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BV Borussia Dortmund – wJSG Bad Soden/ Schwalb./ Niederh. 32:25

Die wJSG Bad Soden/ Schwalbach/ Niederhöchstadt berichtet:

Gut geschlagen gegen einen der Meisterschaftsfavoriten

Foto: Pressedienst
Am Samstag, 30.09.2017, stand das Rückspiel der weiblichen A-Jugend der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt in der Bundesliga gegen die mit Nationalspielerinnen gespickte Internatsmannschaft des BVB in Dortmund an. Im Hinspiel in eigener Halle gab es zum Saisonbeginn eine heftige Niederlage, die die Mädels aus dem Taunus zu gerne relativieren wollten.
Doch die Vorzeichen standen sehr schlecht. Unter der Woche bestätigte sich zunächst die große Befürchtung: Karo Schreiber, die erst zu Saisonbeginn zur wJSG gewechselt war, hat eine schwere Knieverletzung, muss operiert werden und fällt vermutlich die gesamte Saison aus. Das ist wahnsinnig bitter, zumal sie kein einziges Pflichtspiel bestreiten konnte, in den Vorbereitungsspielen jedoch gezeigt hat, welch große Bereicherung sie für die Mannschaft wäre. Dann die nächste Hiobsbotschaft, denn zu Hanna Leidner, die noch an dem gegen den HSV Magdeburg erlittenen Bänderriss laboriert, reihte sich Greta Bucher mit starken Rückenbeschwerden in die Verletztenliste ein und zudem weilte Kreisläuferin Ronja Schultejans auf Klassenfahrt. Somit war klar, dass nicht nur im Rückraum die Möglichkeiten für Trainer Thomas Wallendorf limitiert waren, sondern mit Laura Büscher auch nur noch eine gelernte Kreisläuferin im Kader stand.

Ungeachtet dieser personellen Schwächung starteten die Mädels unbeeindruckt in die Partie und konnten bis zur 8. Minute und dem 3:3 mithalten. Dann jedoch folgte ein kleiner Einbruch und nach 17 Minuten und dem 12:4 für den hohen Favoriten sah sich Thomas Wallendorf gezwungen, eine Auszeit nehmen. Nach seiner Ansprache stand die Abwehr viel stabiler und ließ weniger zu, dennoch ging es mit einem deutlichen 18:9-Führung für den BVB 09 Dortmund in die Pause.
Aber die Mädels kamen mit neuem Mut aus der Kabine und gestalteten die zweite Halbzeit deutlich ausgeglichener. Die Gegnerinnen verloren angesichts unserer offensiven Abwehr ein wenig die Konzentration, Sophie Löbig vernagelte das Tor, und im Angriff stieg das Selbstvertrauen durch gelungene Aktionen. Nach 40 Minuten kamen sie beim 17:21 gar auf vier Tore heran, enger sollte es jedoch nicht mehr werden. Letztlich konnten die Mädels aber sehr zur Freude der mitgereisten Fans die zweite Hälfte am Ende sogar für sich entscheiden und die niedrige 25:32-Niederlage fühlte sich wie ein Erfolg an. Nur schade, dass die tolle Dortmunder Mannschaft so wenig Fans zu haben scheint und die wasserdurchlässige Wellinghofener Halle daher gefühlt in Gästehand war.

Trotz der Niederlage können die Taunusmädels am 11.11.2017 in Magdeburg aus eigener Kraft den Einzug in die nächste Runde schaffen. Das wäre ein super Erfolg für den kleinen Verein.

Es spielten:
Sophie Löbig, Linda Pollak (Tor), Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Jule Meck, Ida Pokoyski, Katharina Löbrich, Pia Özer und Lilly König.


   

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