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Miezen wollen den Bären die Grenzen aufzeigen

Die Kurpfalz Bären informieren:

Am Samstag sind die Kurpfalz Bären in Trier gefordert

Foto: Pressedienst
In der schmucken Handballarena in Trier werden am Samstagabend (ab 19.30 Uhr) die Trierer Miezen alles daransetzen, die Gäste aus Ketsch von der Erfolgsspur abzubringen. Wie in fast jedem Jahr haben die Verantwortlichen der DJK/MJC Trier der Mannschaft ein neues Gesicht verpasst. Trainer Andy Palm betreute in der Vorsaison noch den
TSV Zwickau, musste aber im Schlusskampf um den Klassenerhalt seinen Platz räumen. Außerdem wurden weitere ausländische Spielerinnen nach Trier verpflichtet. Beim 35:29 Sieg über Hannover-Badenstedt in der Vorwoche prägten dann auch folgende Namen die Torschützenliste: Gabriella Szabo 8, Andrea Czanik 8, Dora Varga 4 und Vesna Tolic 4. Aus Beyeröhde kam die japanische Torhüterin Yuka Minami, die in einer starken zweiten Halbzeit der Schlüssel zum am Ende recht klaren Sieg der Miezen war.
Kate Schneider: „Wir reisen ohne Druck nach Trier.“
Die Bärentrainerin kennt die Trierer Gegebenheiten aufgrund ihres langjährigen Gastspiels bei den Miezen sehr gut, schränkt aber ein: „Auch in diesem Jahr ist es nicht ganz einfach, sich auf Trier einzustellen, da das Team über neue Spielerinnen verfügt, die entscheidende Akzente setzen können.“ Aus der etwas überraschenden Tabellenführung der Kurpfalz Bären könnte abgeleitet werden, dass die Mannschaft aus Ketsch jetzt gehörig unter Zugzwang stehen würde. Katrin Schneider und ihr Bärenteam lässt das aber kalt: „Wir sind bisher sehr mutig in fremden Hallen aufgetreten und haben in Zwickau, Beyeröhde und Mainz insgesamt 5 Punkte geholt. Und auch in Trier wollen wir beweisen, über welche Spiel- und Kampfqualitäten wir verfügen. Über einen Erfolg in meiner ´alten Handballheimat´ würden wir uns sicherlich sehr freuen. Aber auch eine Niederlage gegen dieses, mit starken Individualistinnen ausgestattete Team wäre keine Schande.“

Bären haben viele Optionen

Beim Unentschieden in Mainz ragten Sophia Sommerrock und Lena Feiniler mit jeweils sieben Toren heraus. Eine Woche später im Heimspiel gegen Nürtingen ‒ blieben beide Bärinnen ohne jeden Treffer. Dennoch siegte das Schneider-Team völlig überlegen mit 26:17. „Das ist eine echte Stärke unserer Mannschaft. Wir haben einen Kader zur Verfügung, dessen Leistung nicht von zwei oder drei Spielerinnen abhängig ist“, so Dr. Robert Becker. Und Tom Löbich ergänzt: „Wenn die generelle kämpferische Einstellung stimmt, gelingt es uns, auch mit unterschiedlichen Formationen zum Erfolg zu kommen.“ Die Bärenfans sind jedenfalls sehr auf den Auftritt ihres Teams in Trier gespannt, hoffen dabei aber, dass nicht ‒ wie zuletzt in Mainz ‒ wieder alle Ressourcen mobilisiert werden müssen, um einen hohen Torerückstand wettzumachen.


   

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