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HSG Hanau reist mit Personalsorgen zum Topspiel nach Großwallstadt

Die HSG Hanau informiert:

Wer hätte das gedacht: Am letzten Hinrunden-Spieltag der 3. Handball-Liga Ost gibt es am Samstag (19.30 Uhr) ein Topspiel mit Hanauer Beteiligung.

HSG-Trainer Patrick Beer – Foto: Pressedienst
Beim Spiel der HSG in Großwallstadt trifft der Dritte auf den Ersten: Die HSG Hanau fordert den seit acht Spielen verlustpunktfreien Spitzenreiter. „Damit hat von uns keiner gerechnet“, freute sich HSG-Trainer Patrick Beer auf diese besondere Aufgabe. „Das ist unser erstes echtes Spitzenspiel.“
Der selbsternannte Aufstiegsanwärter TV Großwallstadt, der sich nach vier Spieltagen von Trainer Heiko Karrer trennte und seitdem unter dem neuen Übungsleiter Manfred Hofmann neun von zehn Partien gewonnen hat, geht trotz der tabellarischen Nähe als klarer Favorit in die Partie. „Das wird eine große Herausforderung für uns“, so Beer, der mit einer vollen Hütte und viel Stimmung von den Rängen rechnet. „Da werden schon 1.500 bis 2.000 Zuschauer kommen und Großwallstadt nach vorne pushen.“

Für etwas Gegenwind außerhalb des Parketts hofft Beer auf einen erneut gut gefüllten „Blauen Block“ und viele lautstarke Hanauer Schlachtenbummler. Für die Punkte müssen aber natürlich die Spieler sorgen und dabei gleich reihenweise Topkräfte des TVG in Schach halten. „Es bringt eigentlich nichts, da jetzt alle einzeln aufzuzählen, das Team ist insgesamt sehr, sehr gut“, warnte der HSG-Coach.

Ein paar besonders Gute unter den besonders Guten gibt es dann aber doch: Bester Torschütze ist der neunmalige deutsche Nationalspieler Michael Spatz, der aus dem halbrechten Rückraum das Spiel steuert und als extrem sicherer Siebenmeter-Schütze auftritt. Hinzu kommen Linksaußen Florian Eisenträger und die Spiess-Brüder Tom und Lars. „Die werden uns das Leben schon extrem schwer machen.“

Angesichts des starken Gegners trifft es sich da alles andere als gut, dass gleich mehrere HSG-Akteure mit kleineren bis größeren Wehwehchen zu kämpfen haben. Marc Strohl hat ebenso Schulterprobleme wie Lucas Lorenz, bei Yaron Pillmann zwickt die Wade. „Hinter diesem Trio steht noch ein Fragezeichen“, so Beer. „Wir werden aber auf jeden Fall trotzdem alles geben und hoffen auf einen Sieg.“ Alles andere wäre auch undenkbar – ein Spitzenspiel gibt es für die HSG Hanau schließlich nicht alle Tage.


   

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