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Konstanz-Linksaußen Samuel Wendel überzeugt in Österreichs B-Nationalmannschaft

Die HSG Konstanz informiert:

„Land der Berge, Land am Strome…“, bei diesen Worten lief es Samuel Wendel am vergangenen Wochenende eiskalt über den Rücken.

Foto: Peter Pisa
Als die Österreichische Bundeshymne im ungarischen Siofok – am östlichen Südufer des Plattensees gelegen – erklang, durfte der Linksaußen der HSG Konstanz nach einem Lehrgang auch bei einem Turnier mit Österreichs „Future Team“ gegen die B-Nationalmannschaften Polens und Ungarns antreten. Und Wendel bekam viel Spielzeit und überzeugte mit insgesamt fünf Toren für die B-Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

„Es gibt nichts Schöneres“, schwärmt der 21-Jährige und sagt: „Jede Einheit hat Spaß gemacht, aber wenn du dir das Trikot deines Landes überstreifen darfst und die Hymne erklingt, ist das ganz besonders.“ Eine Woche lang trainierte Österreichs B-Nationalmannschaft parallel zum A-Nationalteam erst in Wien, ehe in Ungarn jeweils ein Turnier absolviert wurde. Die Talente der Alpenrepublik schlugen sich dabei als völlig neuformiertes Team beachtlich. Gegen Polen verlor der ÖHB (Österreichischer Handballbund) mit 26:30 und Samuel Wendel war von Linksaußen zweimal erfolgreich. Gegen Ungarn steuerte er drei Treffer bei und durfte als drittbester Torschütze seines Teams zudem einen 33:31-Sieg feiern. „Dass ich diese Highlights nach meiner schweren Verletzung erleben durfte“, erklärt der 1,84 Meter große Flügelspieler, „habe ich auch der guten medizinischen Abteilung der HSG Konstanz zu verdanken.“ Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG, freut sich für seinen Schützling: „Wir sind sehr glücklich, dass Samuel direkt gut mitgespielt und positiv beigetragen hat. Wir drücken ihm die Daumen, dass er nächstes Mal wieder eingeladen wird und sich so weiterentwickelt wie in den letzten Monaten.“

In der ÖHB-Auswahl hatte sich schnell eine gut funktionierende Gemeinschaft gebildet, „die richtig Bock auf Handball hat“, erzählt Wendel. „Eine geile Truppe.“ Zusammengesetzt wird das sogenannte „Future Team“ aus Spielern, die zum erweiterten Kreis des A-Nationalteams zählen, oder auf dem besten Weg dorthin sind. Besteht da nicht auch der Traum vom A-Nationalteam? Samuel Wendel seufzt. Dann sagt er nur: „Ja.“ Im Sommer steht zunächst die nächste Maßnahme der B-Nationalmannschaft auf dem Programm. Wendel hofft, dann erneut dabei sein und sein Können zeigen zu dürfen. Am Samstag möchte er jedoch erst einmal wieder mit der HSG Konstanz durchstarten und mit der U23 im Topspiel gegen Hofweier (17 Uhr) und im Zweitliga-Derby gegen Balingen (20 Uhr) glänzen. „Nationalteam ist abgehakt, jetzt zählen nur Punkte“, lächelt der Torjäger.


   

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