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JSG Fulda/ Petersberg – TuS Kriftel 19:14

Die TuS Kriftel berichtet:

Wiederholungsspiel verloren

Die Relegation wird nicht ausgetragen, sondern die Oberliga von acht auf zehn Teams aufgestockt, sodass Fulda/Petersberg es somit direkt geschafft hat.

Nach erfolgreicher Berufung bekam die TuS Kriftel die Möglichkeit, das einzelne Qualifikationsspiel gegen die JSG Fulda/ Petersberg zu wiederholen und hatte 30 Minuten Zeit, den Einzug in die Oberliga  zu schaffen. Zu Beginn entwickelte sich ein Spiel mit wechselnder Führung. Fulda konnte sich auf 6:4 absetzen, allerdings schaffte es Kriftel, trotz vieler liegengelassener Chancen, immer wieder dran zu bleiben und konnte nach dem 7:6 auch zum 7:7 Pausenstand ausgleichen.

Die zweite Halbzeit begann mit dem 8:7 vielversprechend. Es war die letzte Führung der TuS Kriftel in diesem Spiel. Wieder wurden im Angriff viele Chancen nicht genutzt, und Fulda konnte von 9:8 auf 15:9 davon ziehen, ehe endlich der Treffer zum 15:10 viel. Der Abstand konnte nochmal auf 16:12 verkürzt werden, allerdings reichte es nicht mehr, um das Spiel zu drehen. „In der ersten Halbzeit hatten wir Fulda in der Abwehr im Griff. Wenn wir aber im Angriff alleine in der ersten Hälfte sieben Mal den Pfosten treffen und viermal die falsche Entscheidung ob Durchbruch, Pass oder Wurf wählen und dann noch ein paar technische Fehler einbauen, können wir das Spiel nicht gewinnen“, sagte Trainer Christian Albat. „Das Schlimme ist, dass wir in der zweiten Hälfte im Angriff genauso weitergespielt haben. Egal, wer die Chance hatte, ein Tor zu erzielen, sie wurde nicht genutzt. In der Abwehr sind wir ,all in‘ gegangen und hatten damit zweimal Erfolg gegen Fulda, heute allerdings nicht.“ Durch diesen Ausgang vom Spiel hat sich Fulda direkt für die Oberliga qualifiziert. Interessant ist, dass die Relegation nicht ausgetragen wird, sondern die Oberliga von acht auf zehn Teams aufgestockt wurde. Albat: „Wir haben es sportlich, so bitter es ist, heute nicht geschafft. Wenigstens haben wir etwas für die Jugendarbeit im Verband getan.“

TuS Kriftel: Clara Frühauf (Tor), Emilia Borrueco (1), Janina Dicke, Alexandra Flebbe (1), Sophie Haßelmeier, Emma Henke, Nele Jantke, Tabea Marschall (3), Jerina Ptak (1), Leah Rosenbaum, Anja Schwartzlose (2), Tabea Schweikart (5), Kristina Weber (1), Carina Wellmann.


   

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  • TSG Oberursel

    Wie kam es zur Aufstockung 10 statt 8 Teams in der HHV OL wA?

    In diesem Jahr sollte die Oberliga auf nur noch 8 Teams verkürzt werden. Lediglich 4 Plätze wurden davon in der hessenweiten Qualifikation in drei Gruppen ausgespielt.
    In der Gruppe 3 ging es knapp zu. Am Ende war Hüttenberg 1. wegen des besseren Torverhältnisses. Platz zwei ging an Fulda/Petersberg, die mit einem Tor gegen Kriftel gewannen. Doch in diesem Spiel wurde ein Tor zwar gepfiffen und angezeigt, später aber jedoch zurück genommen, da es niemand aufgeschrieben hatte.
    Kriftel legte Einspruch ein, der jedoch zunächst vom angerufenen Schiedsgericht abgelehnt wurde. Gegen den Bescheid legte Kriftel erneut Einspruch ein.
    Bis die Entscheidung darüber gefällt wurde, fand in der Zwischenzeit das Turnier der Zweitpalzierten statt, in dem wir (TSG Oberursel) gegen Fulda/Petersberg gewannen und gegen Sulzbach/Leidersbach verloren. Zu diesem Zeitpunkt waren wir (TSG Oberursel) als 5. der Quali raus.

    In den kommenden Tagen wurde Kriftel Recht zu gesprochen und es kam letzten Sonntag zum Wiederholungsspiel Fulda/Petersberg gegen Kriftel. Sollte Kriftel dies gewinnen, wären sie Gruppenzweiter und das Turnier der Zweitpalzierten sollte neu gespielt werden. Klar war aber auch, dass wenn Fulda/Petersberg mit 4 oder mehr Toren gewinnen würde, sie Gruppenerster und damit direkt qualifiziert wären und Hüttenberg nochmal spielen müsste.
    Und tatsächlich kam es so: das Spiel ging 19:14 für Fulda/Petersberg aus.
    Nun waren es wohl Hüttenberg und vlt. auch Sulzbach/Leidersbach die Protest gegen eine weitere Qualirunde ankündigten, verständlich, da sie seit ihrem Erfolg Pause gemacht hatten.

    Und so kam die Nachricht vom HHV: „Aufgrund von Sportgerichtsurteilen hat sich die Qualifikation im weiblichen Bereich zur neuen Saison verändert und würde sich wohl noch einige Wochen hinziehen (weitere Sportgerichtsentscheidungen, Einsprüche sind zu erwarten (u.s.w.). Daher haben wir uns entschieden, von der ursprünglich angedachten 8er – Staffel, wieder auf die 10er – Staffel für die kommende Saison (einmalig) zu gehen.“

    Wir danken Kriftel für ihren hartnäckigen Kampf, auch wenn es uns wirklich Leid tut, dass es ihnen nichts genutzt hat.
    Wir waren bei dem ganze Drama nur Statisten, aber am Ende der glückliche Gewinner!

    Nach unserem Pech in der Quali vergangenes Jahr und unserer guten Leistung in den Qualirunden ist es jedoch wirklich nicht unverdient.


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