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Wetzlars Jugendkoordinator Andy Klimpke lässt Saison Revue passieren und gibt Ausblick auf die K.o.-Spiele der U19 und U17 um die Deutsche Meisterschaft

Die HSG Wetzlar im Interview:

„Die Jugendtrainer leisten hervorragende Arbeit“

Andy Klimpke – Foto: Pressedienst
Am Wochenende wird wieder ernst für die Jugendteams der HSG Wetzlar. Sowohl die U19 als auch die U17 kämpfen in Dutenhofen um die Deutsche Meisterschaft! Die Mannschaft von Thomas Weber trifft am Sonntag (14.30 Uhr) im Viertelfinale auf den GWD Minden. Bereits am Samstag (18 Uhr) muss das Team von Martin Saul im Achtelfinale gegen Frisch Auf Göppingen ran. Im Interview blickt HSG-Jugendkoordinator Andy Klimpke auf die Saison zurück und schätzt die Chancen auf ein Weiterkommen ein.

Andy Klimpke, am Wochenende stehen für die U19 und die U17 die ersten K.-o.-Spiele im Kampf um die deutsche Meisterschaft an. Wie haben sich die Teams auf ihre Aufgaben vorbereitet?

Klimpke: Zuerst einmal muss man sagen, dass es richtig von Thomas Weber und der U19 war, nach dem Herzschlagfinale am letzten Spieltag erst einmal eine Pause zu machen und sich erst nach Ostern mit dem Gegner zu beschäftigen. Das war wichtig für den Kopf. Bei der U17 stellt sich die Situation etwas anders dar. Martin Saul und die Mannschaft bereiten sich seit Wochen auf Frisch Auf Göppingen vor. Beide Trainer-Teams haben sich natürlich mit Videomaterial eingedeckt und in letzter Zeit viele Kilometer gemacht, um die Mannschaften optimal vorzubereiten.

Die U19 ist bereits zum vierten Mal hintereinander in die Runde der letzten acht Teams eingezogen. Wo siehst Du die Gründe für die konstant guten Leistungen?

Klimpke: Diese Leistungen sind das Ergebnis hervorragender Arbeit aller unserer Jugendtrainer. Das beginnt mit Eike Schuchmann und seiner U15 und setzt sich über Martin Saul mit seiner U17 bis hin zu Thomas Weber und der U19 fort. Sie schaffen es durch gezielte Förderung, die Spieler besser zu machen und auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten. Zudem haben wir auch Glück mit unseren Neuverpflichtungen gehabt, die sich immer hervorragend in die Mannschaften integriert haben.

„Die Leistung der Mannschaft ist erstaunlich“

In einer ausgeglichenen Oststaffel habt Ihr hinter Leipzig Rang zwei belegt. Wie ist dieses Ergebnis zu bewerten?

Klimpke: Dieses Ergebnis ist sehr hoch zu bewerten, da wir vor der Runde mit dem Jahrgang 1998 viele Leistungsträger in den Aktivenbereich abgegeben haben. Nach diesem großen personellen Umbruch haben wir eigentlich nur Platz sechs, sprich die direkte Qualifikation für die kommende Saison, ausgegeben. Umso erstaunlicher ist es, dass die Spielzeit mit Platz zwei geendet ist – vor so manch anderer hochgehandelter Mannschaft.

Im Viertelfinale geht es gegen den TSV GWD Minden, den Staffelsieger aus dem Westen. Welche Erkenntnisse habt Ihr aus der Gegneranalyse gezogen?

Klimpke: Minden ist seit Jahren bekannt für hervorragende Jugendarbeit. Das sieht man auch daran, wie viele Spieler es zuletzt in den Bundesligakader geschafft haben, z.B. Max Staar oder Mats Korte. Dementsprechend stehen wir vor einer sehr hohen Hürde.

Und wie schätzt Du Eure Chancen ein?

Klimpke: Sicherlich gehen wir nicht als Favorit in die Begegnung, aber wir sind auch nicht chancenlos. Wir haben während der Runde gezeigt, dass wir in der Lage sind, Top-Teams schlagen zu können.

„Die Deutlichkeit hat mich überrascht!“

Die U17 ist ohne Probleme durch die Oberliga Hessen marschiert und souverän Hessenmeister geworden. War dieses deutliche Ergebnis zu erwarten?

Klimpke: Das Ziel vor der Saison war durchaus der Hessenmeister-Titel. Von der Deutlichkeit her bin ich aber überrascht, weil wir es geschafft haben, ohne Niederlage durch die Saison zu kommen. Dementsprechend optimistisch gehen wir in die Spiele gegen Frisch Auf Göppingen.

Stichwort Frisch Auf. Göppingen hat die Saison in der Oberliga Baden-Württemberg hinter den Rhein-Neckar Löwen auf Platz beendet. Was wisst ihr über den Gegner?

Klimpke: Die Spieler von Frisch Auf sind sehr groß gewachsen und dennoch flink auf den Beinen. Sie spielen einen sehr schnellen Handball. Oberste Priorität für uns wird daher die Defensive haben, um dann selbst unser Tempospiel aufziehen zu können.

Und auf was dürfen sich die Zuschauer in der Sporthalle Dutenhofen freuen?

Klimpke: Hoffentlich auf zwei sehr interessante und attraktive Spiele einiger der besten Jugendmannschaften Deutschlands. Wir wollen uns in beiden Partien eine gute Ausgangsposition für die Rückspiele verschaffen. In fremder Halle wird es sicherlich nicht einfach werden. Wir werden alles daran setzen, dass es nicht die letzten Spiele der Saison bleiben.


   

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