nach Vier-Tore-Rückstand per Kempa zum Remis gegen Düsseldorf

Nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit einer der punktbringenden Aktivposten: Tom Wolf. Am Ende belohnte sich die HSG Konstanz für die Aufholjagd mit einem wertvollen Zähler – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz hat sich trotz Vier-Tore-Rückstand gegen die Rhein Vikings Düsseldorf einen eminent wichtigen Punkt für die Moral gesichert. Vor über 1100 Fans besorgte Paul Kaletsch auf Zuspiel von Fabian Schlaich acht Sekunden vor Schluss den 24:24 (9:13)-Ausgleich und verwandelte die Schänzlehölle in ein Tollhaus. Kurz darauf hatte Konstanz sogar noch die Möglichkeit auf einen schnellen Konter und den möglichen Siegtreffer. Mit nun neun Punkten konnte die HSG einen Zähler auf die Nichtabstiegsränge gutmachen, der Rückstand beträgt nun nur noch vier Punkte.
Zwischenzeitlich wirkten sie fast tot, am Boden. Trotz wie immer großartigen Willens und Kampfes. Doch eine sehr gut formierte Deckung der Rheinländer im Zusammenspiel mit dem ehemaligen kroatischen Nationaltorhüter Vladimir Bozic (34) genügten dem Neusser-Düsseldorfer Zusammenschluss, um nach dem 2:1 durch Chris Berchtenbreiter auf 2:4, nach 13 Minuten auf 4:7 und bald mit vier Toren (11:7/23.) davonzuziehen. In der Defensive ähnlich stark wie die Gäste, hatte Konstanz mit einer ebenfalls gut arbeitenden Defensive die Wikinger weitgehend gut im Griff – allerdings oftmals wie schon in der Hinrunde das Pech an den Händen kleben. Mehrmals packten die Gäste bei angedrohtem Zeitspiel einen Schlagwurf aus, Konstantin Poltrum war an fast allen Würfen dran – um den Pfosten lenken konnte er die Rückraum-Kracher allerdings nicht. Dazu fielen den Düsseldorfern einige Abpraller immer wieder vor die Füße, während die HSG sich im Angriff weiter glücklos zeigte. Zahlreiche freie Einwurfmöglichkeiten wurden nicht genutzt, landeten entweder am Aluminium oder aber in den Fängen des kroatischen Vize-Europameisters im Gästetor. „Nicht, weil ich unfair sein will, sondern es war Tatsache“, schüttlte etwa Chris Berchtenbreiter den Kopf, „hatte Düsseldorf hier das nötige Glück.“ Einige Male war die HSG jedoch auch immer einen Schritt zu langsam, der Gegner wirkte reaktionsschneller und hatte mit Christoper Klasmann einen in dieser Phase nicht in den Griff zu bekommenden Unruheherd in seinen Reihen.

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

HSG Ostfildern – HSG Konstanz 32:47

Die HSG Konstanz berichtet:

„Gezeigt, dass da was kommt“: A-Jugend der HSG Konstanz nach Kantersieg und 47 Toren auf Platz vier

Foto: Peter Pisa
Beeindruckende 521 Tore hat die A-Jugend der HSG Konstanz inzwischen in der Jugend-Bundesliga erzielt – kein Team mit 16 Spielen trifft öfter. Alleine 47 legte das Team vom Bodensee in Ostfildern nach und schob sich nach dem 47:32 (23:16)-Kantersieg mit 18 Punkten nun auf Tabellenplatz vier. „Wir haben diese Aufgabe nicht nur irgendwie gelöst“, lobte Trainer Thomas Zilm im Anschluss, „sondern haben unsere Stärke demonstriert, 47 Treffer erzielt und mit 15 Toren Differenz gewonnen. Ein Ausrufezeichen, dass wir dabei sind, dass da was kommt.“

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Im Interview: Torwart Max Wolf nach vorzeitiger Vertragsverlängerung bei der HSG Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

„Wollen zeigen, dass wir zu Unrecht hinten stehen“

Foto: Peter Pisa

s war in Dresden, als Maximilian Wolf gegen Ende der Hinrunde zum ersten Mal in dieser Saison als erster Torwart fast durchspielte. Schon davor war er immer wieder zur Stelle, als sich entweder Konstantin Poltrum oder Stefan Hanemann verletzt hatten. In Dresden aber wuchs der 24-Jährige Keeper mit der allein auf ihm lastenden Verantwortung über sich hinaus und stellte mit zehn Paraden und 32 Prozent abgewehrten Würfen den ersten Auswärtssieg der HSG Konstanz in dieser Saison überhaupt sicher. Eine Woche später setzte das Konstanzer Eigengewächs mit 12 Paraden und 34 Prozent Abwehrquote noch einen drauf – und war erneut einer der Matchwinner beim Heimsieg gegen den bis dato seit sieben Spielen ungeschlagenen TUSEM Essen.
Nun kann Andre Melchert die vorzeitige Vertragsverlängerung des noch bis Sommer 2019 laufenden Kontrakts bis zum 30. Juni 2020 vermelden. „Max hat, als er gebraucht wurde, toll gespielt und seine Chance genutzt“, sagt der Sportliche Leiter über den 1,88 Meter großen gebürtigen Singener, der seit der 2009 die Jugendmannschaften der HSG durchlaufen hat. „Wir sind deshalb froh, dass er sich langfristig an uns gebunden hat“, freut sich Melchert.
Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht er über die Gründe für die langfristige Zusage, die Vorbereitung und die Wochen der Wahrheit, wenn in den ersten fünf Spielen nach der Spielpause fünf Duelle mit direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt bevorstehen. Außerdem erklärt er seine Leistungsexplosion am Ende der Hinrunde und warum er nach wie vor fest vom Verbleib in der 2. Bundesliga überzeugt ist.
Max, Du hast Dich trotz der schwierigen Tabellensituation langfristig an die HSG Konstanz gebunden und deinen Vertrag vorzeitig bis 2020 verlängert. Warum?

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

HSG Konstanz – Rhein-Neckar Löwen 28:28

Die HSG Konstanz berichtet:

„Schulter an Schulter“: A-Jugend der HSG Konstanz knöpft dem Meister nach begeisterndem Auftritt einen Punkt ab

Foto: Peter Pisa
Was für ein Spiel! Die A-Jugend-Teams der Rhein-Neckar Löwen und der HSG Konstanz lieferten sich ein mitreißendes, teilweise hochklassiges Duell mit zahlreichen Wendungen – und einem dramatischen Finale. Am Ende stellten die Konstanzer ihre gute Form nach der Winterpause erneut unter Beweis und knöpften dem amtierenden Meister der Jugendbundesliga Süd zum ersten Mal in der sechsjährigen Zugehörigkeit zur seit sieben Jahren bestehenden Eliteklasse einen Punkt ab (28:28). Bisher hatten die Löwen erst zweimal in dieser Saison nicht das Feld als Sieger verlassen.

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Junioren-Europameister Fabian Wiederstein wechselt zum Sommer vom HBW Balingen-Weilstetten zur HSG Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Erster Coup: HSG Konstanz verpflichtet Junioren-Europameister

Foto: DHB/Günter OhligDie HSG Konstanz kann den ersten Neuzugang für die kommende Saison 2018/19 vermelden. Dabei ist dem Zweitligisten vom Bodensee mit der Verpflichtung von Junioren-Europameister Fabian Wiederstein vom HBW Balingen-Weilstetten ein echter Coup gelungen. Der umworbene Kreisläufer erhält bei der HSG einen ligaunabhängigen Dreijahresvertrag bis 30. Juni 2021. „Fabi ist die optimale Lösung für uns“, freut sich Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. „Er wird ins in der Abwehr und im Angriff gleichermaßen verstärken und verfügt trotz seines jungen Alters schon über viel Erfahrung im höherklassigen Handball.“
22 Jahre jung ist das 1,94 Meter große und 107 Kilogramm schwere Kraftpakt erst, doch die Liste seiner Erfolge und Einsätze auf Topniveau ist bereits beachtlich. Schon im mittlerweile fünften Jahr geht er für den HBW Balingen-Weilstetten auf Torjagd. Das erste Jahr beim HBW absolvierte er dabei schon als A-Jugendlicher in der dritthöchsten Spielklasse, sein erstes A-Jugend-Jahr setzte er sich beim TV Plochingen auch schon erfolgreich im Herrenhandball durch und galt bei seinem Wechsel auf die Schwäbische Alb, so die Balinger Presse, als „eines der größten deutschen Handballtalente auf der Kreisposition“.

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„Ungeplante teambildende Maßnahme“: HSG Konstanz beißt sich in Endingen durch

Die HSG Konstanz informiert:

Testspiel: TV Endingen – HSG Konstanz 22:23 (13:11)

Durchgebissen, dagegengehalten, 10 Tore erzielt und am Ende gewonnen: Die Erfahrungen, die Felix Klingler (Mitte) und die HSG Konstanz in Endingen gemacht haben, waren „ganz wichtig“, wie Cheftrainer Daniel Eblen feststellte – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz konnte sich im zweiten Testspiel beim Schweizer Nationalliga-A-Klub TV Endingen gegenüber dem ersten Auftritt gegen Gossau deutlich steigern und das umkämpfte Duell nach einer guten zweiten Halbzeit trotz zahlreicher Ausfälle mit 23:22 (11:13) für sich entscheiden.
„Das war ein ganz schweres Spiel für uns“, musste Daniel Eblen nach einer von den Eidgenossen teilweise doch recht ruppig geführten Partie tief durchatmen. Damit meinte er nicht nur die Ausfälle von Kapitän Fabian Schlaich, für den ein Einsatz nach einer Zahn-Operation noch zu früh gewesen wäre, den Verzicht auf den beruflich verhinderten Chris Berchtenbreiter, Paul Kaletsch (verletzt) sowie den angeschlagenen Fabian Maier-Hasselmann und Samuel Wendel. Dazu war Maximilian Schwarz aufgrund von Schulterproblemen kaum einsetzbar. „Der Gegner hat uns mit dem Messer zwischen den Zähnen erwartet und mit einer ganz aggressiven 3:2:1-Abwehr agiert. Sie haben gegen uns die Aggressivität trainiert“, erklärte Daniel Eblen die große Herausforderung in Endingen.

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Vor Topspiel gegen Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen – A-Jugend der HSG Konstanz verstärkt sich mit Jugend-Nationalspieler Florian Wangler

Die HSG Konstanz informiert:

HSG Konstanz – Rhein-Neckar Löwen

(Sonntag, 15 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

Foto: Pressedienst
Alles ist dicht gestaffelt in der Jugend-Bundesliga – nur der Spitzenreiter, die Rhein-Neckar Löwen, ziehen mit zwölf Siegen in 14 Partien einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze. Die A-Jugend der HSG Konstanz ist beim Duell mit dem Nachwuchs des deutschen Herren-Meisters – wie alle anderen Teams der Liga – nur krasser Außenseiter, fühlt sich aber auch durchaus wohl in dieser Position. Zumal das Trainerteam Christian Korb und Thomas Zilm kurzfristig eine hochkarätige Verstärkung begrüßen konnte. Am Sonntag wird voraussichtlich der aus Gottmadingen stammende Jugend-Nationalspieler Florian Wangler, zuvor beim HBW Balingen-Weilstetten aktiv, erstmals im Konstanzer Aufgebot stehen.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

Testspiel: HSG Konstanz – Fortitudo Gossau 26:26

Die HSG Konstanz berichtet:

Noch viel Sand im Getriebe: HSG Konstanz lässt gegen Gossau elf freie Chancen aus

Nach halbjähriger Verletzungspause direkt wieder mittendrin: Michael Oehler (Mitte) in seinem Element, stabilisierte die Konstanzer Deckung sichtbar. – Foto: Peter Pisa
In einem typischen ersten Testspiel nach vielen intensiven Einheiten im athletischen Bereich offenbarte die HSG Konstanz noch deutliche Defizite im Abschluss und hatte noch viel Sand im Getriebe. Überbewerten wollte das Cheftrainer Daniel Eblen allerdings nicht, nach bislang wenig Arbeit mit dem Ball sei dies zu erwarten gewesen, stellte er nach dem 26:26 (14:13)-Remis gegen den Schweizer Nationalliga-A-Klub Fortitudo Gossau klar.
Dass es im Spiel der HSG noch etwas harzt, war dabei schon in den ersten Minuten zu erkennen, als Konstanz direkt in den ersten Angriffen zwei freie Gegenstöße ausließ und etliche Minuten vergingen, bis das erste Tor fiel – allerdings für die Eidgenossen. Erst Tim Jud und Mathias Riedel konnten dann auf 5:3 für die Gastgeber erhöhen, Riedel war es, der dann sogar zum 9:6 traf (14.). Auch wenn die HSG phasenweise immer wieder in der Abwehr Lücken offenbarte, gerade, wenn der nach halbjähriger Verletzungspause sein Comeback im Zweitligateam feiernde Abwehrchef Michael Oehler auf dem Parkett stand, wirkte die Deckung deutlich gefestigter. Für ein gutes erstes Spiel erhielt er ein Sonderlob von Daniel Eblen: „Michi hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen, sich gut bewegt und hat lautstark die Kommandos gegeben. Die Kommunikation und das Selbstverständnis stimmen.“
Der für den nach einer nicht aufschiebbaren Zahn-Operation pausierenden Kapitän Fabian Schlaich auflaufende Samuel Wendel besorgte kurz vor der Pause den 14:13-Halbzeitstand.

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TSV Wolfschlugen – HSG Konstanz 29:30

Die HSG Konstanz berichtet:

Wertvoller Auswärtscoup: A-Jugend der HSG Konstanz entscheidet Drama für sich

Krake hinter der Konstanzer Deckung: Beachhandball-Jugendnationaltorwart Moritz Ebert rettete der A-Jugend der HSG Konstanz den wichtigen Sieg in Wolfschlugen. – Foto: Peter Pisa
Mit einem 30:29 (13:13) Coup in der Fremde beim Tabellenvierten TSV Wolfschlugen ist der A-Jugend der HSG Konstanz zum Start in die Bundesliga-Rückrunde ein ganz wichtiger Erfolg geglückt. Mit nun 15 Punkten konnte der Zweitliga-Nachwuchs den begehrten sechsten Tabellenplatz einnehmen und liegt nur noch einen Punkt hinter Rang vier und den am Sonntag bezwungenen Schwaben.
Angesichts der Bedeutung und des Spielverlaufs war der Jubel bei den HSG-Spielern nach dem knappen Sieg riesengroß, als der Siegestanz angestimmt wurde. Vor allem Matchwinner Moritz Ebert wurde gefeiert – und dass die HSG mit diesem Coup die Liga von Platz vier an extrem spannend und dicht gestaffelt gemacht hat. „Wenn man auswärts beim Vierten gewinnt ist die Freude selbstverständlich groß“, lachte Trainer Thomas Zilm nach einem nervenaufreibenden, von beiden Mannschaften mit offenem Visier und extrem temporeich geführten Big-Point-Match. „Vor allem, wenn man damit alles wieder selbst in der Hand hat, sein großes Ziel erreichen zu können.“
Es war aber auch jede Menge Erleichterung, die sich nach dem Schlusspfiff in den Jubel mischte, denn das Spiel vor den Toren Stuttgarts war wie so oft ein Ritt auf der Rasierklinge. „Völlig unnötig“, wie Zilm kritisch anmerkte. Denn seine Mannschaft war es, die den Beginn dominierte und sich mit zwei Toren in Front warf. „Wir haben uns jedoch immer wieder selbst ein Bein gestellt“, sagte der HSG-Coach, nachdem die zu Beginn sehr intensive Abwehrarbeit nach einer Viertelstunde langsam etwas nachließ und die Gastgeber sich nicht lange bitten ließen.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Mit Chris Berchtenbreiter und Sebastian Bösing verlassen zwei Kreisläufer die HSG Konstanz zum Saisonende

Die HSG Konstanz informiert:

Foto: Peter Pisa

Hochkarätiger Ersatz bereits im Köcher

Zum Ende der aktuellen Saison 2017/18 werden die beiden Kreisläufer Chris Berchtenbreiter und Sebastian Bösing die HSG Konstanz verlassen. Während Berchtenbreiter zurück zu seinem Heimatverein TuS Ottenheim in die Landesliga wechselt und Abschied vom Leistungssport nimmt, wurde der Vertrag von Sebastian Bösing nach seinem zweiten Labrumriss, vorzeitigem Saisonaus und langer Verletzungspause in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Ein hochkarätiger Ersatz für Berchtenbreiter als neue Nummer eins auf der Kreisläuferposition steht indes schon fest. Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG: „Wir haben die optimale Lösung für uns gefunden und können in den nächsten Tagen eine echte Verstärkung bekanntgeben, die uns im Angriff und der Abwehr sehr weiterhelfen wird.“
Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga mit Konstanz und zuvor vier Jahren in der 3. Liga bei der SG Köndringen-Teningen möchte sich Chris Berchtenbreiter nach zwei sportlich sehr erfolgreichen Jahren am Bodensee komplett aus dem Leistungssport zurückziehen und geht den Schritt in die sechstklassige Landesliga zu seinem Heimat- und Jugendverein TuS Ottenheim. „Ich wollte wieder näher bei meiner Familie und meinen Freunden sein“, erklärt der bullige Kreisspieler. „Außerdem zusätzlich auch noch mehr Zeit für mein Studium haben“, so der 24-Jährige zu seinen Plänen und Gründen dafür, warum er trotz seiner eindrucksvoll nachgewiesenen Zweitliga-Tauglichkeit zurück zu seinen Handball-Wurzeln kehrt.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz in der Rückrunden-Vorbereitung nur noch ohne Drei

Die HSG Konstanz informiert:

Verletzte sind zurück

Schwitzen für den Klassenerhalt: Die HSG Konstanz (vorne Samuel Löffler) trainiert oft zweimal täglich bis zum ersten Zweitligaspiel am 10. Februar – Foto: Peter Pisa
Sie schwitzen wieder, die Spieler der HSG Konstanz. Und sie haben ein klares Ziel: den Klassenerhalt in der stärksten zweiten Liga der Welt. Seit Montag befindet sich der Zweitligist aus der größten Stadt am Bodensee nach einer kurzen Pause schon wieder in einer intensiven Vorbereitung mit täglichen Trainingseinheiten, oftmals sogar zwei am Tag. Dabei konnte Cheftrainer Daniel Eblen neben den zuletzt verletzten und angeschlagenen Paul Kaletsch, Mathias Riedel und Konstantin Poltrum nach halbjähriger Pause auch wieder Abwehrchef Michael Oehler begrüßen. Weiter verletzt sind jetzt nur noch Samuel Wendel und die beiden Langzeitverletzten Sebastian Bösing und Benjamin Schweda, für die die aktuelle Saison gelaufen ist.

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer Turniere U20 Nationalmannschaft

U20-Weltspitze in Konstanz mit „tollem Abschluss eines super Events“: Frankreich vor Deutschland

Die HSG Konstanz berichtet:

Jubel über den zweiten Platz: Deutschland nach dem Sieg gegen Spanien – Alle Fotos: Peter Pisa

Drei Tage lang herrschte vor insgesamt 1450 Fans internationales Flair in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle, drei Tage wurde portugiesisch, französisch, spanisch und deutsch in der Heimspielstätte der HSG Konstanz gesprochen.

Zu bewundern gab es neben absolutem Spitzenhandball auch unterschiedliche Bräuche, Philosophien und Spielweisen – und südländisches Temperament, das sich insbesondere beim heißblütigen Duell zwischen Portugal und Spanien zeigte. Eine Klasse besser als die hochkarätige Konkurrenz – immerhin die besten Nachwuchsteams der Welt – präsentierten sich „Les Experts“ auch Frankreich. Mit drei Siegen in drei Spielen und dabei 99:74 erzielten Toren ließen sie der Konkurrenz keine Chance und verwiesen Deutschland, Spanien und Portugal auf die Plätze zwei bis vier.

Echter Aktivposten: Frederik Simak war einer der besten im DHB-Team

Auf welchem Niveau sich das Geschehen beim traditionellen Vier-Topnationen-Turnier bewegen sollte, wurde dabei schon im Auftaktspiel deutlich, als sich Frankreich und Spanien ein hochklassiges, mitreißendes Match lieferten, in dem die Franzosen schon wie der sichere Sieger aussehen, am Ende aber noch einmal richtig zittern mussten und Spanien nur knapp mit 24:25 unterlegen waren. Hatten die Iberer ihren Gegner noch lange fordern können, so gelang dies weder Deutschland noch Portugal, die sich am Freitag vor 450 Zuschauern 30:30 getrennt hatten. Auch Portugal hinterließ einen durchweg starken Eindruck und hatte in seinem Rechtsaußen den Publikumsliebling in seinen Reihen, der auch Deutschland große Probleme bereitet hatte.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Julius Heil wechselt von der HSG Konstanz nach Hildesheim

Die HSG Konstanz informiert:

Nach Vertragsauflösung: Julius Heil wechselt nach Hildesheim

Foto: Peter Pisa
Nachdem der im Sommer aus Rostock an den Bodensee gewechselte Rückraumspieler Julius Heil in der Hinrunde wenig zum Einsatz kam und wieder näher an der Heimat Handballspielen wollte, wurde der Vertrag auf Wunsch des Spielers bei der HSG Konstanz zum 31. Dezember 2017 aufgelöst. Der 21-Jährige hat nun einen Vertrag bis 30. Juni 2019 bei Zweitliga-Konkurrent Eintracht Hildesheim unterzeichnet.
„Julius wollte kurzfristig wieder mehr Einsatzzeiten“, erklärt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. „Diese konnten wir ihm aufgrund der großen Konkurrenz im linken Rückraum nicht garantieren.“ Der 21-Jährige war dabei auch von einer fast zweimonatigen Verletzungspause zurückgeworfen worden und hatte neben drei bis vier weiteren Spielern mit Mathias Riedel den Konstanzer Co-Kapitän und absoluten Leistungsträger vor sich. „Er hat zudem einige Zeit benötigt, um in unser Spielsystem hineinzufinden“, erklärt Melchert die wenige Einsatzzeit von Heil mit neun Toren in zwölf Spielen. Da kurzfristig nicht mit wesentlich mehr Spielanteilen zu rechnen war, löste man den Vertrag auf Wunsch des 1,90 Meter großen Rückraumakteuers zum Jahresende auf. Melchert: „Es nützt ja nichts, einen Spieler zu halten, wenn er unglücklich ist. Uns hätte er so nicht helfen können.“

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer U20 Nationalmannschaft

EM-Public-Viewing bei Topnationen-Turnier in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Drei Tage, vier der besten Junioren-Nationalteams der Welt, sechs hochklassige Duelle „auf höchstem Niveau“, so der neue U20-Bundestrainer André Haber.


Die Vorfreude auf das Topnationen-Turnier in Konstanz ist groß. Von Freitag bis Sonntag stehen sich in der Schänzle-Sporthalle die besten Nachwuchstalente der Welt gegenüber.
Spanien wurde im letzten Jahr U21-Weltmeister, Frankreich Dritter, Deutschland Vierter. Zwei Jahre zuvor wurde Frankreich U21-Weltmeister, bei der U20-EM im letzten Jahr holte sich Spanien den Titel, Deutschland Silber und Frankreich Bronze. Bei der U18-EM schließlich lief Frankreich als Erster über die Ziellinie, es folgte Deutschland auf Rang drei. Eine kleine Auswahl der letzten Erfolge, die die Vormachtstellung der Teilnehmer im Jugend- und Junioren-Handball verdeutlichen.
Gleichzeitig beginnt am Freitag die Europameisterschaft der Herren in Kroatien, bei der das von Christian Prokop trainierte deutsche Team zu den Titelfavoriten zählt. Bundestrainer Christian Prokop war zuletzt Cheftrainer beim Erstligisten Leipzig, sein Assistent war der jetzige Junioren-Bundestrainer André Haber. Die HSG Konstanz als Ausrichter des Turniers bietet im Rahmen der Wettkämpfe in Konstanz im Foyer der Schänzle-Sporthalle von allen Spielen, insbesondere natürlich vom ersten Spiel der DHB-Auswahl gegen Montenegro am Samstag um 17.15 Uhr, ein Public-Viewing mit einer Übertragung auf Großbildleinwand an.

Tickets:

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer U20 Nationalmannschaft

Neuer Junioren-Bundestrainer André Haber im ersten Interview: „Wir freuen uns auf die Besten in Konstanz – sind aber auch furchtlos“

Die HSG Konstanz – Andreas Joas im Interview:

Von 12. bis 14. Januar steigt in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle das erste sportliche Saisonhighlight am Bodensee.
Mit Deutschland, Spanien, Frankreich und Portugal messen sich die seit Jahren besten Teams der Welt beim traditionellen Vier-Nationen-Turnier. Ausrichter ist Zweitligist HSG Konstanz.

Co-Trainer von Erstligist Leipzig und neuer Junioren-Bundestrainer: André Haber. Foto: Hubert Kemper/DHB
Für André Haber wird es die erste Maßnahme als neuer Junioren-Bundestrainer. Der 31-Jährige Sportwissenschaftler war bis Ende 2017 Cheftrainer bei Bundesligist Leipzig, zum 1. Januar 2018 wurde er zudem Junioren-Bundestrainer und bekleidet zusätzlich den Posten des Co-Trainers in Leipzig. Der aus dem sächsischen Meerane stammende Haber war schon zuvor Co-Trainer beim SC DHfK unter dem jetzigen Bundestrainer der Herren, Christian Prokop. Die aktuelle Generation der deutschen U20-Nationalmannschaft hat er bereits kennengelernt, als er gemeinsam mit Jochen Beppler die damalige U18/U19-Auswahl betreute.
Im ersten Interview in seiner Funktion als neuer Bundestrainer spricht er mit Andreas Joas über die Qualitäten der DHB-Auswahl, den Härtetest in Konstanz bei seiner ersten Maßnahme mit den Junioren und die Fortschritte in der deutschen Talentförderung sowie den Reiz, den die Arbeit mit jungen Spielern für ihn ausübt.

Herr Haber, sie waren bis Jahresende Cheftrainer beim Bundesligisten Leipzig. Zum 1. Januar sind sie Junioren-Bundestrainer geworden und sind zusätzlich weiterhin Co-Trainer in ihrem Verein. Inwiefern, auch im Hinblick auf den Start der neuen Aufgabe, konnten Sie über die Jahre überhaupt zur Ruhe kommen?

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht Männer U20 Nationalmannschaft

Handball-Weltspitze der Junioren misst sich in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:


Noch befinden sich die meisten Handball-Ligen im Winterschlaf

Doch von 12. bis 14. Januar steht in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle schon eines der absoluten Sport-Highlights des Jahres am Bodensee bevor. Die deutsche U20-Nationalmannschaft misst sich beim Vierländer-Topnationen-Turnier mit Weltklassegegnern wie U21-Weltmeister Spanien, dem WM-Dritten Frankreich und Portugal. In den Aufgeboten der seit Jahren dominierenden und besten Nachwuchsmannschaften der Welt tummeln sich viele Stars von morgen. Alleine Deutschland hat zwölf Spieler von Erst- und Zweitligisten im Aufgebot. Das Turnier der Handball-Topnationen verspricht daher hochklassige Begegnungen der besten Talente der Welt – und in Konstanz kann man ganz nahe am Geschehen sein.

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Sprungbrett HSG Konstanz: Stefan Hanemann wechselt sofort in die 1. Bundesliga

Die HSG Konstanz berichtet:

Die Ausbildungsarbeit bei der HSG Konstanz trägt erneut Früchte:

Foto: Peter Pisa
Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann, der direkt aus der A-Jugend von Erstligist HSG Wetzlar im Sommer 2015 nach Konstanz kam, wechselt zum 1. Januar 2018 zum Bundesligisten Eulen Ludwigshafen. Der bestehende Vertrag bis zum 30. Juni 2019 wurde nach der Anfrage aus Ludwigshafen auf Wunsch von Stefan Hanemann aufgelöst, bei den Rheinland-Pfälzern hat er bis 30. Juni 2020 unterschrieben. Der Zweitligist vom Bodensee erhält für die Freigabe des 21-Jährigen eine Ablösesumme von den Eulen.
„Wenn sich für ein Talent wie Stefan diese Chance bietet, wollten wir ihm nicht im Wege stehen“, sagt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. Hanemann ist der HSG dafür sehr dankbar: „Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung. Ich habe der HSG viel zu verdanken, die Entwicklung der letzten Jahre und jetzt, dass sie mir die Chance dazu geben, diese Möglichkeit zu ergreifen.“ Damit geht eine sehr bewegte Zeit am Bodensee mit vielen Höhen aber auch einigen bitteren Tiefpunkten für den 1,98 Meter großen Schlussmann zu Ende.

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Nach furioser Aufholjagd: HSG Konstanz verliert trotz starker Leistung mit ganz viel Pech in Hamm

Die HSG Konstanz berichtet:

ASV Hamm-Westfalen – HSG Konstanz 28:26 (17:10)

Chris Berchtenbreiter – Foto: Peter Pisa
Der Handball-Gott – sofern es ihn gibt – ist kein Konstanzer. Nach vier Ein-Tor-Niederlagen musste die HSG Konstanz in jener Arena, in der Balingen mit elf und Bietigheim mit 16 Toren Unterschied verloren hatten, trotz bärenstarker Vorstellung eine neuerliche, an Pech kaum zu überbietende 26:28 (10:17)-Niederlage schlucken.
Frust und Enttäuschung machte sich so nach Schlusspfiff bei den über Weihnachten 26000 Kilometer gereisten Gästen vom Bodensee breit. Alle schüttelten die Köpfe, haderten und konnten den nächsten Genickschlag nicht verstehen. Blankes Entsetzen war auf den Gesichtern zu erkennen, völliges Unverständnis, als die Eblen-Equipe völlig abwesend in die Kabine schlich. Verdient hatten sie den unglücklichen Knockout jedenfalls nicht, dafür war die HSG zu gut an diesem Tag. Allerdings war am Ende eine ganz miese Phase in den letzten Minuten der ersten Halbzeit schließlich doch eine zu große Hypothek. Hätte Konstanz sich hier etwas cleverer angestellt und nicht reihenweise Pass-, Fang- und sonstige technische Fehler begangen, es hätte die riesengroße Sensation bei einem der heimstärksten Teams der Liga sein können.
Bis auf das 1:0 benötige der Tabellenvierte 20 Minuten, um das erste Mal – begünstigt durch haarsträubende Fehler der HSG – in Führung zu gehen. Vorher hatte vor allem die Deckung der HSG wieder deutlich mehr Stabilität als zuletzt offenbart. Konstantin Poltrum fand so nicht nur bei einem gehaltenen Siebenmeter gut in die Partie und vorne bot sich nach der 2:1-Führung durch Tim Jud sogar die Chance zur schnellen Zwei-Tore-Führung. Fabian Schlaich nutze aber die zweite Gelegenheit zum 3:1 aus ganz spitzem Winkel. Chris Berchtenbreiter brachte Konstanz nach 16 Minuten gar mit 7:5 in Front – ein erstes Ausrufezeichen, dass die enormen Reisestrapazen alles andere als müde Beine verursacht hatten.

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Dessau-Roßlauer HV – HSG Konstanz 31:28

Die HSG Konstanz berichtet:

Bitterer Rückschlag: HSG Konstanz nach guter erster Halbzeit zu uneffektiv in Dessau

Foto: Peter Pisa
Lange schien die HSG Konstanz auch in Dessau gut im Rennen, lag in der ersten Halbzeit in Front, musste sich aufgrund nachlassender Effektivität am Ende aber 28:31 (15:15) in Sachsen-Anhalt geschlagen geben. Am Dienstag ist Konstanz in Hamm erneut auswärts gefordert.
„Das Beste, was wir machen können, ist gewinnen“, hatte HSG-Präsident Otto Eblen das Motto für die strapaziösen Reisen über Weihnachten vorgegeben. Beim Überraschungsteam der Saison, dem mit sechs Tschechen antretenden Dessau-Roßlauer HV, knüpfte seine Equipe dann auch sogleich nahtlos an die zuletzt starken Auftritte bei den Siegen gegen Dresden und Essen an. Wieder ohne Sechs und Toptorschütze Paul Kaletsch schüttelte die HSG ihre Anfangsnervosität bald ab und hatte in Max Wolf erneut einen Rückhalt, der gleich zwei freie Würfe parieren konnte. Vorne war Tom Wolf gewohnt sicher vom Siebenmeterpunkt und die Achse Mathias Riedel, Tim Jud und Max Schwarz funktionierte prächtig.
Vor allem Max Schwarz nutzte jede kleine Lücke im Dessauer Deckungsverbund und brachte es schon zur Pause auf vier Tore. Dessau hingegen suchte immer wieder die Eins-gegen-Eins Duelle. Kein Wunder, bei Kraftpaketen wie dem tschechischen A-Nationalspieler Libor Hanisch am Kreis, der nach dem Ausgleich von Tom Wolf zum 6:6 (13.) antwortete. Max Schwarz traf jedoch wenig später zur ersten HSG-Führung: 9:8 (17.). Danach bot sich sogar die Chance zur Zwei-Tore-Führung, doch Felix Klingler brachte den selbst eroberten Steal im Tempogegenstoß nicht am gut reagierenden Philip Ambrosius vorbei.

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Beste Nachwuchs-Nationalteams der Welt im Januar in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Junioren-Topnationen-Turnier im Januar 2018

Die deutsche U21-Nationalmannschaft zu Gast in Konstanz, hier im Sommer beim Testspiel gegen Island vor über 800 Zuschauern – Foto: Peter Pisa
Die Zweitliga-Spielpause im Januar ist ohnehin nicht besonders lang, doch auch in dieser Zeit müssen die Handballfans am Bodensee nicht auf Spitzenhandball der Extraklasse verzichten. Stattdessen werden von 12. bis 14. Januar die besten Nachwuchsspieler der Welt in der Schänzle-Sporthalle gastieren und sich im Rahmen eines Top-Nationenturniers messen. Mit dabei sind die seit Jahren erfolgreichsten und stärksten U20-Teams der Welt aus Spanien, Frankreich, Portugal und Deutschland. Als Gastgeber hat der DHB Zweitligist HSG Konstanz damit betraut, dieses sportliche Event über drei Tage zu veranstalten.
Alleine Deutschland bietet im aktuellen Kader der DHB-Junioren 13 Spieler von deutschen Erstligisten auf, wie beispielsweise Sebastian Heymann von Frisch Auf Göppingen, der schon für die B-Nationalmannschaft der Herren auflief, Frederik Simak von den Füchsen Berlin und Till Klimpke von der HSG Wetzlar. Nach dem Gastspiel am Schänzle im Sommer, als die deutsche Junioren-Nationalmannschaft ihr letztes Testspiel vor der Weltmeisterschaft gegen Island austrug und vor über 800 Zuschauern und bester Stimmung knapp verlor (30:33), warten nun erneut Duelle mit den Gegnern, die Deutschland bei der WM auf den undankbaren vierten Platz verwiesen hatten.

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Maximilian Schwarz wirft HSG Konstanz mit acht Toren zum Sieg gegen Essen

Die HSG Konstanz im Interview:

„Entwicklung in sehr jungem, dynamischem Team“

Foto: Peter Pisa
Sechs Spieler verletzt, darunter Topscorer Paul Kaletsch, und Mathias Riedel angeschlagen in der Offensive kaum einsetzbar. Die Chance für Maximilian Schwarz (24), auf dessen Schultern somit viel Verantwortung lastete. Der lange verletzte Neuzugang, der von den Rhein-Neckar Löwen 2 im Sommer an den Bodensee gekommen war, nutzte sie eindrucksvoll. Mit acht Toren bei acht Versuchen wurde er zum besten Feldtorschützen der Partie und zum Matchwinner beim furiosen 31:30-Sieg vor über 1350 enthusiastischen Fans gegen den zuvor sieben Spiele ungeschlagenen TUSEM Essen.

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas verrät er, wie es zu seiner guten Leistung kam, wie die HSG sechs wichtige Ausfälle kompensieren konnte und wie befreiend das zweite Erfolgserlebnis hintereinander war.

Zweiter Sieg in Folge, weg vom Tabellenende, bomben Spiel gemacht. Max, wie fühlt es sich an nach zwei weiteren Big Points gegen Essen?

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – TUSEM Essen 31:30

Die HSG Konstanz berichtet:

Fotos: Peter Pisa

„Halle völlig ausgetickt – der Wahnsinn“: HSG Konstanz beendet ohne Sechs und Topscorer Essener Erfolgsserie

Der HSG Konstanz ist es gelungen, nach dem Coup in Dresden direkt nachzulegen. In einem mitreißenden Duell mit TUSEM Essen vor über 1350 enthusiastischen Fans behielt Konstanz trotz des Ausfalls von sechs Spielern, darunter Toptorschütze Paul Kaletsch, mit 31:30 (17:14) die Oberhand. Getragen von einer frenetischen Kulisse im Hexenkessel „Schänzlehölle“ sorgten allen voran die überragenden Tom Wolf (neun Tore), Maximilian Schwarz (acht) und Torwart Maximilian Wolf (zwölf Paraden, 34 Prozent gehaltene Würfe) dafür, dass Essen nach sieben ungeschlagenen Spielen und 13:1 Punkten in Folge erstmals seit Mitte Oktober wieder als Verlierer das Spielfeld verlassen musste. Die HSG gab damit die Rote Laterne ab und hat mit nun acht Punkten nur noch vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.
13 Minuten vor Spielende stand die Halle das erste Mal komplett. Stehende Ovationen, lautstarkes Anpeitschen für eine erneut verletzungsgebeutelte und dezimierte HSG Konstanz, die das derzeit formstärkste Team der 2. Bundesliga am Rande einer Niederlage hatte. Tim Jud tänzelte zwei Gegenspieler auf kleinstem Raum aus und traf kurz darauf zum 23:22 – und die Halle tobte. Denn während Essen mit riesengroßem Selbstvertrauen an den Bodensee gereist war, hatten die Gelb-Blauen schon vor Anpfiff die nächsten Hiobsbotschaften zu verdauen. Zu fünf Langzeitverletzten kam, nach Problemen am vor Jahren operierten Knie, der Ausfall von Paul Kaletsch – Topscorer und drittbester Torschütze der Liga – und das Handicap, dass Shooter Mathias Riedel die komplette Woche nicht hatte trainieren können und angeschlagen in der Offensive nur wenig mitwirken konnte. Somit fehlte der HSG eigentlich eine komplette Handballmannschaft.
„Es klingt zwar blöd, aber wir sind es mittlerweile leider schon gewohnt, dass immer wieder ein neuer Spieler verletzt ist“, zuckte Maximilian Schwarz mit den Schultern – lächelnd. Denn eben der Linkshänder war es, der als Ersatz für Kaletsch ganz groß aufspielte. Acht Würfe, acht Tore, 100 Prozent Trefferquote – überragend. „Wir haben als Mannschaft gespielt, für einander, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben“, lobte Schwarz ganz bescheiden das gesamteTeam. Neben ihm brachte sein Namensvetter Maximilian Wolf im HSG-Tor vor allem in der ersten Halbzeit die von Anfang an stimmungsgeladene Schänzlehölle zum Kochen, parierte neunmal im ersten Durchgang – bei lediglich 14 Gegentoren.
Als dann auch noch Tom Wolf mit einem bärenstraken Auftritt, viel Übersicht, aber auch viel Torgefahr glänzte und mit neun Treffern zum Top-Torschützen der Partie avancierte, knisterte es im Konstanzer Hexenkessel und die Sensation lag in der Luft. Schon als Konstanz durch Chris Berchtenbreiter früh mit 6:4 in Führung gegangen war (9.), hatten die Gastgeber die erste Duftmarke gesetzt und den deutlichen Aufwärtstrend der letzten Spiele bestätigt. Essen zeigte sich vor allem mit seinem enormen Tempo im Eins-gegen-Eins brandgefährlich und konnte zwischenzeitlich zum 10:10 ausgeglichen.
Doch die letzten Minuten vor der Pause gehörten den Gastgebern. Tom Wolf und Maximilian Schwarz trafen nun fast nach Belieben und stellten den Vorsprung auf 16:14, nachdem Moritz Mangold kurz vor der Pause pariert hatte. Doch Tom Wolf antizipierte den schnellen Abwurf des TUSEM-Schlussmanns, sprintete dazwischen und traf, noch im Flug, direkt und mit der Pausensirene zum 17:14 aus 15 Metern. Danach: Ekstase auf den Rängen! Keinen der mehr als 1350 heißblütigen HSG-Fans hielt es jetzt noch auf den Sitzen. Mit minutenlangen Standing Ovations wurde die HSG in die Kabine verabschiedet.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Neuer Torwart-Trainer und zusätzliche Trainingseinheiten: HSG Konstanz rüstet sich für Abstiegskampf

Die HSG Konstanz informiert:

Mit einem 25:22-Sieg in Dresden hat die HSG Konstanz ein kräftiges Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga gesetzt.

Johannes Braun, neuer Torwart-Trainer der HSG Konstanz (Mitte), umrahmt von zwei seiner Schützlinge. Links Lukas Herrmann, rechts Sven Gemeinhardt. Es fehlen die verletzten Konstantin Poltrum und Stefan Hanemann sowie Maximilian Wolf. – Foto: Andreas Joas
Mit nun sechs Punkten beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze vor dem Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen Essen nur noch vier Punkte. Im Hintergrund hat die Vereinsführung unterdessen für weitere Impulse gesorgt, die weitere Energie und Potenziale freisetzen sollen. Mit Johannes Braun, B-Lizenzinhaber und unter anderem baden-württembergischer Auswahltrainer, hat die HSG das Trainerteam um einen neuen Torwarttrainer erweitert. Außerdem wurden zusätzliche Trainingseinheiten für die Mannschaft am Vormittag angesetzt.

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

SG BBM Bietigheim – HSG Konstanz 32:33

Die HSG Konstanz berichtet:

A-Jugend der HSG Konstanz zieht mit zwei Big Points mit Platz sechs gleich

Foto: Peter Pisa
Richtig spannend gemacht hat es die A-Jugend der HSG Konstanz zum Abschluss eines turbulenten Jahres 2017 noch einmal in Bietigheim. Erst lange geführt, dann drei Minuten vor dem Ende in Rückstand, verbuchte der Zweitliga-Nachwuchs mit einem 33:32-Sieg bei den Schwaben zwei wertvolle Big Points, mit denen die HSG mit dem Tabellensechsten gleichzog.
„Für meine Nerven sind viele unserer Spiele nicht besonders gut“, scherzte Trainer Thomas Zilm nach der Partie. Nach dem guten Jahresabschluss mit anschließender Weihnachtsfeier hatte er dazu auch allen Grund, obwohl der B-Lizenzinhaber auch zugab: „Wir gewinnen fast etwas glücklich. Dieses Mal waren wir es, die ein, zwei Fehler mehr des Gegners ausgenutzt haben.“ Nach dem 2:0 der Gastgeber drehte Konstanz schnell den Spieß um, legte auf 6:3 vor (11.), und baute den Vorsprung auf vier Tore aus. Wie schon in den vergangenen Wochen war jedoch nicht alles Gold, was zu diesem Zeitpunkt noch für die Gäste glänzte.
Nicht ganz zufrieden war der HSG-Coach mit der Abwehrleistung seines Teams, das allerdings trotz des verletzungsbedingt unmöglich gewordenen Einsatzes von Beachhandball-Jugendnationaltorwart Moritz Ebert in Sven Koester einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten hatte. Bietigheim nutzte gegen Ende der ersten Halbzeit vor allem die wieder nicht zufriedenstellende Chancenverwertung der Gelb-Blauen vom Bodensee erst zum Anschluss, dann zum Ausgleich und in der letzten Minute vor dem Seitenwechsel gar zur Zwei-Tore-Führung, die Joel Mauch noch vor der Pause auf ein Tor verkleinern konnte.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HC Elbflorenz Dresden – HSG Konstanz 22:25

Die HSG Konstanz berichtet:

HSG Konstanz triumphiert mit „Wahnsinns-Torwart“ in Dresden und meldet sich eindrucksvoll zurück

Fabian Schlaich – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz ist noch lange nicht weg. Mit einer beeindruckenden Abwehrleistung, einem überragenden Torwart Maximilian Wolf und einigen Traumtoren im Angriff hat der Underdog in Dresden für die große Überraschung gesorgt. Mit einem 25:22 (12:8)-Sieg hat sich die HSG eindrucksvoll im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet und mit zwei unerwarteten Big Points den ersten Auswärtssieg der Saison errungen. Damit beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze vor dem Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen Essen nur noch vier Punkte.
15 Millionen hat sie gekostet, die schicke neue Ballsportarena in Dresden. Doch zu Beginn ging nichts, im Schmuckkästchen des HC Elbflorenz. Erst wurde Wilhelmshaven auf der Anzeigetafel als Gegner präsentiert, dann wurde sie komplett schwarz. Die Schiedsrichter brachen die Partie so schon nach wenigen Sekunden ab, mit zwölf Minuten Verspätung konnte dann tatsächlich angepfiffen werden – ohne die beiden LED-Anzeigetafeln, die weiter schwarz blieben. Doch es blieb kurios. Nachdem Maximilian Wolf gleich den zweiten Wurf – frei von Linksaußen – parieren konnte und mit einer zweiten überragenden Parade nachlegte, pfiffen die Schiedsrichter den folgenden Gegenstoß der HSG zurück. Wieder gab es Probleme mit der Technik, wieder wurde die Partie nach nicht einmal sechs gespielten Minuten beim Stand von 1:1 für weitere fünf Minuten unterbrochen.
Danach konnte die HSG Konstanz ohne sechs verletzte Spieler endlich loslegen. Dass mit Konstantin Poltrum und Stefan Hanemann dabei gleich beide etatmäßigen Torhüter ausfielen, war nicht zu spüren. Maximilian Wolf präsentierte sich in überragender Verfassung, parierte reihenweise freie Würfe und zog dem HC Elbflorenz im Zusammenspiel mit einer aufopferungsvoll kämpfenden Deckung immer wieder den Zahn. Am Ende verbuchte er zehn Paraden und 32 Prozent abgewehrte Würfe. „Ein Wahnsinnspiel“, wie HSG-Cheftrainer Daniel Eblen jubelte, „das war mitentscheidend.“
Konstanz legte so fast von Anfang an vor, Mathias Riedel erhöhte dann auf 6:4 (16.). Max Wolf parierte in Unterzahl erneut einen freien Wurf und wieder Riedel brachte Konstanz sogleich mit drei Toren in Front. Dann zauberte die HSG sogar. Paul Kaletsch bediente Fabian Schlaich mit einem herrlichen Pass hinter dem Rücken, der vollendete zum 9:5 – ein Traumtor und ein Raunen ging durch das weite Rund der Ballsportarena. Als dann auch noch Felix Klinger auf 10:5 erhöhte, hatten die Gäste eine gehörige erste Duftmarke gesetzt. Zwar scheiterte Paul Kaletsch danach am Innenpfosten, doch die Vier-Tore-Führung zur Pause hatte weiter Bestand.

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Saisonaus für HSG Konstanz Kreisläufer Sebastian Bösing

Die HSG Konstanz informiert:

Fünfter Langzeit-Ausfall bei der HSG Konstanz

Foto: Michael Elser
Das Verletzungspech bei der HSG Konstanz kennt kein Ende. Nachdem bereits Stefan Hanemann, Michael Oehler, Benjamin Schweda und Samuel Wendel langfristig, teilweise für die ganze Saison, ausfallen, hat es nun auch noch Kreisläufer Sebastian Bösing getroffen. Im Spiel gegen Eintracht Hagen hat der 23-Jährige sich zum dritten Mal eine Schulterluxation zugezogen und muss sich nun zum zweiten Mal einer Operation unterziehen – gleichbedeutend mit dem Saisonaus.

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Interview mit Fabian Maier-Hasselmann nach dem bitterem Last-Second-Knockout für die HSG Konstanz

Die HSG Konstanz berichtet:
„Sind weit davon entfernt, aufzugeben“

Foto: Peter PisaGroß war die Enttäuschung direkt nach dem unglücklich in letzter Sekunde durch einen abgefälschten Wurf verlorenen Big-Point-Match (29:30) nach langer, teilweise auf fünf Tore angewachsener Führung gegen den VfL Eintracht Hagen bei der HSG Konstanz.
Rechtsaußen Fabian Maier-Hasselmann (26), der vor seinem Wechsel an den Bodensee vor zwei Jahren in Bregenz, Erlangen und Friedberg gespielt hatte, verliert dennoch nicht seinen  Optimismus und Kampfeswillen. Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas verrät der 1,82 Meter große gebürtige Münchener seine Gefühlslage, erklärt seine ungebrochene Zuversicht und blickt auf die nächsten schweren Wochen voraus.

Fabi, wie geht es einem nach solch einem Genickschlag, wenn man so lange führt und der Knockout Sekunden vor Schluss auch noch aus einem abgefälschten und erst dadurch unhaltbaren Wurf resultiert?

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – VfL Eintracht Hagen 29:30

Die HSG Konstanz berichtet:

Vierte Ein-Tor-Niederlage für HSG Konstanz: Bitterer Knockout Sekunden vor Schluss durch abgefälschten Wurf

Riesengroße Enttäuschung und pure Fassungslosigkeit: Tom Wolf, Maximilian Schwarz, Felix Gäßler und Felix Krüger (von links) können ihr Pech nach der vierten Niederlage mit nur einem Tor nicht fassen. – Foto: Peter Pisa
Im so wichtigen Spiel gegen den direkten Konkurrenten VfL Eintracht Hagen hat die HSG Konstanz vor über 1250 Fans einen weiteren bitteren Rückschlag hinnehmen müssen. Trotz zwischenzeitlicher Fünf-Tore-Führung und 24:21-Vorsprung vor der letzten Viertelstunde gelang es Konstanz in einem kampfbetonten, emotionalen Spiel nicht, den dritten Saisonsieg einzufahren und den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Die 29:30 (14:13)-Niederlage war bereits die vierte mit nur einem Tor in dieser Saison.
Und wie so oft besiegelte der Gegner den neuerlichen Genickschlag auf kurioseste und bitterste Art und Weise. Im tobenden Hexenkessel „Schänzlehölle“ traf zehn Sekunden vor dem Ende Sören Kress mitten in das Konstanzer Herz zum 30:29 für die Gäste aus dem Ruhrgebiet. Dabei hatte die Abwehr der HSG vorbildlich gearbeitet, konnte den Wurf blocken, doch der abgefälschte Ball wurde für den bereits am Boden liegenden Konstantin Poltrum, der angeschlagen erneut auf die Zähne gebissen hatte, nachdem Stefan Hanemann als vierter Akteur hatte passen müssen, zum unhaltbaren Kullerball, der langsam in das Netz trudelte. „Das darf doch nicht wahr sein“, schüttelten einige HSG-Fans den Kopf. Auf der Gegenseite fand Paul Kaletsch mit dem letzten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit keinen Weg vorbei am Eintracht-Block.
Der Moment, in dem sich blankes Entsetzen in Konstanz breit machte. Ob auf dem Spielfeld oder auf der Tribüne, wo zuvor mehr als 1250 Fans für einen Höllenlärm gesorgt hatten, es herrschte für einen Moment Totenstille. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als Paul Kaletsch sich einsam an einem Torpfosten abstützte und Mathias Riedel auf einem Stuhl mit gesenktem Blick in völlige Leere starrte. Oder auf der Bank der HSG, wo sich riesengroße Enttäuschung und blankes Unverständnis breit machte.
Darüber, dass in einem typischen Abstiegsduell, in dem viel auf dem Spiel stand, nicht die über einen Großteil des Spiels dominierende HSG gewonnen hatte, sondern geduldig und abgezockt agierende Gäste das Spiel in letzter Sekunde etwas glücklich gedreht hatten, dessen war sich auch VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt bewusst. „Es hätte so oder so ausgehen können“, meinte er auf der Pressekonferenz, „wir waren heute das glücklichere Team.“ Aber auch jenes, dass, wie sein Gegenüber Daniel Eblen ergänzte, „den einen Fehler weniger gemacht oder die eine freie Großchance weniger ausgelassen hat.“
Pfannenschmidt hatte völlig richtig „ein sehr emotionales Spiel mit vielen Fehlern“ erkannt. Eines, in dem beide Mannschaften mit ihren Nerven zu kämpfen hatten und der Fokus vor allem auf bedingungslosem Einsatz von der ersten bis zur letzten Sekunde lag. Vorteile erspielte sich zu Beginn mit teilweise sehenswerten Kombinationen die HSG. Der bärenstarke Mathias Riedel besorgte mit seinem ersten von acht Toren das 3:1 (4.), Hagen glich nach 14 Zeigerumdrehungen zum 6:6 aus, lief aber stets einem Rückstand hinterher, den Tim Jud auf vier Tore vergrößerte (11:7, 20.). Auffällig war schon jetzt, das Konstanz bei konsequenterer Chancenverwertung und etwas geringerer Quote an ganz leichten, ohne Bedrängis entstandenen Fehlern noch wesentlich deutlicher hätte führen können – wenn nicht müssen. Fatal war somit, dass die Gelb-Blauen vom Bodensee nach dem 14:9 fünf Minuten vor Pause und eines 4:0-Laufs der Gäste nur mit einem Tor in Front die Seiten wechseln konnten (14:13). Dies auch, weil Chris Berchtenbreiter an der Latte gescheitert war.

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SV Zweibrücken – HSG Konstanz 33:31

Die HSG Konstanz berichtet:

A-Jugend der HSG Konstanz wird für Aufholjagd nach Acht-Tore-Rückstand nicht belohnt

uch sechs Tore von Patrick Volz waren am Ende zu wenig: Die A-Jugend der HSG Konstanz unterlag knapp in Zweibrücken -Foto: Bernd Renner
Auswärts ist für die A-Jugend der HSG Konstanz in dieser Saison bislang wenig zu holen. Nach der knappen 31:33 (11:17)-Niederlage in Zweibrücken bleibt es bei zwei in Günzburg errungenen Punkten in der Fremde, sodass der Abstand zu den Rheinland-Pfälzern und Tabellenplatz fünf nun zwei Punkte beträgt.
Der Start verlief jedoch genau nach dem Geschmack des Konstanzer Trainergespanns. Mit dem siebten Feldspieler überraschte Konstanz die Gastgeber und führte schnell mit 4:1 (5.). Allerdings war es dann auch genau dieses Mittel, das SV-Keeper Norman Becker mit einem Doppelschlag und zwei von seinen drei Toren zum 7:6 nutzte. „Wir haben gut begonnen und nach vorne gespielt“, meinte Trainer Thomas Zilm. „Danach haben wir leider unsere Linie verlassen und überhastet abgeschlossen. So geben wir das Spiel aus der Hand.“ Unkonzentriert wirkten die Gelb-Blauen nun, begingen leichte Pass- und Fangfehler und wieder Torwart Becker war es, der den 6:0-Lauf zum 11:6 seines Teams krönte.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Torwart Maximilian Wolf vor richtungsweisenden Wochen für HSG Konstanz

Die HSG Konstanz berichtet:

„Sind Abstiegskampf erprobt, kennen Do-or-Die-Spiele“

Torwart Maximilian Wolf – Foto: Peter Pisa
Sechs schwerwiegende Ausfälle und die Torwart Konstantin Poltrum nach wie vor sehr einschränkende Handprellung waren beim heim- und abwehrstarken Tabellenzweiten VfL Lübeck-Schwartau für die HSG Konstanz nicht zu kompensieren.
Bei der 26:36-Niederlage sprang allerdings Eigengewächs Maximilian Wolf (24) für Poltrum in die Bresche, fügte sich nach seiner Einwechslung Ende der ersten Halbzeit direkt mit einer spektakulären Doppelparade ein und kam am Ende auf acht Paraden. Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas analysiert er das Spiel an der Ostsee, die Auswirkung der vielen Ausfälle und blickt auf die Big-Point-Duelle im Dezember, angefangen mit dem Heimspiel gegen Hagen am Samstag, 20 Uhr, voraus.

Ohne Sechs eine deutliche 26:36-Niederlage beim Tabellenzweiten. Wie fällt Dein Fazit aus, Max?

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

VfL Lübeck-Schwartau – HSG Konstanz 36:26

Die HSG Konstanz berichtet:

Dezimierte HSG Konstanz bei effektivem Tabellenzweiten Lübeck ohne Chance

Weiter geschwächt und dezimiert konnte die HSG Konstanz nicht an die zuletzt ausgesprochen guten Vorstellungen gegen die Topteams der Liga anknüpfen. An einem nach einer ordentlichen Anfangsphase gebrauchten Tag war Konstanz schnell in hohem Rückstand und musste sich dem nun auf Tabellenplatz zwei gekletterten VfL Lübeck-Schwartau mit 26:36 (11:18) geschlagen geben. Am Samstag, 20 Uhr, folgt nun der Auftakt der Big-Point-Spiele im Kampf um den Klassenerhalt vor eigenem Publikum gegen Hagen.
Die Anreise lang und beschwerlich – und die schlechten Nachrichten für die HSG, sie wollten auch in Schleswig-Holstein nicht abreißen. Nachdem der Ausfall von vier Langzeitverletzten schon länger schwer wiegt, meldete sich Torwart Stefan Hanemann kurz vor der Abfahrt gen Norden mit einer ihn weiter plagenden Muskelverletzung ab. Konstantin Poltrum als zweiter etatmäßiger Zweitliga-Schlussmann fuhr trotz Handprellung zwar angeschlagen und gehandicapt mit, am Spieltag selbst musste dann aber auch noch Kreisläufer Chris Berchtenbreiter – zuletzt einer der besten bei der HSG – nach einer Erkrankung passen. Ohne Sechs, mit nur elf Feldspielern, fand die HSG Konstanz so auch nie zu den zuletzt gezeigten Leistungen.
Zwar markierte Fabian Schlaich per Tempogegenstoß den 3:4-Anschlusstreffer, doch nach dem Tor zum 5:4 legten die Gastgeber deutlich zu und zogen mit einem 4:0-Lauf auf 8:4 davon. In einem zu Beginn von beiden Abwehrreihen dominierten Duell, in dem Lübeck den Vorteil auf der Torwartposition mit Dennis Klockmann hatte, fehlte auf Seiten der Gelb-Blauen vom Bodensee bald „der letzte Biss in der Abwehr“ wie Cheftrainer Daniel Eblen monierte. „Wir haben ganz gut angefangen und ordentlich gedeckt“, meinte der 43-Jährige. „Dann bekommen wir einige unglückliche Abpraller.“ Zudem zog Klockmann mit am Ende 52 Prozent gehaltenen Bällen der mit Paul Kaletsch auf Halblinks und Maximilian Schwarz im rechten Rückraum gestarteten HSG in der Offensive den Zahn, sodass auch der Druck in der Deckung zunahm. Immerhin fügte sich Maximilian Wolf direkt seiner Einwechslung gleich einmal mit einer spektakulären Doppelparade eines strammen Wurfes aus dem Rückraum und des freien Nachwurfs ein. Allerdings lag sein Team nach knapp 25 Minuten auch schon 9:16 zurück.
Das vor allem, weil Konstanz in der Abwehr nun gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Norddeutschen meist einen Schritt zu spät war und die zunehmenden Fehler in der Offensive durch Konter schnell bestraft wurden. Dazu kamen vier verworfene Siebenmeter, einer per Aufsetzer über das Tor, einer an das Aluminium sowie zahlreiche frei vergebene Möglichkeiten, inklusive Latten- und Pfostentreffern – und die 900 Kilometer gereisten Gäste lagen zur Halbzeit schon mit sieben Treffern zurück. Denn im Gegensatz zu den Südbadenern zeigte sich der VfL hocheffizient, verwertete 70 Prozent seiner Würfe, während für die HSG lediglich 49 Prozent notiert wurden. Es passte nun alles beim wie im Rausch agierenden Ostsee-Team, das durch die ausgelassenen Möglichkeiten der HSG immer selbstbewusster agierte und darauf brannte, die 22:32-Niederlage der Vorwoche in Emsdetten vergessen zu machen. Kein Wunder, dass Lübecks Trainer Torge Greve nach dem Schlusspfiff strahlen konnte, als er sagte: „Das haben die Jungs klasse gemacht. Von außen, aus dem Rückraum – unsere Wurfeffizienz war unser großes Plus.“

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Rubrik: 2. Bundesliga Frauen

VfL Lübeck-Schwartau – HSG Konstanz 36:26

Die HSG Konstanz berichtet:

Dezimierte HSG Konstanz bei Tabellenzweitem Lübeck ohne Chance

Foto:Peter Pisa
Weiter geschwächt und dezimiert konnte die HSG Konstanz nicht an die zuletzt guten Vorstellungen gegen die Topteams der Liga anknüpfen. An einem nach einer ordentlichen Anfangsphase gebrauchten Tag war Konstanz schnell in hohem Rückstand und musste sich dem nun auf Tabellenplatz zwei gekletterten VfL Lübeck-Schwartau mit 26:36 (11:18) geschlagen geben. Am Samstag, 20 Uhr, folgt der Auftakt der Big-Point-Spiele im Kampf um den Klassenerhalt vor eigenem Publikum gegen Hagen.
Die Anreise lang und beschwerlich – und die schlechten Nachrichten für die HSG, sie wollten nicht abreißen. Die Vorzeichen für die HSG Konstanz standen an der Ostsee erneut schlecht. Nachdem der Ausfall von vier Langzeitverletzten schon länger schwer wiegt, meldete sich Torwart Stefan Hanemann kurz vor der Abfahrt gen Norden ab. Konstantin Poltrum fuhr angeschlagen mit und am Spieltag musste dann auch noch Kreisläufer Chris Berchtenbreiter – zuletzt einer der besten bei der HSG – passen. Ohne Sechs, mit elf Feldspielern, fand die HSG Konstanz so auch nie zu den zuletzt gezeigten Leistungen.
Zwar markierte Fabian Schlaich per Tempogegenstoß den 3:4-Anschlusstreffer, doch nach dem Tor zum 5:4 legten die Gastgeber deutlich zu und zogen mit einem 4:0-Lauf auf 8:4 davon. In einem zu Beginn von beiden Abwehrreihen dominierten Duell, in dem Lübeck den Vorteil auf der Torwartposition mit Dennis Klockmann hatte, fehlte auf Seiten der Gelb-Blauen vom Bodensee bald „der letzte Biss in der Abwehr“ wie Cheftrainer Daniel Eblen monierte. „Wir haben ganz gut angefangen und ordentlich gedeckt“, meinte der 43-Jährige. „Dann bekommen wir einige unglückliche Abpraller.“ Zudem zog Klockmann mit fast 40 Prozent gehaltenen Bällen der mit Paul Kaletsch auf Halblinks und Maximilian Schwarz im rechten Rückraum gestarteten HSG in der Offensive den Zahn, sodass auch der Druck in der Deckung zunahm. Immerhin fügte sich Maximilian Wolf direkt seiner Einwechslung gleich einmal mit einer spektakulären Doppelparade eines strammen Wurfes aus dem Rückraum und des freien Nachwurfs ein. Allerdings lag sein Team nach knapp 25 Minuten auch schon 9:16 zurück.

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Rubrik: (Weiterlesen) Bundesliga mA Jugend

HSG Konstanz – JSG Echaz-Erms 41:27

Die HSG Konstanz berichtet:

Ganz wichtiger Schritt: A-Jugend der HSG Konstanz mit 41:27-Kantersieg gegen Tabellensechsten

Starke Leistung und sechsmal erfolgreich: Hannes Schlegel konnte mit der A-Jugend einen wichtigen 41:27-Kantersieg gegen einen direkten Konkurrenten feiern – Foto: Bernd Renner
Letzte Woche auswärts noch chancenlos, ließ die A-Jugend der HSG Konstanz nun vor eigenem Publikum selbst einen 41:27 (20:17)-Kantersieg folgen – gegen den bisherigen Tabellensechsten JSG-Echaz-Erms. Nicht nur aufgrund der enormen Bedeutung des Duells gegen einen direkten Konkurrenten war die Reaktion des Zweitliga-Nachwuchses beachtlich, auch die Art und Weise wusste die Zuschauer zu begeistern.
Nur einer dämpfte die Euphorie bei der direkt nach dem Feuerwerk stattfindenden Kabinenansprache: Trainer Thomas Zilm. „Wir haben die Chance ergriffen, die uns der Gegner geboten hat – und das waren einige“, trat der B-Lizenzinhaber trotz des furiosen Sieges gegen einen völlig chancenlosen Gegner auf die Bremse. „Wir haben das dankend angenommen.“ Ein Satz, den er eine Woche zuvor über den gegen sein Team spielenden Gegner sagen musste, nun zeigte sich seine Equipe vor allem in der zweiten Hälfte unerbittlich und gewann am Ende mit 14 Toren Differenz. Für den HSG-Coach dennoch zu wenig. „Vom Optimum waren wir doch noch einiges entfernt“, so der B-Lizenzinhaber. „Vor allem haben wir zu viele Chancen ausgelassen und einige Zeit gebraucht, um in der Abwehr die Stabilität zu finden.“
Zu Beginn war denn auch erneut großes Unheil für die Konstanzer zu befürchten. 0:4 und 1:5 stand es nach acht Minuten und vieles erinnerte an die Vorwoche. Kein Zugriff in der Abwehr, massig Fehler im Aufbauspiel und im Zweikampfverhalten immer wieder unterlegen. Doch ausgerechnet eine Zeitstrafe für das eigene Team schien die HSG endlich wachgerüttelt zu haben. Hendrik Dahm und Julian Kirschmann verkürzten in Unterzahl gleich doppelt und gaben den Startschuss zur Aufholjagd, die Jonas Hadlich erstmals zum 7:7-Ausgleich nutzte. Bis zur Führung sollte es aber noch einige Zeit dauern, ehe Felix Fehrenbach auf 13:12 stellte (22.). Schon vor der Pause konnten die HSG-Talente auf bis zu vier Tore davonziehen, aber alle Dämme brachen schließlich nach der Pause.

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Konstanz-Goalie Stefan Hanemann: „Müssen konsequent 60 Minuten durchziehen, egal ob es wehtut“

Die HSG Konstanz berichtet:

Bis kurz vor Anpfiff stand nach dem bereits feststehenden Ausfall von Konstantin Poltrum auch der Einsatz von Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann auf der Kippe, doch der medizinischen Abteilung der HSG Konstanz gelang die Punktlandung.

Foto: Peter Pisa
So konnte der 21-Jährige mit neun Paraden zu einem sehr guten Auftritt der HSG gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Bergischer HC beitragen, der jedoch unbelohnt blieb (26:30).
Im Gespräch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas benennt er Gründe dafür, warum es Konstanz zum widerholten Male nicht gelungen ist, sich mit Zählbarem zu belohnen, was gegen die Spitzenteams fehlt und was ihn für die kommenden wichtigen Spiele im Dezember gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt dennoch positiv stimmt.

Stefan, nach Fünf-Tore-Rückstand zweimal der Ausgleich, 16:16 und 17:17 (39.). Hattest Du da das Gefühl, dass die Partie kippen und die Sensation möglich sein könnte?

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – Bergischer HC 26:30

Die HSG Konstanz berichtet:

HSG Konstanz lange dran am Ligaprimus: Bergischer HC muss sich in Schänzlehölle strecken

Foto: Michael Elser
Wie eng es lange zwischen der HSG Konstanz und dem nun nach 14 Spielen immer noch ungeschlagenen Spitzenreiter Bergischer HC in der Schänzlehölle war, vermag das Endresultat von 30:26 (13:10) für den Erstliga-Absteiger nicht auszudrücken. Nach einem katastrophalen 1:6-Start aus Sicht der Gastgeber drehten diese, angepeitscht von über 1200 frenetischen Fans, die Partie und schnupperten beim 17:17 an der großen Sensation. Der mit Nationalspielern gespickte Ligaprimus behielt, ganz abgezockt und routiniert, jedoch die Nerven, zieht weiter einsam seine Kreise an der Spitze und scheint ungefährdet auf direktem Weg zurück in die stärkste Liga der Welt zu sein.
So mag man sich im Konstanzer Lager gar nicht ausmalen, was möglich gewesen wäre, ohne die heftige Fünf-Tore-Hypothek nach etwas mehr als zehn gespielten Minuten. Konstanz zeigte bis zu diesem Zeitpunkt noch viel zu viel Respekt vor dem großen Namen und scheiterte entweder an den eigenen Nerven oder am bärenstarken ehemaligen Junioren-Nationaltorwart Christopher Rudeck im BHC-Tor. Ganze neun Minuten hatte es gedauert, bis Chris Berchtenbreiter den starken Gästeschlussmann mit einem gefühlvollen Heber vom Kreis erstmals überwunden hatte, dann kam Konstanz und vor allem Rückraumkanonier Mathias Riedel in Fahrt. Zweimal hämmerte er die Kugel in den Kasten und ließ Rudeck keine Chance. Es war der Auftakt zu einem „guten Handballspiel“, so HSG-Cheftrainer Daniel Eblen, zu einem „sehr schön anzusehenden Match“, wie BHC-Coach Sebastian Hinze seinem Trainerkollegen beipflichtete.
Ohne fünf Verletzte, darunter auch Konstantin Poltrum, kämpfte sich die HSG zurück in das Spiel. Felix Klingler ließ seinen Gegenspielern aussteigen und stellte auf 7:11, vor allem aber war Stefan Hanemann, der erst in letzter Sekunde nach einer Muskelverletzung von der medizinischen Abteilung fitbekommen war, nun auf dem Posten und fischte selbst einen freien Gegenstoß weg. „Wir sind sehr gut in das Spiel gekommen“, zeigte sich Gästetrainer Hinze später erleichtert über den wichtigen Vorsprung. „In der Abwehr haben wir gut gedoppelt und sind in die Gegenstöße gekommen.“ Als dann jedoch wieder Mathias Riedel den Ball unter die Latte hämmerte kochte die Schänzlehölle – nur noch 10:12.

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Saison gelaufen: Benjamin Schweda wird HSG Konstanz mit Kreuzbandruptur lange fehlen

Die HSG Konstanz berichtet:

Während die Vorfreude im Umfeld der HSG Konstanz auf das Highlight gegen den Erstliga-Absteiger Bergischer HC am Samstag, 20 Uhr, in der stimmungsvollen Schänzlehölle von Tag zu Tag steigt, sitzt Benjamin Schweda zu Hause

Foto: Michael Elser
Nach zwei Arztterminen am Montagmorgen und Dienstagmittag inklusive MRT ist es Gewissheit: Der 23-jährige Spielmacher hat sich am Sonntag in Coburg eine Kreuzbandruptur zugezogen. Statt sich nun mit seinen Mannschaftskameraden auf das Duell mit acht aktuellen A-Nationalspielern vorzubereiten, befindet sich Schweda am Mittwoch schon in der Sportklinik Pforzheim, den Operations-Termin besprechen.
Dabei war der gebürtige Überlinger zuletzt richtig gut drauf, bekam auch durch die Verletzung von Mannschaftkapitän Fabian Schlaich sehr viele Spielanteile und war gerade im Derby in Balingen einer der wenigen Lichtblicke auf Konstanzer Seite. Nun ist die Saison für ihn gelaufen. Mit dick angeschwollenem Knie kreisen seine Gedanken um die nächsten schweren Monate. Denn der 1,76 Meter große gelernte Mittelmann, der zuletzt zusätzlich viel auf Linksaußen zum Einsatz kam, kennt das, was auf ihn zukommt nur zu gut. Im Dezember 2012 musste er sich nach seinem ersten Kreuzbandriss nach der nötigen Operation schon einmal monatelang zurückkämpfen.

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Rubrik: Bundesliga mA Jugend

TV Bittenfeld – HSG Konstanz 40:24

Die HSG Konstanz berichtet:

Tabellenführer nimmt Einladung an: A-Jugend der HSG Konstanz mit vielen Fehlern chancenlos

Desolate Abwehr und 40 Gegentore: Torwart Moritz Ebert erlebte mit der HSG Konstanz einen schwarzen Abend beim Tabellenführer Bittenfeld – Foto: Peter Pisa
Völlig chancenlos war die A-Jugend der HSG Konstanz beim Bundesliga-Tabellenführer TV Bittenfeld. „Wir hatten nur 30 bis 35 Prozent erfolgreiche Abschlüsse. Mit dieser Angriffseffektivität kann man kein Spiel gewinnen“, zeigte sich Thomas Zilm, Trainer der völlig neben sich stehenden Gäste, enttäuscht vom Auftritt beim Nachwuchs des Erstligisten TVB Stuttgart. „Dazu viele technische Fehler, die Abwehr desolat, so hast du keine Chance und kassierst bei einem echten Topteam eine Klatsche.“
Diese deutete sich schon nach fünf Minuten an, als die Bodensee-Handballer immer noch auf ihren ersten Treffer warteten, für die Hauherren jedoch schon vier Treffer notiert wurden. Zwar verkürzte Moritz Dierberger auf 3:4 für seine Farben, doch als Bittenfeld von 7:5 auf 12:5 stellte (22.) war die deutliche Überlegenheit des TVB „in allen Belangen“, so Zilm, auch im Ergebnis deutlich sichtbar. Bis kurz vor der Pause konnte sein Team noch einigermaßen mithalten, kam zum 11:15, doch nach dem Seitenwechsel brachen alle Dämme. Nach 40 Minuten war die erste Zehn-Tore-Führung für die Schwaben perfekt, nach 46 Zeigerumdrehungen waren es 16 Tore Differenz (31:15).

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSC 2000 Coburg – HSG Konstanz 31:28

Die HSG Konstanz berichtet:

Unglückliche Niederlage und schwere Verletzung: HSG Konstanz mit nächster bitterer Pille in Coburg

Foto: Peter Pisa
Die nächste bittere Pille für die HSG Konstanz. Nach einem tollen Spiel und Fünf-Tore-Führung mussten die Bodensee-Handballer wieder eine knappe 28:31-Niederlage hinnehmen. Noch mehr als die unglückliche Pleite beim letztjährigen Erstligisten schmerzte die schwere Verletzung von Benjamin Schweda und die lange Pause, die nun für den Spielmacher zu befürchten ist.
Schwere, müde Beine, ein intensives Derby am Freitag in den Köpfen und Muskeln, dazu die Hiobsbotschaft am Sonntagmorgen, dass die Schmerzen in der Hand bei Torwart Konstantin Poltrum zu groß sind und ein Einsatz damit unmöglich ist: Die Ausgangssituation vor der für einen Doppelspieltag doch sehr weiten Fahrt zu Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg glich der einer Herkulesaufgabe. War die HSG so schon – trotz einiger Verletzungssorgen der Gastgeber – großer Außenseiter, so blieb immer noch die Erkenntnis, dass die HSG in Coburg in der Vergangenheit stets gut aussah und mit viel Pech knapp unterlag. „Große Spieler liegen uns eigentlich“, sagte etwa Mathias Riedel.
Wie Recht er hatte. Die HSG Konstanz knüpfte nahtlos an die tolle Vorstellung im Freitagsspiel an und agierte mit viel Kampf und Leidenschaft in der 5:1-Abwehr. So kam auch Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann auch gleich im zweiten Angriff zu seiner ersten Parade. Unter dem Jubel einer kleinen aber lautstarken Abordnung des Fanclubs stellte Paul Kaletsch die 1:0-Führung für die in blau spielenden Gäste her. Beide Teams mussten ihre Anfangsnervosität in den ersten Minuten ablegen, danach zündete vor allem Felix Klingler den Turbo, stellte die 4:3-Führung her und traf danach im Gegenstoß, von außen und auch aus dem Rückraum in den Winkel. So auch, als Benjamin das Tempo über die schnelle Mitte sofort aufnahm und wieder Klingler um 7:5 für Konstanz bediente.
Die HSG spielte wie aus einem Guss und legte vor, bis Nationalspieler Florian Billek seine individuelle Klasse aufblitzen ließ und zum 8:8 ausglich. Konstanz zog dabei immer wieder das Tempo an, wurde aber, wie schon am Freitag, reihenweise beim Versuch, über die schnelle Mitte zu kommen, von den Unparteiischen zurückgepfiffen. As der selten zu stoppende Stefan Lex dann zu 11:10 traf, blieb für die HSG mal wieder die Erkenntnis, ein tolles Spiel gemacht, sich aber nicht belohnt zu haben. Konstanz ließ sich von alledem jedoch nicht entmutigen und hielt dem HSC Coburg alles entgegen, was Kopf und Beine hergaben. Und das war viel. Paul Kaletsch und Felix Klingler brachten die HSG zur Pause mit zwei Toren in Front.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – SG BBM Bietigheim 32:36

Die HSG Konstanz berichtet:

HSG Konstanz zeigt Reaktion: Spektakuläres Derby in „unheimlich emotionaler und stimmungsgeladener“ Schänzlehölle

Foto: Peter Pisa
Die Wiedergutmachung im zweiten Derby binnen einer Woche ist der HSG Konstanz vor über 1300 Fans gelungen. Mit einer starken Vorstellung trug sie viel zu einem spektakulären Baden-Württemberg-Derby gegen die SG BBM Bietigheim bei. Der Tabellenzweite der 2. Handball-Bundesliga stellte jedoch eindrucksvoll unter Beweis, warum er auf einem Aufstiegsplatz rangiert und die meisten Treffer der Liga erzielt hat. Obwohl die HSG innerhalb von vier Minuten von 20:27 auf 25:27 (48.) verkürzt hatte und das Spiel zu Gunsten der von einer grandiosen Kulisse nach vorne gepeitschten Konstanzer zu kippen schien, behielt Bietigheim kühlen Kopf und gewann mit 36:32 (19:14).
Es war diese Phase Anfang der letzten Viertelstunde, die Konstanz an der Sensation schnuppern ließ und die der – vorläufige – Höhepunkt eines hochintensiven und extrem temporeichen Vergleichs darstellte. Fast schon aussichtlos zurück, weil die Schwaben sich als sehr spielstarke, selbstbewusste und clevere Mannschaft gezeigt hatten, überzeugten die Gelb-Blauen wieder mit großem Kämpferherz und einer furiosen Aufholjagd. Mathias Riedel machte den Anfang, hämmerte den Ball in die untere Ecke zum 21:27 in den Kasten der Gäste, dann war der nach einer unter der Woche erlittenen Handblessur erst in der letzten Viertelstunde eingewechselte Torhüter Konstantin Poltrum zur Stelle und parierte gleich mehrmals. Schließlich verwandelten Fabian Schlaich und Felix Klingler mit blitzschnellen Gegenstößen die Halle in ein Tollhaus. Als dann auch noch Chris Berchtenbreiter und wieder Mathias Riedel in der ersten Welle mit einem 5:0-Lauf auf 25:27 verkürzten, bebte die „Schänzlehölle“. Konstanz schien nun nicht mehr zu stoppen zu sein, eine erste Auszeit von Gästetrainer Hartmut Mayeroffer nach dem 23:27 verpuffte wirkungslos, die zweite nach dem 25:27 innerhalb von nur eineinhalb Minuten zeigte jedoch Wirkung.
„Ein großes Lob an die Jungs, wie sie die Situation in dieser unheimlich emotionalen und stimmungsgeladenen Halle angenommen haben“, lobte Mayerhoffer nach einem packenden Schlagabtausch mit dem besseren Ende für sein Team. Den Gastgebern unterliefen nun einige technische Fehler in Serie und Bietigheim schlug eiskalt zu. Nach dem 30:25 für die SG war Konstanz zum zweiten Mal scheinbar geschlagen. Doch wieder kämpfte und kombinierten sich die Bodensee-Handballer heran, verkürzten auf 30:33 und hatten die Chance vom Siebenmeterpunkt zum 31:33. Als der wieder überragende 13-fache Torschütze Paul Kaletsch jedoch an Jürgen Müller scheiterte, war die HSG endgültig geschlagen.
Wie oft, wenn es brenzlig wurde, übernahm der langjährige Erstligaspieler Felix König das Kommando, verwandelte achtmal selbst und führte glänzend Regie. Die Gastgeber standen so trotz couragierter, toller Leistung wieder einmal mit leeren Händen da. Mathias Riedel lobte dennoch: „Wir hatten heute ein Gefüge auf dem Feld, in dem jeder mitgezogen, bis zum letzten gekämpft und alles gegeben hat. Wir hätten heute aufgrund unserer geilen Mannschaftleistung einen Punkt verdient.“ Hartmut Mayerhoffer zeigte sich erleichtert nach einem, so der Gästetrainer, „unwahrscheinlich intensiven, umkämpften Spiel“, in dem er vor allem mit der Leistung seiner Equipe in der ersten Halbzeit zufrieden war.
Da hatte zwar die HSG zunächst mit 3:2 (5.), die Nase vorne, ehe sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte und sich keine Mannschaft absetzen konnte (9:9/16.). Stefan Hanemann konnte in der ersten Hälfte schon achtmal parieren und schickte Fabian Schlaich mit einem millimetergenauen Pass auf die Reise. Der HSG-Kapitän griff sich den Ball, wechselte in der Luft die Hand und vollendete akrobatisch: 10:12. Erst kurz vor der Pause gelang es Bietigheim, sich bis auf fünf Tore abzusetzen. „Es ist das Wichtigste, dass man spürt, dass man nicht aufgibt“, meinte Mathias Riedel mit Bezug auf den nach dem Seitenwechsel schnell auf sieben Tore angewachsenen Rückstand (16:23/38.). Wenig später war alles wieder offen und Riedel war sich sicher: „Wir haben gespürt, dass jetzt was geht, dachten, jetzt haben wir sie. Da war schon etwas Verunsicherung bei Bietigheim zu spüren.“

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Rubrik: Bundesliga mA Jugend

JSG Balingen-Weilstetten – HSG Konstanz 32:31

Die HSG Konstanz berichtet:

Gute Reaktion auf Blackout, aber großes Pech für A-Jugend der HSG Konstanz in Balingen

Kampf auf Biegen und Brechen: Reaktion gezeigt haben Johnny Polis (vorne rechts) und Co. in Balingen, am Ende stand die HSG-A-Jugend trotz guter Leistung dennoch als unglücklicher Verlierer da – Foto: Peter Pisa
Nach der hohen Niederlage in Göppingen zeigte sich die A-Jugend der HSG Konstanz wesentlich verbessert und hatte nach einer Sechs-Tore-Führung am Ende großes Pech. In einer ausgeglichen Partie kam Balingen-Weilstetten 15 Sekunden vor dem Ende zum 32:31-Siegtreffer und machte damit in der Tabelle einen großen Sprung auf Platz drei. Dasselbe wäre der HSG bei einem Erfolg geglückt, so muss sich der Zweitliga-Nachwuchs mit Rang sieben zufrieden geben. Ein Beleg für die Ausgeglichenheit der Jugend-Bundesliga.
Denn auch im Duell zwischen Balingen und Konstanz ging es heiß und umkämpft zur Sache. Zu Beginn allerdings mit klaren Vorteilen auf Konstanzer Seite. „Die Antwort nach unserem Blackout in Göppingen war da“, lobte Trainer Christian Korb und konnte sich direkt über eine 4:1-Führung seiner Mannschaft nach nicht ganz sechs Minuten freuen. „Alle Mannschaftsteile waren gut, hungrig und konzentriert“, meinte Christian Korb zur geglückten Wiedergutmachung. Seine Freude sollte in den nächsten Minuten noch größer werden. Erst stellte der Zweitliga-Nachwuchs vom Bodensee auf 9:4 (16.), dann sogar auf 13:7 (21.), als Moritz Dierberger erfolgreich war.
Korb: „Wir hätten es hier unter Dach und Fach bringen müssen.“ Doch es schlichen sich „Kleinigkeiten, die nicht mehr gepasst haben“, so der HSG-Coach weiter, in das Spiel der Gäste ein. Die zweite Reihe konnte zu wenig Verantwortung übernehmen, während für den Druck vor allem Jonas Hadlich, Joel Mauch und Johnny Polis am Kreis zuständig waren. Darauf hatte sich Balingen immer besser eingestellt. Hinzu kam eine Umstellung im Angriff der Schwaben, die nach dem 13:16-Halbzeistand beim 18:18 (35.) zum Remis kamen. Wenig später ging die JSG das erste Mal in Front, doch Konstanz hatte stets die passende Antwort parat. Nun war es ein Drama, das die „Gallier von der Alb“ sich mit den Konstanzern lieferten.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HBW Balingen-Weilstetten – HSG Konstanz 32:22

Die HSG Konstanz berichtet:

Sieger des Abends sind die Fans: HSG Konstanz im Derby „ohne Mumm, sich den Hintern aufzureißen“ – von stattlichem Fanblock dennoch gefeiert

Hoffnungsschimmer in der Schlussphase: Benjamin Schweda traf in den letzten Minuten dreimal und sorgte für etwas frischen Wind. – Foto: Michael ElserZum ersten Mal in dieser Saison ausverkaufte Sparkassen-Arena, insgesamt 2350 Fans, darunter eine stattliche Zahl aus Konstanz, fantastische Derbystimmung – das Duell zwischen dem HBW Balingen-Weilstetten und der HSG Konstanz wurde zu einem süddeutschen Handball-Fest. Für die HSG Konstanz blieb dabei jedoch weitgehend nur die Rolle des Statisten, denn nicht die 22:32 (9:16)-Niederlage beim weiter unter Erstliga-Bedingungen arbeitenden Bundesliga-Absteiger an sich, schon etwas mehr die Höhe aber vor allem die Art und Weise ihres Zustandekommens enttäuschte auf ganzer Linie.
Bemerkenswert war die Reaktion im prall gefüllten Gäste-Fanblock. Obwohl die eigene Mannschaft schon nach 39 Minuten mit zehn Toren in Rückstand lag, wurde sie ohne Unterlass gefeiert, das Lied der Fischern vom Bodensee geschmettert und „Ohne Konstanz wär‘ hier gar nichts los“ angestimmt. Zeitweise hatten die Konstanzer Anhänger die Halle fest im Griff, obwohl ihre Lieblinge wenig zur Partystimmung im Fanblock beitragen konnten. Denn anders als auf der Tribüne dominierte von Beginn an nur und eindeutig der HBW Balingen-Weilstetten. Gerade einmal acht Minuten waren gespielt, da hatten die „Gallier von der Alb“, gestützt auf eine sichere Deckung und einen starken Schlussmann Tomáš Mrkva, mit Vollgas-Handball auf 6:1 gestellt.
Konstanz hatte dazu jedoch geradezu eingeladen. „Wir hatten von Anfang an Probleme, ein Bein auf das Parkett zu kriegen“, gestand HSG-Cheftrainer Daniel Eblen. „Ich denke es lag vor allem an unserer nicht besonders starken Angriffsleistung, oder drehen wir es um, an der starken Abwehrleistung der Balinger.“ Damit hatte der A-Lizenzinhaber zweifellos recht, doch der Knackpunkt waren vor allem „viel zu viele technische Fehler, die wir direkt wieder aus dem eigenen Tor rausholen konnten“, wie Eblen fortfuhr.
Reihenweise, teilweise kurz hinter der Mittellinie, ging der Pass zum Mitspieler weit an diesem vorbei und das gefährliche Tempospiel der Hausherren wurde geradezu befördert. Bestes Negativ-Beispiel: Zum Start in Durchgang zwei standen in vier Minuten fünf technische Fehler auf Gästeseite zu Buche. Natürlich musste die HSG im Kampf um den Klassenerhalt bei einem heißen Aufstiegskandidaten zum wohl denkbar ungünstigsten Zeitpunkt beim Debüt des neuen Trainers Jens Bürkle antreten, Mannschaft und Umfeld des HBW waren deshalb besonders motiviert und unter Strom, aber die Gegenwehr der Gelb-Blauen vom Bodensee war an diesem für die Konstanzer rabenschwarzen Tag einem Derby nicht immer entsprechend. So selbstkritisch und zerknirscht zeigte sich das junge Gästeteam auch nach dem Abpfiff. Sebastian Bösing meinte stellvertretend: „Wir haben es direkt zu Beginn versäumt, den Kampf richtig aufzunehmen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir aggressiv genug in der Abwehr waren, was gegen Wilhelmshaven noch überragend geklappt hat. Dass man dann gegen solch einen Gegner nicht mithalten kann, ist klar. Die Köpfe waren viel zu früh unten.“ Und Benjamin Schweda wurde noch deutlicher: „Der entscheidende Pass hat immer gefehlt, dazu viel zu viele Fehler. Wir hatten nicht den Mumm, uns den Allerwertesten aufzureißen.“

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga Männer

Konstanz-Kapitän Schlaich und HBW-Torjäger Thomann freuen sich auf heißes Derby

Die HSG Konstanz informiert:

„Das sind die geilsten Spiele“
HBW Balingen-Weilstetten – HSG Konstanz

In der letzten Saison noch glückliche Mannschaftskameraden, die zusammen viele Erfolge gefeiert haben, am Samstag direkte Gegner im heißen Derby: Gregor Thomann (links) und Fabian Schlaich kennen und schätzen sich – Foto: Peter Pisa
Es ist eines der absoluten Saisonhighlights für beide Fanlager und Vereine. Wenn am Samstag, 19 Uhr, der HBW Balingen-Weilstetten als Erstliga-Absteiger zum ersten Mal nach 2004 die HSG Konstanz zum heißen Derby empfängt, wird die „Hölle Süd“ in Balingen wohl das erste Mal in dieser Saison „ausverkauft“ melden, auch dank einer großen Fanschar in gelb-blau vom Bodensee. Für zwei Spieler bedeutet dies auch persönlich ein ganz emotionales Wiedersehen. Fabian Schlaich trug bis 2013 das HBW-Trikot und ist nun Konstanzer Kapitän. Gregor Thomann hingegen ging den umgekehrten Weg. Das HBW-Eigengewächs wechselte für ein Jahr nach Konstanz, erzielte dort in der vergangenen Spielzeit 223 Treffer und empfahl sich damit für einen Profivertrag und einen festen Platz in der ersten Mannschaft.

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Rubrik: Bundesliga mA Jugend

Frisch Auf Göppingen – HSG Konstanz 36:27

Die HSG Konstanz berichtet:

„Kollektiver Blackout“: A-Jugend der HSG Konstanz nach katastrophaler erster Halbzeit chancenlos in Göppingen

Foto: Peter Pisa
Einen völlig gebrauchten Tag mit einem „kollektiven Blackout“, so HSG-Trainer Thomas Zilm, erlebte die A-Jugend der HSG Konstanz beim Nachwuchs des Europapokalsiegers Frisch Auf Göppingen. Schon nach etwas mehr als 13 Minuten nach einem katastrophalen Start mit 1:10 in Rückstand, musste der Zweitliga-Nachwuchs vom Bodensee zur Pause eine uneinholbare 7:20-Hypothek hinnehmen. Zwar konnte der zweite Durchgang immerhin mit vier Toren gewonnen werden, doch nach den furiosen Leistungen der letzten Wochen folgte nun ein 27:36-Dämpfer.
Dabei wollte den HSG-Talenten von Anfang an nichts gelingen, während sich der Gegner, der bislang meist viel Pech hatte und sein ganzes Potenzial nicht in Punkte ummünzen konnte, in einen Rausch spielte, in dem alles funktionierte. „Es hat vorne und hinten nicht gepasst“, meinte Thomas Zilm. „Im Großen und Ganzen war das leider ein kollektiver Blackout und Göppingen vor allem in der ersten Halbzeit in allen Belangen überlegen.“ Zumindest konnte er sich nach dem 13-Tore-Rückstand zur Pause über den deutlichen Willen zur Besserung bei seiner jungen Mannschaft freuen, die nun, nach vielen Wechseln und Einsatzzeiten auch für die ganz Jungen, deutlich besser ins Spiel kam und nicht nur Paroli bieten, sondern den zweiten Durchgang auch mit vier Toren für sich entscheiden konnte.
Zilm: „Uns ist es gelungen, die zweite Hälfte etwas positiver zu gestalten. Aber zuvor hat bei allen Spielern der letzte Schritt gefehlt.“ Göppingen wirkte entschlossener, agiler und frischer und den Konstanzern in vielen Szenen weit voraus. Für den HSG-Coach funktionierte das Zusammenspiel in keinem Mannschaftsteil auch nur ansatzweise, weder in der Abwehr noch im Angriff, wollte jedoch nichts von mangelnder Einstellung wissen, sondern machte dies an einem komplett gebrauchten Tag fest. „Es lief einfach nichts zusammen, egal was wir versucht haben“, so Zilm, „und Göppingen hat viel Druck und Tempo aufgebaut. Wir haben dagegen nie unser Leistungsvermögen abgerufen.“

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht Bundesliga mA Jugend

Frisch Auf Göppingen – HSG Konstanz

Die HSG Konstanz berichtet:

„Nach Sieg mit Signalwirkung“: mA-Jugend der HSG Konstanz vor schwerem Gang nach Göppingen

(Samstag, 15.30 Uhr, EWS-Arena)

Nicht abheben und volle Konzentration auf eine schwere Auswärtsaufgabe: Die A-Jugend der HSG Konstanz (hier Felix Fehrenbach) möchte in Göppingen an die furiosen Auftritte der letzten Wochen anknüpfen und zwei weitere Big Points einfahren. – Foto: Peter Pisa
Die A-Jugend der HSG Konstanz befindet sich im Höhenflug: 9:5 Punkte, Tabellenplatz vier, das Team von Christian Korb und Thomas Zilm ist in der Spitzengruppe der Jugend-Bundesliga angekommen. Nach einem dicken Ausrufezeichen mit dem ersten Sieg gegen Topteam Pforzheim überhaupt ist nun der Fokus auf ein schweres Auswärtsspiel am Samstag, 15.30 Uhr, beim Nachwuchs des Europapokalsiegers Frisch Auf Göppingen gerichtet.

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Rubrik: Bundesliga mA Jugend

HSG Konstanz – SG Pforzheim/Eutingen 29:28

Die HSG Konstanz berichtet:

Rauf auf Platz drei: A-Jugend der HSG Konstanz behält in hochklassigem Krimi erstmals Oberhand gegen Pforzheim

Wieder „ein gigantischer Rückhalt“, so Trainer Thomas Zilm, war Torwart Moritz Ebert beim Coup gegen Pforzheim. Nun rangiert der Zweitliga-Nachwuchs auf Platz drei der Jugend-Bundesliga. – Foto: Peter Pisa
Wieder war das Duell Konstanz gegen Pforzheim ein Krimi. Das, was die HSG und die Gäste aus der Schmuck- und Goldstadt dabei ablieferten war Werbung für den Handball. In einem hochklassigen und dramatischen Schlagabtausch setzte sich der Zweitliga-Nachwuchs im elften Duell mit dem Topteams aus Pforzheim das erste Mal überhaupt durch – und kletterte damit auf den dritten Tabellenplatz der Jugend-Bundesliga.
Bevor die Punkte acht und neun unter Dach und Fach gebracht waren, lieferten sich die beiden Teams einen heißen Kampf, der für die Gastgeber mit einem rabenschwarzen Auftakt begann. Gerade einmal neun Minuten waren gespielt, als Pforzheim schon mit 7:1 führte. Die HSG-Talente wirkten bis dahin hilflos, produzierten eine Fülle an technischen Fehlern und fanden auf keiner Position die gewohnte Stabilität und Leistungsstärke. „Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verschlafen“, echauffierte sich HSG-Trainer Thomas Zilm, der genug gesehen hatte, die erste Auszeit nahm und später ankündigte: „Das wird Konsequenzen haben und Umstellungen nach sich ziehen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Start völlig in die Hose geht.“
Die Reaktion nach der Besprechung an der Seitenlinie wirkte jedoch. Über 5:7 (13.) kamen die Gelb-Blauen nun mit Macht zurück und hatten die Partie bald komplett gedreht (10:9/19.). Hatten die Chancenverwertung gegen die beste Abwehr der Liga und die eigene Defensivarbeit zu Beginn noch zu wünschen übrig gelassen, so verbesserte sich Konstanz nun deutlich. Mit mehr Kompaktheit in der Deckung kam Beachhandball-Jugendnationaltorwart Moritz Ebert immer besser ins Spiel und war zeitweise kaum zu überwinden. Egal ob frei vom Kreis, im Tempogegenstoß, aus dem Rückraum oder von außen: der Sieger hieß fast immer Ebert. Zilm: „Das, was Moritz gerade spielt, ist bockstark und uns ein gigantischer Rückhalt.“
Zwar verpasste es seine junge Mannschaft, nach der 16:12-Führung mit einem deutlicheren Vorsprung als einem knappen 16:15 in die Pause zu gehen, doch auch nach Wiederanpfiff präsentierte sich Konstanz gegen einen „sehr ausgeglichen besetzten Kontrahenten mit einem starken Rückraum“, so der HSG-Coach, in bestechender Form und betrieb mit einer fantastischen Vorstellung und mitreißendem Tempohandball Werbung für Jugendbundesliga-Handball.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – Wilhelmshavener HV 38:29

Die HSG Konstanz berichtet:

„Oh, wie ist das schön“: HSG Konstanz wie im Rausch mit Feuerwerk zum Kantersieg

Fels in der Brandung: Felix Gäßler (rechts) mit einer „sensationellen Partie“ im Abwehrzentrum der HSG, so Cheftrainer Daniel Eblen – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz hat dem Druck vor dem Spiel um zwei Big Points gegen den Tabellennachbarn Wilhelmshavener HV in beeindruckender Manier standgehalten. Mit einem regelrechten Feuerwerk, teilweise wie im Rausch und angetrieben von Gänsehaut-Atmosphäre vor über 1100 enthusiastischen Fans im Hexenkessel Schänzlehölle, zelebrierten die Konstanzer mit einer starken Defensive und einer spielerisch hochstehenden Leistung einen enorm wichtigen 38:29 (19:13)-Heimsieg. Nach dem zweiten Erfolg in der aktuellen Saison schob sich die HSG auf Platz 17 und kann heute Abend aufgrund des besten Torverhältnisses in der unteren Tabellenhälfte noch auf den ersten Nichtabstiegsplatz vorrücken.
„Wir haben beim Einlaufen die volle Halle gesehen und gewusst, dass es ein gutes Spiel wird“, sagte Tim Jud nach einer mitreißenden Vorstellung mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wenn so viele Leute dir den Rücken stärken, in dieser Art und Weise mitgehen und dich beflügeln, dann ist es einfach schön, dass wir auch etwas zurückgeben konnten“, freute sich der ehemalige Schweizer Junioren-Nationalspieler, der selbst großen Anteil am Konstanzer Handball-Fest hatte. Gänsehaut machte sich schon vor dem Anpfiff in der knisternden Atmosphäre der Schänzlehölle breit. Nach über zwei Monaten und zum ersten Mal in dieser Saison betrat Kapitän Fabian Schlaich wieder das Spielfeld – und wurde stürmisch von den HSG-Fans empfangen.
Und genauso stürmisch wie die Anhänger der Gelb-Blauen ihre Mannschaft unterstützten, so furios starteten die Gastgeber in die richtungsweisende Begegnung. Der bärenstarke Felix Klingler, zusammen mit Paul Kaletsch bester Feldtorschütze der Partie, legte nach nur dreieinhalb Minuten zum 3:1 vor – und der Hexenkessel am Schänzle war schon beim ersten seiner neun Tore auf Betriebstemperatur. Mit einer aggressiven 5:1-Abwehr stellte Konstanz den WHV vor phasenweise unlösbare Aufgaben, weil Tim Jud auf der vorgezogenen Einser-Position extrem clever verteidigte und im Verbund mit seinen Mitspielern und hier vor allem Felix Gäßler im Abwehrzentrum hervorragend harmonierte. Jud: „Vorne auf der Eins braucht man Spielverständnis, das kommt mir zugute. Ich habe dort Freiheiten und hinten wurde super ausgeholfen, gerade mit Felix Gäßler haben wir uns gut eingespielt und sehr gut trainiert.“ Torwart Konstantin Poltrum bedankte sich für die gute Abwehrarbeit seiner Vorderleute mit 15 Paraden und 41 Prozent gehaltenen Würfen.
Nach acht Minuten dann das nächste Ausrufezeichen. Jud, der wie die gesamte Mannschaft der Hausherren an Spielfreude kaum zu überbieten war, erhöhte immer wieder geschickt das Tempo und avancierte auch noch zum Torjäger: 6:2 (8.) nach 3:2 innerhalb von drei Minuten. Jetzt war Konstanz völlig aus dem Häuschen und schon zu diesem frühen Zeitpunkt gab es stehende Ovationen. Gänsehautstimmung machte sich breit und trieb die HSG weiter an. Felix Klingler ließ die Halle mit einem verwandelten Gegenstoß zum 10:5 beben, dann parierte Konstantin Poltrum beim Stand von 12:6 schon zum siebten Mal – zu diesem Zeitpunkt über 50 Prozent entschärfte Würfe. Danach bediente Tim Jud Benjamin Schweda mit einem spektakulären No-Look-Pass (14:7) und Felix Klingler packte das 15:7 (21.) obendrauf. Die Halle stand, die HSG jubelte und Wilhelmshavens Trainer Christian Köhrmann musste schon zum zweiten Mal die Notbremse ziehen und zur Auszeit bitten. Näher als auf sechs Tore kamen die weit gereisten Gäste von der Nordseeküste aber nie heran.

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Rubrik: Bundesliga mA Jugend

VfL Günzburg – HSG Konstanz 24:28

Die HSG Konstanz berichtet:

A-Jugend der HSG Konstanz schiebt sich mit zwei wichtigen Punkten auf Platz sechs

Foto: Peter Pisa
In einem erwartet intensiven Spiel konnte sich die A-Jugend der HSG Konstanz mit einem 28:24 (12:10)-Sieg in Günzburg zwei eminent wichtige Punkte sichern und schob sich mit nun sieben Zählern auf den begehrten sechsten Tabellenplatz. Trainer Christian Korb war, trotz einiger Schwächephasen seiner Sieben, sehr zufrieden und lobte: „Auswärtssieg, ein Schritt weiter zu wichtigen Automatismen und die Erkenntnis, neue Aufgaben beantworten zu können.“
Denn der VfL Günzburg zeigte sich als leidenschaftlicher, kämpfersicher Kontrahent, der dem Zweitliga-Nachwuchs alles entgegensetzte, was der Kader der Bayern hergab. „Das Spiel war das erwartet zähe, intensive“, fasste Korb zusammen. Günzburg hielt sich diszipliniert an seine taktische Marschroute und versuchte das gefürchtete Tempospiel der Konstanzer im Keim zu ersticken. Die sehr laufstarken Gastgeber empfingen die HSG-Talente beim Versuch, die zweite Welle zu forcieren, bereits an der Mittelinie und versuchten damit viel Druck aufzubauen. Das gelang und Günzburg ging nach sieben Minuten gegen noch etwas überrascht wirkende Konstanzer mit 4:2 in Front. Bis sich die Gäste langsam auf die neue Herausforderung eingestellt hatten, dauerte es ein paar Minuten, sodass Patrick Volz nach zwölf Zeigerumdrehungen erstmals die Führung für seine Farben herstellen konnte (6:5).
„Für unsere Jungs war es dieses Jahr eine neue Erfahrung, so wenig Raum im Angriff zu erhalten“, erklärte Christian Korb, fügte aber erfreut an: „Im Laufe des Spieles haben wir die gestellte Aufgabe immer besser in den Griff bekommen.“ In einem Spiel mit zwei starken Torhütern waren es jedoch zunächst erneut die Günzburger, die sich mit 10:8 (23.) in einem offenen Schlagabtausch leichte Vorteile verschaffen konnten. Weil aber HSG-Schlussmann Moritz Ebert erneut eine bärenstarke Vorstellung ablieferte und den guten Schlussmann des Gegners noch einmal übertraf, kippte die Partie langsam aber sicher zu Gunsten der HSG. „Ein extrem starkes Spiel von Moritz“, stellte der HSG-Coach seinen Beachhandball-Jugendnationaltorwart heraus. „In der Woche angeschlagen, hat er in Günzburg reihenweise direkte Eins-gegen-Eins-Duelle entschärft. Auch im Spiel mit seiner Abwehr hatte im Torhüterduell die Nase vorn.“ Joel Mauch besorgte die 12:10-Führung zur Pause, nach einer ersten Halbzeit, die geprägt war von der Suche nach dem Weg zum Torerfolg.

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