Handball-Zeitung

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„HandballPLUS“ Kinder schnuppern WM-Luft

Trier war eine Reise wert – da waren sich alle einig!

Fotos: Michael Franz/Markus Eckes

 

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Mit 54 Mädchen und Jungs der Handballklassen 5, 6 und 7 der Gerhart-Hauptmann-Schule machten sich die Lehrer bzw. Trainer Tina Sulejmani, Markus Fritscher, Jonas Kaiser, „OK-Chef“ Markus Eckes und Michael Franz auf den Weg in die TrierArena. Geplant war zunächst, die beiden Abendspiele zu sehen, was sich aber als zu spät heraus stellte. So gelang es mit Hilfe des Ex-Bundestrainers und Ex-Trierer Meistertrainers Dago Leukefeld sehr kurzfristig, schon das erste Spiel zwischen Angola und Slowenien live und gratis zu verfolgen. Ziemlich engagiert unterstützte die Gruppe den Afrikameister – sicher auch, weil Mitschülerin Esther angolanisch-portugiesische Wurzeln hat. Das Spiel war durchaus attraktiv, auch über lange Zeit ausgeglichen und spannend; erst in den letzten zehn Minuten setzten sich die erfahreneren Spielerinnen vom Balkan deutlicher ab und zum 32:25-Endstand durch. Während der allgemeinen Autogrammaktionen gelang es Michael Franz, Esther mit Geleit von IHF-Funktionär Peter Sichelschmidt in die Kabine Angolas zu begleiten: Autogramm-Ball, Wimpel und Fotos für das junge Talent, das jetzt zu Mainz 05 gewechselt ist, sollten bleibende Momente sein.

Jetzt musste die gesamte Halle geräumt werden, was die hungrige Meute zu einem Spazierganz in Filialen zweier international bekannter Schnell-Ess-Restaurants nutzte – um sich dann wohlgelaunt auf das Spiel Frankreich gegen Paraguay einzustimmen. Schon das Aufwärmprogramm der Blau-Weiss-Roten war mit vielen koordinativen Elementen sehr eindrucksvoll. Und die Stimmung schwoll natürlich mit den aus dem Nachbarland strömenden Fans bald an. Zaki intonierte unermüdlich sein „Gebt mir ein F-R-.. usw.“ – Anpfiff. Paraguay bemühte sich nach Kräften, aber die Französinnen demonstrierten, besser: zelebrierten, wie Spitzenhandball aussieht: Sagenhafte Beinarbeit in der Abwehr, extrem schnelle und genaue Gegenstöße und ein Laufspiel – bestens abgestimmt und meistens treffsicher vollendet (35:13).
Anschließend wurde WM-Maskottchen Hanniball „regelwidrig“ überfallen und zu Autogrammen genötigt; auch die Starspielerinnen waren freundlich und geduldig am signieren der erworbenen Knautschbälle. Nur wenige wollten auf der Heimreise schlafen, viele hätten lieber noch den Knaller Rumänien – Spanien live verfolgt; dies war dann nur noch per mobiler Medien möglich.
Bereits in der Theoriestunde am Mittwochmorgen war spürbar, dass die Kinder noch deutlich mehr Handballbegeisterung versprühten als schon zuvor – und auch das selbst zu gestaltende Aufwärmprogramm war schon fast professionell. Die Schulleitung erklärte sich gerne einverstanden, für eines der Endrundenspiele der deutschen Mannschaft die Aula zur Verfügung zu stellen.
„Simply wunderbar!“ – das Motto der WM – passt auch hier …


   

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