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HSG Konstanz – Wilhelmshavener HV 38:29

Die HSG Konstanz berichtet:

„Oh, wie ist das schön“: HSG Konstanz wie im Rausch mit Feuerwerk zum Kantersieg

Fels in der Brandung: Felix Gäßler (rechts) mit einer „sensationellen Partie“ im Abwehrzentrum der HSG, so Cheftrainer Daniel Eblen – Foto: Peter Pisa
Die HSG Konstanz hat dem Druck vor dem Spiel um zwei Big Points gegen den Tabellennachbarn Wilhelmshavener HV in beeindruckender Manier standgehalten. Mit einem regelrechten Feuerwerk, teilweise wie im Rausch und angetrieben von Gänsehaut-Atmosphäre vor über 1100 enthusiastischen Fans im Hexenkessel Schänzlehölle, zelebrierten die Konstanzer mit einer starken Defensive und einer spielerisch hochstehenden Leistung einen enorm wichtigen 38:29 (19:13)-Heimsieg. Nach dem zweiten Erfolg in der aktuellen Saison schob sich die HSG auf Platz 17 und kann heute Abend aufgrund des besten Torverhältnisses in der unteren Tabellenhälfte noch auf den ersten Nichtabstiegsplatz vorrücken.
„Wir haben beim Einlaufen die volle Halle gesehen und gewusst, dass es ein gutes Spiel wird“, sagte Tim Jud nach einer mitreißenden Vorstellung mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wenn so viele Leute dir den Rücken stärken, in dieser Art und Weise mitgehen und dich beflügeln, dann ist es einfach schön, dass wir auch etwas zurückgeben konnten“, freute sich der ehemalige Schweizer Junioren-Nationalspieler, der selbst großen Anteil am Konstanzer Handball-Fest hatte. Gänsehaut machte sich schon vor dem Anpfiff in der knisternden Atmosphäre der Schänzlehölle breit. Nach über zwei Monaten und zum ersten Mal in dieser Saison betrat Kapitän Fabian Schlaich wieder das Spielfeld – und wurde stürmisch von den HSG-Fans empfangen.
Und genauso stürmisch wie die Anhänger der Gelb-Blauen ihre Mannschaft unterstützten, so furios starteten die Gastgeber in die richtungsweisende Begegnung. Der bärenstarke Felix Klingler, zusammen mit Paul Kaletsch bester Feldtorschütze der Partie, legte nach nur dreieinhalb Minuten zum 3:1 vor – und der Hexenkessel am Schänzle war schon beim ersten seiner neun Tore auf Betriebstemperatur. Mit einer aggressiven 5:1-Abwehr stellte Konstanz den WHV vor phasenweise unlösbare Aufgaben, weil Tim Jud auf der vorgezogenen Einser-Position extrem clever verteidigte und im Verbund mit seinen Mitspielern und hier vor allem Felix Gäßler im Abwehrzentrum hervorragend harmonierte. Jud: „Vorne auf der Eins braucht man Spielverständnis, das kommt mir zugute. Ich habe dort Freiheiten und hinten wurde super ausgeholfen, gerade mit Felix Gäßler haben wir uns gut eingespielt und sehr gut trainiert.“ Torwart Konstantin Poltrum bedankte sich für die gute Abwehrarbeit seiner Vorderleute mit 15 Paraden und 41 Prozent gehaltenen Würfen.
Nach acht Minuten dann das nächste Ausrufezeichen. Jud, der wie die gesamte Mannschaft der Hausherren an Spielfreude kaum zu überbieten war, erhöhte immer wieder geschickt das Tempo und avancierte auch noch zum Torjäger: 6:2 (8.) nach 3:2 innerhalb von drei Minuten. Jetzt war Konstanz völlig aus dem Häuschen und schon zu diesem frühen Zeitpunkt gab es stehende Ovationen. Gänsehautstimmung machte sich breit und trieb die HSG weiter an. Felix Klingler ließ die Halle mit einem verwandelten Gegenstoß zum 10:5 beben, dann parierte Konstantin Poltrum beim Stand von 12:6 schon zum siebten Mal – zu diesem Zeitpunkt über 50 Prozent entschärfte Würfe. Danach bediente Tim Jud Benjamin Schweda mit einem spektakulären No-Look-Pass (14:7) und Felix Klingler packte das 15:7 (21.) obendrauf. Die Halle stand, die HSG jubelte und Wilhelmshavens Trainer Christian Köhrmann musste schon zum zweiten Mal die Notbremse ziehen und zur Auszeit bitten. Näher als auf sechs Tore kamen die weit gereisten Gäste von der Nordseeküste aber nie heran. • Weiterlesen für Mitmacher, registrierte Nutzer oder mit einem Schnupperzugang!


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