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HSG Rodgau Nieder Roden – HSG Weiterst./Braunsh./ Worf. 35:26

Die HSG Weiterst./Braunsh./Worf. berichtet:

Die Meisterschaftsfrage in der Oberliga Hessen der Damen ist um 1 Woche vertagt.

Archivbild: Axel Kretschmer
Nach der empfindlichen 35:26-Niederlage der Damen aus Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden bei der HSG Nieder-Roden beträgt der Vorsprung auf Verfolger Oberursel nur noch 1 Punkt und ein Sieg muss nächste Woche beim letzten Spiel gegen Hüttenberg her, um den Aufstieg in die 3. Bundesliga noch perfekt zu machen.
Dafür muss jedoch eine Leistungssteigerung her, denn die Aufgabe nächste Woche wird ähnlich schwer werden, wie gegen Nieder-Roden. Die Damen von Trainerin Jackie Johnson waren zwar gut eingestellt und wussten um die Stärken im gegnerischen Team und wollten diesen auch mit einer aggressiven, couragierten Spielweise entgegen treten, doch mißlang dies eigentlich auf ganzer Linie.
„Ich denke, letztendlich haben meinen Mädels doch wieder zur sehr die Nerven geflattert und Nieder-Roden wollte diesen Sieg einfach mehr. Sie waren gedanklich schneller und viel zielstrebiger in ihren Aktionen. Auch haben sie in der Abwehr kompakt und kompromisslos zugepackt. Alles das, was wir auch tun wollten und normalerweise auch können. Nur gestern hat nichts davon geklappt. Keine meiner Spielerinnen hatte Normalform, keine wollte Verantwortung übernehmen, es wurde nur Alibi-mäßig in der Breite gearbeitet, der Gang in die Tiefe, dahin wo es weh tut, das war nicht da“, ist doch einiges an Enttäuschung bei Trainerin Johnson herauszuhören. „Ich dachte eigentlich, dass wir da schon ein bisschen weiter sind, was „Spitzenspiele“ betrifft. Herausnehmen aus dieser Kritik möchte ich meine beiden Jüngsten im Kader, Sonja Zorenc und Patricia Becker. Die beiden haben sich keinen Kopf gemacht, sind in die Partie rein und haben ihre Sache sehr gut gemacht. Sie sind dahin gegangen, wo es weh tut, haben dadurch Tore erzielt und 7-m herausgeholt, das war gut.“
Auf der anderen Seite weiß Johnson um ihren letztlich jungen und unerfahrenen Kader. Im Gegensatz zu Nieder-Roden und Oberursel habe sie keine Spielerinnen im Kader, die schon 2. oder 3. Bundesliga gespielt haben. „Nathalie Pfingstgraef war zwar mal in Bretzenheim, jedoch fehlt sie ja bekanntlich seit dem Spitzenspiel in Oberursel. Und das merkt man schon auch.“
Daher stehe sie ihrem Team auch dieses Nervenflattern zu, „das ist eben die fehlende Erfahrung mit solchen Situationen“.

Nun heißt es, in der kommenden Woche nochmal fokussiert arbeiten und sich vorbereiten auf das nächste Wochenende. Die Damen der Dreier-Spielgemeinschaft haben noch alles selbst in der Hand und wollen am kommenden Samstag vor eigenem Publikum diese grandiose Saison krönen.


   

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