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TV Emsdetten – HSG Konstanz 31:26

Die HSG Konstanz berichtet:

Nach fantastischer erster Halbzeit: HSG Konstanz liefert Emsdetten ohne Fünf harten Kampf

Foto: Peter Pisa
Fünf Ausfälle, dezimierter, blutjunger Kader und ein Gegner im Höhenflug: Die Vorzeichen vor dem Duell des ungeschlagenen Tabellendritten TV Emsdetten gegen die dezimierte HSG Konstanz waren eindeutig – das Spielgeschehen bis in die letzte Viertelstunde allerdings nicht. Nach einer fantastischen ersten Halbzeit (14:12) gelang Konstanz immer wieder der Anschluss, am Ende setzte sich jedoch die Klasse des Ex-Erstligisten durch (31:26), der nun auf Platz zwei kletterte.
Die Vorzeichen im Spiel der Gegensätze beim TV Emsdetten schienen deshalb ohnehin schon ungünstig. Der Tabellendritte mit sechs Siegen, drei davon mit einem Tor, im Höhenflug, Konstanz mit drei Ein-Tor-Niederlagen immer wieder im Pech und auf der Suche nach dem befreienden zweiten Erfolgserlebnis. Doch als HSG-Cheftrainer Daniel Eblen kurz vor der Abfahrt in das Münsterland auch noch die Hiobsbotschaften erhielt, dass neben den beiden Langzeitverletzten Leistungsträgern Fabian Schlaich (Kapitän) und Michael Oehler auch noch Kreisläufer Sebastian Bösing, Linksaußen Samuel Wendel und mit Mathias Riedel der Mann für die einfachen Tore und der erfahrenste Akteur (Co-Kapitän) ausfallen würden, schrumpften die Chancen auf eine Überraschung weiter zusammen. Damit lief die HSG Konstanz mit einem extrem jungen Kader auf, denn kein Spieler war älter als 26 Jahre. Fabian Maier-Hasselmann war so der Oldie im Team – mit Mitte 20.
Doch was die 650 Kilometer gereisten Gäste vom Bodensee von der ersten Minute an anboten, war bemerkenswert. Mit Paul Kaletsch im linken und Felix Krüger im rechten Rückraum – erzwungen durch den Ausfall von Riedel – stellten die Gäste viel Ruhe und Geduld im Angriff unter Beweis. Tim Jud war es, der den Takt vorgab, das Spiel mit viel Übersicht leitete und klug Regie führte, während in der Abwehr konsequent und mit schneller Beinarbeit der TV Emsdetten immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wurde.

So schickte Konstantin Poltrum Felix Klingler mit einem millimetergenauen Pass auf die Reise – und der vollendete den Tempogegenstoß eiskalt zum 5:5-Ausgleich nach elf Minuten. Um vorbei an der Konstanzer Deckung zu kommen, musste Topmann Merten Kring zum schnellen Konter schon seine ganze individuelle Klasse aufbieten. Konstanz ließ jedoch nie abreißen und kam durch Paul Kaletsch wieder zum Ausgleich, ehe erst Poltrum und dann der eingewechselte Stefan Hanemann einen Strafwurf entschärften.

Felix Klingler traf kurz darauf aus dem Rückraum, dich die Antwort des TVE ließ wieder nicht lange auf sich warten. Merten Krings hämmerte den Ball unter die Latte in den Winkel (10:8/ 21.). In Überzahl schafften sich die Westfalen zwar noch einen Zwei-Tore-Vorsprung zur Pause (14:12), aber für Spannung war aufgrund einer tollen Vorstellung der Gäste weiter gesorgt. • Weiterlesen für Mitmacher, registrierte Nutzer oder mit einem Schnupperzugang!


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