Handball-Zeitung

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JSG Schwarzbach trainiert mit Harz, spielt anschließend über 3 mal 30 Minuten gegen Fuldatal/ Wolfsanger und geht 27 Stunden später auf große Fahrt.

Die JSG Kriftel/Hofheim berichtet:

Im Zuge der Vorbereitung stand das Spiel gegen die Mannschaft von Fynn Welsch aus dem Fuldaer Raum auf dem Programm.

Die Nachwuchsschwarzbach Handballer taten sich zu Beginn etwas schwer, hatten sie doch 90 min Training mit Harz in der heimischen Schwarzbacharena schon in den Knochen. In Vorbereitung auf den Partille Cup kam das dem Trainer ganz recht, so konnten die Jungs noch einmal volle Kanne alles rausholen bevor in Schweden bestimmt etwas weniger intensiv trainiert werden wird.
Nachdem wir dann in der Konrad Adenauer Halle angekommen waren haben uns die Nordhessen erstmal gezeigt, was eine Harke ist. Die Rückstände 2:9, 4:12 und auch 5:14 waren aber aus Trainersicht nicht Besorgnis erregend. Herausgespielt haben sie es gut, nur die Abschlußqualität war unterirdisch. In der defensiven 3:2:1 haben wir gegen Ende des ersten Drittels immer mehr Zugriff auf unsere Gegenspieler bekommen, der erste Pausenstand lautete 19:24. Mael und Jannik Göttert konnten nur im ersten Drittel mitspielen, haben ihre Sache gut gemacht.
In der Pause wurden die offensichtlichen Mängel angesprochen und die Abwehr etwas offensiver ausgerichtet. Einige Positionswechsel im Angriff haben auch Wirkung gezeigt, so wächst mit unserem Thiemo immer mehr eine neue Alternative auf der Rückraum Mitte heran, Felix hat drei Buden am Kreis nach geilen Zuspielen von seinem Kapitän beigesteuert und endlich haben meine groß gewachsenen Rückraumschützen die Trainingsarbeit umgesetzt und auch von 10, 11 Metern gefeuert. Hier ist Jannik Krahe hervorzuheben, der zu Beginn acht mal Pfosten und Latte traf, sich aber nicht entmutigen ließ und am Ende doch noch 6 Treffer beisteuern konnte. Mit einer kleinen Führung von 33:31 gingen die Mannschaften in die zweite Drittelpause.

In dieser Pause haben wir in etwas ungewohnter Art und Weise umgestellt. Da dem Trainer das Zusammenspiel seiner Halben mit den Außenangreifern nicht gefallen hat ließ er die Halben auf den Außenpositionen beginnen. Ca. 10 Minuten lang sollten sie sich an die Laufwege gewöhnen, abschätzen lernen wie sie selbst von ihren Rückraumkollegen angespielt, bzw. geholt werden. Und das kleine Experiment hat funktioniert. Nach der Umstellung sind wir über die Stationen 38:35 und 42:37 kontinuierlich weggezogen. Auch die immer besser werdende Abwehrarbeit war ein Garant für den 47:41 Zwischenstand. Lasse hat das ganze gut dirigiert, war von den Halben Positionen sogar noch gefährlicher. Die letzten zehn Minuten der Partie haben wir nach aktiven Ballgewinnen und tollen Paraden von Til sehr zum Ärger von Jan- Niklas keine Tempogegenstöße mehr gelaufen.
Die Jungs sollten noch einmal frei spielen, leider kamen wieder Abschluss Schwächen und auch tolle Paraden der gegnerischen Torhüter dazu so daß am Ende ein 51:49 Sieg zu Buche stand.

Bei beiden Mannschaften konnten sich bis auf einen Spieler alle in die Torschützenliste eintragen, der Gegner hatte mit 16 und 14 Treffern auch die torgefährlichsten Angreifer. Diese zu stellen war aber nicht das Hauptaugenmerk und so konnte sich Stefan Raumer über viele mehrfache Torschützen freuen. Bei Mael und Paul merkt man die fehlende Wettkampfpraxis in der höheren Altersklasse, die Laufwege waren gut, vom Tempo her nicht immer optimal und die Körperlichkeit im 1:1 hat gefehlt. Felix hat das cleverer gelöst, ist seinen offensiven Zweikämpfen mit geschicktem Stellungsspiel am Kreis ausgewichen und stand dann da wo ein Kreisläufer im richtigen Moment halt stehen muss. Petrit hat sich in jeden Zweikampf um den Ball geschmissen den er erreichen konnte und etliche Bälle erobert, David und Moritz haben die Deckung gut zusammengehalten und vorne zusammen mit Philipp super Aktionen gehabt.

Alles in allem führt Kapitän Joni am Sonntag Abend eine ordentliche Truppe zum Bus und wir werden berichten was uns in Schweden so alles auf Trab hält….

Es spielten: Til Schöngarth (Tor), Jonathan Karaus (10), Jan- Niklas Angelov (8 – und noch viel mehr wenn ihn sein Trainer nicht ausgebremst hätte, immerhin das 50.te -), Jannik Krahe, Thiemo Winkes (beide 6), Lasse Eutebach (5), David Žilić (4), Moritz Strauss, Felix Wirbelauer (beide 3), Mael Bücker, Philipp Weiner (beide 2), Jannik Göttert, Petrit Pllana (beide 1), Paul Clausen.


   

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