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Jonas Müller über seinen Wechsel vom TV Hüttenberg zum TuS Ferndorf

Wieland Berkholz im Interview:

„Es passt alles!“

Jonas Müller – Foto: Pressedienst TV Hüttenberg
Vor kurzem verkündete der als Aufsteiger in die Zweite Handball-Bundesliga feststehende TuS Ferndorf die Verpflichtung des gerade 22 Jahre alt gewordenen Jonas Müller, vom Hüttenberg. Jonas Müller stammt aus der Jugend der HSG Wettenberg und wurde nach seinem Wechsel in die Jugend der HSG Wetzlar Deutscher Vize-Meister mit der A-Jugend. In seinem ersten Seniorenjahr ging Müller für den TV Gelnhausen auf Torejagd und wechselte vor Beginn der aktuellen Saison zum TV Hüttenberg. Der 1,92 Meter große ehemalige Jugendnationalspieler zog durch eine starke Saison beim Drittligisten HSG Nieder-Roden die Aufmerksamkeit auf sich. Dort übte Müller sein Zweispielrecht aus. Im Interview äußert sich Müller über die Motive des Wechsels zum TuS Ferndorf.

Welche Gründe gaben den Ausschlag für den Wechsel zum TuS Ferndorf?

Ich hatte in den vergangenen zwei Jahren einen hohen Aufwand betrieben, um bei den Senioren Fuß zu fassen. Meine Familien wohnt in Hohenaar bei Herborn. In der aktuellen Saison pendele ich dreimal in der Woche 115 Kilometer zum Training nach Nieder-Roden. Ich fühle mich dort sehr wohl und habe auch umfangreiche Spielanteile. Als Ferndorf dann über meinen Berater Interesse zeigte, gab es dann jedoch eigentlich keinerlei Argumente gegen diesen Wechsel. Ich beginne demnächst eine Ausbildung zum Tourismuskaufmann bei Gimmler-Reisen in Wetzlar. Das passt allein von der Logistik her perfekt. Zudem kann ich den nächsten Schritt gehen und mich in der Zweiten Bundesliga beweisen. Es passt alles.

Wie sehen Sie die sportlichen Chancen des TuS Ferndorf?

Die Zweite Liga ist ja wirklich krass. Dort kann wirklich jeder schlagen und der Kampf um den Klassenerhalt wird mit dem ersten Spieltag beginnen. Aber ich freue mich sehr auf diese Herausforderung. Die Halle wird auch gerade erweitert, so dass die ohnehin schon gute Stimmung in Ferndorf noch einen Tick intensiver wird.

Interessanterweise schreiben Sie mit links, werfen aber mit rechts. Besteht hier nicht noch Potenzial welches gehoben werden kann?

Daran arbeite ich mit meinen aktuellen Trainern sogar. In der Jugend haben meine damaligen Trainer diese Fähigkeit nicht so wahrgenommen. Ab und zu spiele ich auch in Nieder-Roden im rechten Rückraum und dann machen sich die Kollegen immer lustig, wenn ich mit links werfe, aber das wird schon noch.

Wie sehen Sie sich von den körperlichen Voraussetzungen her für die Zweite Bundesliga gerüstet?

In der Zweiten Liga wird es von der körperlichen Intensität her natürlich noch einmal eine ganze Stufe intensiver als in der Dritten Liga. Ich muss gerade als junger Spieler natürlich noch intensiv an meiner Physis arbeiten, allein schon um Verletzungen vorzubeugen.


   

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