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Erfolgreiches Bundesliga-Heimspielwochenende der FSG-A-Jugend

Die FSG Mainz 05/Budenheim berichtet:

Zu unserem Bericht mit der Bilderserie gegen Allensbach
Zu unserem Bericht mit der Bilderserie gegen Neckar-Kocher

Ein Team – zwei Gesichter

Leah Schulze setzt sich am Kreis gegen die Allensbach-Abwehr durch
Lange Zeit hat es nicht danach ausgesehen, dass die A-Jugend-Dynamighties der FSG Mainz 05/Budenheim nun recht entspannt auf das letzte Bundesliga-Vorrundengruppenspiel am 12. November bei der JSG Neckar-Kocher blicken können. Denn das Bundesliga-Heimspielwochenende in der Budenheimer Waldsporthalle gegen den SV Allensbach sowie die JSG Neckar-Kocher begann ernüchternd – endete dann aber doch noch mit der (fast) optimalen Ausbeute.
Gegen den Samstagsgegner, den SV Allensbach, hatten sich die Dynamighties bereits im Hinspiel am Bodensee drei Wochen zuvor sehr schwer getan – und eine so nicht erwartete 19:25-Auftaktschlappe einstecken müssen. Auf gewohntem Terrain und mit dem eigenen Publikum im Rücken wollte das Team von Trainer Jörg Schulze den Spieß nun umdrehen und das Rückspiel gewinnen – und zwar am liebsten mit mindestens sieben Toren Abstand, um auch den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Voraussetzung dafür: die Fehlwurf- und die Fehlerquote im Vergleich zum Hinspiel deutlich minimieren.
Das klappte zu Beginn des ausgeglichenen und schnellen Spieles auch recht gut. Die Führung wechselte ständig, doch Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich die alten Fehler ein, und Allensbach spielte das, was sie am besten können: Tempo nach vorne. Führten die Budenheimerinnen in der zwölften Minute noch mit 8:6, lagen sie nach einem 7:1-Lauf der Allensbacherinnen in der 23. Minute plötzlich 9:13 zurück. Von diesem Zwischentief erholte sich das FSG-Team bis zum Pausenpfiff nicht mehr, sodass es mit 13:16 in die Kabine ging.

Auferweckungserlebnis beim Teamtimeout

Und auch die zweite Halbzeit begann wenig vielversprechend: Bis zur 40. Minuten konnte sich die Gästemannschaft auf 16:21 absetzen. Die gesetzten Ziele – sie waren in weite Ferne gerückt. Trainer Jörg Schulze nahm ein Teamtimeout – und plötzlich lief es. Jill Reuter, zuvor Linksaußen, übernahm nun die Spielmacherposition Rückraummitte, die Abwehr, zuvor 6:0, agierte nun als 5:1-Verband mit einer offensiven Leah Schulze in der Spitze. Allensbach ließ sich davon beeindrucken und verlor von einem auf den nächsten Augenblick jegliche Sicherheit im Spiel. Gleichzeitig wurden die Dynamighties immer sicherer und stärker.
Zehn Minuten nach der Auszeit war der Rückstand beim 22:22 (50. Minute) komplett aufgeholt, und weitere drei Minuten später erziele Jugendnationalspielerin Paulina Golla beim 24:23 die erste Führung der Budenheimerinnen in der zweiten Halbzeit, die sie bis zum Schlusspfiff auf 28:24 ausbauten. Dass der direkte Vergleich knapp an Allensbach ging, dafür kann sich das Bodensee-Team bei ihrer starken Torfrau Zoe Ludwig sowie bei der Wurfungenauigkeit der FSG-Spielerinnen bedanken.

Knoten geplatzt

Trotzdem war der Knoten nun geplatzt und die Voraussetzungen gut für das zweite Heimspiel am Tag darauf gegen die JSG Neckar-Kocher aus Neckarsulm, das sein Auswärtsspiel beim SV Allensbach nur mit zwei Toren Rückstand verloren hatte. Die Dynamighties gingen mit der Konzentration der letzten Minuten aus dem Spiel gegen Allensbach von Anfang an zu Werke und zeigten ganz klar, wer unbedingt gewinnen wollte. Bis zum 3:3 (9. Minute) tasteten sich beide Teams noch ab, doch dann zündeten die Budenheimerinnen den Turbo und setzten sich, angetrieben durch Paulina Golla und Alicia Soffel, bis zur 17. Minute auf 9:3 ab. Trotz einer anschließenden doppelten Manndeckung gegen die beiden Jugend-Nationalspielerinnen konnten die Dynamighties den Vorspruch bis zur 14:8-Pausenführung verteidigen.
Mit der zweiten Halbzeit gelang es den Gästen aus Neckarsulm, sich beim 18:15 noch einmal auf drei Tore heranzukämpfen, ehe Feline Teuscher, Paulina Golla, Katharina Lennartz, Jona Reese, Alicia Soffel und Leah Schulze mit einem erneuten Zwischenspurt zunächst den alten Abstand wieder herstellten und ihr Team anschließend zum letztlich ungefährdeten und zudem recht komfortablen 27:18-Heimsieg führten.

„Das war top“

Mit einem Neun-Tore-Vorsprung reisen die Budenheimerinnen nun also am 12. November zum entscheidenden Rückspiel nach Neckarsulm, wo das Schulze-Team den Einzug in die Bundesliga-Zwischenrunde perfekt machen will. „Mit dem heutigen Spiel gegen Neckar-Kocher können wir sehr zufrieden sein“, so der Trainer, „neun Tore Vorsprung sind eine sehr gute Ausgangsposition“.
Der Druck am Vortag gegen Allensbach sei enorm hoch gewesen: „Wir haben in der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten Hälfte viele Chance liegen lassen und dadurch sogar mit 21:15 zurückgelegen. Doch dann haben wir die Kurve gekriegt und gewonnen – das hat viel Druck von den Mädels genommen.“ Und das habe man heute gemerkt, so der Schulze abschließend: „Mein Team konnte befreit aufspielen und hat souverän gewonnen. Insbesondere was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben – das war top!“
Besonders bedanken wollen sich Team, Trainer und Organisatoren beim mitreißenden Publikum und beim Thekenteam der Sportfreunde Budenheim, das Spieler und Zuschauer wieder einmal hervorragend versorgt hat.

Spielerinnen und Tore, Spiel Allensbach

Simonelli, Keil, Kirchner im Tor; Golla (9/5), Schulze (5), Soffel (4), Horstmann, Reuter (je 3), Nahm, Reese, Schweikart, von Römer (je 1), Lennartz und Teuscher auf dem Feld.

Spielerinnen und Tore, Spiel Neckar-Kocher

Simonelli, Keil, Kirchner im Tor; Soffel (10/4), Golla (7/3), Teuscher (4), Reese (3), Lennartz, Nahm, Schulze (je 1), Reuter, Schweikart und Weber auf dem Feld.


   

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