Handball-Zeitung

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FSG Mainz 05/Budenheim – SG 09 Kirchhof 39:34

Die Wahl der wertvollsten Spielerinnen und das Trainerinterview mit Thomas Zeitz und Christian Denk

Nach dieser Aktion gegen Alicia Soffel gab es ROT wegen 3×2 Minuten für Danyque Boonkamp

#69 Dionn Visser bekamen die Dynamites kaum in den Griff

Gute Ansätze und eine große Baustelle beim Spiel gegen den Aufsteiger

Mit „kühlem Kopf und heißem Herz“ so wollten die Dynamites heute zu Werke gehen. Und teilweise gelang das auch – zumindest im Angriff, denn „39 Tore sollten eigentlich fast überall zum Sieg langen! Und es wurde ja auch größtenteils genau das umgesetzt, was wir so für Kirchhof trainiert hatten.“ so Meenzer Dynamites Coach Thomas Zeitz nach dem Spiel.
Aber „Auf der anderen Seite 34 Tore zu fangen, das ist einfach zu viel, wenn man in dieser Liga wirklich was reißen will“.
Und genau das war dann auch das Problem! Gingen die Dynamites zunächst noch mit 10:6 schnell in Führung, so holten die Gäste schnell gnadenlos auf.
Denn viel zu zaghaft agierte die Mainzer Abwehr, und so gelang es den geduldig ausspielenden Gästen immer wieder Lücken in die Dynamites Abwehr zu reißen und so den Kreis gekonnt in Szene zu setzen. Und im Gegenzug ging Kirchhof mit einer vergleichsweisen aggressiven Abwehr zu Gange, die in der ersten Halbzeit so auf den Punkt funktionierte, dass sie von den Schiris auch so geduldet wurde. Entsprechend ging es dann auch mit einem engen 19:17 in die Halbzeitpause.
Nach der Pause agierten die Dynamites dann schon etwas aktiver, taten sich aber insgesamt immer noch sehr schwer damit sich abzusetzen.
Das Hauptproblem dabei, die Abstimmung Abwehr/Tor funktioniert einfach noch nicht auf 2. Liga Niveau. Denn „Wenn die Abwehr nicht gut funktioniert, müssen das normalerweise die Torhüter raus reißen. Aber das klappt im Gegenzug dann auch nur, wenn die Abwehr dann an einem schlechten Torhütertag dann auch entsprechend aggressiver agiert un das so kompensiert. Aber genau das ist unsere aktuelle große Baustelle!“ so Zeitz.
Also gut nur, aus Mainzer Sicht, dass die Gegner nun langsam müde wurden, und so ihre aggressive Abwehr zunehmend zu spät, oder gar von der Seite oder hinten erfolgte, was natürlich jetzt zu vermehrten Zeitstrafen auf Seiten der Gäste führte.
Trotzdem dann wieder der 26:26 Ausgleich in der 43. Minute.
Und Thomas Zeitz musste wieder einmal einen seiner Joker, diesmal in Form von Alicia Soffel, bringen die auch gleich über das Team einen ersten 29:26 Vorsprung erarbeitete.
Bis auf 35:30 zogen die Gastgeber jetzt davon und so verkniff sich Zeitz jetzt deshalb das Experiment, sein Team auf eine diesmal weniger einstudierte aggressivere 5:1 Abwehr umzustellen, die bei den Schiris, dann evtl zu Problemen hätte führen können.
Und der Plan ging auf – die Dynamites konnten den Abstand halten und mit einem 39:34 zwei weitere wichtige Punkte und damit einen erstmaligen 9:3 Punktestand in der 2. Liga einfahren.
Aber nun gilt es, in der jetzt folgenden 2 wöchigen Spiel-Pause, die große Dynamites-Baustelle anzugehen, und die Abwehr und Torhüterabstimmung auch tatsächlich auf ein echtes 2. Liga Niveau zu heben. Von mir TOI TOI TOI dafür!
Mehr dazu in unserem Video mit dem Trainerinterview!


   

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