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Leidenszeit vorbei: Tim Rüdiger feiert bei der HSG Wetzlar sein Comeback

Die HSG Wetzlar berichtet:

Rechtsaußen besiegt bei Rückkehr die HSG Pohlheim mit 30:11

Foto: Pressedienst HSG Wetzlar
Tim Rüdiger war auf dem Höhepunkt seiner noch jungen Karriere. Mit der U19 der HSG Wetzlar holte der Rechtsaußen im Juni 2017 die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend. Was für ein Erlebnis! Lohn für den Erfolg und die gute Arbeit der letzten Jahre war der Vertrag für den Bundesligakader der Grün-Weißen, mit denen er im Juli ins Trainingslager nach Portugal reiste. Doch was der Beginn einer Profikarriere werden sollte, war für Rüdiger der Startschuss für eine lange Leidenszeit. Die Knie machten dem flinken Rechtsaußen zu schaffen. Fast ein Jahr konnte er kein Handball spielen. Bis Samstag. Da kehrte Rüdiger mit der U23 in der Oberliga aufs Parkett zurück.

Hallo Tim, Glückwunsch zu Deinem Comeback! Lass uns an Deiner Gefühlslage teilhaben. Wie hast Du den Samstag erlebt?

Rüdiger: Es war natürlich ein sehr gutes Gefühl, endlich wieder Handball zu spielen! Darauf habe ich die letzten Monate, die nicht immer einfach waren, hingearbeitet. Dass wir dann auch noch einen so deutlichen 30:11-Sieg gegen Pohlheim feiern konnten, ist überragend!

Du bist viele Monate ausgefallen. Während dieser Zeit sind sicherlich auch mal Zweifel aufgekommen. Was hat Dich motiviert, konsequent für Deine Rückkehr zu arbeiten?

Rüdiger: Das war in erster Linie meine Familie, die mich immer unterstützt und motiviert hat. Aber auch das Trainer-Team der U19 mit Thomas Weber, Kai Nober und Malte Kraft war ein ganz wichtiger Faktor bei meinem Weg zurück. In der Reha-Phase konnte ich immer auf Physiotherapeutin Heike Haas aus Alsfeld und Dr. Peter Sieberger von der MediaPark Klinik in Köln zählen. Alle haben ihren Teil dazu beigetragen, dass ich jetzt wieder auf der Platte stehe. Dafür bin ich sehr dankbar.

Welche Ziele hast Du Dir für den Rest der Saison gesetzt?

Rüdiger: Das wichtigste Ziel ist natürlich, dass ich jetzt gesund bleibe und nicht zu schnell zu viel will. Das gilt nicht nur für den Rest der Saison, sondern generell. Und es wäre klasse, wenn wir mit der U23 den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machen können. Da will ich meinen Beitrag zu leisten.


   

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