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FSG Mainz 05/Budenheim – HSG Bensheim/ Auerbach 28:30

Die FSG Mainz 05/Budenheim berichtet :

Zu unserem Bericht mit der Bilderserie

Dynamites bieten lange Paroli – Trotz Niederlage auf Augenhöhe mit dem Bundesligisten aus Bensheim

Ein enges und bis zum Schluss spannendes entschieden die Flames aufgrund von „ein paar dummen Dingern“ auf Mainzer Seite dann noch für sich. Die beiden DHB-Juniorinnen Alicia Soffel und Julia Maidhof, diesmal allerdings getrennt in unterschiedlichen Mannschaften, erzielten für ihre Farben mit jeweils acht Toren die meisten Treffer.
Nach dem Mainzer Blitzstart zum 5:2 und einem gehaltenen Siebenmeter von Clara Bohneberg gegen ihr altes Team, vertendelten die Dynamites leider die nächsten drei Angriffe, was die Bensheimerinnen sofort in Tempotreffer und den Ausgleich ummünzten. Von da an ging es hartumkämpft und ohne dass sich eins der beiden Teams absetzen konnte weiter. Zur Halbzeit lagen die Gäste, die aus einem 11:13 Rückstand heraus konterten, mit einem 15:14 in Front.

Nach der Pause war der Bundesligist dann einen Tick cleverer, und die Dynamites schafften es einfach nicht mehr, den Zweitore-Vorsprung der Flames zu egalisieren. Als Thomas Zeitz dann knapp zwei Minuten vor dem Ende mit der siebten Feldspielerin alles auf eine Karte setzte, sollte ein Fehler im Mainzer Angriff dann die Entscheidung bringen. Den abgefangenen Angriff der Mainzerinnen münzten die Gäste in die vorentscheidende 30:27 Führung um. Den letzten Treffer der Begegnung erzielte Alicia Soffel zum 28:30 Endstand.

Während die Fans beider Lager in den 60 Minuten voll auf ihre Kosten kamen, verriet das Mienenspiel und Fazit beider Trainer nach dem Spiel unterschiedlich ausgeprägte (Un)zufriedenheit. Das Trainergespräch nach dem Spiel begann mit leichter Verspätung, musste doch Bensheims Heike Ahlgrimm ihrem Team erstmal eine Standpauke verpassen.  So hatte sie sich den Pokalauftritt ihres Teams sicher nicht vorgestellt. „Wir wussten, dass es hier schwer wird“, sagte Ahlgrimm dann sichtlich unzufrieden im Gespräch und wollte die Leistung ihrer „Flames“ dennoch nicht akzeptieren. „Das ist nicht unser Anspruch.“

Auch wenn Dynamites-Coach Thomas Zeitz anschließend betonte, „nicht ganz so unzufrieden wie seine Kollegin zu sein“, war auch er von Zufriedenheit ziemlich entfernt. „In dem Spiel mit dem erwarteten offenen Visier war für uns einfach mehr drin“ und haderte mit den wenigen Situationen, in denen seinem Team noch die Cleverness fehlte.

Nach dem Spiel war die Enttäuschung über das Pokal-Aus dann aber doch recht schnell verflogen. Da wurde aus dem Derby wieder das „Familientreffen“ mit vielen bekannten und ehemaligen Spielern auf beiden Seiten, die sich über das sportliche Wiedersehen sichtlich freuten.


   

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