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HSG Wetzlar wird am Samstag bei den Rhein-Neckar Löwen vorstellig – Kohlbacher angeschlagen, Kneer fraglich

Die HSG Wetzlar informiert:

Klarer Außenseiter beim Meister und Tabellenführer

Für die HSG Wetzlar steht am Samstag die schwere Auswärtspartie bei den Rhein-Neckar Löwen auf dem Programm. Um 20.30 Uhr wird die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider beim amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer vorstellig. Alleine diese beiden Merkmale verdeutlichen, welche Aufgabe den Grün-Weißen am 28. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga in Mannheim bevorsteht.
„Wir müssen zu allererst auf uns gucken“, sagt Trainer Wandschneider, „und fokussiert und vor allem diszipliniert unser Spiel abrufen.“ Was dann möglich sein kann, das haben die Grün-Weißen Mitte Februar in der Kieler Sparkassen-Arena gezeigt. Damals hielt die HSG die eigene Fehlerquote extrem niedrig und blieb über 60 Minuten diszipliniert. Der Lohn? Ein 26:25-Sieg.

Löwen-Trainer Jacobsen ist gewarnt

Dass die HSG immer für eine Überraschung gut sein kann, das ist natürlich auch dem Mannheimer Trainer Nikolaj Jacobsen nicht entgangen. „Wenn du in Kiel gewinnen kannst, kannst du überall gewinnen“, sagt der Oberlöwe gegenüber der Rhein-Neckar Zeitung. In Mannheim ist man also gewarnt.
Wandschneider hingegen plagen mal wieder personelle Sorgen. Jannik Kohlbacher kam angeschlagen vom Nationalmannschaftlehrgang zurück, soll aber am Samstag spielen. Kristian Björnsen machte mit Norwegen drei Spiele in einer Woche. Zudem fehlten Evars Klesniks, Philipp Pöter und Stefan Kneer tageweise im Training. Letzterer ist für die Löwen-Partie sehr fraglich. „Wir waren ein Häufchen der Zurückgebliebenen“, moniert Wandschneider. Immerhin kündigte der Coach schon vor einiger Zeit an, dass Alexander Hermann endlich auf die Platte zurückkehren soll.

Auf jeder Position Weltklasse

Aufseiten der Gastgeber sind bis auf Abwehrchef Gedeon Guardiola alle Mann mit an Bord. Und trotz des Ausfalls sind die Löwen „wahnsinnig variabel“, weiß der HSG-Coach. Ob 6:0 oder 5:1, in allen Formationen hat der Meister verschiedene Varianten drauf. Und mit Kim Ekdahl du Rietz ist nach der Guardiola-Verletzung ein abwehrstarker Spieler zum Team gestoßen.
Generell findet sich auf jeder Position der Gastgeber Weltklasse. Ob Andy Schmid auf der Mitte, Mikael Appelgren und Andreas Palicka im Tor, Alexander Petersson im rechten Rückraum oder Rafael Baena am Kreis. Und so ist die HSG Wetzlar am Samstag klarer Außenseiter, wenn der Anpfiff ertönt. Trotz des Sieges in Kiel und des Rufes eines Favoritenschrecks.


   

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