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HSG Konstanz – HSG Nordhorn-Lingen 24:25

Die HSG Konstanz berichtet:

Drama ohne Happy End: HSG Konstanz wird für „grandiose Leistung“ gegen Nordhorn-Lingen nicht belohnt

Foto: Peter Pisa
Gekämpft, acht Minuten vor Schluss mit 22:20 geführt und wieder ganz dicht vor der Sensation. Doch am Ende soll es einfach nicht sein für die HSG Konstanz. Trotz herausragender kämpferischer Leistung und einer weiteren Steigerung in Abwehr und Angriff wird die Eblen-Equipe (noch) nicht für ihren Einsatz belohnt. Zum dritten Mal in der aktuellen Saison musste sich Konstanz mit einem Tor geschlagen geben, hatte dem Spitzenteam HSG Nordhorn-Lingen aber bei der knappen 24:25 (12:13)-Niederlage einen heißen Schlagabtausch bis zur letzten Sekunde geliefert.
Riesengroß war dementsprechend die Enttäuschung im stimmungsvollen Konstanzer Hexenkessel, die sich direkt nach dem Schlusspfiff in einem gellenden Pfeifkonzert entlud. Adressaten des Zorns von der Tribüne waren die beiden Schiedsrichter. Zwar hatten die Gastgeber selbst den einen Fehler vor allem in der Auswertung klarster Chancen – wie etwa bei zwei vergebenen Siebenmetern – zu viel begangen, doch ohne die Fehler und teils fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen gerade in engen, entscheidenden Situationen hätte es mit einer couragierten Vorstellung dennoch zur großen Sensation reichen können. Andre Melchert, Sportlicher Leiter und Co-Trainer der HSG Konstanz, sprach seiner Mannschaft bei der Pressekonferenz deshalb auch „ein Riesenkompliment“ aus. „Wir haben mit einem Spitzenteam auf Augenhöhe agiert und Nordhorn-Lingen vorne und hinten alles abverlangt“, hob er die starke Leistung der Konstanzer hervor.
Eine Leistung, die von Anfang an einen offenen Schlagabtausch mit dem Europapokalsieger von 2008 ermöglichte, selbst als dem 3:5 durch den treffsicheren Lasse Seidel zuerst ein Foul und anschließend ein Schrittfehler verdächtiger Tempogegenstoßlauf vorausging. Für den zunächst auf der Bank gebliebenen HSG-Kapitän Mathias Riedel begann Felix Gäßler und schlug mit seinen Mitspielern ein hohes Tempo an. Die Gastgeber kämpften um jeden Zentimeter, wussten aber auch spielerisch zu gefallen. Problemfelder waren nach wie vor die Verwertung klarster Einwurfmöglichkeiten – und Nordhorn-Shooter Jens Wiese. In der ersten Halbzeit fanden die Gelb-Blauen vom Bodensee kein Rezept gegen den wurfgewaltigen Routinier und mussten alleine sechs der 13 Gegentore in den ersten 30 Minuten durch ihn hinnehmen.
Trotzdem startete Konstanz auf das 8:10 (19.) durch, natürlich, Jens Wiese einen 4:0-Lauf zum 12:10 (25.). Etwas leichtfertig wurde der Vorsprung kurz vor der Halbzeit noch aus den Händen gegeben und statt mit einer Führung in die Kabine zu gehen, musste die gastgebende HSG einen 12:13-Rückstand hinnehmen. „Wir haben schon letztes Jahr gemerkt, wie schwer es in Konstanz ist“, zeigte sich Nordhorns Trainer Heiner Bültmann am Ende sehr zufrieden. „Auch dieses Mal ist es so gekommen. Trotz nur 24 Gegentoren war es nicht unsere beste Abwehrleistung.“ • Weiterlesen für Mitmacher, registrierte Nutzer oder mit einem Schnupperzugang!


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