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HSG / VFR Eintracht Wiesbaden A-Jugend: 3 x 2. = Bundesliga

Die HSG / VFR Eintracht Wiesbaden berichtet:

Foto: Pressedienst

Am frühen Samstagmorgen startete die A-Jugend nach Ahlen zur bundesweiten Qualifikation für die Bundesliga der Saison 2017/18.

Unser Dank geht an dieser Stelle an die hervorragende Turnierausrichtung und die souveränen Schiedsrichter.
In unserem ersten Gruppenspiel treffen wir auf die Mannschaft des HC Erlangen. Auf den ersten Blick ist klar, dass diese körperlich überlegen ist und auch die Anzahl der Fans und Trommeln übersteigt unsere bei weitem.
Nach starkem Beginn in Angriff und Abwehr sind wir mit drei Toren vorne, allerdings wird unsere Abwehr in der kommenden Phase mehrfach mit 2 Minuten sanktioniert, während Erlangen für vergleichbare Aktionen gelbe Karten bekommt. Die Abwehr agiert daraufhin etwas vorsichtiger, was Nico das Spiel erschwert. Nach 15 Minuten liegen wir mit einem Tor hinten. Mit unserem Positionsspiel tun wir uns schwer, über die Mitte läuft es nicht richtig, aber unsere beiden Halben Christian und Marcel halten uns im Spiel und zur Halbzeit steht es 13:14.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schaffen wir durch zwei schnelle Tore von Lukas den Ausgleich, aber dann häufen sich wieder die technischen Fehler und nichts passt so richtig zusammen. Der Rückstand wächst von 15:18 über 16:23 bis zum Endstand von 20:27.
Wir verlieren dieses Spiel völlig zu Recht, da wir ohne unsere beiden Außen gespielt haben, zu viele technische Fehler gemacht haben und kein Team waren. Mit gesenkten Köpfen geht es zur Besprechung in die Kabine und die deutlichen Worte hallen nach.

Es ist inzwischen 19:30 am Samstagabend und unser zweiter Gegner heißt TuS Ferndorf, die durch eine kurzfristige Änderung in der Gruppenzusammensetzung Ahlen ersetzen. Die einstellige Zahl der Wiesbadener Fans hat sich um einen verringert, da Stephane Monthuley nun die Trainer unterstützt. Diese Ergänzung und eine Umstellung innerhalb der Mannschaft bringt eine ganz neue Mannschaft zu Tage.
Die Mannschaft beginnt mit schnellem Spiel und konsequentem Abschluss, Christian, Lukas, Noah, Marcel – nach 6 Minuten steht es 5:2. Es bleibt ein schnelles Spiel, mit einigen technischen Fehlern, aber auch schönen Wechseln, einem Auge für den Nachbarn und vor allem einer stabilen Abwehr. Über 10:5 und 15:10 gehen wir mit 18:13 in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte erwischt Ferndorf den besseren Start und kommt auf drei Tore ran. Im Angriff wird weiter um jeden Ball gekämpft, Lukas verwandelt Gabriels Abpraller, Marcel geht selbst und Damjan trifft vom Kreis. Auch das Rückzugsverhalten bleibt hervorragend. Lukas springt dazwischen, kann den Ball aber nicht sichern, macht nichts, denn Dave ist da und bringt den Ball zurück zu Wiesbaden. Nun folgt eine unschöne Szene – Marcel wird gefoult, Ferndorf bekommt 2 Minuten, aber Marcel verliert die Nerven und geht dem Gegner nach. Auch er bekommt eine Auszeit und kühlt ein paar Minuten auf der Bank ab. Wir sind zwar wieder mit fünf Toren vorne, aber auch in doppelter Unterzahl, doch näher als auf drei Tore kommt Ferndorf nicht mehr ran. Wiesbaden spielt sicher zu Ende und Gabriel erzielt das letzte Tor zum Endstand von 33:27.

Unser letztes Gruppenspiel startet am Sonntagmorgen gegen SG HC Bremen/Hastedt in der großen Halle, die Kulisse wird dominiert von den zahlreichen und lautstarken Bremer Fans. Beiden Mannschaften ist klar, wer gewinnt, ist Gruppenzweiter und damit qualifiziert für die Bundesliga.
Wir haben Anwurf und beginnen mit einem technischen Fehler, aber in der Abwehr zeigt die Mannschaft direkt, dass sie weiß, worauf es heute ankommt. Mit verlagerter 5:1 Deckung spielt Wiesbaden von Beginn an eine bärenstarke Deckung. Bremen spielt einen langen Angriff aus und geht mit 0:1 in Führung – es bleibt die einzige im Spielverlauf.
Die Anfangsphase ist umkämpft, wir gehen mit 5:2 in Führung, aber Bremen bleibt dran. Nach 16 Minuten steht es 5:4. Marcel bekommt Gelb, kann den Mund nicht halten und geht mit 2 Minuten auf die Bank. Lukas trifft aus schlechtem Winkel und verwandelt auch die 7m, 8:5. Wieder eine Schlüsselszene in der Abwehr, diesmal hält Marcel den Mund und den Überblick. Anspiel an Noah und wir gehen mit 9:5 in die Pause.
Im ersten Angriff der zweiten Halbzeit fischt Lukas den Ball den Bremern weg und setzt sich alleine durch, 10:5. Und es läuft weiter: Nico zeigt heute seine beste Leistung im Turnier und mit seinen tollen Paraden läuft Wiesbaden zahlreiche Tempogegenstöße. Auch im Positionsspiel sind wir heute nicht ausrechenbar -Marcel auf Noah, Marcel auf Lukas, Lukas auf Gabriel, Gabriel auf Lukas, Christian aus der Bewegung, Dave über die Mitte… heute ist Wiesbaden ein Team, auf dem Feld behalten alle den Überblick und spielen für den besser Positionierten. Es funktioniert nicht alles, aber der Wille ist da, die Konzentration bleibt hoch und die Bank unterstützt von außen. In der 19. Minute steht es 20:14 für Wiesbaden, Bremen nimmt sein TTO und spielt ab jetzt offene Deckung. Doch auch das kann Wiesbaden nicht stoppen, die Jungs bleiben in Bewegung und mit kurzem Passspiel und schönen Einzelaktionen gewinnen wir am Ende verdient mit 27:20.
BUNDESLIGA !!!
Es spielten: Julian Barth, Damjan Filipovic (4 Tore), David Hablowetz (6), Friedrich Jaster, Marcel Karwarth (21), Lukas Kirchmeier (19), Milan Matejka, Gabriel Monthuley (11), Moritz Rausch, Paul Reichow, Nicolas Robinson, Moritz Schreyer , Denis Schumakow, Christian Tokic (11), Noah Vella (8),
Es fehlten: Berkant Bengil, Lennart Heymann, Konstantin Lutz, Karim Metwaly, Niklas Moos, Laurenz Schulze.
Coach: Daniel Hablowetz, Chris Matejka-Schepp, Stephane Monthuley


   

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