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TGS Langenhain – TG Schierstein 30:20

Die TG Schierstein berichtet – Fotos Günni Rodius:

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Schwache 2. Hälfte besiegelt Niederlage – Ab jetzt geht es um Platz 2

Im Spiel gegen die heimstarke TGS Langenhain erwischte die TG in Hälfte 2 einen gebrauchten Tag und ließ sich vom Gastgeber den berühmten Schneid abkaufen. Zudem konnten die quirligen Angreifer aus Langenhain um Sebastian Loyal (#5, Bild 6) einfach nicht gestoppt werden. Lukas Hunstein fehlte in der Deckung an allen Ecken und Enden und im Angriff agierten die Hafenstädter in Halbzeit 2 nicht diszipliniert genug. Das ist die eine Sicht der Dinge.
Die andere: gleich mehrere äußerst fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter Beier/Kessler in Halbzeit 2 (darunter gleich drei Zeitstrafen gegen die Bank, mehrere äußerst fragwürdige 7m Entscheidungen für die Heim-Mannschaft und vor allem NULL progressive Bestrafung von „griechisch-römischen“ Abwehrverhalten im 1:1 der Langenhainer) lassen aus TG Sicht einen faden Beigeschmack an diesem Sieg. Hier gibt es keinen Vorwurf an die Langenhainer Spieler, die nur das umsetzten, was die Schiedsrichter auf ihrer Seite zuließen.

Glückwunsch an die HSG Goldstein/ Schwanheim, der der direkte Aufstieg bei 2 Punkten Vorsprung + gewonnenen direkten Vergleich nun nicht mehr zu nehmen ist. Somit geht es für die TG nun darum, in den ausstehenden vier Partien noch einmal zu punkten, um so den 2. Tabellenplatz, der für die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur HHV-Landesliga-Mitte berechtigt, auch rein rechnerisch klar zu machen. Den ersten Matchball hierzu hat die TG am kommenden Samstag, wenn die TG Rüsselsheim im Schelmengraben zu Gast ist. Anpfiff zu dieser Partie ist um 18.00 Uhr.

Für die TG Schierstein spielten: P.Bonin (1.-20./45.-60.), S. Moller (20.-45.), Kovacs 8, Schubert 4, Kremer 2, Frohn 1, Kocak 2, Kilian 3, Wichmann, N. Moller, Offermanns, Bienefeld, Renner.


   

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Es gibt 6 Kommentare zu diesem Artikel:

  • Fabian Schubert

    Wenn Sie hier schon „weinen“ Herr Fleischer, dann warten Sie mal ab bis Heuchhelheim mir Ihren Jungs fertig ist 😉

    Geschweige denn, sollte man es in die Landesliga schaffen .. viel Spaß in Linden, Lollar und Co.

    Zu mal einiges eher ein Stürmerfoul als alles andere war!

    Viele Grüße

  • Karl-Heinz Backes

    Hier kann man F. Schubert nur zustimmen. Ausserdem finde ich es sehr einfach, die Schuld bei den Schiedsrichtern zu suchen. Schierstein war in der 2. Halbzeit dem Tempo der TGS nicht gewachsen. Zum Thema Härte sollte sich Herr Fleischer einmal den Spielbogen besorgen und die 2 Minutenstrafen von Schierstein zählen. Ausserdem finde ich das Benehmen der Spieler und Verantwortlichen auf der Bank von Schierstein unterirdisch. Als Schiri hätte ich die Bank schneller „ruhiggestellt“
    Das Jammern von Herrn Fleischer finde ich sehr unsportlich. Am besten an die eigene Nase fassen.
    Karl-Heinz Backes

  • André Häuser

    An die Herren Schubert und Backes:

    Die Sicht der Dinge schaut man sich ja öfters mal aus der Vereinsbrille an. Aber wo bitte hat Schierstein denn etwas derart Negatives geschrieben, das solche Kommentare kommen.
    Das Spiel hat Langenhain absolut verdient gewonnen und so sehen es glaube ich alle Zuschauer welche anwesend waren. Lediglich die nicht gleich gewerteten progressiven Bestrafungen werden von Christian bemängelt. Was hat das mit „unsportlich“ zu tun?
    Das Aufregen auf der Bank war sicherlich nicht in Ordnung, was ja auch bestraft wurde, aber das ist doch auch normal wenn man sich ungerecht behandelt fühlt. Das sollte Langenhain nicht unbekannt sein, oder sonst irgendeinem Verein der Entscheidungen nicht in Ordnung findet.

    Also Bitte nicht die Worte so auslegen wie man es gerne hätte und so tun als wäre man selber immer mustergültig unterwegs.

    Nochmal in Kürze:
    Langenhain verdient gewonnen, Schiedsrichterentscheidungen aus unserer Sicht unglücklich.

    Gruß

    André Häuser
    Abteilungsleiter Handball
    TG Schierstein

  • Wieland Berkholz

    Wenn man drei Zeitstrafen gegen die Bank kassiert, dann ist das nicht „normal, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt“ Das ist dann einfach pure Dummheit.

  • Stefan Raumer

    Ich war nicht in der Halle.

    Aber endlich sagt auch mal ein anderer Trainerkollege wenn eine Schiedsrichterleistung nicht so stark war.

    Und Christian Fleischer hat das auf eine gute Art getan. Er erkannte die Leistungen der Sieger an, konnte die eigene Abwehr nicht dicht machen und bemängelte die eigene Disziplin in Halbzeit zwei.

    Dann sprach er von einer anderen Sichtweise.

    Was daran ist denn bitte zu kritisieren? Es gibt immer mehrere Sichtweisen. Und meistens haben die auch mit eigenem Fehlverhalten zu tun (hat er eingestanden, mangelnde Disziplin).

    Laut Spielberichtsbigen gab es acht 7 Meter Meter für Langenhain, drei 7 Meter für Schierstein, zwei gelbe Karten für Langenhain, vier gelbe Karten für Schierstein und vier 2 min Strafen für Langenhain und zehn 2 min Strafen für Schierstein.

    Hier herrscht ganz neutral betrachtet ein deutliches Missverhältnis.

    In Langenhain ist es in der BOL nicht einfach zu pfeifen. Und bei diesem Spiel hat offensichtlich eine Mannschaft besser mit den
    Entscheidungen der Unparteiischen umgehen können als die andere.

    Unterm Strich bleibt für mich als Außenstehender eine bomben Saison von der TG Schierstein bis hierher und eine aktuelle Platzierung der TGS Langenhain der dem Etat nicht gerecht wird. Im Bezirk sprach man vor diesem Spiel von der Begegnung Geld gegen Leidenschaft. Und Letztere ist mit den Hafenstädtern offensichtlich zu oft für die Schiedsrichter über die Stränge geschlagen.

    Ich würde mir viel öfter wünschen dass Trainer auch mal offen aussprechen, wenn die Leistung von uns Schiedsrichtern nicht gut war. Ebenso soll auch gelobt werden. Aber immer diesen Deckel drauf machen, und die Schiri‘s am Besten außen vor lassen finde ich nicht zielführend.

    Unterm Strich bleibt ein verdienter Sieg der TGS Langenhain, zurecht geschlagene Schiersteiner, die zu keinem Zeitpunkt ihre Leistung abrufen konnten und Schiedsrichter die mal einen nicht so guten Tag hatten und trotzdem noch deutlich weniger Fehlentscheidungen getroffen haben als alle Spieler auf dem Feld zusammen. Auch wenn das nie ein Maßstab sein sollte für uns Schiedsrichter.

    • Wieland Berkholz

      Ich bin zum großen Teil bei Dir. Zunächst einmal denke ich, dass viele Schiedsrichter schon ein Problem damit haben, wenn ihr Leistung namentlich in einem Spielbericht auf Vereinshomepage oder Facebook erwähnt wird. Und wenn dann wie im Bericht der TG Schierstein sich die Hälfte des Textes rein auf die Schiedsrichterleistung bezieht, dann ist das einfach ein Text der keinerlei Anspruch auf nur irgend eine journalistische Qualität erheben kann. Vor allem blenden die Vereine die Situation bei den SR komplett aus. Da passt mein persönliches Beispiel sehr gut. Ich habe vor 2 Wochen mit meinem Partner Münster II gegen Langenhain gepfiffen. Es war in unserer Eigenwahrnehmung die schlechteste Leistung, seit wir zusammen pfeifen und das sind 5 Jahre. Langenhain hat am Ende mit 10 gewonnen, so dass es nicht nur an uns lag. Warum haben wir in Münster so abgeloost? Es war quasi unser Karrierehighlight. Das erste Mal in der BOL WI/FFM gepfiffen. Hängt damit zusammen, dass ich erst mit 35 den Schein gemacht habe und die BOL naturgemäß ne Liga ist, in welcher die ambitionierten Jungpaare pfeifen. Wir treiben uns also in BL-B,BL-A und F-BOL und ab und in den Nachbar-BOLs rum. Die Schnelligkeit und Intensität bei Münster II gegen Langenhain hatte uns zu Beginn schlicht weg überrollt. 10 Spiele mehr in der BOL und ich bin mir sicher, dass wir eine bessere Leistung gebracht hätten. Solche Hintergründe kennt der Leser nicht. Das sind aber die Realitäten ins unserem Bezirk. Ich weiß nicht, ob das bei den beiden Sportfreunden in Langenhain auch so war und es ist im Prinzip auch egal. Ich denke Du verstehst meinen Punkt.


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