Handball-Zeitung

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Testspiel/-Gegner, Spieler, Trainer sucht/gesucht ...

Was ist neu im Forum?

 Das letzte Posting ist vom Dienstag, 2. Februar:
  Eine Antwort zu: "Nationalmannschaft." :
    Meinungen von Handballern aus der Region zum EM Sieg, eingeholt von JĂŒrgen Möcks und ... •"

Das HBZ-Redaktionsteam wĂŒnscht Allen eine nĂ€rrische Zeit!

Foto mit freundlicher UnterstĂŒtzung von Norbert Kloss

Rubrik/Liga: 2. Bundesliga Frauen

SG 09 Kirchhof – SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim 28:27

Ohne ihren erkrankten Trainer Steffen Piffkowski mussten die Ischn in Kirchhof auswÀrts antreten.

Ins kalte Wasser geworfen, in Vertretung fĂŒr Steffen Piffkowski, musste deshalb Marcus Quilitzsch, Trainer der 1. SGB Herren ran. Und dabei war das eigentlich, mit der Euphorie des Derbysieges im Kopf, die Chance fĂŒr einen langersehnten AuswĂ€rtserfolg. Und Anfangs war es dank der mitgereisten Fans wohl auch eine tolle Sache mit Partystimmung. Und das Halbzeitergebnis von 10:15 liess wohl auch alle nicht mitgereisten Fans am SIS Ticker hoffen.
Und dann zum Ende dieser Einbruch – aber vielleicht erfahren wir ja hier in der Trainerkonferenz mehr, wie es zu diesem „Disaster“ kommen konnte …
Vielen Dank an Marius Schwarz/SG Bretzenheim fĂŒr das Video vom Trainerinterview!

Auf unserem Youtube-Videokanal: Trainerinterview mit Christian Denk und Marcus Quilitzsch, eigentlich Trainer 1. Herren SGB, aber heute in Vertretung fĂŒr den erkrankten Steffen Piffkowski eingesprungen und so ins kalte Wasser geworfen ... - hier klicken


Gestern von Axel Kretschmer berichtet.


   

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Rubrik/Liga: Bundesliga mA Jugend

HSG Hochheim/ Wicker – HSG Hanau 34:30


Die komplette HBZ-Fotoserie nach „weiterlesen“

Mit solider Leistung zum Sieg

Mittlerweile hat Thomas Gölzenleuchter es tatsĂ€chlich geschafft, aus der Anfangs stark verletzungsgebeutelten Truppe, eine Mannschaft zu formen die jetzt auch endlich als Team funktioniert. Gut gemachte Angriffe, eine funktionierende Abwehr und ein starker RĂŒckhalt im Tor liessen in der ersten Halbzeit kaum Zweifel aufkommen wer denn der Herr in der eigenen Halle war. Nur der Start funktionierte aus HoWi Sicht nicht ganz perfekt, denn zunĂ€chst konnten die Hanauer GĂ€ste zum 1:3 vorlegen. Das war es dann aber auch mit der Hanauer FĂŒhrung. Nach 6 Minuten erfolgte der Ausgleich und ab dann waren die endlich ziemlich komplett angetretenen HoWis fĂŒr die GĂ€ste kaum noch zu halten. Zwar hielt Hanau die ganze Zeit ĂŒber gut gegen und war mit 9:8 nach 20 Minuten immer noch dran am Geschehen, aber bereits zur Halbzeit hatten die HoWis mit 16:11 eine deutliche FĂŒhrung herausarbeiten können. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Gestern von Axel Kretschmer berichtet.


   

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Rubrik/Liga: Allgemein

FDDH-EM-Ballspendenaktion: „Wenn nicht jetzt! Wann dann?“

Pressemitteilung des Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.:

Liebe Handballfreunde, Vereine und Spielgemeinschaften,

Deutschlands HandballmÀnner sind vor einer Woche Europameister geworden!

Seit dem, aber auch schon wĂ€hrend des erfolgreichen EM-Verlaufs unseres Teams war zu spĂŒren, dass der deutsche Handball – wie schon nach dem WM-Titel 2007 – jetzt erneut die Chance erhĂ€lt, durch diesen großen Erfolg und Titelgewinn, dem öffentlichen und vor allem medialen Wahrnehmen, neue Kinder und Jugendliche, KindergĂ€rten und Schulen fĂŒr den Handballsport zu begeistern und zu öffnen, sie zu gewinnen und damit, den MitgliederrĂŒckgang der letzten Jahre zu kompensieren oder aufzuhalten.

Den Internet und Facebook-Seiten konnten wir entnehmen, dass schon einige Vereine diese Chance erkannt und ergriffen haben, die Aufbruch-Stimmung zu nutzen und jetzt mit plakativen Aktionen Kinder und Jugendliche fĂŒr den Handball in ihrem Verein zu begeistern und zu gewinnen.

Gestern brachte das den Vorstand des Freundeskreis des Deutschen Handballs (FDDH e.V.) auf die Idee, ihm doch eure nach der EM entstandenen oder gerade vorbereiteten Aktionen, nach deren Umsetzung, per Mail (info@fddh.de) einschließlich ErlĂ€uterungen und PDF-Datei bis Ende Februar zur VerfĂŒgung zu stellen, um die im MĂ€rz – aus Sicht einer Jury – besten drei Initiativen mit vom FDDH gespendeten HandbĂ€llen zu belohnen!

Seid dabei! Macht mit! Teilt die Nachricht!

Und ergreift auch fĂŒr euch die Gunst der Stunde, Jungen und MĂ€dchen zu begeistern, doch bei euch Handball zu spielen!


Gestern von Henning Opitz berichtet.


   

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Rubrik/Liga: 2. Bundesliga Frauen

FSG Mainz 05/ Budenheim – HC Rödertal 23:25

Auf unserem Youtube-Videokanal: Wahl der wertvollsten Spielerinnen und Trainerinterview mit Thomas Zeitz und Karsten Moos - hier klicken


Die komplette HBZ-Fotoserie nach „weiterlesen“

Schade nur, dass wir keinen Bus dabei hatten …

Denn es hÀtte eigentlich ganz einfach sein könnnen. Rödertal kam richtig schlecht ins Spiel. Mainz hingegegen zeigte von Anfang an wozu die Mannschaft eigentlich fÀhig ist. 4 Tore von Tamara Heinzelmann in Folge liessen Mainz binnen 5 Minuten auf 5:1 enteilen und Rödertal kam immer noch nicht in die Spur. Jetzt mehrere Tore von Janka Bauer und Antonia Grössel, aber zu diesem Zeitpunkt war eigentlich noch das ganze Team gut drauf. Mainz ging auf die Nahtstellen und machte Druck. So stieg der Vorsprung immer weiter an. Und beim Halbzeitstand von 16:9 waren es bereits 7 Tore Vorsprung.
Thomas Zeitz „Eigentlich hĂ€tte es eine klare Sache sein mĂŒssen. Denn wenn du mal so einen Vorsprung hast, sollte man am Ende eigentlich, egal was passiert, noch als Sieger da stehen können“, aber es sollte anders kommen … • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Gestern von Axel Kretschmer berichtet.


   

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Rubrik/Liga: Bundesliga mA Jugend

HSG Dutenhofen/ MĂŒnchholzhausen – SC DHfK Leipzig 26:20

Bericht von Thomas Seidler von der Handballpost Sachsen:

A-Jugend kassiert in Wetzlar erste Saisonniederlage

Kein Durchkommen: Der Deutsche Meister aus Leipzig verliert beim Vizemeister in Wetzlar – Foto: S. Löser / Pressedienst scdhfk-handball
Der besten Saisonleistung gegen den Tabellendritten aus HĂŒttenberg (31:17) folgte die schlechteste gegen den Staffelzweiten aus Wetzlar: Am ersten Februar-Wochenende kassierte die A-Jugend der SC DHfK Handball-Akademie bei der HSG Dutenhofen/MĂŒnchholzhausen mit 20:26 (8:13) ihre erste Saisonniederlage.
Wieder in der Sporthalle Dutenhofen, wieder gegen die U19 der HSG Wetzlar und wieder mit sechs Toren verloren: Die mehr als 600 Zuschauer fĂŒhlten sich an das erste Finale um die Deutsche Meisterschaft im vergangenen Jahr erinnert (26:32), das der SC DHfK mit einem 33:25-Heimsieg im RĂŒckspiel noch drehen konnte. Auch diesmal haben die Leipziger die Nase vorn, denn in der Hinrunde gewannen sie 26:19, unterlagen jetzt 20:26 und bleiben somit Staffelerster, wenn sie sich in den restlichen acht Spielen keinen Ausrutscher mehr erlauben.
Nach 13 Bundesliga-Siegen in Folge waren die SchĂŒtzlinge von AndrĂ© Haber diesmal völlig neben der Spur. Der A-Jugend-Chefcoach musste bereits nach zehn Minuten die grĂŒne Karte zĂŒcken, da seiner Mannschaft bis dahin noch kein einziger Treffer gelungen war. Dass die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt nur 2:0 fĂŒhrten, lag vor allem an TorhĂŒter Jan Guretzky, der rund 40 Prozent der BĂ€lle den Weg ins Netz versperrte. Auch als nach elf Minuten endlich das 1:2 fiel, stotterte der DHfK-Angriffsmotor weiter vor sich hin. Nach einer Viertelstunde stand es 2:6, zur Halbzeit 8:13. Kein einziges Mal gelang der Ausgleich, geschweige denn die FĂŒhrung. „Die Chancenverwertung war katastrophal, die Ausbeute in Überzahl ebenso. Und dann landen auch noch fĂŒnf Abpraller beim Gegner“, Ă€rgerte sich Trainer Haber. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Gestern von Thomas Seidler berichtet.


   

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Rubrik/Liga: 3. Liga Frauen Weiterlesen-Artikel

Torfrauentrio bleibt der TSG Eddersheim treu

Die TSG Eddersheim informiert:

Die nĂ€chsten guten Nachrichten von den 3. Liga Damen der TSG Eddersheim kommen von der „TorhĂŒterinnen Fraktion“.

TSG Teammanager Heiko Pingel ist es gelungen, mit allen drei Torfrauen zu verlĂ€ngern, das heißt auch in der Saison 16/17 wird also das Tor auch wieder bestens gehĂŒtet sein.
Alessa Thiel (links): „Eddersheim ist mein Heimatverein und ich fĂŒhle mich hier nach wie vor sehr wohl. Außerdem habe ich mich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, daran möchte ich anknĂŒpfen.“
TSG Trainer Tobias Fischer: „Alessa hat sich gerade in dieser Saison steil nach oben entwickelt, dies durch Trainingsfleiß und viel Eigenmotivation.“
Lisa Brennigke (Mitte): „Mannschaftlich passt es super und wir verstehen uns auf und neben dem Feld alle sehr gut. Ich möchte weiterhin ein Teil dieses tollen Projekts sein.“
„Lisa ist in dieser Saison unsere klare Nr. 1 im Tor, bis auf ganz wenige Ausnahmen spielte sie bis dato eine sehr gute Saison. Von daher freue ich mich natĂŒrlich, dass wir weiterhin zusammen arbeiten werden,“ so Trainer Fischer.
Mona Priester (rechts) fehlte durch ihre Verletzung die komplette Hinrunde und steht nun seit Januar wieder im Mannschaftstraining. Aber auch sie wird weiterhin fĂŒr die TSG Eddersheim auflaufen. Mona: „Ich stehe weiterhin voll und ganz hinter dem Projekt TSG Eddersheim und möchte nach meiner Verletzung endlich wieder richtig Gas geben.“
Trainer Fischer: „Mona war in der Jugend eine der besten Torfrauen ihres Jahrgangs in Hessen, leider hat sie bisher im Aktivenbereich viel Verletzungspech gehabt. Ihr wĂŒnsche ich einfach verletzungsfreie Jahre, dann wird sie uns betsimmt noch viel Spaß machen.“
Teammanager Heiko Pingel: „Somit ist die Planung auf dieser wichtigen Position im Tor abgeschlossen. Wir freuen uns sehr, dass alle drei Spielerinnen, ohne wenn und aber, sehr unproblematisch zugesagt haben.“


Vom HBZ Redaktions-Team am Samstag, 6. Februar 2016 veröffentlicht.


   

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Rubrik/Liga: MĂ€nner Nationalmannschaft

Wetzlarer Europameister im Waldstadion

Übernachtung in Wiesbaden

Jannik Kohlbacher, Andreas Wolff und Steffen FĂ€th waren heute beim  Spiel Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart (2:4) und wurden von 42.000 Zuschauern jubelnd empfangen. Nach einem kleinen Interview vor der Partie bekamen sie jeweils Eintracht Frankfurt Trikots mit ihrem Namen beflockt ĂŒberreicht.

Die komplette Nationalmannschaft mit Ausnahme von Tobias Reichmann ĂŒbernachtet ĂŒbrigens im Wiesbadener Penta-Hotel.


GĂŒnni Rodius berichtete am Samstag, 6. Februar 2016.


   

Kommentare zu "Wetzlarer Europameister im Waldstadion":

Rubrik/Liga: MĂ€nner Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 23)

André Sikora-Schermuly: Man hat gesehen, was möglich ist, wenn man an etwas glaubt.
(Handballtrainer)

Sensationeller Weg einer jungen, hungrigen Truppe mit charismatischem Trainer und fokussiertem Betreuer-Stab. Rundum ein Erfolg des gesamten Europameisterschaft-Teams.
Man hat gesehen, was möglich ist, wenn man an etwas glaubt, Dinge ohne wenn und aber umsetzt und neben dem Talent das notwendige QuĂ€ntchen GlĂŒck hat. Die Spiele, mit Ausnahme des Endspiels, waren so eng, dass wir durchaus heute auch ĂŒber eine andere Situation reden könnten. Aber egal, ich bin mĂ€chtig stolz auf dieses Team und wie sie sich, Deutschland und den Handball an sich prĂ€sentiert haben. Sich in jeden Ball reinhauen, eine Abwehr, die den Grundstein fĂŒr alles war mit einem ĂŒberragenden Lemke, Schmitt, Pekeler und dahinter Wolff,  der insbesondere im Endspiel fast jeden Ball magisch anzog, ein Trainer, der irgendwie immer die richtigen Mittel fand, Leitfiguren wie ein FĂ€th, Weinhold oder Reichmann. NachrĂŒcker, die von der Couch weg Spiele entschieden – verrĂŒckt, genial und eigentlich nicht zu erklĂ€ren, aber genau das macht unseren Sport aus. Leidenschaft, Wille, Zusammenstehen und taktische Einstellungen. Hut ab Bad Boys – eine geile Leistung!


GĂŒnni Rodius berichtete am Samstag, 6. Februar 2016.


   

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Rubrik/Liga: MĂ€nner Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 22)

Jörg Schulze: Eine perfekte Teamleistung – in jeder Hinsicht!
(Trainer Damen II der FSG Mainz 05 / Budenheim, ehemaliger Spieler und Zweitligatrainer der SG Wallau/ Massenheim, vielseitiger Jugendförderer u.v.m.)

Viele Handballer haben diesen grandiosen Erfolg unserer MĂ€nnernationalmannschaft hier in der Handballzeitung bereits in vielen Aspekten beleuchtet und gewĂŒrdigt. Ihnen allen kann ich mich nur in vollem Umfang anschließen und möchte aus meiner Sicht lediglich drei Beobachtungen unterstreichen: den Teamgedanken, die Fokussierung sowie das Vertrauen auf die eigenen StĂ€rken.

Angesichts der zahlreichen verletzungsbedingten AusfĂ€lle vor und wĂ€hrend des Turniers rĂŒckte das „Team“ noch stĂ€rker in den Vordergrund als es im Vorfeld wahrscheinlich schon vom Trainerstab praktiziert wurde. Die Konsequenz, mit der in diesem Team die Gleichwertigkeit aller Spieler mit der WertschĂ€tzung fĂŒr die jeweilige, individuelle Aufgabe verbunden und umgesetzt wurde, war einfach beeindruckend und Ă€ußerst vorbildlich. Unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen Rolle und Aufgabe erfolgte zugleich eine konsequente „Belastungsverteilung“ unter den Spielern. Der Teamgedanke erstreckte sich in gleicher Weise auf den Trainer-/ Betreuerstab sowie die „medizinische Abteilung“.

Von diesem TeamgefĂŒge hatte man als Zuschauer immer den Eindruck, dass vor allem wĂ€hrend der Spiele wirklich alle absolut im „Hier und Jetzt“ fokussiert waren. FĂŒr mich stellte dies eine wichtige Grundlage dar, auf der sich dieses Team auf ihrem Weg durch dieses Turnier immer mehr Sicherheit geholt hat.

Diese Sicherheit ging jedoch fĂŒr mich nicht allein auf die „Eigendynamik“ im Verlauf des Turniers zurĂŒck, sondern war durch eine systematische Vorbereitung angelegt, die offenbar ein unerschĂŒtterliches Vertrauen in die eigenen, individuellen StĂ€rken und vor allem in die eigenen taktischen Konzepte vermittelt hat. Die großartige VariabilitĂ€t in Abwehr und Angriff, immer unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen individuellen StĂ€rken – ich denke z.B. an Julius KĂŒhn hinter einem Viererblock mit Simon Ernst im gelben Trikot gegen DĂ€nemark bei einem 2-Tore-RĂŒckstand – hat es möglich gemacht, die personellen Widrigkeiten mehr als nur zu kompensieren.

Ich hoffe, dass bei aller berechtigten Freude ĂŒber diese ĂŒberragende Leistung die vom Bundestrainer ausgegebene Grundausrichtung, inklusive der geforderten „Demut“, mit der gleichen Konsequenz weiterverfolgt wird, die dieses Team wĂ€hrend der EM ausgezeichnet hat.  Die Fortsetzung und BestĂ€tigung des jetzt Erreichten dĂŒrfte nĂ€mlich mindestens genauso schwer sein wie das Erreichen dieses Titels.


GĂŒnni Rodius berichtete am Samstag, 6. Februar 2016.


   

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Rubrik/Liga: 3. Liga Frauen

Carmen Moser wechselt von den Flames zu den Kurpfalz BĂ€ren

Die TSG Ketsch / der PressebÀr informiert:

Foto Pressedienst TSG ketsch – Marc Fippel
Nach der ĂŒberraschenden RĂŒckkehr von Elena Fabritz vom Zweitligisten Nellingen ist es den Verantwortlichen der TSG Ketsch gelungen, eine weitere Handballerin in die Kurpfalz zurĂŒckzuholen. Nach der Saison wird die 20-JĂ€hrige Carmen Moser die HSG Bensheim/Auerbach verlassen und sich den Kurpfalz BĂ€ren anschließen.
Dr. Robert Becker, der als sportlicher Leiter zusammen mit Tom Löbich fĂŒr die Kaderbildung verantwortlich ist, freut sich sehr ĂŒber die Entscheidung der ehemaligen Junioren-Nationalspielerin.
„Carmen kenne ich schon sehr lange und habe auch als Trainer der Junior-Flames ihre VorzĂŒge geschĂ€tzt. Sie ist eine hochdynamische und immer torgefĂ€hrliche Spielerin, die zu unserem Tempohandball hervorragend passt.“
Carmen Moser, die frĂŒher schon in Ketsch lange Jahre in der Jugend spielte, hatte sich bei den Flames in den beiden Vorsaisons zur Stammspielerin entwickelt. Sie wohnt in Schriesheim und passt auch unter geografischen Aspekten wie maßgeschneidert zum Anforderungsprofil der Kurpfalz BĂ€ren.


Vom HBZ Redaktions-Team am Freitag, 5. Februar 2016 veröffentlicht.


   

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Rubrik/Liga: MĂ€nner Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 21)

Amelie Knippert: FĂŒr mich ist diese Mannschaft ein tolles Beispiel dafĂŒr, dass man manchmal RĂŒckschlĂ€ge einstecken muss, um weiterhin an seine Ziele zu glauben und sie erreichen zu können.
(Spielerin wA-Jugend Bundesliga + 3. Liga Frauen TSV Bayer 04 Leverkusen)

Erstmal auch GlĂŒckwunsch meinerseits zum grandiosen EM-Titel! Die deutschen Handballer haben eine Vorbildfunktion fĂŒr viele Sportler eingenommen.
Sie haben gezeigt, dass man AusfĂ€lle, wie z.B. von KapitĂ€n Uwe Gensheimer oder auch von den Kielern Christian Dissinger und Steffen Weinhold, mannschaftlich kompensieren muss, um weiterhin Erfolg zu haben. Dieser Erfolg resultiert aus geschlossenen Mannschaftsleistungen, aus der Leichtigkeit, mit der die Deutschen in die entscheidenden Spiele gegangen sind, aus WillensstĂ€rke, nicht aufzugeben, wenn man RĂŒckstĂ€nden hinterherlaufen muss und sich erst in der Schlussphase herankĂ€mpfen und den Sieg sichern kann wie beispielsweise gegen DĂ€nemark. Den Titel haben die Jungs geholt, weil sie jederzeit hart gearbeitet haben, weil sie die Spiele vor allem in ihrer kompakten 6:0-Deckung entschieden haben und weil sie die Emotionen jedes Einzelnen auf und neben dem Spielfeld in die Spiele transportieren konnten.
Es ist beachtlich, wie schnell die nachnominierten Spieler in dieses Team gefunden haben, wie zĂŒgig sie ihre Rolle erkannt und ihre Aufgaben mit Bravour erfĂŒllt haben. So erzielte Kai HĂ€fner im EM-Finale gegen Spanien sehr wichtige Tore in der Anfangsphase und den entscheidenden Treffer in der VerlĂ€ngerung des Halbfinals gegen Norwegen.
FĂŒr mich ist diese Mannschaft ein tolles Beispiel dafĂŒr, dass man manchmal RĂŒckschlĂ€ge einstecken muss, um weiterhin an seine Ziele zu glauben und sie erreichen zu können.


Axel Kretschmer berichtete am Donnerstag, 4. Februar 2016.


   

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Rubrik/Liga: Landesliga HHV SĂŒd MĂ€nner

HSG Hanau II – MSG Groß-Bieberau/Modau II 40:23

Die HSG Hanau berichtet:

GrimmstÀdter flinker als Bieberauer Falken

Die zweite Mannschaft der HSG Hanau schlĂ€gt die MSG Groß:Bieberau/Modau II deutlich mit 40:23 Toren und zeigte sich deutlich verbessert zum Auftreten in der Vorwoche. Damit hat das Team von Trainer Pedro Valina-Allo nun 21:9 Punkte auf dem Konto und hĂ€lt das breite Mittelfeld der Landesliga SĂŒd auf Distanz.
Aufgrund der Finalteilnahme unserer Nationalmannschaft, wurde das Spiel auf den frĂŒhen Sonntagmittag verlegt und bei beiden Mannschaften war eine gewisse TrĂ€gheit zu Spielbeginn anzumerken. Nach 6 Minuten lagen die körperlich sehr robusten GĂ€ste mit 2:3 in FĂŒhrung, ehe die HSG:Abwehr besser ins Spiel kam und im Angriff die Fehlerzahl minimieren konnte. Ein sicherer RĂŒckhalt war dabei TorhĂŒter Jens Heuser der diverse BĂ€lle „abgreifen“ konnte und eine gute Partie zeigte. Über 6:3 (10.) bis auf 15:6 (25.) baute man die FĂŒhrung immer weiter aus und sprĂŒhte dabei förmlich vor Spielfreude. Erst kurz vor dem Wechsel ließ man an Konzentration nach und die GĂ€ste verkĂŒrzten mit einfachen Gegenstoßtoren auf 16:10. Dies war der Halbzeitstand und Trainer Valina stellte sein Team neu ein. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Thorsten Springer berichtete am Donnerstag, 4. Februar 2016.


   

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Rubrik/Liga: Oberliga HHV

HSG Hanau – HSG Bachgau 33:30

Die HSG Hanau berichtet:

B1 erobert zweiten Platz durch Sieg im Spitzenspiel gegen Bachgau

Mit starkem Willem und kĂ€mpferischer Leistung verdiente sich die B1 der HSG Hanau den 33:30 Sieg gegen die HSG Bachgau. Nach ausgeglichener erster Halbzeit setzten sich die GrimmstĂ€dter im zweiten Durchgang nach und nach ab und ließen keine Zweifel mehr aufkommen. Durch den Erfolg verbesserte sich die B1 mit 15:5 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz der Oberliga Hessen und bleibt dem Spitzenreiter HĂŒttenberg weiter auf den Fersen.
FĂŒr Hanau galt es, die Hinspiel-Niederlage wett zu machen. Hochmotiviert und konzentriert gingen beide Teams in die Partie. Vor großer und lautstarker Kulisse in der Otto-Hahn-Halle konnte sich in den Anfangsminuten keine Mannschaft absetzen. 3:3 und 6:6 die ZwischenstĂ€nde bis zur 15. Spielminute. Hanau gelang zwar ein kurzer Zwischenspurt zum 9:7, jedoch hielt Bachgau weiter dagegen und ließ sich nicht abschĂŒtteln. Nach dem 11:11 und 13:13 gingen die Hanauer Gastgeber mit einer knappen 16:14 FĂŒhrung in die Kabine. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Thorsten Springer berichtete am Donnerstag, 4. Februar 2016.


   

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Rubrik/Liga: BOL Offenbach/Hanau

JSG Buchberg – HSG Hanau II 16:22

Die HSG Hanau berichtet:

AuswÀrtssieg bei der JSG Buchberg

Die B 2 spielte am 30.01.16 bei der JSG Buchberg. Die Jungs der HSG zeigten in der ersten SpielhĂ€lfte eine sehr gute Abwehrleistung und konnten gleich mit fĂŒnf Toren in FĂŒhrung gehen. Die Gastgeber erzielten erst in der dreizehnten Spielminute ihr erstes Tor. Zur Halbzeit stand es dann 10 : 5 fĂŒr die Mannschaft aus der Grimm-Stadt. Nach der Pause war die HSG weiterhin spielbestimmend und die Mannschaft setzte sich Tor um Tor ab. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Thorsten Springer berichtete am Donnerstag, 4. Februar 2016.


   

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Rubrik/Liga: 2. Bundesliga Frauen wB Jugend

FSG Mainz 05/Budenheim – HC Rödertal und LĂ€ndervergleichsspiel w99/00 RLP – Saar

Die FSG Mainz 05/Budenheim informiert:

Um 17:00 Uhr gibt es diesmal ein ganz besonderes Vorspiel in der GSW. Die RLP-Auswahl 1999/2000 bestreitet ein Abschiedsspiel fĂŒr den Jahrgang 1999 – verabschiedet werden u.a. unsere Talente Alicia Soffel und Theresa Horstmann – gegen den HV Saar und wird anschließend als Gast im Spiel gegen den HC Rödertal die „Meenzer Dynamites“ anfeuern.

Ab sofort gilt wieder Kampf um jeden Punkt, um wieder mehr Luft nach unten zu bekommen und den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Wir bauen auf Euch als 8. Frau/Mann, an die Tasten und alle Freundinnen und Freunde einladen!


Daniela Bilo berichtete am Donnerstag, 4. Februar 2016.


   

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Rubrik: MĂ€nner Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 20)

Dago Leukefeld: Ich wĂŒrde mir vor allem eine Trainerinitiative fĂŒr den Kinder- und Jugendbereich wĂŒnschen.
(Ehemaliger DHB Damennationaltrainer, als Trainer mit den Damen von DJK/MJC Trier Deutscher Meister, Handballschule u.v.m., http://leukefeld-handball.de/)

Ich hoffe das man aus den VersĂ€umnissen nach der WM 2007 gelernt hat und jetzt richtig Gas gibt ! Ich glaube aber das da Bob der richtige Mann in Verbindung mit dem PrĂ€sidium und der Marketingagentur ist. Wichtig ist es jetzt auch, weiter in die Zukunft zu investieren . Hier wĂŒrde ich mir vor allem eine Trainerinitiative fĂŒr den Kinder- und Jugendbereich wĂŒnschen. Genauso wichtig wĂ€re jetzt mit dem Erfolg der MĂ€nner fĂŒr die WM 2017 der Frauen zu arbeiten. Aber das wichtigste ist jetzt kein Stillstand sondern diese tolle Leistung eines großartigen Gesamttteams zu vermarkten und die richtigen Wege auch im weiblichen Bereich anzugehen. 

Knut Schaeffter: Wir haben hier die Mannschaft der Zukunft gesehen.
(1. Vorsitzender der Handballabteilung TG RĂŒsselsheim, ehemaliger Erstligaspieler beim TSV Milbertshofen)

Das war ein unverhoffter und dadurch noch schönerer Erfolg der jungen deutschen Nationalmannschaft. Man darf aber jetzt nicht die RealitĂ€t aus den Augen verlieren, sondern sollte alles klar analysieren. Ohne die tolle Leistung der Mannschaft und des Trainerstabes klein reden zu wollen, sollte man sehen, dass hier auch viel fĂŒr unsere Mannschaft gelaufen ist. In der Gruppenphase hatten wir mit Spanien den richtigen Einstieg. Die Mannschaft hat gesehen, dass sie mit einem Topfavorit mithalten kann. Dann kamen zwei Gegner auf Augenhöhe, die man durch tolle Leistungen schlagen konnte. In der Gruppenphase kam zunĂ€chst der leichteste Gegner mit Ungarn, dann etwas schwerer mit Russland und zum Ende ein Endspiel gegen DĂ€nemark – immer steigernd mit wachsendem Selbstvertrauen. Und hĂ€tte DĂ€nemark den Punkt gegen Schweden nicht liegengelassen, wĂ€ren wir mit unseren Ergebnissen nur 3. der Hauptrunde geworden. Ich will hier nur aufzeigen, wie eng das alles zusammenliegt. Was dann kam, war jugendliche UnbekĂŒmmertheit gepaart mit tollen Handballspielern. Jetzt sind wir Europameister und mĂŒssen zeigen, dass wir dieses Niveau auch halten können. Es wird RĂŒckschlĂ€ge geben – aber das sollte kein Beinbruch sein. Wir haben hier die Mannschaft der Zukunft gesehen. Ich hoffe das wird sich auch wieder, wie schon beim WM-Titel, auf die einzelnen Vereine auswirken. Medial erhoffe ich mir hier auch eine Verbesserung. Wenn ARD und ZDF die Übertragungsrechte fĂŒr die WM 2017 nicht bekommen, könnte ja SKY die Spiele im Internet fĂŒr einen kleinen Obolus freischalten – nur mal so als Idee.

Rubrik: MĂ€nner Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 19)

Axel Porz: Erik Schmidt jagte vor achtzehn Jahren als FĂŒnfjĂ€hriger in meiner Ballspielgruppe den ersten BĂ€llen hinterher.
(Jugendleiter TG RĂŒsselsheim Handball)

Ich bin einfach nur begeistert von der Leistung der Spieler. Zu Recht werden Mannschaft und Trainer gefeiert. Allerdings bin ich –  entgegen der allgemeinen Euphorie – weiterhin sehr besorgt um den Zustand des Handballsportes. Die Basis schwĂ€chelt. Sinkende Mitgliederzahlen, immer mehr Spielgemeinschaften, fehlende Jugendmannschaften und viele Spielabsagen sprechen da eine deutliche Sprache. Daran wird auch die Europameisterschaft nichts Ă€ndern. Abseits davon hat es mich sehr gerĂŒhrt, die Entwicklung von Erik Schmidt zu beobachten, der vor achtzehn Jahren als FĂŒnfjĂ€hriger „Hosenscheißer“ mit seinem Ă€lteren Bruder Björn  in meiner Ballspielgruppe den ersten BĂ€llen hinterher jagte. 
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Wieland Berkholz: Wir werden in den nÀchsten Wochen und Monaten sehen, ob sich das Interesse im verstÀrkten Zulauf von Jugendlichen auswirkt. 
(Abteilungsleiter FTG, Schiedsrichter, fĂŒr www.handball-world.com vor Ort)

Zur Leistung der deutschen Nationalmannschaft ist schon fast alles gesagt. Was mir noch auffÀllt:
Das Medieninteresse erscheint mir höher als beim letzten EM-Titel 2004. Vermutlich, weil der Titel so unverhofft kam. Der Empfang in Berlin und die Feier in der Max-Schmeling-Halle haben noch einmal fĂŒr schöne Bilder gesorgt. Die Spieler kommen auch medial sehr authentisch rĂŒber und bilden einen Kontrapunkt zum â€œĂŒberhypten” Fußball.
Mit der aktuellen Mannschaft und dem Trainer wird Deutschland in den nĂ€chsten fĂŒnf bis sechs Jahren immer zu den Titelfavoriten gehören. Wir werden in den nĂ€chsten Wochen und Monaten sehen, ob sich das Interesse im verstĂ€rkten Zulauf von Jugendlichen auswirkt. Dabei bedarf es großer Anstrengungen in den Vereinen, um mit qualifizierten und begeisterungsfĂ€higen Trainern die Kinder auch dauerhaft an den Sport zu binden.

Folgende Punkte sind mir wÀhrend des Turniers aufgefallen:
– Die Schiedsrichterleistungen waren gut und offenbar nicht politisch beeinflusst, wie z.T. noch in Katar.
– Die Leistungsbreite ist gewachsen. Es gab viele enge Spiele. Norwegen, mit dem Jahrhunderttalent Sander Sagosen, wird mit seiner jungen Mannschaft auch in Zukunft zum erweiterten Favoritenkreis gehören.
– Russland spielt endlich wieder einen ansehnlichen und erfolgreichen Handball.
– Der totale Zusammenbruch des Gastgebers gegen Kroatien war fĂŒr mich in dieser Form die grĂ¶ĂŸte Überraschung des Turniers.
– Die Organisation und das Interesse der polnischen Öffentlichkeit war herausragend.

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Pit Hegebart: Bessere Werbung fĂŒr unseren Sport kann man nicht machen.
(mA-Jugend Bundesligaspieler der HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden)

„Sensationeller Erfolg unserer „Bad Boys“ im EM Turnier. Als klarer Außenseiter ins Turnier gestartet, mit dem niemand gerechnet hat und dann den Titel zu holen ist einfach geil.
So was geht nur ĂŒber harten Kampf, gute Einstellung und den Willen im Team. Die Mannschaft hat in Deutschland eine Euphorie ausgelöst wie wir sie zuletzt 2007 hatten.
Bessere Werbung fĂŒr unseren Sport kann man nicht machen. Die Hoffnung besteht, dass noch viele Titel auf diese junge Mannschaft und den genialen Trainer Dagur Sigurssonn kommen.

Rubrik: MĂ€nner Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 18)

Konrad „Konni“ Bansa: Dass mit Erik Schmidt ein Spieler dabei ist, den ich selbst trainiert habe, ist toll. Da ich bei der Vorrunde vor Ort war, hatte diese EM eine besondere NĂ€he.
(Beachhandball-Nationaltrainer mĂ€nnlich, Trainer der HSG Rhein-Nahe Bingen MĂ€nner I Oberliga RPS, Trainer TSG MĂŒnster mC-Jugend HHV-Oberliga. Als Spieler ehemaliger Zweitliga-Torwart der TSG MĂŒnster und Vize-Europameister im Beachhandball. Ehemals Zweitliga-Trainer bei der HSG Frankfurt Rhein-Main [Wallau Massenheim, MĂŒnster] und Hauptamtlicher Jugendkoordinator beim TuS N-LĂŒbbecke)

ZunĂ€chst ist die EM mit seinem filmreifen Drehbuch einfach eine ĂŒberragende Sache, der sich ja kaum jemand entziehen kann. Dies zeigt die öffentliche Wahrnehmung und das Interesse der großen Medien. Es ist gar nicht lange her, da waren wir Handballer Randsportart-Athleten. Hoffentlich lĂ€sst sich die öffentliche Wahrnehmung konservieren und wirkt sich nicht nur im Leistungsbereich, sondern auch im Breitensport und Kinderbereich positiv aus. Denn gerade in unserer Region fehlt nicht nur der Leuchturm-Bundesligist , sondern auch die zunehmende Zahl an Spielgemeinschaften und der RĂŒckgang der ambitionierten Jugendabteilungen und Mannschaften stimmt nachdenklich.
Aus Trainersicht ist die Leistung der deutschen Mannschaft in mehreren Aspekten beachtlich. Und der Bundestrainer ist innovativ und mutig gewesen. AuffĂ€llig das Unterzahl-Spiel. Konsequent wurde nicht nur der 6.Feldspieler mit Leibchen eingesetzt , sondern auch zwei Spieler getauscht um damit die Taktik, konsequent zu spielen. Dies fĂŒhrte dazu, dass die Gegner sich intensiv mit der deutschen Unterzahl in ihrer Spielvorbereitung beschĂ€ftigen mussten, bzw. unter Zugzwang gesetzt wurden, auch wenn es am Anfang des Turniers noch nicht alle Wechsel reibungslos abliefen. Oder wer hĂ€tte ein Überzahlspiel ohne Außenspieler in Betracht gezogen? Auch in der Abwehr wurde oft schnell taktisch reagiert und erfolgreich umgestellt, auch manchmal bevor der Gegner selbst agieren konnte. Dies alles den Spielern so vermitteln , dass sie es mit soviel Selbstvertrauen und Leidenschaft umsetzen können, halte ich fĂŒr eine enorme Leistung des Trainerteams. Die tollen Einzelleistungen der Spieler brauche ich wohl nicht nochmal hervorheben. Insgesamt unerwartet und unglaublich gut. Da ich bei der Vorrunde vor Ort fĂŒr Dirk Florian’s prohandball.de die Spiele analysiert habe, hatte diese EM eine besondere NĂ€he. Zudem bin ich vielen Spielern bei TrainerlehrgĂ€ngen, Hospitationen und als Gegenspieler begegnet so dass man einen Bezug hat. Zuletzt gab Dagur und sein Team beim EHF-Mastercoach Lehrgang , (zeitgleich mit Supercup) Einblick in seine Mannschaft und Arbeit. Dass mit Erik Schmidt ein Spieler dabei ist, den ich selbst trainiert habe, ist toll. Aber ich bezweifle doch, dass er in dieser Zeit zum Nationalspieler reifte ;-). Hier möchte ich lieber seinen Vater Ingolf erwĂ€hnen, der ihn jahrelang zum Training gefahren hat, das hat mich in dieser Konsequenz schon damals beeindruckt.
Zu guter Letzt ist nach EM vor der EM. Denn meine Aufgabe ist es bis Juli die erste U16 Beachhandball-Nationalmannschaft aufzubauen. Da ist so ein leuchtendes Vorbild große Motivation und Ansporn, den eigenen Beitrag gut zu gestalten.

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