Handball-Zeitung

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Aktuelle Kommentare zu Artikeln / Leserbriefe / News

Testspiel/-Gegner, Spieler, Trainer sucht/gesucht ...

Rubrik: 2. Bundesliga Männer

Eintracht Hildesheim – HSG Konstanz 27:27

Die HSG Konstanz berichtet:

Bitteres Ende: HSG Konstanz gibt Drei-Tore-Führung in den letzten zwei Minuten aus der Hand

Foto: Peter Pisa
Mit 27:24 in Front, bei nur noch 104 Sekunden Spielzeit, sah die HSG Konstanz beim Big-Point-Match in Hildesheim schon wie der sichere Sieger aus und sich für einen vor allem in kämpferischer Hinsicht beeindruckenden Auftritt endlich belohnt und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gutmachend. Doch wie schon so oft in dieser Saison: Fortuna meint es nicht gut mit der HSG. Hildesheim nutzte eine doppelte Überzahl und kam mit einem Siebenmeter nach Ablauf der Spielzeit zum nicht mehr für möglich gehaltenen 27:27 (13:12)-Ausgleich.
Tom Wolf wollte nach dem neuerlichen Tiefschlag in letzter Sekunde seinem Trikot an den Leib, Paul Kaletsch schüttelte immer wieder den Kopf und auch Konstantin Poltrum stand wie bedröppelt im HSG-Tor, in dem Sekunden zuvor der Siebenmeter von Savvas Savvas eingeschlagen war. Ein schmeichelhaftes Remis für die Gastgeber, die in verrückten letzten Spielminuten noch einmal zurückkamen, nachdem sie zuvor schon geschlagen und am Boden waren.
Dabei hatte Fabian Schlaich in Unterzahl mit dem 27. Treffer für eine leidenschaftliche Gästemannschaft scheinbar schon alles in trockene Tücher gepackt. Aber Maurice Lungela brachte die Niedersachsen auf zwei Treffer heran, Paul Kaletsch rollte der Ball nach einem Fehlpass davon und wurde vom Feld gestellt. Dann setzte Konstanz einen Versuch am Tor vorbei, Savvas Savvas stellte den Anschluss her. Den letzten Angriff konnten die vier verbliebenen Konstanzer mit wackerem Kampf zunächst verteidigen. Konstantin Poltrum wehrte ab, der Ball landete jedoch im Aus. Dann, in allerletzter Sekunde: Siebenmeter. Savvas Savvas behielt die Nerven, ließ seine Farben jubeln und stürzte Konstanz in großen Zorn, das mit den Schiedsrichterentscheidungen der letzten Minuten haderte. HSG-Cheftrainer Daniel Eblen wirkte dennoch sehr gefasst und meinte ruhig: „Das war ein großer Kampf und ein gutes Handballspiel, nach dem niemand so richtig glücklich ist. Wir waren am Ende nicht clever und auch bei der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung der Unglückliche.“

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HSG Konstanz – Rhein Vikings Düsseldorf 24:24

Die HSG Konstanz berichtet:

Ein Punkt für die Moral“: HSG Konstanz nach Vier-Tore-Rückstand per Kempa zum Remis gegen Düsseldorf

Nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit einer der punktbringenden Aktivposten: Tom Wolf. Am Ende belohnte sich die HSG Konstanz für die Aufholjagd mit einem wertvollen Zähler – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz hat sich trotz Vier-Tore-Rückstand gegen die Rhein Vikings Düsseldorf einen eminent wichtigen Punkt für die Moral gesichert. Vor über 1100 Fans besorgte Paul Kaletsch auf Zuspiel von Fabian Schlaich acht Sekunden vor Schluss den 24:24 (9:13)-Ausgleich und verwandelte die Schänzlehölle in ein Tollhaus. Kurz darauf hatte Konstanz sogar noch die Möglichkeit auf einen schnellen Konter und den möglichen Siegtreffer. Mit nun neun Punkten konnte die HSG einen Zähler auf die Nichtabstiegsränge gutmachen, der Rückstand beträgt nun nur noch vier Punkte.
Zwischenzeitlich wirkten sie fast tot, am Boden. Trotz wie immer großartigen Willens und Kampfes. Doch eine sehr gut formierte Deckung der Rheinländer im Zusammenspiel mit dem ehemaligen kroatischen Nationaltorhüter Vladimir Bozic (34) genügten dem Neusser-Düsseldorfer Zusammenschluss, um nach dem 2:1 durch Chris Berchtenbreiter auf 2:4, nach 13 Minuten auf 4:7 und bald mit vier Toren (11:7/23.) davonzuziehen. In der Defensive ähnlich stark wie die Gäste, hatte Konstanz mit einer ebenfalls gut arbeitenden Defensive die Wikinger weitgehend gut im Griff – allerdings oftmals wie schon in der Hinrunde das Pech an den Händen kleben. Mehrmals packten die Gäste bei angedrohtem Zeitspiel einen Schlagwurf aus, Konstantin Poltrum war an fast allen Würfen dran – um den Pfosten lenken konnte er die Rückraum-Kracher allerdings nicht. Dazu fielen den Düsseldorfern einige Abpraller immer wieder vor die Füße, während die HSG sich im Angriff weiter glücklos zeigte. Zahlreiche freie Einwurfmöglichkeiten wurden nicht genutzt, landeten entweder am Aluminium oder aber in den Fängen des kroatischen Vize-Europameisters im Gästetor. „Nicht, weil ich unfair sein will, sondern es war Tatsache“, schüttlte etwa Chris Berchtenbreiter den Kopf, „hatte Düsseldorf hier das nötige Glück.“ Einige Male war die HSG jedoch auch immer einen Schritt zu langsam, der Gegner wirkte reaktionsschneller und hatte mit Christoper Klasmann einen in dieser Phase nicht in den Griff zu bekommenden Unruheherd in seinen Reihen.

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Im Interview: Torwart Max Wolf nach vorzeitiger Vertragsverlängerung bei der HSG Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

„Wollen zeigen, dass wir zu Unrecht hinten stehen“

Foto: Peter Pisa

s war in Dresden, als Maximilian Wolf gegen Ende der Hinrunde zum ersten Mal in dieser Saison als erster Torwart fast durchspielte. Schon davor war er immer wieder zur Stelle, als sich entweder Konstantin Poltrum oder Stefan Hanemann verletzt hatten. In Dresden aber wuchs der 24-Jährige Keeper mit der allein auf ihm lastenden Verantwortung über sich hinaus und stellte mit zehn Paraden und 32 Prozent abgewehrten Würfen den ersten Auswärtssieg der HSG Konstanz in dieser Saison überhaupt sicher. Eine Woche später setzte das Konstanzer Eigengewächs mit 12 Paraden und 34 Prozent Abwehrquote noch einen drauf – und war erneut einer der Matchwinner beim Heimsieg gegen den bis dato seit sieben Spielen ungeschlagenen TUSEM Essen.
Nun kann Andre Melchert die vorzeitige Vertragsverlängerung des noch bis Sommer 2019 laufenden Kontrakts bis zum 30. Juni 2020 vermelden. „Max hat, als er gebraucht wurde, toll gespielt und seine Chance genutzt“, sagt der Sportliche Leiter über den 1,88 Meter großen gebürtigen Singener, der seit der 2009 die Jugendmannschaften der HSG durchlaufen hat. „Wir sind deshalb froh, dass er sich langfristig an uns gebunden hat“, freut sich Melchert.
Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht er über die Gründe für die langfristige Zusage, die Vorbereitung und die Wochen der Wahrheit, wenn in den ersten fünf Spielen nach der Spielpause fünf Duelle mit direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt bevorstehen. Außerdem erklärt er seine Leistungsexplosion am Ende der Hinrunde und warum er nach wie vor fest vom Verbleib in der 2. Bundesliga überzeugt ist.
Max, Du hast Dich trotz der schwierigen Tabellensituation langfristig an die HSG Konstanz gebunden und deinen Vertrag vorzeitig bis 2020 verlängert. Warum?

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Junioren-Europameister Fabian Wiederstein wechselt zum Sommer vom HBW Balingen-Weilstetten zur HSG Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Erster Coup: HSG Konstanz verpflichtet Junioren-Europameister

Foto: DHB/Günter OhligDie HSG Konstanz kann den ersten Neuzugang für die kommende Saison 2018/19 vermelden. Dabei ist dem Zweitligisten vom Bodensee mit der Verpflichtung von Junioren-Europameister Fabian Wiederstein vom HBW Balingen-Weilstetten ein echter Coup gelungen. Der umworbene Kreisläufer erhält bei der HSG einen ligaunabhängigen Dreijahresvertrag bis 30. Juni 2021. „Fabi ist die optimale Lösung für uns“, freut sich Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. „Er wird ins in der Abwehr und im Angriff gleichermaßen verstärken und verfügt trotz seines jungen Alters schon über viel Erfahrung im höherklassigen Handball.“
22 Jahre jung ist das 1,94 Meter große und 107 Kilogramm schwere Kraftpakt erst, doch die Liste seiner Erfolge und Einsätze auf Topniveau ist bereits beachtlich. Schon im mittlerweile fünften Jahr geht er für den HBW Balingen-Weilstetten auf Torjagd. Das erste Jahr beim HBW absolvierte er dabei schon als A-Jugendlicher in der dritthöchsten Spielklasse, sein erstes A-Jugend-Jahr setzte er sich beim TV Plochingen auch schon erfolgreich im Herrenhandball durch und galt bei seinem Wechsel auf die Schwäbische Alb, so die Balinger Presse, als „eines der größten deutschen Handballtalente auf der Kreisposition“.

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga Männer

„Ungeplante teambildende Maßnahme“: HSG Konstanz beißt sich in Endingen durch

Die HSG Konstanz informiert:

Testspiel: TV Endingen – HSG Konstanz 22:23 (13:11)

Durchgebissen, dagegengehalten, 10 Tore erzielt und am Ende gewonnen: Die Erfahrungen, die Felix Klingler (Mitte) und die HSG Konstanz in Endingen gemacht haben, waren „ganz wichtig“, wie Cheftrainer Daniel Eblen feststellte – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz konnte sich im zweiten Testspiel beim Schweizer Nationalliga-A-Klub TV Endingen gegenüber dem ersten Auftritt gegen Gossau deutlich steigern und das umkämpfte Duell nach einer guten zweiten Halbzeit trotz zahlreicher Ausfälle mit 23:22 (11:13) für sich entscheiden.
„Das war ein ganz schweres Spiel für uns“, musste Daniel Eblen nach einer von den Eidgenossen teilweise doch recht ruppig geführten Partie tief durchatmen. Damit meinte er nicht nur die Ausfälle von Kapitän Fabian Schlaich, für den ein Einsatz nach einer Zahn-Operation noch zu früh gewesen wäre, den Verzicht auf den beruflich verhinderten Chris Berchtenbreiter, Paul Kaletsch (verletzt) sowie den angeschlagenen Fabian Maier-Hasselmann und Samuel Wendel. Dazu war Maximilian Schwarz aufgrund von Schulterproblemen kaum einsetzbar. „Der Gegner hat uns mit dem Messer zwischen den Zähnen erwartet und mit einer ganz aggressiven 3:2:1-Abwehr agiert. Sie haben gegen uns die Aggressivität trainiert“, erklärte Daniel Eblen die große Herausforderung in Endingen.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

Testspiel: HSG Konstanz – Fortitudo Gossau 26:26

Die HSG Konstanz berichtet:

Noch viel Sand im Getriebe: HSG Konstanz lässt gegen Gossau elf freie Chancen aus

Nach halbjähriger Verletzungspause direkt wieder mittendrin: Michael Oehler (Mitte) in seinem Element, stabilisierte die Konstanzer Deckung sichtbar. – Foto: Peter Pisa
In einem typischen ersten Testspiel nach vielen intensiven Einheiten im athletischen Bereich offenbarte die HSG Konstanz noch deutliche Defizite im Abschluss und hatte noch viel Sand im Getriebe. Überbewerten wollte das Cheftrainer Daniel Eblen allerdings nicht, nach bislang wenig Arbeit mit dem Ball sei dies zu erwarten gewesen, stellte er nach dem 26:26 (14:13)-Remis gegen den Schweizer Nationalliga-A-Klub Fortitudo Gossau klar.
Dass es im Spiel der HSG noch etwas harzt, war dabei schon in den ersten Minuten zu erkennen, als Konstanz direkt in den ersten Angriffen zwei freie Gegenstöße ausließ und etliche Minuten vergingen, bis das erste Tor fiel – allerdings für die Eidgenossen. Erst Tim Jud und Mathias Riedel konnten dann auf 5:3 für die Gastgeber erhöhen, Riedel war es, der dann sogar zum 9:6 traf (14.). Auch wenn die HSG phasenweise immer wieder in der Abwehr Lücken offenbarte, gerade, wenn der nach halbjähriger Verletzungspause sein Comeback im Zweitligateam feiernde Abwehrchef Michael Oehler auf dem Parkett stand, wirkte die Deckung deutlich gefestigter. Für ein gutes erstes Spiel erhielt er ein Sonderlob von Daniel Eblen: „Michi hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen, sich gut bewegt und hat lautstark die Kommandos gegeben. Die Kommunikation und das Selbstverständnis stimmen.“
Der für den nach einer nicht aufschiebbaren Zahn-Operation pausierenden Kapitän Fabian Schlaich auflaufende Samuel Wendel besorgte kurz vor der Pause den 14:13-Halbzeitstand.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Mit Chris Berchtenbreiter und Sebastian Bösing verlassen zwei Kreisläufer die HSG Konstanz zum Saisonende

Die HSG Konstanz informiert:

Foto: Peter Pisa

Hochkarätiger Ersatz bereits im Köcher

Zum Ende der aktuellen Saison 2017/18 werden die beiden Kreisläufer Chris Berchtenbreiter und Sebastian Bösing die HSG Konstanz verlassen. Während Berchtenbreiter zurück zu seinem Heimatverein TuS Ottenheim in die Landesliga wechselt und Abschied vom Leistungssport nimmt, wurde der Vertrag von Sebastian Bösing nach seinem zweiten Labrumriss, vorzeitigem Saisonaus und langer Verletzungspause in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Ein hochkarätiger Ersatz für Berchtenbreiter als neue Nummer eins auf der Kreisläuferposition steht indes schon fest. Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG: „Wir haben die optimale Lösung für uns gefunden und können in den nächsten Tagen eine echte Verstärkung bekanntgeben, die uns im Angriff und der Abwehr sehr weiterhelfen wird.“
Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga mit Konstanz und zuvor vier Jahren in der 3. Liga bei der SG Köndringen-Teningen möchte sich Chris Berchtenbreiter nach zwei sportlich sehr erfolgreichen Jahren am Bodensee komplett aus dem Leistungssport zurückziehen und geht den Schritt in die sechstklassige Landesliga zu seinem Heimat- und Jugendverein TuS Ottenheim. „Ich wollte wieder näher bei meiner Familie und meinen Freunden sein“, erklärt der bullige Kreisspieler. „Außerdem zusätzlich auch noch mehr Zeit für mein Studium haben“, so der 24-Jährige zu seinen Plänen und Gründen dafür, warum er trotz seiner eindrucksvoll nachgewiesenen Zweitliga-Tauglichkeit zurück zu seinen Handball-Wurzeln kehrt.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga 3. Liga Männer

Eulen Ludwigshafen gewinnen Benefizspiel gegen TV Hochdorf und helfen anderen

Die Die Eulen Ludwigshafen informieren:

Handballer zeigen Herz

Das Ergebnis war Nebensache. Im Mittelpunkt beim Benefizspiel zwischen dem Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen und dem Süd-Drittligisten, das die Eulen mit 37:24 (23:12) gewannen, stand diesmal Alexander Badinger, der an einer aggressiven Art von Lymphdrüsenkrebs erkrankte Handballer der SG Albersweiler sowie die Patienten des Hospiz Elias in Ludwigshafen für die sich der Lionsclub Ludwigshafen mit seinem Vorsitzenden Prof. Dr. Edgar Dippel engagiert und deshalb gemeinsam mit dem TV Hochdorf auch das Benefizspiel ausgerichtet hatte.
Die Mühen haben sich gelohnt. Über 10 000 Euro wurden am Dienstagabend vor über 700 Zuschauern im vollbesetzten Sportzentrum in Hochdorf eingenommen. Neben den Eintrittsgeldern, trug auch das großartige Engagement von Bäckermeister Peter Görtz von der gleichnamigen Bäckerei mit Sitz in Ludwigshafen bei, der für jeden Treffer des TV Hochdorf 100 Euro spendete und am Ende den Betrag sogar auf 3000 Euro aufstockte. Dazu kam auch der Verkauf eines von den Eulen signiertes Trikot zum Höchstgebot sowie eine Spende von einem Euro je verkaufte Karte für die nächsten Bundesliga-Partien hinzu. „Wenn es um eine gute Sache geht, dann sind wir auch dabei“, begründete Marcus Endlich das soziale Engagement der Eulen.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz in der Rückrunden-Vorbereitung nur noch ohne Drei

Die HSG Konstanz informiert:

Verletzte sind zurück

Schwitzen für den Klassenerhalt: Die HSG Konstanz (vorne Samuel Löffler) trainiert oft zweimal täglich bis zum ersten Zweitligaspiel am 10. Februar – Foto: Peter Pisa
Sie schwitzen wieder, die Spieler der HSG Konstanz. Und sie haben ein klares Ziel: den Klassenerhalt in der stärksten zweiten Liga der Welt. Seit Montag befindet sich der Zweitligist aus der größten Stadt am Bodensee nach einer kurzen Pause schon wieder in einer intensiven Vorbereitung mit täglichen Trainingseinheiten, oftmals sogar zwei am Tag. Dabei konnte Cheftrainer Daniel Eblen neben den zuletzt verletzten und angeschlagenen Paul Kaletsch, Mathias Riedel und Konstantin Poltrum nach halbjähriger Pause auch wieder Abwehrchef Michael Oehler begrüßen. Weiter verletzt sind jetzt nur noch Samuel Wendel und die beiden Langzeitverletzten Sebastian Bösing und Benjamin Schweda, für die die aktuelle Saison gelaufen ist.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Julius Heil wechselt von der HSG Konstanz nach Hildesheim

Die HSG Konstanz informiert:

Nach Vertragsauflösung: Julius Heil wechselt nach Hildesheim

Foto: Peter Pisa
Nachdem der im Sommer aus Rostock an den Bodensee gewechselte Rückraumspieler Julius Heil in der Hinrunde wenig zum Einsatz kam und wieder näher an der Heimat Handballspielen wollte, wurde der Vertrag auf Wunsch des Spielers bei der HSG Konstanz zum 31. Dezember 2017 aufgelöst. Der 21-Jährige hat nun einen Vertrag bis 30. Juni 2019 bei Zweitliga-Konkurrent Eintracht Hildesheim unterzeichnet.
„Julius wollte kurzfristig wieder mehr Einsatzzeiten“, erklärt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. „Diese konnten wir ihm aufgrund der großen Konkurrenz im linken Rückraum nicht garantieren.“ Der 21-Jährige war dabei auch von einer fast zweimonatigen Verletzungspause zurückgeworfen worden und hatte neben drei bis vier weiteren Spielern mit Mathias Riedel den Konstanzer Co-Kapitän und absoluten Leistungsträger vor sich. „Er hat zudem einige Zeit benötigt, um in unser Spielsystem hineinzufinden“, erklärt Melchert die wenige Einsatzzeit von Heil mit neun Toren in zwölf Spielen. Da kurzfristig nicht mit wesentlich mehr Spielanteilen zu rechnen war, löste man den Vertrag auf Wunsch des 1,90 Meter großen Rückraumakteuers zum Jahresende auf. Melchert: „Es nützt ja nichts, einen Spieler zu halten, wenn er unglücklich ist. Uns hätte er so nicht helfen können.“

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga 2. Bundesliga Männer

Sprungbrett HSG Konstanz: Stefan Hanemann wechselt sofort in die 1. Bundesliga

Die HSG Konstanz berichtet:

Die Ausbildungsarbeit bei der HSG Konstanz trägt erneut Früchte:

Foto: Peter Pisa
Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann, der direkt aus der A-Jugend von Erstligist HSG Wetzlar im Sommer 2015 nach Konstanz kam, wechselt zum 1. Januar 2018 zum Bundesligisten Eulen Ludwigshafen. Der bestehende Vertrag bis zum 30. Juni 2019 wurde nach der Anfrage aus Ludwigshafen auf Wunsch von Stefan Hanemann aufgelöst, bei den Rheinland-Pfälzern hat er bis 30. Juni 2020 unterschrieben. Der Zweitligist vom Bodensee erhält für die Freigabe des 21-Jährigen eine Ablösesumme von den Eulen.
„Wenn sich für ein Talent wie Stefan diese Chance bietet, wollten wir ihm nicht im Wege stehen“, sagt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. Hanemann ist der HSG dafür sehr dankbar: „Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung. Ich habe der HSG viel zu verdanken, die Entwicklung der letzten Jahre und jetzt, dass sie mir die Chance dazu geben, diese Möglichkeit zu ergreifen.“ Damit geht eine sehr bewegte Zeit am Bodensee mit vielen Höhen aber auch einigen bitteren Tiefpunkten für den 1,98 Meter großen Schlussmann zu Ende.

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Nach furioser Aufholjagd: HSG Konstanz verliert trotz starker Leistung mit ganz viel Pech in Hamm

Die HSG Konstanz berichtet:

ASV Hamm-Westfalen – HSG Konstanz 28:26 (17:10)

Chris Berchtenbreiter – Foto: Peter Pisa
Der Handball-Gott – sofern es ihn gibt – ist kein Konstanzer. Nach vier Ein-Tor-Niederlagen musste die HSG Konstanz in jener Arena, in der Balingen mit elf und Bietigheim mit 16 Toren Unterschied verloren hatten, trotz bärenstarker Vorstellung eine neuerliche, an Pech kaum zu überbietende 26:28 (10:17)-Niederlage schlucken.
Frust und Enttäuschung machte sich so nach Schlusspfiff bei den über Weihnachten 26000 Kilometer gereisten Gästen vom Bodensee breit. Alle schüttelten die Köpfe, haderten und konnten den nächsten Genickschlag nicht verstehen. Blankes Entsetzen war auf den Gesichtern zu erkennen, völliges Unverständnis, als die Eblen-Equipe völlig abwesend in die Kabine schlich. Verdient hatten sie den unglücklichen Knockout jedenfalls nicht, dafür war die HSG zu gut an diesem Tag. Allerdings war am Ende eine ganz miese Phase in den letzten Minuten der ersten Halbzeit schließlich doch eine zu große Hypothek. Hätte Konstanz sich hier etwas cleverer angestellt und nicht reihenweise Pass-, Fang- und sonstige technische Fehler begangen, es hätte die riesengroße Sensation bei einem der heimstärksten Teams der Liga sein können.
Bis auf das 1:0 benötige der Tabellenvierte 20 Minuten, um das erste Mal – begünstigt durch haarsträubende Fehler der HSG – in Führung zu gehen. Vorher hatte vor allem die Deckung der HSG wieder deutlich mehr Stabilität als zuletzt offenbart. Konstantin Poltrum fand so nicht nur bei einem gehaltenen Siebenmeter gut in die Partie und vorne bot sich nach der 2:1-Führung durch Tim Jud sogar die Chance zur schnellen Zwei-Tore-Führung. Fabian Schlaich nutze aber die zweite Gelegenheit zum 3:1 aus ganz spitzem Winkel. Chris Berchtenbreiter brachte Konstanz nach 16 Minuten gar mit 7:5 in Front – ein erstes Ausrufezeichen, dass die enormen Reisestrapazen alles andere als müde Beine verursacht hatten.

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Dessau-Roßlauer HV – HSG Konstanz 31:28

Die HSG Konstanz berichtet:

Bitterer Rückschlag: HSG Konstanz nach guter erster Halbzeit zu uneffektiv in Dessau

Foto: Peter Pisa
Lange schien die HSG Konstanz auch in Dessau gut im Rennen, lag in der ersten Halbzeit in Front, musste sich aufgrund nachlassender Effektivität am Ende aber 28:31 (15:15) in Sachsen-Anhalt geschlagen geben. Am Dienstag ist Konstanz in Hamm erneut auswärts gefordert.
„Das Beste, was wir machen können, ist gewinnen“, hatte HSG-Präsident Otto Eblen das Motto für die strapaziösen Reisen über Weihnachten vorgegeben. Beim Überraschungsteam der Saison, dem mit sechs Tschechen antretenden Dessau-Roßlauer HV, knüpfte seine Equipe dann auch sogleich nahtlos an die zuletzt starken Auftritte bei den Siegen gegen Dresden und Essen an. Wieder ohne Sechs und Toptorschütze Paul Kaletsch schüttelte die HSG ihre Anfangsnervosität bald ab und hatte in Max Wolf erneut einen Rückhalt, der gleich zwei freie Würfe parieren konnte. Vorne war Tom Wolf gewohnt sicher vom Siebenmeterpunkt und die Achse Mathias Riedel, Tim Jud und Max Schwarz funktionierte prächtig.
Vor allem Max Schwarz nutzte jede kleine Lücke im Dessauer Deckungsverbund und brachte es schon zur Pause auf vier Tore. Dessau hingegen suchte immer wieder die Eins-gegen-Eins Duelle. Kein Wunder, bei Kraftpaketen wie dem tschechischen A-Nationalspieler Libor Hanisch am Kreis, der nach dem Ausgleich von Tom Wolf zum 6:6 (13.) antwortete. Max Schwarz traf jedoch wenig später zur ersten HSG-Führung: 9:8 (17.). Danach bot sich sogar die Chance zur Zwei-Tore-Führung, doch Felix Klingler brachte den selbst eroberten Steal im Tempogegenstoß nicht am gut reagierenden Philip Ambrosius vorbei.

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Maximilian Schwarz wirft HSG Konstanz mit acht Toren zum Sieg gegen Essen

Die HSG Konstanz im Interview:

„Entwicklung in sehr jungem, dynamischem Team“

Foto: Peter Pisa
Sechs Spieler verletzt, darunter Topscorer Paul Kaletsch, und Mathias Riedel angeschlagen in der Offensive kaum einsetzbar. Die Chance für Maximilian Schwarz (24), auf dessen Schultern somit viel Verantwortung lastete. Der lange verletzte Neuzugang, der von den Rhein-Neckar Löwen 2 im Sommer an den Bodensee gekommen war, nutzte sie eindrucksvoll. Mit acht Toren bei acht Versuchen wurde er zum besten Feldtorschützen der Partie und zum Matchwinner beim furiosen 31:30-Sieg vor über 1350 enthusiastischen Fans gegen den zuvor sieben Spiele ungeschlagenen TUSEM Essen.

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas verrät er, wie es zu seiner guten Leistung kam, wie die HSG sechs wichtige Ausfälle kompensieren konnte und wie befreiend das zweite Erfolgserlebnis hintereinander war.

Zweiter Sieg in Folge, weg vom Tabellenende, bomben Spiel gemacht. Max, wie fühlt es sich an nach zwei weiteren Big Points gegen Essen?

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