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TSG Ludwigshafen-Friesenheim – HC Empor Rostock

Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim informiert:

Frank Müller: „Es kann ein Riesenabend werden“

David Schmidt gegen Hüttenberg, im Hintergrund Patrick Weber
Was für ein Showdown am morgigen Samstag, 10. Juni 2017, in der 2. Handball-Bundesliga: Tess Gerritsen hätte das nicht besser hinbekommen können, auch John Grisham und Stieg Larsson nicht. Die Schlussetappe wird die Entscheidung bringen, welche zwei Klubs sich neben dem TuS Nettelstedt-Lübbecke in der nächsten Runde auf Spiele gegen die Rhein-Neckar Löwen, Flensburg und Kiel freuen können. 60 Minuten stehen noch aus, die am Ende die Frage geklärt haben, wo Freudenfeste wegen des Erstligaaufstiegs gefeiert werden: in Rimpar, in Hüttenberg oder in Ludwigshafen. Offen ist ferner auch der vierte Absteiger, ein Verein aus dem Trio Saarlouis, Leutershausen und Essen wird den Gang in die 3. Liga antreten müssen. Pikanterweise kommt es hierbei zu einem direkten Duell, Saarlouis hat es mit dem TuSEM Essen zu tun. Deshalb werden die Zuschauer in fünf Hallen nicht nur das jeweilige Spielfeld und die Anzeigentafel im Blick haben, sondern mit einem Auge auch ständig auf ihre Smartphones schauen. Was für ein früher Thriller-Abend – alle Begegnungen werden um 18 Uhr angepfiffen.

Die Friedrich-Ebert-Halle wird proppenvoll sein, wenn die Jungs von Ben Matschke gegen den HC Empor Rostock auflaufen, womöglich dieser Spielzeit noch die Krone aufsetzen und ihrem scheidenden Kapitän Philipp Grimm ein Abschiedsgeschenk der ganz besonderen Art zuteilwerden lassen – den Aufstieg, es wäre in seiner Karriere der dritte. „Dass sich die Mannschaft nach Rückschlägen hat nie hängenlassen, dass sie wiedergekommen ist, das ist einzigartig“, stellt Ben Matschke seiner Auswahl ein vorzügliches Zeugnis aus. „Und dass sie jetzt diese Chance noch hat, aufzusteigen, hat sie sich verdient.“ Mit 14:2 Punkten aus den letzten acht Spielen, darunter das phänomenale 39:26 gegen Saarlouis am letzten Samstag, haben Gunnar Dietrich und seine Mitstreiter in den letzten Wochen gegenüber der Konkurrenz viel Boden gutgemacht und nun gegen die Formation von Hans-Georg Jaunich die Möglichkeit, diese Spielzeit, die von Krankheiten und Verletzungen gekennzeichnet war und ist, zu veredeln. „Wir sind dran“, teilt David Schmidt mit, der eine bärenstarke Saison spielt und jetzt das i-Tüpfelchen setzen will. „Es geht gegen Rostock um alles, dabei müssen wir cool bleiben.“ Keeper Kevin Klier, erwartet ein „unangenehmes Spiel, Rostock wird versuchen, uns auf wenige Angriffe zu halten. Wir sollten entspannt bleiben und an unsere Stärken glauben, dann können wir etwas Großes leisten.“ Ben Matschke sagt: „Ich habe maximalen Respekt vor Rostock“, und der 34-Jährige, dem Regisseur Alex Feld wegen einer Knieblessur nicht zur Verfügung stehen wird, hofft darauf, dass „es gelingt, eine gute Abwehr zu stellen und den Torhüter ins Spiel zu bringen.“ Co-Trainer Frank Müller erinnert daran, dass „wir im Saisonverlauf schon aus dem Aufstiegsrennen raus waren. Doch nun sind wir wieder dick im Geschäft und wir hätten das auch verdient, hochzugehen. Vor allem hätte das auch Ben verdient, allein für das, was er investiert hat. Es kann ein Riesenabend werden.“


   

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