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Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson verlässt den TV Hüttenberg

Der TV Hüttenberg informiert:

TV Hüttenberg auf Trainersuche

Foto: Pressedienst TVH – Steffen Rau
Nach zehn Spieltagen in der neuen Saison 2017/18 der DKB Handball-Bundesliga, befindet sich der TV 05/07 Hüttenberg überraschend auf Trainersuche. Aðalsteinn Eyjólfsson hat die Verantwortlichen des Bundesliga-Aufsteigers Mitte der Woche darüber informiert, den Verein kurzfristig verlassen zu wollen. Diesem Wunsch hat der TVH nach mehreren Gesprächen mit dem isländischen Trainer und seinem Berater letztlich auch entsprochen. Der A-Lizenz-Inhaber möchte die vakant gewordene Stelle beim HC Erlangen, einem wirtschaftlich besser situieren und sportlich durchaus ambitionierten Klub in der Handball-Bundesliga, übernehmen.
Diese Entwicklung trifft die Blau-Weiß-Roten völlig unvorbereitet und überraschend. Eigentlich hatte Geschäftsführer Lothar Weber den Vertrag mit dem zweimaligen Aufstiegstrainer verlängern wollen. Dafür waren in der Woche nach dem Heimsieg gegen die Eulen Ludwigshafen Gespräche angesetzt. „Wir bedauern diesen plötzlichen Schritt natürlich, wollen aber alles daran setzen, dass die Trennung gütlich verläuft. Jetzt müssen wir schnell eine personelle Lösung finden“, so Weber. Dabei hat der TVH mit Blick auf die Länderspielpause und dem nächsten Heimspiel am 5. November 2017 gegen den TVB 1898 Stuttgart glücklicherweise ein Zeitpolster.
Mit dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim TBV Lemgo stand Eyjólfsson somit zum letzten Mal für die Blau-Weiß-Roten an der Seitenlinie. Der TVH sondiert nun den Markt nach einem potentiellen Nachfolger. Solange wird die Mannschaft interimsweise von Co-Trainer Alois Mráz übernommen. Der Tscheche und ehemalige TVH-Rückraumspieler betreut momentan auch die Oberligamannschaft der Hüttenberger.
Eyjólfsson hatte den TV Hüttenberg im Januar der Saison 2014/15 übernommen. Das Team musste im Sommer 2015 den Weg in die nächste untere Klasse antreten. Aus der 3. Liga hinaus gelang dem Isländer mit seiner Mannschaft dann der Durchmarsch bis in die DKB Handball-Bundesliga. „Wir sind Aðalsteinn für die erfolgreichen drei Jahre sehr dankbar und wünschen ihm – unabhängig von der für uns schwierigen Situation – natürlich alles Gute“, erklärt Weber.


   

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