Handball-Zeitung

  Der interaktive Blog rund um den Handball – Kontrovers – Subjektiv – Emotional – von Fans für Fans  

HSG Weiterst./Braunsh./Worf. – TSG Oberursel 20:25

Die HSG Weiterstadt/ Braunshardt/ Worfelden berichtet – Foto: Axel Kretschmer:

Im fünften Spiel ist es nun passiert, die Damen der HSG WBW haben ihr erstes Spiel verloren.

Foto: Archivbild
Allerdings ging es gegen keinen geringeren als den Drittliga-Absteiger TSG Oberursel. Am Ende musste man sich mit 20:25 geschlagen geben.
Aber der Reihe nach. Oberursel erwischte einen Start nach Maß, die Damen der WBW schienen in der Kabine geblieben zu sein. 0:4 leuchtete es nach 4 Minuten von der Anzeigentafel, da sah sich Trainerin Jackie Johnson schon gezwungen, die grüne Karte zu legen, um ihre Damen mal ordentlich wachzurütteln.
Zu nervös, mit viel zu viel Respekt agierten sie, bekamen in der Abwehr keinen Zugriff auf den TSGO-Angriff, im eigenen Angriff ging es gleich mit technischen Fehlern los.
Nach der Auszeit erhöhte die TSG Oberursel sogar noch auf 0:5, bevor Nadine Eilers den Startschuss für die WBW-Frauen gab und zwei lupenreine Tore aus dem Rückraum erzielte. Die WBW-Ladies besannen sich nun auf ihre eigenen Tugenden, packten in der Abwehr besser zu und spielten vorne bessere Chancen heraus. Nach einem kämpferischen Kraftakt hatten sie den Rückstand aufgeholt und in der 24. Minuten zum 10:10 ausgeglichen. Man kassierte jedoch bis zur Pause nochmals 2 Tore, sodass mit 10:12 die Seiten gewechselt wurden.

Die zweite Halbzeit fing ähnlich an wie die erste. Erzielten die WBW-Ladies noch den Anschlusstreffer zum 11:12, ließen sie den TSGO-Express anschließend wieder auf 11:17 davonziehen. Diese Hypothek war nun zu groß, man lief ständig einem Rückstand hinterher.
„Als wir dann auf 15:19 verkürzten, glaubte ich schon noch an die Wende“, so WBW-Trainerin, jedoch musste sie diesen Glauben dann doch schnell wieder aufgeben. Warfen die WBW-Frauen in der ersten Halbzeit noch die gegnerische Torfrau warm, so schossen sie in der zweiten Halbzeit eher den Pfosten rund.
„Wir haben 20 Tore geworfen und 25 kassiert. Gegen die Abwehr kann ich absolut überhaupt nichts sagen, aber 20 Tore sind einfach zu wenig. Wenn meine 3 Außen nur 4 Tore zusammen werfen, dann sagt das schon alles.
Keine meiner Spielerinnen hat heute Normalform erreicht. Immer mal gelangen Einzelnen gute Aktionen, aber für eine Initialzündung hat es nie gereicht.“

Trotzdem ist Johnson nicht unzufrieden. „Ich habe meinen Spielerinnen gesagt, dass wir in der Oberliga 60 Minuten lang Vollgas geben müssen, um so ein Spiel zu gewinnen. Eine Mannschaft wie Oberursel ist zu erfahren, als dass sie mit einer mäßigen Leistungen geknackt werden können.“

Nun heißt es, Mund abputzen, ordentlich trainieren diese Woche und dann geht es um die nächsten 2 Punkte am kommenden Wochenende beim Mitaufsteiger aus Wettenberg.


   

Vielleicht ist ja auch einer dieser Berichte für Dich interessant?

« « | » »

Zum Weiterlesen einfach auf den jeweiligen Titel-Link klicken!

Oder zu den aktuellesten Infos auf Handball-Zeitung.de - Einfach hier klicken

Bisher gibt es noch keine Kommentare ...

Hinweis: Ein neu geschriebener Kommentar muss erst freigegeben werden, damit er öffentlich erscheint.


Impressum - AGB - Sitemap


Powered by WordPress • Basierend auf dem Theme: 'WorldNews 1.0' des 2008 verstorbenen Lothar Baier • Adaptiert und erweitert von Axel Kretschmer