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SG Pforzheim/Eutingen – HSG Konstanz 37:26

Die HSG Konstanz berichtet:

A-Jugend der HSG Konstanz ohne Chance beim Tabellendritten

Auf verlorenem Posten: Sven Koester und die A-Jugend der HSG Konstanz waren Pforzheim in allen Belangen unterlegen – Foto: Peter Pisa
Die zuletzt so erfolgsverwöhnte A-Jugend der HSG Konstanz musste nach fünf Spielen ohne Niederlage wieder einmal ein Negativerlebnis hinnehmen. Beim Tabellendritten SG Pforzheim/Eutingen war der Zweitliga-Nachwuchs von Beginn an auf verlorenem Posten und ohne jede Chance. Schon nach acht Minuten stand es 7:0. „Ein Rückstand, dem wir immer hinterher gelaufen sind“, sagte Trainer Thomas Zilm.
Schließlich gelang es seinem Team von Beginn an überhaupt nicht, auch nur ansatzweise in die Partie zu finden. „Wir waren nicht präsent“, zeigte Zilm auf, der sich mit seiner Mannschaft einem hervorragend aufgestellten und bis in die Haarspitzen motivierten Gegner gegenübersah, der Revanche für die Hinspiel-Niederlage betreiben und gleichzeitig alles klar für die direkte Bundesliga-Qualifikation machen wollte. Beides gelang den Schmuckstädtern in beeindruckender Manier, während Konstanz Fehler über Fehler und, so Zilm, „unglückliche Situationen, Entscheidungen und Würfe produzierte.“

Zumindest etwas und kurzzeitig konnten sich die Gäste vom Bodensee stabilisieren, als es nach 19 Minuten 14:7 stand. Doch selbst, als Pforzheim anschließend einen Siebenmeter vergab und in doppelter Unterzahl agieren musste, konnte Konstanz dies lediglich zum 14:8 nutzen und ließ danach selbst einen Strafwurf aus, sodass der Sechs-Tore-Rückstand auch zur Halbzeit bestand hatte. Auch nach dem Pausentee war keine Änderung der klaren Kräfteverhältnisse erkennbar, im Gegenteil. Die HSG blieb fehlerhaft, Pforzheim mit viel Engagement weiter hungrig und sehr abgeklärt.

Als nach 40 Minuten (24:18) auch noch der umgeknickte Jonas Hadlich vom Feld musste, ebenso Johnny Polis nach einem Schlag auf die Nase und Joel Mauch geschont wurde, setzte sich Pforzheim in den letzten Spielminuten von 31:25 (55). noch auf 37:26 ab. Für Thomas Zilm letztlich egal: „Es geht um Punkte und nicht das Torverhältnis. Die Punkte waren hier verloren und bevor unsere Leistungsträger im nächsten wichtigen Spiel nicht fit sind, haben wir sie herunter genommen.“ Phasenweise konnte sich sein Team noch einmal berappeln, doch „ernsthaft gefährden konnten wir Pforzheim nie“, gestand er.

Bei vier verbleibenden Spielen weist die HSG Konstanz im Moment drei Punkte Vorsprung auf den siebten Platz aus und hat damit vor den direkten Duellen gegen die lauernde Konkurrenz alles selbst in der Hand. „Wir haben das Spiel in Pforzheim schnell abgehakt“, meint der HSG-Coach, „die Niederlage war ärgerlich und nicht schön, doch die Konzentration gilt nun direkt den nächsten wichtigen Duellen.“

SG Pforzheim/Eutingen – HSG Konstanz 37:26 (20:14)

HSG Konstanz: Moritz Ebert, Sven Koester (Tor); Felix Fehrenbach (1), Patrick Volz (6), Lars Michelberger (4), Hendrik Dahm (1), Jonas Hadlich (5), Julian Kirschmann (2), Joel Schamberger (1), Joel Mauch (5/3), Julian Küchler, Johnny Polis, Hannes Schlegel (1).


   

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