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TuS Kriftel – TSG 1888 Eddersheim 19:32

Die TuS Kriftel berichtet – Fotos Axel Kretschmer:

Bis zum 9:10 dran, dann wird das Main-Taunus-Derby deutlich

Foto: Pressedienst
Es war alles vorbereitet für das Spiel der Spiele im Damen-Handball im Main-Taunus-Kreis: Zum „Aufwärmen“ dröhnte laute Musik aus den Boxen, die Helfer waren für die Verpflegung der Gäste zur Stelle, die Schwarzbachhalle füllte sich nach und nach bis zu rund 350 Zuschauern – und auch die beiden Teams waren bestens vorbereitet: Das Main-Taunus-Derby in der 3. Liga zwischen Aufsteiger TuS Kriftel und Meister TSG Eddersheim konnte beginnen. Und es startete unter speziellen Vorzeichen: Denn Kriftel war nach dem ersten Sieg in Chemnitz im Aufwand, während die Gäste zuvor zwei Niederlagen einstecken mussten und sich unverhofft auch als Tabellennachbar des geografischen Nachbarn wiedersahen.
Und so begann das Spiel auch mit hochmotivierten Gastgeberinnen, die gleich einmal unter viel Jubel das 1:0 erzielen. Auch das 2:1 markierte noch Kriftel, dann aber fand der Favorit so langsam ins Spiel. Über 4:2, 7:4 und 9:6 setzten sich die Gäste unter dem Jubel ihrer Fans ab. Kriftel aber war längst nicht geschockt und hielt prächtig dagegen. Groetzki und von Moltke verkürzten auf 8:9, Eddersheim nahm die Auszeit. Hier war noch alles möglich, ebenso beim 9:10 wenig später. Doch dann folgten mal wieder die verflixten Krifteler Minuten vor der Pause, als sich die Fehler häuften, Eddersheim nach schönen Kombinationen unter anderem durch die Ex-Kriftelerin Tabea Schweikart traf und Kriftel eben nicht mehr. Bis zum 14:9 zog der Nachbar weg. Groetzkis 11:15 kurz vor dem Wechsel gab aber Hoffnung.

Für Kriftels Trainer Christian Albat war das dennoch nicht die entscheidende Phase. Beim 12:17 nach dem Wechsel sah er den Knackpunkt – als Eddersheim nicht traf, Kriftel aber auch nicht: „Da haben wir es verpasst, heranzukommen.“ Die Folge: Der Favorit entschied das Spiel mit einer Serie von sieben Toren in Folge. Und kam so auch zu einem letztlich sehr deutlichen Erfolg, der in dieser Höhe bis in die zweite Hälfte nicht absehbar und nötig war. Dass sich Eddersheim bis zur 53. Minute dann gar auf 28:13 absetzte, „das geht gar nicht“, ärgerte sich Albat über fehlenden Elan im Angriff: „Wir haben unsere Chancen gar nicht mehr gesucht und sind gar nicht mehr in die Lücken gegangen.“ Immerhin: Die letzten Minuten gehörten Kriftel, das nicht aufgab und noch etwas Ergebniskorrektur betrieb. Am Ende aber hatte sich der Favorit keine Blöße gegeben und sicher gewonnen. Schade eigentlich, dann nach guten ersten 22 Minuten wäre für den Neuling alles drin gewesen. Nun folgt das nächste Hammer-Heimspiel am Sonntag, 5. November, 17 Uhr gegen den Ex-Meister HC Leipzig, was sicher nicht leichter wird.

Es spielten: Melanie Nickel, Hannah Weißer (Tor), Cathrin Groetzki (4), Jacqueline von Moltke (4/1), Kim Koerber (3), Finja Seeharsch, Helena Nitzke (je 2), Leah Rosenbaum, Isabel Göbel, Simona Laurito, Mayra Janssen (je 1), Johanna Körner, Berit Thun, Lena Giebe.


   

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