Handball-Zeitung

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Jugend-Berichte der TuS Kriftel

Die TuS Kriftel berichtet:

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Männliche D1-Jugend: JSG Schwarzbach – TSG Münster 24:32 (12:14)
Das beste Team im Bezirk lange geärgert

Foto:Pressedienst
Es war mal wieder ein Versuch der Handballer aus Kriftel und Hofheim, die im männlichen Jugendbereich so starke TSG Münster zu ärgern. Das gelang der D1 auch über weite Strecken. Mit einer etwas konsequenteren Abwehrarbeit wäre eine Überraschung allemal drin gewesen, denn vorne fanden vor allem Mika, Alessandro und Moritz immer wieder Lücken in der eigentlich sehr dicht stehenden Abwehr der Gäste. So zum Beispiel gleich zu Beginn, als die Schwarzbach-Jungs mit 4:2 in Führung gingen. Danach war die Partie völlig ausgeglichen, Münster legte vor, die JSG glich aus. Auch nach dem 8:10 stellte sie auf 10:10 – es sollte das letzte Unentschieden sein.

Zur Pause war der Favorit und Tabellenführer schon leicht enteilt. Nach dem Wechsel ging der Gegner mit drei Toren in Führung, nun schien die Niederlage schon nicht mehr zu vermeiden. Doch die JSG gab alles und stemmte sich dagegen – beim 15:16 schien alles möglich. Am Ende aber gab es einfach zu viele Lücken hinten, die die flinken Spieler aus Münster konsequent nutzten. Dennoch Hut ab vor den Jungs, die gegen das wohl stärkste D-Jugend-Team im ganzen Bezirk zwei Drittel der Partie auf Augenhöhe waren. Und mit ein wenig verstärktem Abwehrtraining kann man auch sehr optimistisch in das Rückspiel gehen.
Es spielten: Moritz May, Oskar Schichtel (beide Tor), Mika Weiner (6), Julius Gaarz, Ben Breitling (1), Alessandro Fiusco (4), Philip Härder (2/1), Moritz Thum (8/1), Janne Schirrmacher (1), Marc Reuther (2)

Männliche B1-Jugend: TV Idstein – JSG Schwarzbach 26:29 (10:14)
Hoch geführt, zurückgelegen – und noch den Sieg gerettet

Die Vorzeichen standen nicht gut, Jan-Niklas war unter der Woche krank und stand nicht zur Verfügung, Thiemo wachte am Morgen krank auf, auch Philipp war verhindert. So erklärte sich Jesper nach dem Rüdesheim-Spiel noch bereit, bei der Ersten mit auszuhelfen, und er hat das auch hier super gemacht: kein verlorenes Eins-gegen-Eins und zwei Tore. 0:2, 2:5, 3:7 und 4:9 waren die Stationen bis zur ersten Idsteiner Auszeit. Lasse Eutebach hat dem Idsteiner Rückraumschützen bis dahin viel Kraft im Eins-gegen-Eins geraubt, auch David und Joni konnten im Deckungsverbund überzeugen. 0:4-Tore später nahm Trainer Stefan Raumer selbst seine Auszeit, um zu korrigieren. Das klappte dann auch bis zum 14:10 zur Halbzeit.

In Halbzeit zwei ging es dann so lala weiter. Bis zum 21:16 war auch noch alles in Ordnung, trotz erhöhter Fehlerquote. Trainer Raumer sah selber bei seinem Ein- und Auswechseln kein gutes Händchen. „Nach einigen unkonzentrierten Abschlüssen und ein paar technischen Fehlern zu viel, lagen wir beim 23:23 erstmals gleichauf, um danach einen 23:25-Rückstand anerkennen zu müssen. Zuviel falsche Entscheidungen haben uns selbst wieder in Bedrängnis gebracht“, fasste der Coach zusammen. Beim 26:26 nahm der Idsteiner Trainer in der 47. Minuten seine zweite Auszeit. Kriftels Trainer mahnte auch zu höherer Konzentration. Joni, Lasse, David und Jannik Krahe waren maßgeblich an dem 6:1-Lauf seit dem Zwei-Tore-Rückstand beteiligt. Hinten gab es das eine Tor nur durch einen Siebenmeter, und vorne wurde endlich wieder schnell und zielgerichtet gespielt. Leo Luckhardt hatte fünf Treffer bei sechs Versuchen, Jesper und Lasse machten auch ein Riesenspiel. David, Joni und Lasse sowie Jannik Krahe überzeugten auf unterschiedlichen Positionen, auch Dennis und Til konnten einige Fehler der Abwehr ausmerzen.

Es spielten: Dennis Klatt, Til Schöngarth (beide Tor), David Žilić (8), Jonathan Karaus (6), Leo Luckhardt (5), Jannik Krahe (4), Lasse Eutebach, Jesper Pulvermüller (beide 2), Jannik Göttert, Moritz Strauss (beide 1), Petrit Pllana.

Männliche B2-Jugend: TG Rüdesheim – JSG Schwarzbach 26:31 (16:12)
JSG-Jungspunde erspielten Punkte gegen TG-Oldies

Zum Ärger des Trainers meldeten sich kaum B-Jugendliche, so dass die „Zweite“ mit nur fünf eigenen Spielern und gleich sechs Aushilfen aus den C-Jugenden angetreten war. Der Gegner kam mit sieben Spielern der Jahrgänge 2001 und vier aus dem 2002er Jahrgang. Die B2 hatte zwei 04er, vier 03er, drei 02er und einen 01er am Start. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem die Gäste auch bis zum 7:6 immer in Führung lagen. Die offensive 3:2:1-Deckung funktionierte ganz gut, ein stark aufspielender Jesper stand seinen Mann auf der Eins und wusste auch im Angriff die Bälle gut zu verteilen oder selbst den Abschluss zu suchen. Später kamen unvorbereitete Abschlüsse dazu, nach und nach leistete sich das Team aber auch im defensiven Eins-gegen-Eins ohne Ball immer mehr Fehler und haderten mit sich. So ging man folgerichtig mit einem Rückstand in die Pause.

„Ich sagte den Jungs, wir werden jetzt noch offensiver in unserer 3:2:1 agieren, nicht abschalten, wenn unser Gegenspieler keinen Ball hat, und immer wieder hinten mit verdichten. Vorne sollten die Jungs länger durchspielen und die Abwehr mehr mit kreuzenden Bewegungen durcheinander bringen“, fasste Trainer Stefan Raumer seine Taktik zusammen. Gesagt, getan. Die B2 kam über ihre Deckung an 14, 15 Metern in den schnellen Tempogegenstoß, konnte im gebundenen Angriffsspiel die Außen besser integrieren und ein gut aufgelegter Philipp konzentrierte sich stärker, warf Tore oder spielte seine Nebenleute frei. Andrès kam nun auch mehr aus der Bewegung ohne Ball, spielte immer wieder Levin torgefährlich frei oder traf ab und an selbst. In Durchgang zwei kamen außerdem Jan-Niklas und Levin besser ins Spiel, auch David Gorenflo konnte sich immer wieder gut freispielen oder Strafwürfe rausholen. Ein Sonderlob hat sich Jesper auf der Rückraum Mitte verdient: Als jüngster Spieler auf dem Parkett, hat er sich in jedes Eins-gegen-Eins getraut, er traf sechsmal, holte Siebenmeter heraus oder glänzte mit super Anspielen. Und zum Schluss gilt ein Dank Anton Lauer im Tor. Er spielt erst seit ein paar Monaten Handball, springt in jeden Ball und hat auch einige freie Würfe von deutlich größeren und kräftigen Spielern pariert. „Anton hat einen großen Anteil an diesem Auswärtserfolg, weiter so“, sagt Raumer und dankt auch Christian Bernhard, der Antons Einsatz erst möglich gemacht hat.

Es spielten: Anton Lauer (Tor), Jan-Niklas Angelov, Levin Kaus, Jesper Pulvermüller, Philipp Weiner (alle 6), Petrit Pllana (3), Andrès Bernhard, David Gorenflo (beide 2), Leo Fischbach, Leonard Roth, Felix Wirbelauer

Weibliche C-Jugend: Kriftel – HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten 22:16 (9:5)
Als Team aufgetreten und zwei Verletzte kompensiert

In der ersten Halbzeit hatte die C-Jugend sehr viele Torchancen und auch Treffer, wo die Spieler aber oft im Kreis standen. Die Außen hatten Pech, indem sie ins kurze Eck warfen, wo meist die Torfrau stand. Die Abwehr stand aber gut, so dass die Gastgeberinnen den Gegnern nur fünf Tore in der ersten Halbzeit zugelassen haben. In der zweiten Halbzeit mussten sich die Mädels weiter frei laufen, um durch die Lücken zum Tor zu kommen. Die Abwehr hatte einige Patzer, so dass die HSG immer näher ran rückte. Es gab aber auch sehr viele gute Aktionen in der Abwehr, wo sich die Spielerinnen den Ball ergattert haben und Tempogegenstöße laufen konnten. Einen davon erzielte Malika Ludwig, nur leider wurde sie im Sprung von einer Gegnerin gebremst, so dass sie sich am Rücken verletzte. Auf diesem Weg wünscht das Team gute Besserung. Kurz darauf musste die C-Jugend noch Torfrau Lara Saber ersetzen, weil sie sich an der Hand verletzte. Eingesprungen ist Milena Heun, die sich die letzten sieben Minuten im Tor durchkämpfte. „Unser Ziel, welches wir uns in der Halbzeit gesetzt haben, haben wir gemeinsam als Mannschaft geschafft“, freute sich Trainerin Tatjana Lehmann.

Es spielten: Kim Köhler, Finia Ferrando-Stenner (4), Nadine Radünz, Malika Ludwig (1), Lara Odendahl, Milena Heun (4), Mona Marzouk (9), Lara Schumacher (4/1), Lara Saber, Charlotte Schlosser

Männliche D2-Jugend: JSG Schwarzbach – TSG Münster III 18:15 (10:6)
Ein Sieg für die Motivation

Gegen Angstgegner Nr. 1, Münster, um Glück „nur“ Münster III, holte sich die D2 einen tollen Sieg. Zwar spielt Münster außer Konkurrenz, aber für die Motivation hat der Sieg sehr gut getan. Es war von Anfang an ein Kopf-an-Kopf-Rennen, spannend und schnell. Ab Mitte der ersten Halbzeit hatten die Jungs das Zepter sicher in die Hand. Siegessicher ist das Team somit in die zweite Halbzeit gestartet. Leider wurden die D2direkt wieder „auf den Boden der Tatsachen“ runtergeholt. Münster hat seine „Geheimwaffen“ ausgepackt und ist in Führung gegangen. Und das in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit. Zwei groß gewachsene Jung haben den Spieß rumgedreht und die Schwarzbacher sichtlich nervös werden lassen. Auch das Trainerteam war äußerst ratlos über den durchaus überraschenden Wandel des Spielgeschehens. Nach ein paar Umstellungen in der Aufstellung, haben die Jungs das Spiel wieder unter Kontrolle bekommen und konnten ausgleichen. „Die Präsenz der Mannschaft war hervorragend – wir waren mit 14 (!) Spielern anwesend“, lobte Trainer Steffen Vogeley. „Somit geht ein besonderes Lob an diejenigen, die gar nicht bis wenig zum Einsatz kamen. Durch ihre Anwesenheit haben sie den Teamgeist gestärkt und die Mannschaft moralisch unterstützt.“

Es spielten: Ben B. (1), Clemens H., Leo G. (4), Liam P., Luca V. (4), Marc R. (2), Max van B. (1), Mili K., Moritz S. (1), Nico S. (2), Niklas R., Niklas B., Remi B. (3), im Tor stand für uns: Patrick P.

Männliche E1-Jugend: FTG Frankfurt – JSG Schwarzbach 15:11 (4:3), nach Torepunkten 105:44
Starker Torwart im Weg – aber Formkurve steigt

Mit nur acht Spielern reiste das JSG-Team zur FTG. Freundlicherweise ist Leonard Groth aus der D2 (auch Jahrgang 2007) eingesprungen. So hatte das Schwarzbachteam wenigstens einen Auswechselspieler. Der mit 14 Spielern angetretene Gastgeber kam mit 3:0 gleich gut aus den Startlöchern. Das lag aber hauptsächlich am starken Auswahl-Keeper, der seinen Kasten vernagelt hatte. Nur Jan Reuther und Leo Groth konnten ihn bis zum Halbzeitstand überwinden. Das Eitel-Team, das sich viele gute Chancen herausspielte, war in dieser Phase ein gleichwertiger Gegner. Nach Wiederanpfiff durch den sehr gut leitenden Schiedsrichter konnte Enid Dzinic sogar den Anschlusstreffer zum 4:5 markieren. Aufgrund der starken Bank setzten sich die Frankfurter aber kontinuierlich mit sechs Toren ab. Auch in der zweiten Hälfte scheiterte die immer besser ins Spiel gekommene JSG am überragenden Torwart. Mit leidenschaftlichem Einsatz fand in der Endphase des Spiels die Eitel-Sieben endlich Lücken beim Keeper und verkürzte noch zum 11:15. „Auf jeden Fall zeigt die Formkurve wieder etwas nach oben“, so resümierte Trainer Helmut Eitel. Die Meinung teilten auch die mitgereisten, begeisterten Zuschauer.

Es spielten: Enid Dzinic (4), Jan Reuther (3), Clemens Böttger (3), Leonard Groth (1), Kolja Strauss, Elias Vogeley, Paul Rozsa, Dorian Lindner

Männliche E2-Jugend: TG Rüsselsheim II – JSG Schwarzbach 30:8 (16:2), nach Torepunkten 300:32
Ein Unterschied wie Tag und Nacht

Wiederum musste die JSG gegen eine a.K.-Mannschaft antreten. Rüsselsheim II bestand durchweg aus Spielern des jüngeren Jahrganges. Die Gäste waren am frühen Sonntagmorgen einfach chancenlos. Zu viele technische Fehler bescherten dem Gastgeber einfache Tore. Auch wurde zu oft versucht, zwischen zwei Gegenspielern durchzuprellen, was zu Ballverlusten führte. Die Anspiele an die Mitspieler waren an diesem Tag einfach zu ungenau. Schade war auch, dass der Schiri die technischen Fehler der Gastgeber (Schritte) erst am Ende des Spiels geahndet hat, sonst wäre die Niederlage nicht gar so deutlich ausgefallen. Am ärgerlichsten aber war, dass er ein Foul mit einer gelben Karte geahndet hat, was er vermutlich überhaupt nicht wahrgenommen hat. Denn mit dem Foul wurde Team-Time-Out beantragt und er war schon unterwegs zum Tisch, bis ihn jemand auf den verletzten Spieler aufmerksam gemacht hat. Unser Spieler ging dann hin und hat sich bei dem Verletzten entschuldigt, weil er ihn unabsichtlich im Gesicht berührt hat und bekam dann die gelbe Karte gezeigt. Trotzdem geht diese Niederlage voll in Ordnung. Immerhin wurden in der 2. Halbzeit zwei Gegentreffer weniger kassiert und immerhin sechs Tore mehr geworfen.

Es spielten: Felix Bovenschen, Max Feußner, Yannick Gotta (3), Jakob Knake, Paul Lenhard (1), Samuel Meister (3), Christoph Müller, Adrian Rockenschaub, Florin Schneller, Ben Wipfler (1), Tamino Zimmermann.


   

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