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Die Eulen Ludwigshafen reisen mit viel Selbstvertrauen nach Kiel zum Donnerstagsspiel

Die Eulen Ludwigshafen informieren:

„Wir haben einen Plan, den wollen wir umsetzen“

Archivfotos vom Pokalspiel
Nach zehn Tagen Spielpause freuen sich die Eulen Ludwigshafen jetzt wieder auf die Rückkehr in den Liga-Alltag. Dabei steht der Mannschaft von Trainer Ben Matschke eine der längsten Auswärtsfahrten in dieser Saison auf dem Plan. Die Eulen Ludwigshafen müssen am kommenden Donnerstag, 19:00 Uhr beim THW Kiel (Sparkassen-Arena, Kiel) antreten. Die Partie leiten die beiden Unparteiischen Sebastian Grobe und Adrian Kinzel aus Bochum. Beim einstigen Branchenprimus muss Trainer Matschke weiterhin auf Linksaußen Denni Djozic (muskuläre Probleme) verzichten. Dafür kehrt Kapitän Gunnar Dietrich, der wegen einer Achillessehnenreizung einige Tage pausieren musste, wieder in den Kader zurück.

„Wir sind dankbar für diese Partie, um nach der Pause wieder in den Liga-Alltag zurück zu kehren. Wir freuen uns auf das Spiel bei den Zebras“, sagt Trainer Ben Matschke. Das Ziel ist klar. Seine Jungs wollen – wie zuletzt – ihre starke Leistungen auf fremden Parkett erneut demonstrieren. „Unsere Devise ist es, erneut die bestmögliche Leistung abzurufen“, erklärt Matschke. „Dass wir in Kiel nicht der Favorit sind, das ist wohl klar. Wir haben einen Plan, den wollen wir umsetzen und hoffen dabei den THW möglichst lange ärgern zu können“, meint Gunnar Dietrich.

Für den Kapitän ist es an der Ostsee auch ein Wiedersehen mit dem einstigen Eigengewächs der Eulen, Christian Dissinger, der ebenfalls beim ersten Aufstieg zum Kader von Ex-Trainer Thomas König zählte. Die ersten beiden Aufstiege sind für den zwei Meter großen Abwehrchef aber längstens Vergangenheit. Es zählt nur die Gegenwart und die Zukunft. Und da ist der Rückraumspieler zuversichtlich, dass die Eulen ihren Weg zum Ligaverbleib fortsetzen werden. „Das Potential ist vorhanden“, meinte Dietrich. Dabei kam der dritte Aufstieg zum Ende der vergangenen Saison für ihn etwas überraschend. „Nach diesem Verletzungspech war es schon etwas außergewöhnliches, dass wir es am Ende doch noch geschafft haben“, erinnert sich die Dietrich an den letzten Spieltag am 10. Juni. Die Handschrift des Trainers und auch die Weiterentwicklung der Mannschaft ist deutlich erkennbar. „Es ist schon etwas Besonderes, wie die jungen Spieler täglich engagiert beim Training sind und sich in der Liga schnell etabliert haben“. Der 31 Jahre alte Kapitän gilt als Vorbild und zugleich als verlängerter Arm von Trainer Ben Matschke. „Der Aufstieg hat uns als Mannschaft weitergebracht“, sagt Dietrich und glaubt auch fest an den Ligaverbleib.

Besonders die Spiele im Monat Oktober, wo die Eulen in den drei Heimspielen ohne Niederlage geblieben sind, hat ihnen zusätzliches Selbstvertrauen gebracht. „Wir gehen aus diesen Spielen gestärkt heraus“, sagt Dietrich. In seinem vierten Jahr nach der Rückkehr vom TBV Lemgo spürt man bei ihm immer noch die große Freude am Handball. „Wir haben als Mannschaft mit Ben sehr viel Spaß. Ich fühle mich auch körperlich fit und hoffe, dass das noch lange so ist. So denke ich auch nicht ans Aufhören“, meint Dietrich. Dabei hofft der Kapitän, dass bald auch die Überraschungspunkte folgen werden, wo man nicht damit rechnet. Gerade in der Fremde wünscht man sich sehnlichst den ersten Zähler. „Wir wissen aber auch wie ausgeglichen die Liga ist. Dennoch sind wir im Plan“.


   

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