Handball-Zeitung

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Internationale Gäste bereichern den 41. SELECT Ulzburg-Cup

Lukas David – CommEvent Kiel informiert:

Soziale Kompetenz stärken

Fotos: Erika Grau – Pressedienst CommEvent Kiel

Für viele Vereine und Mannschaften ist es zu Recht das Highlight einer jeden Saison. Der Besuch eines Handballturniers, egal ob unter freiem Himmel oder in der Halle, bringt neben der sportlichen Herausforderung jede Menge positive Aspekte mit sich, die für Entwicklung und Zusammenhalt eines Teams ungemein wichtig sind. Nicht zuletzt deshalb ist der Besuch eines Handballturniers für viele Clubs und Trainer in aller erster Linie unter dem Motto „Teambuildung“ zu verstehen. Das sich dieses Motiv sehr wohl mit dem Anspruch einer hohen sportlichen Qualität vereinbaren lässt, beweisen Jahr für Jahr Veranstaltungen wie der SELECT Ulzburg-Cup. Das traditionsreiche Hallenturnier des SV Henstedt-Ulzburg fand in diesem Jahr bereits zum 41. Mal statt und durfte sich über sommerliches Wetter, begeisterte Teilnehmer und jede Menge Lob freuen.

„Das Wetter hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass eine positive Grundstimmung entstanden ist“, wusste Cheforganisator Wulf Winterhoff zu berichten. „Uns sind zudem von vielen Trainern eine hohe sportliche Qualität und gute Schiedsrichterleistungen bescheinigt worden. Auch in Sachen Gastfreundschaft haben wir nun über Jahre hin bewiesen, dass wir einen hohen Standard mit dem Ulzburg-Cup erreicht haben.“ Keine Selbstverständlichkeit bei immerhin 2.500 Teilnehmern und 140 Mannschaften von der D- bis zur A-Jugend, die über Himmelfahrt und Pfingsten um den begehrten Titel „Ulzburg-Cup Champion“ spielten. Auch die Zahl der ausländischen Gäste wusste zu beeindrucken. So bereicherten Teams aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Russland, Schottland und Bangladesch sowie ein Schiedsrichtergespann aus Ägypten den Cup mit reichlich internationalem Flair. „Die Teilnahme dieser Nationen ist Weltklasse“, erklärt Winterhoff begeistert. „Wir wollen mit dem Ulzburg-Cup soziale und interkulturelle Kompetenz stärken. Dafür sind diese Mannschaften genau richtig.“
Unter dem Motto „Hand in Hand“ hatten Winterhoff und sein ehrenamtlich aufgestelltes Organisationsteam in diesem Jahr das Thema Austausch und Zusammenhalt und in den Mittelpunkt der Großveranstaltung gerückt. Von den Teilnehmern wurde dieser Leitgedanke vorbildlich gelebt. Zwischenfälle oder ungebührendes Verhalten der Gäste gab es nicht. „Sogar der Hausmeister des Alstergymnasiums, in dem an beiden Wochenenden etwa 60 Mannschaften übernachtet haben, hat uns nach der Abreise eine sauberere Unterkunft bescheinigt, als bei Übergabe einige Tage zuvor.“
Ein weiterer Beleg war der Besuch zweier Handballmannschaften aus Russland, die den Ausrichtern des SV Henstedt-Ulzburg ein ausschließlich positives Zeugnis ausstellten. „Wir haben uns die Zeit über gut aufgehoben gefühlt. Man hat uns sogar eigens vom Flughafen in Hamburg abgeholt und einen großen Empfang an der Halle samt Bürgermeister Stefan Bauer auf die Beine gestellt“, freute sich Anastasia Karevskaya, die als Trainerin der Sdyussor Sportschool aus Sankt Petersburg mit einer weiblichen D-Jugend nach Deutschland gereist war. „Wir sind schon auf einigen Handballturnieren gewesen, haben aber selten eine solch erstklassige Organisation erleben dürfen.“


   

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