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TV Großwallstadt: Auftakt, Vorbereitung, Pflichtspielstart

Der TV Großwallstadt informiert:

Erste DHB-Pokal-Runde ausgelost – Mit Rückenwind in die neue Spielzeit 2017/18

Der allererste Schritt ist gegangen und die ersten Tore sind längst gefallen. Mit 13 Spielern stand Großwallstadts Trainer Heiko Karrer am Mittwoch bei tropischen Temperaturen in der Halle und bat zu einem ersten Aufgalopp. Unter den Akteuren auch die Neuzugänge Dino Corak (TV Kirchzell) und Tobias Raab (TVG-Junioren). Der dritte Zugang Luis Franke wird in den nächsten Tagen noch hinzustoßen. Die Zugänge konnten gleich beim Fußball einiges an Lob einheimsen, wobei eingangs der neuen Runde neben Gymnastik auch Hallenhockey und Handball-Übungen auf dem Lehrplan standen.

Acht sehr harte Wochen warten

Von einem eher lockeren Auftakt spricht der Übungsleiter selbst und kündigt an, dass nun zunächst einmal Kraft und Kondition angestrebte Ziele seien. Nach dem traditionellen f.a.n.-Cup Ende kommenden Monats wird der TVG zunächst eine Woche Pause einlegen, ehe es dann darum geht, den spielerischen Feinschliff zu erhalten. Der Wettbewerb in Kleinostheim ist nach derzeitigem Stand der Planung das einzige Turnier, an dem Großwallstadt in der Vorbereitungsphase teilnehmen wird. Ihm seien bloße Spiele deutlich lieber als komplette Turniere, meint Heiko Karrer, der unter anderem auf Begegnungen in der Vorbereitungszeit mit Drittligagegnern wie Großsachsen und Leutershausen, die klassentieferen Vertreter Bingen und Budenheim oder auch den schweizerischen Erstligaaufsteiger Endingen verweist.
Außerdem gilt es natürlich bis zum eigentlichen Start der neuen Saison eine möglichst eingeschworene Mannschaft zu haben. Dabei kann der TVG zum einen darauf bauen, dass sich personell recht wenig geändert hat, zum anderen werden aber auch einige den Teamgeist stärkende Veranstaltungen eingeplant. Hierzu zählen sportliche Herausforderungen im Wasser genauso wie der Besuch eines Kletterparcours.

Pokalfee mit Fingerspitzengefühl

Eine hohe Hürde wartet auf den TV Großwallstadt auch in der ersten Runde des DHB-Pokals. Fechterin Alexandra N’Dolo loste am Dienstag die 16 Turniere mit je vier Mannschaften aus und bewies, dass sie nicht nur in ihrer angestammten Sportart zielsicher ist. Dem TV Großwallstadt, dessen Namen sie als drittes aus der Urne nahm, loste sie nämlich sehr interessante Gegner zu. Im ersten Halbfinale werden mit dem VfL Gummersbach und dem HSC Coburg zwei Teams aufeinandertreffen, die in der abgelaufenen Saison beide in der Bundesliga aufgelaufen sind. Den Vereinen gehören zudem mit Carsten Lichtlein und Felix Sproß Akteure an, die auch schon ein Bundesliga-Jersey des TV Großwallstadt getragen haben. Der TVG selbst trifft im zweiten Semifinale auf die HG Saarlouis, die in der zweiten Bundesliga antritt. Die Halbfinalspiele werden am 19. August austragen, das Endspiel dann einem Tag später, also am Sonntag.
Wo das Turnier stattfinden wird, steht noch nicht fest. Aufgrund der Klassenzugehörigkeit hat der TVG das Erstzugriffsrecht und prüft momentan, ob eine Austragung in heimischen Gefilden möglich ist. Auch mitten in den Sommerferien wäre es sicherlich ein Leckerbissen für viele Sportfreunde. Ansonsten würde das Austragungsrecht weitergegeben, wobei spätestens Gummersbach den Wettbewerb austragen müsste.

Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen

Eine Woche später – am 27. August, um genau zu sein – beginnt dann für den TV Großwallstadt schon die dritte Drittligarunde. Ob gleich zu Beginn der Spielzeit unterstrichen werden wird können, dass wohlmöglich in der Tat aller guten Dinge drei sind? Die Sieben tritt jedenfalls zunächst in der Oststaffel der Spielklasse zu einem Auswärtsspiel in Bad Blankenburg an. In der thüringischen Kleinstadt wartet ein mit Sicherheit hochmotivierter Kontrahent, der gerade erst äußerst souverän aus der mitteldeutschen Oberliga aufgestiegen ist. Eine Woche später reist dann mit Anhalt Bernburg ein Gegner aus Sachsen-Anhalt nach Elsenfeld, ehe dann im dritten Saisonspiel gegen Gelnhausen erstmals ein Derby anstehen wird.
Der Trainer selbst ist jedenfalls schon voller Vorfreude und spricht von einer starken Staffel, an der seine Schützlinge teilnehmen werden. Er bedauert zwar, dass die lokalen sportlichen Rivalen Groß-Umstadt und Kirchzell nicht mehr mit von der Partie sein werden, freut sich dafür aber auf Aufsteiger Bruchköbel, Staffelwechsler Großsachsen und Absteiger Leutershausen, die alle weniger als 100 Kilometer entfernt beheimatet sind. „Es wird insgesamt eine äußerst reizvolle Aufgabe werden“, ist Heiko Karrer überzeugt.


   

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