Handball-Zeitung

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) 2. Bundesliga MĂ€nner

Konstanz-Goalie Stefan Hanemann: „MĂŒssen konsequent 60 Minuten durchziehen, egal ob es wehtut“

Die HSG Konstanz berichtet:

Bis kurz vor Anpfiff stand nach dem bereits feststehenden Ausfall von Konstantin Poltrum auch der Einsatz von Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann auf der Kippe, doch der medizinischen Abteilung der HSG Konstanz gelang die Punktlandung.

Foto: Peter Pisa
So konnte der 21-JĂ€hrige mit neun Paraden zu einem sehr guten Auftritt der HSG gegen den ungeschlagenen TabellenfĂŒhrer Bergischer HC beitragen, der jedoch unbelohnt blieb (26:30).
Im GesprĂ€ch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas benennt er GrĂŒnde dafĂŒr, warum es Konstanz zum widerholten Male nicht gelungen ist, sich mit ZĂ€hlbarem zu belohnen, was gegen die Spitzenteams fehlt und was ihn fĂŒr die kommenden wichtigen Spiele im Dezember gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt dennoch positiv stimmt.

Stefan, nach FĂŒnf-Tore-RĂŒckstand zweimal der Ausgleich, 16:16 und 17:17 (39.). Hattest Du da das GefĂŒhl, dass die Partie kippen und die Sensation möglich sein könnte? • Weiterlesen »»»


Andreas Joas berichtete am Montag, 20. November 2017.


   

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Rubrik/Liga: 2. Bundesliga MĂ€nner

HSG Konstanz – Bergischer HC 26:30

Die HSG Konstanz berichtet:

HSG Konstanz lange dran am Ligaprimus: Bergischer HC muss sich in SchÀnzlehölle strecken

Foto: Michael Elser
Wie eng es lange zwischen der HSG Konstanz und dem nun nach 14 Spielen immer noch ungeschlagenen Spitzenreiter Bergischer HC in der SchĂ€nzlehölle war, vermag das Endresultat von 30:26 (13:10) fĂŒr den Erstliga-Absteiger nicht auszudrĂŒcken. Nach einem katastrophalen 1:6-Start aus Sicht der Gastgeber drehten diese, angepeitscht von ĂŒber 1200 frenetischen Fans, die Partie und schnupperten beim 17:17 an der großen Sensation. Der mit Nationalspielern gespickte Ligaprimus behielt, ganz abgezockt und routiniert, jedoch die Nerven, zieht weiter einsam seine Kreise an der Spitze und scheint ungefĂ€hrdet auf direktem Weg zurĂŒck in die stĂ€rkste Liga der Welt zu sein.
So mag man sich im Konstanzer Lager gar nicht ausmalen, was möglich gewesen wĂ€re, ohne die heftige FĂŒnf-Tore-Hypothek nach etwas mehr als zehn gespielten Minuten. Konstanz zeigte bis zu diesem Zeitpunkt noch viel zu viel Respekt vor dem großen Namen und scheiterte entweder an den eigenen Nerven oder am bĂ€renstarken ehemaligen Junioren-Nationaltorwart Christopher Rudeck im BHC-Tor. Ganze neun Minuten hatte es gedauert, bis Chris Berchtenbreiter den starken GĂ€steschlussmann mit einem gefĂŒhlvollen Heber vom Kreis erstmals ĂŒberwunden hatte, dann kam Konstanz und vor allem RĂŒckraumkanonier Mathias Riedel in Fahrt. Zweimal hĂ€mmerte er die Kugel in den Kasten und ließ Rudeck keine Chance. Es war der Auftakt zu einem „guten Handballspiel“, so HSG-Cheftrainer Daniel Eblen, zu einem „sehr schön anzusehenden Match“, wie BHC-Coach Sebastian Hinze seinem Trainerkollegen beipflichtete.
Ohne fĂŒnf Verletzte, darunter auch Konstantin Poltrum, kĂ€mpfte sich die HSG zurĂŒck in das Spiel. Felix Klingler ließ seinen Gegenspielern aussteigen und stellte auf 7:11, vor allem aber war Stefan Hanemann, der erst in letzter Sekunde nach einer Muskelverletzung von der medizinischen Abteilung fitbekommen war, nun auf dem Posten und fischte selbst einen freien Gegenstoß weg. „Wir sind sehr gut in das Spiel gekommen“, zeigte sich GĂ€stetrainer Hinze spĂ€ter erleichtert ĂŒber den wichtigen Vorsprung. „In der Abwehr haben wir gut gedoppelt und sind in die GegenstĂ¶ĂŸe gekommen.“ Als dann jedoch wieder Mathias Riedel den Ball unter die Latte hĂ€mmerte kochte die SchĂ€nzlehölle – nur noch 10:12. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Andreas Joas berichtete am Montag, 20. November 2017.


   

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga MĂ€nner

Saison gelaufen: Benjamin Schweda wird HSG Konstanz mit Kreuzbandruptur lange fehlen

Die HSG Konstanz berichtet:

WÀhrend die Vorfreude im Umfeld der HSG Konstanz auf das Highlight gegen den Erstliga-Absteiger Bergischer HC am Samstag, 20 Uhr, in der stimmungsvollen SchÀnzlehölle von Tag zu Tag steigt, sitzt Benjamin Schweda zu Hause

Foto: Michael Elser
Nach zwei Arztterminen am Montagmorgen und Dienstagmittag inklusive MRT ist es Gewissheit: Der 23-jÀhrige Spielmacher hat sich am Sonntag in Coburg eine Kreuzbandruptur zugezogen. Statt sich nun mit seinen Mannschaftskameraden auf das Duell mit acht aktuellen A-Nationalspielern vorzubereiten, befindet sich Schweda am Mittwoch schon in der Sportklinik Pforzheim, den Operations-Termin besprechen.
Dabei war der gebĂŒrtige Überlinger zuletzt richtig gut drauf, bekam auch durch die Verletzung von MannschaftkapitĂ€n Fabian Schlaich sehr viele Spielanteile und war gerade im Derby in Balingen einer der wenigen Lichtblicke auf Konstanzer Seite. Nun ist die Saison fĂŒr ihn gelaufen. Mit dick angeschwollenem Knie kreisen seine Gedanken um die nĂ€chsten schweren Monate. Denn der 1,76 Meter große gelernte Mittelmann, der zuletzt zusĂ€tzlich viel auf Linksaußen zum Einsatz kam, kennt das, was auf ihn zukommt nur zu gut. Im Dezember 2012 musste er sich nach seinem ersten Kreuzbandriss nach der nötigen Operation schon einmal monatelang zurĂŒckkĂ€mpfen.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HSC 2000 Coburg – HSG Konstanz 31:28

Die HSG Konstanz berichtet:

UnglĂŒckliche Niederlage und schwere Verletzung: HSG Konstanz mit nĂ€chster bitterer Pille in Coburg

Foto: Peter Pisa
Die nĂ€chste bittere Pille fĂŒr die HSG Konstanz. Nach einem tollen Spiel und FĂŒnf-Tore-FĂŒhrung mussten die Bodensee-Handballer wieder eine knappe 28:31-Niederlage hinnehmen. Noch mehr als die unglĂŒckliche Pleite beim letztjĂ€hrigen Erstligisten schmerzte die schwere Verletzung von Benjamin Schweda und die lange Pause, die nun fĂŒr den Spielmacher zu befĂŒrchten ist.
Schwere, mĂŒde Beine, ein intensives Derby am Freitag in den Köpfen und Muskeln, dazu die Hiobsbotschaft am Sonntagmorgen, dass die Schmerzen in der Hand bei Torwart Konstantin Poltrum zu groß sind und ein Einsatz damit unmöglich ist: Die Ausgangssituation vor der fĂŒr einen Doppelspieltag doch sehr weiten Fahrt zu Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg glich der einer Herkulesaufgabe. War die HSG so schon – trotz einiger Verletzungssorgen der Gastgeber – großer Außenseiter, so blieb immer noch die Erkenntnis, dass die HSG in Coburg in der Vergangenheit stets gut aussah und mit viel Pech knapp unterlag. „Große Spieler liegen uns eigentlich“, sagte etwa Mathias Riedel.
Wie Recht er hatte. Die HSG Konstanz knĂŒpfte nahtlos an die tolle Vorstellung im Freitagsspiel an und agierte mit viel Kampf und Leidenschaft in der 5:1-Abwehr. So kam auch Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann auch gleich im zweiten Angriff zu seiner ersten Parade. Unter dem Jubel einer kleinen aber lautstarken Abordnung des Fanclubs stellte Paul Kaletsch die 1:0-FĂŒhrung fĂŒr die in blau spielenden GĂ€ste her. Beide Teams mussten ihre AnfangsnervositĂ€t in den ersten Minuten ablegen, danach zĂŒndete vor allem Felix Klingler den Turbo, stellte die 4:3-FĂŒhrung her und traf danach im Gegenstoß, von außen und auch aus dem RĂŒckraum in den Winkel. So auch, als Benjamin das Tempo ĂŒber die schnelle Mitte sofort aufnahm und wieder Klingler um 7:5 fĂŒr Konstanz bediente.
Die HSG spielte wie aus einem Guss und legte vor, bis Nationalspieler Florian Billek seine individuelle Klasse aufblitzen ließ und zum 8:8 ausglich. Konstanz zog dabei immer wieder das Tempo an, wurde aber, wie schon am Freitag, reihenweise beim Versuch, ĂŒber die schnelle Mitte zu kommen, von den Unparteiischen zurĂŒckgepfiffen. As der selten zu stoppende Stefan Lex dann zu 11:10 traf, blieb fĂŒr die HSG mal wieder die Erkenntnis, ein tolles Spiel gemacht, sich aber nicht belohnt zu haben. Konstanz ließ sich von alledem jedoch nicht entmutigen und hielt dem HSC Coburg alles entgegen, was Kopf und Beine hergaben. Und das war viel. Paul Kaletsch und Felix Klingler brachten die HSG zur Pause mit zwei Toren in Front.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HSG Konstanz – SG BBM Bietigheim 32:36

Die HSG Konstanz berichtet:

HSG Konstanz zeigt Reaktion: SpektakulĂ€res Derby in „unheimlich emotionaler und stimmungsgeladener“ SchĂ€nzlehölle

Foto: Peter Pisa
Die Wiedergutmachung im zweiten Derby binnen einer Woche ist der HSG Konstanz vor ĂŒber 1300 Fans gelungen. Mit einer starken Vorstellung trug sie viel zu einem spektakulĂ€ren Baden-WĂŒrttemberg-Derby gegen die SG BBM Bietigheim bei. Der Tabellenzweite der 2. Handball-Bundesliga stellte jedoch eindrucksvoll unter Beweis, warum er auf einem Aufstiegsplatz rangiert und die meisten Treffer der Liga erzielt hat. Obwohl die HSG innerhalb von vier Minuten von 20:27 auf 25:27 (48.) verkĂŒrzt hatte und das Spiel zu Gunsten der von einer grandiosen Kulisse nach vorne gepeitschten Konstanzer zu kippen schien, behielt Bietigheim kĂŒhlen Kopf und gewann mit 36:32 (19:14).
Es war diese Phase Anfang der letzten Viertelstunde, die Konstanz an der Sensation schnuppern ließ und die der – vorlĂ€ufige – Höhepunkt eines hochintensiven und extrem temporeichen Vergleichs darstellte. Fast schon aussichtlos zurĂŒck, weil die Schwaben sich als sehr spielstarke, selbstbewusste und clevere Mannschaft gezeigt hatten, ĂŒberzeugten die Gelb-Blauen wieder mit großem KĂ€mpferherz und einer furiosen Aufholjagd. Mathias Riedel machte den Anfang, hĂ€mmerte den Ball in die untere Ecke zum 21:27 in den Kasten der GĂ€ste, dann war der nach einer unter der Woche erlittenen Handblessur erst in der letzten Viertelstunde eingewechselte TorhĂŒter Konstantin Poltrum zur Stelle und parierte gleich mehrmals. Schließlich verwandelten Fabian Schlaich und Felix Klingler mit blitzschnellen GegenstĂ¶ĂŸen die Halle in ein Tollhaus. Als dann auch noch Chris Berchtenbreiter und wieder Mathias Riedel in der ersten Welle mit einem 5:0-Lauf auf 25:27 verkĂŒrzten, bebte die „SchĂ€nzlehölle“. Konstanz schien nun nicht mehr zu stoppen zu sein, eine erste Auszeit von GĂ€stetrainer Hartmut Mayeroffer nach dem 23:27 verpuffte wirkungslos, die zweite nach dem 25:27 innerhalb von nur eineinhalb Minuten zeigte jedoch Wirkung.
„Ein großes Lob an die Jungs, wie sie die Situation in dieser unheimlich emotionalen und stimmungsgeladenen Halle angenommen haben“, lobte Mayerhoffer nach einem packenden Schlagabtausch mit dem besseren Ende fĂŒr sein Team. Den Gastgebern unterliefen nun einige technische Fehler in Serie und Bietigheim schlug eiskalt zu. Nach dem 30:25 fĂŒr die SG war Konstanz zum zweiten Mal scheinbar geschlagen. Doch wieder kĂ€mpfte und kombinierten sich die Bodensee-Handballer heran, verkĂŒrzten auf 30:33 und hatten die Chance vom Siebenmeterpunkt zum 31:33. Als der wieder ĂŒberragende 13-fache TorschĂŒtze Paul Kaletsch jedoch an JĂŒrgen MĂŒller scheiterte, war die HSG endgĂŒltig geschlagen.
Wie oft, wenn es brenzlig wurde, ĂŒbernahm der langjĂ€hrige Erstligaspieler Felix König das Kommando, verwandelte achtmal selbst und fĂŒhrte glĂ€nzend Regie. Die Gastgeber standen so trotz couragierter, toller Leistung wieder einmal mit leeren HĂ€nden da. Mathias Riedel lobte dennoch: „Wir hatten heute ein GefĂŒge auf dem Feld, in dem jeder mitgezogen, bis zum letzten gekĂ€mpft und alles gegeben hat. Wir hĂ€tten heute aufgrund unserer geilen Mannschaftleistung einen Punkt verdient.“ Hartmut Mayerhoffer zeigte sich erleichtert nach einem, so der GĂ€stetrainer, „unwahrscheinlich intensiven, umkĂ€mpften Spiel“, in dem er vor allem mit der Leistung seiner Equipe in der ersten Halbzeit zufrieden war.
Da hatte zwar die HSG zunĂ€chst mit 3:2 (5.), die Nase vorne, ehe sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte und sich keine Mannschaft absetzen konnte (9:9/16.). Stefan Hanemann konnte in der ersten HĂ€lfte schon achtmal parieren und schickte Fabian Schlaich mit einem millimetergenauen Pass auf die Reise. Der HSG-KapitĂ€n griff sich den Ball, wechselte in der Luft die Hand und vollendete akrobatisch: 10:12. Erst kurz vor der Pause gelang es Bietigheim, sich bis auf fĂŒnf Tore abzusetzen. „Es ist das Wichtigste, dass man spĂŒrt, dass man nicht aufgibt“, meinte Mathias Riedel mit Bezug auf den nach dem Seitenwechsel schnell auf sieben Tore angewachsenen RĂŒckstand (16:23/38.). Wenig spĂ€ter war alles wieder offen und Riedel war sich sicher: „Wir haben gespĂŒrt, dass jetzt was geht, dachten, jetzt haben wir sie. Da war schon etwas Verunsicherung bei Bietigheim zu spĂŒren.“

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HBW Balingen-Weilstetten – HSG Konstanz 32:22

Die HSG Konstanz berichtet:

Sieger des Abends sind die Fans: HSG Konstanz im Derby „ohne Mumm, sich den Hintern aufzureißen“ – von stattlichem Fanblock dennoch gefeiert

Hoffnungsschimmer in der Schlussphase: Benjamin Schweda traf in den letzten Minuten dreimal und sorgte fĂŒr etwas frischen Wind. – Foto: Michael ElserZum ersten Mal in dieser Saison ausverkaufte Sparkassen-Arena, insgesamt 2350 Fans, darunter eine stattliche Zahl aus Konstanz, fantastische Derbystimmung – das Duell zwischen dem HBW Balingen-Weilstetten und der HSG Konstanz wurde zu einem sĂŒddeutschen Handball-Fest. FĂŒr die HSG Konstanz blieb dabei jedoch weitgehend nur die Rolle des Statisten, denn nicht die 22:32 (9:16)-Niederlage beim weiter unter Erstliga-Bedingungen arbeitenden Bundesliga-Absteiger an sich, schon etwas mehr die Höhe aber vor allem die Art und Weise ihres Zustandekommens enttĂ€uschte auf ganzer Linie.
Bemerkenswert war die Reaktion im prall gefĂŒllten GĂ€ste-Fanblock. Obwohl die eigene Mannschaft schon nach 39 Minuten mit zehn Toren in RĂŒckstand lag, wurde sie ohne Unterlass gefeiert, das Lied der Fischern vom Bodensee geschmettert und „Ohne Konstanz wĂ€r‘ hier gar nichts los“ angestimmt. Zeitweise hatten die Konstanzer AnhĂ€nger die Halle fest im Griff, obwohl ihre Lieblinge wenig zur Partystimmung im Fanblock beitragen konnten. Denn anders als auf der TribĂŒne dominierte von Beginn an nur und eindeutig der HBW Balingen-Weilstetten. Gerade einmal acht Minuten waren gespielt, da hatten die „Gallier von der Alb“, gestĂŒtzt auf eine sichere Deckung und einen starken Schlussmann TomĂĄĆĄ Mrkva, mit Vollgas-Handball auf 6:1 gestellt.
Konstanz hatte dazu jedoch geradezu eingeladen. „Wir hatten von Anfang an Probleme, ein Bein auf das Parkett zu kriegen“, gestand HSG-Cheftrainer Daniel Eblen. „Ich denke es lag vor allem an unserer nicht besonders starken Angriffsleistung, oder drehen wir es um, an der starken Abwehrleistung der Balinger.“ Damit hatte der A-Lizenzinhaber zweifellos recht, doch der Knackpunkt waren vor allem „viel zu viele technische Fehler, die wir direkt wieder aus dem eigenen Tor rausholen konnten“, wie Eblen fortfuhr.
Reihenweise, teilweise kurz hinter der Mittellinie, ging der Pass zum Mitspieler weit an diesem vorbei und das gefĂ€hrliche Tempospiel der Hausherren wurde geradezu befördert. Bestes Negativ-Beispiel: Zum Start in Durchgang zwei standen in vier Minuten fĂŒnf technische Fehler auf GĂ€steseite zu Buche. NatĂŒrlich musste die HSG im Kampf um den Klassenerhalt bei einem heißen Aufstiegskandidaten zum wohl denkbar ungĂŒnstigsten Zeitpunkt beim DebĂŒt des neuen Trainers Jens BĂŒrkle antreten, Mannschaft und Umfeld des HBW waren deshalb besonders motiviert und unter Strom, aber die Gegenwehr der Gelb-Blauen vom Bodensee war an diesem fĂŒr die Konstanzer rabenschwarzen Tag einem Derby nicht immer entsprechend. So selbstkritisch und zerknirscht zeigte sich das junge GĂ€steteam auch nach dem Abpfiff. Sebastian Bösing meinte stellvertretend: „Wir haben es direkt zu Beginn versĂ€umt, den Kampf richtig aufzunehmen. Ich hatte nicht das GefĂŒhl, dass wir aggressiv genug in der Abwehr waren, was gegen Wilhelmshaven noch ĂŒberragend geklappt hat. Dass man dann gegen solch einen Gegner nicht mithalten kann, ist klar. Die Köpfe waren viel zu frĂŒh unten.“ Und Benjamin Schweda wurde noch deutlicher: „Der entscheidende Pass hat immer gefehlt, dazu viel zu viele Fehler. Wir hatten nicht den Mumm, uns den Allerwertesten aufzureißen.“

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga MĂ€nner

Konstanz-KapitĂ€n Schlaich und HBW-TorjĂ€ger Thomann freuen sich auf heißes Derby

Die HSG Konstanz informiert:

„Das sind die geilsten Spiele“
HBW Balingen-Weilstetten – HSG Konstanz

In der letzten Saison noch glĂŒckliche Mannschaftskameraden, die zusammen viele Erfolge gefeiert haben, am Samstag direkte Gegner im heißen Derby: Gregor Thomann (links) und Fabian Schlaich kennen und schĂ€tzen sich – Foto: Peter Pisa
Es ist eines der absoluten Saisonhighlights fĂŒr beide Fanlager und Vereine. Wenn am Samstag, 19 Uhr, der HBW Balingen-Weilstetten als Erstliga-Absteiger zum ersten Mal nach 2004 die HSG Konstanz zum heißen Derby empfĂ€ngt, wird die „Hölle SĂŒd“ in Balingen wohl das erste Mal in dieser Saison „ausverkauft“ melden, auch dank einer großen Fanschar in gelb-blau vom Bodensee. FĂŒr zwei Spieler bedeutet dies auch persönlich ein ganz emotionales Wiedersehen. Fabian Schlaich trug bis 2013 das HBW-Trikot und ist nun Konstanzer KapitĂ€n. Gregor Thomann hingegen ging den umgekehrten Weg. Das HBW-EigengewĂ€chs wechselte fĂŒr ein Jahr nach Konstanz, erzielte dort in der vergangenen Spielzeit 223 Treffer und empfahl sich damit fĂŒr einen Profivertrag und einen festen Platz in der ersten Mannschaft.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HSG Konstanz – Wilhelmshavener HV 38:29

Die HSG Konstanz berichtet:

„Oh, wie ist das schön“: HSG Konstanz wie im Rausch mit Feuerwerk zum Kantersieg

Fels in der Brandung: Felix GĂ€ĂŸler (rechts) mit einer „sensationellen Partie“ im Abwehrzentrum der HSG, so Cheftrainer Daniel Eblen – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz hat dem Druck vor dem Spiel um zwei Big Points gegen den Tabellennachbarn Wilhelmshavener HV in beeindruckender Manier standgehalten. Mit einem regelrechten Feuerwerk, teilweise wie im Rausch und angetrieben von GĂ€nsehaut-AtmosphĂ€re vor ĂŒber 1100 enthusiastischen Fans im Hexenkessel SchĂ€nzlehölle, zelebrierten die Konstanzer mit einer starken Defensive und einer spielerisch hochstehenden Leistung einen enorm wichtigen 38:29 (19:13)-Heimsieg. Nach dem zweiten Erfolg in der aktuellen Saison schob sich die HSG auf Platz 17 und kann heute Abend aufgrund des besten TorverhĂ€ltnisses in der unteren TabellenhĂ€lfte noch auf den ersten Nichtabstiegsplatz vorrĂŒcken.
„Wir haben beim Einlaufen die volle Halle gesehen und gewusst, dass es ein gutes Spiel wird“, sagte Tim Jud nach einer mitreißenden Vorstellung mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wenn so viele Leute dir den RĂŒcken stĂ€rken, in dieser Art und Weise mitgehen und dich beflĂŒgeln, dann ist es einfach schön, dass wir auch etwas zurĂŒckgeben konnten“, freute sich der ehemalige Schweizer Junioren-Nationalspieler, der selbst großen Anteil am Konstanzer Handball-Fest hatte. GĂ€nsehaut machte sich schon vor dem Anpfiff in der knisternden AtmosphĂ€re der SchĂ€nzlehölle breit. Nach ĂŒber zwei Monaten und zum ersten Mal in dieser Saison betrat KapitĂ€n Fabian Schlaich wieder das Spielfeld – und wurde stĂŒrmisch von den HSG-Fans empfangen.
Und genauso stĂŒrmisch wie die AnhĂ€nger der Gelb-Blauen ihre Mannschaft unterstĂŒtzten, so furios starteten die Gastgeber in die richtungsweisende Begegnung. Der bĂ€renstarke Felix Klingler, zusammen mit Paul Kaletsch bester FeldtorschĂŒtze der Partie, legte nach nur dreieinhalb Minuten zum 3:1 vor – und der Hexenkessel am SchĂ€nzle war schon beim ersten seiner neun Tore auf Betriebstemperatur. Mit einer aggressiven 5:1-Abwehr stellte Konstanz den WHV vor phasenweise unlösbare Aufgaben, weil Tim Jud auf der vorgezogenen Einser-Position extrem clever verteidigte und im Verbund mit seinen Mitspielern und hier vor allem Felix GĂ€ĂŸler im Abwehrzentrum hervorragend harmonierte. Jud: „Vorne auf der Eins braucht man SpielverstĂ€ndnis, das kommt mir zugute. Ich habe dort Freiheiten und hinten wurde super ausgeholfen, gerade mit Felix GĂ€ĂŸler haben wir uns gut eingespielt und sehr gut trainiert.“ Torwart Konstantin Poltrum bedankte sich fĂŒr die gute Abwehrarbeit seiner Vorderleute mit 15 Paraden und 41 Prozent gehaltenen WĂŒrfen.
Nach acht Minuten dann das nĂ€chste Ausrufezeichen. Jud, der wie die gesamte Mannschaft der Hausherren an Spielfreude kaum zu ĂŒberbieten war, erhöhte immer wieder geschickt das Tempo und avancierte auch noch zum TorjĂ€ger: 6:2 (8.) nach 3:2 innerhalb von drei Minuten. Jetzt war Konstanz völlig aus dem HĂ€uschen und schon zu diesem frĂŒhen Zeitpunkt gab es stehende Ovationen. GĂ€nsehautstimmung machte sich breit und trieb die HSG weiter an. Felix Klingler ließ die Halle mit einem verwandelten Gegenstoß zum 10:5 beben, dann parierte Konstantin Poltrum beim Stand von 12:6 schon zum siebten Mal – zu diesem Zeitpunkt ĂŒber 50 Prozent entschĂ€rfte WĂŒrfe. Danach bediente Tim Jud Benjamin Schweda mit einem spektakulĂ€ren No-Look-Pass (14:7) und Felix Klingler packte das 15:7 (21.) obendrauf. Die Halle stand, die HSG jubelte und Wilhelmshavens Trainer Christian Köhrmann musste schon zum zweiten Mal die Notbremse ziehen und zur Auszeit bitten. NĂ€her als auf sechs Tore kamen die weit gereisten GĂ€ste von der NordseekĂŒste aber nie heran.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

TV Emsdetten – HSG Konstanz 31:26

Die HSG Konstanz berichtet:

Nach fantastischer erster Halbzeit: HSG Konstanz liefert Emsdetten ohne FĂŒnf harten Kampf

Foto: Peter Pisa
FĂŒnf AusfĂ€lle, dezimierter, blutjunger Kader und ein Gegner im Höhenflug: Die Vorzeichen vor dem Duell des ungeschlagenen Tabellendritten TV Emsdetten gegen die dezimierte HSG Konstanz waren eindeutig – das Spielgeschehen bis in die letzte Viertelstunde allerdings nicht. Nach einer fantastischen ersten Halbzeit (14:12) gelang Konstanz immer wieder der Anschluss, am Ende setzte sich jedoch die Klasse des Ex-Erstligisten durch (31:26), der nun auf Platz zwei kletterte.
Die Vorzeichen im Spiel der GegensĂ€tze beim TV Emsdetten schienen deshalb ohnehin schon ungĂŒnstig. Der Tabellendritte mit sechs Siegen, drei davon mit einem Tor, im Höhenflug, Konstanz mit drei Ein-Tor-Niederlagen immer wieder im Pech und auf der Suche nach dem befreienden zweiten Erfolgserlebnis. Doch als HSG-Cheftrainer Daniel Eblen kurz vor der Abfahrt in das MĂŒnsterland auch noch die Hiobsbotschaften erhielt, dass neben den beiden Langzeitverletzten LeistungstrĂ€gern Fabian Schlaich (KapitĂ€n) und Michael Oehler auch noch KreislĂ€ufer Sebastian Bösing, Linksaußen Samuel Wendel und mit Mathias Riedel der Mann fĂŒr die einfachen Tore und der erfahrenste Akteur (Co-KapitĂ€n) ausfallen wĂŒrden, schrumpften die Chancen auf eine Überraschung weiter zusammen. Damit lief die HSG Konstanz mit einem extrem jungen Kader auf, denn kein Spieler war Ă€lter als 26 Jahre. Fabian Maier-Hasselmann war so der Oldie im Team – mit Mitte 20.
Doch was die 650 Kilometer gereisten GĂ€ste vom Bodensee von der ersten Minute an anboten, war bemerkenswert. Mit Paul Kaletsch im linken und Felix KrĂŒger im rechten RĂŒckraum – erzwungen durch den Ausfall von Riedel – stellten die GĂ€ste viel Ruhe und Geduld im Angriff unter Beweis. Tim Jud war es, der den Takt vorgab, das Spiel mit viel Übersicht leitete und klug Regie fĂŒhrte, wĂ€hrend in der Abwehr konsequent und mit schneller Beinarbeit der TV Emsdetten immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wurde.

So schickte Konstantin Poltrum Felix Klingler mit einem millimetergenauen Pass auf die Reise – und der vollendete den Tempogegenstoß eiskalt zum 5:5-Ausgleich nach elf Minuten. Um vorbei an der Konstanzer Deckung zu kommen, musste Topmann Merten Kring zum schnellen Konter schon seine ganze individuelle Klasse aufbieten. Konstanz ließ jedoch nie abreißen und kam durch Paul Kaletsch wieder zum Ausgleich, ehe erst Poltrum und dann der eingewechselte Stefan Hanemann einen Strafwurf entschĂ€rften.

Felix Klingler traf kurz darauf aus dem RĂŒckraum, dich die Antwort des TVE ließ wieder nicht lange auf sich warten. Merten Krings hĂ€mmerte den Ball unter die Latte in den Winkel (10:8/ 21.). In Überzahl schafften sich die Westfalen zwar noch einen Zwei-Tore-Vorsprung zur Pause (14:12), aber fĂŒr Spannung war aufgrund einer tollen Vorstellung der GĂ€ste weiter gesorgt.

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Konstanz-Mittelmann Tom Wolf: „Schwere Situation, aber wir werden unsere Punkte machen“

Die HSG Konstanz berichtet:

Viel war in der ersten Halbzeit nicht ĂŒbrig von der guten Leistung gegen das Spitzenteam HSG Nordhorn-Lingen.

Foto: Peter Pisa
Doch immerhin konnte sich die HSG Konstanz in WĂŒrzburg bei den Rimpar Wölfen im zweiten Durchgang bei der 23:30 (9:17)-Niederlage deutlich steigern und die zweiten 30 Minuten fĂŒr sich entscheiden.
Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht Mittelmann Tom Wolf (23) ĂŒber die zwei verschiedenen Gesichter der jungen Konstanzer Mannschaft, seine NervenstĂ€rke vom Siebenmeterpunkt und die aktuell schwierige Situation der HSG.

Tom, worauf fĂŒhrst Du die deutliche Niederlage zurĂŒck?

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DJK Rimpar Wölfe – HSG Konstanz 30:23

Die HSG Konstanz berichtet:

Konstanz gibt nach schwacher erster Halbzeit in WĂŒrzburg nicht auf

Paul Kaletsch – Foto: Peter Pisa
Gebrauchter Tag fĂŒr die HSG Konstanz: In WĂŒrzburg bei den Rimpar Wölfen war schnell die Überlegenheit der Unterfranken zu erkennen, wĂ€hrend Konstanz nicht an die Leistung der Vorwoche anknĂŒpfen konnte. Nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem Acht-Tore-RĂŒckstand ließ sich die Sieben vom Bodensee allerdings nicht hĂ€ngen, gewann die zweite Halbzeit mit einer deutlichen Leistungssteigerung und musste sich aufgrund des Kampfes „nur“ 23:30 (9:17) geschlagen geben.
Angeschlagene Wölfe gegen eine HSG Konstanz, die vor Wochenfrist eine spielerisch und kĂ€mpferisch exzellente Leistung gegen Nordhorn-Lingen geboten hatte. Eine Ausgangssituation, die viel Spannung versprach. Entweder unter Druck stehende Gastgeber oder ein Feuerwerk, mit dem Rimpar die ĂŒberraschende Schlappe am Dienstag vor eigenem Publikum gegen Dessau ausmerzen wollte, das waren die Optionen, die HSG-Cheftrainer Daniel Eblen erwartete. Zum Leidwesen der Konstanzer wurde Variante zwei zur Wirklichkeit, begĂŒnstigt durch weit von der Leistung der Vorwoche entfernte GĂ€ste.
Mit Stefan Hanemann fĂŒr den unter der Woche krank ausgefallenen Konstantin Poltrum zwischen den Pfosten hatte Konstanz in der Deckung immer wieder das Nachsehen. Vor allem der RĂŒckraum der Bayern kam immer serienweise in gute Abschlusspositionen und nutze diese mit einem nicht zu kontrollierenden Shooter Steffen Kaufmann, der in der ersten Halbzeit fĂŒnf von sechs WĂŒrfen hinter Hanemann in das Netz setzte, eiskalt aus. Dabei profierte das Wölfe-Team auch noch von einer sehr hohen Fehlerquote der Konstanter im Angriff und in der Deckung. „Wir haben die erste Halbzeit klar verloren, weil wir keinen Zugriff in der Deckung gefunden haben“, erklĂ€rte Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. Rimpar stellte so von 4:3 (9.) auf 7:3 (13.) und ließ bis zur Pause nicht locker.
In der Offensive scheiterte die junge Equipe vom See entweder an der sehr offensiven Rimparer Deckung, die Konstanz in Eins-gegen-Eins-Situationen zwingen wollte – und damit großen Erfolg hatte. „Wir sind im Eins-gegen-Eins immer wieder hĂ€ngengeblieben“, sagte Melchert. Die vielen technischen Fehler der Gelb-Blauen wurden zudem durch zahlreiche Gegentore bestraft, wĂ€hrend sich in der ohnehin sicheren Deckung der Gastgeber die RĂŒckkehr des zuletzt angeschlagenen Max Brustmann bemerkbar machte. In der ersten HĂ€lfte kam der DJK-Torwart auf deutlich ĂŒber 40 Prozent parierte WĂŒrfe und zog den HSG-Angreifern, so sie denn einmal eine LĂŒcke fanden, oftmals den Zahn. Am Ende standen auch noch vier gehaltene Siebenmeter in den Statistiken des starken Schlussmanns.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HSG Konstanz – HSG Nordhorn-Lingen 24:25

Die HSG Konstanz berichtet:

Drama ohne Happy End: HSG Konstanz wird fĂŒr „grandiose Leistung“ gegen Nordhorn-Lingen nicht belohnt

Foto: Peter Pisa
GekĂ€mpft, acht Minuten vor Schluss mit 22:20 gefĂŒhrt und wieder ganz dicht vor der Sensation. Doch am Ende soll es einfach nicht sein fĂŒr die HSG Konstanz. Trotz herausragender kĂ€mpferischer Leistung und einer weiteren Steigerung in Abwehr und Angriff wird die Eblen-Equipe (noch) nicht fĂŒr ihren Einsatz belohnt. Zum dritten Mal in der aktuellen Saison musste sich Konstanz mit einem Tor geschlagen geben, hatte dem Spitzenteam HSG Nordhorn-Lingen aber bei der knappen 24:25 (12:13)-Niederlage einen heißen Schlagabtausch bis zur letzten Sekunde geliefert.
Riesengroß war dementsprechend die EnttĂ€uschung im stimmungsvollen Konstanzer Hexenkessel, die sich direkt nach dem Schlusspfiff in einem gellenden Pfeifkonzert entlud. Adressaten des Zorns von der TribĂŒne waren die beiden Schiedsrichter. Zwar hatten die Gastgeber selbst den einen Fehler vor allem in der Auswertung klarster Chancen – wie etwa bei zwei vergebenen Siebenmetern – zu viel begangen, doch ohne die Fehler und teils fragwĂŒrdigen Entscheidungen der Unparteiischen gerade in engen, entscheidenden Situationen hĂ€tte es mit einer couragierten Vorstellung dennoch zur großen Sensation reichen können. Andre Melchert, Sportlicher Leiter und Co-Trainer der HSG Konstanz, sprach seiner Mannschaft bei der Pressekonferenz deshalb auch „ein Riesenkompliment“ aus. „Wir haben mit einem Spitzenteam auf Augenhöhe agiert und Nordhorn-Lingen vorne und hinten alles abverlangt“, hob er die starke Leistung der Konstanzer hervor.
Eine Leistung, die von Anfang an einen offenen Schlagabtausch mit dem Europapokalsieger von 2008 ermöglichte, selbst als dem 3:5 durch den treffsicheren Lasse Seidel zuerst ein Foul und anschließend ein Schrittfehler verdĂ€chtiger Tempogegenstoßlauf vorausging. FĂŒr den zunĂ€chst auf der Bank gebliebenen HSG-KapitĂ€n Mathias Riedel begann Felix GĂ€ĂŸler und schlug mit seinen Mitspielern ein hohes Tempo an. Die Gastgeber kĂ€mpften um jeden Zentimeter, wussten aber auch spielerisch zu gefallen. Problemfelder waren nach wie vor die Verwertung klarster Einwurfmöglichkeiten – und Nordhorn-Shooter Jens Wiese. In der ersten Halbzeit fanden die Gelb-Blauen vom Bodensee kein Rezept gegen den wurfgewaltigen Routinier und mussten alleine sechs der 13 Gegentore in den ersten 30 Minuten durch ihn hinnehmen.
Trotzdem startete Konstanz auf das 8:10 (19.) durch, natĂŒrlich, Jens Wiese einen 4:0-Lauf zum 12:10 (25.). Etwas leichtfertig wurde der Vorsprung kurz vor der Halbzeit noch aus den HĂ€nden gegeben und statt mit einer FĂŒhrung in die Kabine zu gehen, musste die gastgebende HSG einen 12:13-RĂŒckstand hinnehmen. „Wir haben schon letztes Jahr gemerkt, wie schwer es in Konstanz ist“, zeigte sich Nordhorns Trainer Heiner BĂŒltmann am Ende sehr zufrieden. „Auch dieses Mal ist es so gekommen. Trotz nur 24 Gegentoren war es nicht unsere beste Abwehrleistung.“

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Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann hadert mit Konstanzer Pech

Die HSG Konstanz im Interview:

„Es fehlt der eine kleine Zentimeter oder die eine kleine Sekunde“

Foto: Peter Pisa
Nach neun Toren RĂŒckstand schloss die HSG Konstanz mit einer furiosen Aufholjagd zum 22:23 auf – am Ende hatte aber der EHV Aue das GlĂŒck des TĂŒchtigen auf seiner Seite und gewann mit 28:23 (17:11). Ein SchlĂŒssel zum Comeback der HSG war die Einwechslung zur Halbzeit von Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann. Mit teils spektakulĂ€ren Paraden und 36 Prozent abgewehrten WĂŒrfen fĂŒgte der mit einer ErkĂ€ltung leicht angeschlagen in die Partie gegangene Schlussmann sich hervorragend ein, konnte die Niederlage am Ende aber nach der schweren Hypothek aus der ersten HĂ€lfte auch nicht verhindern.

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas erklĂ€rt der 21-JĂ€hrige die Auferstehung seines Teams in der zweiten Halbzeit und spricht ĂŒber fehlendes GlĂŒck und die nĂ€chste schwere Herausforderung am Samstag, 20 Uhr, in eigener Halle gegen den Tabellendritten Nordhorn-Lingen.

Stjopa, hast Du eine ErklĂ€rung fĂŒr die erste Halbzeit, in der zum dritten Mal in Aue genau das passiert ist, was Ihr eigentlich vermeiden wolltet?

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EHV Aue – HSG Konstanz 28:23

Die HSG Konstanz berichtet:

Furiose Aufholjagd: HSG Konstanz lÀsst Aue schwitzen, ist aber am Ende ohne Fortune

Foto: Peter Pisa
Neun Tore lag die HSG Konstanz beim heimstarken EHV Aue nach knapp 23 Minuten schon zurĂŒck – und keiner in der Erzgebirgshalle gab noch einen Pfifferling auf die bis dato viel zu harmlosen GĂ€ste vom Bodensee, die Fehler ĂŒber Fehler produzierten. Was allerdings in der zweiten Halbzeit geschah, ließ die Sachsen krĂ€ftig schwitzen und bot Spannung bis in die letzten Minuten. Bis auf ein Tor saugte sich die HSG wie verwandelt an eine immer nervöser werdende Heimmannschaft heran (23:22/54.), vergab dann mehrmals die riesengroße Chance zum Ausgleich und musste sich nach einem Abpraller, der zurĂŒck zum EHV sprang, und einem Wurf, der vom RĂŒcken des eigenen TorhĂŒters im Netzt landete, zu hoch letztlich noch mit 23:28 (11:17) geschlagen geben.
Im dritten Anlauf wollten sie es besser machen, die Konstanzer. Die Anfangsphase in Aue gut ĂŒberstehen, wenig Fehler machen und das schnelle Konterspiel des EHV Aue verhindern. Nicht schon wieder in der ersten Viertelstunde ins offene Messer und einen großen RĂŒckstand laufen. Elf Minuten ging der Plan mit einer konzentrierten Vorstellung auf, dann kam alles wie schon zweimal zuvor in der vergangenen Saison. Acht Minuten kam Konstanz nicht mehr zum Torerfolg und die Gastgeber stellten in dieser Zeit auf 12:5 (19.). Aue prĂ€sentierte sich wieder gnadenlos effektiv, konterte blitzschnell und hatte mit Erik Töpfer einen Schlussmann, der durch drucklose AbschlĂŒsse der GĂ€ste warmgeworfen war.
„Die erste Halbzeit war zum Vergessen“, schimpfte Daniel Eblen. „Das war genau nicht das, was wir besprochen und uns vorgenommen hatten.“ Dennoch, in der Halbzeit fand der HSG-Trainer die richtigen Worte, wechselte Stefan Hanemann fĂŒr Konstantin Poltrum ein, mahnte mehr Geduld im Angriff an und stellte die Abwehr um. Das ging auf – und wie. Stefan Hanemann fĂŒgte sich mit spektakulĂ€ren Paraden ein, nahm Aue vier freie Chancen weg und kam am Ende auf 35 Prozent gehaltene WĂŒrfe. Eblen: „Wir haben eine super zweite Halbzeit gespielt und Stefan hat zusammen mit einer besseren Abwehr super gehalten.“

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HSG Konstanz 19-Paraden-Hexer Konstantin Poltrum ĂŒber erstes Erfolgserlebnis

Die HSG Konstanz im Interview:

„Das sind wir, darauf können wir aufbauen“

Foto: Peter Pisa
Mit 30:25 (12:11) gewann die HSG Konstanz zum ersten Mal in dieser Saison gegen den ThSV Eisenach. Die Erleichterung und Freude danach waren riesengroß, in der stimmungsvollen SchĂ€nzlehölle gab es kein Halten mehr nach dem Erfolg, der Konstanz auf Tabellenplatz 14 emporklettern ließ.
Großen Anteil am Coup gegen den Ex-Erstligisten hatte TorhĂŒter Konstantin Poltrum. Mit 19 Paraden, darunter zwei Siebenmeter, und 43 Prozent gehaltenen WĂŒrfen wurde er zum Hexer, Eisenacher Albtraum und Matchwinner. Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas erzĂ€hlt der 23-JĂ€hrige Schlussmann, der 2015 vom TV HĂŒttenberg an Bodensee kam und in Konstanz Biologie und Mathematik auf Lehramt studiert, von seiner Erleichterung, den Grundlagen fĂŒr seine sensationelle Leistung und fordert nach dem Befreiungsschlag Ruhe und bedingungslosen Einsatz.

Konsti, wie groß ist die Erleichterung nach dem ersten Saisonsieg?

Ich hatte schon vor dem Spiel ein gutes GefĂŒhl. Nun sind die Erleichterung und Freude riesig. Wir haben auch nach den letzten Negativerlebnissen nur auf uns gesehen und gehofft, heute ein gutes Spiel zu machen und uns zu belohnen. Wir haben den Gegner nie richtig zur Entfaltung kommen lassen – das sind wir, darauf können wir aufbauen.

Was war der SchlĂŒssel zum Sieg ausgerechnet gegen einen Gegner, der große Ambitionen hat?

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HSG Konstanz – ThSV Eisenach 30:25

Die HSG Konstanz berichtet:

Geist der HSG zurĂŒck: Konstanz setzt Ausrufezeichen gegen Eisenach

Fotos: Peter Pisa
Der Geist der SchĂ€nzlehölle und der HSG Konstanz aus den letzten beiden Spielzeiten sind zurĂŒck. Im vierten Spiel ist der HSG Konstanz der erste Saisonsieg gelungen. Mit einem ĂŒberragenden Konstantin Poltrum zwischen den Pfosten, einer bĂ€renstarken Abwehr, einem kaum zu stoppenden Paul Kaletsch und vor allen Dingen einer starken Mannschaftsleistung rang die HSG den Ex-Erstligisten ThSV Eisenach vor stimmungsvoller Kulisse mit 30:25 (12:11) nieder und kletterte auf Tabellenplatz 14.
Am Ende war wieder alles so, wie es schon so oft im brodelnden Hexenkessel am Ufer des Seerheins zuging. Ein Auf und Ab der GefĂŒhle, Spannung ohne Ende und ganz besondere Momente. So wie der, als ThSV-TorjĂ€ger Matthias Gerlich beim Stand von 28:25 eineinhalb Minuten vor Schluss zum Siebenmeterpunkt schritt – zum Duell mit Konstantin Poltrum. Bangen und Zittern auf der TribĂŒne. Kurz darauf schnellte das rechte Bein des ehemaligen Jugend- und Junioren-Nationaltorwarts blitzschnell in die Höhe, blieb dabei stehen, tauchte sofort ab und fischte auch noch den direkten Nachwurf des RĂŒckraum-HĂŒnen weg. Wie schon 18 Mal zuvor blieb Poltrum Sieger und hatte mit 19 Paraden und 43 Prozent gehaltenen WĂŒrfen großen Anteil am Konstanzer Befreiungsschlag. Die Halle tobte, nun marschierte Felix Klingler ĂŒber das halbe Spielfeld und traf zum 29:25, ehe Tim Jud mit dem 30:25 per Siebenmeter den krönenden Abschluss besorgte, der im Jubel der Fans und Spieler fast unterging.
„Uns sind einige Steine vom Herzen gefallen“, gestand HSG-Trainer Daniel Eblen nach einer intensiven Partie, in der seine Mannschaft zu der Form und den Tugenden zurĂŒckgefunden hatte, die sie letzte Saison so stark und unberechenbar gemacht hatten. Wie schon damals, als alle Mannschaften aus den Top Sechs bis auf Meister LĂŒbbecke bezwungen werden konnten, gelang den Gelb-Blauen vom Bodensee ausgerechnet gegen ein Topteam und in der Rolle als krasser Außenseiter das ersehnte erste Erfolgserlebnis. „Wir haben gut gespielt, hatten jedoch erneut Phasen dabei, in denen wir uns schon gefragt haben, was hier passiert. Da waren wir viel zu schusselig und haben erneut viele Fehler gemacht“, erklĂ€rte der A-Lizenzinhaber.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HG Saarlouis – HSG Konstanz 37:26

Die HSG Konstanz berichtet:

„Konnten Eins-gegen-Eins nicht halten“: HSG Konstanz sieht in Halbzeit zwei in Saarlouis wieder schlecht aus

Foto: Peter Pisa
Wie schon im letzten Jahr war fĂŒr die HSG Konstanz in Saarlouis nichts zu holen. Nach einer umkĂ€mpften ersten Halbzeit (17:14) sahen die Gelb-Blauen vom Bodensee in der zweiten wieder wie beim letzten Gastspiel an der französischen Grenze ganz schlecht aus und mussten am Ende eine schmerzhafte 27:36-Niederlage hinnehmen. Die HG Saarlouis feierte im vierten Anlauf hingegen den erhofften Befreiungsschlag. Schon am Sonntag, 18 Uhr, besteht fĂŒr Konstanz gegen Eisenach in eigener Halle die nĂ€chste Chance auf die ersten Punkte der Saison.
Wie nicht anders zu erwarten war, bildeten direkt die ersten Spielminuten einen guten Einblick, was die Zuschauer in der Stadtgartenhalle Saarlouis erwarten konnten – zumindest im ersten Durchgang. Beide Teams wollten mit Macht den ersten Erfolg der Saison, hatten nach drei Negativerlebnissen zuvor aber doch deutliche Anlaufschwierigkeiten, Probleme mit den eigenen Nerven und der daraus resultierenden recht hohen Fehlerquote zu kĂ€mpfen. Allerdings waren Wille und Einsatz bei beiden Teams vorbildlich, es wurde um jeden Ball gekĂ€mpft, die Abwehrreihen agierten sehr aggressiv und das RĂŒckzugsverhalten war vorbildlich.
Nachdem in den Anfangsminuten noch Patrick Schulz das HG-Tor sauber hielt, als Saarlouis mit 3:1 in FĂŒhrung ging, rĂ€umte dieser bald den Kasten fĂŒr Darius Jonczyk, der Konstanz nach dem Ausgleich von Felix Klingler im Tempogegenstoß nach acht Minuten zum 5:5 immer wieder den Zahn zog. Ohne die verletzen Julius Heil, Fabian Schlaich und Michael Oehler hatten die SaarlĂ€nder der HSG ihre geballte RĂŒckraum-Power in Form des Franzosen Artur Muller und Jerome MĂŒller fĂŒr viele einfache, schnelle Tore voraus, wĂ€hrend Konstanz meist lange fĂŒr seine Treffer arbeiten musste. Ausnahmen waren die gefĂ€hrlichen TempogegenstĂ¶ĂŸe von Felix Klingler, die zur erstmaligen 11:10-FĂŒhrung nach dem 1:0 fĂŒhrten (18.). Als dann Paul Kaletsch vom Siebenmeterpunkt scheiterte, folgte ein 4:0-Lauf der Gastgeber, die auf 16:12 erhöhten. Ärgerlich aus Konstanzer Sicht waren technische Fehler selbst in Überzahl, die nicht mehr als einen 14:17-RĂŒckstand zur Pause zuließen.

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Der TV HĂŒttenberger Marko Neloski bis zum Saisonende zur HSC 2000 Coburg

Der TV 05/07 HĂŒttenberg informiert:

TV HĂŒttenberg vereinbart LeihgeschĂ€ft mit HSC 2000 Coburg – Marko Neloski bis zum Saisonende zu den Oberfranken

Foto: Pressedienst HSC 2000 Coburg
Nach knapp achtwöchiger Suche ist der HSC 2000 Coburg auf der Suche nach einem Nachfolger fĂŒr den Langzeitverletzten Tom Wetzel fĂŒndig geworden. Marko Neloski, der vom Bundesligisten TV HĂŒttenberg unter Vertrag genommen wurde, wird vorerst bis zum Saisonende als Leihgabe Spielpraxis bei den VestestĂ€dtern sammeln und soll den Langzeitausfall von Tom Wetzel kompensieren.
TVH- GeschĂ€ftsfĂŒhrer Lothar Weber hat guten Grund, das mazedonische Nachwuchstalent nach Oberfranken auszuleihen: „Marko Neloski gilt als eines der grĂ¶ĂŸten Talente im mazedonischen Handball und hat mit seinen jungen Jahren schon viel internationale Erfahrung in der Champions League und Nationalmannschaft gesammelt. Perspektivisch kann er fĂŒr uns sehr interessant werden, die erste Liga wĂ€re
zum jetzigen Zeitpunkt seiner Entwicklung aber zu frĂŒh. Wir wussten, dass Coburg nach dem Ausfall von Tom Wetzel auf der Suche nach Ersatz ist und konnten mit Jan Gorr und den HSC-Verantwortlichen eine fĂŒr beide Seiten profitable Lösung erzielen.“

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Die HSG Konstanz im Interview:

„Muss jedem bewusst sein, dass wir uns aus der Situation rausballern können“: Chris Berchtenbreiter kĂ€mpferisch vor Doppelspieltag

Foto: Peter Pisa
Chris Berchtenbreiter selbst lieferte gegen Eintracht Hildesheim eine starke Partie ab, doch nach der dritten knappen Niederlage der HSG Konstanz im dritten Saisonspiel (27:28) saß die EnttĂ€uschung beim KreislĂ€ufer-Kraftpaket tief. Im Interview mit HSG-Pressesprecher schildert er seine GefĂŒhle, analysiert die fehlenden „Kleinigkeiten“ und fordert 120 Prozent sowie eine Leistungssteigerung in den nĂ€chsten Partien.

Chris, was sagst Du nach der dritten bitteren Niederlage zur Chancenverwertung und der Abwehrarbeit?

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

SG Konstanz – Eintracht Hildesheim 27:28

Die HSG Konstanz berichtet:

HSG Konstanz scheitert erneut an sich selbst: Hildesheim entfĂŒhrt beide Punkte vom Bodensee

Fotos: Peter Pisa

Drittes Spiel, dritte knappe Niederlage fĂŒr die HSG Konstanz. Auch gegen Eintracht Hildesheim hatte die HSG wie schon in der Woche zuvor in DĂŒsseldorf mit einem Tor das Nachsehen und musste nach einer schwachen Leistung eine unnötige aber verdiente 27:28 (14:15)-Niederlage hinnehmen. Am kommenden Wochenende hat Konstanz beim ersten Doppelspieltag der Saison am Freitag bei der ebenfalls noch punktlosen HG Saarlouis und am Sonntag, 18 Uhr, in eigener Halle gegen Eisenach die nĂ€chsten Möglichkeiten auf die ersten Punktgewinne.
Bevor es ĂŒberhaupt losging in der stimmungsvollen „SchĂ€nzlehölle“ wurde es ganz ruhig. In einer Gedenkminute wurde an den viel zu frĂŒhen Tod des Konstanzer Basketballers Lars Menck mit 39 Jahren erinnert. Danach ging es hoch her, umkĂ€mpft, laut, aber am Ende gab es nach zwar vorbildlichem Einsatz erneut hĂ€ngende Konstanzer Köpfe. Nach drei Spieltagen steht die HSG immer noch ohne Punkt da, obwohl man mit 71:76 Toren eines der besten TorverhĂ€ltnisse im hinteren Tabellenbereich hat. „Es sind Kleinigkeiten, die fehlen“, musste HSG-Cheftrainer Daniel Eblen geknickt auf der Pressekonferenz eingestehen – wieder einmal. WĂ€hrend auf dem Spielfeld die Konstanzer noch mit ihrer erneut mangelhaften Chancenverwertung und vielen einfachen Fehlern haderten, rang Eblen, die EnttĂ€uschung unĂŒbersehbar im Gesicht stehend, nach den passenden Worten. „Hildesheim hat verdient gewonnen. Wir haben uns extrem schwer im Angriff getan und machen viele Fehler. Da sind auch Sachen dabei, die besprochen wurden, aber unter Druck im Spiel bekommen wir sie nicht umgesetzt.“
Das Problem in nackten Zahlen ausgedrĂŒckt: aktuell weist die Saisonstatistik fĂŒr die HSG Konstanz eine Wurfquote von knapp 55 Prozent aus, Hildesheim beispielsweise kommt auf 61 Prozent. Effektiv sieht anders aus, obwohl es zu Beginn des Spiels tatsĂ€chlich danach aussah, als habe Konstanz die AbschlussschwĂ€che der ersten beiden Begegnungen endgĂŒltig abgelegt. Es war richtig begeisternd, was die Gastgeber auf das Parkett zauberten. Eine stabile Abwehr, Konstantin Poltrum auf dem Posten, falls doch einmal ein Ball durch die aggressive, sehr bewegliche Deckung kam und im Angriff jede Menge Mut, Spielfreude, toll herausgespielte Aktionen – und endlich auch EffektivitĂ€t. Nach siebeneinhalb Minuten stellten Tim Jud und Mathias Riedel mit einem Doppelschlag bereits auf 5:2.
Der starke Chris Berchtenbreiter konnte nach einer Auszeit von Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck und zwischenzeitlichem Anschluss der Niedersachsen zwar wieder auf 7:4 erhöhen, doch schon jetzt war der plötzliche Bruch im Konstanzer Spiel zu erkennen. Das, was zuvor so einfach und spielerisch ausgesehen hatte, wurde nun zu einem harten Kampf um jeden Zentimeter. Die Vorzeichen hatten sich gedreht. Hildesheim hatte es gegen einen immer löchriger werdenden Konstanzer Abwehrverbund meist leicht, zu einfachen Torerfolgen zu kommen, wĂ€hrend die Gelb-Blauen vom Bodensee wieder in alte Muster zurĂŒckfielen und entweder hart und lange fĂŒr gute Abschlusspositionen arbeiten mussten oder aber, so sie dann schön herausgespielt waren, an den eigenen Nerven oder am starken Jakub Lefan im Tor der GĂ€ste scheiterten. Der erfahrene Tscheche verbuchte bis zum Abpfiff 15 Paraden und 36 Prozent gehaltene WĂŒrfe.
Mit großem Kampf konnte die HSG den Drei-Tore-Vorsprung zwar 20 Minuten aufrechterhalten, auf das 11:8 durch einen Siebenmeter von Paul Kaletsch ließ der Ex-Erstligist jedoch bald eine beeindruckende Aufholjagd folgen. HalbzeitĂŒbergreifend folgten fĂŒnf rabenschwarze, torlose Minuten der SĂŒdbadener, die die clevere, eingespielte Eintracht nutzte, um kurz vor und nach der Pause einen 12:14-RĂŒckstand in eine 17:14-FĂŒhrung zu drehen (32.).
„Wir mĂŒssen noch viel arbeiten“, stellte Daniel Eblen klar und erklĂ€rte: „Wir sind noch nicht auf dem Niveau, auf dem wir sein sollten. Aber wir mĂŒssen und werden weitermachen. Wir haben jetzt einen Doppelspieltag mit der zweifachen Chance etwas gutzumachen vor uns.“

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HSG Konstanz-KapitÀn Fabian Schlaich fÀllt noch lange aus

Die HSG Konstanz im Interview:

„Sind noch nicht in Topform – mĂŒssen uns aber dennoch nicht verstecken“

Foto: Peter Pisa
Vor dem Heimspiel der HSG Konstanz am Samstag, 20 Uhr, in der „SchĂ€nzlehölle“ gegen Eintracht Hildesheim spricht HSG-KapitĂ€n Fabian Schlaich ĂŒber seine Verletzung, die ungewohnte Rolle als Zuschauer und den Saisonstart. Dazu verrĂ€t er, warum er der HSG Konstanz in einer nochmals stĂ€rker gewordenen 2. Bundesliga gute Chancen im Kampf um den Klassenerhalt einrĂ€umt.

Fabian Schlaich ist 26 Jahre alt. Der Linksaußen kam zur Saison 2013/14 vom HBW Balingen-Weilstetten zur HSG Konstanz und ist seit 2015 KapitĂ€n des Zweitligisten. Der 1,80 Meter große flexible Allrounder war mit 133 Saisontoren in der vergangenen Zweitligaspielzeit drittbester TorschĂŒtze der HSG und studiert in Konstanz Sport und Deutsch auf Lehramt.

Fabi, kurz vor dem Saisonstart hast Du einen doppelten Bandscheibenvorfall erlitten und fÀllst seitdem aus. Wie lÀuft die Reha und wann können Mannschaft und Fans Dein Comeback erwarten?

Ich habe morgen wieder einen Arzttermin, aber es geht deutlich bergauf. Ich bin bei unserem Mannschaftsarzt Dr. Tobias Payer und unserem Physiotherapeuten Marc Götz in guter Betreuung und arbeite tĂ€glich an meinem Comeback. Derzeit stehen vor allem leichte KrĂ€ftigungs- und StabilisationsĂŒbungen auf dem Plan. Der Vorfall ist nun vier Wochen her, aber es wird wohl noch einmal vier bis sechs Wochen dauern, bis ich auf das Spielfeld zurĂŒckkehren kann. Aber immerhin ist eine Operation nach aktuellem Stand vom Tisch.

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„GlĂŒck wird auch mal wieder auf unserer Seite sein“: Tim Jud sieht AufwĂ€rtstrend bei HSG Konstanz

Die HSG Konstanz im Interview:

Im zweiten Saisonspiel musste sich die HSG Konstanz zum zweiten Mal ganz knapp und unglaublich unglĂŒcklich geschlagen geben.

Interview mit HSG-Spielmacher Tim Jud – Foto: Andreas Kempter
Bei eigenem Ballbesitz in den letzten 30 Sekunden schein beim Spielstand von 23:23 nach toller Aufholjagd ein Punkt in DĂŒsseldorf sicher – und der Sieg möglich. Ein technischer Fehler, ein schneller Gegenstoß und der Treffer zum 24:23 besiegelten allerdings die nicht mehr fĂŒr möglich gehaltene Konstanzer Niederlage und den bitteren Knockout mit der Schlusssirene.
Im GesprĂ€ch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas versucht Spielmacher Tim Jud (22) die GefĂŒhle und EindrĂŒcke nach dem Genickschlag in letzter Sekunde zu schildern, erklĂ€rt, dass man daran wachsen werde und blickt aufgrund der Entwicklung von Spiel zu Spiel optimistisch auf die nĂ€chsten Aufgaben voraus.

Mindestens einen Punkt eigentlich schon gesichert, dann nach einer großen kĂ€mpferischen Leistung doch noch mit leeren HĂ€nden auf die lange Heimfahrt. Schlimmer geht’s nimmer.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HC Rhein Vikings – HSG Konstanz 24:23

Die HSG Konstanz berichtet:

Bittere Pille in DĂŒsseldorf: Technischer Fehler und Gegenstoß sind Konstanzer K.o. mit Schlusssirene

Paul Kaletsch – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz hĂ€tte alles klarmachen können: 24 Sekunden auf der Uhr, Ballbesitz und die Chance zum 24:23-Siegtreffer. Ein Punkt zumindest schien sicher. Doch ein technischer Fehler, ein schneller Gegenstoß und der Treffer zum 24:23 mit der Schlusssirene besiegelten den Knockout, der nicht bitterer hĂ€tte zustandekommen können. Ganz dicht am verdienten Punktgewinn fĂŒr einen bravourösen Kampf, saßen die Konstanzer anschließend minutenlang regungslos auf der Auswechselbank. Der Blick irgendwo ins Nirgendwo, leer, voller EnttĂ€uschung und Bitterkeit. Cheftrainer Daniel Eblen war dennoch stolz: „Kompliment, meine Mannschaft hat super Charakter bewiesen und sich die Punkte hingelegt. Dass sie am Ende nicht belohnt wird, ist schade.“
Der Druck, unter dem der ambitionierte Aufsteiger aus DĂŒsseldorf nach der hohen Auftaktniederlage in Bietigheim vor eigenem Publikum stand, war greifbar – allerdings auch die Entschlossenheit, sich mit einem anderen Gesicht zu zeigen. Die HSG Konstanz hielt in einer von Beginn an intensiv und körperbetont gefĂŒhrten Partie eine wieder stabile, bewegliche Deckung und einen gut aufgelegten Konstantin Poltrum zwischen den Pfosten dagegen. Im Duell Jung gegen Alt konnten sich jedoch auch die Rhein Vikings auf Vladimir Bozic verlassen, der seine QualitĂ€ten nicht nur bei zwei gehaltenen Siebenmetern unter Beweis stellte.
Nachdem Konstantin Poltrum ebenfalls einen Strafwurf entschĂ€rft hatte und Felix Klingler zum 3:3 (6.) ausgeglichen hatte, nahm die Begegnung Fahrt auf. Paul Kaletsch traf bei angedrohtem Zeitspiel zur FĂŒhrung und danach wurde von beiden Seiten mit viel Tempo und Kampf um jeden Zentimeter agiert. Vorteil zunĂ€chst: DĂŒsseldorf. Konstanz scheiterte von der Siebenmetermarke, wĂ€hrend die Hausherren in Überzahl in das leere HSG-Tor zum 9:6 trafen. Samuel Wendel mit seinem ersten Saisontor und Mathias Riedel mit einem unwiderstehlichen Antritt im Eins-gegen-Eins hielten den RĂŒckstand zur Pause beim 13:10 in Grenzen.

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga MĂ€nner

HC Rhein Vikings – HSG Konstanz

Die HSH Konstanz informiert:

„An die erste Halbzeit gegen Hamm anknĂŒpfen“: HSG Konstanz in DĂŒsseldorf mit Fans im RĂŒcken

(Samstag, 19 Uhr, Castello DĂŒsseldorf)

Vor den Augen vieler Freunde unweit der alten Heimat: FĂŒr Tom Wolf wird das Spiel in DĂŒsseldorf ein ganz besonderes, in dem er am Ende mit den eigenen Fans jubeln möchte. – Foto: Andreas Kempter
Seit eineinhalb Jahren hatte der Neusser HV in der 3. Liga nicht verloren und mit beeindruckenden 59:1 Punkten die Westdeutsche Meisterschaft erspielt. Nun, als Zusammenschluss HSG Neuss-DĂŒsseldorf, dessen mit großem Etat ausgestattete Zweitliga-Profimannschaft als „Rhein Vikings“ firmiert, musste sich das ambitionierte Projekt, das möglichst bald in die erste Bundesliga gefĂŒhrt werden soll, im ersten Zweitligaspiel deutlich mit 20:30 bei der SG BBM Bietigheim geschlagen geben. FĂŒr die HSG Konstanz wird die Aufgabe in DĂŒsseldorf am Samstag, 19 Uhr, dadurch nicht leichter.
Denn dank des umstrittenen Hauptsponsors Rheinmetall (Automobilzulieferer und RĂŒstungskonzern) ist der Kader ĂŒberaus prominent besetzt. Ist der Verein zwar nach einigen vergeblichen AnlĂ€ufen, in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens Bundesliga-Handball zu etablieren, ein absoluter Neuling in Liga zwei, in der sehr erfahrenen Mannschaft selbst verfĂŒgen nahezu alle Spieler ĂŒber reichlich Erst- und Zweitligaerfahrung. Alleine die nach dem Aufstieg verpflichteten NeuzugĂ€nge Alexander Oelze (33), Nils Artmann (26) und Christian Hoße (28) kamen vom Erstligisten Bergischer HC, dazu Teo Coric (25) vom TVB Stuttgart ebenfalls aus Liga eins und Andreas Bornemann vom Zweitliga-Absteiger TV Neuhausen.

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Fanfest bei der HSG Konstanz ein großer Erfolg

Die HSG Konstanz informiert:

OberbĂŒrgermeister setzt sich fĂŒr vier- bis fĂŒnf Millionen teuren Hallenanbau ein

Die NeuzugĂ€nge (von links) Tom Wolf, Felix Klingler, HSG-PrĂ€sident Otto Eblen, Maximilian Schwarz, Julius Heil, der Konstanzer OberbĂŒrgermeister Uli Burchardt und HSG-GrĂŒnder Kurt Rabe genießen den Sonnenuntergang beim Fanfest und freuen sich auf eine „erfolgreiche, packende Saison 2017/18.“ – Foto: Peter Pisa
Der Duft von gegrillter Bratwurst, frischem Gras und eine leichte Brise des Bodensees wehte Ende letzter Woche ĂŒber das idyllisch direkt am Seerhein gelegene Konstanzer SchĂ€nzle-Sportareal. Kurz vor dem Saisonstart hatte die HSG Konstanz zur Saisoneröffnung beim neuen Fanfest mit exklusivem Meet and Greet mit der neuformierten Mannschaft geladen – und zahlreiche Dauerkartenbesitzer, Fans und Sponsoren folgten der Einladung. Bei herrlichem Hochsommerwetter durften die GĂ€ste einen ersten, exklusiven Blick in die frisch renovierte SchĂ€nzle-Sporthalle mit dem neuen Boden in der Halle und im Foyer wagen. Danach stellte HSG-PrĂ€sident die NeuzugĂ€nge Felix Klingler, Tom Wolf, Julius Heil, Maximilian Schwarz und Joschua Braun vor. Bevor die Mannschaft die Fans am Grill vor der Halle selbst versorgte, sprach OberbĂŒrgermeister Uli Burchardt zu den rund 200 geladenen GĂ€sten.

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„Haben viele gute Sachen gemacht, auf denen man aufbauen kann“: Felix Klingler mit gutem DebĂŒt bei HSG Konstanz

Die HSG Konstanz im Interview:

FĂŒr Felix Klingler persönlich hĂ€tte der Einstand im HSG-Trikot kaum besser verlaufen können.

Foto: Peter Pisa
Immer, wenn der pfeilschnelle Rechtsaußen an den Ball kam, wurde es gefĂ€hrlich. Seine Quote in den ersten Minuten: ein Siebenmeter herausgeholt und vier Treffer bei vier WĂŒrfen. In der zweiten folgte ein weiterer, aber auch zwei vergebene Chancen und eine bittere 21:24 (10:11)-Niederlage der HSG Konstanz gegen den ASV Hamm-Westfalen zum Saisonauftakt.

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht der 24-JĂ€hrige LinkshĂ€nder ĂŒber die GrĂŒnde fĂŒr die knappe Niederlage, sein gutes DebĂŒt in Konstanz und die nĂ€chste schwere Aufgabe in DĂŒsseldorf.

Felix, wie bitter ist diese etwas unnötige Niederlage gegen einen guten Gegner?

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HSG Konstanz – ASV Hamm-Westfalen 21:24

Die HSG Konstanz berichtet:

„Zwei Punkte lagen kurz mal auf dem Tablett“: HSG Konstanz vergibt gegen Hamm sieben freie Chancen

Mathias Riedel – Foto: Peter Pisa
Der Start in die neue Saison ist der HSG Konstanz nicht geglĂŒckt. Trotz gerade in der ersten Halbzeit guter Leistung musste sich die Eblen-Equipe dem ASV Hamm-Westfalen mit 21:24 (10:11) geschlagen geben. „Wenn man sieben ganz freie Chancen nicht nutzt, hat man keine Chance“, sagte HSG-Cheftrainer Daniel Eblen nach der wie schon im letzten Spieljahr hart umkĂ€mpften Partie.
Den besseren Start hatten dennoch die Gastgeber. Felix Klingler besorgte bei seinem DebĂŒt im HSG-Trikot mit seinem ersten Wurf gleich einmal das 1:0 und mit seinem zweiten das 3:1 nach viereinhalb Minuten. WĂ€hrend Konstanz somit ĂŒber die rechte Seite große Gefahr ausstrahlte, wurde auf der linken KapitĂ€n und LeistungstrĂ€ger Fabian Schlaich gegen die mit vollem Aufgebot angereisten Westfalen schmerzlich vermisst. WĂ€hrend Konstanz einige klarste Einwurfmöglichkeiten ausließ, zeigte sich Hamm bei der Verwertung von Großchancen deutlich effektiver, obwohl Konstantin Poltrum mit 16 Paraden und 40 Prozent Abwehrquote einen Sahnetag erwischt hatte.

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„38 Etappenziele“: Euphorie um weiter verjĂŒngte HSG Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Es herrscht weiterhin Aufbruchsstimmung und Euphorie am Bodensee.

Das Team der HSG Konstanz in der 2. Handball-Bundesliga 2017/2018:
Hinten von links: #5 Manuel Both, #34 Jonas Löffler, #35 Maximilian Schwarz, #11 Michael Oehler, #17 Felix KrĂŒger, #42 Sebastian Bösing, #28 Chris Berchtenbreiter, #98 Samuel Löffler
Mitte von links: Physiotherapeut Marc Götz, #23 Joschua Braun, #4 Benjamin Schweda, #24 Tim Jud, #10 Tom Wolf, #7 Mathias Riedel, #22 Felix GĂ€ĂŸler, #51 Julius Heil, Sportlicher Leiter und Co-Trainer Andre Melchert, Mannschaftsverantwortlicher Dr. Thomas Binninger, Cheftrainer Daniel Eblen
Vorne von links: #44 Felix Klingler, #20 Fabian Maier-Hasselmann, #27 Samuel Wendel, #12 Konstantin Poltrum, #1 Maximilian Wolf, #96 Stefan Hanemann, #15 Paul Kaletch, #3 Fabian Schlaich
Auf dem Bild fehlen: Mannschaftsarzt Dr. Tobias Payer, Athletiktrainer Björn Gentner, Mentaltrainer Tarek Amin, Talenttrainer Tobias Eblen

Foto: Pressedienst

Auf Meisterschaft und Aufstieg folgte der mindestens genauso emotional gefeierte Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Dies habe große Reaktionen bei Umfeld, Fans und der Stadt hervorgerufen sagt PrĂ€sident Otto Eblen vor der insgesamt fĂŒnften Zweitliga-Spielzeit des Vereins: „Sogar mehr, als wir uns erhofft hatten“, lĂ€chelt er und erklĂ€rt: „Konstanz hat die zweite Liga angenommen.“

Um nochmals knapp 300 auf 1300 Fans konnte der Zuschauerschnitt in der grĂ¶ĂŸten Stadt am See gesteigert und in der stimmungsvollen „SchĂ€nzlehölle“ der beste Zuspruch aller Aufsteiger verbucht werden. Und obwohl die Eintrittspreise nun auf das Zweitliganiveau angehoben wurden, ist die Rekordmarke der abgesetzten Dauerkarten noch einmal ĂŒberboten worden. In der Vorbereitung musste die HSG allerdings auf ihre SchĂ€nzle-Sporthalle verzichten, die fĂŒr rund 100000 Euro einen neuen Boden bekam – zur HĂ€lfte finanziert von der Stadt und HSG-Sponsor Aesculap. Eblen sieht darin eine BestĂ€tigung des hohen Stellenwerts, den sein Verein in der Region besitzt. Die  Sponsoren – die nach dem Aufstieg fast eine Verdopplung des Etats ermöglicht hatten – blieben allesamt an Bord, Politik und Verwaltung sind StammgĂ€ste bei den Spielen.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

HSG Konstanz-PrĂ€sident Otto Eblen ĂŒber Zukunftsplanungen, Hallenanbau sowie kurz- und langfristige Ziele

Die HSG Konstanz berichtet:

Otto Eblen engagiert sich seit mehr als 40 Jahren in verschiedenen Funktionen wie der Jugendarbeit, als Trainer und im Management bei der HSG Konstanz.

Vater und Sohn freuen sich auf die neue Saison: HSG-Cheftrainer Daniel Eblen (li.) und PrĂ€sident Otto Eblen. – Foto: Peter Pisa

Seit 1991 ist der 70-JÀhrige PrÀsident der HSG. Otto Eblen hat zwei Söhne, zwei Töchter und sechs Enkel, sein Sohn Daniel trainiert als dienstÀltester Coach in der ersten und zweiten Bundesliga seit Anfang 2004 die erste Mannschaft, sein Sohn Tobias ist Talenttrainer und Co-Trainer der U23-Mannschaft der HSG Konstanz.
Im GesprĂ€ch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas gibt Otto Eblen einen Einblick in die kurz- und langfristigen Planungen, verrĂ€t die Saisonziele und freut sich ĂŒber großen Zuspruch von allen Seiten. Gleichzeitig warnt er vor einer schweren Saison und fordert vollen Einsatz vom ersten Zweitliga-Heimspiel der neuen Saison an am 26. August um 20 Uhr in der „SchĂ€nzlehölle“ gegen den ASV Hamm-Westfalen.

Herr Eblen, die 2. Handball-Bundesliga wird vom GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Handball-Bundesliga (HBL) zu den fĂŒnf stĂ€rksten Ligen der Welt gezĂ€hlt. FĂŒr die HSG Konstanz brachte diese Liga als einsamer Reisemeister jedoch auch mehr als 20000 Reisekilometer zu den AuswĂ€rtsspielen mit sich. Was macht diese Liga fĂŒr den Verein dennoch so attraktiv?

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga MĂ€nner Pokal

„Blutdruck auf Wetzlarer Bank steigern“: HSG Konstanz krasser Außenseiter im DHB-Pokal

Die HSG Konstanz informiert:

DHB-Pokal, 1. Runde:
HSG Konstanz – HSG Wetzlar
(Samstag, 20 Uhr, Ludwig-Jahn-Halle Teningen)

Wird sich an alter WirkungsstĂ€tte mĂ€chtig strecken mĂŒssen: Chris Berchtenbreiter hofft mit der HSG Konstanz auf ein gutes Spiel gegen das Bundesliga-Topteam HSG Wetzlar – Foto: Peter Pisa
Krasser Außenseiter, eigentlich keine Chance, Verletzungspech und schwierige Vorbereitung – der Pflichtspielauftakt fĂŒr die HSG Konstanz hat es in sich. Doch die ungĂŒnstigen Vorzeichen trĂŒben die Vorfreude nicht. „Richtig Bock“ hat RĂŒckraumspieler Felix KrĂŒger auf das KrĂ€ftemessen in der ersten Runde des DHB-Pokals mit der HSG Wetzlar, einem Bundesliga-Topteam, das die letzte Saison auf dem sechsten Tabellenplatz beendete. ZusĂ€tzlichen Reiz bekommt die Partie fĂŒr Stefan Hanemann, der erstmals gegen seinen Stammverein antritt, sowie Felix GĂ€ĂŸler und Chris Berchtenbreiter. An alter WirkungsstĂ€tte können die beiden Ortenauer am Samstag, 20 Uhr, in Teningen zeigen, welche Weiterentwicklung sie in der 2. Bundesliga vollzogen haben.

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Deutlicher Sieg im letzten Test: NĂ€chster Ausfall bei der HSG Konstanz vor DHB-Pokal

Die HSG Konstanz informiert:

Testspiel: TSV Fortitudo Gossau – HSG Konstanz 25:31 (13:14)

Zeigte sich in Gossau mit vier Toren in der zweiten Halbzeit sehr treffsicher: Rechtsaußen Fabian Maier-Hasselmann – Foto: Peter Pisa
Die Generalprobe vor dem ersten Pflichtspiel der Saison im DHB-Pokal gegen Erstligist Wetzlar ist der HSG Konstanz gelungen – zumindest wenn man das Ergebnis betrachtet. Beim 31:25 (14:13)-Erfolg beim Nationalliga-A-Klub Fortitudo Gossau war dennoch nicht alles Gold, was glĂ€nzte. Nach drei Siegen in den letzten drei Testspielen war eine gewisse MĂŒdigkeit, die dem deutschen Zweitligisten in Gossau immer wieder anzusehen war, jedoch von Cheftrainer Daniel Eblen beabsichtigt, sodass er sich ĂŒber einige Fehler und eine verbesserungswĂŒrdige Chancenverwertung nicht wunderte.

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HSG Konstanz kommt in Form: Kantersieg gegen Drittligist Kornwestheim – KapitĂ€n fĂ€llt lange aus

Die HSG Konstanz berichtet:

Testspiel: HSG Konstanz – SV Salamander Kornwestheim 37:24 (18:13)

Betretene Miene bei HSG-KapitĂ€n Fabian Schlaich: Der Linksaußen muss nach einem doppelten Bandscheibenvorfall voraussichtlich vier bis sechs Wochen pausieren – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz findet scheinbar genau rechtzeitig zum Pflichtspielstart am Samstag im DHB-Pokal gegen das Bundesliga-Topteam HSG Wetzlar und eine Woche vor dem Saisonstart in eigener Halle gegen Aufstiegsaspirant ASV Hamm-Westfalen zu ihrer Form. Auch wenn die knappe 29:30-Niederlage gegen Drittligist SV Salamander Kornwestheim ohne acht LeistungstrÀger und nach nur wenigen Trainingseinheiten ganz zu Beginn der Vorbereitungsphase gegen einen schon eingespielten Gegner nicht wirklich aussagekrÀftig war, die deutliche Weiterentwicklung und Leistungssteigerung lassen sich im 37:24 (18:15)-Sieg gegen den selben Gegner dennoch erkennen.
Cheftrainer Daniel Eblen nahm dies mit einem zufriedenen LĂ€cheln im Gesicht zur Kenntnis. „Wir haben echt gut gespielt“, stellte er fest, „auch wenn Kornwestheim sicher schon bessere Spiele gemacht hat als heute. Allerdings haben wir sie dazu gezwungen und sie nie zur Entfaltung kommen lassen.“ Es dauerte so nicht lange, bis die HSG aus einer sicheren Deckung heraus immer wieder ihr gefĂ€hrliches Tempospiel aufziehen und Kornwestheim schnell mit vier Toren distanzieren konnte (11:7). Dabei machte sich auch die RĂŒckkehr der zuletzt krank beziehungsweise verletzt ausgefallenen Paul Kaletsch und Felix GĂ€ĂŸler positiv bemerkbar.

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„Die Neuen haben gezeigt, wie wertvoll sie sein können“: Letzte Testspiele fĂŒr HSG Konstanz – Dauerkarten abholbereit

Die HSG Konstanz berichtet:

Testspiele:
HSG Konstanz – SV Salamander Kornwestheim
(Dienstag, 20 Uhr, Geschwister-Scholl-Halle)
Fortitudo Gossau – HSG Konstanz
(Mittwoch, 19 Uhr, Sporthalle Buchenwald)

FĂŒr Benjamin Schweda und die HSG Konstanz geht es in die Schlussphase der Vorbereitung – Foto: Peter Pisa
Langsam biegt die HSG Konstanz auf die Zielgerade der Saisonvorbereitung ein und es wird ernst. Zweimal noch, am Dienstag (20 Uhr) in der Geschwister-Scholl-Halle und am Mittwoch um 19 Uhr in Gossau, kann HSG-Cheftrainer Daniel Eblen testen, dann wartet am Samstag das erste Pflichtspiel im DHB-Pokal gegen den Erstliga-Sechsten HSG Wetzlar in Teningen. Zuvor können die bestellten Dauerkarten in Empfang genommen werden.
FĂŒr Eblen zĂ€hlt die DHB-Pokalpartie noch zur Vorbereitung, dennoch sind die beiden Begegnungen am Mittwoch und Donnerstag die letzten richtigen Gelegenheiten, noch einmal allen Spielern ihre Einsatzzeiten zu gewĂ€hren und viele Varianten auszuprobieren. „Der Schwerpunkt wird nun darauf liegen, uns weiter einzuspielen“, erklĂ€rt der 42-JĂ€hrige und sagt: „Man sieht, dass schon noch etwas Abstand zwischen den Jungs, die letztes Jahr viel Erfahrungen in der 2. Bundesliga sammeln konnten und auch eingespielt sind und den Neuen sowie den ganz Jungen ist.“ Diesen Abstand gilt es weiter zu verringern, denn der A-Lizenzinhaber bescheinigt den Talenten und NeuzugĂ€ngen großes Potenzial: „Das wird werden, denn alle haben schon gezeigt, wie wertvoll sie sein können.“ Gleichzeitigt betont er: „Wir haben noch viel zu tun.“

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„Abstimmung besser, Spiel flĂŒssiger“: HSG Konstanz gewinnt mit guter Offensive gegen Balingen

Die HSG Konstanz berichtet:

Testspiel: HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten 2 29:26 (17:14)

Mit sechs Treffern bester TorschĂŒtze der Partie: LinkshĂ€nder Felix KrĂŒger zeigte eine starke Leistung gegen Balingen und war fair kaum zu halten – Foto: Peter Pisa
Am Donnerstag konnte die HSG Konstanz vor allem mit einer starken Abwehrleistung gegen Pfadi Winterthur ĂŒberzeugen, einen Tag spĂ€ter gegen die Drittligamannschaft des HBW Balingen-Weilstetten begeisterte sie beim 29:26 (17:14)-Sieg in der Offensive. Vor allem die RĂŒckraumspieler Felix KrĂŒger und Julius Heil hob Cheftrainer Daniel Eblen dabei hervor und lobte: „Felix hat ein richtig gutes Spiel gemacht und Julius hat gezeigt, was er kann und wie er uns weiterhelfen kann.“ So sei dieses Spiel wieder wichtig gewesen, insbesondere um die NeuzugĂ€nge „nĂ€her an die bestehende Mannschaft zu bringen.“
Denn auch ohne die weiter nicht einsetzbaren Paul Kaletsch (Grippe), KapitĂ€n Fabian Schaich (RĂŒckenprobleme), Joschua Braun (BĂ€nderverletzung), Felix GĂ€ĂŸler (gebrochener Zeh) und dem Langzeitverletzten Michael Oehler ging Konstanz gegen die GĂ€ste von der SchwĂ€bischen Alb schon nach 12 Minuten mit 9:5 in Front. Grundstein dafĂŒr waren neben der Treffsicherheit von Felix KrĂŒger aus dem RĂŒckraum millimetergenaue PĂ€sse zum Tempogegenstoß von Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann auf den blitzschnellen und eiskalten Felix Klingler. Mit den PĂ€ssen konnte Hanemann zufrieden sein, mit seiner eigenen Leistung und der der Konstanzer Hintermannschaft war es nicht. Sein Trainer Daniel Eblen stimmte in die Kritik mit ein: „Mit der Abwehr war ich nicht so zufrieden. Das war aber nach dem intensiven Spiel am Vortag klar. Es ist dann auch eine Energiefrage, weil wir gegen Pfadi Winterthur im umkĂ€mpften Schlagabtausch schon Kraft gelassen haben. Zudem hat man gemerkt, dass die Jungs heute Angriff spielen wollten.“

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Starkes Spiel gegen Schweizer Vizemeister: HSG Konstanz „auf gutem Weg“

Die Hsg Konstanz berichtet:

Testspiel: HSG Konstanz – Pfadi Winterthur 21:23 (13:12)

Drei Tore, gutes Spiel: Linksaußen Samuel Wendel vertrat KapitĂ€n Fabian Schlaich sehr erfolgreich. – Foto: Peter Pisa
Am Ende strahlten sie wieder bei der HSG Konstanz. Und das, obwohl der Zweitligist gegen den Schweizer Vizemeister Pfadi Winterthur trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-FĂŒhrung aufgrund einiger Unkonzentriertheiten in den letzten Spielminuten knapp mit 21:23 (13:12) unterlegen war. Doch der weitere AufwĂ€rtstrend und eine deutliche Steigerung waren unverkennbar, vor allem im Defensivbereich.
Denn wĂ€hrend HSG-Cheftrainer Daniel Eblen schon vor der Partie wegen der unorthodoxen Spielweise der Eidgenossen in der Deckung den Schwerpunkt auf die eigene Defensive legte und relativ wenige Erkenntnisse im Angriffsspiel gegen ein so in der 2. Bundesliga nicht praktiziertes Defensivsystem erwartete, so konnte er mit seinem stabilen 6:0-Verbund sehr zufrieden sein. „Mich hat das heute ĂŒberzeugt, vor allem, was wir in der Deckung geleistet haben“, meinte der A-Lizenzinhaber. „Wir waren mental wieder anders bei der Sache und man richtig die Stimmung gemerkt, die in der Abwehr geherrscht hat. Das war echt gut und es war auch wichtig, dass wir dort hinkommen.“
So dominierte von Beginn an die HSG Konstanz, die sich nach dem 4:4 mit einem gut aufgelegten Konstantin Poltrum wischen en Pfosten, der von der gut arbeitenden Deckung profitierte, auf 7:4 absetzen konnte. Selbst wenn es fĂŒr Daniel Eblen in diesem Spiel nicht im Vordergrund stand: die Hausherren wussten allerdings auch in der Offensive zu begeistern, solange die erste Sieben auf dem Parkett stand. Zwar fehlten den Hausherren mit Paul Kaletsch (Grippe), KapitĂ€n Fabian Schaich (RĂŒckenprobleme), Joschua Braun (BĂ€nderverletzung), Felix GĂ€ĂŸler (gebrochener Zeh) und dem Langzeitverletzten Michael Oehler weiterhin fĂŒnf wichtige Spieler, doch auch so ĂŒberzeugte Konstanz mit viel Spielfreude. Als Felix KrĂŒger einen Gegenstoß lief, Chris Berchtenbreiter den argentinischen Nationaltorwart Matias Schulz mit einem herrlichen Dreher ganz alt aussehen ließ und Tim Jud gleich drei Gegenspieler mit einem schönen Dribbling vernaschte, hatte die Startaufstellung der Konstanzer einen echten Lauf.

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Erkrankter LinkshĂ€nder zurĂŒck: HSG Konstanz vor HĂ€rtetest gegen Schweizer Vizemeister und EHF-Cup-Teilnehmer

Die HSG Konstanz informiert:

Testspiele:
HSG Konstanz – Pfadi Winterthur
(Donnerstag, 20 Uhr, Geschwister-Scholl-Halle)
HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten II
(Freitag, 20 Uhr, Geschwister-Scholl-Halle)

Intensive Vorbereitung fĂŒr die HSG Konstanz: Cheftrainer Daniel Eblen (links) und Paul Kaletsch haben ein straffes Programm hinter und vor sich – Foto: Michael Elser
Mit 16 Einheiten in der letzten Woche liegt ein straffes Programm hinter Zweitligist HSG Konstanz. Vor allem im Trainingslager ließ Cheftrainer Daniel Eblen dreimal am Tag intensiv an den AblĂ€ufen und dem Zusammenspiel arbeiten. Mit dabei waren bis auf Neuzugang Maximilian Schwarz und den Langzeitverletzten Michael Oehler alle Akteure. LinkshĂ€nder Maximilian Schwarz konnte am Dienstag jedoch nach schwerer Erkrankung nun auch das erste Mal wieder mitwirken. Am Donnerstag und Freitag (jeweils 20 Uhr in der Geschwister-Scholl-Halle) kann Konstanz unter Wettkampfbedingungen in echten HĂ€rtetests gegen Pfadi Winterthur und die Drittliga-Mannschaft des HBW Balingen-Weilstetten seine Form testen.

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Im Interview: HSG Konstanz-Neuzugang Felix Klingler freut sich auf „krasse 2. Bundesliga“

Die HSG Konstanz im Interview:

„Konstanz ist einer der attraktivsten Handball-Standorte Deutschlands“

Zehn Erstliga- und 120 Zweitligaspiele mit 327 Toren: Felix Klingler gilt als einer der besten Rechtsaußen der 2. Bundesliga – Foto: Peter Pisa

Felix Klingler wechselte zur aktuellen Saison vom Zweitligaabsteiger TV Neuhausen zur HSG Konstanz. Der 24-jĂ€hrige gilt als einer der besten Rechtsaußen der zweiten Liga. In Bad Urach geboren, bringt der LinkshĂ€nder dabei trotz seines jungen Alters die Erfahrung von zehn Erstliga- und 120 Zweitligaspielen mit in die grĂ¶ĂŸte Stadt am Bodensee und konnte sich dabei 327 Mal in die TorschĂŒtzenliste eintragen. „Flix“, wie er genannt wird, studiert Dienstleistungsmanagement und ist 1,75 Meter groß und 78 Kilogramm schwer.

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas gewĂ€hrt der Konstanzer Neuzugang einen Einblick in den aktuellen Stand der Vorbereitung, nennt GrĂŒnde fĂŒr die Anlaufschwierigkeiten der um fĂŒnf Spieler erweiterten Mannschaft und blickt auf die letzten Wochen der Vorbereitung voraus. Außerdem bezieht er Stellung zur EinschĂ€tzung, die zweite Liga sei stark wie nie, erzĂ€hlt von seiner Vorfreude auf die „SchĂ€nzlehölle“ und erklĂ€rt, warum er Konstanz „als einer der attraktivsten Handball-Standorte Deutschlands“ bezeichnet.

Felix, nach wenigen Wochen in Konstanz: Bist Du persönlich und sportlich schon bei der HSG und in der Stadt angekommen?

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„Hat richtig Spaß gemacht“: HSG Konstanz ĂŒberzeugt mit neuem LinkshĂ€nder gegen Bern

Die HSG Konstanz informiert:

Testspiel: HSG Konstanz – BSV Bern Muri 25:23 (12:8)

Nach der RĂŒckkehr aus einer Verletzungspause wieder bĂ€renstarker RĂŒckhalt der HSG Konstanz: Torwart Konstantin Poltrum – Foto: Peter Pisa
Es geht deutlich aufwĂ€rts bei der HSG Konstanz. Die von Cheftrainer Daniel Eblen geforderte EmotionalitĂ€t und Spielfreude waren seiner jungen Mannschaft gegen den Schweizer TabellenfĂŒnften BSV Bern Muri trotz weiterhin fĂŒnf AusfĂ€lle (Oehler, Riedel, Schwarz, Hanemann, KrĂŒger) deutlich anzusehen. Bestes Beispiel dafĂŒr war Youngster Joschua Braun (19). Der A-Jugend-Bundesliga-TorschĂŒtzenkönig begeisterte bei seinem DebĂŒt im Konstanzer Zweitliga-Team, erzielte in der zweiten Halbzeit nach seiner Einwechslung drei Tore und brachte viel Tempo und tolle Ideen in die flotte Begegnung. So konnte die HSG Konstanz das Spiel nach einer 25:18-FĂŒhrung trotz einiger Unkonzentriertheiten in den letzten Minuten sicher mit 25:23 (12:8) fĂŒr sich entscheiden.
„Der Auftritt von Joschi hat mir sehr gefallen, das hat richtig Spaß gemacht“, lobte Daniel Eblen seinen neuen LinkshĂ€nder. „Nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr hat er Ballgewinne gehabt und ist im Eins-gegen-eins seinen Mann gestanden.“ Joschua Braun strahlte dementsprechend nach dem Schlusspfiff, aber auch seine Mitspieler konnten sich ĂŒber einen wesentlich verbesserten Auftritt freuen. „Mir hat es mega Spaß gemacht, die Mannschaft hat toll gespielt“, grinste Joschua Braun. „Es war super, weil das Team mich hervorragend aufgenommen hat. So bin ich schnell und gut in die Partie reingekommen.“

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Starkes Spiel gegen Luzern, RĂŒckfall gegen Kadetten: HSG Konstanz kĂ€mpft mit hoher Fehlerquote

Die HSG Konstanz informiert:

Testspiele:
HSG Konstanz – HC Kriens-Luzern 28:28 (16:16)
Kadetten Schaffhausen – HSG Konstanz 35:28 (20:16)

Noch nicht richtig im „Wettkampfmodus“: Zweitligist HSG Konstanz um KreislĂ€ufer Sebastian Bösing – Foto: Peter Pisa
Gegen den letztjĂ€hrigen Schweizer Meisterschaftsdritten HC Kriens-Luzern gelang der HSG Konstanz das mit Abstand beste Testspiel der aktuellen Vorbereitungsphase. Beim 28:28 (16:16)-Remis hatte Konstanz mit dem letzten Angriff sogar die Chance zum Sieg, konnte nach einer deutlichen Leistungssteigerung zu den vorangegangen Testpartien und einer wesentlich geringeren Fehlerquote aber zufrieden mit der Entwicklung sein. Ganz anders einen Tag spĂ€ter. Mit mĂŒden Beinen bei zwei Spielen in zwei Tagen machte es die HSG dem Schweizer Serienmeister und Champions-League-Dauerteilnehmer Kadetten Schaffhausen mit vielen technischen Fehlern viel zu leicht und unterlag 28:35 (16:20).

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Gegen Champions-League- und EHF-Pokal-Teilnehmer: HSG Konstanz mit Testspiel-Highlights im Doppelpack

Die HSG Konstanz berichtet:

Testspiele:
HSG Konstanz – HC Kriens-Luzern
(Freitag, 19.30 Uhr, Geschwister-Scholl-Halle)
Kadetten Schaffhausen – HSG Konstanz
(Samstag, 19 Uhr, BBC-Arena)

Die sieben Neuen im Zweitliga-Kader der HSG Konstanz, von links: #34 Jonas Löffler, #98 Samuel Löffler, #51 Julius Heil, #44 Felix Klingler, #10 Tom Wolf, #23 Joschua Braun, #35 Maximilian Schwarz – Foto: Peter Pisa
Es sind zwei der absoluten Highlights der Saisonvorbereitung. Am Freitag, 19.30 Uhr, empfĂ€ngt Zweitligist HSG Konstanz in der Geschwister-Scholl-Halle mit dem HC Kriens-Luzern den letztjĂ€hrigen Meisterschafts-Dritten und Schweizer Halbfinal-Teilnehmer, der Anfang September in den EHF-Pokal eingreifen wird. Nur einen Tag spĂ€ter wartet mit dem Schweizer Serienmeister und Champions-League-Dauergast Kadetten Schaffhausen um Superstar und Liga-TorschĂŒtzenkönig Gabor Csaszar (215 Treffer in 34 Spielen) ein Team von internationaler Klasse.

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Rubrik: 2. Bundesliga MĂ€nner

Testspiel SV Salamander Kornwestheim – HSG Konstanz 30:29 (19:17)

Die HSG Konstanz berichtet:

Ohne acht StammkrÀfte: HSG Konstanz unterliegt nach weiteren AusfÀllen mit dezimiertem Kader knapp in Kornwestheim

Schwerer erkrankt und die nĂ€chsten Wochen außer Gefecht: LinkshĂ€nder-Neuzugang Maximilian Schwarz – Foto: Peter Pisa
Die Hiobsbotschaften reißen fĂŒr die HSG Konstanz derzeit nicht ab. Nachdem Michael Oehler nach einer Operation lĂ€nger ausfallen wird, Benjamin Schweda verletzt ist, Shooter Mathias Riedel heute bei der MRT seine genaue Diagnose erhalten soll und auch Torwart Konstantin Poltrum an einer BĂ€nderverletzung laboriert, ist zusĂ€tzlich Neuzugang Maximilian Schwarz schwerer erkrankt und droht ebenso mehrere Wochen auszufallen wie Mathias Riedel. Dazu waren KapitĂ€n Fabian Schlaich und LeistungstrĂ€ger Paul Kaletsch studien- beziehungsweise berufsbedingt verhindert und Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann spielt heute mit der deutschen U21-Nationalmannschaft um den Viertelfinaleinzug bei der WM in Algerien. Ohne acht StammkrĂ€fte und mit nur elf Spielern musste sich die HSG Konstanz im zweiten Testspiel beim Drittligisten SV Salamander Kornwestheim mit 29:30 (17:19) geschlagen geben.
„Die ersten 10 bis 15 Minuten waren dabei eine Kopie unseres ersten Tests gegen die Reserve der Rhein-Neckar Löwen“, schĂŒttelte Daniel Eblen den Kopf. Wieder stand Konstanz im Positionsangriff schon ganz ordentlich in der Defensive, brachte sich aber mit teils leichtfertigen Ballverlusten in der Offensive selbst um den Lohn und kassierte alleine in der ersten Halbzeit acht Gegentore durch TempogenstĂ¶ĂŸe.

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„Hat mich alles aus der Bahn geworfen“: Konstanzer Abwehrchef Michael Oehler fĂ€llt nach OP halbes Jahr aus

Die HSG Konstanz informiert:

Immer auf die ZĂ€hne beißen, alles geben trotz BeeintrĂ€chtigung des Wurfarms und dennoch Leistung bringen.

Foto: Peter Pisa
Eine Herausforderung, eine die an die Substanz geht. Schon seit knapp zwei Jahren spielt Michael Oehler unter Schmerzen. Nach einem Griff in den Wurfarm hatte er immer wieder Schulterprobleme. „Es war ein stechender Schmerz“, schildert der 23-jĂ€hrige RĂŒckraumspieler den Moment, als seine Leidensgeschichte begann. Die spĂ€ter erst mit einiger Verzögerung feststehende Diagnose: Labrumriss. Fortan spielte er nur noch in der Abwehr und hielt sich mit TorwĂŒrfen zurĂŒck.
In der Abwehr war der gebĂŒrtige Gengenbacher allerdings auch in der letzten Saison nicht aus der im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schließlich erfolgreichen Mannschaft der HSG Konstanz wegzudenken. Und das, obwohl er in der vergangenen Spielzeit gleich im doppelten Sinne durchhalten musste. Als er vor der Saison 2016/17 umgeknickt war, bildete sich nach einer BĂ€nderverletzung eine schmerzhafte Verknorpelung im Fuß, die nun vor wenigen Wochen – nach dem Saisonende – operativ entfernt werden musste. Zudem wurde das Labrum wieder hergestellt. Zuvor stellte er sich noch einmal in den Dienst der Mannschaft und war in der Deckung einer der Eckpfeiler, die HĂ€rte, AggressivitĂ€t und Sicherheit in einen stabilen Verbund brachten. Denn bei der Abwehrarbeit hielten sich die Schmerzen in Grenzen. „Ich habe alles gegeben und habe mir nichts vorzuwerfen“, stellt Michael Oehler klar.

Ungeliebte Zuschauerrolle: Noch muss sich Michael Oehler in Geduld ĂŒben und kann derzeit nur so beim Training dabei sein – Foto: Michael Elser
Jetzt hat sich der Tagesablauf des 1,92 Meter großen und 97 Kilogramm schweren Kraftpakets, das zuvor kaum eine Trainingseinheit verpasst hatte, plötzlich drastisch verĂ€ndert. Statt mit einem ĂŒppigen FrĂŒhstĂŒck und Training im Kraftraum beginnt der Tag des Ex-SchutterwĂ€lders, der 2014 aus Elgersweier nach Konstanz gekommen war, wie er endet: auf der Couch, den Fuß hochgelegt. Ein Comeback in der RĂŒckrunde ist das Ziel, nachdem ihm die Ärzte eine sechsmonatige Zwangspause verordnet haben. „Das hat mich alles schon ein wenig aus der Bahn geworfen“, erzĂ€hlt er leise. „Da hatte ich zwei, drei ganz schwere Wochen, in denen ich alles erst richtig realisiert habe.“

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Zwischen „katastrophal und ganz ordentlich“: HSG Konstanz kann hohen RĂŒckstand gegen Junglöwen nur fast wettmachen

Die HSG Konstanz informiert:

HSG Konstanz – SG Kronau-Östringen II 27:28 (11:15)

Im ersten Spiel fĂŒr die HSG Konstanz viermal erfolgreich: Felix Klingler. Trainer Eblen ĂŒber den Rechtaußen: „Mit ihm haben wir jemanden, der saumĂ€ĂŸig gefĂ€hrlich ist. Er wird uns sicher richtig gut tun.“ – Foto: Peter Pisa
Noch reichlich Sand im Getriebe war bei der HSG Konstanz im ersten Testspiel. Nach lediglich vier Trainingstagen war die fehlende Abstimmung unĂŒbersehbar. Die daraus resultierende hohe Fehlerquote nutzten die Junglöwen, die bereits seit Wochen in der Vorbereitung stehen, mit elf GegenstĂ¶ĂŸen eiskalt aus. Cheftrainer Daniel Eblen nahm die 27:28 (11:15)-Niederlage gegen das Drittliga-Team der Rhein-Neckar Löwen daher gelassen: „Wir haben die Jungs darauf hingewiesen, dass genau das passieren kann. Gerade im Angriff hat man gesehen, dass wir noch weit weg sind von dem Handballspiel, das jeder braucht.“
Neben Benjamin Schweda und Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann, der sich mit der deutschen U21-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Algerien auf Siegeskurs befindet und bislang drei souverĂ€ne Siege in drei Spielen feiern durfte, musste die HSG dabei auch auf Mathias Riedel verzichten. Der AnfĂŒhrer und LeistungstrĂ€ger war am Donnerstagabend im Training umgeknickt. Die genaue Diagnose steht noch aus, allerdings steht eine BĂ€nderverletzung und eine mehrwöchige Pause zu befĂŒrchten. Vor nahezu vollbesetzter TribĂŒne in der kleinen Geschwister-Scholl-Halle vor ĂŒber 200 Zuschauern wirkte Konstanz von Beginn an fahrig und hatte große Probleme mit dem schnellen Spiel der Kraichgauer, die schon wesentlich prĂ€ziser und effektiver als die Gastgeber agierten.

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„Neue schnell integrieren“: HSG Konstanz mit erstem Test gegen Junglöwen – ZusĂ€tzliches Spiel gegen Europapokalteilnehmer

Die HSG Konstanz informiert:

Testspiel: HSG Konstanz – SG Kronau-Östringen II

(Freitag, 19.45 Uhr, Sporthalle Geschwister-Scholl-Schule)

Schwitzen, schuften, leiden: HSG-Cheftrainer Daniel Eblen fordert Samuel Wendel und Co. seit Montag mit einem straffen Programm. Am Freitag steht das erste Testspiel an – Foto: Peter Pisa
Vorbereitungszeit ist fĂŒr Spieler Leidenszeit. Meist zweimal tĂ€glich bitten Cheftrainer Daniel Eblen und Andre Melchert, Co-Trainer und Sportlicher Leiter der HSG Konstanz, seit Montag zu intensiven Trainingseinheiten. „Die Einheiten sind abwechslungsreich aber auch sehr anstrengend“, verrĂ€t Melchert. Neben Crossfit, Fitness-, Kraft- sowie Lauftraining steht vor allem die Arbeit mit dem Ball im Vordergrund. Bereits eine Woche nach dem offiziellen Vorbereitungsstart empfĂ€ngt die HSG Konstanz am Freitag, 19.45 Uhr, die zweite Mannschaft der Rhein-Neckar Löwen zum ersten Testspiel.
Die Reserve des aktuellen deutschen Meisters und der Ex-Verein von HSG-Neuzugang Maximilian Schwarz soll zum ersten Aufgalopp in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule dienen. Zudem erhofft sich Daniel Eblen erste Erkenntnisse ĂŒber den Leistungsstand seiner Mannschaft. „Es ist ganz wichtig, frĂŒh wieder Wettbewerbsbedingungen zu erzeugen“, erklĂ€rt der A-Lizenzinhaber. „Dann werden wir sehen, was schon funktioniert.“ Zumindest mit dem körperlichen Zustand seiner SchĂŒtzlinge nach einer kurzen Pause ist er zufrieden. „Die Jungs sind alle fit und man hat gesehen, dass sie in der Pause an sich gearbeitet haben.“

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Nach Tor des Monats nun Tor des Jahres? Matthias Stocker: „Ein wunderschöner Abschluss“

Die HSG Konstanz berichtet:

Der Abschied vom aktiven Handball war schwer, doch er wird Matthias Stocker nicht nur durch seine neue TĂ€tigkeit als Trainer der HSG Konstanz II erleichtert.

Freut sich riesig ĂŒber die TrophĂ€e fĂŒr das DKB Tor des Monats: Matthias Stocker. Damit nimmt er aktuell an der Wahl zum Tor des Jahres teil – Foto: Michael Elser
Erst vor wenigen Tagen erhielt er Post von der Handball-Bundesliga (HBL) – und die TrophĂ€e mit eingraviertem Namen fĂŒr das DKB Tor des Monats Juni. Knapp 60 Prozent der Stimmen wurden fĂŒr Stockers artistischen Heber im Fallen abgegeben. Damit steht er nun schon im nĂ€chsten Wettstreit: Bis 28. Juli kann unter www.dkb-handball-bundesliga.de/de/s/dkb-tor-des-monats/ mit der Chance auf attraktive Preise fĂŒr das DKB Tor des Jahres abgestimmt werden. Einer von neun Monatssiegern ist dabei der ehemalige HSG-Spielmacher mit seinem spektakulĂ€ren Treffer in Neuhausen, der mitentscheidend fĂŒr den vorzeitigen Klassenerhalt war.
„Das war schon ein schöner Moment“, sagt Stocker ĂŒber das Abstimmungs-Endergebnis, „und ein wunderschöner Abschluss meiner Karriere. Die Fanbase in der HBL ist groß, deshalb freue sich mich sehr, dass so viele Freunde, Bekannte und Fans fĂŒr mich abgestimmt haben.“ Die neun Monatssieger bei der Wahl zum Tor des Jahres sind fĂŒr ihn „alles geile Tore“. Wer den Ehrgeiz von Matthias Stocker kennt, weiß jedoch, dass er am liebsten auch hier gewinnen wĂŒrde. Allerdings verrĂ€t er mit einem Schmunzeln: „Ziel ist es, auf jeden Fall nicht Letzter zu werden. Das wĂŒrde nicht meinem Naturell entsprechen.“ Damit dies und vielleicht noch mehr gelingt, hofft er wieder auf zahlreiche UnterstĂŒtzung der großen Konstanzer Fanbase. Schließlich hĂ€tte er nichts dagegen, wenn sich zur TrophĂ€e fĂŒr das Tor des Monats eine weitere dazugesellt, die er auf ihrem Ehrenplatz im Wohnzimmer abends gemĂŒtlich mit einem Weizen in der Hand betrachten kann. „Da werden jede Menge Erinnerungen wach. Es geht nicht nur um das Tor, sondern die Erfolgsgeschichte der letzten zwei Jahre, den Aufstieg in die 2. Bundesliga und den Klassenerhalt. Dass ich Teil davon sein durfte ist wunderbar.“

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HSG Konstanz startet in intensive Vorbereitung mit neun Testspielen – Highlight gegen Champions-League-Teilnehmer

Die HSG Konstanz informiert:

Im Hintergrund wurde zwar ohne jede Unterbrechung nach dem Saisonende fĂŒr die neue Spielzeit weitergearbeitet, am heutigen Montag ist die kurze Pause nun auch fĂŒr sĂ€mtliche Spieler der HSG Konstanz vorbei.

Es wird wieder geflogen in Konstanz, wenn auch nicht in der gewohnten Halle: Die HSG Konstanz startet heute in die Saisonvorbereitung
Ab heute beginnt beim Handball-Zweitligisten aus der grĂ¶ĂŸten Stadt am Bodensee die neue Saison offiziell wieder mit dem Vorbereitungsstart, das Perspektivteam befindet sich allerdings schon seit 10. Juli in der schweißtreibenden Saisonvorbereitung. Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz, erwartet jedoch auch die ĂŒbrigen Spieler topfit zum Trainingsauftakt, denn jeder Akteur hatte ein intensives Lauf- und Fitnessprogramm zu absolvieren. „Wir gehen davon aus, dass die Jungs fleißig ihre Aufgaben erfĂŒllt haben“, sagt Melchert vor Beginn einer intensiven Vorbereitungsphase, die insgesamt neun Testspiele bereithĂ€lt.
Mit dabei sind auch die fĂŒnf NeuzugĂ€nge Felix Klingler (23, TV Neuhausen), Tom Wolf (23, Adler Königshof) Joschua Braun (19, Frisch Auf Göppingen), Maximilian Schwarz (24, SG Kronau-Östringen II) und Julius Heil (21, HC Empor Rostock), wĂ€hrend Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann sich ĂŒber die Berufung in das DHB-Aufgebot fĂŒr die U21-Weltmeisterschaft in Algerien freuen darf. Hanemann wird der HSG Konstanz somit bei einem Finaleinzug der deutschen U21-Nationalmannschaft bis Anfang August fehlen.

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„Et kĂŒtt wie et kĂŒtt“: HSG Konstanz mit schwierigem Spielplan aber viel Vorfreude

Die HSG Konstanz informiert:

Die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg und die insgesamt fĂŒnfte in der 2. Handball-Bundesliga wirft bereits wenige Wochen nach dem Ende der Spielzeit 2016/17 ihre Schatten voraus.

Ein Hoch auf die Fans: Knapp 1300 Fans im Schnitt pilgerten zu jedem HSG-Heimspiel in die „SchĂ€nzle-Hölle“ – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz hat dabei einen herausfordernden Spielplan zu meistern. Vor allem an Weihnachten sieht Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz, großen organisatorischen Aufwand auf sich und seine nochmals weiter verjĂŒngte Mannschaft zukommen.
Denn sowohl am 22. als auch am 26. Dezember muss die HSG auswĂ€rts antreten. Damit entgehen der HSG nicht nur zwei lukrative Heimspieltermine, nachdem das Christmas-Game 2016 den Zuschauer-Saisonrekord bedeutete, sondern erfordern auch noch weite Fahrten ĂŒber das Weihnachtsfest. Erst muss in Dessau, dann in Hamm gespielt werden. „FĂŒr uns ist das beides nicht um die Ecke“, erklĂ€rt Melchert. Fast 700 und 600 Kilometer Anreise liegen vor den Konstanzern. „Dies ist nicht leicht zu organisieren, denn natĂŒrlich wollen wir unseren Spielern zumindest ein paar Stunden Weihnachtsfest mit ihrer Familie ermöglichen.“

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Interview mit Carsten Hoffmann, bis Ende Juni 2017 Sportlicher Leiter des Erstligaaufsteigers TSG Ludwigshafen-Friesenheim.

Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim berichtet:

Carsten Hoffmann: „Immer in Bereitschaft“

Foto: Pressedienst
Ben Matschke und Carsten Hoffmann kennen und schĂ€tzen sich. Beim TV Hochdorf arbeiteten sie erstmals zusammen, Ersterer als Chef- und „Hoffi“ als Co-Trainer. Die Beiden bewahrten die Pfalzbiber 2013 in einem Herzschlagfinale vor dem Abstieg und formten den TVH in den folgenden zwei Jahren zu einem Spitzenteam der leistungsstarken 3. Liga SĂŒd. Ihren gemeinsamen Weg setzte dieses Duo ab dem Sommer 2015 dann bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim fort, wo Carsten Hoffmann eine Runde als Torwarttrainer fungierte und Anteil daran hatte, dass Keeper Kevin Klier zum besten Torwart der Saison 2015/16 gewĂ€hlt wurde. In der folgenden Spielzeit ĂŒbernahm der 41-JĂ€hrige trotz eines Arbeitsplatzwechsels die Sportliche Leitung beim Zweitligisten und fĂŒhrte in den letzten Wochen und Monaten die VertragsgesprĂ€che. Im folgenden Interview Ă€ußert sich der frĂŒhere Zweitligatorwart des TV Kornwestheim, der mittlerweile in Reutlingen auch wohnt, unter anderem zu seinem Funktionswechsel bei den Eulen, zur Kaderzusammenstellung fĂŒr die kommende Saison und erlĂ€utert seinen Visionen hinsichtlich  der TSG und des Standortes Ludwigshafen.

Wie lange musstest Du ĂŒberlegen, neben als Sportlicher Leiter bei der TSG einzusteigen? Und was gab letztlich den Ausschlag dafĂŒr?

Carsten Hoffmann: Eigentlich nicht lange. Ausschlaggebend war der Vorschlag von Ben Matschke, unsere bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit unter Reduzierung des zeitlichen Aufwandes fĂŒr die Fahrten nach Ludwigshafen und zurĂŒck zu meinem Wohnort im Schwarzwald fortzusetzen. Das war die Grundlage fĂŒr eine weitere Zusammenarbeit – ich wollte einfach nicht mehr so viel Freizeit auf der Straße liegenlassen. Alles andere hatte ja gepasst, ich war gern Co-Trainer dieser Mannschaft und Teil dieses Vereins.

Wie wÀchst man in dieses Amt hinein?

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Konstanzer Matthias Stocker mit Tor des Monats? „Kempa nach Lattenpass als Spieler mit der geringsten Sprungkraft der Liga muss gewinnen“

Die HSG Konstanz informiert:

Mit 29 Jahren beendete Spielmacher Matthias Stocker mit Saisonende in der 2. Handball-Bundesliga seine Karriere als aktiver Spieler und tauschte die Rolle als Taktgeber auf dem Spielfeld gegen die des Kommandogebers an der Seitenlinie ein.

Foto: Michael Elser
Bevor der BWL-Absolvent die zweite Mannschaft der HSG Konstanz als Trainer ĂŒbernehmen wird, freut er sich aktuell ĂŒber die Nominierung fĂŒr das DKB Tor des Monats. Sein schöner, reaktionsschneller Heber in der Luft nach einem Latten-Abpraller ĂŒber den Torwart in Neuhausen beim entscheidenden 30:26-Sieg zum vorzeitigen Klassenerhalt ist in den Top Sechs des Monats Juni und steht bei der letzten Wahl zum DKB Tor des Monats in dieser Saison zur als Tor Nummer zwei zur Wahl.

Alle Teilnehmer an der Abstimmung unter www.dkb-handball-bundesliga.de/de/s/dkb-tor-des-monats können attraktive Preise gewinnen. Die Abstimmung lÀuft bis zum 7. Juli.

Matthias Stocker ist 1,78 Meter groß und wurde in Spaichingen geboren. Nach einer schweren Verletzung bei seinem ersten Engagement in Konstanz erholte er sich bei seinem Heimatverein HSG Rietheim-Weilheim und gehörte in den beiden letzten Jahren zu den LeistungstrĂ€gern der HSG. In der abgelaufenen Saison kam der torgefĂ€hrliche Mittelmann auf 103 Zweitliga-Treffer.

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FĂŒnfte VerstĂ€rkung: HSG Konstanz holt einen der Top-Vorlagengeber der 2. Bundesliga

Die HSG Konstanz informiert:

Nach dem geglĂŒckten Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga bastelt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz, weiter am Kader fĂŒr die kommende Spielzeit

20 Jahre jung und sechstbester Assistgeber der 2. Handball-Bundesliga: Julius Heil wird die taktischen Möglichkeiten im Konstanzer RĂŒckraum weiter erhöhen – Foto: Andreas Joas
Dabei ist es das Ziel, das Aufgebot in der Breite besser aufzustellen und gleichzeitig die QualitĂ€t und Variationsmöglichkeiten zu erhöhen. Neuzugang Nummer fĂŒnf erfĂŒllt alle drei Vorgaben und passt dazu in den Konstanzer Weg, auf junge, leistungswillige Talente zu vertrauen. Julius Heil ist 20 Jahre alt, vielseitiger RĂŒckraumspieler und stĂ¶ĂŸt vom bisherigen Zweitliga-Konkurrenten HC Empor Rostock an den Bodensee, nachdem Konstanz zuvor schon Maximilian Schwarz, Tom Wolf, Joschua Braun und Felix Klingler verpflichtet hatte. Julis Heil erhĂ€lt zunĂ€chst einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2019 bei der HSG.
Andre Melchert ist vor allem von den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten seiner fĂŒnften VerstĂ€rkung ĂŒberzeugt und erklĂ€rt: „Julius kann auf allen Positionen im RĂŒckraum spielen und wird uns gerade auf Halblinks noch mehr Varianten eröffnen.“ Zwar fĂŒhlt sich der RĂŒckraumspieler auch auf der Spielmacherposition wohl und hat dort lange agiert, in der letzten Zweitliga-Saison wurde er allerdings fast ausschließlich auf Halblinks eingesetzt. Melchert: „Er ist ein spielerischer, schneller Typ, der sich dadurch deutlich von unseren beiden wurfstarken anderen RĂŒckraumspielern auf der linken Seite unterscheidet. Dadurch werden wir auf Halblinks kĂŒnftig ganz andere taktische Möglichkeiten haben.“

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Philipp Grimm beendet seine Karriere mit dem dritten Aufstieg der TSG Ludwigshafen-Friesenheim

Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim informiert:

Mutter BĂ€rbel war da, Vater Josef ebenso, wie immer in den letzten zehn Jahren, wenn bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim ein Heimspiel auf dem Programm stand.

Die Eltern von Philipp Grimm waren bei den Eulen DauergĂ€ste und verpassten in dieser Dekade nicht eine Begegnung ihres Sohnes, selbstredend auch die letzte Partie nicht. Und sie hatten ihre Verbundenheit mit Philipp und ihren Stolz auf die phantastische Karriere ihres Sohnes auch optisch demonstriert und gewĂŒrdigt: Mutter BĂ€rbel hatte das E-Jugend-Trikot mit der Vier auf dem RĂŒcken an, mit dem Philipp einst fĂŒr den TV Kirchzell aufgelaufen war. Und Vater Josef trug ein TSG-Trikot seines Sohnes.
Stolz und ergriffen nahm Philipp Abschied von der großen HandballbĂŒhne, den der 32-jĂ€hrige KapitĂ€n Ende Dezember des letzten Jahres angekĂŒndigt hatte. Und perfekter hĂ€tte der Zeitpunkt nicht sein können. Denn das extrem spannende Saisonfinale in der 2. Handball-Bundesliga mit dem Match der Matschke-Auswahl gegen den HC Empor Rostock, der SchĂŒtzenhilfe des VfL Bad Schwartau und dem damit verbundenen Aufstieg der PfĂ€lzer war von allerhöchster EmotionalitĂ€t geprĂ€gt: Sieg, Abwarten, ob es fĂŒr den Aufstieg reichen wĂŒrde, und dann ein Jubelorkan, der die Friedrich-Ebert-Halle in ihren Grundfesten zu erschĂŒttern schien.

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Trainer-Team der Eulen bleibt komplett

Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim informiert:

Frank MĂŒller und Frank Eckhardt werden auch in der Saison 2017/18 den Eulen aus Ludwigshafen als Co-Trainer zur VerfĂŒgung stehen und damit Cheftrainer Ben Matschke unterstĂŒtzen. Frank Eckhardt, der ehrenamtlich ĂŒberwiegend als Torwarttrainer zum Einsatz kommt, geht damit in seine 19. Saison bei den PfĂ€lzern. Frank MĂŒller zieht mit Matschke gleich und unterzeichnete einen Vertrag bis 2020.

Fotos: Pressedienst TSG Ludwigshafen-Friesenheim

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marcus Endlich:

„Wir freuen uns mit diesem erfolgreichen Trio in die DKB Handball-Bundesliga Saison zu starten. Alle drei verkörpern absolutes Eulen-Herzblut und wir sind uns sicher, dass wir unserer Mannschaft damit auf der Trainerposition optimale Rahmenbedingungen bieten können. Frank und Frank stellen eine super ErgĂ€nzung zu Ben dar.“

Ben Matschke:

“Diese Personalentscheidung ist fĂŒr mich von ganz entscheidender Bedeutung. Frank Eckhardt ĂŒbt seinen Job seit Jahren aus und Frank MĂŒller hat in seinem ersten Jahr als Co-Trainer absolut ĂŒberzeugt. Uns verbindet eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, im Rahmen welcher wir das nĂ€chste Kapitel schreiben möchten.”

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Als Europapokalsieger zur HSG Konstanz: Joschua Braun feiert Titel und erste Bundesligatore

Die HSG Konstanz informiert:

Als Europapokalsieger zur HSG Konstanz: Joschua Braun feiert Titel und erste Bundesligatore

Foto: Andreas Joas
In wenigen Wochen wird Joschua Braun als einer der ersten vier NeuzugĂ€nge in Konstanz zum Vorbereitungsstart erwartet. LinkshĂ€nder ist der junge Mann und mit 150 Treffern eben erst TorschĂŒtzenkönig in der A-Jugend-Bundesliga geworden. Außerdem erst 18 Jahre jung. Ein Alter, in dem die meisten mit FĂŒhrerschein, Abitur und Selbstfindung beschĂ€ftigt sind. Also ein Alter, in dem alles beginnt, man die ersten richtungsweisenden Schritte unternimmt. Doch bevor „Joschi“, wie er nur genannt wird, diese bei der HSG Konstanz in Angriff nimmt, hat er schon Erfolge vorzuweisen, von denen jeder ehrgeizige Handballer zwar trĂ€umt, aber nur wenige sie sich auch erfĂŒllen können. Mit seinem baldigen Ex-Verein Frisch Auf Göppingen gelang dem großen Talent kĂŒrzlich im ersten Europapokaleinsatz der EHF-Pokalsieg vor eigenem Publikum, außerdem die ersten Bundesligatore in drei ErstligaeinsĂ€tzen.
Eine „tolle Geschichte“ fĂŒr den gebĂŒrtigen Laupheimer wie er verrĂ€t. „Es war eine tolle Erfahrung fĂŒr mich, ich habe einfach alles aufgesaugt“, sagt Braun immer noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht bei den Erinnerungen an seine EinsĂ€tze auf Rechtsaußen im Göppinger Profiteam. „Ich bin glĂŒcklich, dabei gewesen zu sein.“ Immerhin durfte er nach seinem Kurzeinsatz in den letzten Minuten des Finalspiels den begehrten EHF-Pokal in die Höhe recken und war Teil einer Mannschaft, die Geschichte geschrieben hat, den EHF-Pokal vor den eigenen Fans verteidigen und zum insgesamt vierten Mal gewinnen konnte.

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HSG Konstanz „bereichert“ die 2. Bundesliga und will eigenes Niveau „weiter anheben“

Die HSG Konstanz berichtet:

Fotos: Peter Pisa und Michael Elser

Handball-Euphorie am Bodensee

Ausnahmezustand in Konstanz:
Nachdem die HSG im letzten Jahr die SĂŒddeutsche Meisterschaft und die RĂŒckkehr in die 2. Handball-Bundesliga feiern konnte, machte sich bereits am vorletzten Spieltag goldener Konfettiregen ĂŒber den Konstanzer Fanblöcken in Neuhausen breit. Vor der Saison bestenfalls als Außenseiter gehandelt, gelang nun vor ĂŒber 200 mitgereisten Fans „die BestĂ€tigung der Meisterschaft“, wie Cheftrainer Daniel Eblen den Klassenverbleib seiner Mannschaft in der stĂ€rksten zweiten Liga der Welt bezeichnet. Sein Vater, HSG-PrĂ€sident Otto Eblen, steckt derweil zusammen mit dem Management schon lĂ€ngst in der Weichenstellung fĂŒr die Zukunft. „Nichts ist so langweilig wie die Erfolge der Vergangenheit“, lĂ€chelte er direkt nach Saisonende und erklĂ€rt: „Wir wollen das Niveau weiter anheben und uns weiter verbessern.“

35 Punkte bedeuteten in Jahr eins nach dem Wiederaufstieg Platz 14 von 20 Mannschaften, nur einen ZĂ€hler hinter Rang elf. „Das ist eine historische Saison fĂŒr die HSG Konstanz“, freut sich Otto Eblen und erklĂ€rt: „Der Klassenerhalt ist noch höher einzustufen als der Aufstieg.“ Zumal in diesem Jahr dafĂŒr so viele Punkte wie nie zuvor im eingleisigen Bundesliga-Unterhaus nötig waren. Ein umjubelter Erfolg, der im Wesentlichen auf sechs Elementen fußt.

Fans:

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HĂŒttenberg zurĂŒck in der stĂ€rksten Liga der Welt

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Der TV HĂŒttenberg berichtet:

Foto: Pressedienst Archiv

TVH macht den Durchmarsch aus Liga 3 in die DKB-HBL mit einem 25:19 (12:10) Sieg perfekt!

Im letzten Heimspiel der Saison 2016/17 gab mit dem TuS N-LĂŒbbecke der Meister der 2. Handball-Bundesliga seine Visitenkarte in Mittelhessen ab. WĂ€hrend sich der TuS bereits vor dem einigen Wochen die Meisterschaft und somit den Wiederaufstieg sichern konnte, ging es fĂŒr den TVH im Fernduell mit Rimpar, Bietigheim und Friesenheim noch um den Aufstieg und die PlĂ€tze zwei bis fĂŒnf.
Beide Teams ließen zu Beginn einige Chancen liegen, was unter anderem an den beiden gut aufgelegten TorhĂŒtern Tatai und Ritschel lag. In der elften Minute stand es nur 3:3. Mario Fernandes nutzte dann zwei Versuche vom Kreis und der TVH ging erstmals mit zwei Toren in Front. Der TuS antwortete ebenfalls mit zwei Toren in Folge und ging danach trotz Unterzahl mit 6:7 in FĂŒhrung. Bis zur 21. Minute hatte Dominik Mappes sein Team wieder mit 8:7 in Front und LĂŒbbecke nahm die erste Auszeit. HĂŒttenberg blieb am DrĂŒcker und legte immer wieder auf zwei Tore vor. Bis zur Pause fĂŒhrte der TVH 12:10, dank einem gehaltenen Siebenmeter von Fabian Schomburg.

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