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Die Eulen Ludwigshafen – TSV GWD Minden

Die Eulen Ludwigshafen informieren:

Folgt gegen GWD Minden der nächste Paukenschlag? Die Eulen wollen Erfolgsbilanz vor eigener Kulisse fortsetzen

Alexander Feld
Der Sieg gegen den VfL Gummersbach am vergangenen Sonntag ist abgehakt. Der nächste direkte Konkurrent im Abstiegskampf kommt nun. Am Donnerstag, 19 Uhr, erwarten die die Eulen Ludwigshafen den GWD Minden in der in der Friedrich-Ebert-Halle. „Gummersbach ist abgehakt, die Konzentration gehört jetzt Minden und darauf werden wir uns intensiv vorbereiten“, sagt Trainer Ben Matschke. Bisher wurden 1500 Karten im Vorverkauf abgesetzt. Die Partie leiten die beiden Unparteiischen Christian und Fabian vom Dorff aus Neuss.
„Es geht wieder von Null los“, sagt Alexander Feld. Der 24 Jahre alte Spielmacher marschiert gerne voraus. „Ich nehme die Rolle an, ich scheue mich nicht vor der Verantwortung, dafür habe ich ein klares Konzept“, erklärt der gebürtige Krefelder. Das soll keinesfalls vollmundig klingen. Im Gegenteil: Feld gilt als der verlängerte Arm von Trainer Ben Matschke auf dem Spielfeld. Da fühlt er sich auch wohl. Seine Devise ist klar, die taktischen Anweisungen des Trainers auch im Spiel umsetzen. Das soll ihm auch mit seinem enormen Siegeswillen gegen Minden gelingen. „Wir wollen gewinnen, aber wir wissen, dass wieder einfach alles passen muss. Da dürfen wir uns keinen Durchhänger leisten“, weiß Feld.

Dass die Mannschaft von Frank Carstens derzeit punktgleich ebenfalls mit 4:10 Punkten im unteren Tabellendrittel rangiert, hat Feld bislang etwas überrascht. „Sie haben sicherlich den einen oder anderen Punkt liegen lassen, andererseits in Wetzlar und zu Hause gegen Göppingen einen Punkt geholt.“ Die Westfalen sind jetzt die nächste harte Nuss, die die Eulen knacken vollen. „Ganz besonders müssen wir deren Rückraum im Blick behalten“, hat Feld beobachtet: „Auch steckt in dieser Mannschaft sehr viel Erfahrung.“ Feld, der erst vergangene Saison in die Pfalz kam, um mit den Eulen in Liga eins aufzusteigen, fühlt sich in der Region wohl und hat auch großen Anteil an der aktuellen Aufwärtsentwicklung. Er ist nicht nur der personifizierte Spielmacher, sondern auch einer, der in kritischen Situationen sich nicht scheut, den entscheidenden Wurf zum Torerfolg zu riskieren. So wie sein letzter Treffer in der Partie gegen den VfL Gummersbach zum 27:23. Gegen Minden erwartet der Rechtshänder eine ähnliche Angelegenheit. „Das wird genauso eine schwere Aufgabe wie gegen den VfL“, vermutet Feld. „Wir nehmen diese Aufgabe an und werden alles geben, um am Ende erfolgreich vom Spielfeld zu gehen“, betont Feld.

In das gleiche Horn bläst auch Frank von Behren, der ehemalige Nationalspieler und Sportliche Leiter der GWD Minden: „Wir haben ein Ziel und das lautet Sieg.“ Gemeinsam mit Trainer Frank Carstens habe er die knappe Heimniederlage gegen Melsungen analysiert und Fehler entdeckt, die es nun abzustellen gibt. „Vieles lief schon sehr gut – vor allem im Angriff. Positiv war, dass die Mannschaft bereits die Lehren aus den Spielen zuvor gezogen hat“, freut sich Carstens. Ihm ist jedoch bewusst, dass noch nicht alles Gold ist, was glänzt. „Wir müssen die Disziplinlosigkeiten, die uns zwei Strafen eingebracht haben, unbedingt abstellen und an unserer individuellen Qualität arbeiten“, ergänzt er. Dennoch ist man auf die Aufgabe in der Pfalz gewarnt. „Ludwigshafen hat das bislang in der Saison sehr gut gemacht. Dennoch brauchen wir sie nicht stärker reden, als sie sind. Wir wollen gewinnen“, fordert von Behren und Carstens pflichtet ihm bei: „Bei allem Respekt vor Ludwigshafen. Spielen wir so wie gegen Melsungen, werden wir das Spiel gewinnen.“


   

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