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HSC 2000 Coburg II – TV Großwallstadt

Der TV Großwallstadt informiert:

Ein dritter Sieg im dritten Drittligaspiel?

Niklas Geck und der TV Großwallstadt wollen am Samstag auch in Coburg möglichst hoch hinaus – Foto: Pressedienst
An den HSC Coburg hat der TV Großwallstadt vor dem anstehenden Aufeinandertreffen, am Samstag um 16 Uhr in Oberfranken, ziemlich gute Erinnerungen. In der zurückliegenden Runde 2016/17 hatte man sich zweimal recht unangefochten gegen die zweite Mannschaft des HSC durchgesetzt und auch in dieser Spielzeit haben die Nordbayern schon zum Gelingen einer Großwallstädter Veranstaltung beigetragen. Mit ihrer ersten Vertretung waren sie Ende August zum DHB-Pokalturnier zu Gast in Großwallstadt und mussten sich, ähnlich knapp wie der TVG in seinem Spiel, im zweiten Semifinale Gummersbach beugen.
Wobei das letzte Jahr eigentlich ein sehr erfolgreiches in der Geschichte des in dieser Form erst seit 2000 existierenden Zusammenschlusses war. Die erste Mannschaft des HSC stieg nämlich in die Bundesliga auf, und der Reservemannschaft glückte der Sprung in die dritte Liga. Dort starteten die Handballer aus der ehemaligen Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg zwar engagiert, mussten dann aber bis zum Rundenende doch noch um den Klassenerhalt zittern und blieben letztlich drei Punkte über dem Soll.

Großwallstadt zuversichtlich

Nach den guten Erfahrungen in jüngster Vergangenheit geht Großwallstadts Trainer Manfred Hofmann den neuerlichen Vergleich optimistisch an: „Die Zuversicht ist gewachsen, nachdem sich unser Lazarett stark gelichtet hat.“ In der Tat hofft der Weltmeister von 1978, einen Großteil der zuletzt pausierenden Spieler schon am Wochenende wieder einsetzen zu können. Wobei der TVG auch mit dezimierter Truppe zuletzt gegen Bad Neustadt und Rodgau Nieder-Roden ziemlich zu überzeugen wusste, alleine die Punkte konnten aus dem Spiel im benachbarten Hessen auf unglückliche Weise nicht mitgenommen werden.

Dies soll sich nun im rund 240 Kilometer entfernten Coburg ändern. „Wir fahren mit Respekt hin und werden gut vorbereitet sein“, gibt Manfred Hofmann einen Ausblick. Tatsächlich steht momentan der Gegner sogar besser als Großwallstadt im Klassement da. Wobei berücksichtigt werden muss, dass der TVG bislang die wenigsten Partien aller Vereine absolviert hat, und es in der Tabelle ausgesprochen eng zugeht. Als Ligazehnter ist der TVG nach Minuspunkten gleichauf mit dem Zweiten und nur zwei Zähler hinter Tabellenführer Leutershausen. Die Ausgeglichenheit der Liga zeigt sich auch darin, dass der HSC jenen Primus bereits in die Knie hatte zwingen können, zuletzt allerdings gegen Bad Neustadt klar verlor.

Rolle als Bundesligaunterbau

Weder im Angriff noch in der Abwehr fand die in diesem Jahr von Martin Röhrig und Ronny Göhl trainierte Mannschaft am zurückliegenden Wochenende zu ihrer Form und musste sich letztendlich einem stark aufspielenden HSC Bad Neustadt geschlagen geben. Wobei ohnehin die Zielsetzungen in der Vestestadt an der Itz eher zurückhaltend ausfallen. Einen gesunden Unterbau der eigenen ersten Mannschaft, die jüngst aus der ersten Liga abgestiegen ist, will man darstellen und die Klasse erhalten.

Dazu steht dem HSC in der rund 41000 Einwohner zählenden kreisfreien Stadt ein schlagkräftiges Team zur Verfügung, das allerdings in der Sommerpause einen spürbaren Umbruch verkraften musste. Als Korsettstangen sollen vor allem Akteure wie die bislang besten Torschützen Benedikt Kellner, Kenny Schramm, Andreas Wolf oder Torhüter Tim Titze und Patryk Foluszny sowie die Abwehrstützen Jonathan Rivera und Nikola Franke fungieren. Ihnen zur Seite stehen zahlreiche junge Talente, allen voran der nach drei Jahren von den Füchsen Berlin zurückgekehrte Jugendnationalspieler Jakob Knauer.


   

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