Handball-Zeitung

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Aktuelle Kommentare zu Artikeln / Leserbriefe / News

Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Mazedonien

Mittwoch ab 18.00 Uhr im Ersten Fernsehprogramm live

Anwurf: 18.15 Uhr
Reporter: Florian Nass
Moderation: Alexander Bommes
Experte: Dominik Klein


Heute vom HBZ Redaktions-Team veröffentlicht.


   

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Vom: HBZ Redaktions-Team • Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Slowenien 25:25

7m durch Reichmann Minuten nach dem Apfiff aufgrund von berechtigten Protesten der Deutschen nach slowenischer Verhinderung der schnellen Mitte. (Videobeweis)

Deutschland in der Hauptrunde.

Wenn Montenegro am Mittwoch gegen Slowenien gewinnt und Deutschland Mazedonien schlägt, dann zieht das DHB Team ohne Minuspunkte in die Hauptrunde.


   

Kommentare zu "Deutschland – Slowenien 25:25":

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Montenegro 32:19


Vom HBZ Redaktions-Team am Freitag, 12. Januar 2018 veröffentlicht.


   

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Rubrik/Liga: Männer Nationalmannschaft

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Olaf Anthes:
(Ehemaliger Trainer der HSG Hochheim/ Wicker (2007-13), des TV Bodenheim (2014-16)
und derzeit im „Sabbatjahr“ wegen einer neuen beruflichen Herausforderung
[Schulleitungsmitglied am Gymnasium Oppenheim])

Foto: Privat
Ich bin ein absoluter Fan unserer aktuellen Nationalmannschaft und unseres neuen Bundestrainers Christian Prokop, der die bahnbrechende Arbeit von Dagur Sigurdsson sehr sinnvoll fortführt und nicht zuletzt durch die wegweisende Nominierung des endgültigen Kaders für die EURO18 eigene, sehr markante Akzente setzt. Jugendlichkeit und Erfahrung, Belastbarkeit und Flexibilität, Athletik, Kraft und Spielwitz: Ich sehe derzeit die stärkste deutsche Handball-Nationalmannschaft seit Langem, stärker als beim Überraschungserfolg in Polen. Aber das ist auch bitter nötig! Denn in die Rolle des Jägers kann jeder mal schnell schlüpfen, aber jene des Gejagten können die wenigsten auf Abruf. Dennoch stehen die Chancen sehr gut, sehr weit zu kommen. Überragende Torhüter – auch wenn mir Wolff bei Würfen aus dem Rückraum nicht immer gefällt -, eine bärenstarke Abwehr mit vielen Wechselmöglichkeiten ohne Qualitätsverlust, ein verlässlicher Gegenstoß über links, rechts und über die anschließenden Wellen sowie ein wie ich finde tolles, weil physisch und taktisch starkes Positionsspiel – ich würde sagen: Wir haben alle Trümpfe in der Hand!


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer Nationalmannschaft

Christian Prokop benennt 16 Spieler für den Start der EHF EURO 2018

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Quelle: DHB

Das offizielle Pressefoto des DHB

Hinten von links: Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Axel Kromer, Jannik Kohlbacher, Hendrik Pekeler, Finn Lemke, Julius Kühn, Patrick Wiencek, Steffen Fäth, Team-Manager Oliver Roggisch. Mitte: Physiotherapeut Sven Raab, Fabian Wiede, Paul Drux, Andreas Wolff, Silvio Heinevetter, Philipp Weber, Bundestrainer Christian Prokop, Co-Trainer Alexander Haase. Vorne: Teamkoordinator Volker Schurr, Patrick Groetzki, Tim Hornke, Steffen Weinhold, Kai Häfner, Tim Kneule, Yves Kunkel, Uwe Gensheimer, Physiotherapeut Peter Gräschus.

Fotomontage: Sascha Klahn/DHB

Prokops DHB-Kader für die EHF EURO 2018:

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB/FRA)
Rückraum links: Maximilian Janke (SC DHfK Leipzig), Julius Kühn (MT Melsungen), Paul Drux (Füchse Berlin)
Rückraum Mitte: Steffen Fäth (Füchse Berlin), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig)
Rückraum rechts: Kai Häfner (TSV Hannover Burgdorf), Steffen Weinhold (THW Kiel)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tobias Reichmann (MT Melsungen)
Kreis: Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Bastian Roscheck (SC DHfK Leipzig)

Weitere Spieler des erweiterten 28er-Kaders:

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Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Männer Länderspiele gegen Island live

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Fr, 05.01.2018, 18.10 Uhr im Ersten Fernsehproramm

So, 07.01.2018, 14.00 Uhr auf Sportdeutschland TV im Internetstream

Rubrik: 1. Bundesliga Männer Nationalmannschaft

Eulen-Trainer darf auf Teilnahme am All Star Game der DKB Handball-Bundesliga hoffen

Die Eulen Ludwigshafen informieren:

Ben Matschke für All Star Wahl nominiert

Besondere Ehre für Ben Matschke: Bei der von den 18 Kapitänen der DKB Handball-Bundesliga durchgeführten Vorauswahl der diesjährigen All Star Wahl gehört der Trainer des Bundesliga-Aufsteigers Die Eulen Ludwigshafen, zu den sechs auserwählten Persönlichkeiten, die bei dem ab heute beginnenden Fan-Voting in der Kategorie „Trainer“ zum All Star Game in Leipzig gewählt werden können.
In der Messestadt trifft das All Star Team der DKB Handball-Bundesliga am 02. Februar 2018 (19:30 Uhr, ARENA Leipzig) auf die Nationalmannschaft von Bundestrainer Christian Prokop.
In der Kategorie Trainer wurden neben Matschke auch Andre Haber (SC DHfK Leipzig), Nicolaj Jakobson (Rhein-Neckar Löwen), Kai Wandschneider (HSG Wetzlar), Carlos Ortega (TSV Hannover-Burgdorf) und Velimir Petkovic (Füchse Berlin) bestimmt.
Der 35 Jahre alte Pädagoge genießt mit dieser Nominierung auch eine hohe Wertschätzung unter den Spielern in der DKB Handball-Bundesliga und darf heute schon als die Entdeckung in der Liga genannt werden.

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Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Heute live: Deutschland – Spanien

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Sonntag im Ersten ab 14.15 Uhr.

Nach dem Länderspiel:

16.30-17.15 Uhr: Dokumentation „Handball – Ein Jahrhundertsport“ von Johannes Krause.
Dieser Film steigt tief ins Archiv und zeichnet die bewegte Vergangenheit des Handballs nach. Dabei wird der Bogen vom Olympiasieg 1936 über die Weltmeisterschaften 1978 und 2007 bis in die Gegenwart gespannt. Vom Feldhandball hin zum heutigen Hallensport.

http://www.daserste.de/programm/index~_s-327da4d4-3f2c-4e8d-b391-d793e6426c5b_pd-20171029.html

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Nationalteam, Prokop, EM Vorbereitung, Spiele gegen Spanien

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Morgenmagazin:

DHB startet Projekt Titelverteidigung: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/dhb-startet-projekt-titelverteidigung-100.html

Prokop-Interview: „Es wird langsam ernst“https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/handball-bundestrainer-christian-prokop-vor-der-em-100.html

Länderspiele gegen Spanien am Samstag und Sonntag.
Samstag Live im ZDF; 14.05 bis 16.00 Uhr: https://www.zdf.de/sport/zdf-sportextra/handball-laenderspiel—deutschland—spanien-100.html

Am Sonntag nach dem Länderspiel im Ersten:

16.30-17.15 Uhr: Dokumentation „Handball – Ein Jahrhundertsport“ von Johannes Krause.
Dieser Film steigt tief ins Archiv und zeichnet die bewegte Vergangenheit des Handballs nach. Dabei wird der Bogen vom Olympiasieg 1936 über die Weltmeisterschaften 1978 und 2007 bis in die Gegenwart gespannt. Vom Feldhandball hin zum heutigen Hallensport.

http://www.daserste.de/programm/index~_s-327da4d4-3f2c-4e8d-b391-d793e6426c5b_pd-20171029.html

Rubrik: Frauen Männer Nationalmannschaft Nationalmannschaft

Die Aufgebote für die Doppel-Länderspiele in Magdeburg und Berlin stehen – Meike Schmelzer für Michael Bieglers Aufgebot nominiert

Quelle: DHB

Foto: Die geborene Ingelheimerin Meike Schmelzer (Ehemals Mainz 05 jetzt Thüringer HC)

Aufgebot Frauen-Nationalmannschaft:

Tor: Dinah Eckerle (Thüringer HC), Katja Kramarczyk (TSV Bayer 04 Leverkusen), Clara Woltering (BVB 09 Dortmund)
Linksaußen: Lone Fischer (Buxtehuder SV), Angie Geschke (VfL Oldenburg)
Rückraum links: Emily Bölk (Buxtehuder SV), Saskia Lang (Thüringer HC), Nadja Månsson (BVB 09 Dortmund), Shenia Minevskaja (TuS Metzingen)
Rückraum Mitte: Anna Loerper (TuS Metzingen), Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), Kerstin Wohlbold (Thüringer HC)
Rückraum rechts: Jennifer Rode (TSV Bayer 04 Leverkusen), Alicia Stolle (HSG Blomberg-Lippe)
Rechtsaußen: Svenja Huber (BVB 09 Dortmund), Stella Kramer (BVB 09 Dortmund), Alexandra Mazzucco (Thüringer HC)
Kreis: Julia Behnke (TuS Metzingen), Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Meike Schmelzer (Thüringer HC)

Aufgebot Männer-Nationalmannschaft:

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB/FRA), Yves Kunkel (SC DHfK Leipzig)
Rückraum links: Finn Lemke (MT Melsungen), Julius Kühn (MT Melsungen), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig)
Rückraum Mitte: Paul Drux (Füchse Berlin), Steffen Fäth (Füchse Berlin), Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen)
Rückraum rechts: Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Steffen Weinhold (THW Kiel), Fabian Wiede (Füchse Berlin)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tim Hornke (TBV Lemgo)
Kreis: Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Wiencek (THW Kiel)

Das Länderspiel-Programm im Überblick:

Samstag, 28. Oktober, GETEC-Arena Magdeburg
14.15 Uhr, Männer: Deutschland – Spanien
17.15 Uhr, Frauen: Deutschland – Niederlande

Sonntag, 29. Oktober, Max-Schmeling-Halle
14.30 Uhr, Männer: Deutschland – Spanien
17.30 Uhr, Frauen: Deutschland – Niederlande

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Slowenien 25:20

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Das „Rückspiel“ zwischen Deutschland und Slowenien in der EM-Quali Gruppe 5 läuft am Samstag im Ersten Programm. Ab ungefähr 16 Uhr melden sich Kommentator Florian Naß und Experte Dominik Klein (Facebook) im Rahmen von „Sportschau live“ aus dem Gerry-Weber-Stadion in Halle/ Westfalen.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Slowenien – Deutschland

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Heute, 19.55 Uhr auf Sport1 im Free TV und Internet.

Das Pflichtspiel-Debüt für den neuen DHB-Bundestrainer Christian Prokop live auf SPORT1, Anwurf 20.00 Uhr: Im EM-Qualifikationsspiel wartet mit Slowenien, dem WM-Dritten, gleich eine enorm schwere Aufgabe auf das Handball-Nationalteam. Für die DHB-Auswahl geht es darum, nach dem erfolgreichen Start in die EM-Qualifikation und zwei Siegen den Lauf weiter fortzusetzen. Es kommentiert Peter Kohl.

Rubrik: Bundesliga mA Jugend mB Jugend Nationalmannschaft

TV Großwallstadts Torwarttalent Finn Zecher zum DHB Lehrgang

Die TVG-Juniorenakademie e.V. informiert:

Großwallstäder Tradition im Tor

Foto: Pressedienst TVG
Finn Zecher, Jahrgang 2000 und Jugendtorhüter der Großwallstädter Juniorenakademie erhielt eine ehrenvolle Berufung. Er wurde vom Deutschen Handball Bund ( DHB) zum Lehrgang der 2000/2001 Jugendlichen vom 5.3. bis 8.3.17 in Kamen-Kaiserau unter Leitung von Jugend Bundestrainer Jochen Beppler eingeladen.
Zecher gilt als ein großes Talent und hat es als B1 Torhüter bereits zu einer Reihe von Einsätzen in der A-Junioren-Bundesliga gebracht.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Katar 20:21

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Aus!

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Kroatien 28:21

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Andreas Wolff zum „Player Of The Match gewählt.“

Sonntag, 18.00 Uhr, 1/8-Finale gegen Katar im Internet auf www.handball.dkb.de

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Weißrussland 31:25

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Halbzeit 16:16.
Steffen Fäth sechs Rückraumtore bei sechs Versuchen.
Julis Kühn zum „Player of The Match“ gewählt.
Holger Glandorf stößt als 16. Spieler zur Mannschaft und kann am Freitag schon eingesetzt werden.
Freitag 17.45 Uhr gegen Kroatien im Internet auf www.handball.dkb.de

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Saudi-Arabien 38:24

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Achtelfinale erreicht.

Erste Halbzeit:

Muhammad Alabas bei 6 Versuchen 5 Tore und einmal Pfosten als 1,65 großer Rechtshänder von Rechtsrückraum und Mitte, alles Stemm- oder Hüftwürfe. Super gemacht.
Generell schwache Abwehrleistung beim DHB, vor allem Ernst und Lemke stehen oft falsch.
Saudi-Arabien quasi ohne Abwehrarbeit, kann man aber auch als sehr fair werten, denn das minimiert auch die Verletzungsgefahr bei den Deutschen, sodass sie auch noch keinen 7m bekamen und Saudi-Arabien noch keine Zeitstrafe.
Saudi-Trainer Nenad „Neno“ Kljaić hierzulande bekannt aus seinen Kirchzeller und vor allem Großwallstädter Erstliga-Zeiten, bei den Letztgenannten lief der nun 50-jährige von 1994 bis 2000 als bulliger 1,95 großer 100 kg Mann auf.
21:13 zur Pause.

Zweite Halbzeit:

Saudi-Arabien ungeschickt in der Abwehr, was dann doch zu vielen 7m führt, von denen Gensheimer alle vier, bei denen er antritt, verwandelt und somit bei der WM noch ohne Strafwurf-Fehlversuch ist.
Deutschland wechselte viel durch.
Steffen Fäth mit sechs Rückraumtoren bei sechs Versuchen wird zum „Player Of The Match“ gewählt.
Andreas Wolff verletzt sich zwei Minuten vor Schluß ohne Fremdeinwirkung bei einer Parade.
Mittwoch nun gegen Weißrussland, Freitag gegen Kroatien, jeweils um 17.45 Uhr.
Saudi-Arabien kann auch noch das 1/8-Finale erreichen, sicherlich wesentlich das Spiel gegen Chile.

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7Meter – das Handballmagazin – WM-Spezial (3): Spieler des Spiels: Andreas Wolff

Mit freundlicher Genehmigung der Mhoch4 GmbH & Co. KG:

Auf Youtube: Andreas Wolff ist unser Spieler des Spiels gegen Chile! Schaut rein, das ist unser
Torwarthühne! - hier klicken

Spot On „Andreas Wolff“

Es war eine einseitige Partie gegen Chile, für Highlights auf DHB-Seite sorgte in regelmäßigen Abständen Torhüter Andreas Wolff. Im Auftaktspiel noch 60 Minuten auf der Bank, durfte er nun ran und zeigte gleich seine Klasse. Wenn die Chilenen mal den Weg durch die deutsche Abwehr fanden, war der Kieler meistens da und entschärfte allein in Hälfte eins zehn von sechzehn Versuchen.
Am Ende war es mehr als jeder zweite Wurf der Gegner, den Wolff parierte – eine Wahnsinnsquote!
Der Stern des DHB-Keepers ging spätestens bei der EM 2016 auf. Der damals noch bei Wetzlar unter Vertrag stehende Torwarthühne, wurde durch seine herausragenden Leistungen zum absoluten Shootingstar. Sein Debüt in der Nationalmannschaft hatte er bereits 2014 gegeben. Wolff begann seine Karriere beim TV Kirchzell, wechselte dann mit 18 Jahren in die DKB Handball-Bundesliga
nach Großwallstadt bevor es für ihn 2013 nach Wetzlar ging. Das Engagement beim THW Kiel seit dieser Saison  krönt den rasanten Aufstieg des 1,98Meter-Mannes, der heute zu den weltbesten Torhütern gehört. In der Bundesliga kommt er statistisch auf die zweitbeste Quote bei den gehaltenen Bällen aller Keeper. Zudem hat er schon das ein oder andere Spiel für die Zebras mit seinen Paraden gerettet.
Unser Handballwolff – der Spieler des Spiels gegen Chile und einer der Leistungsträger im DHB-Team.

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7Meter – das Handballmagazin – WM-Spezial (2): Spieler des Spiels: Silvio Heinevetter

Mit freundlicher Genehmigung der Mhoch4 GmbH & Co. KG:

Auf Youtube: Ein Bad Boy aus der DKB Handball Bundesliga überragte neben Kapitän Uwe Gensheimer, der 13 Buden machte, beim deutschen WM-Auftakt. Keeper Silvio Heinevetter stand von Beginn wie eine Mauer im Tor. Die Ungarischen Angriffsversuche prallten reihenweise an Super Silvio ab. - hier klicken

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Österreich 33:16

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17:11 zur Pause.

Steffen Fäth sehr stark. Er wird auch von Sigurðsson gelobt.
Auch Simon Ernst, Paul Drux und Kai Häffner lobt der Bundestrainer im Rückraum namentlich.
Tobias Reichmann spielte nach seinen Wadenproblemen zeitweise.

Uwe Gensheimer nach gestrigem Tod seines Vaters nach Mannheim gereist. WM-Teilnahme völlig offen.

Erik Schmidt, Jens Schöngarth und Philipp Weber am gestrigen Sonntag aus Kader gestrichen und abgereist.

Holger Glandorf war zunächst für das Österreich-Spiel nachnominiert und spielte ca. 20 Minuten. Er fährt zunächst wieder zur Vorbereitung der SG Flensburg-Handewitt. Der Bundestrainer mit Kai Häffner sehr zufrieden, er will ihm bei der WM in der Abwehr Pausen geben, damit er viel Angriff spielen kann. Häffner ist einziger Linkshänder im DHB-Team, der zunächst zur WM nach Frankreich fährt.

Bis spätestens Donnerstagabend muss der Bundestrainer dem Weltverband IHF maximal 16 Spieler melden. Inklusive Gensheimer und ohne Glandorf hat er derzeit 15 Spieler. Wer die Nummer 16 sein wird oder ob er möglicherweise zunächst nur 15 Akteure benennt, oder ohne Gensheimer und ohne Glandorf nur 14, ist derzeit unklar.

Am Freitag (17.45 Uhr) bestreiten die deutschen Handballer ihr erstes Gruppenspiel gegen Ungarn. Während des Turniers kann Sigurðsson maximal zwei Spieler durch Nachnominierungen ersetzen. Die nachnominierten Spieler müssen allerdings aus seinem erweiterten 28 Spieler umfassenden WM-Aufgebot stammen, das er im Dezember benannt hatte. Sollte der Bundestrainer allerdings vorerst nur 14 oder 15 Akteure auf seine Liste setzen, würde er sein Aufgebot jederzeit wieder um einen, bzw. zwei Spieler aus diesem Aufgebot auffüllen können.

Möglich ist aber auch, dass Sigurðsson direkt mehr als 16 Spieler am Mittwoch mit nach Frankreich nimmt. Einige von ihnen könnten dann zwar zunächst nicht zum Einsatz kommen, könnten aber mit dem Team trainieren, wären in den Abläufen drin und stünden im Falle einer Nachnominierung sofort zur Verfügung.

Rubrik: Event-Termin Männer Nationalmannschaft

Handball-Deutschland bekommt die #BadBoys LIVE bei der WM!

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Weitere Infos:

http://www.dkb-handball-bundesliga.de

http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-25-88901.html
Hier bekommt ihr die WM zu sehen:

http://handball.dkb.de

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Rumänien 30:21

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Halbzeitstand war 17:9.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Schweiz – Deutschland 22:23

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Europameisterschaft Männer

Sport 1 Spielbericht: „Deutschland duselt sich zum Sieg“

Handball-World Spielbericht: „Deutschland mit glücklichem Sieg bei Rekordspiel in der Schweiz“

Auf dem Weg zur EHF EURO 2018 muss Europameister Deutschland im Vergleich mit Portugal, der Schweiz und Slowenien Platz zwei belegen, um die Endrunde in Kroatien zu erreichen. Die letzten Spiele der Qualifikation werden im Juni des kommenden Jahres ausgetragen.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Olympia-Bronze! Deutschland schlägt Polen mit 31:25

Dänemark wird erstmals Olympiasieger

Foto: Marco Wolf/DHB

Hinten von links: Physiotherapeut Reinhold Roth, Physiotherapeut Peter Gräschus, Co-Trainer Axel Kromer, Bundestrainer Dagur Sigurdsson, Co-Trainer Alexander Haase, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Teammanager Oliver Roggisch.
Mitte: Finn Lemke, Paul Drux, Hendrik Pekeler, Fabian Wiede, Steffen Weinhold, Steffen Fäth, Kai Häfner, Christian Dissinger, Patrick Wiencek, Julius Kühn.
Vorn: Patrick Groetzki, Tobias Reichmann, Silvio Heinevetter, Carsten Lichtlein, Andreas Wolff, Uwe Gensheimer, Martin Strobel.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Katar 34:22

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Nun am Freitag Halbfinale gegen Frankreich um 20.30 Uhr MESZ live im ZDF.

Weiteren 1/4-Finals Dänemark – Slowenien 37:30 und Kroatien – Polen 27:30.

Halbfinale Dänemark – Polen um 01.30 Uhr Samstag morgens in den Live-Streams von ARD und ZDF.

Hinten von links: Physiotherapeut Reinhold Roth, Physiotherapeut Peter Gräschus, Co-Trainer Axel Kromer, Bundestrainer Dagur Sigurdsson, Co-Trainer Alexander Haase, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Teammanager Oliver Roggisch.
Mitte: Finn Lemke, Paul Drux, Hendrik Pekeler, Fabian Wiede, Steffen Weinhold, Steffen Fäth, Kai Häfner, Christian Dissinger, Patrick Wiencek, Julius Kühn.
Vorn: Patrick Groetzki, Tobias Reichmann, Silvio Heinevetter, Carsten Lichtlein, Andreas Wolff, Uwe Gensheimer, Martin Strobel.

Foto: Marco Wolf/DHB

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Ägypten 31:25

Dank klasser Torhüterleistung als Gruppensieger ins Viertelfinale

Hinten von links: Physiotherapeut Reinhold Roth, Physiotherapeut Peter Gräschus, Co-Trainer Axel Kromer, Bundestrainer Dagur Sigurdsson, Co-Trainer Alexander Haase, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Teammanager Oliver Roggisch.
Mitte: Finn Lemke, Paul Drux, Hendrik Pekeler, Fabian Wiede, Steffen Weinhold, Steffen Fäth, Kai Häfner, Christian Dissinger, Patrick Wiencek, Julius Kühn.
Vorn: Patrick Groetzki, Tobias Reichmann, Silvio Heinevetter, Carsten Lichtlein, Andreas Wolff, Uwe Gensheimer, Martin Strobel.

Foto: Marco Wolf/DHB

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Slowenien 28:25

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Viertelfinale erreicht

Hinten von links: Physiotherapeut Reinhold Roth, Physiotherapeut Peter Gräschus, Co-Trainer Axel Kromer, Bundestrainer Dagur Sigurdsson, Co-Trainer Alexander Haase, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Teammanager Oliver Roggisch.
Mitte: Finn Lemke, Paul Drux, Hendrik Pekeler, Fabian Wiede, Steffen Weinhold, Steffen Fäth, Kai Häfner, Christian Dissinger, Patrick Wiencek, Julius Kühn.
Vorn: Patrick Groetzki, Tobias Reichmann, Silvio Heinevetter, Carsten Lichtlein, Andreas Wolff, Uwe Gensheimer, Martin Strobel.

Foto: Marco Wolf/DHB

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Brasilien 30:33

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Hinten von links: Physiotherapeut Reinhold Roth, Physiotherapeut Peter Gräschus, Co-Trainer Axel Kromer, Bundestrainer Dagur Sigurdsson, Co-Trainer Alexander Haase, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Teammanager Oliver Roggisch.
Mitte: Finn Lemke, Paul Drux, Hendrik Pekeler, Fabian Wiede, Steffen Weinhold, Steffen Fäth, Kai Häfner, Christian Dissinger, Patrick Wiencek, Julius Kühn.
Vorn: Patrick Groetzki, Tobias Reichmann, Silvio Heinevetter, Carsten Lichtlein, Andreas Wolff, Uwe Gensheimer, Martin Strobel.

Foto: Marco Wolf/DHB

Rubrik: Männer Nationalmannschaft VideoClips

Deutschland – Ägygten 30:27

„Viel bessere Chancenverwertung“ – die Stimmen zum Sieg gegen Ägypten DHB

„Wir müssen uns alle Gedanken machen“ – Stimmen zur 19:25 Niederlage gegen Dänemark DHB

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Die Nominierung des Teams für die Olympischen Spiele steht

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Quelle: DHB.de

Dagur Sigurdsson hat für das Handballteam nach dem Lehrgang in Stuttgart  14 Spieler und einen Reservisten (sogenannte P-Akkreditierung) ausgewählt

Nominiert sind:

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB/FRA)
Rückraum links: Finn Lemke (SC Magdeburg), Julius Kühn (VfL Gummersbach), Christian Dissinger (THW Kiel)
Rückraum Mitte: Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Paul Drux (Füchse Berlin)
Rückraum rechts: Fabian Wiede (Füchse Berlin), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Tobias Reichmann (KS Vive Tauron Kielce/POL), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen)
Kreis: Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen)
P-Akkreditierung: Steffen Fäth (Füchse Berlin)

Als 16. und 17. Spieler werden nach derzeitigem Stand auch Torwart Carsten Lichtlein und Linkshänder Steffen Weinhold (Muskelfaserriss) nach Rio reisen.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Dagur Sigurdsson kürzt Olympia-Kader des DHB-Teams

Ohne Simon Ernst, Johannes Sellin, Niclas Pieczkowski, Dario Quenstedt, Matthias Musche, Evgeni Pevnov und Michael Müller in die Olympia Vorbereitung.

Quelle: DHB

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Dagur Sigurdsson gibt das Aufgebot für das Länderspiel gegen Russland bekannt

Quelle: DHB

Mittwoch, 8.Juni: Deutschland – Russland 18:55 Uhr auf Sport1 / Sport1.de

Das aktuelle Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft:

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Andreas Wolff (HSG Wetzlar)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen)
Rückraum links: Christian Dissinger (THW Kiel), Julius Kühn (VfL Gummersbach), Finn Lemke (SC Magdeburg)
Rückraum Mitte: Paul Drux (Füchse Berlin), Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten)
Rückraum rechts: Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Steffen Weinhold (THW Kiel), Fabian Wiede (Füchse Berlin)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tobias Reichmann (KS Vive Tauron Kielce/POL)
Kreis: Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Wiencek (THW Kiel)

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Dagur Sigurdsson ist Welttrainer 2015

Quelle: IHF

Mit 59,1% wurde der 43 jährige Isländer zum Welttrainer des Jahres 2015 gewählt

Damit liegt er klar vor vor Christian Berge (Norwegen/29,8), Valero Rivera (Katar), Claude Onesta (Frankreich) und dem neuen Frauen-Bundestrainer Michael Biegler.

Portrait des Welttrainers 2015

Dagur Sigurdsson
Geburtstag: 3. April 1973
Nationalität: Island
Teams: Wakunaga Hiroshima, A1 Bregenz, Austria national team, Füchse Berlin, 2014-today Germany men’s national team
Bisherige Erfolge: 2015 EHF European Cup winners (Füchse Berlin), 2016 European Champion

Bei den Frauen-Nationalmannschaften gewann ebenfalls ein Isländer: Thorir Hergeirsso

Rubrik: (Weiterlesen) Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Dänemark 33:26

Deutschland gewinnt nach einer Anlaufphase souverän gegen Dänemark




Ich durfte Dank eines Geschenks meiner Family! live dabei sein – Danke dafür!
Aber deshalb für Alle die (und vor Allem an die, die vor allem auch wegen der Termin-Verlegung!) nicht dabei sein konnten, hier ein paar meiner Fotoimpressionen!
Aber im Gegensatz zu sonst, wenn ich NUR fotografiere habe ich eigentlich mehr NUR das Spiel geguckt …
Das war ja auch der eigentliche Sinn des Geschenks 😉
Deswegen sind die Fotos auch nicht ganz auf dem Niveau wie sonst – Aber trotzdem VIEL SPASS beim angucken!

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Katar 24:26

Alles richtig gemacht, Dagur Sigurdsson. Er hat in seinem Abschiedsspiel im Fuchsbau den Testspielcharakter in den Vordergrund gestellt. Das Ergebnis ist völlig egal in Hinblick auf die kommenden Turniere. Die Spieler müssen auch ihre Schwächen erkennen und tun dies auch. Sie müssen in solchen Spielen Fehler machen dürfen und Dagur lies es zu, wechselte nicht aus, um das Spiel noch zu gewinnen. Und das bei einer Fernseh-Live-Übertragung und in „seinem“ Berlin – Chapeau.
Diese Niederlage ist so viel wertvoller als der wirklich tolle Sieg vom Freitag. Gut, dass jeder aus dem „30er-Kader“ in Länderspielen sich beweisen muss und darf, sofern er nicht verletzt ist. Und jeder von ihnen wird sich weiterentwickeln, da Dagur die Szenen mit ihnen sehr genau analysieren wird. Kein gesunder Spieler wird sich – z.B. in Bezug auf den 14er Olympia-Kader – beschweren können, nicht genügend Chancen bekommen zu haben.

Und es wurmt ihn. Dagur Sigurdsson im Sport1 Interview:

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Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Katar

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Freitag Live ab 18.00 Uhr im Ersten: Europameister vs Vizeweltmeister.

Deutschland u.a. ohne Fäth und Kohlbacher. Auch Erik Schmidt verletzt nicht dabei. Tobias Reichmann hat mit seinem polnischen Club ein Liga-Spiel.
Einige namhafte Rückkehrer wieder dabei im Wettbewerb um eine Nominierung in den kleinen 14er-Kader für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Sportschau-Vorbericht

Am Sonntag gilt es dann nochmal gegen Katar, nach dem Motto „Härtetest statt Freundschaftsspiel“.
15.00 – 17.00 Uhr auf Sport 1 Live aus Berlin.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft Rückblicke

40 Jahre danach: DDR – BRD

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Am 06.März 1976 war das legendäre Rückspiel zur Olympia-Qualifikation mit dem in letzter Sekunde von Manfred Hofmann gehaltenen 7m.

Ein Sahnestück deutscher Sport-Dokumentationen findet ihr hier in der NDR-Mediathek.

Ich will nicht zu viel verraten.
Lasst euch überraschen von den vielen historischen Aufnahmen, den aktuellen Interviews der Protangonisten und der Beleuchtung der damaligen politischen Brisanz.

Die Aufnahmen mit Stenzel, Klühspies, Hofmann, Spengler & Co. fanden im Restaurant Mauritius in der Schwalbacher Straße in Wiesbaden statt.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 24)

Stefan Bartels: Imponierend, grandios, überragend.
(Trainer Herren I der TG Rüsselsheim)

Was für ein imposanter Auftritt! Imponierende Deckungsarbeit, grandiose Torwartleistungen und überragender Teamspirit. Beeindruckt bin ich auch von der Ansprache Dagur Sigurdssons während der Auszeiten!

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Stefan Becht: Absoluter Siegeswille bringt den Titelgewinn!
(Abteilungsleiter Handball TV Erbenheim)

Aufgrund der vielen verletzungsbedingt ausgefallenen Spieler im Vorfeld der EM, hatte ich einen Platz zwischen 8 und 10 erwartet. Trotz allem schaut man sich ja jedes Spiel an und hofft auf die Überraschung. Und jedes Spiel brachte eine neue Überraschung, viel Spaß und plötzlich den Medienrummel, den wir uns ja immer für „unsere Sportart“ wünschen.
Die Mannschaft hat gerade in der Abwehr eine Wahnsinnsarbeit geleistet. Egal wer auf dem Feld war, egal ob sich jemand verletzt hat und von „Nachrückern“ ersetzt wurde. Die Bandbreite junger deutscher Spieler ist mal wieder so hoch wie schon lange nicht mehr. Bei unseren Torhüter wird einfach eine Tradition fortgeführt – an Toptorhütern hat es uns noch nie gefehlt. Und der absolute Siegeswille bringt dann den Titelgewinn.
Respekt vor diesen Jungs, das war Weltklasse. Das Team hat noch sehr viel vor sich, wird auch Rückschläge einstecken müssen aber hat einfach den Charakter um immer wieder tolles zu leisten. Schon 2007 hatte man gehofft, dass nun der Handballboom einsetzt, dem war letztendlich nicht so – schade – ob es diesmal so sein kann?
Gerade im Bezirk Wiesbaden/ Frankfurt erleben wir ja immer mehr Abmeldungen, Spielgemeinschaften und auch im Jugendbereich sowie im SR-Bereich immense Probleme. Gerade jetzt sind die Vereine wieder gefragt, den Schwung mitzunehmen und für diesen tollen Sport zu werben.
Wir dürfen gespannt sein.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Wetzlarer Europameister im Waldstadion

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Übernachtung in Wiesbaden

Jannik Kohlbacher, Andreas Wolff und Steffen Fäth waren heute beim  Spiel Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart (2:4) und wurden von 42.000 Zuschauern jubelnd empfangen. Nach einem kleinen Interview vor der Partie bekamen sie jeweils Eintracht Frankfurt Trikots mit ihrem Namen beflockt überreicht.

Die komplette Nationalmannschaft mit Ausnahme von Tobias Reichmann übernachtet übrigens im Wiesbadener Penta-Hotel.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 23)

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André Sikora-Schermuly: Man hat gesehen, was möglich ist, wenn man an etwas glaubt.
(Handballtrainer)

Sensationeller Weg einer jungen, hungrigen Truppe mit charismatischem Trainer und fokussiertem Betreuer-Stab. Rundum ein Erfolg des gesamten Europameisterschaft-Teams.
Man hat gesehen, was möglich ist, wenn man an etwas glaubt, Dinge ohne wenn und aber umsetzt und neben dem Talent das notwendige Quäntchen Glück hat. Die Spiele, mit Ausnahme des Endspiels, waren so eng, dass wir durchaus heute auch über eine andere Situation reden könnten. Aber egal, ich bin mächtig stolz auf dieses Team und wie sie sich, Deutschland und den Handball an sich präsentiert haben. Sich in jeden Ball reinhauen, eine Abwehr, die den Grundstein für alles war mit einem überragenden Lemke, Schmitt, Pekeler und dahinter Wolff,  der insbesondere im Endspiel fast jeden Ball magisch anzog, ein Trainer, der irgendwie immer die richtigen Mittel fand, Leitfiguren wie ein Fäth, Weinhold oder Reichmann. Nachrücker, die von der Couch weg Spiele entschieden – verrückt, genial und eigentlich nicht zu erklären, aber genau das macht unseren Sport aus. Leidenschaft, Wille, Zusammenstehen und taktische Einstellungen. Hut ab Bad Boys – eine geile Leistung!

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 22)

Jörg Schulze: Eine perfekte Teamleistung – in jeder Hinsicht!
(Trainer Damen II der FSG Mainz 05 / Budenheim, ehemaliger Spieler und Zweitligatrainer der SG Wallau/ Massenheim, vielseitiger Jugendförderer u.v.m.)

Viele Handballer haben diesen grandiosen Erfolg unserer Männernationalmannschaft hier in der Handballzeitung bereits in vielen Aspekten beleuchtet und gewürdigt. Ihnen allen kann ich mich nur in vollem Umfang anschließen und möchte aus meiner Sicht lediglich drei Beobachtungen unterstreichen: den Teamgedanken, die Fokussierung sowie das Vertrauen auf die eigenen Stärken.

Angesichts der zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle vor und während des Turniers rückte das „Team“ noch stärker in den Vordergrund als es im Vorfeld wahrscheinlich schon vom Trainerstab praktiziert wurde. Die Konsequenz, mit der in diesem Team die Gleichwertigkeit aller Spieler mit der Wertschätzung für die jeweilige, individuelle Aufgabe verbunden und umgesetzt wurde, war einfach beeindruckend und äußerst vorbildlich. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Rolle und Aufgabe erfolgte zugleich eine konsequente „Belastungsverteilung“ unter den Spielern. Der Teamgedanke erstreckte sich in gleicher Weise auf den Trainer-/ Betreuerstab sowie die „medizinische Abteilung“.

Von diesem Teamgefüge hatte man als Zuschauer immer den Eindruck, dass vor allem während der Spiele wirklich alle absolut im „Hier und Jetzt“ fokussiert waren. Für mich stellte dies eine wichtige Grundlage dar, auf der sich dieses Team auf ihrem Weg durch dieses Turnier immer mehr Sicherheit geholt hat.

Diese Sicherheit ging jedoch für mich nicht allein auf die „Eigendynamik“ im Verlauf des Turniers zurück, sondern war durch eine systematische Vorbereitung angelegt, die offenbar ein unerschütterliches Vertrauen in die eigenen, individuellen Stärken und vor allem in die eigenen taktischen Konzepte vermittelt hat. Die großartige Variabilität in Abwehr und Angriff, immer unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Stärken – ich denke z.B. an Julius Kühn hinter einem Viererblock mit Simon Ernst im gelben Trikot gegen Dänemark bei einem 2-Tore-Rückstand – hat es möglich gemacht, die personellen Widrigkeiten mehr als nur zu kompensieren.

Ich hoffe, dass bei aller berechtigten Freude über diese überragende Leistung die vom Bundestrainer ausgegebene Grundausrichtung, inklusive der geforderten „Demut“, mit der gleichen Konsequenz weiterverfolgt wird, die dieses Team während der EM ausgezeichnet hat.  Die Fortsetzung und Bestätigung des jetzt Erreichten dürfte nämlich mindestens genauso schwer sein wie das Erreichen dieses Titels.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 21)

Amelie Knippert: Für mich ist diese Mannschaft ein tolles Beispiel dafür, dass man manchmal Rückschläge einstecken muss, um weiterhin an seine Ziele zu glauben und sie erreichen zu können.
(Spielerin wA-Jugend Bundesliga + 3. Liga Frauen TSV Bayer 04 Leverkusen)

Erstmal auch Glückwunsch meinerseits zum grandiosen EM-Titel! Die deutschen Handballer haben eine Vorbildfunktion für viele Sportler eingenommen.
Sie haben gezeigt, dass man Ausfälle, wie z.B. von Kapitän Uwe Gensheimer oder auch von den Kielern Christian Dissinger und Steffen Weinhold, mannschaftlich kompensieren muss, um weiterhin Erfolg zu haben. Dieser Erfolg resultiert aus geschlossenen Mannschaftsleistungen, aus der Leichtigkeit, mit der die Deutschen in die entscheidenden Spiele gegangen sind, aus Willensstärke, nicht aufzugeben, wenn man Rückständen hinterherlaufen muss und sich erst in der Schlussphase herankämpfen und den Sieg sichern kann wie beispielsweise gegen Dänemark. Den Titel haben die Jungs geholt, weil sie jederzeit hart gearbeitet haben, weil sie die Spiele vor allem in ihrer kompakten 6:0-Deckung entschieden haben und weil sie die Emotionen jedes Einzelnen auf und neben dem Spielfeld in die Spiele transportieren konnten.
Es ist beachtlich, wie schnell die nachnominierten Spieler in dieses Team gefunden haben, wie zügig sie ihre Rolle erkannt und ihre Aufgaben mit Bravour erfüllt haben. So erzielte Kai Häfner im EM-Finale gegen Spanien sehr wichtige Tore in der Anfangsphase und den entscheidenden Treffer in der Verlängerung des Halbfinals gegen Norwegen.
Für mich ist diese Mannschaft ein tolles Beispiel dafür, dass man manchmal Rückschläge einstecken muss, um weiterhin an seine Ziele zu glauben und sie erreichen zu können.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 20)

Dago Leukefeld: Ich würde mir vor allem eine Trainerinitiative für den Kinder- und Jugendbereich wünschen.
(Ehemaliger DHB Damennationaltrainer, als Trainer mit den Damen von DJK/MJC Trier Deutscher Meister, Handballschule u.v.m., http://leukefeld-handball.de/)

Ich hoffe das man aus den Versäumnissen nach der WM 2007 gelernt hat und jetzt richtig Gas gibt ! Ich glaube aber das da Bob der richtige Mann in Verbindung mit dem Präsidium und der Marketingagentur ist. Wichtig ist es jetzt auch, weiter in die Zukunft zu investieren . Hier würde ich mir vor allem eine Trainerinitiative für den Kinder- und Jugendbereich wünschen. Genauso wichtig wäre jetzt mit dem Erfolg der Männer für die WM 2017 der Frauen zu arbeiten. Aber das wichtigste ist jetzt kein Stillstand sondern diese tolle Leistung eines großartigen Gesamttteams zu vermarkten und die richtigen Wege auch im weiblichen Bereich anzugehen. 

Knut Schaeffter: Wir haben hier die Mannschaft der Zukunft gesehen.
(1. Vorsitzender der Handballabteilung TG Rüsselsheim, ehemaliger Erstligaspieler beim TSV Milbertshofen)

Das war ein unverhoffter und dadurch noch schönerer Erfolg der jungen deutschen Nationalmannschaft. Man darf aber jetzt nicht die Realität aus den Augen verlieren, sondern sollte alles klar analysieren. Ohne die tolle Leistung der Mannschaft und des Trainerstabes klein reden zu wollen, sollte man sehen, dass hier auch viel für unsere Mannschaft gelaufen ist. In der Gruppenphase hatten wir mit Spanien den richtigen Einstieg. Die Mannschaft hat gesehen, dass sie mit einem Topfavorit mithalten kann. Dann kamen zwei Gegner auf Augenhöhe, die man durch tolle Leistungen schlagen konnte. In der Gruppenphase kam zunächst der leichteste Gegner mit Ungarn, dann etwas schwerer mit Russland und zum Ende ein Endspiel gegen Dänemark – immer steigernd mit wachsendem Selbstvertrauen. Und hätte Dänemark den Punkt gegen Schweden nicht liegengelassen, wären wir mit unseren Ergebnissen nur 3. der Hauptrunde geworden. Ich will hier nur aufzeigen, wie eng das alles zusammenliegt. Was dann kam, war jugendliche Unbekümmertheit gepaart mit tollen Handballspielern. Jetzt sind wir Europameister und müssen zeigen, dass wir dieses Niveau auch halten können. Es wird Rückschläge geben – aber das sollte kein Beinbruch sein. Wir haben hier die Mannschaft der Zukunft gesehen. Ich hoffe das wird sich auch wieder, wie schon beim WM-Titel, auf die einzelnen Vereine auswirken. Medial erhoffe ich mir hier auch eine Verbesserung. Wenn ARD und ZDF die Übertragungsrechte für die WM 2017 nicht bekommen, könnte ja SKY die Spiele im Internet für einen kleinen Obolus freischalten – nur mal so als Idee.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 19)

Axel Porz: Erik Schmidt jagte vor achtzehn Jahren als Fünfjähriger in meiner Ballspielgruppe den ersten Bällen hinterher.
(Jugendleiter TG Rüsselsheim Handball)

Ich bin einfach nur begeistert von der Leistung der Spieler. Zu Recht werden Mannschaft und Trainer gefeiert. Allerdings bin ich –  entgegen der allgemeinen Euphorie – weiterhin sehr besorgt um den Zustand des Handballsportes. Die Basis schwächelt. Sinkende Mitgliederzahlen, immer mehr Spielgemeinschaften, fehlende Jugendmannschaften und viele Spielabsagen sprechen da eine deutliche Sprache. Daran wird auch die Europameisterschaft nichts ändern. Abseits davon hat es mich sehr gerührt, die Entwicklung von Erik Schmidt zu beobachten, der vor achtzehn Jahren als Fünfjähriger „Hosenscheißer“ mit seinem älteren Bruder Björn  in meiner Ballspielgruppe den ersten Bällen hinterher jagte. 
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Wieland Berkholz: Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten sehen, ob sich das Interesse im verstärkten Zulauf von Jugendlichen auswirkt. 
(Abteilungsleiter FTG, Schiedsrichter, für www.handball-world.com vor Ort)

Zur Leistung der deutschen Nationalmannschaft ist schon fast alles gesagt. Was mir noch auffällt:
Das Medieninteresse erscheint mir höher als beim letzten EM-Titel 2004. Vermutlich, weil der Titel so unverhofft kam. Der Empfang in Berlin und die Feier in der Max-Schmeling-Halle haben noch einmal für schöne Bilder gesorgt. Die Spieler kommen auch medial sehr authentisch rüber und bilden einen Kontrapunkt zum “überhypten” Fußball.
Mit der aktuellen Mannschaft und dem Trainer wird Deutschland in den nächsten fünf bis sechs Jahren immer zu den Titelfavoriten gehören. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten sehen, ob sich das Interesse im verstärkten Zulauf von Jugendlichen auswirkt. Dabei bedarf es großer Anstrengungen in den Vereinen, um mit qualifizierten und begeisterungsfähigen Trainern die Kinder auch dauerhaft an den Sport zu binden.

Folgende Punkte sind mir während des Turniers aufgefallen:
– Die Schiedsrichterleistungen waren gut und offenbar nicht politisch beeinflusst, wie z.T. noch in Katar.
– Die Leistungsbreite ist gewachsen. Es gab viele enge Spiele. Norwegen, mit dem Jahrhunderttalent Sander Sagosen, wird mit seiner jungen Mannschaft auch in Zukunft zum erweiterten Favoritenkreis gehören.
– Russland spielt endlich wieder einen ansehnlichen und erfolgreichen Handball.
– Der totale Zusammenbruch des Gastgebers gegen Kroatien war für mich in dieser Form die größte Überraschung des Turniers.
– Die Organisation und das Interesse der polnischen Öffentlichkeit war herausragend.

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Pit Hegebart: Bessere Werbung für unseren Sport kann man nicht machen.
(mA-Jugend Bundesligaspieler der HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden)

„Sensationeller Erfolg unserer „Bad Boys“ im EM Turnier. Als klarer Außenseiter ins Turnier gestartet, mit dem niemand gerechnet hat und dann den Titel zu holen ist einfach geil.
So was geht nur über harten Kampf, gute Einstellung und den Willen im Team. Die Mannschaft hat in Deutschland eine Euphorie ausgelöst wie wir sie zuletzt 2007 hatten.
Bessere Werbung für unseren Sport kann man nicht machen. Die Hoffnung besteht, dass noch viele Titel auf diese junge Mannschaft und den genialen Trainer Dagur Sigurssonn kommen.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 18)

Konrad „Konni“ Bansa: Dass mit Erik Schmidt ein Spieler dabei ist, den ich selbst trainiert habe, ist toll. Da ich bei der Vorrunde vor Ort war, hatte diese EM eine besondere Nähe.
(Beachhandball-Nationaltrainer männlich, Trainer der HSG Rhein-Nahe Bingen Männer I Oberliga RPS, Trainer TSG Münster mC-Jugend HHV-Oberliga. Als Spieler ehemaliger Zweitliga-Torwart der TSG Münster und Vize-Europameister im Beachhandball. Ehemals Zweitliga-Trainer bei der HSG Frankfurt Rhein-Main [Wallau Massenheim, Münster] und Hauptamtlicher Jugendkoordinator beim TuS N-Lübbecke)

Zunächst ist die EM mit seinem filmreifen Drehbuch einfach eine überragende Sache, der sich ja kaum jemand entziehen kann. Dies zeigt die öffentliche Wahrnehmung und das Interesse der großen Medien. Es ist gar nicht lange her, da waren wir Handballer Randsportart-Athleten. Hoffentlich lässt sich die öffentliche Wahrnehmung konservieren und wirkt sich nicht nur im Leistungsbereich, sondern auch im Breitensport und Kinderbereich positiv aus. Denn gerade in unserer Region fehlt nicht nur der Leuchturm-Bundesligist , sondern auch die zunehmende Zahl an Spielgemeinschaften und der Rückgang der ambitionierten Jugendabteilungen und Mannschaften stimmt nachdenklich.
Aus Trainersicht ist die Leistung der deutschen Mannschaft in mehreren Aspekten beachtlich. Und der Bundestrainer ist innovativ und mutig gewesen. Auffällig das Unterzahl-Spiel. Konsequent wurde nicht nur der 6.Feldspieler mit Leibchen eingesetzt , sondern auch zwei Spieler getauscht um damit die Taktik, konsequent zu spielen. Dies führte dazu, dass die Gegner sich intensiv mit der deutschen Unterzahl in ihrer Spielvorbereitung beschäftigen mussten, bzw. unter Zugzwang gesetzt wurden, auch wenn es am Anfang des Turniers noch nicht alle Wechsel reibungslos abliefen. Oder wer hätte ein Überzahlspiel ohne Außenspieler in Betracht gezogen? Auch in der Abwehr wurde oft schnell taktisch reagiert und erfolgreich umgestellt, auch manchmal bevor der Gegner selbst agieren konnte. Dies alles den Spielern so vermitteln , dass sie es mit soviel Selbstvertrauen und Leidenschaft umsetzen können, halte ich für eine enorme Leistung des Trainerteams. Die tollen Einzelleistungen der Spieler brauche ich wohl nicht nochmal hervorheben. Insgesamt unerwartet und unglaublich gut. Da ich bei der Vorrunde vor Ort für Dirk Florian’s prohandball.de die Spiele analysiert habe, hatte diese EM eine besondere Nähe. Zudem bin ich vielen Spielern bei Trainerlehrgängen, Hospitationen und als Gegenspieler begegnet so dass man einen Bezug hat. Zuletzt gab Dagur und sein Team beim EHF-Mastercoach Lehrgang , (zeitgleich mit Supercup) Einblick in seine Mannschaft und Arbeit. Dass mit Erik Schmidt ein Spieler dabei ist, den ich selbst trainiert habe, ist toll. Aber ich bezweifle doch, dass er in dieser Zeit zum Nationalspieler reifte ;-). Hier möchte ich lieber seinen Vater Ingolf erwähnen, der ihn jahrelang zum Training gefahren hat, das hat mich in dieser Konsequenz schon damals beeindruckt.
Zu guter Letzt ist nach EM vor der EM. Denn meine Aufgabe ist es bis Juli die erste U16 Beachhandball-Nationalmannschaft aufzubauen. Da ist so ein leuchtendes Vorbild große Motivation und Ansporn, den eigenen Beitrag gut zu gestalten.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 17)

Florian Heinzer: Ich glaube, Handball-Deutschland ist auf dem richtigen Weg.
(Spieler HSG Neuenhain / Altenhain )

Ich glaube der EM-Sieg ist für viele überraschend gekommen wie auch für mich. Doch es wurde geschafft aus einer jungen Truppe absolut alles raus zu holen.
Und das ist einfach die Konsequenz, denn es kann ja nicht sein das Deutschland in der Jugend einen Titel nach dem anderen holt bzw. immer vorne dabei ist und in späteren Zeiten „nur noch mitspielt“.
An den EM Sieg habe ich nach dem Dänemark Sieg geglaubt, doch das man in einem Endspiel so dominant auftreten kann, habe ich selten gesehen!
Ich glaube, Handball-Deutschland ist auf dem richtigen Weg, denn Sigurdsson hat aus jungen Spielern die teilweise in ihren Clubs nur Reservistenrollen haben einen schlagfertigen Europameister gemacht.
Nun kann man sich schon auf die nächsten großen Turniere freuen. Und dort schauen, was der Trainer für Überraschungen für uns in der Hinterhand hat.
Ich hoffe, die tolle Stimmung in Deutschland bezüglich Handball kann von den Vereinen weiter getragen werden und beim nächsten großen Turnier schauen vielleicht dann ein paar Menschen mehr von Anfang an zu.

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Markus Rybak: Hoffentlich setzt die Bundesliga weiter auf die jungen deutschen Talente.
(Handballtrainer)

Es wurde viel darüber diskutiert und philosophiert warum/ wieso/ weshalb die Mannschaft dieses Turnier gewann.
Meines Erachtens nach waren die Ausfälle der Stars in der Nationalmannschaft einer der Gründe, warum das Team so eng zusammenrückte und zu einem Team wurde.
Florian Naß sagte es einmal so treffend: „Da kommt keiner auf die Idee, Abends auszubüchsen.“
Diese wirklich unfassbar starke Abwehrarbeit,  jeder opferte sich nicht nur gerne für seinen Nebenmann, sondern es gab überhaupt keinen Zweifel um jeden Millimeter zu fighten.
Egal wer überlaufen oder ausgewackelt wurde, es standen immer schon zwei hintendran, die den vermeintlichen Fehler auszumerzen wussten, der Überlaufene war indes schon wieder am Kreis eingrückt um ebenfalls zu helfen.
Für mich als Freak der Abwehrarbeit war das eine Lehrstunde in Sachen Aufopferungswille, Beinarbeit und mentaler Stärke. Gerade da muss man dem Trainerstab ein großes Kompliment aussprechen, ich möchte nicht wissen, wie viele Stunden man auch als „Psychologe“ tätig war.
Mit dem Wissen über die eigene Stärke, kann man auch als junger Spieler altgediente Spieler stellen und ihnen den neuen modernen Handball aufdrängen.
Über Andreas Wolff wurden ja bereits alle Superlative ausgereizt, da bedarf es keiner weiteren Aussagen, außer dass er den Löwenanteil an dem Turniersieg trug. Wenn du als Abwehrspieler so einen Keeper hinter dir weißt, gehst du auch mal ein Risiko ein.
Natürlich darf aber nicht übersehen, dass die jungen Wilden auch im Angriff eine überragende EM spielten. Ohne jeglichen Respekt vor großen Namen,  fand nicht jeder Wurf sein Ziel, aber es wurde mit einer derartigen Zielstrebigkeit angegegriffen, dass es auch für einen Angriffstaktiker eine Freude war den Jungs zuzuschauen.
Spieler die neu im Team waren, wussten die vermeintlichen Lücken (Ausfälle der Stars) mehr als auszufüllen. Ich sehe da für den ein oder anderen der ersten sechs in der Zukunft einen schweren Stand.
Wenn man bedenkt, dass teilweise die „dritte Wahl“ des Bundestrainers auf dem Feld stand und keiner nach der „ersten Wahl“ krähte, weiß man, dass hier im deutschen Handball aktuell sehr viel richtig gemacht wird. Hoffentlich bleibt dies so und die BuLi setzt weiter auf die jungen deutschen Talente.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 16)

Dirk Florian: Ich bedanke mich bei den Gastgebern.
(Der Trainer der Damen I SG Bruchköbel HHV Oberliga war bei den Spielen live vor Ort. Er beendet sein Traineramt aus beruflichen Gründen, da es sich mit seiner Arbeit als Fluglotse und für sein Unternehmen prohandball.de nicht vereinbaren lässt.)

Mit einem guten Angriff gewinnt man Spiele, mit einer guten Abwehr Meisterschaften. Mehr braucht man eigentlich nicht sagen, denn die Abwehr war das Prunkstück der Mannschaft, wie man nicht zuletzt eindrucksvoll im Finale gesehen hat. Über die sagenhafte Leistung der #badboys trotz der Rückschläge mit Verletzungen ist schon genug gesagt worden. Daher beschränke ich mich darauf mich bei den Gastgebern zu bedanken. Schöne Städte, viel kulinarischer Genuss und eine tolle Stimmung in den Hallen werden in Erinnerung bleiben. Freundlich waren sie fast alle, auch wenn mal das Bier alle war und auch als Polen nicht die Finalrunde erreichte. Ich freue mich auf die nächste WM in Polen in 5 Jahren!

Christian Fleischer: Alle wollen ins Tor und Andreas Wolff sein.
(Trainer Herren I TG Schierstein und vielseitiger Jugendförderer)

Einfach toll! Dieses Junge Team hat uns alle begeistert und ich hatte gestern im Handball-Projekt der Hafenschule Schierstein auch gleich drei neue Kids begrüßen können, die Handball mal ausprobieren wollten. Wollten allerdings alle ins Tor und Andreas Wolff sein ;-).
Ich als Trainer habe v.a. die Zeitpunkte der Auszeiten von Dagur Sigurdsson als genau richtig empfunden. In kritischen Phasen hatte er immer eine grüne Karte zur Hand und der Mannschaft mehrmals aus schwierigen Phasen geholfen. Mitentscheidend in vielen Spielen war auch die exzellente Vorbereitung des Teams auf kritische Spielsituationen. Das war kein Zufall, dass das Team die zahlreichen Unterzahlsituationen gut überstanden hat. Das Team war zudem auf jeden Gegner perfekt eingestellt. Erstaunt hat mich auch der so erfolgreiche Einsatz von Spezialkräften in Überzahl.
Diese EM war wohl für alle aktiven Handballer – egal welcher Alters- und Leistungsklasse- inspirierend und sollte uns Alle ermutigen, diesen großartigen Sport weiterhin mit voller Leidenschaft zu betreiben.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 15)

Tim Beckmann: Dagur Sigurdsson legt seinen Fokus nicht auf ausufernde Angriffskonzeptionen, sondern er will die individuellen Stärken der einzelnen Spieler genau auf den Punkt bringen.
(Trainer TV Groß-Umstadt Herren I, 3.Bundesliga)

Die deutsche Handballnationalmannschaft hat uns gezeigt, dass es im Handball nicht darum geht die besten Einzelspieler auf die Platte zu schicken, sondern die beste Mannschaft. Mit welchem Engagement und Spirit das junge Team Spiel für Spiel unter Beweis gestellt hat, dass jeder an seine Grenzen will und bedingungslos dazu bereit ist. Der Handball hat sich die letzten Jahre enorm weiter entwickelt. Die Bedeutung der individuellen Stärken und handballerischen Lösungsmöglichkeiten ist von immer größerer Bedeutung. Dagur Sigurdsson legt seinen Fokus nicht auf ausufernde Angriffskonzeptionen, sondern er will die individuellen Stärken der einzelnen Spieler genau auf den Punkt bringen. Diese Spieler hat er auch nach seinen Vorstellungen für das Nationalteam „rekrutiert“ und damit ein überragendes Team zusammen gestellt. Natürlich kann man im Verlauf des Turniers auch an dem ein oder anderen Punkt vom deutschem Glück geredet werden, aber auch dieses muss man sich eben erarbeiten.
Und eines steht fest: Mit der Abwehr- und Torhüterleistung aus dem Finale ist es schirr unmöglich, dass die deutsche Mannschaft von irgend einem Team geschlagen wird. Ich freue mich riesig auf die Entwicklung dieser Jungs und hoffe, dass die Sportart Handball noch in einen größeren gesellschaftlichen und medialen Fokus gerät.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 14)

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Ralf Ludwig: Es bleibt abzuwarten was passiert, wenn die vielen verletzten Stammspieler zurück kommen.
(Trainer MSG Groß-Bieberau/Modau Herren I, 3.Bundesliga)

Die Freude über den Gewinn der Europameisterschaft unsere Handballer ist natürlich auch bei mir riesengroß. Endlich erfährt unsere tolle Sportart einmal wieder einen Boom wie er letztmals 2007 in Deutschland zu spüren war. Das ist eine Riesenchance endlich wieder mehr Jugendliche für den Handballsport zu begeistern.
Rein sportlich gesehen ist es natürlich auch eine Sensation, was unsere #Badboys hier geschafft haben. Das durfte selbst der größte Optimist nicht erwarten. Wenngleich ich ein großr Verfechter davon bin, dass sich immer die stärksten Abwehrmannschaften durchsetzen und allein deshalb Deutschland vor dem Turnier niemals ganz abgeschrieben hatte, war auch ich von dem Auftritten des Teams begeistert, weil ich das so nicht erwartet hätte.
Dieser Erfolg ist wieder mal ein gutes Beispiel dafür, was Gemeinsam möglich ist, wenn eine Mannschaft gut geführt und vorbereitet einen mega Teamspirit entwickelt und mit möglichst wenig Erwartungshaltung als Belastung und somit völlig ohne Druck einfach nur mit Spaß seinem großen und selbst gesteckten Ziel nacheifert.
Das zunehmende Selbstvertrauen und auch der Fakt das mit Abstand beste Torhütergespann zu haben sorgte am Ende für den Titel. Aber wir müssen auch erkennen, dass wir aus einem tollen Fundus der stärksten Liga der Welt schöpfen konnten und wir in Deutschland mittlerweile eine Vielzahl von jungen Talenten haben.
Dies gepaart mit einem Trainer der einen guten Draht zu seiner Mannschaft gefunden hat und für seinen Mut taktische Varianten einzubringen belohnt wurde.
Die Abwehr- und Torhüterleistung aber auch die taktische Disziplin im Endspiel hat mich sehr beeindruckt.
Jetzt genießen wir den Moment und freuen uns auf eine Olympiade und eine Weltmeisterschaft mit einer jungen deutschen Handball Mannschaft. Es bleibt abzuwarten wie die Mannschaft mit der nun gestiegenen Erwartungshaltung umgeht und was passiert, wenn die vielen verletzten Stammspieler zurück kommen.

Rubrik: 2. Bundesliga Bundesliga Frauen mA Jugend Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 13)

Thomas Zeitz: Durch Vertrauen entsteht Mut, Selbstvertrauen und Sicherheit, und das Vertrauen haben die Jungs von Dagur und seinem Team bekommen und zu 100 % zurückgezahlt.
(Trainer FSG Mainz 05/Budenheim 2. Liga Frauen und Stützpunkttrainer HHV)

Es war ein grandioser Erfolg eines überragenden Teams! Nie hat die Weisheit „Mentalität schlägt Qualität“ besser gepasst als in den letzten zwei Wochen.
Durch Vertrauen entsteht Mut, Selbstvertrauen und Sicherheit, und das Vertrauen haben die Jungs von Dagur und seinem Team bekommen und zu 100 % zurückgezahlt.
Und wenn ich dann nach diesem Triumph eine Aussage lese „wir müssen Demut zeigen“ dann habe ich tatsächlich die Hoffnung das es nicht nur eine Eintagsfliege war. Die Jungs haben Geschichte geschrieben aber Sie sind (fast) alle noch am Anfang, noch keine Weltstars…
Wenn man das begreift, als Spieler wie auch im Umfeld, dann kann vielleicht wirklich etwas nachhaltiges entstehen! Ich hoffe und wünsche mir das sehr und bin sehr gespannt ob der deutsche Handball diesen Schwung jetzt mitnehmen und in die richtigen Kanäle leiten kann!
Hut ab vor dieser Leistung, ein riesen Kompliment und die wirklich herzlichsten Glückwünsche an alle Beteiligten, das habt ihr mehr als verdient. Ihr ALLE wart tolle Botschafter für Deutschland und für unseren Sport!!!

Franco Pallara: Deutschland hat sich mit diesem Traum wieder Respekt im Welthandball verschafft. KLASSE!
(Trainer JSG Ingelheim/Budenheim mA BuLi)

Das was unsre Nationalmannschaft erreicht hat, ist für jeden Handballer einer Ehre. Mal davon abgesehen, dass niemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet hat zu glauben, dass wir es wirklich schaffen.
Und dann noch die „großen Spanier“ so abzufertigen, das ist eine absolute Wahnsinns-Leistung von Allen.
Deutschland hat sich mit diesem Traum wieder Respekt im Welthandball verschafft. KLASSE!
Diese junge Mannschaft hat noch großartiges vor sich und es werden noch viele große Titeln folgen.
Ich wäre zu gerne live dabei gewesen!!!!!

Vincent Aizik Robinson: Handball ist und bleibt die geilste Sportart der Welt!
(Torwart HSG VfR Eintracht Wiesbaden mA Buli)

Es ist der Beweis, dass es nicht immer zählt wie viel Erfahrung man hat, oder ob man als Favorit in ein Turnier geht, sondern um Kampf und Einstellung.
Und das , was viele gute Trainer schon oft gesagt haben: „Defence wins championships!“
Die Jungs haben bei der WM genau das alles gezeigt und haben das unmögliche geschafft.
Ich hoffe , dass der Handball dadurch noch mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommt in Deutschland.

Rubrik: (Weiterlesen) Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 11)

Jörg Allendorf: Problematisch finde ich die Entwicklung im Rhein-Main-Gebiet.
(Vater von Nationalspieler Michael Allendorf, Inhaber des Fachgeschäfts Handball-Szene in Flörsheim)

Foto: Steffen Fäth – Jörg Allendorf – Michael Allendorf

# Bad Boys 2016 – Steilvorlage für den deutschen Handball ?
Unerwartet und völlig überraschend – und doch die beeindruckende Konsequenz aus jahrelanger systematischer Jugendarbeit auf Seiten des DHB.
Da ich selbst jahrelang sehr hautnah die gesamten Fördermaßnahmen auf Bundesebene von der U18–Ebene bis hin zur Junioren-Nationalmannschaft als Vater mitbekommen habe, wundert mich dieser Erfolg – selbst mit so einer aktuell jungen Mannschaft – nicht.
Seit 2005 wurde auf Seiten des DHB durch Personen wie Wolfgang Sommerfeld und Martin Heuberger sehr konzeptionell und zielorientiert in der Jugendförderung gearbeitet, welches auch die Erfolge der Jugend- und Juniorennationalmannschaften (Europameister 2006 u. Vize-Weltmeister 2007 – Weltmeister 2009 u. 2011) bewiesen habe.
Viele Spieler aus dem Kreise dieser Auswahlmannschaften waren am Sonntag im Finale auf dem Parkett gestanden. Natürlich gibt es immer wieder auch einen Weg in die Nationalmannschaft ohne diesen Auswahl-Hintergrund, was z.B. unser Rüsselsheimer Erik Schmidt mit seinem sportlichen Werdegang auch bewiesen hat.
Unterstützt wurde das Ganze natürlich auch von einem Umdenken bei vielen etablierten Handball-Bundesligisten in den letzten 4 bis 6 Jahren, die diesen jungen Spielern immer wieder vertraut haben und ihnen die Möglichkeit gaben sich in der Bundesliga zu bewähren und durchzusetzen.
Klar erwähnenswert diesbezüglich unsere beiden hessischen Vereine HSG Wetzlar und MT Melsungen – und bis vor 2 Jahren auch der TV Grosswallstadt.
Somit war der jetzige Erfolg und der Gewinn des Europameister-Titels kein Zufalls-Produkt – sondern kam vielleicht zwei Jahre früher als von mir erwartet.

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Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 10)

Hans-Jürgen „Hansi“ Maul: Die deutsche Nationalmannschaft spielte teilweise im Minutentakt ein anderes Abwehrsystem und war dabei in der Lage, auch größere Aktionsräume zu verteidigen.
(TV Idstein, ehemaliger Erstbundesligaspieler von Eintracht Wiesbaden)

Es gab einen klaren Masterplan: Am Anfang stand die Leidenschaft, mit dem surfen auf der Erfolgswelle wurde es von dem jungen Team dann mit stoischer Ruhe und Gelassenheit (wohl isländische Tugenden) und mit grandioser Disziplin zum Erfolg gebracht.
So wurde 2014 auch der WM-Erfolg der Fußballer umschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass es die Handballer mit einem jungen, teilweise doch sehr unbekannten Team geschafft haben.
Dabei hat sich wieder einmal gezeigt, dass große Turniere in der Abwehr gewonnen werden und dass es sich lohnt, Abwehr“arbeit“ zu forcieren. Das unglaublich kämpfende Abwehr“team“ machte es dem Keeper teilweise leicht und ließ die Spanier ja fast verzweifeln. Und mit den dann noch weggenommenen freien Bälle gab Keeper Wolff ihnen den Rest.
Gegenüber der Ära Heuberger reagiert die deutsche Nationalmannschaft darüber hinaus im Spiel auf Stärken des Gegners, spielte teilweise im Minutentakt ein anderes Abwehrsystem und war dabei in der Lage, auch größere Aktionsräume zu verteidigen. Hier ging die Taktik des Trainerteams voll auf. Aber auch das Angriffs“spiel“ zeigte sich trotz der Ausfälle höchst selbstbewusst und variabel und konnte unaufgeregt die Angriffe ausspielen. Wenn man die Konter unterband, konnte man sich ja dann wieder auf die Abwehr verlassen. Die inzwischen in den Vereinen wieder höheren Spielanteile unserer Nationalspieler auf Schlüssel- und Shooterpositionen hat dazu geführt, dass immer wieder andere Spieler die Entscheidung zu unseren Gunsten herbeiführen konnten.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 9)

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Axel Schneider

Axel Schneider: Ein sensationeller Sieg gegen eine spanische Mannschaft, die im Endspiel, aufgrund der starken Leistung unseres Teams, nicht existent war.
(Trainer DJK SF Budenheim Herren I Oberliga RPS)

Wolff und Lichtlein mit Gottfried Kunz dem Trainer von Kirchzell
Schön für mich war, dass ich bei den Spielen, die im ZDF übertragen wurden auf dem Lerchenberg mitarbeiten durfte und dass ich beim Endspiel in Krakau live dabei war.
Grandiose Atmosphäre und Gänsehaut pur. Kompliment an unsere Mannschaft für diese außergewöhnliche Leistung!

Da war die Handballwelt für die Spanier noch in Ordnung! Die beiden habe ich 11:00 Uhr morgens vor dem Mannschaftshotel erwischt!

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 8)

Alicia Soffel: Wie genial doch diese Sportart ist.
(Spielerin B-Jugend + 2. Liga Damen FSG Mainz 05/Budenheim)

Also, ich finde es unglaublich, wie diese junge Mannschaft es mit Wille, Kampfgeist und Teamfähigkeit zu diesem großen Titel geschafft hat. Denn wirklich niemand hätte erwartet, dass Deutschland in diesem Jahr, mit den vielen verletzten Stammspielern, so viel erreichen könnte! Aber sie haben uns vom Gegenteil überzeugt und mal wieder bewiesen, wie genial doch diese Sportart ist!
Als Deutschland im Finalspiel ziemlich früh schon mit 5 Toren führte, war das für uns natürlich unglaublich, da wir nicht der Favorit waren. Aber, dass dieses Team so eine Leistung das ganze Spiel lang halten konnte ist sagenhaft! Sowas zeichnet einen Europameister aus. Wir saßen vor dem Fernseher und konnten es nicht glauben, Deutschland ist Europameister!

Niklas Weißbrod: Mit Jannik Kohlbacher haben Lars Kretschmann und ich in der C-Jugend in der 95er-Bezirksauswahl Darmstadt zusammen gespielt. 
(HSG VfR Eintracht Wiesbaden Torwart Oberliga HHV und Tainer mB Landesliga)

Dieses Team ist der absolute Wahnsinn. Von Dagur Sigurdsson perfekt auf die Gegner eingestellt, steigerte sich unser Nationalteam von Spiel zu Spiel. Dabei zeigte man meiner Meinung nach nicht nur den „Brecherhandball“, den einige andere Mannschaften spielen, sondern erspielte sich die Tore, immer mit dem Auge für den besser postierten Mitspieler. Zu Abwehr und Torhüter muss man glaube ich nicht mehr viel sagen. Finn Lemke und Hendrik Pekeler haben dabei für mich herausragende Leistungen gebracht. Immer aggressiv und kämpfend, aber nie unfair, sondern immer versucht den Ball zu klauen, das ist für mich eine fast perfekte Abwehr. Den Rest, der durchging, holte Andi Wolff, der mit Carsten Lichtlein, gewohnt anfeuernd von der Bank, ein unfassbar starkes Torhüterduo bildet. Sehr schön auch, dass alle noch jung sind, sodass wir hoffentlich dauerhaft in der Weltspitze präsent sein werden und genauso hoffe ich, dass Handball wieder mehr Aufmerksamkeit auch in unserer Region bekommt. Auch für den Jugendhandball hat der EM-Sieg hoffentlich positive Konsequenzen. Besonders gefreut habe ich mich für Jannik Kohlbacher, mit dem mein Wiesbadener Mannschaftskamerad Lars Kretschmann und ich zur bis C-Jugend in der 95er-Bezirksauswahl Darmstadt gespielt haben.

Tobias Klinsmann: Im Vorfeld der EM hätte ich das Erreichen des Halbfinalspiels schon als Riesenerfolg gewertet.
(Torwart Schott Mainz)

Ich verfolge in der Regel das höherklassige, nationale und internationale Handballgeschehen nicht so rege. Natürlich habe ich aber im Vorfeld der EM mitbekommen, dass namhafte Leistungsträger wie Uwe Gensheimer ausfallen werden. Es gab dann nur noch eine Handvoll Spieler, die mir überhaupt ein Begriff waren. Aufgrund der Ergebnisse der letzten Turniere hätte ich im Vorfeld der EM das Erreichen des Halbfinalspiels schon als Riesenerfolg gewertet. Die ersten Spiele habe ich dann auch gar nicht gesehen, aber nachdem die Ergebnisse stimmten, war ich ab dem Dänemark-Spiel am Ball (klassischer Erfolgsfan :-)). Die Leistung dieser jungen Truppe gipfelte dann in einer perfekten Leistung gegen Spanien. Die Unbekümmertheit einer so jungen Mannschaft war sicherlich ein großer Vorteil gegenüber den Spaniern. Vater des Erfolges ist aber Dagur Sigurdson, der von Beginn an vom Titel geredet und dem Team so das Siegergen eingeimpft hat.
Der EM-Triumph zeigt wunderbar, dass Namen und Erfahrung nicht alles sind, sondern das gerade im Handball Teamgeist, Einstellung und Siegeswille unverzichtbare Tugenden sind.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 7)

Steffen Piffkowski: Ich habe dabei auch an unser junges Team gedacht.
(Trainer SG Bretzenheim/Ischn 2. Liga Damen)

Es war einfach eine sensationelle Teamleistung mit diesem jungen Team. Das war Werbung für unsere Sportart und ein bisschen habe ich dabei auch an unser junges Team gedacht.

Rudi Frank: Ich hoffe, dass der deutsche Handball es schafft, Kapital aus dieser Begeisterung zu schlagen,
(Trainer TSG Ketsch/Kurpfalz Bären – 3. Liga Frauen)

Ich habe großen Respekt vor der Leistung dieser deutschen Mannschaft. Wie die Jungs unseren Sport vertreten haben war einfach sensationell und kann unserer Sportart deutlich mehr als nur einen Eintrag „Europameister 2016“ in der Chronik des DHB bescheren. Ich hoffe, dass der deutsche Handball es schafft, Kapital aus dieser Begeisterung zu schlagen, für mehr Präsenz in den Medien, steigende Mitgliederzahlen in den Vereinen und eine positive sportliche Zukunft.

Tobias Fischer: Jeder hatte seine klare Aufgabe.
(Trainer TSG Eddersheim 3.Liga Damen)

Als Trainer einer Handballmannschaft habe ich die sensationellen Auftritte der Deutschen Nationalmannschaft als Handball Fan, aber speziell aus Sicht eines Trainers, beobachtet. Von daher möchte ich gerne die Arbeit von Dagur Sigurdsonn erwähnen, hoffentlich ohne ihn dabei allzusehr zu „glorifizieren“. Was der deutsche Nationaltrainer innerhalb kürzester Zeit aus einem „Haufen Namenloser“ gezaubert hat, gebührt allerhöchsten Respekt und Anerkennung. Selbst mir, als Handball Fan, waren einige Namen der Nationalspieler nicht wirklich geläufig. 16 EM Neulinge standen in diesem Kader, ganz nebenbei,dem jüngsten aller angetretenen Mannschaften, bei dieser EM in Polen.
Dem Trainer ist es gelungen, die Mannschaft zum TEAM werden zu lassen. alle im TEAM der Deutschen Nationalmannschaft, haben sich untergeordnet. So z.B. Carsten Lichtlein, wieder „nur“ Nr. 2 im Tor aber toller Motivator, Finn Lemke als „Turm in der Schlacht“ im Mittelblock oder Simon Ernst als „wandelndes Leibchen“,  jeder hatte seine klare Aufgabe. Dies muss ein Trainer über Wochen erst einmal hinbekommen, alle „Egos“ zu unterbinden! Natürlich verbinden Erfolge mehr als Niederlagen, aber etliche Spiele waren hart umkämpft, der Sieger war (bis auf Spanien in Vorrunde), immer Deutschland!
Stark, wie der Trainer auf verschiedene Angriffskonzeptionen des Gegners reagierte und auch äußerst mutige Entscheidungen traf. Von einer 6:0 über 4:2 oder verschobenen 5:1. Endlich mal ein Nationaltrainer, der mutig und Risikofreudig „Neues“ ausprobierte und den jungen Spielern trotzdem Sicherheit gab! Nur was trainiert wird, kann im Wettkampf auch umgesetzt werden!
Auch im Angriff wurde nicht nur reagiert, auch zwingend agiert. Der Trainer wechselte auch hier mutig, teilweise ohne Rücksicht auf den Spielstand. So gab er „fast“ allen im Team die absolute Wertigkeit und natürliche „Daseinsberechtigung“!
Die Ruhe die der Trainer über das komplette Turnier, aber gerade in der Finalrunde, nach Außen ausstrahlte, wurde auch von der jungen Mannschaft übernommen. Dennoch kam es mir so vor, dass für den Trainer immer feststand, dass alles gelingen würde! Er strahlte eine gewisse Selbstsicherheit aus, ohne Arrogant zu wirken. Auch hier ist ein Trainer Vorbild und der Kopf der Mannschaft.
Dazu noch seine Art, direkt nach den Spielen dem TV Moderatoren zur Verfügung zu stehen und sachlich zu analysieren, starke Leistung!
Alles in allem eine EM, an der ich mir persönlich zum ersten mal etwas von einem deutschen Trainer, abschauen konnte! Vielen Dank dafür!

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 6)

René Maier: Insgesamt eine taktische Meisterleistung.
(Stv. Handball-Abteilungsleiter TV Erbenheim)

EM-Titel: Damit haben sicher die wenigsten gerechnet. Ich denke, gerade nach dem Umbruch, war dem Team vielleicht irgendetwas zwischen Platz 5 und 8 zuzutrauen. Nach den Verletzungen der Stammspieler bereits vor der EM und der Auftaktniederlage gegen Spanien, ist es unglaublich, wie die Mannschaft zusammengewachsen ist. Sicher auch ein riesiger Verdienst von Trainer Dagur Sigurdsson, der es geschafft hat, auch die weiteren Ausfälle zu kompensieren
und fast vergessen zu machen. Insgesamt eine taktische Meisterleistung einer Mannschaft, die ihrem Trainer zu 100% vertraut.
Das war sicher in Punkto Teamgeist eines der intensivsten Turniere, das jemals gespielt wurde. Der Zusammenhalt hat am Ende einfach mit den Ausschlag gegeben, dass diese EM sicher lange in Erinnerung bleibt. Bleibt natürlich zu hoffen, dass es jetzt auch wieder einen Boom gibt und sich der Handballsport gerade in den Augen der Kids wieder zu einer Topsportart entwickelt.

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Maik Schönwetter: Die Wurzel liegt in der Arbeit der lokalen Vereine. Vor der Zukunft ist mir nicht bange.
(Maik Schönwetter war fast 20 Jahre als Lehrwart des Bezirks Wiesbaden und Kreislehrwart MTK tätig. Nach 16 Jahren Trainertätigkeit im Männerbereich in den Bezirken WI, OHG und GI trainiert er seit dieser Saison seine Söhne bei der männlichen E-Jugend der SU Nieder-Florstadt.)

Die junge Deutsche Mannschaft hat in unserem medial geprägten Zeitalter für kollektive Verzückung gesorgt. Seit ganz langer Zeit konnte ich in der eigenen Familie das Gefühl erfahren, dass alle zum jeweiligen Anpfiff parat vor dem Fernseher saßen und ihre Sucht nach dieser ansteckenden Weise des kollektiven Strebens um Erfolg stillen mussten.
Ich hoffe, dass alle jungen Handballer in Deutschland sehen, was möglich ist. Gerade die beiden Spieler aus dem Rhein-Main-Gebiet, Steffen Fäth und Erik Schmidt, sind irgendwie nahe und haben davon profitiert, dass man an sie geglaubt hat und sie oft zur richtigen Zeit in die richtige Situation kamen. Ihre Wurzeln lagen -genauso wie bei allen Europameistern – in der Arbeit der lokalen Vereine, bei der viele mehr tun, als sie eigentlich müssen.
Es ist besonders schön, wenn man dabei auch Entwicklungen über lange Zeiträume verfolgt. Den Vater von Steffen Fäth, Michael, konnte ich als E-Jugendlicher schon im Tor der Goldsteiner Oberliga-Mannschaft bei meinem Heimatverein TSG Sulzbach bewundern.
Das Werden von Erik Schmidt wurde maßgeblich bei der TSG Münster vorbereitet, bei der Konrad Bansa die C- bzw. B-Jugend trainierte. Konni wiederum durfte ich selbst einige Jahre in Kreis- und Bezirksauswahl versuchen, zu fördern.
Es schließen sich so immer wieder die Kreise und das wird auch in Zukunft so sein.
Der Europameistertitel ist natürlich hochverdient, war aber auch wie so oft in unserem Sport von Kleinigkeiten abhängig. Auch andere Mannschaften hätten das Endspiel erreichen können.
Es hätte aber nichts daran geändert, dass das DHB-Team besonders durch sein Kollektiv und sein sportliches Auftreten überzeugt hat. Europameister ist ein Team, das aus Spielern, Verantwortlichen und Umfeld besteht und als solches restlos überzeugt hat. Zudem war für mich als Trainer Dagur Sigurdsson überragend. Seine ruhige Art und der besonders gute Umgang mit der Unerfahrenheit und dem Emotionspotential der jungen Spieler ist beispielhaft.
Für die Zukunft ist mir nicht bange. Vor zwei Jahren sah ich ein Jugendländerspiel in Hüttenberg und ahne, welch großartiges Spielermaterial hinter unseren Europameistern in den Startlöchern steht.
Die bundesweite Begeisterung über die EM sollten wir nutzen. Schon 1974 und 2007 sorgte der Weltmeistertitel für dringend benötigten Zulauf in den Vereinen.
Neuzugänge sind bei meinem jetzigen Verein schon jetzt zu verzeichnen. Hoffentlich gelingt es, zusammen mit engagierten Eltern auch diese jungen Handballer so zu fördern, dass sie zu echten Teamplayern und guten Handballern heranreifen. Der Weg steht ihnen dann offen, auch ihren Traum zu definieren und zu leben.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 5)

Michael Franz: Eine ganz runde Sache.
(A- & Diplomtrainer, 10 Jahre DHB-Referent für Coaching – aktuell Jugendtrainer der HSG Wallau/ Massenheim)

Im Nachhinein sind wir alle schlauer und erkennen „unsere Bad Boys“ – vor allem nach dieser unfassbaren Final-Demonstration – fast als logische Turniersieger an; aber sicher hätte das auch anders kommen können – zum Beispiel ohne einen außerirdisch haltenden Wolff. Doch gerade diese ganz knappen Spiele zeigen, was am Ende den Ausschlag geben kann. Hier mal etwas Ursachenforschung im positiven Sinne: Gut, die Mannschaft stand nur unter einer relativen Erfolgshoffnung, ein „optisch gutes“ Turnier zu spielen; ein messbarer Erfolgsdruck schien unangemessen – das erleichtert das, worum es ja eigentlich auch geht: Aufmerksamkeit auf die Qualität des Spiels und der Aktionen zu legen, „von Spiel zu Spiel unbeschwert zu lernen“. Gut, der Kader war der jüngste und das erinnert an Dänemark 1978 mit Stenzel – und da gibt es ja durchaus weitere Parallelen. Die Aus- – bei allem Respekt – waren fast Glücksfälle, denn Medienstar und Spielführer Gense hätte wohl viel Verantwortung zu geschoben bekommen – das Spiel insgesamt wäre leichter auszurechnen gewesen; Groetzki hat bisher nie diese famose Nervenstärke von Reichmann gezeigt – und Wiencek wurde ja doppelt und dreifach kompensiert. Zum Beispiel durch einen 19-jährigen Kohlbacher, den vielleicht ein Martin Heuberger, niemals aber ein Heiner Brand berufen hätte. Während Letzterer um des Erfolgs Willen drei internationale „Alt-Stars“ einbürgern ließ, setzt Sigurdsson (mit Hanning) kompromisslos auf Spitzentalente und die richtigen Charaktere. Jetzt aber bloß nicht nach einer „isländischen Handballschule“ rufen, auch wenn die Trainer und Teams des kleinen Inselvolkes extrem erfolgreich sind. Doch nehmen wir das Schlüsselspiel gegen Dänemark mit Gudmundsson – dieser brillante Analytiker (habe ihn in Dormagen erlebt) war taktisch nicht spontan-flexibel und hatte keinen emotionalen Zugriff auf seine Spieler. Dagur dagegen ist ein „Whole Brain“-Trainer: Schachspieler und Ex-Mitte-Spieler vom Feinsten, Musiker, Freidenker mit einer gewissen Leichtigkeit (kein Gejammer), Einfühlungsvermögen in die psychische und physische Leistungsfähigkeit im Spiel und der Bereitschaft, Vertrauen und Freiräume innerhalb der Strategie zu gewähren, Klarheit und Sicherheit zu vermitteln. Wie Florian Nass genau bemerkte: Dieses „Einverstanden?!“ beim Team-Time-Out war genial eine rhetorische Frage ebenso wie ein klares Signal der Verbundenheit. Ich vermute mal, Sigurdsson schaut nicht so sehr auf das, was die Spieler spielen, sondern stellt sich vor, was sie spielen könnten, wozu sie in der Lage sind – und lässt sie das auch wissen. Ob er ahnen konnte, dass der nachnominierte Häfner einen doch so entscheidenden Überraschungs- und Durchschlagseffekt haben würde? Glück der Tüchtigen.
Noch Steffen F. „aus G. bei F.“ zu nennen, ist jetzt keine subjektive Vorliebe mehr, sondern objektiv ein Paradebeispiel für den neuen Geist. Bei früheren Anlässen sollte/durfte er als Nachwuchshoffnung mitspielen, jetzt „gnadenlos“ als Spielmacher (mit Sahne-Anspielen) und Schütze wichtiger Tore quasi das verlängerte Gehirn des Bundestrainers auf dem Spielfeld fest installiert. Mein Wunsch wäre also, dass die Philosophie von Sigurdsson (und auch Hanning!) mehr Teil der Trainerausbildung wird als irgendwelche Tests oder Taktiken oder die 1001. Übung. Die Eliteförderung ist offensichtlich exzellent, aber das riesige Potential in Deutschland schlummert noch oder wird gar verschleudert durch eine überholte, mittlerweile gar falsche Trainingslehre.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 4)

Christian „Plessi“ Plesser: Jannik Kohlbacher, Erik Schmidt und Andy Wolff spielten zu meiner Zeit in Großwallstadt für das HBLZ/ Kirchzell und die TVG Junioren.
(Nach sieben Jahren beim TV Großwallstadt kam Christian Plesser 2013 zum TBV Lemgo. Zunächst fungierte er als Jugendkoordinator und A-Jugend-Trainer. Aktuell zeichnet „Plessi“ für die Drittliga-Mannschaft von Handball Lemgo (Youngsters) und den Nachwuchsbereich verantwortlich.)

Der EM Titel für Deutschland ist das Resultat der sehr guten Jugendarbeit in den Leistungszentren. Ein weiterer wichtiger Baustein ist das DHB Mentorenkonzept,  dass Wolfgang Sommerfeld initiiert und flächendeckend in Deutschland aufgebaut hat und dass Dagur Sigurdsson den Mut gezeigt hatte, junge Spieler wie Kohlbacher, Ernst und Wiede in das A-Team einzubauen.
Persönlich freut es mich für Jannik Kohlbacher, Erik Schmidt und Andy Wolff besonders, da diese Jungs zu meiner Zeit in Großwallstadt für das HBLZ/ Kirchzell und die TVG Junioren spielten.
Auch für die ehemaligen TBV Lemgo Spieler Finn Lemke und Hendrik Pekeler habe ich mich sehr gefreut.

Hans-Jürgen „Hübi“ Hübner: 9-Meter-Raum war Hoheitsgebiet der deutschen Handballer.
(Trainer Herren I HSG Dreieich)

Ich habe mit sehr viel Freude die Spiele der deutschen Mannschaft geschaut. Da mir um solche Sachen zu viel Hype gemacht wird, habe ich mich auch im Vorfeld damit nicht beschäftigt und auch keinen Tipp abgegeben.
Von den Spielen war ich begeistert. Von der Gestaltung des Trainerteams und der Mannschaft ebenfalls. Exorbitant starke Deckung. 9-Meter-Raum war Hoheitsgebiet der deutschen Handballer. Starker Abschluss und hohes Selbstvertrauen der Spieler.
War das alles überraschend? Ich weiß es nicht, aber ich durfte die Jugendarbeit der HSG Hanau erleben.
Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Christian „Chris“ Hein: Der EM-Titel ist die beste Werbung und Ansporn für jeden noch so kleinen Verein.
(Trainer Herren I MSG Sulzbach/ Niederhofheim)

Der Sieg kam natürlich total unerwartet – und daher eine tolle Sache für den Handball in Deutschland. Es wäre natürlich wünschenswert, diese Handball-Euphorie auf den Breitensport mit zu übertragen um diesen Sport noch interessanter zu machen, als er schon ist.  Da ist der EM-Titel die beste Werbung und Ansporn für jeden noch so kleinen Verein.
Für mich war mit dem Amtsantritt Sigurdsson klar, dass Bob Hanning mit Sigurdsson als Trainerfuchs die richtige Entscheidung für Deutschland getroffen hat.  Denn „Jugend forscht“  ist das, was wir schließlich sehen wollen – junge und wilde Spieler, die sich stets weiterentwickeln und mit ihren Aufgaben wachsen.  Das hat der ehemalige Füchse Trainer bereits in Berlin (Wiede, Sellin, Drux, Weyhrauch, etc.) erfolgreich gezeigt und auch gelebt. 

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 3)

Robert Magarin-Sanchez: Zu den Torhütern fehlen mir die Worte.
(Trainer Herren II TGS Langenhain, Spanier)

Für mich hat sich Deutschland im Laufe des Turniers ganz klar zum Mitfavoriten entwickelt. Die Körpersprache der Jungs war der Hammer. Der Glaube an sich selbst als Schlüssel zum Erfolg.
Spätestens nach dem Sieg gegen Dänemark dachte ich „da geht was“. Nach dem Norwegenspiel war ich sicher, „Señor, am Sonntag Abend machst du dein Handy lieber aus!“.
Zu den Torhütern fehlen mir die Worte. Victor Tomás fragt sich immer noch, wie Wolff den Ball aus zwei Meter Höhe mit dem Fuß runter holt.
Den Teller geholt hat letzten Endes das Team, das am hungrigsten war und die beste Deckung des Turniers „gespielt“ hat. Ich hoffe, dass gerade junge Spieler nun sehen, was man erreichen kann, wenn man „Abwehr“ kann und will.

Kai Hegebart: Wahrer Teamgeist.
(Abteilungsleiter TV Niederwalluf, Schiedsrichter)

Grandioser Sieg eines jungen Teams. Hier wurde der Handballwelt gezeigt, was wahrer Teamgeist bedeutet.
Das Team kann in der Zukunft noch sehr viel erreichen und Handball wieder attraktiver machen, wenn sie so weiter spielen.
Jung, dynamisch und erfolgreich.

Klaus Bansemir: Ich hoffe, dass durch diese Leistung bei den Jugendlichen ein Schub für den Handballsport stattfindet.
(Ehemaliger Handball-Fachschaftsleiter TuS Nordenstadt)

Ich fand es super, wie die Jungs vom ersten Spiel bis zum letzten an die Sache rangegangen sind. Für mich war es eine Freude, solche Spiele der Nationalmannschaft zu sehen. Die junge Truppe spielte mit Herz und Leidenschaft und gab das Spiel nie auf. Unser Trainer hat immer wieder ein Mittel gefunden, sie so zu motivieren, dass zum Schluss ein Sieg raus kam. Unsere zwei Torhüter waren neben unserem Siebenmeter-Schützen ein Garant für den Sieg. Ich freue mich schon auf andere Spiele der Mannschaft und hoffe, dass durch diese Leistung bei den Jugendlichen ein Schub für den Handballsport stattfindet.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 2)

Volker Rehm: Zwei Spieler habe ich in Rüsselsheim und Goldstein trainiert.
(HHV-Schiedsrichter, Auswahltrainer)

Der EM-Sieg hat mich sehr gefreut und gezeigt, welches Potential Handball haben könnte. Gerade weil ich zwei Spieler in Rüsselsheim und Goldstein trainiert habe, war es etwas besonderes, die Jungs von damals heute als Europameister zu sehen.
Nun gilt es, die Erfolge für alle Vereine in der Region zu nutzen. Am Endspieltag wurden in Rüsselsheim zwei Jugendspiele wegen Spielermangels abgesagt. Wenn Handball am Dauer erfolgreich sein will, brauchen wir nicht nur so tolle Vorbilder. Wir brauchen auch eine starke Basis.

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Olaf Kühnel: Akribische Arbeit belohnt.
(Leiter Nidda-Fraportcup Organisation und Jugendkoordinator wJSG Bad Soden/ Schwalbach/ Niederhöchstadt) 

Fantastische Leistung im Endspiel krönt eine Super EM. Verdienter Europameister. Es zeigt was Wille und Begeisterung in Bewegung setzten können. Die Abwehr- sowie Torhüterleistung im Endspiel ist würdig ein Lehrvideo daraus zu stricken. Aber auch der Halbfinalsieg gegen Norwegen, Zwischenrundensieg gegen Dänemark sowie in der Gruppenphase der Sieg gegen Schweden sind das Resultat, dass das Team als solches so gut funktioniert und jeder für den anderen kämpft sowie  das Trainerteam nie die Ruhe verloren hat, und somit auch schwierige Phasen in den Spielen überstanden wurden. Respekt.
Ich bin immer noch begeistert und hoffe, das dieser Erfolg nachhaltig Wirkung im Jugendbereich hat und der DHB die eingeschlagene Richtung weiter verfolgt.

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Ralph Wölfinger: Es wäre schön, die positiven Rückmeldungen aus der Zuschauergemeinde mit in den Amateursport zu transportieren.
(Technischer Leiter HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden)

Der EM Sieg dieser Mannschaft kam doch für alle sehr überraschend. Am Anfang von den Gegnern und wohl auch von allen Experten unterschätzt, hat diese Mannschaft gezeigt was man mit Willen und Teamgeist alles erreichen kann. Vor allem die Geschlossenheit der Mannschaft, jeder ist für den anderen eingesprungen wenn es mal nicht so lief, hat mich sehr beeindruckt. Natürlich kommt mit Andreas Wolf noch ein überragender Torwart hinzu und mit Dagur ein Trainer, der alles dirigiert und in die richtigen Bahnen gelenkt hat. Ich bin gespannt ob der DHB die Gunst der Stunde nutzt, um dem Handballsport zu mehr Gewicht in der Sportlandschaft zu verhelfen. Auch wäre es schön, die positiven Rückmeldungen aus der Zuschauergemeinde mit in den Amateursport zu transportieren. Auch hier wird exzellenter Sport geboten der mit Sicherheit mehr Zuschauer verdient als vielmals in den Hallen anzutreffen ist.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Stimmen zum EM-Sieg (Teil 1)

Matthias Eichner: Der Star war und ist die Mannschaft!
(Sportlicher Leiter HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden)

„Das Wunder von Bern“ war gestern, die junge deutsche Mannschaft lieferte das ideale Drehbuch für „Die Wunder von Breslau & Krakau“. Es war einfach nur beeindruckend, was diese Mannschaft geleistet hat. Von Kritikern in den dunkelsten Farben beäugt, spielten die „Bad Boys“ einen unbekümmerten und teilweise auch abgezockten Handball, ließen sich auf ihrem Weg von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen und sicherte sich hochverdient den EM-Titel. Sicherlich hebt man einige Spieler heraus, aber dies wäre ungerecht einer überragenden Mannschaftsleistung gegenüber.
Der Star war und ist die Mannschaft!
Aber auch das Team ums Team, angeführt vom Bundestrainer, hat einen entscheidenden Beitrag zum Titel geleistet. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Rio sowie der nächsten Weltmeisterschaft behauptet und mit der sogenannten „Favoritenrolle“ zurecht kommt. Leidenschaft, Willen & Teamgeist wird ihr dabei helfen. Es deutet viel daraufhin, dass 2016 in Polen eine neue goldene Generation geboren wurde!
Für uns Vereine bzw. dem gesamten Handballsport wäre zu wünschen, dass dieser Erfolg einen ähnlichen Hype wie der WM-Titel 2007 auslöst und wieder viele Kinder den Weg in die Sporthallen finden.

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Uwe Krollmann: Werbeaktion für den Handballsport.
(B-Lizenz-Trainer)

Ich habe das Finale im Wohnzimmer geschaut und meiner Frau in der Küche den Spielstand zugerufen. Nach zehn Minuten stand sie ungläubig neben mir und überzeugte sich selbst davon. Einfach unglaublich, wie wichtig gute Abwehrarbeit ist und die Rekorde in diesem Endspiel sprechen für sich. Leidenschaft, Wille und mannschaftliche Geschlossenheit waren die Attribute dieser jungen Mannschaft, welche sich zudem keinen Druck machte, sondern konzentriert und fokussiert jedes Spiel bestritt. Das war wohl die beste und günstigste Werbeaktion für den Handballsport in der Geschichte des deutschen Sports!

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Frank Weiner: Ich würde diesen Titel noch eine Stufe höher ansiedeln als den WM-Sieg 2007.
(Pressewart und Schriftführer TuS Kriftel)

Gestern hat mich ein Kollege gefragt, wie ich den EM-Titel der Handballer im Vergleich zum Australian-Open-Sieg von Angelique Kerber einstufe. Da habe ich ihm geantwortet, die Handballer seien für mich eine Sensation gewesen, Kerber dagegen nur eine große Überraschung. Mit ihrem Erfolg, zumindest einer Halbfinalteilnahme, konnte man rechnen. Mit dem Titel der Mannschaft um Dagur Sigurdsson sicher nicht. Selbst an ein Halbfinale habe ich nur in den kühnsten Träumen geglaubt. Fast alle Spieler war bisher unbeschriebene Blätter. Unseren Helden Andreas Wolff kannten doch auch nur die Handball-Fans. Mich hat beeindruckt, wie groß der Zusammenhalt in dieser jungen Truppe ist, wie selbst zuerst nicht berücksichtigte Spieler über sich hinausgewachsen sind, wie ruhig der Trainer in selbst brenzligsten Situationen geblieben ist und wie wenig sich die Mannschaft auch von Rückschlägen oder fragwürdigen Schiedsrichterleistungen hat beeindrucken lassen. All das macht diese ganz junge Mannschaft schon zu einer ganz großen Mannschaft. Und ich würde diesen Titel noch eine Stufe höher ansiedeln als den WM-Sieg 2007. Wichtig ist es jetzt, auf diesem Erfolg aufzubauen, das Team weiter einzuspielen und zu ergänzen, nicht bei jedem Turnier gleich wieder den Titel zu erwarten und den neuen Schub für die Jugendarbeit zu nutzen. Dann steht der Handball in Deutschland wieder vor hoffentlich glänzenden, aber nicht zwangsläufig goldenen Jahren!

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Herzlichen Glückwunsch zu dem großen Erfolg. Im wahrsten Sinne ist der Gold wert!

Pressemitteilung des Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.:

Liebe Männer-Nationalmannschaft, Trainer, Physios, Docs, Betreuer, Helfer und Leiter der deutschen Delegation!

Ihr seit die Europameister 2016, ein Titel den euch niemand mehr nehmen kann, habt euch für die Olympischen Spiele in Rio und für die kommende Weltmeisterschaft qualifiziert.
Die Mitglieder des Freundeskreises des Deutschen Handballs freuen sich darüber außerordentlich, wünschen euch einen guten Rückflug und den verdienten Empfang in Berlin.
Ganz besonders gratulieren wir dem super harmonierenden Trainer-Trio.
Euch ist es gelungen, ein Team zu formen, ihm zu vertrauen, es auf jedes Spiel individuell vorzubereiten und so zu diesem großen Erfolg zu führen.
Unsere aller Anerkennung und die besten Grüße

Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.
Henning Opitz, Vorsitzender

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Spanien 24:17

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DER ABSOLUTE WAHNSINN! – Deutschland ist EUROPAMEISTER 2016!!!

Foto: Sascha Klahn/DHB*

Hinten von links: Teamkoordinator Thomas Otto, Bundestrainer Dagur Sigurdsson, Hendrik Pekeler, Finn Lemke, Erik Schmidt, Christian Dissinger, Teammanager Oliver Roggisch.
Mitte: Co-Trainer Alexander Haase, Co-Trainer Axel Kromer, Steffen Weinhold, Jannik Kohlbacher, Niclas Pieczkowski, Steffen Fäth, Fabian Wiede, Simon Ernst, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Physiotherapeut Peter Gräschus.
Vorn: Physiotherapeut Bernd Götzenberger, Tobias Reichmann, Johannes Sellin, Carsten Lichtlein, Andreas Wolff, Rune Dahmke, Martin Strobel, Physiotherapeut Dennis Finke. – Foto: Sascha Klahn/DHB

Wer hätte das je vorher gedacht???
Von wegen B-Team – das war eine ABSOLUTE 1A LEISTUNG!
MIT WAS FÜR EINER KLASSE ABWEHRLEISTUNG ZUM TRIUMPH – EINFACH IRRE!!!

Und dann noch dieser WOLFF der den KASTEN DICHT MACHT – TRAUMHAFT!!!

Und das WICHTIGSTE überhaupt! WM und Olympia – Deutschland ist dabei!!!

*) Dieses Foto der Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes ist für journalistische Zwecke mit Verwendung des Bildnachweises „Foto: Sascha Klahn/DHB“ kostenfrei verwendbar.

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Steffen Fäth und Erik Schmidt für Handball-Zeitung.de aus Krakow

Kurz vor dem größten Tag ihrer bisherigen sportlichen Karriere hatte Wieland Berkholz Gelegenheit, mit Steffen Fäth und Erik Schmidt über ihren bisherigen Werdegang von ihren Heimatvereinen VfL Goldstein und TG Rüsselsheim bis hin zu Leistungsträgern im Nationaltrikot zu sprechen.

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Wieland Berkholz – Vielen Dank!

Teil I: Interview mit Steffen Fäth

Sie wurden schon früh in in ihrer Jugend von Experten als kommende große Hoffung im deutschen Rückraum bezeichnet. Als Sie dann 2010 zum IHF-Rookie of the Year gewählt wurden, schien der Weg vorgezeichnet. Auch durch diverse Verletzungen haben Sie die großen Turniere bisher verpasst. Hat sich Ihr Körper mittlerweile an die hohen Belastungen des Bundesligalltags gewöhnt?

Zumindest bin ich ganz gut durch diese Saison gekommen und lege auch noch mehr Wert auf Physiotherapie und spezielle Ausgleichsübungen.

Sie gelten als eher introvertierte Typ. Mit diesem Turnier haben Sie sich in das Rampenlicht gespielt und wechseln in der kommenden Saison aus dem vermeintlich beschaulichen Wetzlar in die Hauptstadt. Sehen Sie hier nicht potenziell vermehrt Verpflichtungen in Bezug auf Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit, welche eventuell nicht Ihrem Naturell entsprechen?

Ich würde mich auch eher als introvertiert bezeichnen. Das ist aber nicht gleich zu setzen mit Medienscheuheit. Ich suche nicht aktiv die Öffentlichkeit aber der Verpflichtungen, die der Beruf des Handballprofis mit sich bringen, bin ich mir bewusst. Mir sind diese Termine auch nicht unangenehm.

Sie kommen aus Goldstein haben beim Vfl die Jugend verbracht. Verfolgen Sie noch das Geschehen?

Natürlich und ich hoffe, dass es aus der BOL auch mal wieder etwas höher hinaus geht.

Steht für Sie und Ihre Frau nach dem Karriereende eine Rückkehr nach Frankfurt im Raum?

Aktuell sehen wir unsere Zukunft schon eher in Frankfurt. Meine Frau stammt aus Magdeburg. Aber ich habe ja hoffentlich noch einige Jahre in meiner sportlichen Karriere vor mir. Da können wir uns für diese Entscheidung noch etwas Zeit lassen.

Teil II: Interview mit Erik Schmidt

Der 23-jährige 2,04-Hüne bewies im Spiel gegen Russland mit sechs Toren, dass er weit mehr als nur Abwehraufgaben wahrnehmen kann.

Erik, ich persönlich habe als Schiedsrichter vor zwei Wochen in der Bezirksliga B zufälligerweise die TG Rüsselsheim II gepfiffen. Da standen ja eventuell noch gute Bekannte von Dir auf dem Feld. Verfolgst Du noch die Geschicke Deines Heimatvereins?

Sehr intensiv sogar. Mein Bruder hat es jedoch in die erste Mannschaft geschafft. Die spielt in der Bezirksoberliga. Aber auch aus der Zweiten Mannschaft kenne ich noch ein paar von den Älteren. Ich bin so oft es geht bei meinen Eltern in Rüsselsheim. Ich hoffe, dass ich es auch bald wieder mal zu einem Spiel schaffe.

Du bist schon früh in der D-Jugend nach Münster gewechselt. Welche Trainer bleiben Dir in Erinnerung?

Hervorheben kann ich vielleicht meinen allerersten Trainer Ingo Porz in Rüsselsheim und dann Konrad Bansa bei Münster.

Wie eng ist noch die Bindung an Rüsselsheim?

Rüsselsheim ist das was ich im eigentlichen Sinn mit dem Begriff „Heimat“ verbinde. Dort komme ich her und das ist einfach ein ganz besonderes Gefühl.

Du hast nur einige Spiele für deutsche Auswahlmannschaften gespielt und somit die Bundesliga sowie dann die Nationalmannschaft „auf dem zweiten Bildungsweg“ erreicht. Du warst eine der ersten Entdeckungen von Dagur Sigurdsson. Hast Du dem Bundestrainer somit auch zu verdanken, dass Dir der Sprung zu einem etablierten Bundesligaklub wie Hannover-Burgdorf gelungen ist?

Da hat Dagur schon einen gewissen Anteil. Mit der Nominierung rutscht man ja automatisch etwas mehr in der Blickpunkt.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Norwegen hat den Protest zurück gezogen

Norway withdraw protest

EHF: „The Norwegian delegation has withdrawn its protest made after Norway’s 33:34 loss against in the semi-final of the EHF EURO 2016.“

„Das Spiel soll auf dem Feld und nicht in einem Hinterzimmer am Grünen Tisch entschieden werden“, sagte Heidi Tjugum vom norwegischen Handballverband.

Homepage Norwegischer Handballverband

Sport 1-Artikel

Handball-World-Artikel

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Fiinnaaale !!! Deutschland – Norwegen 34:33 !!!

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Spanien – Kroatien 33:29

Nach einem irren Krimi mit Verlängerung geht es also jetzt am Sonntag um 17:30 gegen Spanien!

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Halbfinale!!! Deutschland – Dänemark 25:23

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Und am Freitag geht es dann jetzt mit Anwurf um 18:30 Uhr (Live im ZDF, Übertragungsbeginn 18.05 Uhr) gegen Norwegen.

Steffen Fäth mit 6 Toren erfolgreichster deutscher Torschütze!

Wer es verpasst hat – hier die letzten Minuten in der Mediathek

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Schweden – Dänemark 28:28

Weitere Impressionen von ProHandball.de

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dirk Florian

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Ungarn – Spanien 29:31

Keine Unterstützung durch Ungarn – Spanien gewinnt knapp und zieht nun mit 6:2 Punkten mit der DHB Auswahl gleich.

Auch von diesem Spiel wieder ein paar Impressionen von ProHandball.de

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dirk Florian

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Russland 30:29

Ein paar Impressionen von den Rängen bei diesem EM-Krimi


Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dirk Florian

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

EM-Aus für Michael Allendorf

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Die MT Melsungen berichtet:

Michael Allendorf, Linksaußen von Handball-Bundesligist MT Melsungen, ereilte das EM-Aus im Abschlusstraining der ersten Vorbereitungswoche der Deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch in Berlin.

Da dachte der 29-jährige aber zunächst noch an eine Zerrung nach einer “blöden Bewegung”. Dass es aber doch ernster  war, kam bei einer späteren Kernspinuntersuchung in der Kasseler Praxis von MT-Mannschaftsarzt Dr. Rauch heraus: Die Sehne des Oberschenkelbeugers am Becken ist angerissen. Die Genesung wird voraussichtlich vier bis sechs Wochen dauern. Damit ist das EM-Aus für Allendorf besiegelt.

Kompletter Artikel

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Die EM 2016 bei ARD und ZDF

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Deutschland – Tunesien 37:30 (Vorbereitungsspiel, Sport 1 Spielbericht)

Vormerken:

Die Testspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Island in Kassel und Hannover werden bei sportdeutschland.tv im Livestream zu sehen sein.
Jeweils am 9. und 10. Januar ab 14.50 Uhr via sportdeutschland.tv/handball erreichbar.

Die Deutschen EM-Vorrunden-Gruppenspiele (Übertragungsbeginne):

Sa, 16.01.16, 18.15 Uhr, ZDF: Deutschland – Spanien
Mo, 18.01.16, 20.15 Uhr, ARD: Deutschland – Schweden
Mi, 20.01.16, 17.05 Uhr, ZDF: Deutschland – Slowenien

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Sellin rückt für Groetzki ins EM-Aufgebot

Die MT Melsungen berichtet: Link

Rubrik: 1. Bundesliga Männer Nationalmannschaft

Wadenbeinbruch bei Groetzki

EM-Aus, zwei Monate Pause

Die Verletzung hatte sich Patrick Groetzki am Mittwoch beim Spiel in Kiel ohne Fremdeinwirkung zugezogen.

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Hessen im EM-Aufgebot

17er-Kader: Steffen Fäth aus Frankfurt-Goldstein, Jannik Kohlbacher, Andreas Wolf (Tor); alle HSG Wetzlar sowie der Rüsselsheimer Erik Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf, ehemals TSG Münster).

Auf Abruf: Michael Allendorf, Michael Müller, Johannes Sellin (alle MT Melsungen).

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Österreich 31:29

Steffen Fäth wieder dabei, Fabian Wiede macht acht Feldtore, Torwart Dario Quenstedt gelingt Treffer im Spiel der Europameisterschafts-Qualifikation.

Bericht

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