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Chris Berchtenbreiter sieht HSG Konstanz auf „sehr gutem Weg“: „Können mithalten“

Die HSG Konstanz berichtet:

Mit acht Testspielsiegen, zwei Turniersiegen und zwei knappen Niederlagen gegen die Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten (26:30) und TVB Stuttgart (21:23) sowie einem Erfolg gegen Zweitliga-Konkurrent TV Neuhausen/Erms (28:25) hat Zweitliga-Aufsteiger HSG Konstanz bislang einen starken Eindruck in der Vorbereitung hinterlassen.

Chris Berchtenbreiter – Foto: Peter Pisa
Zum Abschluss des ersten Teils der Saisonvorbereitung unterhielt sich HSG-Pressesprecher Andreas Joas mit Neuzugang Chris Berchtenbreiter. Das Kreisläufer-Kraftpakt kam von der SG Köndringen-Teningen als mit 135 Saisontoren bester Kreisläufer der 3. Liga Süd in die größte Stadt am Bodensee. Berchtenbreiter ist 22 Jahre alt, bringt bei 1,84 Meter Körpergröße 98 Kilogramm auf die Waage und studiert Betriebswirtschaftslehre an der mit der HSG kooperierenden Fachhochschule Konstanz. Der gelernte Industriekaufmann hat sich sofort mit guten Leistungen bei der HSG eingefügt und als echte Verstärkung erwiesen. Im Interview zeigt sich der gebürtige Lahrer sehr zufrieden mit der Entwicklung seiner neuen jungen Mannschaft im Hinblick auf die Herausforderungen in der stärksten zweiten Liga der Welt.
Der erste Block der Vorbereitung auf die 2. Handball-Bundesliga ist abgeschlossen. Fünf harte erste Trainingswochen liegen hinter Euch. Wie sieht Dein Fazit – auch angesichts der guten Testspielresultate – aus, zufrieden?

Ich denke, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Wir haben in den letzten fünf Wochen sehr hart gearbeitet, die Grundlagen gelegt und zudem viel dafür getan, auch spielerisch schnell zueinander zu finden. Das hat, wie die Testspiele glaube ich gezeigt haben, ganz gut geklappt. Im Angriff passt das bereits ganz ordentlich, für die kurze Zeit sieht das schon recht gut aus.

Das letzte Turnier in Ehingen ermöglichte ein erstes Kräftemessen mit einem künftigen Zweitliga-Konkurrenten. Wie ordnest Du Eure Leistungen und den 28:25-Erfolg gegen Neuhausen ein?

Das war eine gute Vorstellung mit drei Siegen in drei Spielen, darunter auch gegen einen Zweitligisten. Ich sehe dies in erster Linie als einen guten Abschluss vor der kurzen Pause ohne Mannschaftstraining, bevor wir in das Trainingslager starten und dort drei Einheiten am Tag absolvieren werden. So gehen wir alle mit einem positiven Gefühl in diese eine Woche Urlaub und können zufrieden einmal kurz abschalten.

Dennoch misst niemand bei der HSG Konstanz den ersten guten Ergebnissen zu viel Bedeutung bei. Wo hast Du noch Verbesserungspotenzial ausgemacht?

Ganz allgemein kann man mit insgesamt sechs Neuzugängen natürlich nach fünf gemeinsamen Wochen noch nicht komplett eingespielt sein. Aber das wird sich in den nächsten Wochen auch noch verbessern – dann sind wir auf dem richtigen Weg.

Und Deine persönliche Baustelle? Hast Du Dich mittlerweile ein wenig am See eingerichtet?

(lacht) Ich bin noch dabei. Nach meinen letzten Prüfungen kann ich den Fokus nun ganz auf Handball und die Wohnungseinrichtung in meiner Wohngemeinschaft mit Felix Gäßler richten. Das werden wir jetzt bald alles hinbekommen. Läuft alles schon.

Man hat es lautstark direkt nach dem Turniersieg in Ehingen gehört, als Fabian Schlaich einen Urschrei mit dem Wort „Uuurlaub“ losließ. Die wenigen freien Tage kommen nun wie gerufen…

Auf jeden Fall. Es ist jetzt auch einmal schön, einfach gar keine Verpflichtungen zu haben. Weder Studium noch Handball, einfach nur erholen und auf andere Gedanken kommen. Das tut den müden Beinen und Köpfen gut, um danach wieder voll angreifen zu können. Jetzt legen wir alle erst einmal die Füße hoch und entspannen ein wenig. Ich werde ein wenig Heimaturlaub in der Ortenau genießen.

Es ist noch ein relativ früher Zeitpunkt der Vorbereitung, aber wie siehst Du Eure Entwicklung als eines der jüngsten Teams der Liga in Richtung 2. Bundesliga?

Ich denke, wir sind auf Kurs, obwohl es noch eine Weile hin ist bis zum Saisonstart am 3. September gegen Erstliga-Absteiger Lübbecke. Wir haben gegen Neuhausen gesehen, dass wir mithalten können, haben noch einiges vor uns, aber sind schon zu einem frühen Zeitpunkt auf ganz ordentlichem Niveau. Wenn wir jetzt die nächsten Wochen noch weiter am Feinschliff arbeiten, bin ich guter Dinge, dass wir auch in der 2. Bundesliga konkurrenzfähig sind. Dann werden wir sehen, was alles auf uns zukommt und wie wir uns gegen die starken Teams in dieser Klasse schlagen.


   

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