Handball-Zeitung

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Aktuelle Kommentare zu Artikeln / Leserbriefe / News

Rubrik/Liga: (Weiterlesen) 2. Bundesliga 3. Liga Männer

Michael Spatz bleibt dem TV Großwallstadt und der Region treu

Der Großwallstadt informiert:

Torjäger und Leitwolf weiterhin in Großwallstadt

v.l. TVG Geschäftsführer Walter Klug, Michael Spatz , Bernd Sam, TVG-Vorstand und Bereichsleiter TVG GmbH – Foto: TVG
Die Mannschaft des TV Großwallstadt für die kommende Spielzeit 2018/19 in der 2. Bundesliga nimmt mehr und mehr konkrete Formen an. Mit Michael Spatz hat jetzt mittlerweile ein neunter Akteur seinen Kontrakt mit dem Altmeister verlängert. „Mit seiner Erfahrung wird Michael Spatz ein wesentlicher Baustein unserer Zweitligamannschaft sein“, kommentiert Personalexperte Eberhard Fürst aus dem TVG-Projektteam die Verlängerung des Kontrakts mit dem 35-jährigen Linkshänder, „als Leistungsträger und Vorbild mit unbändigem Sportsgeist ist er in der Lage, ganz wichtige Impulse für unser Team zu setzen.“ • Weiterlesen »»»


Walter Klug berichtete am Freitag, 20. April 2018.


   

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

SG BBM Bietigheim – HSG Konstanz 30:22

Die HSG Konstanz berichtet:

Auch die HSG Konstanz kann die Siegesserie des Tabellenzweiten nicht stoppen

Foto: Michael Elser
Auch die HSG Konstanz konnte die nun auf zehn Siege in Folge angewachsene Erfolgsserie des Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim nicht stoppen. Nach dem 30:22 (13:7)-Erfolg dürfte den Schwaben der Aufstieg in die 1. Bundesliga nicht mehr zu nehmen sein, während Konstanz am Sonntag, 18 Uhr, gegen Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg weiter dringend auf Punkte im Kampf um den Klassenerhalt angewiesen ist.
Vor schnellen Gegenstößen, dem enormen Tempo der SG und ihrer hohen Effizienz hatte HSG-Cheftrainer Daniel Eblen eindringlich gewarnt. Die Fehler im eigenen Aufbauspiel sollten gegen die beste Offensive der Liga unbedingt möglichst gering gehalten werden. Doch genau das passierte. Nach zweimaliger Führung und dem 2:1 der Konstanzer schaltete der Tabellenzweite einen Gang hoch und Konstanz lief den Schwaben voll ins Messer. Alleine fünf technische Fehler und dazu zwei völlig frei vergebene Gegenstöße leistete sich die Eblen-Equipe im ersten Durchgang. Dazu präsentierte sich SG-Schlussmann Domenico Ebner in Topform. Der italienische Nationaltorhüter kam im ersten Durchgang auf 56 Prozent parierte Würfe – eine sagenhafte Bilanz. • Weiterlesen »»»


Andreas Joas berichtete am Donnerstag, 19. April 2018.


   

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten 27:31

Die HSG Konstanz berichtet:

Zehn-Minuten-Einbruch entscheidet tolles Derby zwischen Konstanz und Balingen: „War etwas Besonderes“

Foto: Peter Pisa
Es war das erwartete Derby-Fest, das seit Wochen den Handball-Süden elektrisiert hatte. Vor wahnsinnig stimmungsvoller Kulisse und 1700 Fans lieferten sich die HSG Konstanz und Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten 45 Minuten lang bis zum 22:22 einen packenden Schlagabtausch auf Augenhöhe. In der Schlussphase setzte sich jedoch die Cleverness der Schwaben durch, die das Torwart-Duell für sich entscheiden konnten, dabei von einigen Fehlern der HSG in der Schlussphase profitierten und schließlich verdient mit 31:27 (15:14) die Oberhand behielten.
Der erste Lokalkampf seit 2004 am Bodensee zwischen HSG und HBW, er hatte alles, was ein Derby ausmacht. Zwei lautstarke Fangruppen, Hexenkessel-Atmosphäre und ganz viele Emotionen auf und neben dem Spielfeld – und vor allem ein begeisterndes, temporeiches Handballspiel. Wurde im Vorfeld von allen Seiten eine deutliche Balinger Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Auswärtsauftritten erwartet, so war die beherzte und bärenstrake Vorstellung der HSG im ersten Durchgang und die Ausgeglichenheit er Partie die größere Überraschung. Vor allem Tim Jud mit seiner hohen Geschwindigkeit und seinen Schlagwürfen, Felix Krüger mit wuchtigen Abschlüssen aus der Ferne und Paul Kaletsch bereiteten dem über extrem viel Qualität verfügenden Gast große Probleme. Der hatte jedoch im tunesischen Nationaltorwart Marouen Maggaiz, dem ehemaligen Junioren-Nationalspieler Jona Schoch und Europameister Martin Strobel überragende Akteure auf dem Spielfeld.
Wenig verwunderlich, dass Konstantin Poltrum sich ärgerte, dass nach 30 Minuten nicht mehr zur Belohnung auf den Anzeigetafeln stand als ein knapper 14:15-Rückstand. Die Enttäuschung stand ihm ins Gesicht geschrieben und er ging hart mit sich selbst ins Gericht. „Balingen hat über 60 Minuten sehr konstant und teilweise seine Erfahrung ausgespielt. Aber das Spiel wäre anders ausgegangen, wenn ich das Torwartduell gewonnen hätte“, gestand der 24-Jährige und sagte: „Das war keine gute Leistung von mir. Und wir waren manchmal zu brav.“ Sein zehn Jahre älteres Gegenüber zeichnete vor allem in der Schlussphase mit wichtigen Paraden für die Entscheidung verantwortlich.

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga Männer

HD-Livestream: HSG Konstanz überträgt Derby gegen Balingen – 1400 Tickets weg

Die HSG Konstanz informiert:

Das heißersehnte Derby zwischen der HSG Konstanz und dem HBW Balingen-Weilstetten wird vor großer Kulisse ausgetragen, das steht bereits im Vorfeld fest.

Samstag ab 19:55 Uhr startet der Livestream

Foto: Michael Elser
Bis Donnerstag wurden knapp 1 400 Tickets abgesetzt, sodass eine einzigartige Atmosphäre beim mit Spannung erwarteten Südschlager im Hexenkessel „Schänzlehölle“ erwartet wird. Eines der absoluten Konstanzer Saisonhighlights bietet dazu eine Premiere:
Zum ersten Mal wird ein Spiel der HSG live in HD und voller Länge in Zusammenarbeit mit Sportdeutschland.tv auf der vereinseigenen Homepage unter www.hsgkonstanz.de/livestream übertragen.
Am Samstag ab 19.55 Uhr führen HSG-Pressesprecher Andreas Joas und der derzeit verletzte Mittelmann Benjamin Schweda, im Hinspiel vor seinem Kreuzbandriss noch einer der besten Konstanzer, als Kommentatoren durch ein hitziges, stimmungsvolles Derby. Direkt nach Spielende wird zudem voraussichtlich noch ein kurzes Interview übertragen.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer Nationalmannschaft

Konstanz-Linksaußen Samuel Wendel überzeugt in Österreichs B-Nationalmannschaft

Die HSG Konstanz informiert:

„Land der Berge, Land am Strome…“, bei diesen Worten lief es Samuel Wendel am vergangenen Wochenende eiskalt über den Rücken.

Foto: Peter Pisa
Als die Österreichische Bundeshymne im ungarischen Siofok – am östlichen Südufer des Plattensees gelegen – erklang, durfte der Linksaußen der HSG Konstanz nach einem Lehrgang auch bei einem Turnier mit Österreichs „Future Team“ gegen die B-Nationalmannschaften Polens und Ungarns antreten. Und Wendel bekam viel Spielzeit und überzeugte mit insgesamt fünf Toren für die B-Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz setzt auf Linkshänder-Toptalent Braun – Klingler geht nach Essen

Die HSG Konstanz informiert:

Manchmal gehören sie unumgänglich dazu, die ganz schweren Entscheidungen.

Foto: Peter Pisa
Eine solche mussten sowohl die HSG Konstanz als auch Felix Klingler für die kommende Saison treffen, denn die bisherige Zusammenarbeit verlief durchaus fruchtbar. Neben Fabian Maier-Hasselmann (27), der seinen Vertrag Anfang des Jahres um ein weiteres Jahr verlängert hat, verfügt die HSG mit Joschua Braun und Klingler über zwei weitere Linkshänder für die Rechtsaußenposition. Während Toptalent Braun noch bis mindestens 2020 unter Vertrag steht, läuft jener von Klingler am Saisonende aus. „Im Leistungssport gehören harte Entscheidungen leider dazu“, erklärt Andre Melchert. Einfacher wurde sie, weil sie von beiden Seiten gleich getroffen wurde. „Bei uns ist sie für Joschi und nicht gegen Felix gefallen, weil wir wissen, was wir an ihm haben“, sagt der Sportliche Leiter der HSG Konstanz. Klingler hat sich zwischenzeitlich für ein Angebot aus Essen entschieden. „Wir schätzen beide sehr. Joschi hat allerdings auch berechtigte Ansprüche“, so Melchert.
Soll heißen: Der zum Saisonende auslaufende Kontrakt mit dem erfahrenen 24-jährigen Zweitligaspieler Felix Klingler, der vor einem Jahr vom TV Neuhausen/Erms gekommen war, wird in beiderseitigem Einvernehmen nicht verlängert. Konstanz möchte auf das erst 19 Jahre alte Toptalent Joschua Braun setzen und dafür einen Platz im Kader bereitstellen, während sich Klingler für ein Vertragsangebot des TuSEM Essen entschieden hat. „Unser Weg ist es, auf junge Spieler zu setzen“, führt Melchert an. „Wir wollten Joschi unbedingt die Chance geben, da wir sonst ihn über kurz oder lange verloren hätten. Das wäre fatal.“ Joschua Braun, der im vergangenen Sommer mit der Empfehlung von 150 Treffern als A-Jugend-Bundesliga-Torschützenkönig von Frisch Auf Göppingen an den Bodensee kam, konnte in der aktuellen Saison vor allem Erfahrungen in der U23 sammeln, die gute Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga hat. Großen Anteil daran hat der aus Laupheim stammende Rohdiamant.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Balinger Fabian Wiederstein vor Derby bei seinem künftigen Club Konstanz

Die HSG Konstanz im Interview:

„Etwas Tolles, in solch einer Stimmung zu spielen“

Foto: Peter Pisa
Am Samstag, 20 Uhr, steigt in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle das heißersehnte Zweitliga-Derby zwischen der HSG Konstanz und dem letztjährigen Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten. Für HBW-Kreisläufer Fabian Wiederstein wird es nicht nur aufgrund der vollen Halle und besonders heißen Stimmung ein spezielles Spiel. Er wechselt im Sommer die Farben und wird ab der kommenden Saison bis mindestens 2021 am Bodensee spielen. Das 22-Jährige in Esslingen geborene Kraftpaket ist 1,94 Meter groß und 107 Kilogramm schwer. Mit der DHB-Auswahl gewann der ehemalige deutsche Jugend- und Juniorennationalspieler 2014 die Europameisterschaft. In Konstanz wird er an der mit der HSG zur Förderung des Spitzensports kooperierenden Fachhochschule HTWG ein Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen aufnehmen.

Foto: Pressedienst – DHB/Günter Ohlig
Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas drückt er seine Vorfreude auf das Spiel und die Stimmung in Konstanz aus, spricht über seine Verletzung und die Schwere der Aufgabe und das komische Gefühl, gegen seinen künftigen Verein zu spielen.

Fabi, ist das Derby gegen die HSG Konstanz auch in Balingen etwas Besonderes. Kribbelt es schon ein wenig?

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga 3. Liga Männer

Eisenträger und Kuģis weiterhin im TV Großwallstadt -Trikot

Der TV Großwallstadt informiert:

Die Großwallstädter Mannschaft der kommenden Spielzeit nimmt mehr und mehr konkrete Formen an

Archivbild Eisenträger – Foto: Axel Kretschmer
Mit Mannschaftskapitän Florian Eisenträger (bis 2020) und Torwart Artūrs Kuģis (bis 2021) haben zwei weitere Akteure ihren Kontrakt beim TV Großwallstadt verlängert. Zuvor hatten dies bereits Dino Corak, Christos Erifopoulos, Thomas Keck, Lars Spieß, Tom Spieß und Mario Stark getan. Mit den Vertragsverlängerungen haben wir zwei weitere wichtige Bausteine unserer Mannschat an uns binden können“, freut sich Eberhard Fürst vom TVG-Projektteam, „somit gehen wir mit einem eingespielten Team in die zweite Bundesliga.“
Florian Eisenträger kennt nicht nur die zweite Bundesliga aus eigener Anschauung, sondern hat in der Vergangenheit auch schon das Erstligajersey des Traditionsvereins getragen. Der nominelle Linksaußen, der aber auch im Rückraum und bei Strafwürfen zum Zug kommen kann, besticht mit leidenschaftlicher, schneller und sehr tororientierter Spielweise. Der aus Kleinwallstadt stammende Akteur freut sich sichtlich auf die anstehenden zumindest zwei Jahre: „Meine Heimat ist hier am Untermain, der TV Großwallstadt liegt mir sehr am Herzen. Ich wollte das gemeinsame Ziel Wiederaufstieg unbedingt schaffen, und wir werden mit dieser tollen Mannschaft noch einiges bewegen.“ Es ist einmal mehr neben dem sportlichen Erfolg das funktionierende Teamgefüge, das also herausgestellt wird. Daran hat Florian Eisenträger, vor zwei Jahren noch Torschützenkönig der dritten Liga, ehe in einige Verletzungen ab und an auf dem Weg zu einer Titelverteidigung ausbremsten, qua Amt und Persönlichkeit sehr großen Anteil.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

TV Großwallstadt feiert begeistert die Meisterschaft – Aufstieg in Liga 2 ist fix!

Der TV Großwallstadt berichtet:

Foto: Pressedienst – Günter Ohlig

23:22 Heimsieg im Gipfeltreffen

Zum ersten Mal seit fast drei Jahrzehnten hat der TV Großwallstadt nach seinem 23:22-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des HC Erlangen wieder eine Meisterschaft in Elsenfeld gefeiert. Schon im Mai 1990 war in der Untermainhalle, die damals noch nach dem Leichtathleten Rudolf Harbig benannt war, der Jubel groß. Die Situation war freilich damals eine andere. Nach dem Gewinn der Play off-Runde und der Erringung der siebten und bisher letzten deutschen Meisterschaft fiel das Team der Kovacs‘, Roths und Hönniges auseinander und entging im Folgejahr dem Abstieg nur um Haaresbreite. Diesmal scheint die Zukunft womöglich dem TVG zu gehören, und der Traditionsverein zumindest ein Stück weit zurück auf der nationalen Handballkarte. Seit Sonntag stehen Meisterschaft und Aufstiegsrecht endgültig fest.

Umkämpfte Begegnung

Foto: Pressedienst – Günter Ohlig
Dem zuvor gegangen war allerdings im Spitzenspiel Tabellenerster gegen Zweiter ein hartes Stück Arbeit. Der mittelfränkische Gast, der aufgrund der Regularien gar nicht aufsteigen darf, war ganz offensichtlich keinesfalls angereist, nur um dem TVG artig zum Titelgewinn zu gratulieren. Dass Co-Trainer Helmut Hofmann dies nach einer wahrlich mit Haken und Ösen geführten Begegnung dennoch tat, gehört wohl zu einer der angenehmen Seiten, die die Sportart Handball für gewöhnlich auszeichnen. „Dem TV Großwallstadt, Spielern, Trainern und Offiziellen herzlichen Glückwunsch zum verdienten Aufstieg. Die Mannschaft hat die Liga beherrscht“, fand er nach Abpfiff ziemlich versöhnliche Worte.
Auf dem Feld wurde mitunter mit weitaus härteren Bandagen zu Werke gegangen. So war es in der Anfangsphase bei den Hausherren, vor trotz exzellentem Wetter sehr gut besuchter Halle, immer wieder Michael Spatz, der an den Siebenmeterstrich ging. Der Linkshänder hatte diesmal wieder im rechten Rückraum begonnen. Durch den bereits dritten verwandelten Strafwurf brachte er den TVG nach zehn Minuten mit 5:4 in Führung. Der HCE ließ sich trotz mitreißender Stimmung in der Halle allerdings nicht von seinem Kurs abbringen und zog Mitte der Halbzeit sogar selbst in Führung. Zumindest einen Punkt brauchte Großwallstadt unter dem Strich, um sich bereits vorzeitig zum Meister zu küren. Dieses Unterfangen schien noch schwieriger zu werden, als die beiden Unparteiischen Mario Stark infolge eines Foulspiels in der 24. Minute disqualifizierten. Bis dahin war der Rückraumspieler treibende Kraft im Spiel seiner Mannschaft. Erlangen zog nun sogar mit 10:12 in Front, der TVG konnte nur aufschließen.

Paarung auf Augenhöhe

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga 2. Bundesliga Männer

Jonas Müller über seinen Wechsel vom TV Hüttenberg zum TuS Ferndorf

Wieland Berkholz im Interview:

„Es passt alles!“

Jonas Müller – Foto: Pressedienst TV Hüttenberg
Vor kurzem verkündete der als Aufsteiger in die Zweite Handball-Bundesliga feststehende TuS Ferndorf die Verpflichtung des gerade 22 Jahre alt gewordenen Jonas Müller, vom Hüttenberg. Jonas Müller stammt aus der Jugend der HSG Wettenberg und wurde nach seinem Wechsel in die Jugend der HSG Wetzlar Deutscher Vize-Meister mit der A-Jugend. In seinem ersten Seniorenjahr ging Müller für den TV Gelnhausen auf Torejagd und wechselte vor Beginn der aktuellen Saison zum TV Hüttenberg. Der 1,92 Meter große ehemalige Jugendnationalspieler zog durch eine starke Saison beim Drittligisten HSG Nieder-Roden die Aufmerksamkeit auf sich. Dort übte Müller sein Zweispielrecht aus. Im Interview äußert sich Müller über die Motive des Wechsels zum TuS Ferndorf.

Welche Gründe gaben den Ausschlag für den Wechsel zum TuS Ferndorf?

Ich hatte in den vergangenen zwei Jahren einen hohen Aufwand betrieben, um bei den Senioren Fuß zu fassen. Meine Familien wohnt in Hohenaar bei Herborn. In der aktuellen Saison pendele ich dreimal in der Woche 115 Kilometer zum Training nach Nieder-Roden. Ich fühle mich dort sehr wohl und habe auch umfangreiche Spielanteile. Als Ferndorf dann über meinen Berater Interesse zeigte, gab es dann jedoch eigentlich keinerlei Argumente gegen diesen Wechsel. Ich beginne demnächst eine Ausbildung zum Tourismuskaufmann bei Gimmler-Reisen in Wetzlar. Das passt allein von der Logistik her perfekt. Zudem kann ich den nächsten Schritt gehen und mich in der Zweiten Bundesliga beweisen. Es passt alles.

Wie sehen Sie die sportlichen Chancen des TuS Ferndorf?

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

Wilhelmshavener HV – HSG Konstanz 31:24

Die HSG Konstanz berichtet:

Nach völlig verschlafener erster Halbzeit: HSG Konstanz verliert erstmals gegen Wilhelmshaven

Foto: Peter Pisa
Das war nichts. Nach einer völlig verkorksten ersten Halbzeit musste sich die HSG Konstanz im vierten Duell mit dem Wilhelmshavener HV zum ersten Mal geschlagen geben und vergab die große Chance, sich bis auf zwei Punkte an die Niedersachsen heranzuschieben. Stattdessen ist der Vorsprung des WHV nach dem 31:24 (17:8)-Heimsieg auf die Konstanzer, wenn diese auch die zweite Halbzeit gewinnen konnten, auf fünf Zähler angewachsen. Nach der Länderspielpause empfängt die HSG am 14. April (20 Uhr) zum Derby den Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten in der Schänzlehölle.
Die Zuversicht vor dem wichtigen Spiel im hohen Norden war groß, die Unterstützung durch die weit gereisten Fans ebenso. Wie wichtig die Partie beiden Mannschaften war, offenbarten schon die ersten Minuten. Nervös, fehlerhaft, noch neben sich und vom Druck gelähmt wirkten die Protagonisten auf dem Spielfeld. Felix Klingler besorgte schließlich nach langen Minuten ohne Torerfolg beider Teams die 2:1-Führung für die Gäste. Es war die letzte für Konstanz. Denn während Wilhelmshaven sich langsam stabilisierte und zu einem normalen Spielfluss fand, wirkte Konstanz immer noch abwesend und wie in schwere Ketten gelegt.
Ein völlig gebrauchter Tag. Nichts wollte funktionieren, weder der Zugriff in der Deckung, noch irgendein Spielfluss und die Sicherheit im Offensivspiel. Stattdessen: Haarsträubende Fehler, dazu zahlreiche Fehlwürfe, selbst aus besten Positionen. Dennis Doden, der dadurch heißgelaufene Keeper der Hausherren, durfte sich in den ersten 30 Minuten zwölf Paraden und 60 Prozent gehaltene Würfe in sein Arbeitsbuch notieren. Dazu drei entschärfte Siebenmeter. Ausdruck des Sahnetages des großgewachsenen Schlussmanns, aber auch deutliches Zeichen dafür, dass Konstanz in längst vergessene Zeiten zurückfiel und die mit Abstand schlechteste Halbzeit in der Rückrunde ablieferte. Nichts mehr zu sehen von der Spielfreude und Variabilität der letzten Wochen. „Wir haben kaum einen Zugriff in der Abwehr gefunden“, gestand HSG-Trainer Daniel Eblen. „Wenn dann dazukommt, dass man vorne auch noch viele leichte Bälle verwirft – gerade aus der Nahwurfzone oder vom Kreis – kommt so ein Ergebnis zustande.“

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – TV Emsdetten 34:32

Die HSG Konstanz berichtet:

Fotos: Peter Pisa

Superball-Siegesserie im Hexenkessel: HSG Konstanz ringt „mit super Handball“ Emsdetten nieder

Die Superball-Serie hält: Auch bei der fünften Auflage des gemeinsamen Großevents mit dem SV Allensbach hat die HSG Konstanz wie schon viermal zuvor das Feld als Sieger verlassen. Angepeitscht von 1.700 frenetischen Zuschauern in atemberaubender Atmosphäre rang die HSG nach ständiger Führung ab der dritten Spielminute den TV Emsdetten „absolut verdient“ nieder, wie Gästetrainer Daniel Kubes eingestand. Mit nun 18 Punkten – zehn davon aus der Rückrunde – schob sich Konstanz zugleich wieder auf einen Nichtabstiegsplatz.
Von der ersten Minute an lag die HSG Konstanz in Front, immer wieder mit bis zu fünf Toren. Dann der Schreckmoment: Emsdetten kämpfte sich nach einer Umstellung vom 6:0 hin zu einer offensiven 3:2:1-Abwehr langsam heran. Konstanz beging einige leichte Fehler und begann zu zittern. Erst recht, als beim Stand von 33:30 in Unterzahl der Ball verloren wurde und der niederländische Nationalspieler Jasper Adams sich den Ball eroberte. Freie Bahn für den achtfachen Torschützen, der knapp hinter der Mittellinie auf das leere Tor der HSG abzog. „In dem Moment hatte ich schon die Erinnerungen an Hildesheim im Kopf“, meinte HSG-Torwart Maximilian Wolf. „Und das sind nicht die schönsten Erinnerungen.“ Doch der Ball klatschte an den Pfosten und von dort ins Seitenaus. „Ab da habe ich gedacht, dass wir heute nicht verlieren können, weil etwas auf unserer Seite ist, dass es nicht schief gehen kann.“ Kurz darauf setzte sich Paul Kaletsch gegen die offene Deckung der Gäste durch und traf zum 34:31. Die Schänzlehölle kochte, der Sieg der HSG Konstanz stand endgültig fest.
Fabian Maier-Hasselmann führte dafür vor allem die grandiose Hexenkessel-Atmosphäre an und verwies auf Erkenntnisse aus dem Mentaltraining. „Ich kann mich an ein Experiment erinnern, in dem Jörg Löhr 2007 bei der deutschen Nationalmannschaft veranschaulicht hat, wie positive oder negative Stimmung die eigene Leistungsfähigkeit beeinflussen“, meinte der starke Rechtsaußen, der viermal getroffen hatte. In diesem Fall war der enorme Druck, den die 1.700 Zuschauer mit ihrem ohrenbetäubenden Lärm aufbauten, zu groß für den Shooter der Münsterländer.
Schon vor dem Spiel schallten HSG-Sprechchöre durch den prall gefüllten Hexenkessel am Bodensee und trieben ihre Lieblinge zum 3:1, dann 8:5. Immer wieder durchbrachen die Gelb-Blauen mit herrlichen, auf den Punkt getimten Pässen von Paul Kaletsch auf Chris Berchtenbreiter vom Kreis die Deckung des TVE und verzückten ihr begeistertes Publikum mit zahlreichen spielerischen Höhepunkten. Emsdetten reagierte darauf kühl, abgebrüht. Wiederholt schlug es im HSG-Tor nach wuchtigen Würfen aus dem Rückraum in letzter Sekunde vor dem angedrohten Zeitspiel im Konstanzer Kasten ein. Wenn Konstantin Poltrum am Ball war, angelte sich zudem Kreisläufer Andre Kropp den einen oder anderen Abpraller.

Dennoch legte Konstanz fünf Tore vor, musste sich dann aber nach Ablauf der ersten 30 Minuten noch über einen direkt verwandelten Freiwurf durch die Mauer der HSG von Yannick Dräger zum 19:16 ärgern. Nur drei Tore Vorsprung also, doch Daniel Eblen zauberte zur zweiten Halbzeit wieder einige Asse aus dem Ärmel.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Sechstbester Zweitliga-Torjäger verlängert in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

„1.000 Tore für die HSG, glücklich sein und mitgestalten“

Foto: Peter Pisa
Vor dem Saisonhighlight Bundesliga-Superball am Samstag hat Zweitligist HSG Konstanz eine ganz wichtige Personalie unter Dach und Fach gebracht und einen absoluten Leistungsträger an sich gebunden. Paul Kaletsch, mit 169 Treffern in 24 Partien Konstanzer Top-Torschütze und trotz dreier weniger absolvierter Spiele sechstbester Werfer der 2. Bundesliga, hat seinen Vertrag bei der HSG ligaunabhängig um zwei weitere Jahre bis 30. Juni 2020 verlängert. Andre Melchert als Sportlicher Leiter des Vereins ist froh über die weitere Zusammenarbeit mit dem gefährlichen Shooter: „Paul ist für uns ein extrem wichtiger Spieler, der sich trotz guten Angeboten für uns entschieden hat. Er nimmt hier einen sehr wichtigen Part ein, deshalb sind wir glücklich, dass er bei uns bleibt.“

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga 3. Liga Frauen Männer

„Ein geiles Gefühl, wenn die Halle voll ist und es unfassbar laut wird“: Paul Kaletsch freut sich auf Superball in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Am Samstag steht für die Drittliga-Frauen des SV Allensbach und Herren-Zweitligist HSG Konstanz mit dem gemeinsamen Event „Bundesliga-Superball“ das Saisonhighlight vor ganz großer Kulisse bevor.

Foto: Peter Pisa
Vorverkauf und alle Infos unter www.hsgkonstanz.de/superball. Paul Kaletsch spricht im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas über die Niederlage gegen Rimpar und die extreme Vorfreude bei allen Spielern. Außerdem erklärt er, woraus er Hoffnung für den ersten Sieg gegen Emsdetten überhaupt schöpft.
Paul Kaletsch wechselte 2013 vom TV Hüttenberg an Bodensee, wo er in den letzten Spielen nach langer Zeit auf der rechten Rückraumposition immer mehr auf der linken Seite eingesetzt wird. Aktuell ist der 25-Jährige 1,91 Meter große Shooter trotz drei weniger absolvierten Spielen mit 169 Saisontoren nicht nur Konstanzer Top-Torschütze, sondern auch sechstbester Werfer der 2. Bundesliga.

Paul, wie sehr ärgert Dich die Niederlage gegen einen zwar starken Gegner, der aber am Ende auch von ein paar Fehlern Eurerseits profitiert hat?

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – Rimpar Wölfe 28:32

Die HSG Konstanz berichtet:

„In der Abwehr zu wenig“: HSG Konstanz schnuppert gegen Rimpar 50 Minuten an der Überraschung

Foto: Peter Pisa
Abgeklärte, clevere Wölfe aus Rimpar haben die Heimserie der HSG Konstanz durchbrochen: Erstmals seit Anfang Dezember konnte eine Gastmannschaft beide Punkte vom Bodensee entführen. Bis acht Minuten vor Schluss war das schnelle und gute Spiel vor über 1350 lautstarken Fans sehr ausgeglichen und umkämpft (25:27), dann setzte sich schließlich doch die Erfahrung auf Seiten der Bayern durch, die einige Fehler der Gelb-Blauen eiskalt ausnutzten.
Am Ende wurde es dann doch noch deutlich. Bis zum 25:27 (52.) hatte die HSG Konstanz dem nun auf Tabellenplatz fünf rangierenden Fast-Erstligaaufsteiger der letzten Saison einen heißen Kampf geliefert, dann, so HSG-Cheftrainer Daniel Eblen, „gaben die Cleverness der Wölfe und zwei technische Fehler, die zum Gegenstoß geführt haben, den Ausschlag.“ Zuvor sorgten beide Mannschaften mit schnellem Spiel nach vorne für ein temporeiches und abwechslungsreiches Duell, in dem der glänzend aufgelegte Mittelmann Tim Jud auf Seiten der Gastgeber zum 3:2 traf – sein erstes von fünf Toren in der ersten Halbzeit – und die Halle von Anfang an zum Brodeln brachte.
Auf der anderen Seite zeigte sich Torwart Max Brustmann von Beginn an auf dem Posten und schaffte es mehrere Male, Würfe der Konstanzer festzuhalten und damit blitzschnelle Gegenstöße einzuleiten. Paul Kaletsch zeigte sich mit dem Offensivspiel seiner Mannschaft jedoch durchaus zufrieden und bemängelte eher die Abwehrleistung: „Das ärgert mich schon extrem. Wir waren hinten im Großen und Ganzen nicht griffig und konsequent genug.“ 15 und 17 Gegentore pro Halbzeit waren dem sechstbesten Schützen der 2. Bundesliga einfach zu viel. „Wir haben vor allem den Kreisläufer nie in den Griff bekommen, von der ersten bis zur letzten Minute, beim gefährlichen Rückraum ist uns das besser gelungen“, meinte Kaletsch und schimpfte: „Das war von uns viel zu wenig, auch wenn der Gegner es natürlich gut gespielt hat.“
In der Tat war es Patrick Gempp, der mit seinen sechs Toren vom Kreis von der HSG nie unter Kontrolle zu bekommen war. Es fehlte den Konstanzern aber einfach auch das nötige Quäntchen Glück, um nach einem Zwei-Tore-Rückstand nicht nur immer wieder den Ausgleich zu markieren, sondern auch selbst mal wieder in Führung zu gehen. So parierte der eingewechselte Maximilian Wolf einen Siebenmeter, der Abpraller und Nachwurf des elffachen Torschützen Dominik Schömig saß dann allerdings doch zum 10:11 (20.).

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Linkshänder verlängert bei der HSG Konstanz, Abwehrspezialist geht nach Bietigheim

Die HSG Konstanz informiert:

Mit einer Serie von 8:2 Punkten nach der EM-Spielpause kämpfte sich die HSG Konstanz zuletzt zurück und ist wieder voll im Rennen um den Klassenerhalt.

Es läuft wieder in der größten Stadt am Bodensee. Abseits des Spielfeldes treibt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz, die Kaderplanung für die kommende Saison voran und kann nach den Vertragsverlängerungen von Maximilian Wolf, Benjamin Schweda und Fabian Maier-Hasselmann den nächsten Verbleib verkünden. Linkshänder Felix Krüger hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei Spielzeiten bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Abwehrspezialist Michael Oehler hingegen wird in der nächsten Saison das Trikot der SG BBM Bietigheim tragen, die derzeit auf einem Aufstiegsplatz zur 1. Bundesliga rangiert.

Linkshänder Felix Krüger hat seinen Vertrag bei der HSG Konstanz um zwei Jahre verlängert – Foto: Peter Pisa
Seit 2013 läuft Felix Krüger für die HSG Konstanz auf, zunächst in der zweiten Mannschaft, mit der er von der Südbadenliga in die Oberliga aufstieg, dann errang er mit der HSG die Süddeutsche Meisterschaft und in der letzten Spielzeit den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. „Flix hat sich immer mehr Spielanteile gesichert“, freut sich Andre Melchert über die sehr positive Entwicklung des jungen Linkshänders und sagt: „Er entwickelt sich stetig weiter, deshalb sind wir froh, dass er hier ist und bei uns bleibt.“ Aus der A-Jugend des TuS Schutterwald mit ein wenig Landes- und Südbadenligaerfahrung bei den Herren an den Bodensee gekommen, ist der 23-Jährige in Konstanz zum Zweitligaspieler gereift. Insbesondere nach der EM-Spielpause im Jahr 2018 zeigt er sich in toller Form und sorgt für viel Druck im rechten Rückraum. Gerade am deutlichen 30:20-Sieg in Eisenach hatte er mit einer starken Vorstellung großen Anteil. Krüger: „Ich konnte hier im Training von Anfang an von gestandenen Drittligaspielern lernen und habe viele Tipps bekommen, das hilft als junger Spieler extrem.“

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz Keeper Konstantin Poltrum wechselt im Sommer nach Coburg

Die HSG Konstanz informiert:

Nach rasanter Entwicklung bei der HSG Konstanz

Foto: Peter Pisa
Nachdem die HSG Konstanz mit Kreisläufer Fabian Wiederstein (22, HBW Balingen-Weilstetten), Torwart Simon Tölke (25) und Rückraumspieler Tim Keupp (23, beide TV Neuhausen/Erms) drei Neuzugänge für die kommende Saison vorstellen konnte, wird die Zeit von Torhüter Konstantin Poltrum am Bodensee im Sommer enden. Der 2015 vom TV Hüttenberg zur HSG gewechselte ehemalige Jugend- und Junioren-Nationaltorwart wird sich nach einer rasanten Entwicklung in den letzten drei Jahren dem ambitionierten Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg anschließen, wo man den alsbaldigen Wiederaufstieg anstrebt. In Konstanz hat er den Schritt vom Talent, das vornehmlich in der Oberliga- bzw. Landesliga-Reserve des TVH zum Einsatz kam, hin zu einem Zweitliga-Toptorwart vollzogen.
„In Hüttenberg dritter Torwart mit kaum Spielanteilen in der ersten Mannschaft hat sich Konsti bei uns sehr gut entwickelt“, lobt Andre Melchert seinen 24-Jährigen Schlussmann und sagt: „Dass dann andere Vereine auf ihn aufmerksam werden, ist normal.“ Wenn nun auch die Herausforderung bei einem Verein lockt, der bald wieder in der stärksten Liga der Welt spielen will, so sieht Konstantin Poltrum dies wie der Sportliche Leiter der HSG. „Ich schätze sehr, was ich an der HSG habe. Durch großes Vertrauen und viel Spielzeit bin ich kontanter geworden, habe mehr Selbstvertrauen bekommen und kann dadurch mit Fehlern besser umgehen“, unterstreicht der 1,95 Meter große Schlussmann. Nach einer verletzungsbedingten Schwächephase in der Hinrunde glänzt er nun wieder.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Nordhorn-Lingen – HSG Konstanz 31:26

Die HSG Konstanz informiert:

Couragierte HSG Konstanz hält in Nordhorn lange mit, muss aber erste Niederlage in 2018 hinnehmen

Paul Kaletsch – Foto: Peter Pisa
Eine couragierte Leistung der HSG Konstanz beim ehemaligen Europapokalsieger HSG Nordhorn-Lingen ist trotz furioser Aufholjagd in der zweiten Halbzeit und mehrmaligen Ausgleichstreffers in der Schlussviertelstunde nicht belohnt worden. Ein paar Fehler zu viel auf Konstanzer Seite und die individuelle Klasse gaben am Ende den Ausschlag für die Niedersachsen. Doch Nordhorn musste lange kämpfen, um den Gelb-Blauen vom Bodensee nach zuletzt 8:2 Punkten die erste Niederlage im Jahr 2018 beizufügen.
An „steigenden Herausforderungen wachsen“, nicht noch einmal wie in der letzten Saison mit 17:32 untergehen und vor allem das Selbstvertrauen und den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen lautete die Devise der Konstanzer. Das gelang anfangs nur bedingt, denn Nordhorn-Lingen machte von Beginn an hinten dicht und hatte in Torwart Björn Buhrmester – seit Jahren einer der besten Schlussmänner in Liga zwei – einen enormen Rückhalt, der am Ende auf 25 Paraden und 50 Prozent gehaltene Würfe kam. Die Folge: Immer wieder lief der Hochgeschwindigkeitsexpress der Hausherren über ihre blitzschnellen Außen. Yannick Fraatz stelle so schon nach neun Minuten auf 6:1, wenig später leuchtete es 8:2 von den Anzeigetafeln.
Es schien sich wieder Schlimmes für die zuletzt so gute HSG Konstanz anzubahnen. Doch Daniel Eblen reagierte, brachte Mathias Riedel im linken Rückraum für Paul Kaletsch, Tom Wolf für Tim Jud auf Mitte und nach wenigen weiteren Minuten auch Maximilian Schwarz für Felix Krüger auf Halbrechts. Nun konnte die Konstanzer Aufholjagd beginnen. Fehlte zuvor noch das Rezept gegen die dichtgestaffelte Deckung von Nordhorn-Lingen und gegen Buhrmester, so setzte Mathias Riedel mit einigen krachenden Würfen aus der zweiten Reihe einige einfache Tore in die Maschen. Und auch das Glück war nun zurück. Während zuvor einige Würfe an Pfosten und Latte landeten, profitierte Fabian Schlaich davon, dass sein Wurf abgefälscht wurde und dadurch zum 5:8 (19.) ins Tor trudelte.
Fast hätte sich die HSG Konstanz die Aufholjagd in den Minuten vor der Pause selbst wieder kaputt gemacht, doch nach einer neuerlichen Sechs-Tore-Führung der HSG aus Nordhorn stellte Fabian Schlaich zur Pause auf 13:16 und hielt seiner Mannschaft alle Möglichkeiten offen.

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Tim Keupp kommt vom TV Neuhausen/Erms für die Königsposition zur HSG Konstanz

Die HSG Konstanz berichtet:

HSG Konstanz angelt sich ehemaligen Junioren-Nationalspieler

Foto: Peter Pisa
Die Kaderplanungen bei der HSG Konstanz laufen derzeit auf Hochtouren und immer mehr nimmt das Aufgebot für die kommende Saison Gestalt an. Nach Junioren-Europameister Fabian Wiederstein für den Kreis (22, HBW Balingen-Weilstetten) und Torwart Simon Tölke (25, TV Neuhausen/Erms) gelang es der HSG Konstanz nun, einen weiteren Hochkaräter ligaunabhängig unter Vertrag zu nehmen. Bis mindestens 30. Juni 2020 wird Tim Keupp (TV Neuhausen/Erms) aus dem linken Rückraum für Tore der HSG sorgen. Der 23-Jährige war deutscher Jugend- und Junioren-Nationalspieler, sorgte in der 2. Bundesliga für Furore und gewann mit der DHB-Auswahl die Silbermedaille bei Jugend-Olympia.

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HSG Konstanz verpflichtet Torwart Simon Tölke

Die HSG Konstanz informiert:

„Top-Mann“ mit viel Erfahrung

Torwart Simon Tölke vom TV Neuhausen/Erms verfügt über viel Erfahrung in der 3. Bundesliga, spielte auch schon in der 2. Bundesliga und wurde für die Jugend-Nationalmannschaft nominiert. – Foto: Peter Pisa
Während auf dem Spielfeld in der 2. Bundesliga erst so langsam die heiße Phase begonnen hat, sind einige wichtige Entscheidungen für die neue Spielzeit hinter den Kulissen bereits gefallen. Nach dem ersten hochkarätigen Neuzugang in Person von Junioren-Europameister Fabian Wiederstein für den Kreis (22, HBW Balingen-Weilstetten) konnte sich die HSG Konstanz nun bis mindestens 30. Juni 2020 ebenfalls ligaunabhängig die Dienste von Torwart Simon Tölke (TV Neuhausen/Erms) sichern, der seit Jahren zu den besten Schlussmännern der 3. Liga gehört, aber auch schon über Zweitligaerfahrung verfügt und für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft nominiert wurde.

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Bundesliga-Superball 2018 in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Das Event der Extraklasse am 24. März

Foto: Peter Pisa
Einmal im Jahr machen Frauen-Drittligist SV Allensbach und Herren-Zweitligist HSG Konstanz traditionell gemeinsame Sache. Und immer, wenn die beiden Handball-Aushängeschilder der handballverrückten Hegau-Bodensee-Region mit einem gemeinsamen Spieltag, eingebettet in ein großes Event namens Bundesliga-Superball, locken, dann strömen die Massen. Jahr für Jahr stellt der Superball neue Zuschauerrekorde auf, bis zu 2000 Zuschauer fiebern in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle mit. Dieses Mal ist es am 24. März 2018 wieder soweit, wenn zum bereits fünften Mal der Superball 2018 als Top-Sportevent der Region ausgetragen wird.
Die Großveranstaltung von SVA und HSG ist mittlerweile als echtes Highlight und fester Event-Termin im Veranstaltungskalender der Region etabliert und bietet immer eine ganz besondere Gänsehaut-Atmosphäre, die zu einer beeindruckenden Serie führt. Beflügelt vom den großen Kulissen beim Superball konnte die HSG Konstanz bislang alle vier Duelle im Rahmen eines Superballs für sich entscheiden.

Attraktive Spiele gegen hochkarätige Gegner

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Poltrum wird bei Konstanzer Heimsieg gegen Aue mit 22 Paraden zum Hexer

Die HSG Konstanz informiert:

„Konsti on fire“

Foto: Peter Pisa
„Hexer“, „Gummimann“, oder neudeutsch „Konsti on fire“: Die über 1350 HSG-Fans waren begeistert vom Auftreten ihres Schlussmanns beim so wichtigen 33:27-Sieg gegen Aue. Was dem 1,95 Meter großen Schlaks davon am besten gefällt? „Dass wir gewonnen haben“, lacht er. 22 Paraden, davon ein Siebenmeter und 45 Prozent abgewehrte Würfe stehen am Ende eines magischen Abends in den Statistiken des ehemaligen Jugend- und Juniorennationaltorwarts. Um beim Neudeutsch zu bleiben: Konsti is back.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – EHV Aue 33:27

Die HSG Konstanz berichtet:

„Ein echtes Erlebnis“: HSG Konstanz mit 8:2 Punkten in 2018 auf Nichtabstiegsplatz

12 Tore bei 12 Versuchen: Paul Kaletsch hatte beim wichtigen Sieg gegen Aue eine makellose Ausbeute – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz reitet im Jahr 2018 weiter auf der Erfolgswelle: Mit einer bärenstarken Vorstellung vor 1350 frenetischen Fans wurde auch der unmittelbare Tabellennachbar EHV Aue mit 33:27 (17:14) bezwungen, die Plätze mit den Sachen getauscht und der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz geschafft. Mit nunmehr 8:2 Punkten ist die HSG im neuen Jahr immer noch ungeschlagen und hat in fünf Partien nach der Spielpause genauso viele Zähler verbucht wie in 20 Begegnungen im Jahr 2017.
Kein Wunder, dass schon weit vor dem Schlusspfiff Ausnahmezustand in der „Schänzlehölle“ herrschte. Mehr als 1350 Fans hatten sich erhoben und feierten ihre Lieblinge im Stehen, sagen „Oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen, so schön, so schön“ und veranstalteten einen Höllenlärm. „Wir haben vor dem Spiel keinen freien Platz auf der Tribüne gesehen“, freute sich Paul Kaletsch, „die Fans sind voll da. Da merken wir natürlich auch: da geht was zusammen und mit vollen Emotionen.“ Für den sechstbesten Torjäger der 2. Bundesliga war der Sieg gegen Aue allerdings auch ein Muss: „In unserer Lage war das schon ein Do-or-Die-Spiel, das mussten wir für uns entscheiden, um wieder zurück im Geschäft zu sein.“
Gelungen ist es ihnen auf beeindruckende Art und Weise. Scheinbar ohne Nerven oder hemmenden Druck legten die Gastgeber vor allem in Person des wieselflinken Spielmachers Tim Jud, der immer wieder mit höchstem Tempo durch die Deckung des EHV Aue marschierte, Fabian Schlaich und Paul Kaletsch im linken Rückraum vor. Kaletsch, so sagte er hinterher, „ballerte sich den Frust von der Seele“. Zwölf Treffer bei zwölf Versuchen lautete am Ende eines gelungenen Abends die Ausbeute des HSG-Torjägers. Prunkstück war jedoch wieder die hervorragend eingestellte und funktionierende Deckung der Konstanzer, die Torwart Konstantin Poltrum früh in das Spiel brachte – und wie! Auch der 24-Jährige war an diesem Tag wie von einem anderen Stern und vernagelte zeitweise seinen Kasten. Neben einem gehaltenen Siebenmeter brachte er es bis zum Schluss auf 21 weitere Paraden und 45 Prozent abgewehrte Würfe – eine sagenhafte Vorstellung des „Hexers“.
Und dennoch kam Aue über den Esten Janar Mägi nach knapp sieben Minuten zur ersten Führung im Spiel (5:4). Nun war die Partie eng umkämpft, mehrmals wechselte die Führung, doch nach 20 Minuten war damit Schluss. Noch einmal traf Kevin Roch zur 12:11-Führung für seine Farben, danach war allerdings Konstanz am Drücker. Wieder Kaletsch besorgte die 16:13-Führung (27.) und ließ die Halle kochen. „Wir haben von Anfang bis Ende Gas gegeben, hatten kaum eine Schwächephase, waren in der Abwehr und im Angriff stark und hatten eine gute Stimmung im Team und auf den Rängen“, freute sich Fabian Maier-Hasselmann. „Da gibt es nichts auszusetzen. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und wurden super vorbereitet.“ In einer für ein derart wichtiges Abstiegsduell spielerisch hochstehenden, schnellen und gutklassigen Partie setzte Fabian Schlaich fast noch einen direkten Freiwurf nach Ablauf der ersten 30 Minuten durch den Block hindurch – nur Robert Wetzel verhinderte dies mit einer tollen Parade.

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – EHV Aue

Die HSG Konstanz informiert:

Nächstes Vier-Punkte-Spiel: Mit Sieg gegen Aue lockt Nichtabstiegsplatz für HSG Konstanz

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

Chris Berchtenbreiter und Fabian Schlaich -Foto: Peter Pisa
Mit vier Punkten und plus zwölf Toren hat sich die HSG Konstanz über den vergangenen Doppelspieltag nicht nur eindrucksvoll im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zurückgemeldet, sondern pünktlich vor dem eminent wichtigen Duell am Samstag, 20 Uhr, in eigener Halle gegen den Tabellen-16. EHV Aue eine spannende Ausgangsposition erarbeitet. Ein weiterer Sieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Sachsen wäre gleichbedeutend mit einem Platztausch und dem Vorrücken der HSG Konstanz auf einen Nichtabstiegsplatz.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga 3. Liga Männer

TV Großwallstadt stellt Lizenzantrag für die 2. Bundesliga

Der TV Großwallstadt informiert:

Der TV Großwallstadt hat fristgerecht den Lizenzantrag für die 2. Handball-Bundesliga bei der HBL eingereicht.

Archivbild: Axel Kretschmer
Sportliches Kriterium für den direkten Aufstieg ist die Meisterschaft in der 3. Liga, Staffel Ost. Aktuell hat der TVG nach 14 Siegen in Folge und einem deutlichen Vorsprung in der Tabellenführung gute Chancen, die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg zu erreichen.
Mit dem Lizenzantrag wurden die rechtlichen und infrastrukturellen Kriterien abgedeckt. Die finanziellen Kriterien, also der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, werden bis zum 31.03.18 eingereicht.
Die Lizenz zur Teilnahme an der Handball-Bundesliga wäre ein großer Meilenstein für den Traditionsverein mit vier europäischen Titeln, sieben Deutschen Meisterschaften und vier Deutschen Pokalsiegen. Es wäre zudem ein Resultat eines außergewöhnlichen Kraftaktes in den letzten drei Jahren, mit Hilfe der gesamten sportbegeisterten Region und seiner großen Anhängerschaft, die Unterstützung von Wirtschaft und Politik, einer motivierten und leidenschaftlich auftretenden Mannschaft und der sehr guten Zusammenarbeit mit der TVG-Junioren-Akademie. Zudem ist auch das aktuell agierende Managementteam ein wichtiger Garant für den aktuellen Aufschwung.

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Max Schwarz erklärt Konstanzer Leistungsexplosionen

Die HSG Konstanz informiert:

„Es wurde alles nochmal emotionaler und intensiver“

Foto: Peter Pisa
Maximilian Schwarz (24) kam vor der Saison von den Rhein-Neckar Löwen an den Bodensee und war jeweils in der zweiten Halbzeit einer der Matchwinner bei den Siegen der HSG Konstanz gegen Saarlouis (24:22) und Eisenach (30:20). Der 1,92 Meter große Linkshänder wurde in Pforzheim geboren und studiert an der mit der HSG kooperierenden Exzellenzuniversität Sportwissenschaft.

Vor dem Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen Aue, bei dem Konstanz mit einem Erfolg die Abstiegsränge verlassen könnte, sprach er mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas über die Gründe für die Leistungsexplosionen jeweils nach der Pause, die ansteigende Form und das nächste Vier-Punkte-Spiel.

Vor einer Woche noch Katzenjammer nach dem 27:27 in Hildesheim, jetzt vier Punkte an einem Wochenende, plus zwölf Tore und Platz 17. Hast Du das für möglich gehalten?

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Rubrik: 2. Bundesliga

ThSV Eisenach – HSG Konstanz 20:30

Die HSG Konstanz berichtet:

Furiose HSG Konstanz: Kantersieg in Eisenach krönt Vier-Punkte-Wochenende

Foto: Michael Elser
Mit der perfekten Ausbeute am kräftezehrenden Doppelspieltag hat sich die HSG Konstanz eindrucksvoll in der 2. Handball-Bundesliga zurückgemeldet. Auf den 24:22-Erfolg am Freitag gegen Saarlouis ließ Konstanz in Eisenach einen 30:20 (11:12)-Kantersieg mit einer bärenstarken zweiten Hälfte folgen – ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Mit nun 14 Punkten bleibt die HSG damit im Jahr 2018 weiter ungeschlagen, hat im Tabellenkeller das mit Abstand beste Torverhältnis und holte in den letzten acht Spielen 10:6 Punkte.
Beide Mannschaften hatten in ihren ersten Partien des Doppelspieltages mächtig Selbstvertrauen getankt, befinden sich deutlich im Aufwind und konnten in den letzten Spielen überzeugen. Und nachdem die HSG auf den überraschenden 24:22-Sieg der Thüringer in Würzburg mit dem gleichen Ergebnis gegen Saarlouis nachlegte, lockte für den Sieger der punktgleichen Kontrahenten der Sprung auf die Nichtabstiegsränge – eine prickelnde Ausgangssituation. Genauso furios war dann auch der Beginn. Es spielten jedoch zunächst nur die Gäste, mit Paul Kaletsch im linken und Felix Krüger im rechten Rückraum, dazu hatten sie in Konstantin Poltrum einen Schlussmann, der gleich ein paarmal auf dem Posten war und vorne traf vor allem Krüger reihenweise: 4:0 für die Gelb-Blauen nach sieben Minuten, trotz früher Auszeit von ThSV-Coach Arne Kühr.
Erst nach knapp acht Minuten fand der Ex-Erstligist durch Alexander Saul das erste Mal überhaupt den Weg ins Tor. Der Linkshänder, als Ex-Magdeburger mit 1,97 Metern Größe im rechten Rückraum unterwegs, spielte nun den Alleinunterhalter auf Eisenacher Seite und hielt seine Farben mit einem Kracher nach dem anderen im Spiel. Bis zur Pause zeichnete er für sieben der zwölf Eisenacher Treffer verantwortlich, obwohl die HSG-Abwehr mit viel Leidenschaft und Emotion agierte – aber auch ausgesprochen clever. Zwar gelang es Eisenach nach dem Konstanzer Blitzstart und der Roten Karte für Marcel Schliedermann nach einem rüden Foul an Michael Oehler im Tempoangriff (22.) mit mehr Feuer die Partie kurz vor der Pause zu drehen, doch dies sollte alles wie schon am Freitag nur lockere Einführung für das eigentliche Spektakel werden.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

HSG Konstanz – HG Saarlouis 24:22

Die HSG Konstanz berichtet:

Sechs Tore vor der Pause, 18 danach: HSG Konstanz dreht „mit Wut auf sich selbst“ Duell gegen Saarlouis

Max Schwarz brachte viel Zug zum Tor und Tempo in die Partie – Foto: Peter Pisa
Katastrophal im ersten Durchgang, ohne Mut und Konsequenz – dafür bärenstark nach dem Pausentee. Nach nur vier aus dem Spiel heraus erzielten Toren in den ersten 30 Minuten schien die HSG Konstanz im eminent wichtigen Abstiegs-Thriller gegen die HG Saarlouis bereits zur Pause auf völlig verlorenem Posten, doch dann folgte eine wundersame Auferstehung, die Gastgeber waren nicht mehr wiederzuerkennen und wurden von ihrem frenetischen Publikum zum 24:22 (6:10)-Sieg getragen. Mit den Punkten elf und zwölf stellte Konstanz mit nur noch zwei Zählern Rückstand den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her und hat nun am Sonntag, 17 Uhr, beim punktgleichen ThSV Eisenach die Chance, sich in die sichere Zone zu manövrieren.
Ein gutes Ende für die Gelb-Blauen, nach 30 Minuten ein frommer Wunschtraum, auf den kaum einer mehr etwas gab. „Wir waren wütend über uns selbst“, nahm hinterher Tom Wolf kein Blatt vor den Mund. Es gab – selbst für die hartgesottensten Fans – auch nichts zu Beschönigen. Der Auftritt der Gastgeber war besorgniserregend schwach. Tom Wolf brachte es auf den Punkt: „Das war eine desolate Angriffsleistung.“ Ohne Ideen, ohne Esprit, ohne Entschlossenheit, Mut – und vor allem Druck zum gegnerischen Tor. Zwar brachte Saarlouis eine ordentliche Abwehrreihe auf das Parkett, profitierte aber vom behäbigen und ideenlosen Angriffsspiel der Hausherren, die sich einen Fehlwurf nach dem anderen leisteten. Negative Höhepunkte: zwei festgehaltene Würfe von HG-Schlussmann Darius Jonczyk, der in Durchgang eins auf 60 Prozent gehaltene Versuche kam. Eine sagenhafte Quote, die aber vor allem dem Konstanzer Unvermögen geschuldet war. Lediglich viermal brachte die HSG den Ball am Keeper der HG Saarlouis aus dem Spiel heraus vorbei und nur, weil auch Saarlouis einige Fehler beging und sowohl Abwehr- als auch Torhüterleistung in Person von Konstantin Poltrum stimmten, war die HSG im Duell Vorletzter gegen Letzter nach der Hälfte überhaupt noch im Spiel.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

Eintracht Hildesheim – HSG Konstanz 27:27

Die HSG Konstanz berichtet:

Bitteres Ende: HSG Konstanz gibt Drei-Tore-Führung in den letzten zwei Minuten aus der Hand

Foto: Peter Pisa
Mit 27:24 in Front, bei nur noch 104 Sekunden Spielzeit, sah die HSG Konstanz beim Big-Point-Match in Hildesheim schon wie der sichere Sieger aus und sich für einen vor allem in kämpferischer Hinsicht beeindruckenden Auftritt endlich belohnt und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gutmachend. Doch wie schon so oft in dieser Saison: Fortuna meint es nicht gut mit der HSG. Hildesheim nutzte eine doppelte Überzahl und kam mit einem Siebenmeter nach Ablauf der Spielzeit zum nicht mehr für möglich gehaltenen 27:27 (13:12)-Ausgleich.
Tom Wolf wollte nach dem neuerlichen Tiefschlag in letzter Sekunde seinem Trikot an den Leib, Paul Kaletsch schüttelte immer wieder den Kopf und auch Konstantin Poltrum stand wie bedröppelt im HSG-Tor, in dem Sekunden zuvor der Siebenmeter von Savvas Savvas eingeschlagen war. Ein schmeichelhaftes Remis für die Gastgeber, die in verrückten letzten Spielminuten noch einmal zurückkamen, nachdem sie zuvor schon geschlagen und am Boden waren.
Dabei hatte Fabian Schlaich in Unterzahl mit dem 27. Treffer für eine leidenschaftliche Gästemannschaft scheinbar schon alles in trockene Tücher gepackt. Aber Maurice Lungela brachte die Niedersachsen auf zwei Treffer heran, Paul Kaletsch rollte der Ball nach einem Fehlpass davon und wurde vom Feld gestellt. Dann setzte Konstanz einen Versuch am Tor vorbei, Savvas Savvas stellte den Anschluss her. Den letzten Angriff konnten die vier verbliebenen Konstanzer mit wackerem Kampf zunächst verteidigen. Konstantin Poltrum wehrte ab, der Ball landete jedoch im Aus. Dann, in allerletzter Sekunde: Siebenmeter. Savvas Savvas behielt die Nerven, ließ seine Farben jubeln und stürzte Konstanz in großen Zorn, das mit den Schiedsrichterentscheidungen der letzten Minuten haderte. HSG-Cheftrainer Daniel Eblen wirkte dennoch sehr gefasst und meinte ruhig: „Das war ein großer Kampf und ein gutes Handballspiel, nach dem niemand so richtig glücklich ist. Wir waren am Ende nicht clever und auch bei der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung der Unglückliche.“

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HSG Konstanz – Rhein Vikings Düsseldorf 24:24

Die HSG Konstanz berichtet:

Ein Punkt für die Moral“: HSG Konstanz nach Vier-Tore-Rückstand per Kempa zum Remis gegen Düsseldorf

Nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit einer der punktbringenden Aktivposten: Tom Wolf. Am Ende belohnte sich die HSG Konstanz für die Aufholjagd mit einem wertvollen Zähler – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz hat sich trotz Vier-Tore-Rückstand gegen die Rhein Vikings Düsseldorf einen eminent wichtigen Punkt für die Moral gesichert. Vor über 1100 Fans besorgte Paul Kaletsch auf Zuspiel von Fabian Schlaich acht Sekunden vor Schluss den 24:24 (9:13)-Ausgleich und verwandelte die Schänzlehölle in ein Tollhaus. Kurz darauf hatte Konstanz sogar noch die Möglichkeit auf einen schnellen Konter und den möglichen Siegtreffer. Mit nun neun Punkten konnte die HSG einen Zähler auf die Nichtabstiegsränge gutmachen, der Rückstand beträgt nun nur noch vier Punkte.
Zwischenzeitlich wirkten sie fast tot, am Boden. Trotz wie immer großartigen Willens und Kampfes. Doch eine sehr gut formierte Deckung der Rheinländer im Zusammenspiel mit dem ehemaligen kroatischen Nationaltorhüter Vladimir Bozic (34) genügten dem Neusser-Düsseldorfer Zusammenschluss, um nach dem 2:1 durch Chris Berchtenbreiter auf 2:4, nach 13 Minuten auf 4:7 und bald mit vier Toren (11:7/23.) davonzuziehen. In der Defensive ähnlich stark wie die Gäste, hatte Konstanz mit einer ebenfalls gut arbeitenden Defensive die Wikinger weitgehend gut im Griff – allerdings oftmals wie schon in der Hinrunde das Pech an den Händen kleben. Mehrmals packten die Gäste bei angedrohtem Zeitspiel einen Schlagwurf aus, Konstantin Poltrum war an fast allen Würfen dran – um den Pfosten lenken konnte er die Rückraum-Kracher allerdings nicht. Dazu fielen den Düsseldorfern einige Abpraller immer wieder vor die Füße, während die HSG sich im Angriff weiter glücklos zeigte. Zahlreiche freie Einwurfmöglichkeiten wurden nicht genutzt, landeten entweder am Aluminium oder aber in den Fängen des kroatischen Vize-Europameisters im Gästetor. „Nicht, weil ich unfair sein will, sondern es war Tatsache“, schüttlte etwa Chris Berchtenbreiter den Kopf, „hatte Düsseldorf hier das nötige Glück.“ Einige Male war die HSG jedoch auch immer einen Schritt zu langsam, der Gegner wirkte reaktionsschneller und hatte mit Christoper Klasmann einen in dieser Phase nicht in den Griff zu bekommenden Unruheherd in seinen Reihen.

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Im Interview: Torwart Max Wolf nach vorzeitiger Vertragsverlängerung bei der HSG Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

„Wollen zeigen, dass wir zu Unrecht hinten stehen“

Foto: Peter Pisa

s war in Dresden, als Maximilian Wolf gegen Ende der Hinrunde zum ersten Mal in dieser Saison als erster Torwart fast durchspielte. Schon davor war er immer wieder zur Stelle, als sich entweder Konstantin Poltrum oder Stefan Hanemann verletzt hatten. In Dresden aber wuchs der 24-Jährige Keeper mit der allein auf ihm lastenden Verantwortung über sich hinaus und stellte mit zehn Paraden und 32 Prozent abgewehrten Würfen den ersten Auswärtssieg der HSG Konstanz in dieser Saison überhaupt sicher. Eine Woche später setzte das Konstanzer Eigengewächs mit 12 Paraden und 34 Prozent Abwehrquote noch einen drauf – und war erneut einer der Matchwinner beim Heimsieg gegen den bis dato seit sieben Spielen ungeschlagenen TUSEM Essen.
Nun kann Andre Melchert die vorzeitige Vertragsverlängerung des noch bis Sommer 2019 laufenden Kontrakts bis zum 30. Juni 2020 vermelden. „Max hat, als er gebraucht wurde, toll gespielt und seine Chance genutzt“, sagt der Sportliche Leiter über den 1,88 Meter großen gebürtigen Singener, der seit der 2009 die Jugendmannschaften der HSG durchlaufen hat. „Wir sind deshalb froh, dass er sich langfristig an uns gebunden hat“, freut sich Melchert.
Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht er über die Gründe für die langfristige Zusage, die Vorbereitung und die Wochen der Wahrheit, wenn in den ersten fünf Spielen nach der Spielpause fünf Duelle mit direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt bevorstehen. Außerdem erklärt er seine Leistungsexplosion am Ende der Hinrunde und warum er nach wie vor fest vom Verbleib in der 2. Bundesliga überzeugt ist.
Max, Du hast Dich trotz der schwierigen Tabellensituation langfristig an die HSG Konstanz gebunden und deinen Vertrag vorzeitig bis 2020 verlängert. Warum?

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Junioren-Europameister Fabian Wiederstein wechselt zum Sommer vom HBW Balingen-Weilstetten zur HSG Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Erster Coup: HSG Konstanz verpflichtet Junioren-Europameister

Foto: DHB/Günter OhligDie HSG Konstanz kann den ersten Neuzugang für die kommende Saison 2018/19 vermelden. Dabei ist dem Zweitligisten vom Bodensee mit der Verpflichtung von Junioren-Europameister Fabian Wiederstein vom HBW Balingen-Weilstetten ein echter Coup gelungen. Der umworbene Kreisläufer erhält bei der HSG einen ligaunabhängigen Dreijahresvertrag bis 30. Juni 2021. „Fabi ist die optimale Lösung für uns“, freut sich Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. „Er wird ins in der Abwehr und im Angriff gleichermaßen verstärken und verfügt trotz seines jungen Alters schon über viel Erfahrung im höherklassigen Handball.“
22 Jahre jung ist das 1,94 Meter große und 107 Kilogramm schwere Kraftpakt erst, doch die Liste seiner Erfolge und Einsätze auf Topniveau ist bereits beachtlich. Schon im mittlerweile fünften Jahr geht er für den HBW Balingen-Weilstetten auf Torjagd. Das erste Jahr beim HBW absolvierte er dabei schon als A-Jugendlicher in der dritthöchsten Spielklasse, sein erstes A-Jugend-Jahr setzte er sich beim TV Plochingen auch schon erfolgreich im Herrenhandball durch und galt bei seinem Wechsel auf die Schwäbische Alb, so die Balinger Presse, als „eines der größten deutschen Handballtalente auf der Kreisposition“.

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„Ungeplante teambildende Maßnahme“: HSG Konstanz beißt sich in Endingen durch

Die HSG Konstanz informiert:

Testspiel: TV Endingen – HSG Konstanz 22:23 (13:11)

Durchgebissen, dagegengehalten, 10 Tore erzielt und am Ende gewonnen: Die Erfahrungen, die Felix Klingler (Mitte) und die HSG Konstanz in Endingen gemacht haben, waren „ganz wichtig“, wie Cheftrainer Daniel Eblen feststellte – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz konnte sich im zweiten Testspiel beim Schweizer Nationalliga-A-Klub TV Endingen gegenüber dem ersten Auftritt gegen Gossau deutlich steigern und das umkämpfte Duell nach einer guten zweiten Halbzeit trotz zahlreicher Ausfälle mit 23:22 (11:13) für sich entscheiden.
„Das war ein ganz schweres Spiel für uns“, musste Daniel Eblen nach einer von den Eidgenossen teilweise doch recht ruppig geführten Partie tief durchatmen. Damit meinte er nicht nur die Ausfälle von Kapitän Fabian Schlaich, für den ein Einsatz nach einer Zahn-Operation noch zu früh gewesen wäre, den Verzicht auf den beruflich verhinderten Chris Berchtenbreiter, Paul Kaletsch (verletzt) sowie den angeschlagenen Fabian Maier-Hasselmann und Samuel Wendel. Dazu war Maximilian Schwarz aufgrund von Schulterproblemen kaum einsetzbar. „Der Gegner hat uns mit dem Messer zwischen den Zähnen erwartet und mit einer ganz aggressiven 3:2:1-Abwehr agiert. Sie haben gegen uns die Aggressivität trainiert“, erklärte Daniel Eblen die große Herausforderung in Endingen.

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Rubrik: 2. Bundesliga Männer

Testspiel: HSG Konstanz – Fortitudo Gossau 26:26

Die HSG Konstanz berichtet:

Noch viel Sand im Getriebe: HSG Konstanz lässt gegen Gossau elf freie Chancen aus

Nach halbjähriger Verletzungspause direkt wieder mittendrin: Michael Oehler (Mitte) in seinem Element, stabilisierte die Konstanzer Deckung sichtbar. – Foto: Peter Pisa
In einem typischen ersten Testspiel nach vielen intensiven Einheiten im athletischen Bereich offenbarte die HSG Konstanz noch deutliche Defizite im Abschluss und hatte noch viel Sand im Getriebe. Überbewerten wollte das Cheftrainer Daniel Eblen allerdings nicht, nach bislang wenig Arbeit mit dem Ball sei dies zu erwarten gewesen, stellte er nach dem 26:26 (14:13)-Remis gegen den Schweizer Nationalliga-A-Klub Fortitudo Gossau klar.
Dass es im Spiel der HSG noch etwas harzt, war dabei schon in den ersten Minuten zu erkennen, als Konstanz direkt in den ersten Angriffen zwei freie Gegenstöße ausließ und etliche Minuten vergingen, bis das erste Tor fiel – allerdings für die Eidgenossen. Erst Tim Jud und Mathias Riedel konnten dann auf 5:3 für die Gastgeber erhöhen, Riedel war es, der dann sogar zum 9:6 traf (14.). Auch wenn die HSG phasenweise immer wieder in der Abwehr Lücken offenbarte, gerade, wenn der nach halbjähriger Verletzungspause sein Comeback im Zweitligateam feiernde Abwehrchef Michael Oehler auf dem Parkett stand, wirkte die Deckung deutlich gefestigter. Für ein gutes erstes Spiel erhielt er ein Sonderlob von Daniel Eblen: „Michi hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen, sich gut bewegt und hat lautstark die Kommandos gegeben. Die Kommunikation und das Selbstverständnis stimmen.“
Der für den nach einer nicht aufschiebbaren Zahn-Operation pausierenden Kapitän Fabian Schlaich auflaufende Samuel Wendel besorgte kurz vor der Pause den 14:13-Halbzeitstand.

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Mit Chris Berchtenbreiter und Sebastian Bösing verlassen zwei Kreisläufer die HSG Konstanz zum Saisonende

Die HSG Konstanz informiert:

Foto: Peter Pisa

Hochkarätiger Ersatz bereits im Köcher

Zum Ende der aktuellen Saison 2017/18 werden die beiden Kreisläufer Chris Berchtenbreiter und Sebastian Bösing die HSG Konstanz verlassen. Während Berchtenbreiter zurück zu seinem Heimatverein TuS Ottenheim in die Landesliga wechselt und Abschied vom Leistungssport nimmt, wurde der Vertrag von Sebastian Bösing nach seinem zweiten Labrumriss, vorzeitigem Saisonaus und langer Verletzungspause in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Ein hochkarätiger Ersatz für Berchtenbreiter als neue Nummer eins auf der Kreisläuferposition steht indes schon fest. Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG: „Wir haben die optimale Lösung für uns gefunden und können in den nächsten Tagen eine echte Verstärkung bekanntgeben, die uns im Angriff und der Abwehr sehr weiterhelfen wird.“
Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga mit Konstanz und zuvor vier Jahren in der 3. Liga bei der SG Köndringen-Teningen möchte sich Chris Berchtenbreiter nach zwei sportlich sehr erfolgreichen Jahren am Bodensee komplett aus dem Leistungssport zurückziehen und geht den Schritt in die sechstklassige Landesliga zu seinem Heimat- und Jugendverein TuS Ottenheim. „Ich wollte wieder näher bei meiner Familie und meinen Freunden sein“, erklärt der bullige Kreisspieler. „Außerdem zusätzlich auch noch mehr Zeit für mein Studium haben“, so der 24-Jährige zu seinen Plänen und Gründen dafür, warum er trotz seiner eindrucksvoll nachgewiesenen Zweitliga-Tauglichkeit zurück zu seinen Handball-Wurzeln kehrt.

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Eulen Ludwigshafen gewinnen Benefizspiel gegen TV Hochdorf und helfen anderen

Die Die Eulen Ludwigshafen informieren:

Handballer zeigen Herz

Das Ergebnis war Nebensache. Im Mittelpunkt beim Benefizspiel zwischen dem Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen und dem Süd-Drittligisten, das die Eulen mit 37:24 (23:12) gewannen, stand diesmal Alexander Badinger, der an einer aggressiven Art von Lymphdrüsenkrebs erkrankte Handballer der SG Albersweiler sowie die Patienten des Hospiz Elias in Ludwigshafen für die sich der Lionsclub Ludwigshafen mit seinem Vorsitzenden Prof. Dr. Edgar Dippel engagiert und deshalb gemeinsam mit dem TV Hochdorf auch das Benefizspiel ausgerichtet hatte.
Die Mühen haben sich gelohnt. Über 10 000 Euro wurden am Dienstagabend vor über 700 Zuschauern im vollbesetzten Sportzentrum in Hochdorf eingenommen. Neben den Eintrittsgeldern, trug auch das großartige Engagement von Bäckermeister Peter Görtz von der gleichnamigen Bäckerei mit Sitz in Ludwigshafen bei, der für jeden Treffer des TV Hochdorf 100 Euro spendete und am Ende den Betrag sogar auf 3000 Euro aufstockte. Dazu kam auch der Verkauf eines von den Eulen signiertes Trikot zum Höchstgebot sowie eine Spende von einem Euro je verkaufte Karte für die nächsten Bundesliga-Partien hinzu. „Wenn es um eine gute Sache geht, dann sind wir auch dabei“, begründete Marcus Endlich das soziale Engagement der Eulen.

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