Handball-Zeitung

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Aktuelle Kommentare zu Artikeln / Leserbriefe / News

Rubrik/Liga: BL-A Wiesbaden/Frankfurt Männer

TV Erbenheim – SG 1877 Nied 33:33

Der TV Erbenheim berichtet:

Desolate zweite Halbzeit verhindert deutlichen Sieg gegen Nied

Das Kerbe-Nachholspiel gegen Nied stand eigentlich unter guten Vorzeichen. Fast alle Leistungsträger waren am Sonntagnachmittag in der Halle und auch Sebastian Evertz konnte glücklicherweise kurz vor Spielbeginn noch dazustoßen.
Zu Beginn des Spiels waren beide Mannschaften noch etwas verhalten und keiner der beiden Teams konnte sich absetzen. So stand es nach zwölf Minuten 7:5 für die Erbenheimer Jungs, die dann endlich den Turbo zündeten und sich durch ein schönes Tempogegenstoßspiel auf 13:5 absetzen konnten. Die Abwehr ließ nur noch wenige Chancen über den Rückraum zu, lediglich der Nieder Rechtsaußen steuerte noch das ein oder andere Tor bei. So konnte der TVE mit einem starken 8-Tore Polster in die Halbzeit-Pause gehen. Das Erbenheimer Team war gut gelaunt und hatte den Sieg schon in der Tasche – das dachten zumindest alle.
Wer den TVE kennt, weiß, dass auch ein solcher Vorsprung keine Garantie für einen Sieg ist. Und so kam es wie es kamen musste. Die ersten beiden Minuten der zweiten Halbzeit liefen noch für die Jungs aus Erbenheim und man konnte den Vorsprung auf 10 Tore ausbauen. Es folgte ein cleverer Schachzug des Nieder Coachs. Er stellte seine Abwehr auf ein offenes 4:2 System um und schon gingen den Erbenheimern die Ideen aus. Schnelle, überhastete Abschlüsse und Fehlpässe am laufenden Band waren das Resultat. Im Angriff lief nichts mehr und in der Abwehr wollte man dem Gegner offensichtlich nicht wehtun. Das führte dazu, dass sich die Jungs aus Nied Tor um Tor herankämpften und 20 Sekunden vor dem Ende sogar mit einem Tor führten. Lediglich ein – zugegebenermaßen amateurhafter – Pass von Marc Müller an Gabriel Brand am Kreis, führte noch zu einem Siebenmeter für den TVE. Erik Dahlhäuser hatte an diesem Tag wohl noch die größten Nerven und verwandelte zu einem Unentschieden. Das Remis scheint für den TVE noch glücklich, wäre doch ein Sieg für Nied verdient gewesen. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Heute von Lisa Müller berichtet.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Mazedonien

Mittwoch ab 18.00 Uhr im Ersten Fernsehprogramm live

Anwurf: 18.15 Uhr
Reporter: Florian Nass
Moderation: Alexander Bommes
Experte: Dominik Klein


Heute vom HBZ Redaktions-Team veröffentlicht.


   

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) 3. Liga Männer

Kreisläufer Nikola Sorda hat seinen Vertrag bei den Pfalzbibern um eine weitere Saison verlängert

Der TV Hochdorf informiert:

Sorda bleibt beim TVH

Foto: Milo Foto
Die zweite Vertragsverlängerung im Hinblick auf die Saison 2018/2019 ist fix: Kreisläufer Nikola Sorda verlängert seinen Vertrag beim TV Hochdorf um eine weitere Saison.
Sorda kam 2016 von der Zweitvertretung der TSG Friesenheim nach Hochdorf und reifte unter Stefan Bullacher auf seiner Position sowohl in der Abwehr als auch im Angriff schnell zu einem Top-Spieler in dieser Spielklasse. In dieser Saison wurde der 1,94 Meter große Bosnier jedoch schon am ersten Spieltag durch einen Handbruch zurückgeworfen, durch den er zwei Monate pausieren musste. »Das Verletzungspech hat mir und der ganzen Mannschaft den Saisonstart nicht leicht gemacht, aber ich bin davon überzeugt, dass wir noch die Kurve kriegen und im nächsten Jahr in der Dritten Liga wieder oben angreifen können«, zeigt sich der 22-Jährige kämpferisch. • Weiterlesen »»»


Heute von Tobias Faller berichtet.


   

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Rubrik/Liga: Landesliga HHV Mitte Männer

Dienstagspiel: TSG Eppstein – TuS Dotzheim

Dienstag, 20.30 Uhr.
Schul- und Sportzentrum Bienroth, Bergstraße 40, 65817 Eppstein.


Heute von Günni Rodius berichtet.


   

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) Europameisterschaft Männer

2.Spieltag der Gruppe C

So da hätten wir den zweiten Spieltag der deutschen Gruppe geschafft oder hat er uns geschafft?

Wir sind relativ euphorisch in die Halle gekommen. Die Betonung liegt auf relativ!
Und wir haben gleich gesehen was wir befürchtet hatten – nämlich dass die Slowenen genau wissen,
es geht um Leben oder Ausscheiden so haben Vujos Jungs auch sofort alles gezeigt was sie können, voller Einsatz und um jeden Ball kämpfen.
Während dessen haben die #badboys ein wenig zu wenig getan. Und ehe man sich versah lag man zuerst mit einem, dann mit zweien, dann mit dreien… Jedenfalls überraschend zur Halbzeit mit fünf Toren zurück.
Die zweite Halbzeit gehörte dann unserem Team auch wenn zu keiner Zeit eine Souveränität zu spüren war, aber über die Gründe wird sicherlich unser Bundestrainer mit seinem Trainerstab und vor allen Dingen mit den Spielern reden.
Und deshalb werden wir jetzt den Punkt feiern!
Denn der bedeutet den Einzug in die nächste Runde.
Morgen ist wieder Erholung angesagt!
Aber wir glauben, dass vor Ort viel Fleisch und viel Kuchen helfen wird …
Natürlich nur für uns und nicht für die Spieler – um uns auf den dritten Vorrundenspiele Tag vorzubereiten.
In unserer Runde besteht Einverständnis, dass wir in jedem Turnier einen Hänger brauchen!
Und den hatten wir heute, und der soll reichen!


Gestern von Dirk Florian berichtet.


   

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Rubrik/Liga: BL-B Männer

HSG Hochheim/Wicker II – TuS Nordenstadt 32:25

Die HSG Hochheim/Wicker berichtet:

HSG 2 holt Heimsieg gegen den Tabellendritten

Durch ein 32:25 (Halbzeitstand 17:12) gegen die TuS Nordenstadt gewann die zweite Mannschaft der HSG Hochheim/Wicker ihr zweites Heimspiel in Folge. Der bärenstarke Auftritt des Teams von Coach Angelo Urso gegen den hochgehandelten Tabellendritten aus der regionalen Nachbarschaft hat gezeigt, zu was das Team in der Lage ist und dass man sich auf einen guten, jedoch noch am Anfang stehenden Weg raus aus dem Tabellenkeller befindet. Der Sieg verhalf der HSG 2 zudem zum Sprung auf Platz 10 in der Tabelle der Bezirksoberliga B.
Gleich zu Beginn der Partie mussten die favorisierten Nordenstädter erkennen, dass sie eine schwere Partie in der Wickerer Goldbornhalle erwartet. Eine hellwache HSG-Abwehr vor einem gut aufgelegten Torwart legte den Grundstein dafür, dass man im Angriff immer wieder zu einfachen Toren kam. So lag die HSG bereits nach 20 Minuten deutlich mit 14:7 in Führung. In den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte folgte zwar die einzige Schwächephase unseres Teams, jedoch ließ man sich auch hierdurch nicht beirren und beendete Halbzeit 1 mit einem Vorsprung von 5 Treffern. Der Pausenpfiff kam dann genau zum richtigen Zeitpunkt. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Gestern von Manuel Pelzer berichtet.


   

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Rubrik/Liga: 3. Liga Männer

TV Hochdorf – SG Nußloch 29:33

Der TV Hochdorf berichtet:

Pfalzbiber unterliegen zum Start der Rückrunde

Foto: Milo Foto
Dem TV Hochdorf ist der Start in die Rückrunde der 3. Liga Süd missraten. Zuhause unterlagen die Pfalzbiber dem Tabellenzweiten SG Nußloch mit 29:33. Bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden war Marvin Gerdon mit sechs Toren der überragende Akteur auf Seiten der Grün-Weißen.
»Man muss heute einfach festhalten, dass der Gegner war«, konstatierte Hochdorfs Trainer Steffen Christmann nach dem Spiel. Mit der SG Nußloch hatte sich die über 60 Minuten klar bessere Mannschaft durchgesetzt, die mit dem 13-fachen Torschützen Kevin Bitz den alles überragenden Akteur in ihren Reihen hatten. Die Pfalzbiber konnten gegen einen körperlich robusten Gegner zwar über weite Strecken der Partie in der Offensive überzeugen, schnitten sich aufgrund fehlender Abwehr- und Torhüterleistung immer wieder selbst ins eigene Fleisch.
Die SGN startete, trotz anhaltender Unruhen im Umfeld, unbeeindruckt in die Begegnung und wollte ihr offenbar von Anfang an ihren Stempel aufdrücken. Der angesprochene Bitz wurde von seinen Nebenleuten immer wieder in aussichtsreiche Wurfpositionen gebracht und schoss aus sämtlichen Lagen einen Ball nach dem anderen in die Maschen. Beim Spielstand von 6:9 nach elf Minuten aus Gastgeber-Sicht hatte der Halblinke alleine so viele Treffer geworfen wie der TVH.
Die Hochdorfer blieben jedoch bis zum 10:12 ins Schlagdistanz und konnten in einem von starken Offensivreihen geprägten Handballspiel auch immer wieder selbst sehenswerte Akzente setzen. Auf Rechtsaußen wirbelte Marvin Gerdon und machte nicht nur aufgrund seiner sechs Treffer sein bislang bestes Spiel im TVH-Trikot. Nach dem 10:12 waren es dann jedoch ausgerechnet Gerdons Bruder Lucas und Gegenspieler Gianluca Pauli, die mit einem Doppelschlag eine Auszeit der Vorderpfälzer erzwangen.
Deren Wirkung verpuffte jedoch schnell. Die ambitionierten Badener legten noch drei Treffer drauf und lagen nach 20 Minuten bereits mit sieben Treffer in Führung. Innerhalb von sechs Minuten holten die Grün-Weißen zwar vier Treffer wieder auf, aber weil erst Philipp Müller und dann erneut Kevin Bitz kurz vor der Pause wieder für die SGN trafen, betrug die Pausenführung der Gäste beim 16:21 dann doch komfortable fünf Treffer Vorsprung. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Gestern von Tobias Faller berichtet.


   

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Rubrik/Liga: Landesliga HHV Mitte Männer

TG Kastel – TuS Dotzheim 27:37

Die TG Kastel berichtet:

Kastel bietet Dotzheim 30 Minuten lang die Stirn

Zum ersten Spiel im Jahr 2018 empfing man den Klassenprimus aus Dotzheim. Nach ausgeglichener erster Halbzeit musste man sich am Ende ein wenig zu deutlich mit 37:27 (15:16) geschlagen geben.
Vom Start weg erwischte Kastel einen guten Start in die Partie. In der Abwehr arbeitete man unermüdlich und zwang den Gegner zu technischen Fehlern oder unvorbereiteten Abschlüssen, die von Keeper Sven Schiebeler vereitelt werden konnten. Fast fünf Minuten benötigte der Gegner, um per Siebenmeter seinen ersten Treffer zu erzielen. Kastel spielte im eigenen Angriff geduldig bis zur Chance oder war nur siebenmeterreif zu stoppen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnte Kastel die Führung behaupten, ehe eine Reihe technischer Fehler dazu führte, dass Dotzheim durch einfache Tore beim 7:8 erstmalig die Führung übernahm. Doch Kastel kämpfte sich zurück, konnte seinerseits zwei Ballgewinne per Gegenstoß verwerten und war einmal sehenswert per Kempa erfolgreich. Die Folge: 10:8 Führung und Team Time-Out Dotzheim. Die Halle bebte! Man schaffte es nach dem Time-Out sogar auf 13:10 zu erhöhen. Doch die letzten Minuten der ersten Halbzeit häuften sich die Fehler im Angriff, die Dotzheim gnadenlos ausnutzen konnte. Bis zur Halbzeit schaffte es der Gegner, mit 15:16 in Führung zu gehen. • Weiterlesen für registrierte Nutzer oder mit Schnupperzugang!


Gestern von Tobias Fischer berichtet.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Norbert Wanner
(ehem. Abteilungsleiter HSG Hochheim/ Wicker)

Foto: Privat
Deutschland ist für mich Top-Favorit der EM. Ich denke, wir werden als Gruppensieger in die Hauptrunde einziehen. Die Top-Favoriten in den anderen Gruppen sind für mich Island/Schweden, Frankreich und Spanien.
Zum Kader kann man unserem Bundestrainer nur gratulieren, wenn er drei aktuelle Europameister zuhause lassen muss, dann ist die Auswahl mehr als groß und ich schätze Christian Prokop sehr, sowohl als Coach, wie auch als Motivator!
Ich will jetzt hier nicht den Propheten spielen, aber nach meiner Einschätzung stehen wir am 28. Januar im Finale.


Gestern von Günni Rodius berichtet.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Slowenien 25:25

7m durch Reichmann Minuten nach dem Apfiff aufgrund von berechtigten Protesten der Deutschen nach slowenischer Verhinderung der schnellen Mitte. (Videobeweis)

Deutschland in der Hauptrunde.

Wenn Montenegro am Mittwoch gegen Slowenien gewinnt und Deutschland Mazedonien schlägt, dann zieht das DHB Team ohne Minuspunkte in die Hauptrunde.


Vom HBZ Redaktions-Team am Sonntag, 14. Januar 2018 veröffentlicht.


   

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) Männer Turniere U20 Nationalmannschaft

U20-Weltspitze in Konstanz mit „tollem Abschluss eines super Events“: Frankreich vor Deutschland

Die HSG Konstanz berichtet:

Jubel über den zweiten Platz: Deutschland nach dem Sieg gegen Spanien – Alle Fotos: Peter Pisa

Drei Tage lang herrschte vor insgesamt 1450 Fans internationales Flair in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle, drei Tage wurde portugiesisch, französisch, spanisch und deutsch in der Heimspielstätte der HSG Konstanz gesprochen.

Zu bewundern gab es neben absolutem Spitzenhandball auch unterschiedliche Bräuche, Philosophien und Spielweisen – und südländisches Temperament, das sich insbesondere beim heißblütigen Duell zwischen Portugal und Spanien zeigte. Eine Klasse besser als die hochkarätige Konkurrenz – immerhin die besten Nachwuchsteams der Welt – präsentierten sich „Les Experts“ auch Frankreich. Mit drei Siegen in drei Spielen und dabei 99:74 erzielten Toren ließen sie der Konkurrenz keine Chance und verwiesen Deutschland, Spanien und Portugal auf die Plätze zwei bis vier.

Echter Aktivposten: Frederik Simak war einer der besten im DHB-Team

Auf welchem Niveau sich das Geschehen beim traditionellen Vier-Topnationen-Turnier bewegen sollte, wurde dabei schon im Auftaktspiel deutlich, als sich Frankreich und Spanien ein hochklassiges, mitreißendes Match lieferten, in dem die Franzosen schon wie der sichere Sieger aussehen, am Ende aber noch einmal richtig zittern mussten und Spanien nur knapp mit 24:25 unterlegen waren. Hatten die Iberer ihren Gegner noch lange fordern können, so gelang dies weder Deutschland noch Portugal, die sich am Freitag vor 450 Zuschauern 30:30 getrennt hatten. Auch Portugal hinterließ einen durchweg starken Eindruck und hatte in seinem Rechtsaußen den Publikumsliebling in seinen Reihen, der auch Deutschland große Probleme bereitet hatte.

„Uns ist der Einsatz und Kampf abhanden gekommen“, monierte der neue Junioren-Bundestrainer André Haber nach der 25:32-Schlappe gegen Vizeweltmeister Frankreich an Tag zwei. „Aber darüber definieren wir uns. Der schnelle hohe Rückstand hat eine gewisse Enttäuschung verursacht.“ Die deutliche Überlegenheit des Nachbarlandes hatte auch für gedämpfte Stimmung unter den 400 an Tag zwei anwesenden Zuschauern gesorgt. Umso glücklicher waren die Verantwortlichen auf Seiten des Deutschen Handballbundes (DHB) und den Turnier-Organisatoren der HSG Konstanz über den Verlauf des Finaltages. Über 600 Zuschauer waren gekommen und sorgten für eine ansprechende Kulisse und Stimmung.

Eine Klasse für sich: Frankreich jubelt nach drei Erfolgen in drei Spielen über den Turniersieg • Weiterlesen »»»


Andreas Joas berichtete am Sonntag, 14. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Patrick Zörb
(Abt.-Leiter Handball TV 05/07 Hüttenberg)

Die Deutsche Nationalmannschaft zählt natürlich als Titelverteidiger zum Kreis der Favoriten.
Allerdings sehe ich einen relativ großen Kreis von Mannschaften die in der Lage sind Europameister zu werden. Allen voran die starken Franzosen und die Kroaten mit dem Heimvorteil werden schwer zu schlagen sein. Aber auch Dänemark, Spanien oder Norwegen haben sehr starke Mannschaften.
Die „Balkan“-Gruppe in der Vorrunde hat es natürlich in sich, sollte aber machbar sein. In den K.O.-Spielen entscheidet die Tagesform und die Torhüterleistung – da die deutsche Mannschaft hier sehr gut aufgestellt ist, hoffe ich auf´s Halbfinale.
Die Nominierung von 4 Kreisläufern und nur einem Linksaußen ist sicher etwas überraschend. An der großen Diskussion um die Nominierung des Bundestrainers möchte ich mich nicht beteiligen. Ohnehin besteht ja noch die Möglichkeit Spieler zu tauschen, von der Bundestrainer Prokop sicher Gebrauch machen wird.


Axel Kretschmer berichtete am Sonntag, 14. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

Dominik Mappes verlässt den TV Hüttenberg zum Saisonende

Der TV Hüttenberg informiert:

Bundesliga-Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg wird im Sommer 2018 seinen Spielmacher Dominik Mappes ersetzen müssen

Foto: Axel Kretschmer
Der 23-Jährige, der seit den „Minis“ für die Mittelhessen aktiv ist, hat die TVH-Verantwortlichen in der vergangenen Woche über seine Wechselwünsche informiert und wird sich nach der laufenden Spielzeit dem jetzigen Bundesligakonkurrenten HC Erlangen anschließen.
„Mit dieser Entwicklung müssen wir jetzt umgehen können. Natürlich kommt uns die Entscheidung von Dominik mitten im Kampf um den Klassenerhalt nicht gerade gelegen“, meint TVH-Geschäftsführer Lothar Weber. „Auch für das Projekt Leistungshandball in Hüttenberg ist das ein herber Schlag.“
Der TV Hüttenberg war bis zuletzt hoffnungsvoll gewesen, den talentierten Mittelmann auch über die Saison 2017/18 hinaus in der Mannschaft halten zu können. Mit seinen Leistungen in der DKB Handball-Bundesliga hatte sich das Eigengewächs allerdings in den letzten Monaten auf die Zettel zahlreicher Trainer innerhalb der 1. Liga gespielt.
„Natürlich erfüllt uns die sportliche Entwicklung von Dominik auf Vereinsseite auch mit Stolz und bestätigt uns darin, den Hüttenberger Weg mit jungen Talenten auch weiterhin fortsetzen zu wollen“, so Weber weiter. „Wir wünschen ihm für seine weitere sportliche Karriere alles Gute.“ • Weiterlesen »»»


Lucas Mertsching berichtete am Sonntag, 14. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

EM Eindrücke Spieltag 2

Gruppe C – Hammer!


Foto: Dirk Florian
Ja auch das Ergebnis der Jungs, aber erst die Stimmung bei dem Zweiten Spiel war natürlich am besten gewesen.
Slowenien gegen Mazedonien ein absoluter Kracher vor einer dann wirklich vollen Halle. Aber kommen wir gleich noch mal zurück zum ersten Spiel der #badboys. Super konzentriert und nicht so schnell die Nerven verlierend und vor allen Dingen geil auf die ersten Punkte. Zu keiner zeit gab es irgendwelche Zweifel darüber dass die ersten beiden Punkte nach Hause gefahren werden konnten. Dem Gesichtsausdruck nach war auch Andreas Michelmann sichtlich zufrieden, nicht nur mit dem Ergebnis sondern auch mit dem auftreten der deutschen Nationalmannschaft. Trotzdem war das zweite Spiel das stimmungsvollere und lautere Spiel. Schon als die beiden Mannschaften einliefen tobten die roten und blauen Fans und gaben sich einen gesanglichen Kampf. Das ist Europameisterschaft das ist Handball und das ist das was wir lieben.


Dirk Florian berichtete am Samstag, 13. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Matthias Kornes
(www.ballgewinn.de)

Es ist schon wieder EM – oder WM? Olympia? Mir fällt es zusehends schwerer, mich über eine EM oder WM zu freuen oder ihr gespannt entgegen zu blicken. Der Wechsel im jährlichen Rhythmus ist für mich, zugegebenermaßen, etwas schnell. Wie alle Jahre wieder kann man nun über Kader oder Aufstellung und Taktik debattieren, oder auch den jeweiligen Bundestrainer kritisieren oder belobigen. Was erwarte ich also von dieser EM?
Es wird, genau wie in den Vorjahren, wenig Entwicklung im spielerischen Bereich geben. Der „HBL-Spielstil“ wird weiter dominieren. Einige Nationen nutzen ihre nationalen Spezialitäten in der Ausbildung und werden somit etwas anders spielen als die massiv „HBL-geprägten“ Nationen. So werden Spanier oder Slowenen wieder mit individuell gut geschultem Kleingruppenhandball in der Defensive und Offensive aufwarten.
Die Torwarte werden einmal mehr den finalen Ausschlag geben über Sieg oder Niederlage, sind doch die meisten Ballgewinne mittlerweile nicht mehr durch Abwehrspieleraktionen, sondern durch Torwartaktionen zu verzeichnen. Es wird das fürchterliche Spiel mit leerem Tor geben inklusive der packenden Frage, ob er denn nun trifft, ins leere Tor, oder nicht. Und wie gehabt wird die Frage, wessen Spieler diese brutale Terminhatz in einer EM am besten überstehen, genauso wichtig sein für die Antwort auf den Titelträger wie spielerische Klasse.
Was bleibt am Ende der EM? Ein Titelträger, ein Zweiter, ein Dritter, Enttäuschte und Zufriedene. Ein paar Analysen in der Handball-afinen Presse- und Medienlandschaft.
Und schon ein paar Tage danach versickert der deutsche Handball wieder hinter der SKY-Wall ins Unbedeutende.
Dorthin, wo er ja auch die meiste Zeit verbringt. Daran wird auch ein Titelgewinn der Prokop-Männer nichts ändern.
Ich habe häufig mit Kindern zu tun. Die sind meist erfrischend ehrlich. Selbst wenn sie aus der Sportart kommen – dass jetzt EM ist, das haben die meisten nicht mitbekommen.
Oder, wie das der kleine Lukas (11 Jahre, seit vier Jahren Handball) jüngst treffend auf den Punkt brachte:
„Was, es ist Europameisterschaft? Kann nicht sein, es ist Weltmeisterschaft, im Sommer.“


Günni Rodius berichtete am Samstag, 13. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Florian Heinzer
(Spieler TGS Langenhain)


Ich glaube die deutsche Mannschaft zählt für viele zu den absoluten Favoriten – für mich natürlich auch und es wäre grandios für den deutschen Handball wenn das DHB-Team den Titel verteidigt. Den Kader finde ich sehr interessant sicherlich mehr oder weniger das stärkste was es zur Zeit gibt. Doch die Frage die ich mir stelle, ist ob man wieder den Teamspirit des letzten Turniers entwickeln kann. Wenn das gelingt ist alles möglich!
Natürlich gehören die üblichen Verdächtigen wie Frankreich und Dänemark immer zu den (Mit-)Favoriten.
Die Kroaten werden denke ich über sich hinaus wachsen und auch unter den letzten vier stehen da sie von Publikum getragen werden.
Man darf gespannt sein, denn auch die „Underdogs“ haben Spieler die Spiele alleine gewinnen können – siehe Nenadic oder Palmarson.


Günni Rodius berichtete am Samstag, 13. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Michael Blechschmitt
(Manager TV Groß-Umstadt)

Foto: Pressedienst TV Groß-Umstadt
Ich glaube die deutsche Mannschaft ist gut aufgestellt und gut vorbereitet für das große EM Turnier.
Die „vermeintlich“ besten bundesdeutschen Handballspieler sind im Kader und werden motiviert alles daran setzen den Titel zu verteidigen. Ausschlaggebend für den Erfolg wird sicher der Start in das Turnier sein und ob sich die deutsche Mannschaft im Verlauf des Turniers steigern kann.
Die Mannschaft wird – da bin ich mir sehr sicher – ins Halbfinale einziehen, ab dann entscheiden Nuancen. Eine Endspielteilnahme ist sicher im Bereich des möglichen.
Großer Favorit ist für mich Kroatien, die den Heimvorteil nutzen werden.
Schade ist für mich die wiederholt, absolut mangelnde Medienaufmerksamkeit. Eine der packendsten Hallensportarten wird an den Rand gedrängt und verschwindet hinter Regionalligapartien im Fußball. Das darf nicht sein und muss unbedingt verbessert werden.
Da hat auch der DHB und die HBL noch viel zu tun, die sollten endlich mal Medienprofis an das Thema lassen und einen Masterplan entwickeln. Handball muss viel stärker in den Focus rücken, in den Verbänden muss der „Muff“ der überholten Bürokratie ausgetrieben werden. Gerne greife ich hier auch mein Lieblingsthema auf, der Solidarabgabe der reichen Sportverbände und Vereine – vornehmlich Fußball – an eine unbürokratische Organisation, von den geschätzten 800 Mio. Euro, die der Fußball hier im Land umsetzt, sollten 5 % Solidarbeitrag (40 Mio. Euro) an alle anderen benachteiligten Sportverbände zur Entwicklung und Unterstützung der Vereine abgegeben werden.


Günni Rodius berichtete am Samstag, 13. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Henning Opitz:
(Ehrenvorsitzender Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.
Ehrenpräsident Handball-Verband Berlin e.V.
Ehrenmitglied Deutscher Handballbund e.V.
Ehrenmitglied Sport-Club-Charlottenburg e.V.)

Henning Opitz, privates lizenzfreies Foto ursprünglich erstellt von der HBL

1. Der Status des Teams als aktueller Europameister und Titelverteidiger
Unsere Mannschaft trägt die Last des Titelverteidigers. Das hätte ihr vor zwei Jahren in Polen niemand zugetraut. Doch nach der WM-Niederlage im Achtelfinale vor einem Jahr weiß man, dass das Team verwundbar ist. Dadurch gewarnt wird die Mannschaft Stärke zeigen und erfolgreich sein.

2. Was meinen Sie zur Nominierung des Kaders?
Der nominierte Kader trägt die Handschrift des Trainers und dessen Auffassung schnellen Handball zu spielen. Die Nichtnominierung von Dahmke und Wiede kann ich nachvollziehen. Die von Lemke nicht. Doch Prokop ist der Entscheider. Wenn notwendig, wird er die durch Nachnominierungen ändern.

3. Wie finden Sie die Vorrundengruppe
Jede der Gruppen hat es in sich. So auch die Vorrundengruppe unseres Teams. Eine EM ist eben schwieriger zu spielen als eine WM. Alle drei Gegner können, nein sie müssen geschlagen werden, schon um Punkte in die Hauptrunde mitzunehmen.

4. Erfolgstipp – wie weit kommt das Team?
Mein Tipp ist, dass wir das Halbfinale erreichen werden. Danach ist alles drin.

5. Ihre Favoriten?
Kroatien, Frankreich, Deutschland und Spanien.

6. Ihre EM-Helden 2018 (unabhängig von der Titelverteidigung)?
Da habe ich keinen Parat. Wenn es aber Spieler der zehn Berliner Füchse sind, die bei der EM in Kroatien für ihre Nationen auf dem Parkett stehen, würde ich mich freuen.


Axel Kretschmer berichtete am Samstag, 13. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

EM Eindrücke Spieltag 1


Fotos :Dirk Florian

Duvnjak: Das sah nicht gut aus mit seiner Wade.
Das erste Endspiel der EM hat Österreich verloren.

Schade, da war entschieden mehr drin. Interessanter noch das Debakel der Schweden, das sie am Ende noch so eben verträglich gestalten konnten.
War Island jetzt so gut und gegen uns so schwach oder wir so stark morgen – wir werden sehen. Frankreich grad so die Kurve gekriegt gegen erwartet starke Wikinger. Und Kroatien? Stark!

Stimmung in der Sports-Bar stark! Wir freuen uns auf die Jungs gegen Montenegro hier gleich nebenan.


Dirk Florian berichtete am Samstag, 13. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer Nationalmannschaft

Deutschland – Montenegro 32:19


Vom HBZ Redaktions-Team am Freitag, 12. Januar 2018 veröffentlicht.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Stefan Bartels:
(Ehemals Trainer in Wallau, Rüsselsheim und Kriftel)

Foto: Pressedienst TuS Kriftel
Ich freue mich sehr auf die EM. Dieses Mal gibt es eine ganze Breite an Nationen, die zum Favoritenkreis zählen. Frankreich ist dabei sicher der Topfavorit. Sie haben eine gute Mischung aus erfahrenen und aufstrebenden, talentierten Spielern dabei. Kroatien mit dem Heimvorteil im Rücken gehört sicher auch zum Favoritenkreis, genau wie Dänemark. Spanien, Norwegen und auch der deutschen Mannschaft rechne ich Außenseiterchancen zu.
Die Kadernominierung durch Christian Prokop hat mich schon ein wenig überrascht. Mit Lemke und auch Wiede wurden zwei richtig gute und auch nach wie vor junge Spieler nicht nominiert, denen die Erfahrungen auf diesem hohen Niveau sicher für die Zukunft gut getan hätten. Dennoch sollte man die Kaderzusammenstellung des Bundestrainers nicht von vorne rein mit Argwohn und allzu viel Kritik beäugen. Er hat klare Vorstellungen, wie Abwehrtaktik und Angriffsspiel seiner Meinung nach auszusehen haben. Nach diesen Vorgaben stellt er sich den Kader zusammen und man sollte ihm vertrauen, die dafür richtigen Spieler ausgewählt zu haben.
Unsere Mannschaft verfügt zudem über zwei herausragende Torleute, die den UnTerschied in dem einen oder anderen Spiel ausmachen können. Die Vorrunde sollte daher kein allzu großes Kopfzerbrechen verursachen. Wie es dann weitergeht, wird sicher auch am Abschneiden der anderen Nationen liegen. Wenn man den ganz großen Brocken aus dem Weg gehen kann ist sicher das Halbfinale drin.
Ich drücke den Jungs auf alle Fälle die Daumen!


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Matthias Hieronimus:
(Ex-A-Jugend Bundesliga Trainer HSG Wiesbaden,
davor erfolgreich beim TuS Holzheim, Landesliga Männer)

Archivbild
Als Titelverteidiger wird es sicherlich etwas schwieriger als 2016, jeder will uns schlagen, keiner wird uns unterschätzen!
Wir zählen zusammen mit Frankreich und Dänemark zu den absoluten Top Favoriten.
Wir haben einen super Kader, gerade in der Breite kommt keine Mannschaft an uns ran, wir könnten nach 15 min komplett wechseln (bis auf Gensheimer) es würde keinen Abbruch geben.
Wie weit wir kommen hängt in den entscheidenden Spielen von den Torhütern ab, wenn sie ihre Top–Leistung im entscheidenden Moment bringen, können wir es schaffen.
Seine Personalentscheidung kann man nachvollziehen, er wird seine Gründe haben, seine Philosophie die er durchzieht, wäre auch schlimm, wenn er alles so machen würde wie sein Vorgänger.
Man sollte einfach mal die Entscheidung akzeptieren, nicht immer alles in Frage stellen, hinterher ist man immer schlauer, sollte es schief gehen, hat es der Bundestrainer letztendlich zu verantworten und wir haben wieder hunderte von neuen Bewerbern.
Freuen wir uns das es endlich losgeht, auf schöne gemeinsame Handballabende mit Freunden und das wir es bis ins Endspiel schaffen!


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Jackie Johnson:
(Trainerin Oberliga-Aufsteiger HSG Weiterstadt/ Braunshardt/ Worfelden Damen)

Als amtierender Europameister stehen unsere Bad Boys natürlich ganz anders im Fokus, als das noch 2016 war. Da waren sie ein Underdog, mit dem niemand gerechnet hat. Jetzt werden sie sicherlich ernst genommen und zwar von Spiel 1 an. Mal sehen, wie sie mit dieser Rolle zurecht kommen.
Ich glaube, ich war, ähnlich wie viele andere in Handball-Deutschland, ein bisschen überrascht, was die Aufstellung betrifft. Ich persönlich verstehe nicht, wieso er nur 1 Linksaußen mitnimmt, dafür aber 4 Kreisläufer. Es ist unbestritten, dass ein Uwe Gensheimer alle Spiele durchspielen KANN, aber warum MUSS er das denn? Sooo schlecht sind die anderen LA dahinter auch nicht. Aber gut, der Bundestrainer wird sich sicherlich was dabei gedacht haben und dann schauen wir einfach mal, was dabei rauskommt. Es besteht ja auch die Möglichkeit, noch nachzunominieren.
Und die Vorrundengruppe, die hat es in sich. Das sind mal 3 superschwere Auswärtsspiele, einfach weil die Balkanmannschaften ein irre frenetisches Publikum haben. Das muss man erstmal ausschalten und cool sein Ding weiterspielen. Aber wer ins Halbfinale kommen will, der muss genau das.
Hmm, mit Tipps tu ich mich immer schwer. Ich denke, wenn die Bad Boys ohne gravierende Verletzungen bleiben und gut ins Turnier kommen, dann können sie schon weit kommen. Ich mache mir aber darüber keine Gedanken, denn ich will einfach tollen, spannenden Handball sehen, und das kann ich auch, wenn ich die anderen Nationen schaue.
Meine Favoriten sind Frankreich, Dänemark, Norwegen und auch die Bad Boys. Aber Kroatien kann man auch einiges zutrauen….so im eigenen Land.
Meine EM-Helden verteilen sich durch viele der dort teilnehmenden Teams!


Axel Kretschmer berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Männer Nationalmannschaft

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Olaf Anthes:
(Ehemaliger Trainer der HSG Hochheim/ Wicker (2007-13), des TV Bodenheim (2014-16)
und derzeit im „Sabbatjahr“ wegen einer neuen beruflichen Herausforderung
[Schulleitungsmitglied am Gymnasium Oppenheim])

Foto: Privat
Ich bin ein absoluter Fan unserer aktuellen Nationalmannschaft und unseres neuen Bundestrainers Christian Prokop, der die bahnbrechende Arbeit von Dagur Sigurdsson sehr sinnvoll fortführt und nicht zuletzt durch die wegweisende Nominierung des endgültigen Kaders für die EURO18 eigene, sehr markante Akzente setzt. Jugendlichkeit und Erfahrung, Belastbarkeit und Flexibilität, Athletik, Kraft und Spielwitz: Ich sehe derzeit die stärkste deutsche Handball-Nationalmannschaft seit Langem, stärker als beim Überraschungserfolg in Polen. Aber das ist auch bitter nötig! Denn in die Rolle des Jägers kann jeder mal schnell schlüpfen, aber jene des Gejagten können die wenigsten auf Abruf. Dennoch stehen die Chancen sehr gut, sehr weit zu kommen. Überragende Torhüter – auch wenn mir Wolff bei Würfen aus dem Rückraum nicht immer gefällt -, eine bärenstarke Abwehr mit vielen Wechselmöglichkeiten ohne Qualitätsverlust, ein verlässlicher Gegenstoß über links, rechts und über die anschließenden Wellen sowie ein wie ich finde tolles, weil physisch und taktisch starkes Positionsspiel – ich würde sagen: Wir haben alle Trümpfe in der Hand!


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Wieland Berkholz:
(Abteilungsleiter der FTG Frankfurt, Schiedsrichter auf Bezirksebene,
freiberuflicher Redakteur für www.handball-world.com)

Da ich für www.handball-world.com die Gelegenheit habe, die zweite Turnierhälfte in Zagreb redaktionell zu begleiten, steigt bei mir schon die Vorfreude. 2005 konnte ich als Tourist das Finalwochende der EM in Ljubljana, als das DHB-Team mit „Eike“ Immel den Titel holte, verfolgen. Ich bin natürlich gespannt, wie diese Europameisterschaften im Vergleich zu damals atmosphärisch verlaufen wird. Das Halbfinale zwischen Slowenien und Kroatien verlief damals in einer aufgeheizten aggressiven Stimmung, in welcher es auch auf dem Feld unsportliche Szenen gab. Auf die Schiedsrichter wird in den Begegnungen zwischen den ehemaligen jugoslawischen Staaten besondere Aufgaben zukommen. Ich bin aber zuversichtlich, dass deren Leistungen, wie schon bei den letzten europäischen Turnieren, gut sein werden.

Ich freue mich auf ein ausgeglichenes Turnier. Bei der letzten Europameisterschaft in Polen kann ich mich an viele Spiele erinnern, die bis zum Ende Spitz auf Kopf standen. Norwegen, Frankreich, Dänemark und Deutschland sind für mich die Topfavoriten. Die Kroaten hatten eigentlich immer das Problem, dass die Schlüsselspieler zum Turnierende hin mit Verletzungen kämpften. Auch diesmal wird es darauf hinauslaufen und man darf gespannt sein, ob das Adrenalin durch die Zuschauerunterstützung noch mehr als in den früheren Turnieren über Schmerz und Müdigkeit hinweg hilft.

Beim DHB-Team beherrscht die Medien natürlich der Tausch von Bastian Roscheck gegen Finn Lemke das Thema. Ich will und kann nicht bewerten, ob dieser Wechsel taktisch sinnvoll ist. Meine Interpretation, warum dieser Wechsel von der Handvoll deutschlandweiter Handballjournalisten so vertieft wird: Finn Lemke war schon vor zwei Jahren neben Andi Wolff und später Kai Häfner der interessanteste Spieler für die Journalisten. Es gab einige Extrastories zum „sanften Riesen“. Mein Eindruck ist somit, dass von der schreibenden Zunft diese Personalie besonders begleitet wird. Wie bei jedem Turnier hoffe ich, dass das deutsche Team es mindestens bis in das Halbfinale schafft, da hierdurch der Handball deutschlandweit im Medienfokus steht.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Michael Franz:
(Trainer HSG Dietzenbach)

Foto: Pressedienst HSG Dietzenbach
Also, insgeheim hoffe ich auf irgendeine Überraschung, z.B. Norwegen, Island o.ä. Aber (auch) für mich ganz klarer Favorit: Les Bleues! Höchste Spielkultur, mentale Souveränität, immer wieder neue Top-Talente und eine absolut überragende Athletik, was bei einem solchen Turnier sicher ein oder der Faktor ist.
Kroatien würde ich es gönnen, aber sie dürften spätestens im Halbfinale an den eigenen Erwartungen und Emotionen scheitern bzw. ihrer Fans; in der Vorbereitung zeigten sie sich recht überheblich. So gesehen wäre Gold für Kroatien eine Überraschung ebenso wie der Titel für unsere „Bad Boys“. Spanien finde ich langweilig, Dänemark wäre sicher auch ein Top-Kandidat.
Für das DHB-Team ist das die Feuerprobe – vor zwei Jahren war das wesentlich einfacher, eine ganz andere Situation. „Nicht Gold“ wäre für mich deshalb kein Misserfolg, das Halbfinale ein prima Ergebnis. Es käme darauf an, mit welcher Spielfreude, Präzision und auch Überzeugung sie auftreten. Von daher bin ich gespannt, wie (unser) Steffen durchs Turnier kommt, ob er seine Weltklassevorstellung von der letzten EM bestätigen kann. Offensichtlich vertraut auch der neue Bundestrainer auf seine Übersicht und Spielführung. Dessen Personalentscheidung finde ich mutig, aber auch nachvollziehbar, wenn er seine Philosophie durchziehen will, z.B. möglichst keine Tempoverluste durch alternativlose Abwehr-Angriffswechsel. Auf geht’s!


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Thomas Zeitz:
(Trainer FSG Mainz 05 / Budenheim – Meenzer Dynamites)


Das deutsche Team ist nicht mehr wie vor zwei Jahren in der Rolle des Underdog sondern geht als Titelverteidiger ins Rennen. Das ist gleichbedeutend mit Erwartungen von Innen und Außen. Es wird eine andere EM als vor zwei Jahren, und jeder will den amtierenden Europameister schlagen.
ch persönlich glaube, das es Fluch und Segen zugleich sein kann und es darauf ankommt, ob das formierte Team vom Teamgeist und der Teamleistung an die EM von vor zwei Jahren anknüpfen kann. So ein Turnier kostet anders als beim Fußball sehr viel Kraft und da werden mannschaftliche Geschlossenheit und Zusammenhalt eine große Rolle spielen.
Was die Nominierung angeht halte ich es wie viele meiner Vorredner hier und sage „abwarten“. Es sind bestimmt einige Überraschungen dabei, aber der Bundestrainer wird sich schon so seine Gedanken gemacht haben, wen er mitnimmt und wen er zu Hause lässt bzw. sich offen hält. Hinterher ist man immer schlauer, aber ich finde es auch vermessen, da vorher schon Kritik zu üben oder zu sagen „der oder der hätten unbedingt mitgemusst“. Wir kennen die Gründe nicht und spekulieren mag einigen Spaß machen, bringt aber nix und man liegt meistens verkehrt. Die Jungs, die da sind, werden alles geben. Und am Ende werden wir uns darüber freuen oder ärgern, was herausgekommen ist.
Die Gruppe ist wie alle anderen drei auch schwer. Bei einer Handball-EM gibt es überhaupt kein leichtes Spiel. Vielleicht ist es ein Vorteil, das alle drei Teams aus der Balkan-Region kommen und man ähnliche Spiel-Stile bespielen muss. Das wird die Vorbereitung darauf eventuell etwas erleichtern. Andererseits sind das alles mehr oder weniger Nachbar-Länder, was bedeutet, dass viele Zuschauer die Teams unterstützen werden. Letztlich ist es aber wirklich egal, weil es wie schon gesagt KEIN leichtes Spiel gibt. • Weiterlesen »»»


Axel Kretschmer berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Sebastian „Seppel“ Häuser
(Jugendleiter Handball TG Schierstein – Trainer gemischte D-Jugend TG Schierstein)

Foto: Privat
Ich denke wir sind auch bei dieser EM einer der Favoriten. Das Spielystem hat sich natürlich etwas geänderrt. Und mit Lemke haben wir einen starken Abwehrspieler nicht an Board. Die sehr gute Abwehrarbeit hat uns vor zwei Jahren so weit voran gebracht. Aber ich denke, dass wir wieder über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen. Wir haben zwar keinen Welt-Handballer wie Nikola Karabatic, aber eine junge, ehrgeizige und mannschaftlich geschlossene Truppe. Ich bin gespannt, wie vor allem die taktische Flexibilität im Rückraum ist. Und ob Spieler wie Lemke und Wiede evtl. doch noch dazu stoßen und somit die Kräfte geschont werden und unser Spiel schwerer wird zu lesen. Trotzdem ist eine der großen Fragen, wie das Team im nun neuen Rampenlicht, mit der Situation umgehen wird.
Die Vorrunde wird mit Sicherheit nicht einfach. Das werden krasse Auswärtsspiele. Aber ich denke, wir haben die Qualität und einige Spieler die Erfahrung, vor so einer Kulisse zu bestehen. Unter die top vier schaffen wir es, glaube ich. Da wir vor allem im Tor weltklasse aufgestellt sind. Wolff und Heinevetter werden sehr entscheidend sein.
Kroatien ist ganz klar, aufgrund des Heimvorteils, Favorit. Frankreich und Dänemark natürlich auch wieder. Norwegen ist derzeit im Aufwind. Spanien zählt diesmal für mich nicht zu den Favoriten. Die Kräfte der „alten“ Stars werden nicht bis zur Finalerunde halten. Leider sind wieder nur wenige qualitativ gute junge Spieler in dem Kader. Ich denke, dass Kroatien, Frankreich, Norwegen und Deutschland das Halbfinale erreichen werden. Und dann werden es die Kleinigkeiten entscheiden: Pech, Glück, Nervosität, Tagesform, etc. Von den Vieren kann jeder Europameister werden. Einen klaren Favoriten gibt es daher für mich nicht.
Mich freut es, dass die Spiele im öffentlichen Fernseh zu sehen sind. Und ab der Hauptrunde, werden wir innerhalb der TG Schierstein, die Spiele zusammen schauen.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Gerhard Döll
(Manager FSG Ober-Eschbach/ Vortaunus)

Foto: Pressedienst FSG Ober-Eschbach/ Vortaunus
Grundsätzlich halte ich die Inflation der WM und EM Termine (jährlicher Wechsel) für kontraproduktiv. Wenn es dann noch so peinliche Richtlinien gibt wie die Tatsache, dass sich Länder Nationalmannschaften aus ausländischen Spielern zusammenkaufen können(Beispiel Katar), muß man kein Romantiker sein um zu Wissen, dass dies die zweitbeliebteste Deutsche Ballsportart nicht populärer macht.
Im sportlichen Bereich ist die Leistungsdichte auch durch schlaue DHB Maßnahmen in den letzten Jahren enorm gestiegen. Früher war der Erfolg zu sehr von einigen wenigen herausragenden Spielern abhängig. Wenn die nicht in Form waren oder der Gegner sie aus dem Spiel genommen hat, blieb der Erfolg aus. Dies ist bestimmt auch ein Grund für die langen Zeitabstände, die es zwischen den EM oder WM Erfolgen seit 2000 gab. Fünf Jahre zwischen der EM Vizemeisterschaft im Jahr 2002 und dem WM Sieg 2007, das war ja akzeptabel. Dann aber eine neun Jahre lange Durststrecke bis zum EM Sieg 2016.
Inzwischen sind unsere Spieler physisch und technisch in jungen Jahren viel weiter und wir sind erheblich breiter aufgestellt.
Entsprechend kompliziert war für Trainer Prokop die Nominierung des Kaders. Ich staune über die Experten, die schon vor dem Turnier in Sachen Nominierung eine Bilanz ziehen. Nur der Trainer sieht die Spieler in der Vorbereitung. Nur der Trainer kennt die Spielphilosophie und die sich daraus ergebenden Anforderungen, also braucht er einen Vertrauensvorschuss.
Mit seinem in der relativ kurzen Tätigkeit erworbenem Standing sollte ein Platz unter den ersten vier Nationen möglich sein. Mit auf der Rechnung haben muss man natürlich immer die Franzosen obwohl sie wie auch ihr Superstar Nikola Karabatic (33) schon etwas in die Jahre gekommen sind. Kroatien Zuhause mit dem fanatischen Publikum im Rücken, wird ebenfalls eine Macht sein.
Ich freue mich auf das erste Spiel gegen Montenegro, welches wir gemütlich gemeinsam mit unseren Fans als Einstimmung zu dem Spiel unserer PIRATES gegen Kleenheim (19.45 Uhr) in der Albin-Göhring-Halle bei kühlen Drinks und Gegrilltem schauen werden. Gäste erwünscht.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Jörg Schulze
(Trainer der zweiten Mannschaft der Meenzer Dynamites und Schulleiter der Diltheyschule )

Als Titelverteidiger befindet sich unsere Nationalmannschaft in einer völlig anderen Rolle als vor zwei Jahren, verbunden mit viel höheren Erwartungen von allen Seiten.
Für den neuen Bundestrainer, der zum Teil mit überraschenden Nominierungen aufgewartet hat, ist es das erste große internationale Turnier. Der Umgang mit den gestiegenen Erwartungen dürfte für den Verlauf mitprägend sein.
Durch die „regionale“ Zusammensetzung der Vorrundengruppe ist das Team sofort gefordert, denn in den drei Spielen wird mit frenetischer Unterstützung für Mazedonien, Montenegro und Slowenien zu rechnen sein. Entsteht wieder eine ähnliche Euphorie im Team wie 2016, ist das Erreichen des Halbfinales ein realistisches Ziel. Danach ist alles möglich.
Zusammen mit Kroatien, Frankreich und Dänemark zählt das deutsche Team zu den Topfavoriten auf den EM-Titel.


Axel Kretschmer berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Thomas Guth:
(Trainer Turnerbund Wiesbaden)

Natürlich wäre es schick, wenn die Bad Boys den Titel verteidigen könnten.

Aber zum einen ist es gerade diese Erwartungshaltung in Deutschland, die durchaus zum Problem werden kann, zum anderen ist der Europameister Titel schwieriger als der WM Titel, weil es nicht einen einzigen etwas leichteren Gegner gibt. Und bei der WM letztes Jahr war im Achtelfinale Schluss.
Dass der Bundestrainer mit seiner durchaus überraschenden Kader Nominierung zusätzlich Druck aufgebaut hat, sehe ich anders. Zum einen ist er der, der die Spieler am besten kennt, zum anderen nimmt er damit auch viel Focus auf sich und damit weg von der Mannschaft.
Insgesamt ist das der beste Kader seit vielen Jahren, der zu einem Turnier fährt, wenn die Jungs während des Turniers gesund bleiben, sollte das Halbfinale allemal drin sein. Man muss aber bedenken, dass wenn alles einigermaßen nach Plan läuft aus den drei Nationen Spanien, Dänemark und eben Deutschland nur maximal zwei ins Halbfinale kommen können. Leicht ist definitiv anders.
Mein Otimismus ist aber groß, dass unsere Bad Boys wieder ein gutes Turnier spielen. Ob es am Ende für den Titel reicht, hängt spätestens in den letzten Tagen viel von Tagesform und Kraftreserven ab. Und gerade da kann Herr Prokop ja noch richtig gute Leute nachholen. Also nicht neunmalklug daher reden, die Jungs erstmal machen lassen und Daumen drücken!


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Christian Plesser:
(Jugendkoordinator TBV Lemgo)

Foto: Pressedienst TBV LemgoIch  tippe, dass wir ins Halbfinale kommen. Das ist auch auf jeden Fall realistisch.
Frankreich, Kroatien und Dänemark zähle ich mit zum Favoritenkreis.
Der Vorteil der deutschen Mannschaft ist, dass wir eine starke und flexible Abwehr stellen können, in Kombination mit Andy Wolff und Silvio Heinevetter ist das richtig top.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Gilles Lorenz:
(Trainer TV Breckenheim)

Die deutsche Mannschaft ist in der Breite sehr gut besetzt und verfügt über sehr starke Einzelspieler, die der Europameisterschaft sicherlich ihren Stempel aufdrücken werden. Spieler wie Wolff, Gensheimer, Kühn, Häfner und auch Pekeler können in diesem Turnier tiefe Spuren hinterlassen und brauchen den Vergleich mit den Top-Spielern nicht zu scheuen. Als Titelverteidiger werden die Deutschen allerdings von keinem Gegner unterschätzt, denn jeder will den amtierenden Europameister besiegen. Die Vorrundengruppe ist speziell in geographischer Hinsicht knackig und bringt drei Auswärtsspiele mit sich. Die Vorrundengegner sollten dennoch alle schlagbar sein, die Stimmung gegen die Mannschaft kann sie pushen und sie schnell ins Turnier finden lassen. Es hat mich überrascht, dass Finn Lemke nicht nominiert wurde. Ich denke, dass er nicht nur auf dem Feld eine wichtige Figur in diesem Konstrukt der doch recht jungen Mannschaft ist. Ich hoffe, dass er möglichst schnell nachnominiert wird, dann könnte sich seine „Frische“ auszahlen. Insgesamt wirkt die Mannschaft sehr gefestigt, da hat Prokop sicherlich im zurückliegenden Jahr eine gute Arbeit gemacht. Es wird spannend sein zu beobachten, wie gut bzw. glücklich sein Coaching in anspruchsvollen Situationen sein wird. Dies zeichnete seinen Vorgänger Sigurdsson definitiv aus.

Die Franzosen sind für mich der absolute Favorit dieses Turniers. Sie sind überragend besetzt, körperlich top und extrem erfahren. Gleichzeitig rückt eine hochveranlagte junge Garde nach. Dahinter sind Deutschland, Dänemark und Spanien auf einem Niveau. Auch Kroatien und Norwegen können das Halbfinale erreichen. In jedem Fall freue ich mich auf spannende und hoffentlich hochklassige Spiele. Ich denke, dass das Erreichen des Halbfinals realistisch, aber sehr schwer ist. Europameister wird Frankreich.

Es ist schade, wie wenig diese tolle Sportart im öffentlichen Fernsehen zu sehen sein wird, während jedes noch so uninteressante Fußballspiel auf den Bildschirmen präsent ist; greifen wir also wieder auf das Internet zurück, wenn die Deutschen nicht spielen.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Alexander Krestan:
(Trainer HSG Wallau/ Massenheim mB-Jugend, Auswahltrainer,
verantwortlicher Lehrwart männlich Jahrgang 2006 Bezirk Wiesbaden/ Frankfurt)

Foto: Privat
Ich denke da gehören viele Faktoren dazu, um Europameister zu werden (auch solche, die man nicht beeinflussen kann).

Wenn es die Jungs schaffen unter die ersten Vier zu kommen, ist dies denke ich schon ein Erfolg, und wenn aie sich dann auch als Team gegenseitig pushen können, wird auch mehr Drin sein. Wenn die Strömungen in der Mannschaft nicht so gut sind, kann natürlich auch viel weniger raus kommen, was nicht unbedingt mit der Stärke der Spieler zu tun hat.
Wir haben halt nicht den großen Einzelspieler (Duvnjak, Pálmarsson,…) deshalb kann nur das Kollektiv den Erfolg bringen.

Zu den Nominierungen ist zu sagen, dass es da schon einige Überraschungen gab, aber der Bundestrainer wird schon wissen, warum er denn ein oder anderen Spieler mitgenommen hat, was zur Folge hat das er andere vorerst streichen musste (da lässt man auch mal das Bauchgefühle entscheiden).


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Niklas Weißbrod:
(Torwart HSG Rhein-Nahe Bingen)

Ich glaube, dass die Deutsche Nationalmannschaft mit der Favoritenrolle, die sie als Titelverteidiger automatisch innehat, sehr gut zurechtkommen wird. In der Breite des Kaders liegt Deutschlands große Stärke, gepaart mit einer starken Abwehr und einem der besten Torhüter-Duos des Turniers.
Zur Nominierung: Natürlich ist besonders Finn Lemke eine diskutierbare Entscheidung, doch gilt Prokop als Analyseprofi. Wenn er für die ersten Spiele andere Spieler präferiert, weil sie seiner Meinung nach besser in sein System passen und vielleicht auch besser zum Gegner, dann ist das so und wenn er damit Erfolg hat, hat er Recht. Die Chance des Wechsels besteht ja trotzdem sechsmal im Laufe des Turniers.
Die Vorrundengruppe ist sicherlich nicht einfach, besonders aufgrund des berüchtigten Publikums der Gegner. Allerdings haben viele deutschen Spieler genügend internationale Erfahrung durch die Champions-League und wissen ungefähr, wie sie mit dem Publikum umgehen müssen. Dementsprechend glaube ich fest an ein souveränes Weiterkommen.
Die Hauptrunde mit den voraussichtlichen Gegnern Ungarn, Spanien und Dänemark wird sicherlich der Knackpunkt. Dort entscheidet die Tagesform.
Sollte Deutschland in die K.O.-Spiele kommen, ist alles drin, auch die Titelverteidigung!
Favoriten sind meiner Meinung nach Dänemark, Frankreich, Norwegen, Kroatien und wir!


Axel Kretschmer berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Tobi Fischer:
(Trainer der TSG Eddersheim Damen – 3. Liga West Meister Saison 2016/17)

Nach dem schwachen Abschneiden der Frauenhandball Nationalmannschaft bei der WM in Deutschland, erhoffe ich mir eine deutlich besser Platzierung von den ‚Bad boys‘.
Für mich ist immer die Außendarstellung das Wichtigste: die Körpersprache, viel Motivation, prima Stimmung und Kampf bis zum Ende im Team. Diese Attribute hatte das deutsche Team bei ihrem vergangenen EM Triumph vor zwei2 Jahren.
Hier waren sie aber ‚Außenseiter‘, jetzt erwarten alle die Titelverteidigung oder zumindest Platz 1-3, sogar der DHB selbst (z.B. Bob Hanning). Ob das gut geht, da ich bin skeptisch. Eventuell kann sogar schon in der Vorrunde Schluss für den DHB sein, was ich aber nicht hoffe.
Der deutsche Trainer, Christian Prokop ist noch jung und unerfahren bei solchen Großturnieren.
Und trotzdem hat er mutige Entscheidungen in der Kaderplanung getroffen, das finde ich ok. ER muss Entscheidungen treffen und dann dazu stehen, wenn es ihm ‚um die Ohren fliegt‘, muss er sich erklären. Von daher gibt es da für mich keinerlei Kritik an der Nominierung.
Zu den Favoriten gehört für mich auf jeden Fall der Gastgeber aus Kroatien (komischerweise ist der Gastgeber meist mit vorne dabei). Dazu natürlich Frankreich und Olympiasieger Dänemark. Aber generell ist eine EM eine enge Kiste, wo die Tagesform entscheiden kann.
Ich wünsche mir viele spannende und schöne Handballspiele des deutschen Teams und das es dieses Team schafft, Werbung für den Handballsport zu machen!


Axel Kretschmer berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Stefan Dobhan:
(Abteilungsleiter TSG Münster)

Foto: Privat
Ich freue mich schon sehr auf das Handball-Event. Die jährlichen Turniere um die WM oder EM der Männer sind für mich immer das Highlight des Handballjahres noch vor Champions League oder Final Four. Deshalb bin wenn es um das Thema Überbelastung der Spieler geht auch eher dafür, die Anzahl der Spiele in den Ligen zu reduzieren als WM und EM nur jeweils alle 2 Jahre auszutragen.
Des Weiteren freue ich mich, dass bei der EM im Gegensatz zur WM nicht im K.O.-System nach der Vorrunde gespielt wird. Dieser Modus ist bei der Leistungsdichte in der Weltspitze im Handball viel fairer und Mannschaften werden nicht für eine schwächere Leistung in einem K.O.-Spiel bestraft sondern können eine etwaige Niederlage mit einem Sieg gegen einen anderen Mitkonkurrenten wieder ausgleichen. (Der Tabellenwertung nach direktem Vergleich und nicht nach Tordifferenz sei Dank!)
 
Ich bin begeistert über die Breite des Spielerkaders, der unserem Bundestrainer mittlerweile zur Verfügung steht. Das ist das Ergebnis von konsequenter Jugendarbeit in den letzten Jahren im gesamten DHB bis in die Landesverbände hinunter und den Mut der Bundestrainer (Sigurdsson jetzt Prokop) sowie immer mehr werdenden Bundesligatrainern, diesen Talenten Einsatzzeiten zu gewähren und Vertrauen zu schenken.
Deshalb kommt unserer Mannschaft auch die Tatsache entgegen, dass während des Turniers bis zu 6 Spieler ausgewechselt werden dürfen was im Übrigen auch schon ein mit entscheidender Faktor beim Titelgewinn vor zwei Jahren in Polen war (man denke nur an die Leistung der nach nominierten Häfner und Kühn!). Und unser Bundestrainer war um die Aufgabe, 16 Spieler aus diesem breiten Aufgebot zu benennen, nicht zu beneiden. Deshalb sollte man seine Entscheidung auf diese 16 Spieler zu bauen auch respektieren. Meines Erachtens birgt nur der Verzicht auf den Abwehrspezialisten Finn Lemke ein gewisses Risiko, weil in der Vergangenheit immer auf einen eingespielten Abwehrblock gesetzt wurde und da war Lemke eine Bank. Aber der Bundestrainer hat ja noch die Möglichkeit zu reagieren, wenn sein Plan mit Roscheck in der Abwehr nicht auf geht.
Unsere Nationalmannschaft geht diesmal mit einer ganz anderen Erwartungshaltung in das Turnier als noch vor zwei Jahren in Polen. Es wird interessant zu sehen sein, wie unsere Jungs mit dem Favoritenstatus klar kommen. In der Vorrundengruppe ist man sicherlich Favorit aber man bekommt es mit drei Balkan-Teams zu tun was nicht gerade von Vorteil ist. Andererseits haben unsere Badboys in der Qualifikation die Slowenen in deren Halle in Lubljana dominiert und sich nicht von der Kulisse beeindrucken lassen. Insofern denke ich schon, dass unsere Mannschaft die Vorrunde erfolgreich übersteht. Allerdings warten dann mit Dänemark und Spanien in der Zwischenrunde die Mannschaften, die es zu schlagen gilt, um ins Halbfinale zu gelangen. Dort erwarte ich Frankreich, Kroatien oder Norwegen. Ich denke, diese sechs Mannschaften werden den Titel unter sich ausmachen.
 
Abschließend finde ich es natürlich super, dass die Spiele unserer Nationalmannschaft wieder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen werden. Mit einem positiven  und erfolgreichen Auftreten kann unsere Mannschaft dadurch vor einer breiten Öffentlichkeit eine noch größere Akzeptanz für unseren attraktiven Handballsport erzielen und Werbung betreiben.
 
Wir bei der TSG Münster werden sicherlich gemeinsam in unserem Container neben dem Eingangsbereich unserer Sporthalle die Spiele im Fernsehen verfolgen und unseren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, trotz Trainings einen Teil der Spiele live verfolgen zu können.
 
Mögen die Spiele beginnen.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Jörg Allendorf:
(Vater von Melsungens Nationalspieler Michael Allendorf,
Inhaber der www.handball-szene.de in Flörsheim)

Foto: Steffen Fäth – Jörg Allendorf – Michael Allendorf
1. Der Status als aktueller Europameister und Titelverteidiger
Der Unterschied zu 2016 ist, dass die deutsche Mannschaft bei der kommenden EM kein „Underdog“ mehr ist wie vor zwei Jahren mit einer Truppe von damals international unerfahrenen Spielern wie Wolff, Fäth, Kühn, Häfner oder Dahmke.
In Polen 2016 haben damals die BAD BOYS ohne großen Druck und trotzdem mit großem Glauben an die eigene Leistungsfähigkeit sich in einem „wahren Rausch“ gespielt und verdient den Titel gewonnen. Jetzt sind sie im erweiterten Favoritenkreis und haben definitiv mehr Druck – damit muss man jedoch erstmal umgehen können.
Fakt ist: Die Titelverteidigung wird deutlich schwerer als der unverhoffte EM-Triumph – aber diese EM kann auch für einige Spieler die Chance sein, sich endgültig das Prädikat „Weltklasse“ zu sichern. 
 
2. Die Nominierung des Kaders
In Einzelfällen (Finn Lemke) von Prokop genauso „überraschende“ Nominierungen wie bei seinem Vorgänger Sigurdsson.
Geht es gut und die Ziele werden erreicht – hat er alles richtig gemacht.
Geht es nicht gut, werden die Medien und die tausenden von Bloggern und Foristen den Bundestrainer zerreißen.
 
3. Die Vorrunde
Gnadenlose und gefährliche Gruppe!
Habe bei der Junioren-WM 2007 in Mazedonien (in Begleitung meines Sohnes) damals selbst erlebt, was es heißt „dort“ auf eine heimische Mannschaft vom Balkan zu treffen.
Von der emotionalen Atmosphäre in der Halle und von den Zuschauern (fast schon Hooligans), ist das drei Ebenen höher einzustufen als in der emotionalsten Bundesliga-Halle in Deutschland.
Keiner leichter Job dort zu bestehen.  
Wenn hier unsere Jungs sich als Gruppen-Erster durchsetzen und sie zusätzlich die Lektion der WM 2017 (mit dem Ausscheiden im Achtelfinale gegen die Kataris) gelernt haben – dann traue ich ihnen alles zu!  
 
4. Erfolgstipp
Halbfinale! Wenn sie das gewinnen ist alles möglich!
 
5. Favoriten
Kroatien (Heimvorteil) – Frankreich – Spanien – Deutschland
 
6. EM-Helden 2018 (unabhängig von der Titelverteidigung)
Kühn – Häfner – Wolff – Pekeler
 
Let´s go BAD BOYS 🙂


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

Jan Remmlinger verlängert seinen Vertrag bei den Eulen um zwei Jahre

Die Die Eulen Ludwigshafen informieren:

Die einstige Notlösung bleibt weiterhin eine Eule – Jan Remmlinger verlängert seinen Vertrag um zwei Jahre bis zum 30.06.2020

Remmlinger gemeinsam mit Geschäftsführer Marcus Endlich – Foto:Pressedienst
Während die Mannschaft um Trainer Ben Matschke nach dem Jahreswechsel und einer kleinen Pause jetzt wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist, schreiten auch die Personalplanungen beim Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen voran. So gab Eulen-Geschäftsführer Marcus Endlich jetzt die Vertragsverlängerung von Jan Remmlinger bekannt. Der 23 Jahre alte Spielmacher hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre bis zum 30.06.2020 verlängert.
Der Württemberger wurde im Januar 2017 aufgrund des enormen Verletzungspechs der Mannschaft kurzfristig vom damaligen Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten zu den Eulen ausgeliehen. Nach dem Aufstieg mit den Eulen löste er die noch bis zum 30.06.2018 gültige Vereinbarung bei seinem früheren Verein auf und unterschrieb zunächst einen Kontrakt für die laufende Spielzeit. In diesen Tagen verlängerte der Spielmacher seinen Vertrag um weitere zwei Jahre bis zum 30.06.2020. Sein neuer Vertrag hat sowohl für die erste als auch zweite Liga Gültigkeit. • Weiterlesen »»»


Jochen Willner berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Julius Heil wechselt von der HSG Konstanz nach Hildesheim

Die HSG Konstanz informiert:

Nach Vertragsauflösung: Julius Heil wechselt nach Hildesheim

Foto: Peter Pisa
Nachdem der im Sommer aus Rostock an den Bodensee gewechselte Rückraumspieler Julius Heil in der Hinrunde wenig zum Einsatz kam und wieder näher an der Heimat Handballspielen wollte, wurde der Vertrag auf Wunsch des Spielers bei der HSG Konstanz zum 31. Dezember 2017 aufgelöst. Der 21-Jährige hat nun einen Vertrag bis 30. Juni 2019 bei Zweitliga-Konkurrent Eintracht Hildesheim unterzeichnet.
„Julius wollte kurzfristig wieder mehr Einsatzzeiten“, erklärt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. „Diese konnten wir ihm aufgrund der großen Konkurrenz im linken Rückraum nicht garantieren.“ Der 21-Jährige war dabei auch von einer fast zweimonatigen Verletzungspause zurückgeworfen worden und hatte neben drei bis vier weiteren Spielern mit Mathias Riedel den Konstanzer Co-Kapitän und absoluten Leistungsträger vor sich. „Er hat zudem einige Zeit benötigt, um in unser Spielsystem hineinzufinden“, erklärt Melchert die wenige Einsatzzeit von Heil mit neun Toren in zwölf Spielen. Da kurzfristig nicht mit wesentlich mehr Spielanteilen zu rechnen war, löste man den Vertrag auf Wunsch des 1,90 Meter großen Rückraumakteuers zum Jahresende auf. Melchert: „Es nützt ja nichts, einen Spieler zu halten, wenn er unglücklich ist. Uns hätte er so nicht helfen können.“ • Weiterlesen »»»


Andreas Joas berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Matthias Eichner:
(Schiedsrichter im HHV)

Foto: Privat
Sicherlich ist unsere Mannschaft einer der TOP-Favoriten auf den EM-Titel und als Titelverteidiger besonders im Fokus.
Die Last diese Bürde zu tragen wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Anders als vor zwei Jahren, ist die Erwartungshaltung intern und extern gestiegen. Mal sehen wie die Mannschaft, das Umfeld und die Handball-Fans damit umgehen.
Der Bundestrainer wird sich bei der Auswahl der Spieler seine Gedanken gemacht und nicht einfach „ins Blaue“ nominiert haben!
Neben Deutschland ist mein größter Favorit die französische Mannschaft aber auch die Rolle des Gastgebers sollte man im Hinblick auf einen eventuellen Heim-Bonus und frenetischen Zuschauern nicht unterschätzen. Mit einer skandinavischen Überraschung sollte man zudem rechnen.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Dirk Florian: „Wir sind vor Ort“
(www.prohandball.de – Geschäftsführer, Handballreiseevents und Beratung von einigen Teams bis Bundesliga sowie Beachhandball)

Alle Fotos: Dirk Florian

Zunächst einmal: Die Kaderzusammenstellung von C. Prokop ist für viele eine Überraschung gewesen. Ob es allerdings dieser Diskussionen bedarf, bis zu der Unterstellung der Herr Bundestrainer hätte urplötzlich keine Ahnung mehr von seinem Beruf mag ich ein wenig anzweifeln. Aber so sind wir „anderen Bundestrainer“ halt, wenn uns die ein oder andere Personalie nicht in den Kram passt, weil wir die Leistung des ein oder anderen Spielers aus der Ferne (besser ?) beurteilen als das Trainerteam dann stellen wir gerne vieles in Frage. Damit sollten wir meiner Meinung nach sofort aufhören – natürlich nicht mit der Diskussion, aber mit den teilweise abstrusen und anmaßenden Be- und Verurteilungen und uns darauf beschränken dem Team von 16 plus x das Allerbeste zu wünschen und sie darin zu bestärken was sie zweifellos alle beherrschen: Handballspielen!

Dafür sind wir auch vor Ort. Wir unterstützen das deutsche Team und feuern sie an, egal wer gerade auf der Platte steht. Es wird wichtig sein in den 3 Spielen der Vorrunde einen „Deutschen Anker“ in der Halle im Sinne eines Fanblocks zu stellen, damit sich die Jungs zumindest an ein paar Fähnchen und Hütchen in SchwarzRotGold orientieren können. Denn nach meiner Einschätzung werden es drei knallharte Auswärtsspiele sein, die wir bestreiten müssen. Keine Frage, an normalen Tagen sollte die Gruppe dominiert werden, doch jeder von euch weiß, das es – siehe Katar – immer mal haken kann. Das sollte tunlichst vermieden werden wenn es irgendwie geht und da vertraue ich den Fähigkeiten des Teams und der Ideen eines Haase/Prokop Trainerteams um jeweils die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mein Tipp: 6:0.

Mit 4 Punkten in die Hauptrunde einziehen ist bei Gegnern wie Spanien und Dänemark fast schon überlebenswichtig um in die Finalrunde zu kommen. Hier werden Tagesform und Taktik entscheidend sein. Auch wird es meiner Meinung nach zu mindestens einem Wechsel kommen: Lemke wird in den Kader stoßen, einer der Leipziger wird den Kader verlassen, es sei denn es wird leichte Verletzungen geben bei anderen Mitspielern – was wir auf keinen Fall hoffen! Mein Tipp: gegen Spanien wird Lemke im Innenblock die Wand hochziehen und mit Peke und dahinter Wolf einen dramatischen Sieg einfahren. Zusammen mit den 2 Punkten gegen Ungarn wird es auch bei einer Niederlage gegen Dänemark zum Halbfinaleinzug reichen.

Was danach passiert steht wieder in den Sternen. Gerne ein Halbfinale gegen Frankreich, bitte nicht gegen die Gastgeber Kroatien. Ich denke das Kroatien am Ende ganz weit vorne stehen wird. Die Anspannung und Euphorie ist hier überall schon zu spüren, Zuversicht und Siegeswille bei jedem Gespräch zu greifen. Daher wird es ganz schwer an den Gastgebern vorbeizukommen. Frankreich wird sicher auch ins Halbfinale kommen, ebenso wie Spanien und Dänemark neben unseren Jungs dafür eine echte Chance haben. Doch wie immer wird es eine weitere Truppe weit schaffen: Da tippe ich wieder auf Norwegen.

Wer es von diesen 6 Teams letztendlich auf das Treppchen schafft? In drei Wochen werden wir es wissen und da ich mich gerne an Polen zurück erinnere, hoffe ich auf unser Team. Kein Druck, sondern auf die Welle springen und sehen wie weit es geht.

Wir hier freuen uns jedenfalls das es losgeht und drücken unseren Jungs die Daumen.

Weitere Stimmen zur EM findet ihr weiter unten einfach runter scrollen und weiter stöbern ...


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Maik Schönwetter:
(SU Nieder-Florstadt und AK Methodik HHV – Giessen)

Foto: Privat
Die Europameisterschaft gibt dem DHB-Team die Chance, ihren Titel zu verteidigen. Ich sehe keine andere Mannschaft so ausgeglichen besetzt wie unsere. Zudem stellen wir das beste Torhüter-Gespann.

Bei der Kadernominierung hat es sicher überrascht, dass Lemke und Wiede nicht dabei sind. Von außen kann man Entscheidungen zum Team nur sehr schwer einschätzen. Der Bundestrainer weiß ganz sicher, was er tat.

Wie immer bei großen Turnieren gibt es mehrere Favoriten und es kann – je nach Tagesform und auch Linie der Schiedsrichter – viele Kleinigkeiten geben, die ein Spiel entscheiden.

Ich habe neben unserem Team Frankreich, Kroatien, Spanien und Norwegen auf dem Deckel der Topfavoriten.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Christian Fleischer:
(Trainer TG Schierstein)


Ich hoffe, dass das deutsche Team einen guten Start in das Turnier erwischt, dann ist meiner Meinung nach wieder mit uns zu rechnen. Mit den drei zu erwartenden „Auswärtsspielen“ wird die Vorrunde allerdings nicht leicht. 

Favoriten sind für mich Frankreich und Dänemark, danach kommen wir, Gastgeber Kroatien und Norwegen, das eine tolle Entwicklung genommen hat. Geheimtip Serbien? 

Die Nichtnominierung von Wiede und Lemke hat mich überrascht – zeigt aber auch den Mut und die Überzeugung des neuen Bundestrainers. 
Vielleicht kommen ja aber Wiede und Lemke auch noch zu ganz wichtigen Einsätzen??

Dass ARD und ZDF wieder die deutschen Spiele übertragen, ist absolut positiv. Wir freuen uns doch alle wieder auf große Turniere und die TG Schierstein wird bei deutschen Spielen ab der Hauptrunde auch sicherlich wieder ein Public Viewing anbieten. Da werden wieder viele junge Nachwuchs-Handballer ihren Vorbildern die Daumen drücken. 

Drücken wir also gemeinsam den Bad Boys die Daumen!


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: Europameisterschaft Männer

HBZ Umfrage zur Europameisterschaft

Jürgen „Kleini“ Kleinjung:
(Trainer TV Bodenheim)

Wir haben eine tolle homogene Mannschaft zusammen, die sehr ausgeglichen besetzt ist, mit einer starken Deckung und 2 Weltklasse Torhüter. Das Team ist weiter gereift und hat bestimmt aus den Fehlern der WM gelernt.
Bei einer EM gibt es keine leichten Spiele, jedes Spiel muss voller Konzentration angegangen werden. Ich glaube fest an das Team und es wird auf jeden Fall die Gruppenphase überstehen und weiter kommen.
Danach sind alle Spiele wie Endspiele. Da kann schon ein Pfostentreffer entscheidend sein und weg ist man!
In der Hauptrunde kommen dann auch die TOP Gegner wie Spanien und Dänemark dazu, das sind schon Mannschaften, die jahrelang oben in der Weltspitze spielen.
Es ist für unsere junge Mannschaft auch neu, zu den Favoriten zu gehören, hoffentlich belastet sie das nicht zu sehr.
 
Mit dem nötigen Glück ist für uns das Halbfinale, oder sogar mehr, möglich. Das wäre super, wird aber ganz schwer.
 
Für mich ist wichtig, dass die „Bad  Boys“ immer alles geben, bis zum Umfallen kämpfen, nie aufgeben und sich gut präsentieren. Das tun die Jungs aber bestimmt, da bin ich mir sicher und so bringen sie den Handballsport auch weiter und das hat diese tolle Sportart auch verdient.
 
Drücken wir die Daumen und fiebern vor den Bildschirmen mit.
 
Noch eine Anmerkung zur Kadernominierung:
Ich finde es sehr schlecht und anmaßend, dass sich so viele Leute darüber aufregen und sie kritisieren. Der Trainer macht seine Sache gut und ist ja lange mit dem Team zusammen.
Er wird wissen, warum er diese Aufstellung gewählt hat, ich vertraue ihm.
Außerdem kann er ja noch Spieler nachnominieren, wenn er es für nötig hält. 
Ich fand auch die Art und Weise, wie er das gemacht hat gut. Erst Einzeln mit den nicht nominierten Spielern gesprochen, dann der Mannschaft erklärt und dann an die Presse gegeben.


Günni Rodius berichtete am Freitag, 12. Januar 2018.


   

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Rubrik/Liga: (Weiterlesen) Männer U20 Nationalmannschaft

EM-Public-Viewing bei Topnationen-Turnier in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:

Drei Tage, vier der besten Junioren-Nationalteams der Welt, sechs hochklassige Duelle „auf höchstem Niveau“, so der neue U20-Bundestrainer André Haber.


Die Vorfreude auf das Topnationen-Turnier in Konstanz ist groß. Von Freitag bis Sonntag stehen sich in der Schänzle-Sporthalle die besten Nachwuchstalente der Welt gegenüber.
Spanien wurde im letzten Jahr U21-Weltmeister, Frankreich Dritter, Deutschland Vierter. Zwei Jahre zuvor wurde Frankreich U21-Weltmeister, bei der U20-EM im letzten Jahr holte sich Spanien den Titel, Deutschland Silber und Frankreich Bronze. Bei der U18-EM schließlich lief Frankreich als Erster über die Ziellinie, es folgte Deutschland auf Rang drei. Eine kleine Auswahl der letzten Erfolge, die die Vormachtstellung der Teilnehmer im Jugend- und Junioren-Handball verdeutlichen.
Gleichzeitig beginnt am Freitag die Europameisterschaft der Herren in Kroatien, bei der das von Christian Prokop trainierte deutsche Team zu den Titelfavoriten zählt. Bundestrainer Christian Prokop war zuletzt Cheftrainer beim Erstligisten Leipzig, sein Assistent war der jetzige Junioren-Bundestrainer André Haber. Die HSG Konstanz als Ausrichter des Turniers bietet im Rahmen der Wettkämpfe in Konstanz im Foyer der Schänzle-Sporthalle von allen Spielen, insbesondere natürlich vom ersten Spiel der DHB-Auswahl gegen Montenegro am Samstag um 17.15 Uhr, ein Public-Viewing mit einer Übertragung auf Großbildleinwand an.

Tickets: • Weiterlesen »»»


Andreas Joas berichtete am Donnerstag, 11. Januar 2018.


   

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer Rheinhessenliga

Thomas Schaaf wird neuer Trainer der Budenheimer Herren II

Die SF Budenheim berichten:

„Guter Baustein für die Vereins-Strategie“

Thomas Schaaf (Mitte) wird nach der laufenden Saison ein Sportfreund. Foto: HCG / Gustl Kornes
Die Handballabteilung der DJK Sportfreunde Budenheim hat frühzeitig eine weitere wichtige Personalie erfolgreich klären können: Nach Ende der Saison wird Thomas Schaaf die zweite Herrenmannschaft in der Rheinhessenliga als Trainer von Volker Schuster übernehmen.
Der 51-Jährige hat zuvor Jugend- und Aktivenmannschaften bei der SG Saulheim und dem TV Nieder-Olm trainiert und coacht derzeit noch bis Saisonende die erste Mannschaft des Liga-Konkurrenten HC Gonsenheim. „Ich freue mich über den Wechsel zu so einem ambitionierten und erfolgreichen Verein wie die Sportfreunde Budenheim“, so Schaaf, den in Budenheim besonders die Möglichkeiten reizen, die sich durch die Bundesliga-A-Jugend, die Oberligamannschaft und die Rheinhessenligamannschaft ergeben: „Hier bieten sich für Spieler optimale Chancen, sich individuell weiter zu entwickeln.“ Ein großer Vorteil sei auch das durchgängige Spielsystem in den leistungsorientierten Jugend- und Aktiventeams. Dadurch seien Spielerwechsel in den einzelnen Mannschaften ohne größere Eingewöhnungsphasen möglich.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

TV Hüttenberg startet in die Vorbereitung

Der TV Hüttenberg informiert:

Bundesliga-Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg startet am 15. Januar 2018 in die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde 2017/18 in der DKB Handball-Bundesliga.

Foto: Axel Kretschmer
Am kommenden Montagabend wird TVH-Cheftrainer Emir Kurtagic seine Mannschaft zur ersten Trainingseinheit im neuen Jahr bitten. Daran werden alle TVH-Akteure, bis auf den Montenegriner Vladan Lipovina (bei der Europameisterschaft in Kroatien im Einsatz), teilnehmen können.
Der Fahrplan der Vorbereitung sieht einige Freundschaftsspiele für die Blau-Weiß-Roten vor und auch – wie bereits im Sommer – ein Trainingslager in Lovosice (Tschechien) vom 23. bis 28. Januar. Den Abschluss bildet der Test gegen den Bundesligakontrahenten TSV Hannover-Burgdorf (2. Februar) in Hüttenberg.
Am 11. Februar (20. Spieltag) startet dann bereits das neue Handballjahr in der DKB Handball-Bundesliga mit dem Heimspiel gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel (Anwurf: 12:30 Uhr) in der Osthalle in Gießen.

Der Überblick:

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer U20 Nationalmannschaft

Neuer Junioren-Bundestrainer André Haber im ersten Interview: „Wir freuen uns auf die Besten in Konstanz – sind aber auch furchtlos“

Die HSG Konstanz – Andreas Joas im Interview:

Von 12. bis 14. Januar steigt in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle das erste sportliche Saisonhighlight am Bodensee.
Mit Deutschland, Spanien, Frankreich und Portugal messen sich die seit Jahren besten Teams der Welt beim traditionellen Vier-Nationen-Turnier. Ausrichter ist Zweitligist HSG Konstanz.

Co-Trainer von Erstligist Leipzig und neuer Junioren-Bundestrainer: André Haber. Foto: Hubert Kemper/DHB
Für André Haber wird es die erste Maßnahme als neuer Junioren-Bundestrainer. Der 31-Jährige Sportwissenschaftler war bis Ende 2017 Cheftrainer bei Bundesligist Leipzig, zum 1. Januar 2018 wurde er zudem Junioren-Bundestrainer und bekleidet zusätzlich den Posten des Co-Trainers in Leipzig. Der aus dem sächsischen Meerane stammende Haber war schon zuvor Co-Trainer beim SC DHfK unter dem jetzigen Bundestrainer der Herren, Christian Prokop. Die aktuelle Generation der deutschen U20-Nationalmannschaft hat er bereits kennengelernt, als er gemeinsam mit Jochen Beppler die damalige U18/U19-Auswahl betreute.
Im ersten Interview in seiner Funktion als neuer Bundestrainer spricht er mit Andreas Joas über die Qualitäten der DHB-Auswahl, den Härtetest in Konstanz bei seiner ersten Maßnahme mit den Junioren und die Fortschritte in der deutschen Talentförderung sowie den Reiz, den die Arbeit mit jungen Spielern für ihn ausübt.

Herr Haber, sie waren bis Jahresende Cheftrainer beim Bundesligisten Leipzig. Zum 1. Januar sind sie Junioren-Bundestrainer geworden und sind zusätzlich weiterhin Co-Trainer in ihrem Verein. Inwiefern, auch im Hinblick auf den Start der neuen Aufgabe, konnten Sie über die Jahre überhaupt zur Ruhe kommen?

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Rubrik: (Weiterlesen) Frauen Männer Rheinhessenliga

Trainerwechsel beim TV Bodenheim

Der TV Bodenheim informiert:

Reese verlängert bei den Damen, Weinhold bei den zweiten Herren

Der Handball-Rheinhessenligist TV 1848 Bodenheim und Trainer Jürgen Kleinjung beenden zum Saisonende die Zusammenarbeit. Es handelt sich um eine gemeinsame, einvernehmliche Entscheidung von Verein und den sportlich Veranwortlichen. „Es gab keine Unstimmigkeiten im persönlichen Bereich mit Kleini, aber wir möchten – auch nach Rücksprache mit der Mannschaft – mit einer Änderung auf der Trainerposition ein neues Kapitel beginnen. Wir danken Kleini für zwei gute und erfolgreiche Jahre und wünschen ihm alles nur erdenklich Gute für die Zukunft, sowohl privat als auch sportlich“, erklärte der Handball-Abteilungsleiter des TV 1848, Gerd Offer.


Tim Kuntz + Sven Engel – Fotos: Pressedienst
Der TVB hat die Nachfolge bereits geregelt: Mit Tim Kuntz bleibt der bisherige Co-Trainer erhalten und wird mehr Verantwortung übernehmen, zudem konnte der TV Bodenheim mit Sven Engel einen Trainer gewinnen, der beim TVB seit vielen Jahren Jugendarbeit gemacht hat – auch schon mal übergangsweise die Erste trainierte und der nun beruflich und privat die Zeit hat, im Aktivenbereich tätig zu werden. „Auf die Konstellation mit Tim und Sven freuen wir uns sehr, denn wir glauben, dass die beiden als Trainergespann sehr gut funktionieren werden und Sven mit seiner Erfahrung auch viele Impulse in die Mannschaft setzen kann“, so Offer. Auch der sportliche Leiter Jens Kreischer äußerte sich sehr positiv, „die Gespräche mit Sven und Tim waren sehr zielführend und die beiden haben klare Vorstellungen für die neue Saison – unabhängig davon, in welcher Liga wir spielen werden“.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

Kapitän Gunnar Dietrich hält den „Eulen“ weiterhin die Treue

Die Eulen Ludwigshafen informieren:

Zum Start der Vorbereitung auf die verbleibenden Spiele in der Rückrunde hat sowohl Kapitän Gunnar Dietrich als auch das Management des Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen die Option für ein Vertragsende nicht gezogen.

Foto: Axel Kretschmer
Somit verlängerte sich der Vertrag des 31 Jahre alte Rückraumspielers um eine weitere Spielzeit bis zum 30.06.2019.
Der frühere Junioren-Nationalspieler, der 2006 die Europameisterschaft und 2007 die Vize-Weltmeisterschaft gewann, wechselte 2008 von TUSEM Essen zu den Pfälzern, bei denen er bis auf das zweijährige Gastspiel (2011-2013) beim TBV Lemgo unter Vertrag steht. Dietrich war bisher bei allen drei Aufstiegen in den letzten sieben Jahren beteiligt. Seit dieser Spielzeit hat er das Kapitänsamt inne. Der Rückraumspieler beendete kürzlich auch sein Masterstudium.
„Ich freue mich weiterhin ein Bestandteil der Mannschaft der Eulen Ludwigshafen zu sein. Es ist ja bekannt, dass ich mich hier in der Region wohlfühle. Insofern freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Mannschaft, dem Trainer und der Geschäftsführung. Ich hoffe, dass wir mit unseren Fans die gesetzten Ziele in dieser Spielzeit erreichen und in der Liga verbleiben“, meinte Dietrich zu seiner Zukunft in Ludwigshafen.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

David Schmidt verlässt Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen

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Die Die Eulen Ludwigshafen informieren:

Der Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen und David Schmidt gehen zum Saisonende 2017/18 getrennte Wege

Der Linkshänder hat nach mehreren Gesprächen mit Geschäftsführer Marcus Endlich, das ihm vorliegende Vertragsangebot nicht angenommen. Der Vertrag des Rückraumspielers endet somit zum 30.06.2018. Der 24 Jahre alte und 1,90 große BWL-Student wird nach drei Spielzeiten bei den Eulen sich künftig einem anderen Verein anschließen. Hinsichtlich der Nachfolge von Schmidt befindet sich Geschäftsführer Endlich in aussichtsreichen Gesprächen.
„Wir sind bei David Schmidt an unsere Schmerzgrenze gegangen, da wir ihn unbedingt halten wollten. Es war einfach nicht mehr möglich“, bedauert Geschäftsführer Marcus Endlich den anstehenden Weggang des sympathischen Linkshänders. Wohin der Weg des 24-Jährigen führen wird, der vor knapp drei Jahren von der SG Kronau-Östringen II zu den Eulen gewechselt war und mit dem Aufstieg in die erste Liga den bisher größten Erfolg feierte, bleibt abzuwarten. „David hat sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich bei uns vorbildlich verhalten. Wir bedanken uns bei ihm für seinen engagierten Einsatz und wir sind sicher, dass er auch in den verbleibenden Spielen bis zum Rundenende alles zum Ligaverbleib der Eulen tun wird“, sagte Endlich.

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Rubrik: (Weiterlesen) Männer Nationalmannschaft

Christian Prokop benennt 16 Spieler für den Start der EHF EURO 2018

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Quelle: DHB

Das offizielle Pressefoto des DHB

Hinten von links: Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Axel Kromer, Jannik Kohlbacher, Hendrik Pekeler, Finn Lemke, Julius Kühn, Patrick Wiencek, Steffen Fäth, Team-Manager Oliver Roggisch. Mitte: Physiotherapeut Sven Raab, Fabian Wiede, Paul Drux, Andreas Wolff, Silvio Heinevetter, Philipp Weber, Bundestrainer Christian Prokop, Co-Trainer Alexander Haase. Vorne: Teamkoordinator Volker Schurr, Patrick Groetzki, Tim Hornke, Steffen Weinhold, Kai Häfner, Tim Kneule, Yves Kunkel, Uwe Gensheimer, Physiotherapeut Peter Gräschus.

Fotomontage: Sascha Klahn/DHB

Prokops DHB-Kader für die EHF EURO 2018:

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB/FRA)
Rückraum links: Maximilian Janke (SC DHfK Leipzig), Julius Kühn (MT Melsungen), Paul Drux (Füchse Berlin)
Rückraum Mitte: Steffen Fäth (Füchse Berlin), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig)
Rückraum rechts: Kai Häfner (TSV Hannover Burgdorf), Steffen Weinhold (THW Kiel)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tobias Reichmann (MT Melsungen)
Kreis: Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Bastian Roscheck (SC DHfK Leipzig)

Weitere Spieler des erweiterten 28er-Kaders:

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Rubrik: (Weiterlesen) Vorbericht Männer U20 Nationalmannschaft

Handball-Weltspitze der Junioren misst sich in Konstanz

Die HSG Konstanz informiert:


Noch befinden sich die meisten Handball-Ligen im Winterschlaf

Doch von 12. bis 14. Januar steht in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle schon eines der absoluten Sport-Highlights des Jahres am Bodensee bevor. Die deutsche U20-Nationalmannschaft misst sich beim Vierländer-Topnationen-Turnier mit Weltklassegegnern wie U21-Weltmeister Spanien, dem WM-Dritten Frankreich und Portugal. In den Aufgeboten der seit Jahren dominierenden und besten Nachwuchsmannschaften der Welt tummeln sich viele Stars von morgen. Alleine Deutschland hat zwölf Spieler von Erst- und Zweitligisten im Aufgebot. Das Turnier der Handball-Topnationen verspricht daher hochklassige Begegnungen der besten Talente der Welt – und in Konstanz kann man ganz nahe am Geschehen sein.

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Rubrik: Männer mB Jugend Turniere

HSG Dreieich: Herren-Turnier an 07.01. und mB-Jugend-Turnier am 14.01.2018

Herren-Turnier am 7.Januar

Mit HSG Langen, HSG Neuenhain/ Altenhain, TGS Seligenstadt, BSC Urberach und der gastgebenden HSG Dreieich. Gespielt wird in der Hans-Meudt-Halle ab 10 Uhr mit verkürzten Spielzeiten von 2×20 Minuten.

Spielplan: http://www.hsg-dreieich.de/wp-content/uploads/2017/12/Turnier-07.01.18-Herren.pdf

mB-Jugend-Turnier am 14.Januar

Mit HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden, TSG Münster, JSG Schwarzbach und der gastgebenden HSG Dreieich.

Spielplan: http://www.hsg-dreieich.de/wp-content/uploads/2018/01/Neujahrsturnier-der-HSG-Dreieich-mB-Jugend.pdf

Rubrik: Männer Nationalmannschaft

Männer Länderspiele gegen Island live

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Fr, 05.01.2018, 18.10 Uhr im Ersten Fernsehproramm

So, 07.01.2018, 14.00 Uhr auf Sportdeutschland TV im Internetstream

Rubrik: (Weiterlesen) 3. Liga Männer

Thorsten Brendel und Niklas Schwenzer ab sofort neue Jugendtrainer beim TV Hochdorf

Der TV Hochdorf informiert:

Gleich zu Beginn des neuen Jahres stellt der TV Hochdorf die Weichen für die weitere erfolgreiche Jugendausbildung.

Der 42-jährige Thorsten Brendel wird ab sofort für das Athletiktraining aller Mannschaften im Leistungsbereich ab der mD Jugend zuständig sein. Thorsten Brendel trainiert seit vielen Jahren Leichtathleten bei der MTG Mannheim in den Disziplinen Hochsprung, Weitsprung und Dreisprung. Er ist ein exzellenter Fachmann in seinem Bereich und betreut Sportler, welche bei Deutschen Meisterschaften und bei Europameisterschaften teilnahmen und zu den Besten in Deutschland gehören. Im Handball ist er kein Unbekannter. An der Seite von Martin Röhrig war er fast sieben Jahre bei der TSG Friesenheim erfolgreich in der Nachwuchsförderung aktiv.

NIK DREYER (JUGENDKOORDINATOR TV HOCHDORF):

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Rubrik: (Weiterlesen) 3. Liga Männer

TVG: Niklas Geck und Tobias Raab orientieren sich neu für die nächste Saison

Der TV Großwallstadt informiert:

Niklas Geck und Tobias Raab werden auf eigenen Wunsch zum Ende der Saison den TV Großwallstadt verlassen und sich neu orientieren.

Niklas Geck – Archivbild
Niklas Geck, ein Talent der TVG-Juniorenakademie gehört in der dritten Saison dem Herrenteam an und war maßgeblich am erfolgreichen turnaround 2015/16 beteiligt. Geck möchte sich durch mehr Spielpraxis für weitere Aufgaben empfehlen, weshalb er zu einem anderen Verein in der Region wechselt.
Tobias Raab – von den TVG-Junioren seit Sommer 2017 verpflichtet- war in der letzten Saison Torschützenkönig der Junioren-Bundesliga Staffel Ost. Für die nächste Saison 2018/2019 hält Raab die Doppelbelastung mit Prüfungsaufwand in der Berufsausbildung und dem zeitlichen Engagement beim TVG nicht für vereinbar.
Die Gründe sind für den TVG nachvollziehbar. Beide Spieler stehen dem TVG aber bis zum Ende der laufenden Saison unverändert zur Verfügung.

Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga 2. Bundesliga Männer

Sprungbrett HSG Konstanz: Stefan Hanemann wechselt sofort in die 1. Bundesliga

Die HSG Konstanz berichtet:

Die Ausbildungsarbeit bei der HSG Konstanz trägt erneut Früchte:

Foto: Peter Pisa
Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann, der direkt aus der A-Jugend von Erstligist HSG Wetzlar im Sommer 2015 nach Konstanz kam, wechselt zum 1. Januar 2018 zum Bundesligisten Eulen Ludwigshafen. Der bestehende Vertrag bis zum 30. Juni 2019 wurde nach der Anfrage aus Ludwigshafen auf Wunsch von Stefan Hanemann aufgelöst, bei den Rheinland-Pfälzern hat er bis 30. Juni 2020 unterschrieben. Der Zweitligist vom Bodensee erhält für die Freigabe des 21-Jährigen eine Ablösesumme von den Eulen.
„Wenn sich für ein Talent wie Stefan diese Chance bietet, wollten wir ihm nicht im Wege stehen“, sagt Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. Hanemann ist der HSG dafür sehr dankbar: „Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung. Ich habe der HSG viel zu verdanken, die Entwicklung der letzten Jahre und jetzt, dass sie mir die Chance dazu geben, diese Möglichkeit zu ergreifen.“ Damit geht eine sehr bewegte Zeit am Bodensee mit vielen Höhen aber auch einigen bitteren Tiefpunkten für den 1,98 Meter großen Schlussmann zu Ende.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

Eulen verpflichten Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann

Die Eulen Ludwigshafen informieren:

Stefan Hanemann wechselt mit sofortiger Wirkung von der HSG Konstanz zu den Eulen

Foto: Lisa Hessler
Zum Abschluss des Jahres 2017 konnte der Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen die erste personelle Neuverpflichtung für die Rückrunde tätigen. Junioren-Nationaltorhüter Stefan Hanemann wechselt zum 01.01.2018 vom Handball-Zweitligisten HSG Konstanz in die Pfalz wird das bisherige Torhüter-Duo Kevin Klier und Roko Peribonio verstärken. Der 21 Jahre alte Student in den Fächern Sport und Russisch für das Lehramt an Gymnasien unterschrieb bei den Eulen einen Vertrag bis zum 30.06.2020.Der 1,98 Meter große Torhüter stammt aus der Nachwuchsschmiede des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar bei der er auch ein Doppelspielrecht bis zum Ende der Saison 2016/17 besaß. Mit der Hessen feierte er die deutsche Vizemeisterschaft der B- und A-Jugend. Dann wechselte Stefan „Stjopa“ Hanemann am 01.07.2015 mit einem Doppelspielrecht zur HSG Konstanz, wo er als Meister der dritten Liga Süd den Aufstieg in die zweite Liga schaffte. Seit 01.07.2017 stand Hanemann ausschließlich bei der HSG Konstanz unter Vertrag. Sein bis zum 30.06.2019 datierter Vertrag wurde aufgelöst, so dass der Wechsel zu den Eulen mit sofortiger Wirkung erfolgen konnte. Der 100 Kilogramm schwere Nationaltorhüter bestritt zahlreiche Jugend- und Junioren-Länderspiele. Sein größter Erfolg im Nationaltrikot war der vierte Platz bei der Junioren-WM 2017 in Algerien.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

TV Hüttenberg-Heimspiel-Termine in der Rückrunde 2017/18

Der TV 05/07 Hüttenberg informiert:

Die DKB Handball-Bundesliga hat die Heimpartien des TV 05/07 Hüttenberg in der Rückrunde 2017/18 terminiert.

Foto: Axel Kretschmer
Bis auf die Aufgabe gegen die SG Flensburg-Handewitt stehen somit die Rückrunden-Spieltage der verbleibenden Heimspiele fest. Die finalen Anwurfzeiten werden – bedingt durch den TV-Partner Sky-Sport – jedoch zum Teil erst in den kommenden Wochen und Monaten bekannt gegeben.
Besonderheiten: Das Heimspiel gegen den HC Erlangen (29. Spieltag) findet am Samstag, dem 21. April statt. Ebenfalls außerhalb der Spieltags-Chronologie, musste die Partie gegen den SC Magdeburg (32. Spieltag) auf den 31. Mai (Donnerstag) verschoben werden, um eine evtl. Kollision mit EHF-Final-Four-Turnier zu vermeiden, bei dem der SCM als Ausrichter auf dem Plan steht.
Der Kartenvorverkauf für das Mittelhessen-Derby gegen die HSG Wetzlar in der Osthalle in Gießen (Sonntag, 11. März / Uhrzeit noch ausstehend) startet am 9. Januar und zwar nur über die Geschäftsstelle in Hüttenberg. Für die weiteren Partien können die Tickets wie gewohnt auch online über www.tvh1.de erstanden werden.

Die Heimspiel-Termine in der Rückrunde 2017/18:

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

Im letzten Spiel des Jahres 2017 blieben die Eulen beim TBV Lemgo ohne Punktgewinn

Die Eulen Ludwigshafen berichten:

Mit leeren Händen in die Winterpause

Trainer Ben Matschke und Co-Trainer Frank Müller sowie Gästetrainer Florian Kehrmann – Foto: Harry Reis
Es sind immer wieder Kleinigkeiten, die die Eulen Ludwigshafen um ihren verdienten Lohn brachten. Auch im letzten Spiel des Jahres 2017 musste sich der Bundesliga-Aufsteiger geschlagen geben. Beim TBV Lemgo verlor die Mannschaft von Trainer Ben Matschke mit 25:29 (11:13) und „überwintert“ nach der Niederlage des TV Hüttenberg in Göppingen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Erfolgreichster Torschütze im Lipperland war Kreisläufer Kai Dippe mit sechs Treffern.
Es hätte auch diesmal nicht sein müssen. Die Pfälzer kamen gut ins Spiel und waren ein Gegner auf Augenhöhe. Die Defensive setzte ihren Aufwärtstrend, wie zuletzt gegen den SC Magdeburg auch in Lemgo fort. Nach 20 Minuten kam die Sieben von Trainer Matschke ein wenig aus dem Rhythmus und die Lipperstädter zogen nach einem Offensivfoul von Pascal Bührer zum 10:7 davon. Die Eulen gaben sich keinesfalls geschlagen und bemühten sich um Wiedergutmachung. Nach zwei Glanzparaden von Torhüter Roko Peribonio und einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Tim Suton verkürzte Kai Dippe mit zwei Treffern zum 12:11. Die Partie gestaltete sich auch nach dem Wiederanpfiff ausgeglichen. Die Pfälzer kamen immer wieder bis auf ein Tor (15:14) heran. Dann unterliefen ihnen mit zunehmender Spieldauer immer wieder technische Fehler, die die Gastgeber nutzten, um zum 18:14 davon zu ziehen. Es war zum Haare raufen.

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Rubrik: 1. Bundesliga Männer

Erste Liga Mittwochsspiele

Göppingen – Hüttenberg 28:17
Kiel – N-Lübbecke 29:19
Erlangen – Leipzig 27:26

Rubrik: 3. Liga Männer

Handball Sportverein Hamburg mit neuem Drittliga-Zuschauer-Rekord

9.964 Zuschauer beim gestrigen 36:24 des Drittligisten über den VfL Fredenbeck toppten die bisherige Drittliga-Bestmarke von 8.555 Besuchern aus dem vergangenen Jahr gegen den DHK Flensborg.
Die Hamburger sind Tabellenführer der Dritten Liga Nord.

Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Nach furioser Aufholjagd: HSG Konstanz verliert trotz starker Leistung mit ganz viel Pech in Hamm

Die HSG Konstanz berichtet:

ASV Hamm-Westfalen – HSG Konstanz 28:26 (17:10)

Chris Berchtenbreiter – Foto: Peter Pisa
Der Handball-Gott – sofern es ihn gibt – ist kein Konstanzer. Nach vier Ein-Tor-Niederlagen musste die HSG Konstanz in jener Arena, in der Balingen mit elf und Bietigheim mit 16 Toren Unterschied verloren hatten, trotz bärenstarker Vorstellung eine neuerliche, an Pech kaum zu überbietende 26:28 (10:17)-Niederlage schlucken.
Frust und Enttäuschung machte sich so nach Schlusspfiff bei den über Weihnachten 26000 Kilometer gereisten Gästen vom Bodensee breit. Alle schüttelten die Köpfe, haderten und konnten den nächsten Genickschlag nicht verstehen. Blankes Entsetzen war auf den Gesichtern zu erkennen, völliges Unverständnis, als die Eblen-Equipe völlig abwesend in die Kabine schlich. Verdient hatten sie den unglücklichen Knockout jedenfalls nicht, dafür war die HSG zu gut an diesem Tag. Allerdings war am Ende eine ganz miese Phase in den letzten Minuten der ersten Halbzeit schließlich doch eine zu große Hypothek. Hätte Konstanz sich hier etwas cleverer angestellt und nicht reihenweise Pass-, Fang- und sonstige technische Fehler begangen, es hätte die riesengroße Sensation bei einem der heimstärksten Teams der Liga sein können.
Bis auf das 1:0 benötige der Tabellenvierte 20 Minuten, um das erste Mal – begünstigt durch haarsträubende Fehler der HSG – in Führung zu gehen. Vorher hatte vor allem die Deckung der HSG wieder deutlich mehr Stabilität als zuletzt offenbart. Konstantin Poltrum fand so nicht nur bei einem gehaltenen Siebenmeter gut in die Partie und vorne bot sich nach der 2:1-Führung durch Tim Jud sogar die Chance zur schnellen Zwei-Tore-Führung. Fabian Schlaich nutze aber die zweite Gelegenheit zum 3:1 aus ganz spitzem Winkel. Chris Berchtenbreiter brachte Konstanz nach 16 Minuten gar mit 7:5 in Front – ein erstes Ausrufezeichen, dass die enormen Reisestrapazen alles andere als müde Beine verursacht hatten.

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Rubrik: 1. Bundesliga Männer

Erste Liga 2. Weihnachtstag

Berlin – Magdeburg 23:23
Lemgo – Ludwigshafen 29:25
Minden – Wetzlar 26:24

Foto: Axel Kretschmer
Fuchs Heinevetter hält nach 60 Minuten 7m von Robert Weber. Magdeburg führte bereits mit 6 Toren.

Wetzlar führte zwischenzeitlich in Minden.

Ludwigshafen wieder zu unclever, mit häufigen Fehler im Entscheidungsverhalten und verfrühten unvorbereiteten Würfen, aber auch mit vielen guten Szenen und schön heraus gespielten Toren.


Flensburg – Hannover 27:27
Gummersbach – Melsungen 17:25
Stuttgart – RN Löwen 23:29

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Eulen wollen Aufwärtstrend in Lemgo fortsetzen und sich für Aufwand belohnen

Die Eulen Ludwigshafen informieren:

„Wenn alles passt, dann können wir in Lemgo was holen“

Roko Peribonio (Nr. 36) aus der Partie gegen den SC Magdeburg – Foto: Axel Kretschmer
Noch einmal alles geben, ehe es in die Winterpause geht, das wollen die Eulen Ludwigshafen im letzten Spiel des Jahres 2017. Die Mannschaft von Trainer Ben Matschke gastiert beim wiedererstarkten TBV Lemgo (Dienstag, 15.00 Uhr, Lipperlandhalle, Lemgo) und will in Ostwestfalen an den Leistungen aus der Partie gegen den SC Magdeburg anknüpfen. Dabei haben die Pfälzer gute Erinnerungen an den TBV Lemgo, nachdem sie im Hinspiel die Partie mit 24:20 für sich entscheiden konnten. Trainer Matschke muss auch zum Jahresabschluss weiter auf Denni Djozic, Pascal Durak, Robin Egelhof und Jan Remmlinger verzichten. Dagegen kommt es zu einem Wiedersehen mit dem früheren Eulen-Spielmacher Andrej Kogut.
Die Ausfall-Liste trübt keinesfalls die gute Stimmung im Team. „Alle ziehen mit und wir haben weiterhin viel Spaß im Training“, sagt Roko Peribonio. Selbst an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag waren alle viel mit Eifer und Engagement im Training. „Wir hatten ja auch nicht allzu viel Zeit nach dem Spiel gegen Magdeburg. So ging es direkt weiter“, meint der Sohn des einstigen Weltklasse-Torwarts Tonci Peribonio. Gerade zum Jahresabschluss ist der 26 Jahre alte Torhüter stärker als zuletzt gefordert. In Erlangen als auch gegen den SC Magdeburg brachte ihn Trainer Matschke für den zunächst glücklosen Kevin Klier zwischen den Pfosten und Peribonio machte seine Sache gut. „Es ist gar nicht so wichtig, wer spielt. Kevin und ich sind ein Team, wir verstehen uns blendend und wir unterstützen uns auch gegenseitig“, meint Peribonio. „Wir haben nur als Mannschaft Erfolg, deshalb muss jeder für den anderen da sein“.

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Rubrik: (Weiterlesen) 3. Liga Männer

Schöne Weihnachten – MSG Falken beschenken sich mit 25:22-Sieg selbst

Die MSG Groß-Bieberau/ Modau berichtet:

„Neuzugang“ Michi Malik mit fünf Treffern

Verdienter Lohn und Jubel nach hartem Einsatz: MSG Falken gewinnen letzte Partie des Jahres mit 25:22 gegen den Northeimer HC – Foto: Pressedienst – Jürgen Pfliegensdörfer
Ein neues und ein altes Gesicht zeigten sich den 670 Zuschauern in der Begegnung gegen den Tabellenachten Northeimer HC. Ian Weber trainiert zwar schon einige Zeit bei den MSG mit, doch unterschrieb er dieser Tage einen bis zum Saisonende gültigen Vertrag. So spielt der Allrounder an der Seite seines Bruder Darren bis zum Schluss der Runde bei den Falken, und spielt nach wie vor auch in der Jugend Bundesliga bei der HSG Wetzlar. Riesig war die Freude, als erstmals seit fünf Monaten Michael Malik wieder mit seinen Kumpels trainieren konnte. Er hat nun seinen Auslandsaufenthalt in Australien beendet. „Ich habe mich so auf die Jungs gefreut und bin heiß auf Handball“, sagte das Groß-Bieberauer Urgestein vor der Partie. Somit stand bis auf Kris Jost, er wird Anfang Januar zum zweiten Mal operiert, Trainer Thorsten Schmid der komplette Kader zur Verfügung.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

Vor ausverkaufter Kulisse verloren die Eulen knapp mit 23:26 gegen den SC Magdeburg

Die Eulen Ludwigshafen berichten:

Zu unserem Bericht mit der Bilderserie

Aufholjagd blieb unbelohnt


Die Überraschung blieb aus. Dennoch enttäuschten die Eulen Ludwigshafen ihre Fans im letzten Heimspiel des Jahres 2017 nicht. Sie boten vor ausverkaufter Kulisse gegen den stärksten Angriff der Liga, den SC Magdeburg einen leidenschaftlichen Kampf bis zur letzten Sekunde und mussten sich dann mit 23:26 (10:14) geschlagen geben. Erfolgreichster Torschütze war Kreisläufer Frederic Stüber mit fünf Toren. Bei den Gästen war Robert Weber mit zehn Toren am erfolgreichsten.
Trotz der Niederlage schlichen sich die Hausherren nicht in die Kabine. Ben Matschke applaudierte noch lange nach dem Spiel zu den Fans. Ein kleines Dankeschön des Trainers, der sich für die Unterstützung auf den Rängen im Jahr 2017 bedankte. Matschke weiß, dass der lautstarke Rückhalt seiner jungen Mannschaft nicht nur gut tut, sondern sie auch anspornt, gemeinsam alles zu geben. Und Matschke versprach am Ende der Partie des Rückrunden-Auftakts den Fans. „Wir sind konkurrenzfähig – speziell in der Defensive“. In der Tat hatten seine Jungs gegen die körperlich überlegenen und international erfahrene Mannschaft von der Elbe, „Beton angefasst“. „Das war richtig stark“. Auch mit der Leistung in der Offensive zeigte sich der Trainer zufrieden. „Wenn man 26 Tore gegen einen Gegner wirft, der sonst im Schnitt 31 verbucht, dann hat meine Mannschaft Charakter gezeigt“, lobte der Pädagoge seine Truppe.

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Rubrik: (Weiterlesen) BOL Wiesbaden/Frankfurt Männer

TG Rüsselsheim – TGS Langenhain 29:24

Die TG Rüsselsheim – Trainer Ulli Theis – berichtet – Fotos: Günni Rodius:

Erste Mannschaft stoppt Negativlaufgegen den Tabellenvierten nach sechs sieglosen Spielen

Hallo liebe Freunde des Handballsports und Fans des 1. Herren Teams. Am vergangenen Sonntag zeigten meine Jungs wieder einmal was in ihnen steckt.
Wenn die Einstellung und der Kopf bei allen stimmig ist, können wir attraktiven Handball spielen. Das Versprechen auf ein spannendes und kurzweiliges Spiel mit dem Ziel eines Sieges haben wir eingelöst. Rechtzeitig im alten Jahr wurde der Punktestand wieder auf Plus gesetzt. Mit einer herausragenden kämpferischen und taktisch disziplinierten Mannschaftsleistung in Abwehr und Angriff über 55 Minuten, hat sich mein Team, so hoffe ich, wieder freigespielt. Mit dem 5. Tabellenplatz geht es in die kurze Weihnachtspause und spielfreie Zeit.

TG Rüsselsheim:
Tor; Martin Gergen und Luke Schulze; Feld: Yannick Krämer 7, Lars Wykypiel 6, Steven Zimmer 4/1, Kennet Meierhöfer 3, Lukas Roth 3, Jannick Eberbach 2, Joscha Porz 2, Nico Hüttmann 1, Florian Hedderich 1, Nicolas Wojtyniak, Marian Reinheimer und Marvin Richter.

Noch ein Spiel der Vorrunde steht aus – die HSG Hochheim/Wicker ist am 21.01.2018 auswärts unser Gegner.

Wenn ich bilanziere, konnten die Erwartungen kurz vor Ende der Vorrunde, nach dem furiosen Start mit 10:0 Punkten, nicht erfüllt werden. Mit einem 20er Kader sind wir in die Saison sehr verheißungsvoll gestartet. Dann hat es uns richtig gebeutelt.

Kleine Fotoserie vom Langenhain-Spiel nach „weiterlesen“

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Rubrik: (Weiterlesen) 2. Bundesliga Männer

Dessau-Roßlauer HV – HSG Konstanz 31:28

Die HSG Konstanz berichtet:

Bitterer Rückschlag: HSG Konstanz nach guter erster Halbzeit zu uneffektiv in Dessau

Foto: Peter Pisa
Lange schien die HSG Konstanz auch in Dessau gut im Rennen, lag in der ersten Halbzeit in Front, musste sich aufgrund nachlassender Effektivität am Ende aber 28:31 (15:15) in Sachsen-Anhalt geschlagen geben. Am Dienstag ist Konstanz in Hamm erneut auswärts gefordert.
„Das Beste, was wir machen können, ist gewinnen“, hatte HSG-Präsident Otto Eblen das Motto für die strapaziösen Reisen über Weihnachten vorgegeben. Beim Überraschungsteam der Saison, dem mit sechs Tschechen antretenden Dessau-Roßlauer HV, knüpfte seine Equipe dann auch sogleich nahtlos an die zuletzt starken Auftritte bei den Siegen gegen Dresden und Essen an. Wieder ohne Sechs und Toptorschütze Paul Kaletsch schüttelte die HSG ihre Anfangsnervosität bald ab und hatte in Max Wolf erneut einen Rückhalt, der gleich zwei freie Würfe parieren konnte. Vorne war Tom Wolf gewohnt sicher vom Siebenmeterpunkt und die Achse Mathias Riedel, Tim Jud und Max Schwarz funktionierte prächtig.
Vor allem Max Schwarz nutzte jede kleine Lücke im Dessauer Deckungsverbund und brachte es schon zur Pause auf vier Tore. Dessau hingegen suchte immer wieder die Eins-gegen-Eins Duelle. Kein Wunder, bei Kraftpaketen wie dem tschechischen A-Nationalspieler Libor Hanisch am Kreis, der nach dem Ausgleich von Tom Wolf zum 6:6 (13.) antwortete. Max Schwarz traf jedoch wenig später zur ersten HSG-Führung: 9:8 (17.). Danach bot sich sogar die Chance zur Zwei-Tore-Führung, doch Felix Klingler brachte den selbst eroberten Steal im Tempogegenstoß nicht am gut reagierenden Philip Ambrosius vorbei.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

TV Hüttenberg erhält Ergebnisse aus Masterarbeit

Der TV Hüttenberg informiert:

Bereits im September diesen Jahres hatte Handball-Bundesligist TV 05/07 Hüttenberg an dieser Stelle über die anstehende Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) informiert

Das Foto zeigt Maike Grefkes bei der Übergabe der Masterarbeit an TVH-Manager Martin Volk (links), TVH-Geschäftsführer Lothar Weber (2. v. r.) und TVH-Vorsitzenden Markus Happel (rechts) – Foto: Pressedienst
Im Rahmen einer Masterarbeit hatte die THM-Studentin Maike Grefkes in den vergangenen Monaten ein Marken- und Sportmarketingkonzept für die Bundesliga-Mannschaft des TV 05/07 Hüttenberg erstellt. In der Woche vor Weihnachten wurde das Projekt nun mit einer Präsentation vor den Verantwortlichen des Bundesligateams und des Gesamtvereins von Maike Grefkes abgeschlossen.
Die Ausarbeitung basiert dabei auf einer Online-Umfrage des TVH, an der sich 200 Menschen beteiligten. Durch umfassende Interviews mit Mitarbeitern, Spielern und Fans wurden weitere wertvolle Daten für die Studie gesammelt. Darüber hinaus wurden mehrere Benchmark-Vergleiche erstellt. Ihre Ergebnisse präsentierte Maike Grefkes nun kurz vor dem Jahreswechsel der Hüttenberger Handball-Marketing GmbH & Co. KG und gab dabei wertvolle Einblicke für die weitere Entwicklung des „TV Hüttenberg“ in der Handball-Bundesliga.
„Wir sind Frau Maike Grefkes sehr dankbar für ihr Engagement und ihre hervorragende wissenschaftliche Arbeit. Die Masterthesis ist sehr umfänglich und das darin von Frau Grefkes für den TV Hüttenberg erarbeitete Konzept deckt ein große Spektrum ab. Wir werden nun die Ergebnisse umfassend analysieren, die Denkanstöße aufnehmen und Maßnahmen ableiten, damit wir den TV Hüttenberg als mittelhessische Marke weiter stärken und etablieren können. Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus Frau Prof. Dr. Katja Specht und Herrn Prof. Jan Freidank von der THM, die dieses große Projekt des TVH mit auf den Weg gebracht haben“, so Martin Volk von der Hüttenberger Handball-Marketing GmbH & Co. KG.

Rubrik: (Weiterlesen) 3. Liga Bundesliga mA Jugend Männer

Jugendnationalspieler Ian Weber ab sofort ein „Falke“

Die MSG Groß-Bieberau/ Modau informiert:

Frohe Kunde kurz vor Weihnachten für die Falken der MSG Gross-Bieberau/Modau, durch einen Kooperationsvertrag mit dem Bundesligisten HSG Wetzlar erhält der 17jährige Jugendnationalspieler Ian Weber ein Doppelspielrecht für den Odenwälder Drittligisten.

Foto: Axel Kretschmer
Sein Erwachsenenspielrecht wird er bis zum Saisonende bei den Falken wahrnehmen, aber auch weiterhin für Wetzlar in der Jugendbundesliga auflaufen. Der auf fast allen Positionen einsetzbare Allrounder ist der Bruder des MSG Spielmachers Darren Weber und stammt wie dieser aus dem Darmstädter Stadtteil Bessungen. Bereits seit Rundenbeginn trainiert Ian Weber mindestens einmal in der Woche mit den Falken und somit sollte eine schnelle Integration kein Problem sein. Er erhielt einen Vertrag bis Saisonende.

Da auch Michael Malik sein Auslandsstudium beendet hat und seit Dienstag wieder am Training teilnimmt, kann Trainer Thorsten Schmid zum ersten mal in dieser Saison einen kompletten Kader aufbieten. Das Nachholspiel gegen den Northeimer HC beginnt am Samstag, den 23.12.17 bereits um 18.00 Uhr und mit einem Sieg könnten die Falken den Anschluß ans Mittelfeld wieder herstellen.

Rubrik: (Weiterlesen) 3. Liga Männer

HSG Hanau: Adanir wechselt zum Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen

Die HSG Hanau berichtet:

Can Adanir wird die HSG Hanau zum Saisonende verlassen. Der 18-Jährige wechselt zum Bundesliga-Klub Rhein-Neckar Löwen. Aktuell bildet Adanir mit Sebastian Schermuly das Torhüter-Gespann beim Drittligisten aus der Grimmstadt.

Foto:Pressedienst
„Es ist natürlich schade, dass uns Can Adanir verlässt. Aber wir möchten ihm die Chance zu einem Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen natürlich nicht verbauen. Es spricht auch für die sehr gute Jugendarbeit der HSG Hanau, dass ein bei uns ausgebildeter Spieler den Sprung zu einem der besten Vereine Europas schafft“, sagte Reiner Kegelmann, Sportlicher Leiter bei der HSG Hanau.
Der Spieler selbst ist für seine Zeit in Hanau sehr dankbar. „Die HSG hat mir die Chance gegeben, mit 17 Jahren in der 3. Liga spielen zu dürfen. Das werde ich dem Verein nicht vergessen. Ich hatte hier drei tolle Jahre.“
„Vor allem die letzten beiden Jahre unter Trainer Patrick Beer und Torwarttrainer Heiko Winter haben mich sehr geprägt. Und natürlich Ferry. In der relativ kurzen Zeit hat mich dieser Mann ganz besonders weiterentwickelt“, sagte Adanir und erinnert noch einmal an den im März verstorbenen ehemaligen A-Jugendtrainer der HSG Hanau Dr. Frantisek Fabian.
Adanir wechselte im April 2015 von der SG Rot-Weiß Babenhausen zur HSG Hanau. Mit der Hanauer B-Jugend feierte er 2015/16 die Hessenmeisterschaft und wurde zu zahlreichen DHB-Sichtungslehrgängen eingeladen. Adanir zählte bereits in der zurückliegenden Saison zum Drittliga-Kader der HSG Hanau und zeigte dort bereits als 17-Jähriger tolle Leistungen. Das hat sich letztlich bis zu den Rhein-Neckar Löwen herumgesprochen.

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Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

Die Eulen Ludwigshafen – SC Magdeburg 23:26

Frederic Stüber, mit 5 Treffern heute der Top-Shooter der Eulen

Die HBZ-Fotoserie vom Spiel nach weiterlesen

Starker Kampf der Eulen bleibt unbelohnt!

Am Ende hat es wieder knapp nicht gereicht. Dabei hat es an Kampfbereitschaft der Eulen nie gemangelt. Ein früher 2:6 Rückstand musste verarbeitet werden, und führte erst in der 25. Minute zum 9:10 Anschlusstreffer. Aber die Fans in der vollbesetzten Ebert-Halle begannen wieder zu hoffen. Dann ging es aber doch wieder mit einem 10:14 in die Halbzeitpause.
Und nach der Halbzeitpause begann dann das Drama für die Gastgeber. In der 33. Minute Rote-Karte für Jonathan Scholz und dann gar ein Magdeburger Lauf zum 10:18.
Natürlich kann es auch an den Entscheidungen der Unparteiischen gelegen haben, die oft keine einhellige Zustimmung in der Halle bekam und so immer wieder für eine grandiose Geräuschkulisse durch die Eulen-Fans in der Halle sorgte.
Aber das Team gab sich trotzdem nie auf, was von der Halle ebenfalls honoriert wurde, und kam immer wieder heran, 20:22 nach 50 Minuten. Am Ende langte es dann aber doch nie zum Ausgleich.
Aber die Eulen hatten es immer selber in der Hand gehabt, denn die vergebenen Siebenmeter und die verpassten Großchancen hätten allemal für einen Punkt gelangt.
Und es geht jetzt schon am 2. Weihnachtsfeiertag gegen Lemgo weiter. Patrick Weber freut sich jedenfalls schon auf diese Begegnung und rechnet sich da auch etwas aus:
„Wir haben uns insgesamt stabilisiert, vor allem auch in der Abwehr. Immerhin haben wir heute Magdeburg bei 26 Toren halten können. Und im Hinspiel hatten wir gegen Lemgo ja auch schon gewonnen. Außerdem sind an Weihnachten die Hallen immer voll und ich hoffe so auf eine tolle Kulisse. Also ich habe echt Bock auf dieses Spiel!“
Dann heißt es für die Eulen-Fans am Dienstag also Daumen drücken, und hoffen, dass es die nächsten Auswärtspunkte für ihr Team gibt.

Mehr im offiziellen Bericht der Eulen …

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Rubrik: 1. Bundesliga Männer

Rhein-Neckar Löwen – SG Flensburg-Handewitt 32:27

Die Rhein-Neckar Löwen bleiben Erster (30:6 Punkte)

Die weiteren 20.45 Uhr-Spiele:

Hüttenberg – Leipzig 20:24
Göppingen – Kiel 22:29
Erlangen – Berlin 23:27

Leipzig mit 5 Siegen in Folge.
Füchse Berlin neuer Tabellenzweiter (29:7 Punkte).
Hüttenberg auf dem vorletzten, einem Abstiegsplatz (7:29 Punkte).

Tipp: zweiter Weihnachtstag, 26.12.: Flensburg (27:9) vs Hannover (28:8)

Die 18.30 Uhr-Spiele:

Melsungen – Stuttgart 33:24
Ludwigshafen – Magdeburg 23:26
Wetzlar – Gummersbach 30:24
Hannover – Lemgo 27:25
N-Lübbecke – Minden 29:22

Ludwigshafens Aufholjagd vergeblich nach 8 Toren Rückstand. Letzter Tabellenplatz für die Eulen (7:29 Punkte).
Hannover-Burgdorf 6 Siege in Folge = 28:8 Punkte.
Hannovers Casper Mortensen 9 Tore bei 9 Versuchen, derzeit Führender in der Erstliga-Torschützenliste.
Erster Heimsieg für N-Lübbecke.

Rubrik: (Weiterlesen) 1. Bundesliga Männer

Ein Maskottchen für den TV Hüttenberg

Der TV Hüttenberg informiert:

Bundesliga-Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg wird am Donnerstagabend, im Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig in der Sporthalle-Ost in Gießen (Anwurf: 20:45 Uhr), sein neues Vereinsmaskottchen „Rollo“ offiziell vorstellen.

Foto: Marc Thürmer

„Hüttenberg ist bis jetzt der einzige Klub in der DKB Handball-Bundesliga gewesen, der noch kein offizielles Maskottchen hatte. Daher freue ich mich natürlich sehr, dass wir gemeinsam mit den Fans etwas kreieren konnten und Rollo heute Abend endlich seinen ersten großen Auftritt in unserer Halle hat“, so TVH-Geschäftsführer Lothar Weber.
Bereits vor dem Start der Saison 2017/18 wurde in Hüttenberg über ein eigenes Maskottchen für den Bundesliga-Spielbetrieb nachgedacht. Am Ende entschloss sich die Hüttenberger Handball-Marketing GmbH & Co. KG dazu, über Facebook die eigenen Fans um ihre Meinung zu fragen. Drei Vorschläge schafften es in die Endauswahl im August. Das Rennen machte die Figur „Rollo“ ein sportlicher und freundlicher Handkäse, der sich ganz in den Vereinsfarben Blau, Weiß und Rot präsentiert.

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Rubrik: (Weiterlesen) BOL Offenbach/Hanau Männer

Michael Franz übernimmt HSG Dietzenbach bis Saisonende

Es gibt einen Kommentar »

Die HSG Dietzenbach informiert:

Die HSG Dietzenbach haben einen Nachfolger für Mirnes Bukvic gefunden.

Foto: Pressedienst
In Michael Franz konnte ein erfahrener Trainer verpflichtet werden, der das Ruder nach der Niederlagenserie herumreißen soll. Der 62-jährige Wiesbadener ist bereits als Jugendkoordinator für die HSG tätig und wird nun interimsmäßig die Saison der 1. Mannschaft zu Ende bringen. Seine Trainergeschichte führte ihn im Aktivenbereich bis in die 2. Bundesliga mitunter zu sehr renommierten Vereinen wie der HG Oftersheim/Schwetzingen, dem TSV Milbertshofen oder dem TSV Bayer Dormagen.
Als A-Lizenzinhaber und Diplomtrainer ist er auch in der Trainerausbildung engagiert, zudem fungiert er als Mentaltrainer-Experte und Mentor von Talenten wie Steffen Fäth (Füchse Berlin) oder Johannes Golla (MT Melsungen). Die Verantwortlichen der HSG sind sehr zuversichtlich, dass mit ihm die Wende gelingen wird. Bereits im ersten Training am Dienstag ergab sich die erste Möglichkeit zum Kennenlernen noch vor der Weihnachtspause.

Die HSG wünscht Michael Franz viel Erfolg in der Arbeit mit dem Team und hoffentlich viele gemeinsame Siege!

Rubrik: (Weiterlesen) BL-D Männer

TG Rüdesheim – BIK Wiesbaden 24:25

Die TG Rüdesheim berichtet:

Unglückliche Heimniederlage zum Jahresabschluss

Der Akku war leer. So kann man das Fazit des letztens Spiels der Herrenmannschaft der TG Rüdesheim kompakt beschreiben. Nach einem langen Kampf verlor die TGR das erste Heimspiel dieser Saison denkbar knapp.
Nachdem das Lazarett mittlerweile auf fünf Stammspieler angewachsen war, wollte man sich mit aller Macht gegen die erste Heimniederlage stemmen. So liefen K. Moser, F. Magnus und J. Bachem sichtbar angeschlagen auf. Vor allem die Feinabstimmung in Abwehr und Angriff funktionierte zunächst nicht, woraus eine 3:6 Führung BIK resultierte. Doch der Kampfgeist ließ die TGR zurückkommen, ein 5:0 Lauf bescherte dem Gastgeber ein zwischenzeitliches 8:6. Vor allem Behrami konnte durch Gegenstöße und schnelle Aktionen am Kreis Impulse setzen. Doch die Gäste aus Wiesbaden erholten sich und kamen kurz vor der Halbzeit zum 13:13.

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Christmann bleibt bis Saisonende Cheftrainer beim TV Hochdorf

Der TV Hochdorf informiert:

Die Entscheidung ist gefallen

Foto:Pressedienst
Steffen Christmann wird bis zum Saisonende Cheftrainer der ersten Herrenmannschaft des TV Hochdorf bleiben. Er wird weiterhin von Steffen Bühler, der die Rolle des Co-Trainers einnimmt, unterstützt.
Christmann, Jahrgang 1993, ist seit 2016 im Verein und betreut neben seiner bisherigen Tätigkeit als Co-Trainer der Pfalzbiber die A-Jugend des Vereins. Nachdem ihn mehrere schwere Knieverletzungen zum Beenden seiner Spielerlaufbahn, die ihn in der Saison 2012/2013 auch schon einmal nach Hochdorf geführt hatte, beenden musste, hatte er zunächst bei seinem Jugendverein TSG Friesenheim als Jugendtrainer begonnen. Nun ist der Nachfolger des Anfang Dezember zurückgetretenen Stefan Bullacher der wohl jüngste Drittliga-Trainer der Geschichte.
Bühler, Jahrgang 1985, wird ihm als Co-Trainer zur Verfügung stehen. Der Kreisläufer ist der erfahrenste Spieler im Aufgebot des TVH und kann als einziger im Team Bundesliga-Erfahrung aufweisen. Nach dem Auskurieren seiner Achillessehnenverletzung, die ihn seit Oktober zum Zuschauen zwang, wird der 1,95m-Mann Christmann als spielender Co-Trainer im wahrsten Sinne des Wortes mit Rat und Tat zur Seite stehen.
»Wir sind voll und ganz von Steffen und Steffen überzeugt. Sie haben in den vergangenen beiden Wochen hervorragende Arbeit geleistet«, erklärt Geschäftsführer Christian Deller, und fügt an: »Die beiden genießen mein vollstes Vertrauen.«
Wer für den TV Hochdorf in der Saison 2018/2019 an der Seitenlinie stehen wird, ist zurzeit noch offen.

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