Handball-Zeitung

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Steffen Fäth und Erik Schmidt für Handball-Zeitung.de aus Krakow

Kurz vor dem größten Tag ihrer bisherigen sportlichen Karriere hatte Wieland Berkholz Gelegenheit, mit Steffen Fäth und Erik Schmidt über ihren bisherigen Werdegang von ihren Heimatvereinen VfL Goldstein und TG Rüsselsheim bis hin zu Leistungsträgern im Nationaltrikot zu sprechen.

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Wieland Berkholz – Vielen Dank!

Teil I: Interview mit Steffen Fäth

Sie wurden schon früh in in ihrer Jugend von Experten als kommende große Hoffung im deutschen Rückraum bezeichnet. Als Sie dann 2010 zum IHF-Rookie of the Year gewählt wurden, schien der Weg vorgezeichnet. Auch durch diverse Verletzungen haben Sie die großen Turniere bisher verpasst. Hat sich Ihr Körper mittlerweile an die hohen Belastungen des Bundesligalltags gewöhnt?

Zumindest bin ich ganz gut durch diese Saison gekommen und lege auch noch mehr Wert auf Physiotherapie und spezielle Ausgleichsübungen.

Sie gelten als eher introvertierte Typ. Mit diesem Turnier haben Sie sich in das Rampenlicht gespielt und wechseln in der kommenden Saison aus dem vermeintlich beschaulichen Wetzlar in die Hauptstadt. Sehen Sie hier nicht potenziell vermehrt Verpflichtungen in Bezug auf Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit, welche eventuell nicht Ihrem Naturell entsprechen?

Ich würde mich auch eher als introvertiert bezeichnen. Das ist aber nicht gleich zu setzen mit Medienscheuheit. Ich suche nicht aktiv die Öffentlichkeit aber der Verpflichtungen, die der Beruf des Handballprofis mit sich bringen, bin ich mir bewusst. Mir sind diese Termine auch nicht unangenehm.

Sie kommen aus Goldstein haben beim Vfl die Jugend verbracht. Verfolgen Sie noch das Geschehen?

Natürlich und ich hoffe, dass es aus der BOL auch mal wieder etwas höher hinaus geht.

Steht für Sie und Ihre Frau nach dem Karriereende eine Rückkehr nach Frankfurt im Raum?

Aktuell sehen wir unsere Zukunft schon eher in Frankfurt. Meine Frau stammt aus Magdeburg. Aber ich habe ja hoffentlich noch einige Jahre in meiner sportlichen Karriere vor mir. Da können wir uns für diese Entscheidung noch etwas Zeit lassen.

Teil II: Interview mit Erik Schmidt

Der 23-jährige 2,04-Hüne bewies im Spiel gegen Russland mit sechs Toren, dass er weit mehr als nur Abwehraufgaben wahrnehmen kann.

Erik, ich persönlich habe als Schiedsrichter vor zwei Wochen in der Bezirksliga B zufälligerweise die TG Rüsselsheim II gepfiffen. Da standen ja eventuell noch gute Bekannte von Dir auf dem Feld. Verfolgst Du noch die Geschicke Deines Heimatvereins?

Sehr intensiv sogar. Mein Bruder hat es jedoch in die erste Mannschaft geschafft. Die spielt in der Bezirksoberliga. Aber auch aus der Zweiten Mannschaft kenne ich noch ein paar von den Älteren. Ich bin so oft es geht bei meinen Eltern in Rüsselsheim. Ich hoffe, dass ich es auch bald wieder mal zu einem Spiel schaffe.

Du bist schon früh in der D-Jugend nach Münster gewechselt. Welche Trainer bleiben Dir in Erinnerung?

Hervorheben kann ich vielleicht meinen allerersten Trainer Ingo Porz in Rüsselsheim und dann Konrad Bansa bei Münster.

Wie eng ist noch die Bindung an Rüsselsheim?

Rüsselsheim ist das was ich im eigentlichen Sinn mit dem Begriff „Heimat“ verbinde. Dort komme ich her und das ist einfach ein ganz besonderes Gefühl.

Du hast nur einige Spiele für deutsche Auswahlmannschaften gespielt und somit die Bundesliga sowie dann die Nationalmannschaft „auf dem zweiten Bildungsweg“ erreicht. Du warst eine der ersten Entdeckungen von Dagur Sigurdsson. Hast Du dem Bundestrainer somit auch zu verdanken, dass Dir der Sprung zu einem etablierten Bundesligaklub wie Hannover-Burgdorf gelungen ist?

Da hat Dagur schon einen gewissen Anteil. Mit der Nominierung rutscht man ja automatisch etwas mehr in der Blickpunkt.


   

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