Handball-Zeitung

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Krifteler Jugendliche beim größten Handballturnier der Welt

Die TuS Kriftel berichtet :

Fotos: Pressedienst

Ein besonderes Abenteuer haben die Jugendlichen der TuS Kriftel und der JSG Schwarzbach eine Woche in Schweden erlebt

Sie machten mit beim Partille-Cup in Göteborg. Es ist das weltweit größte und internationalste Handballturnier für Jugendliche. Der Partille-Cup findet bereits seit 47 Jahren statt. Seit dem ersten Turnier im Jahr 1970 waren über 500000 Teilnehmer aus 90 Ländern und sechs Kontinenten dabei. Pro Jahr nehmen über 21000 Spieler aus 1100 Mannschaften teil. Und dieses Mal waren die jungen Handballer aus Kriftel und Hofheim mittendrin.

Ein interessantes Turnier lieferten die Mädels der weiblichen A-Jugend der TuS Kriftel ab.

Nach einer langen Anreise und einem Diebstahl von mehreren Wertgegenständen aus dem Übernachtungsort konnten die Blackstrawberries zwei Siege am ersten Turniertag erspielen und kamen auch direkt mit dem ungewohnten Harz einigermaßen gut klar. Gegen das schwedische Team aus Ankaret konnte in einem ausgeglichenen Spiel ein Sieg errungen werden (15:13). Im zweiten Spiel gegen das deutsche Team aus Oeversee wurde es nach einigen Startschwierigkeiten deutlich (17:9).
Diese Leistung wurde am nächsten Tag gegen das norwegische Team aus Linje5 fortgesetzt (20:7). Im zweiten Spiel an diesem Tag ging es bereits um den Gruppensieg. Das norwegische Team aus Åsane war ebenfalls verlustpunktfrei, spielte einen sehr dynamischen Handball und schaffte es in der Schlussphase sich durchzusetzen (8:11). Am letzten Vorrundentag traten die TuS-Mädels gegen ein dänisches Team aus Vorup an und konnten beim 15:8 Kräfte für die K.O.-Phase sparen. Die anschließende Leaders Party am Abend sorgte für ein kleines Highlight des Turnieres und ersetze die leider ersatzlos gestrichene Players Party. Belästigungen am selben Abend und die Steinwurf-Attacken danach auf den Busfahrer sorgten allerdings für einen kleinen Dämpfer.

Die TuS schaffte es als einzige deutsche Mannschaft in die A-Runde und traf im 1/16-Finale auf die zweite Mannschaft des Turnierausrichters aus Sävehof. Es präsentierte sich eine Mannschaft, die körperlich und athletisch mehr als überlegen war und dies beim 23:12 auch demonstrierte. Spielerisch konnte zumindest in der Abwehr dagegengehalten werden. Diese Mannschaft verlor im Achtelfinale übrigens gegen den späteren Zweitplatzierten des Turniers. „Es ist der Wahnsinn, welche spielerische und körperliche Qualität bei diesem Turnier vertreten ist“, sagt Trainer Christian Albat. „Ich denke, es war eine super Fahrt, bei der alle viel Spaß hatten und gesehen haben, was sportlich alles möglich ist. Leider hatten wir eine paar ,kleine Unannehmlichkeiten‘, die uns den Spaß allerdings nicht genommen haben. Dieses Mal hatte es leider uns getroffen, die Ausrichter des Partille Cup versuchen alles, damit solche Vorfälle bei diesem riesigen Turnier mit fast 1.200 Teams aus 42 Nationen nicht vorkommen. Wir werden uns definitiv überlegen, nächstes Jahr das Turnier wieder zu besuchen, es ist einfach mega.“ Neben den zahlreichen Aktivitäten außerhalb des Turniers unterstützten sich die drei Teams so gut es ging vom Spielplan her und der Verein ist wieder ein Stück mehr zusammengewachsen.

Bei der männlichen A-Jugend standen die Spieler vor schweren Aufgaben.

So trafen die Jungs direkt am ersten Tag auf den späteren Drittplatzierten der Gruppe und mussten sich leider der Dyna-mik und Sicherheit ihres Kontrahenten geschlagen geben. Das zweite Spiel ließ aber sehr auf
weitere Erfolge hoffen. Hier schlug sich die JSG gut und sicher, weshalb der verdiente Sieg des
ersten Spieltages eingefahren wurde. Am zweiten Tag traf unsere A-Jugend dann auf die belgische Mannschaft des HBC Evergem, die in der ersten Halbzeit einen 4:0-Lauf hinlegten. Der nur sieben Spieler dünne Kader blieb zwar dran, der Sieg ging aber an den Gegner. Am letzten Spieltag traf dieJSG dann auf die zwei vermeintlich stärksten Gegner. HK Ankaret konnte die A-Jugend mit spiele- rischer Raffinesse und viel Spaß fast schlagen. „Am Ende mussten wir uns, trotz eines
wunderschönen Tores und einer sehr gut zusammen arbeitenden Abwehr geschlagen geben“, sagte Moritz Weißbeck, der die Betreuung übernommen hatte. Der Gruppenerste aus Schweden war
danach wiederum körperlich sehr überlegen und auf fast alles gefasst, was die junge JSG-A-Jugend im Angriff versuchte. Aber auf den Dreher von Malte Braun war niemand, und vor allem nicht der gegnerische Torwart, gefasst. Insgesamt mussten sich die Jungs vom Schwarzbach leider doch
geschlagen geben. Trotz der starken Gegner kam die JSG in die B-Playoffs, bei denen sie leider
direkt im ersten Spiel, aufgrund eines sehr dynamisch spielenden Gegners und der allgemeinen Verfassung aller Mitreisenden, geschlagen geben mussten.


   

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