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mC des PSV Grün-Weiß Wiesbaden plaziert sich für die BOL

Der PSV Grün-Weiß Wiesbaden, Dirk Halbritter berichtet:

Alle guten Dinge sind 3

Am 1. Mai spielte die männliche C-Jugend um den Einzug in die Bezirksoberliga. Das Turnier fand in Kriftel statt, wo die Jungs zunächst auf den Gastgeber trafen. Nach 5 ausgeglichenen Minuten zog die JSG Hofheim/Kriftel unaufhaltsam davon und gewann verdient mit 6:15. Gegen die JSG Langenhain/Breckenheim waren die körperlichen Nachteile ebenfalls deutlich sichtbar und führten zur einer 6:18 Niederlage. Immerhin konnte die C-Jugend zum Abschluss einen 17:14 über die HSG Eschhofen/Steeden erringen und zuversichtlich für die Qualifikation zur A Klasse sein.
Als Ausrichter eröffnete die PSV-Mannschaft am 21.5. gegen Niederhofheim/Sulzbach das 2. Turnier.
Leider fehlte dem Team neben einigen Spielern auch anfangs die nötige Spannung, sodass sich der früher Rückstand als zu große Bürde herausstellte und am Ende mit 8:13 verloren wurde.
Gegen Kronberg zeigte sich das Team deutlich verbessert. Nur die schwache Chancenverwertung bereitete Kopfzerbrechen. So mussten sich die Jungs mit einem unglücklichen 6:6 Remis begnügen.
Immerhin konnte Daniel seine Premiere dabei feiern.
Danach wurden gegen die FTG aus Frankfurt (15:5) und Hofheim/Kriftel II 2 (14:7) deutliche Siege verbucht, die am Ende eine entscheidende Rolle spielen sollten.
Denn im direkten Vergleich mit Kronberg um den wertvollen 2. Platz entschied das deutlich bessere Torverhältnis (+12 gegenüber +8) zu Gunsten der Wiesbadener.

Am 18.6. fand das Ranglistenturnier in Niederhöchstadt statt.

Zum Auftakt traf die PSV-Mannschaft auf den Gastgeber aus Eschborn.
Anfangs suchten die Grün-Weißen noch ihren Rhythmus und überließen zunächst den Hausherren die Führung. Nur Ernesto im Tor war bereits auf Betriebstemperatur und hielt mit sehenswerten Paraden sein Team im Spiel.
Nach 10 Minuten kam der PSV-Express durch eine verbesserte Deckungsarbeit rechtzeitig ins Rollen und ging noch vor der Pause erstmals in Führung.
Leider passierte beim Anpfiff zur 2. Hälfte ein Wechselfehler, wodurch das Team in der ungewohnten Unterzahl beginnen musste.
Dennoch verteidigten die Jungs tapfer ihre Führung und konnten sich jederzeit auf Tassilo im Tor verlassen, der sich mit Ernesto prima ergänzte.
Im Angriff brillierten Melvin und Leopold mit viel Bewegung und Übersicht, sodass die Führung allmählich komfortabel erschien und nochmal munter durch gewechselt wurde. Dabei krönte Gero seinen Einstand gleich mit einem Treffer und zahlreichen Ballgewinnen. Der 14:11 Erfolg war ein guter Einstieg ins Turnier.

Mit einer stark veränderten Formation begann die Begegnung gegen Sachsenhausen, was sich im nachhinein als missglücktes Experiment herausstellen sollte.
In der Abwehr waren die Jungs zu zaghaft und luden die Frankfurter zum Tore werfen ein.
Dazu fehlte im Angriff die nötige Abstimmung und Bewegung, sodass die Grün-Weißen anfangs kaum zu freien Torwüfen kamen.
Nach 6 Minuten wurde die Aufstellung korrigiert, was sich zumindest in der Deckung gleich positiv bemerkbar machte. Allerdings tat sich das Team in Angriff weiterhin schwer und hatte bei manchen Abschlüssen zusätzlich Pech.
So lief die PSV-Mannschaft ständig einem Rückstand hinterher und die Spielzeit neigte sich unerbittlich dem Ende. Letztendlich reichte es nur zu einer knappen 6:7 Niederlage.

Die Partie gegen die BOL-Reserve aus Oberursel entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Krimi. Zunächst eröffnete Linard mit einer feinen Einzelaktion über Linksaußen die Partie.
Doch Oberursel eroberte mit Toren nach geschickten Einläufen die Führung erstmals.
Erst durch eine taktische Umstellung stabilisierte sich die PSV-Deckung sukzessiv.
Leider rückte das Spielgeschehen zunehmend in den Hintergrund, weil die Unparteiische eine seltsame Linie vertrat, die zu einigen Unmut und Unverständnis auf Seiten der Grün-Weißen führte.
Nach einer Roten Karte gegen die PSV-Bank bewies das Team viel Moral und kämpfte sich zurück in die Partie. Während Tassilo in der Schlussphase sein Tor förmlich vernagelte erzielte Melvin 2 wichtige Treffer in der Unterzahl. Nach Abpfiff brach ungläubiger Jubel über den verdienten 10:8 Erfolg auf Seiten der Wiesbadener aus.

Zum Abschluss traf die PSV-Mannschaft auf Seulberg, das zuvor alle Spiele gewann und somit als Favorit in die Begegnung ging. Jedoch tankten die Grün-Weißen nach dem letzten Sieg viel Selbstvertrauen.
Von Anpfiff weg taten sich die Seulberger mit der offensiven PSV-Deckung sichtbar schwer.
Die ständigen Einläufer von Außen und Positionswechsel im Rückraum führten selten zur einer Unordnung in der aufmerksamen PSV-Deckung. Stattdessen eroberten die Grün-Weißen vielfach den Ball und erzielten über Tempogegenstöße einfache Tore.
Im Positionsangriff bestachen zudem Roberto und Pero, die sich mehrmals im 1 gegen 1 erfolgreich durchsetzen konnten.
Allerdings gaben sich die Seulberger nicht frühzeitig geschlagen, sondern verkürzten kurzfristig nochmal auf 2 Tore.
Davon ließ sich die PSV-Mannschaft aber nicht beirren und baute zum Ende die Führung erneut aus. Mit 15:9 Erfolg sicherten sich die Grün-Weißen neben dem Startplatz in der A-Klasse auch den Turniersieg.

Es spielten in den 3 Qualifikationsrunden: Tassilo, Ernesto, Melvin, Selmin, Roberto, Pero, Frieder, Linard, Jannik, Lennart, Johannes, Tim K, Tim M, Lukasz, Daniel und Gero


   

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