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TG Kastel – wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt 21:20

Die TG Kastel berichtet:

Starker Kampf in Halbzeit zwei beschert knappen Sieg gegen Bad Soden

Foto: Pressedienst
Vergangenen Freitag gastierte zum Abschluss der Hinrunde der zweitplatzierte aus Bad Soden/S/N in der Leuschner Halle. Am Ende behielten die Kasteler den kühleren Kopf und konnten einen knappen 21:20 (10:13) Erfolg für sich verbuchen.
Der Start in die Partie wurde komplett verschlafen. Während man im eigenen Angriff bemüht war Struktur ins Spiel zu bekommen, war man in der Abwehr überhaupt nicht auf der Höhe. Fehlende Absprache nach Einläufern und inkonsequentes Zweikampfverhalten führten dazu, dass man bereits nach acht Minuten einem 1:5 Rückstand hinterher lief. In den folgenden Minuten schaffte man es, das eigene Angriffsspiel zu stabilisieren. Es waren vor allem die einfachen Dinge wie eine gewonnene 1:1 oder Würfe aus der zweiten Reihe, die von Erfolg gekrönt waren. Binnen weniger Minuten konnte man auf 5:6 aufschließen. Die Abwehr war aber weiterhin das Sorgenkind. Bis auf einzelne Ausnahmen erreichte hier keine Spielerin Normalform. Durch fehlende Laufbereitschaft entstanden immer wieder riesige Lücken in der Deckung und die Bad Sodenerinnen hatten keine große Mühe, diese auszunutzen. Bis zum 9:9 konnte der Anschluss gehalten werden, doch mehrere technische Fehler in Folge und eine zwei-Minuten Strafe führten dazu, dass Bad Soden sich bis zur Halbzeit auf 10:13 absetzen konnte.

Nach einer ziemlich deutlichen Halbzeitansprache war vor allem Wiedergutmachung für eine desolate erste Hälfte angesagt. Und prompt traten die Mädels mit einer völlig anderen Körpersprache auf. Während man im Angriff variabel über mehrere Positionen erfolgreich war, war insbesondere die Deckung deutlich präsenter. Zweikämpfe wurden mit deutlich mehr Biss verteidigt und Pässe, die in Halbzeit eins noch einen Abnehmer fanden, konnten durch mehr Laufbereitschaft verhindert werden. Nach nicht mal zehn gespielten Minuten konnte Emily Reese den Ausgleich zum 15:15 erzielen. Nachdem Helena Rhein einen Ball zum Gegenstoß abfangen konnte und diesen auch verwandelte, schlug das Pendel beim 16:17 erstmals zu Kastel um. Die folgenden Angriffe waren ein zähes Ringen. Kastel hatte große Mühe, sich freie Torchancen zu erspielen und bekam deshalb immer häufiger Zeitspiel angezeigt. Doch man ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und kam meistens über die stark aufspielende Emily Reese sowie Nora Schulze, die die gesamte Partie mit lädiertem Daumen absolvierte, zum Torerfolg oder war nur siebenmeterreif zu stoppen. Die lang ausgespielten Angriffe schienen Bad Soden zu verunsichern. Häufig suchte der Gegner bereits nach wenigen Sekunden den Torabschluss und brachte Kastel wieder in Ballbesitz. Kastel schaffte es nie sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. Eine Minute vor dem Ende konnte Kastel beim Stand von 21:20 den Ball erobern. Man schaffte es, die restlichen Sekunden runter zu spielen ohne den Ball noch einmal abzugeben und konnte sich somit knapp, aber nicht unverdient mit 21:20 durchsetzen und somit Platz drei in der Tabelle sichern.

Die Mannschaft hat es geschafft, nach schwacher erster Halbzeit den Schalter umzulegen und sich zurück in die Partie zu kämpfen. Auch wen sicherlich nicht alles optimal lief, war dies nach zwei Niederlagen in Folge ein wichtiger Schritt zurück in die Erfolgsspur.

Es spielten: D. Rhein, Botens (im Tor); Egghart, Eckert (1), Müller, H. Rhein (1), Westenberger, Reese (11/3), Zukic, Seil (1), Schluze (4), Geiß, Dollinger (3)


   

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